Nutzungshinweis: Aufgrund der bundesdeutschen Rechtssprechung, welche Artikel 19 der Menschenrechtskonventionen mißachtet, wird allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland der Besuch dieser Seiten und aller Unterseiten strikt untersagt. Wer in der BR Deutschland wohnhaft ist, und diese Seiten und deren Unterseiten dennoch besucht, verstößt gegen das hiermit verhangene virtuelle Hausverbot gemäß Revision gegen das Urteil vom LG Bonn – Az.: 10 O 457/99 vom 16.11.1999 durch das OLG Köln – Az.: 19U2/00 vom 25.8.2000, bestätigt durch das Landgericht München – Az. 30 O 11973/05 vom 25. Oktober 2006. Dieses digitale Hausverbot hat die Gültigkeit eines reellen Hausverbots.
Jürgen Schwab: Oberschichtpatriotismus
Der Bundesbanker Thilo Sarrazin entwickelt sich immer mehr zum Wortführer des neuen Oberschichtpatriotismus. Dabei bezieht er verbal Prügel von den Verfechtern des Traditions-Internationalismus, deren linker Pseudo-Internationalismus ohne Nationen auszukommen scheint; deren Zeit nun bald abgelaufen ist.
Auch wenn Sarrazin in der Bundesbank geschasst werden sollte, er ist seiner Zeit voraus. Dies wissen auch Manfred Rouhs von „Pro Deutschland“ und die anderen Rechtspopulisten, die nach einem sehnlichst erwarteten Händedruck mit Sarrazin ihre Hand nicht mehr waschen würden. Der Typus des Kleinbürgers ist halt auf der Rechten weit verbreitet.
Die ideologische Landkarte ändert sich allmählich. Vorbei sind die Zeiten, in denen „Multikulti“ immer nur schön geredet wurde. Nur die „Rechtsextremisten“ würden die große Völkervermischung schlecht reden, so hieß es einmal. Die Wahrheit ist: Multikulti ist solange gut, solange dieses Konzept dem Kapitalismus nutzt. Da aber die Nationen – wenn auch in veränderter Form – auch noch in 100 Jahren Wirklichkeit sein werden, wird es auch in Zukunft keine richtige „One World“, sondern einen Wettbewerb der nationalen Wirtschaftsstandorte geben. Und auch Arbeitnehmer suchen nach Identität und wollen einer nationalen Gruppen zugehören. In diesem Zusammenhang machen sich auch unsere Oberschichtpatrioten – wie Thilo Sarrazin und Peter Sloterdijk – Gedanken um die Zukunft der Deutschland AG. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Rolf Winkler: Pharmazeutika – mehr Fluch als Segen?
„Gewässerverschmutzung durch Medikamente bedroht Leben auf der Erde“ berichtete der Kopp-Verlag am 8.8.2010. Der Autor Mike Adams bezieht sich in seinem Artikel auf den Jahresbericht des amerikanischen Krebsausschuß an Präsident Obama.
Dieser Bericht kann der Pharmaindustrie, im Gegensatz zur BSE, Vogel- und Schweinegrippe nicht willkommen sein.
Einleitung
Kernaussage des Artikels ist, daß ca. 80% der untersuchten Gewässer in den USA von Medikamenten kontaminiert sind. Das sind mindestens 46 Millionen Amerikaner die das Wasser trinken. Aber da nicht alle Metropolen untersucht wurden, ist die Zahl der betroffenen Menschen viel höher anzusetzen, als AP berichtete.
Der Bericht verknüpft vor allem nachgewiesene Umweltvergehen in den USA, Indien und Italien.
Die Globalisierung ermöglicht es amerikanischen Pharmafirmen, ihre Produktion nach z.B. Indien zu verlegen, um so von den noch lascheren Umweltauflagen zu profitieren. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Video: Friedmann über Sarrazin – Menschenfeindlich, gewalttätig und respektlos
Vergangenen Abend trafen der ehemalige Vizevorsitzende des Zentralrats der Juden, Michel Friedmann, und Thilo Sarrazin in der Sendung Hart aber Fair auf der ARD unter dem Titel “Rechthaber oder Rechtsausleger – Deutschland streitet über Sarrazin” zusammen. Während Sarrazin derzeit die Nachrichten mit seiner Überfremdungskritik bestimmt, ist Friedmanns großer Medienauftritt bereits einige Jahre her. Seinerzeit stand Friedmann, der immer wieder versucht sich als moralische Instanz aufspielen, vor Gericht. Friedmann wurde vorgeworfen Frauen aus Osteuropa entführt zu haben um sie in Deutschland zu prostituieren und mit Drogen gehandelt zu haben. Das Gericht fand ihn seinerzeit schuldig, beließ es aber bei einer Geld- und Bewährungsstrafe. Jud… äh, manche Schweine sind halt gleicher als andere.
So ließ es auch Friedmann dieses mal nicht aus weiterhin den Moralwächter zu spielen und bezeichnete Sarrazin als “menschenfeindlich, gewalttätig und respektlos” ohne jedoch auch nur im Ansatz die von Sarrazin verbreiteten Thesen und Argumente zu widerlegen:
Wer sich den Rest der Sendung anschauen möchte, kann dies hier tun: Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Neue Steuer: BRD führt Abgabe auf Flugtickets ein
Weil es sich bei der derzeitigen Regierung um lupenreine Demokraten handelt, sie also absolut keine Ahnung von dem haben, wofür sie gewählt wurden, erfinden sie mal wieder eine neue Zwangsabgabe um den die steigenden Kosten zu decken. Ganz einfach die Kosten zu senken würde nämlich Arbeit bedeuten und das kann man von den Dienstwagenhuren in Berlin nun wirklich nicht verlangen. So machen diese Damen und Herren das einzige, was sie wirklich gut können – den Bürger schröpfen. Dieser trägt die ganzen Steuererhöhungen der letzten Jahre natürlich gerne und wählt deshalb weiterhin das etablierte Parteienkartell. Die dümmsten Kälber wählen halt ihre Schlächter selber.
Diesmal erfanden sich unsere Reiseweltmeister die naheliegendste Steuer – eine Abgabe auf Flucgtickets. Auf so einen Stuß können wirklich nur Leute kommen, die immer wieder verreisen um der Arbeit zu entgehen. Das trifft auf die Weltreisekanzlerin ebenso zu wie auf den Rest dieser Baggage, die sich ihre Lustreisen vom Steuerzahler bezahlen lassen. Daß eine Abgabe auf Flugtickets allerdings nicht nur Geld in die leeren Kassen spült, sondern auch gleichzeitig durch entgangene Einnahmen Geld kostet, können sich diese lupenreinen Demokraten freilich nicht vorstellen. Dabei dürften sich ausländische Touristen sicherlich zweimal überlegen, ob sie mehr Geld bezahlen wollen um nach Deutschland zu fliegen oder doch lieber in anderen Ländern Urlaub machen. So verteuern sich Kurzstreckenflüge um 8 Euro, Mittelstreckenflüge um 25 Euro und Langstreckenflüge um 45 Euro. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Wenn einer von uns stirbt, und niemand trauert…
In Marburg starb ein Mensch, der vielen aus seinem Umfeld als freundlicher und immerfroher Freund bekannt war. Es starb unser Freund Samuel, der bei einer Schlägerei vor einer Kneipe in Marburg am 14. August 2010 schwer verletzt worden war. Er ist am Sonntag, den 22.08.10, seinen Verletzungen erlegen.
Der 25-Jährige war in den frühen Morgenstunden von zwei Männern zusammengeschlagen worden und hatte schwerste Hirnverletzungen davongetragen. Sein Herz hörte am Sonntag auf zu schlagen.
Als wir, Freunde und Bekannte von dem Tod erfuhren, entschlossen wir uns einen Trauermarsch zu seinem Tatort zu planen und durchzuführen. Wir meldeten die Versammlung ordnungsgemäß an und begannen mit der Planung. Nebenbei wurde ein Kondolenzbuch online gestellt, was eine überraschende Anteilnahme zur Folge hatte: Binnen weniger Tage hatte dieses Trauerbuch über dreihundert Einträge und weit über 20.000 Zugriffe.
Wir waren von der Anteilnahme überrascht und erfreut. Es wurde aber ein Politikum, was keiner der Veranstalter ahnen konnte. Kurz nachdem die Versammlung angemeldet wurde, tauchte bei den Eltern unseres verstorbenen Freundes die Polizei auf und informierte die Eltern des Opfers, dass es von den Veranstaltern beabsichtigt sei einen „Naziaufmarsch“ durchzuführen, obwohl es dafür keinerlei Anzeichen gab. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Die habens gerade nötig: Die “Welt” spielt sich als Hüterin der Meinungsfreiheit auf
Selten hat im Deutschland der letzten Jahre eine Debatte die Gemüter berührt wie derzeit die Diskussion um Thilo Sarrazin, was wohl daran liegen dürfte, daß selten die Schere zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung so weit auseindergelegen hat. Andererseits hat nun auch der gemeine BRD-Bürger nun endlich mal die Gelegenheit seiner über Jahre unterdrückten Logik freien Lauf zu lassen ohne gleich fürchten zu müssen mit der Nazikeule erschlagen zu werden. Daß sich die veröffentlichte Meinung in Form der diversen Medienanstalten angesichts dieser Diskrepanz zwischen den Lesern und den Herrschern wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen benimmt, ist dabei eher belustigend anzusehen. So läßt sich in der linken TAZ lesen: “Die Thesen, die Thilo Sarrazin in seinem Buch und in einer Fülle von Interviews seit vergangener Woche ausbreitet, sind derart haarsträubend dämlich, dass sich eine sachliche Auseinandersetzung eigentlich verbietet.”, was selbst vom linken Publikum weitestgehend mit Kritik geahndet wird, sieht man einmal von einem Uwe Sak ab, der nochmal die alten SED-Konserven aus dem Küchenschrank hervorholt: “Offene Diskussionen sind wichtig, wenn aber hier die Thilo-Fans überhand nehmen, wäre es doch angebracht, diese Kommentare einfach zu löschen. Rassistisches Gedankengut ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.” Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Systemerhalt
Wir sollten besser davon ausgehen, daß es in der Merkel-Westerwelle-Regierung intelligente Leute gibt. Vielleicht nicht im Führungspersonal, dort reicht es aus, das aufzusagen, was einem die wirklich wichtigen Leute eingetrichtert haben, aber in der zweiten Reihe, in der Gruppe der Namenlosen. Jene Leute wissen ganz genau, daß wir eine Grenze erreicht haben. Eine Volkswirtschaft ist nicht beliebig belastbar, und jene der Bundesrepublik des “vereinigten” Deutschlands hat ihre Belastungsgrenze nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten.
Die BRdvD leidet unter fünf Belastungen:
1. Der Euro
Dank des Euros fließt ständig Geld aus Deutschland ab. Wir erwirtschaften die Außenhandelsüberschüsse, mit denen andere Länder ihre Ölrechnung bezahlen und ihre Luxusgüter einkaufen. Der Euro verhindert eine eigenständige, den deutschen Bedürfnissen angepaßte Währungspolitik. Wir exportieren Stabilität und importieren Inflation. Der Euro hat die Südländer der EU von ihren schwindsüchtigen Währungen befreit und ihnen jene Schuldenorgien ermöglicht, für die wir jetzt über gigantische Euro-Rettungspakete geradestehen. Es gilt dabei das Prinzip des Vertrags von Versailles, den Frankreichs Mitterand nach dem Vertrag von Maastricht zitiert hat: Deutschland zahlt alles!
2. Die EU
Die EU ist eine kleingeistige Bürokratie, die jenes “größere Frankreich” ersetzt, das die Franzosen mit ihren Kolonien verloren haben. Deshalb sind Franzosen in den Beamtenheeren der EU so zahlreich vertreten. Sie ist zugleich eine französische Sowjetunion, in der alles, was in 90 Jahren in Rußland nicht funktioniert hat, auf europäischer Ebene nachgeäfft wird. Das Politbüro der Kommissare und sein gesichtsloser Beamtenapparat schafft Glühbirnen ab, schreibt Krümmungsradien von Salatgurken vor, zwingt Küstenländern Seilbahnverordnungen auf und schaufelt mit klebrigen Fingern Milliarden durch Europa. Das von Deutschen erarbeitete Geld finanziert diese gewaltige Bürokratie, es wird überall verteilt, zum Ausgleich werden massenhaft Lohndrücker ins Land geholt, um tüchtigen deutschen Arbeitern den Verdienst zu beschneiden. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Die alte Leier: “Niemand hat uns einen Deutschkurs angeboten”
Wir kennen dieses Spiel nur gut genug. Wenn die Thesen stimmig sind, die Argumente passen und der Gegenüber keine anderen Argumente hat, dann wird zu altbekannten Keulen gegriffen. Im Falle von Thilo Sarrazin ist es derzeit die Rassismus-Keule, die aber mittlerweile so ausgeleiert erscheint, daß dies nun wirklich niemanden mehr hinter dem Ofen vorholt. So drückt die bundesdeutsche nunmehr stattdessen auf die Tränendrüse. Schließlich hätten wir den “Gastarbeitern” ja so viel zu verdanken und diese hätten in vollster Selbstlosigkeit so viel auf sich genommen um uns undankbaren Deutschen zu helfen. So kann man etwa in der Zeit die Geschichte zweier “Gastarbeiter” lesen, die 1961 auf Grundlage eines Abkommens zwischen der Bundesrepublik und der Türkei als Gastarbeiter nach Deutschland kamen um hier zu arbeiten.
Statt jedoch dankbar für die ihnen gebotene Chance zu sein sich ein besseres Leben aufzubauen, beschweren sich Süleyman Topaloglu (65) und Dursun Güzel (66), daß sie etwa in Schichten arbeiten mußten und “nur” die für ihren Verdienst angemessene Rente erhalten. Selbst nach fast 50 Jahren in Deutschland können diese “Gäste” allerdings immer noch kein Deutsch. Wer daran die Schuld trägt? Die Deutschen natürlich, denn niemand bot Topaloglu und Güzel seinerzeit einen Deutschkursus an. Spontan fiel uns dazu unser BWL-Lehrer ein, der seinerzeit versuchte unseren türkischen Mitschülern das Prinzip von Holschuld und Bringschuld beizubringen ohne dabei auf Verstädnis zu stoßen. Es ist halt nunmal so, daß wir von Menschen erwarten, daß sie ein Mindestmaß an Eigeninitiave aufbringen. So wäre es für Topaloglu und Güzel sicherlich kein Problem gewesen an einer Volkshochschule einen Deutschkurs zu belegen, wie es etwa italienische, spanische oder portugisiesche Gastarbeiter taten. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Thilo Sarrazin: Wer buhlt hier eigentlich um wen?
Thilo Sarrazin und sein Buch “Deutschland schafft sich ab” sind derzeit in aller Munde. Während das gemeine Volk weitestgehend hinter Sarrazin steht und seinen Aussagen Beifall klatscht, versucht die selbsterkorene Elite dieser Republik bestehend aus Polithuren und Presseschmierern Sarrazin nach allen Regeln der Kunst zu diskreditieren ohne sich dabei mit Sarrazins Argumenten auseinanderzusetzen. Stattdessen wird immer nur auf Sarrazin eingedroschen, immer getreu dem Motto “In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht” (Kurt Tucholsky). Dabei wird ständig wiederholt, wie rassistisch Sarrazins Thesen doch wären und wie falsch er doch läge. Argumente sind in dieser Diskussion eher Mangelware. Stattdessen wird nunmehr versucht Sarrazin in eine Ecke mit der NPD zu stellen, da auf diesem Gebiet die Medienpropaganda noch zu greifen scheint, daß die NPD ja das Böse schlechthin wäre.
So berichtet etwa der Focus, daß die NPS regelrecht um Sarrazin buhle. Dabei sind Sarrazins Thesen und Argumente keinesfalls neu oder revolutionär. Im Gegenteil, wir berichten schon seit Jahren über die Probleme in diesem Land, die mittlerweile auch Sarrazin und mit ihm immer mehr Bürger zu erkennen scheinen. Statt einem Buchvertrag und Fernsehinterviews gab es für uns allerdings nur Hausdurchsuchungen, Ermittlungsverfahren und Verleumdungskampagnen. Gleiches gilt freilich auch für die NPD, die sich viele ihrer Aussagen vor Gericht erkämpfen mußte. Aussagen, die keinesfalls anders sind als die jetzigen Aussagen von Thilo Sarrazin. So verwundert es kaum, daß die NPD es als kleinen Sieg feiert, daß ihre Aussagen nunmehr salonfähig geworden sind, auch wenn die Medien eifrig dafür Sorge tragen, daß dies an der Öffentlichkeitsmeinung über die NPD nichts ändert. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Werner Fischer: Nur den Kopp immer rechtzeitig einziehen (Teil 4)
Wir wurden dann in Mariazell von einem LKW abgeholt, es war schon Mai geworden. Vom Tode des Fuehrers erfuhren wir dort, es wurde nicht offiziell bekannt gegeben und auch nicht weiter diskutiert, aber einen inneren Schock gab es schon, denn wir haben Ihn doch unseren Eid geschworen und was wird nun? Der Weg zur Einheit der Divisions – Sicherungskompanie war wegen der Witterung im Gebirge sehr schwierig. Eine halbe Nacht waren wir unterwegs und mussten Rast machen. Hatten Schwierigkeiten in einem Hotel unterzukommen, der Besitzer wollte uns nicht aufnehmen. So lagen wir etwa 2 Stunden im Schnee draussen im Strassengraben wo auch manche von uns einschlummerten. Dann wurden wir doch eingelassen und konnten uns im Foyer hinlegen und Pennen.
Weiter ging es morgens zu Fuss auf einer groben Alpenstrasse, immer bergauf. Uns kam dann eine lange Kolonne von Fluechtlingen entgegen, ein trauriger Anblick, alte und junge Menschen, wahrscheinlich Volksdeutsche aus Jugoslawien. Manche hatten noch ein lahmes Pferd dabei, das bisschen Habe zu ziehen was sie noch hatten. Auch ein Gelaendewagen unserer Truppe kam den Berg herunter, im Anhaenger ein, in eine Zeltbahn gewickelter, toter Kamerad, wohl einer der letzten Gefallenen.Gegen Abend kamen wir dann endlich an. Der Spiess,ein alter Kaempfer, gebaut wie ein Kleiderschrank und einer Menge Auszeichnungen begruesste uns, die wirklich allerletzte Reserve fuer die Leibstandarte, mit einigen kernigen Worten, unter anderem die Hoffnung, dass wir uns recht bald das EK 2 verdienten (Drei Tage vor Kriegsende!). Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Patrick Gensing: “Bundesdeutsche Journalisten” spielen Pippi Langstrumpf
Bereits in der Vergangenheit hatten wir das zweifelhafte Vergnügen Bekanntschaft mit dem “Journalisten” Patrick Gensing zu machen. Dies endete seinerzeit darin, daß er uns um ein Interview für das ARD-Magazin bat, und auf unser Nachhaken deutlich machte, daß er nicht daran interessiert sei wahrheitsgemäß oder zumindest halbwegs objektiv zu berichten (siehe hier). Schlußendlich fand das Interview dann auch nicht statt und Gesing nutzte stattdessen einen Leserkommentar um den Nonkonformisten als das Böse schlechthin darzustellen (siehe hier), was seinerzeit angesichts 600 erstellten geschriebenen Artikeln schon einen propagandisten Kunstgriff darstellte. Mittlerweile betreibt sein eigenes NPD-Blog, in dem er sich als Pippi Langstrump aufführt (Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt).
So auch in Gensings neuestem Beitrag zu Thilo Sarrazin. Darin läßt es Gensing so aussehen, als würden nationaldenkende Deutsche nur über Sarrazin berichten um auf die derzeitige Berichterstattung aufzuspringen und somit Punkte beim “kleinen Mann” (O-Ton Gensing) zu sammeln. Daß es allerdings Menschen wie wir sind, die schon seit Jahren die Probleme in Deutschland anmahnen und bereits vor Jahren vor den Zuständen warnten, die Sarrazin erst jetzt in seinem Buch benennt, läßt Gensing wohlwissentlich außen vor. Es handelt sich schließlich um “Journalisten” im Range eines Gensing, die unsere Ansichten entweder totschwiegen oder als Gedankenverbrechen deklarierten, die nun mit Sarrazin glauben den Stein der Weisen gefunden zu haben. Dabei wäre es vor Jahren noch weitaus leichter gewesen, den jetzigen Zuständen mit verantwortungvoller Politik entgegenzutreten. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Werner Fischer: Wir wollen glücklich sein (Teil 3)
Berlin im April 1945. Es ging ab vom Bahnhof Lichterfelde, der wohl der einzigste, noch einigermassen funktionierende war und wahrscheinlich gehoerten wir zu den letzten Transporten von dort. Einige Tage vorher hatten wir dort auf dem Bahnhof noch ein Erlebnis. Wir kamen zurueck vom Schiessplatz in Wannsee mit der S-Bahn (jawohl die lief noch, trotz all der vielen Bombardments!). Beim Aussteigen der Kompanie stand ploetzlich in unserer Mitte ein grosser, aelterer Herr und verteilte unverbluehmt Flugblaetter, den Kampf aufzugeben und zu Kapitulieren. Wollte sogleich pflichtgemaess Meldung machen, aber ein Kamerad hielt mich zurueck. Der Mann muss schon Nerven gehabt haben; was aus ihn weiterhin geworden ist weiss ich nicht, es ging ja auch alles so schnell. In Wannsee hoerten wir von einem Einwohner, dass der Ami bereits schon vor Hannover steht.
Wir wurden verfrachtet in Gueterwagen mit Dreitage Marschverpflegung, die aber nicht solange ausgehalten hat. Es ging Richtung Sueden, keiner von uns einfachen Soldaten wusste wohin. Haben es ja auch oft genug bei der Ausbildung gesungen: ”Irgend in ein Feldquartier, frisch mit frohem Sinn!” Nun war der wohl nicht mehr ganz so vorhanden zu der Zeit. Manche schoenen Lieder wurden abgeaendert, so hiess es zum Beispiel: ”Ja wenn die Jabos brausen und die Bomben sausen und die Haeuser fallen ein, was kann das Leben uns denn schon geben, wir wollen gluecklich sein!” Wir kamen bei schoenen Fruehlingswetter an Dresden vorbei. Es lag zwar ziemlich weit in der Ferne, doch irgendwie hatte man so ein komisches Gefuehl, dass da etwas furchtbares geschah, eine Art “Silent Spring” lag in der Luft. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Rolf Winkler: Die Blüte Sachsens
Herr Innenminister Ulbig,
der von Ihnen in der heutigen Sächsischen Zeitung plazierte Artikel: “Die Blüte Sachsens war stets mit Zuwanderung verbunden” ist eine grobe Irreführung. Es fällt mir schwer, diesen Umstand mit Ihrer Dummheit zu erklären.
Fachkräfte aus Sachsen und der BR Deutschland wandern in Massen aus, weil Arbeitsplätze fehlen, sie mit der Lebensqualität unzufrieden, das politische Klima schal ist, keien Perspektiven sehen, die Bezahlung wegen angeblicher alternativloser Einsparungsnotwendigkeiten in den Betrieben sinkt usw.
So verlassen z.B. unsere Ärzte und Schwestern die BRD in Richtung Skandinavien, Holland, Schweiz, Österreich … Die bei uns jetzt fehlenden Kräfte sollen mit Personal aus Ländern abgedeckt werden, die im Frühstadium einer hochentwickelten Volkswirtschaft und Gesellschaft stehen.
Die “ärztlichen Fachkräften” aus Polen, Rumänien, Jugoslawien kommen nach Deutschland, die Ukrainer gehen nach Polen usw., gleich einer Völkerwanderung.
Das heißt konkret, wir tauschen gut ausgebildete Kräfte gegen weniger gut ausgebildetes “Fachpersonal” — von Mentalität und nationalen Eigenheiten ganz abgesehen — und unsere guten Fachleute wandern aus, weil die Arbeitsbedingungen nach der Privatisierung von Infrastruktur, z.B. der Krankenhäuser immer miserabler werden. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Werner Fischer: Bomben wo immer man hinkam (Teil 2)
Ueber den amerikanischen Offizier, der den Bombenschaden im Robert Koch Krankenhaus besichtigte anfangs Oktober 1944 kann ich auch keine Auskunft geben. Vermutlich war er irgendein Verbindungsoffizier, entweder zum Roten Kreuz in Geneva oder im Vatikan, denn als Kriegsgefangener Bombenflieger war er zu fein angezogen. Auf alle Faelle wollte man ihm wohl zeigen was seine Kumpanen angerichtet hatten, denn das Krankenhaus hatte ja grosse, rote Kreuze auf den Daechern, soweit ich mich erinnern kann. Man koennte ja dort mal anfragen in Wien,ich moechte es auch gerne wissen.
Bomben wo immer man hinkam. Beim Lehrgang im VW-Werk, Juli-September 1945, drei Tagesangriffe dort. Before wir in Wien ankamen bei Nacht, stoppte der Zug nahe Wiener-Neustadt. Ein gerade stattgefundener Luftangriff der Englaender hatte einige Zivil-Haeuser getroffen und wir mussten helfen die verschuetteten Keller freizuschaufeln, alles unter der Gasmaske,wegen dem Staub. Einige Tote wurden geborgen, Frauen und Kinder. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Tageskommentare
Für gewöhnlich lege ich meinen Laptop nachts auf ein Tarot-Buch. Die beiden Klappgeräte haben sich in den letzten Jahren aneinander gewöhnt und sind richtige Freunde geworden. Gestern Nacht habe ich jedoch ein paar Odalin-Romane signiert und ganz aus Versehen den Rechner darauf gebettet. Er hat es mir nicht allzu übel genommen, er hat nur sämtliche E-Mails mit Viagra-Angeboten dauerhaft gelöscht, bevor ich den Absendern mitteilen konnte, daß ich die nächsten zwanzig Jahre nicht gedenke, auf ihre Produkte zurückzugreifen. Statt dessen hatte ich ein paar andere Dateien auf der Festplatte, die verdächtig nach Tageskommentaren aussehen. Ich möchte sie Ihnen nicht vorenthalten.
4. Oktober 2010 – 1 US-Dollar = 2,127 Deutsche Mark – Gold: 3.003,62 DM – Rohöl: 198,27 DM – Phase 3,6
Bundespräsident Christian Wulff hat in seiner Rede zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung verkündet, daß die DDR abgesehen von Fehlentscheidungen einzelner Richter keinesfalls ein Unrechtsstaat gewesen sei. Die Toleranz und die Rücksichtsnahme des Herrn Staatsratsvorsitzenden Honecker zeige sich schon allein darin, daß es in der DDR weitaus weniger politische Gefangene gegeben hätte, als in der heutigen BRD, die deswegen immer noch ein Rechtsstaat und eine freiheitliche Demokratie sei. Auch der Schießbefehl sei laut den neuesten Erkenntnissen von Prof. Dr. Guido Knopp eine Folge westlicher Propaganda gewesen. Durch die Dauerberieselung mit Westfernsehen seien Angehörige der Grenztruppen der DDR derart verwirrt worden, daß sie die Fehlinformationen für wahr hielten und deshalb glaubten, sie hätten einen Schießbefehl, den es in Wahrheit nie gegeben hatte. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Olaf Rose: Rudolf Heß – Das war Mord!
Was hat man von seiten der Alliierten nicht alles getan, um das Andenken an Rudolf Heß auszulöschen: ein halbes Leben lang, fast 46 Jahre, hat man ihn daran gehindert, das zu sagen, was er wußte; hat man ihn daran gehindert, sich frei und unzensiert zu den Vorwürfen zu äußern, die ihn und sein ganzes Volk stigmatisieren sollten und sollen; hat man ihn 46 Jahre interniert und inhaftiert, davon 20 Jahre in folterähnlicher Isolationshaft; hat man wenige Tage nach seinem Tode das riesige, festungsartige Spandauer Gefängnis
niedergerissen und mit Hunderten von Lastwagen bei Nacht klammheimlich die Trümmer fortgeschafft. Und dennoch wird in diesen Tagen, wenn sich die Ermordung von Rudolf Heß jährt, seiner von vielen Patrioten nicht nur in Deutschland, sondern weltweit gedacht werden.
Von Staats wegen und natürlich insbesondere von linken und »antifaschistischen« Kräften wirft man den Trauernden und Gedenkenden vor, sie hätten sich in Rudolf Heß einen Märtyrer geschaffen, sie würden einen Verbrecher mystifizieren und seine Taten verherrlichen und verklären. Was ist da dran? Ist etwa die sachliche Darstellung von außerordentlichen persönlichen Leistungen und Verdiensten Verherrlichung? Ist etwa das
Verlangen nach Aufklärung eines der niederträchtigsten und feigsten politischen Morde des 20. Jahrhunderts Heldenverklärung? Es ist eben nicht leicht, auf der persönlichen und politischen Weste von Rudolf Heß schwarze Flecken zu entdecken. Als Sohn eines deutschen Kaufmanns 1894 in Alexandria geboren und aufgewachsen, kam Heß im Alter von 14 Jahren
nach Deutschland, um dort das Gymnasium zu besuchen. Der Kriegsfreiwillige des Jahres 1914 brachte es bei Kriegsende bis zum Leutnant, vom einfachen Infanteristen bis zum Jagdflieger der bayerischen Jagdstaffel 34. Nach dem Kriege studierte er in München Volkswirtschaft, Geschichte und die Geopolitik, letztere bei dem Generalmajor und Professor Karl Haushofer, dem er zeitlebens auch persönlich eng verbunden blieb. Beeindruckt vom
überwältigenden Redetalent Adolf Hitlers trat Heß Anfang 1920 mit der Mitgliedsnummer 16 der NSDAP bei, und der Rest kann als bekannt vorausgesetzt werden. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Werner Fischer: Berliner Zeit (Teil 1)
Dieser Artikel ist der erste Teil einer Serie über die Erlebnisse von Werner Fischer während des 2. Weltkriegs. Wir möchten Herrn Fischer an dieser Stelle herzlich nicht nur für seinen Einsatz für unser Vaterland danken, sondern auch dafür, daß er sich die Zeit nimmt seine Erlebnisse niederzuschreiben.
Die Einheit der ich angehoerte damals in Berlin-Lichterfelde West gehoerte nicht zur LAH, war eine KFZ Ersatzabteilung der Waffen-SS. Da war ein ewiges Kommen und Gehen, von und zu allen Frontabschnitten. Waehrend meine Kameraden, nach einem Schweisser-Lehrgang in der KTL Schoenbrunn (Wien) zur Bereitstellung der Ardennenoffensive kommandiert wurden, wurde ich nach Berlin geschickt, warscheinlich zur “Erholung”, nachdem ich waerend des Lehrganges 10 Tage dort im Robert Koch Krankenhaus mit Diphtherie zubringen musste. Dort erlebte ich dann einen der ersten Tagesangriffe auf Wien. Es gab nur Splittergraeben im Hospitalgarten und es knallte gewaltig in der Naehe, ein Blindgaenger war direkt durch unseren Krankensaal gegangen, alles voller Scherben und Staub. Den naechsten Tag kam ein amerikanischer Offizier in Begleitung eines katholischen Priesters zur Besichtigung, keine Ahnung wo der herkam, kann mich nur an seine grinnende Visage erinnern. Bei der Ankunft in Berlin wurden wir gleich von dem Kommandeur unterrichtet: ”Urlaub gibt es nicht, aber Bau koenn’s ham”, in seinem Wiener Dialekt. Hoerten dann, dass er ein sehr hoher SS-Fuehrer gewesen sein soll in Oesterreich und dann degradiert wurde und als Untersturmfuehrer zu uns kam. ”Kann ja lustig werden”, dachten wir jungen Soldaten. Die Verpflegung dort war sehr knapp,wie ueberall zu der Zeit in Berlin und im Reich, wir waren immer hungrig und manche Kameraden wollten lieber zurueck an die Front. Eines Tages kam ein Pferdefuhrwerk an und brachte Moehren und Steckrueben in die Kaserne. Es waren einige KZ’ler dabei, die sich dort an Ort und Stelle von den mitgebrachten Gemuese etwas kochen durften und wir schlichen dann mit knurrenen Magen daran vorbei! Aber so etwas wird ja nie gezeigt in den vielen Holofilmen. Wir konnten einmal von einem verlassenen Bauernhof an der Oder noch etwas ergattern, obgleich Iwan schon am anderen Ufer war. Bei der Gelegenheit sahen wir dann auch den Truemmerhaufen der Berliner Innenstadt, einschliesslich das Regierungsviertel. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Rolf Winkler: Die BR Deutschland eine DDR 2.0? – Oder wird die DDR rückblickend geadelt?
Inoffiziell wird die BRD heute schon mal als DDR 2.0 bezeichnet. Was soll damit ausgedrückt werden? Daß sich die gesellschaftlichen Systeme ähneln? Oder die größer gewordene BRD auf das Niveau der DDR „gesunken“ ist?
Die Frage muß lauten: Wird die gegenwärtige Politik überhaupt noch an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen im Land ausgerichtet?
Die gegenwärtige Politik, ihre Repräsentanten, Teile der Wirtschaftsverbände und -kammern, die Justiz und Medien der BRD befinden sich allesamt im Eifer zur multiethnischen Umwandlung unseres Landes. Worum geht es? Es geht um die Zersetzung gewachsener traditioneller Strukturen, also des gesamten Gemeinwesens. Dazu ein Blick in den Pressespiegel der letzten Tage:
- Berlin wird erstes Land mit Integrationsgesetz. (Klaus Wowereit, Regierender Bürger-meister SPD und Carola Bluhm, Linke
- Ministerin führt anonyme Bewerbung ein. (Kristine Schröder, Familienministerin CDU)
- Anonymer Lebenslauf – Raus aus der Schublade (Diskriminierungsbeauftragte. Martina Köppen, SPD)
- Ausländer rein! (Markus Ulbig, sächs. Innenminister CDU)
- Die Attraktivität Deutschlands für Fachkräfte aus aller Welt müsse erhöht werden. (Anette Schavan, Bildungsministerin CDU)
- Lockprämie und Begrüßungsgeld für Ausländer. (Rainer Brüderle, FDP)
- Fachkräftemangel gefährdet unsere Wachstumspotentiale. (Achim Dercks, Vize DIHK)
- Neue Regeln, um mehr ausländische Fachkräfte anwerben zu können. (Dieter Hundt)
- Deutsch als Nachteil. (Peter Grottian, Politologe)
- Der Konzern ist zu weiß, zu deutsch, zu männlich … (Peter Löscher, Siemens Chef)
- Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit … sind eine Bereicherung für uns alle. (Maria Böhmer, Ausländerbeauftragte CDU)
- Bundespräsident Wulff wünscht sich bei seiner Vereidigung eine bunte Republik (CDU)
Wenn das nicht Dummheit der politischen Entscheidungsträger ist, was ist es dann, Programm?! Geht es überhaupt um Arbeitsplätze? Wohl sicher nicht, denn die Fakten sprechen eine andere Sprache. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Prof. Dr. Wilhelm Hankel: Zweiter offener Brief an die Bundesregierung
Im Mai veröffentlichten wir an dieser Stelle einen offen Brief von Prof. Dr. Wilhelm Hankel an die Bundesregierung (hier). Da eine Antwort der Bundesregierung ausblieb, entschied sich Hankel einen weiteren Brief zu verfassen, dessen Wunsch nach Veröffentlichung wir natürlich gerne nachkommen wollen.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzler,
leider haben Sie auf meinen ersten Brief vom 27.03.2010 nicht reagiert. Daher muss ich nochmals auf die Angelegenheit zurückkommen, denn zwischenzeitlich hat sich das Problem, was auf uns Deutsche und Europäer zukommt, noch verschlimmert.
Sowohl das „Griechenland- Hilfe- Gesetz” vom 7. Mai 2010, wie auch das spätere „Rettungsschirm – Gesetz” vom 10. Mai 2010, stellen nicht nur schwere Verstöße gegen die EU – Gesetze -, sondern auch gegen unser eigenes deutsches Grundgesetz dar.
Sie kennen die Situation aufgrund der Ihnen wohl bekannten Klage der inzwischen 5 Professoren vor dem Bundesverfassungsgericht. Aber auch Ihre eigenen Mitarbeiter haben es Ihnen längst mitgeteilt.
Es geht in dieser Sache um schwerwiegende Rechtsbrüche. Sie sind noch gefährlicher als die ökonomischen Konsequenzen. Europa ist die Heimat des Rechtsstaates. Der Euro wird am “Rettungsfonds” nicht gesunden, sondern zu einer europäischen Schwachwährung verkommen. Lesen Sie den Rest dieses Artikels »
Michael Winkler: Dekadenz
Zustände wie im alten Rom… Wenn das über eine Familie, eine Firma, eine Stadt oder ein Land gesagt wird, dann ist das keinesfalls als Lob gedacht, sondern als Umschreibung von Chaos und Verfall. Dabei war das wirklich alte Rom eine spießige, götterfürchtige Republik wehrhafter Bauern. Dieses Staatsmodell war Jahrhunderte hindurch überaus erfolgreich, es verleibte sich zahllose Nachbarn ein, wuchs zum Weltreich heran, zum Inbegriff des Imperiums. Erst dann, angesichts des überwältigenden Erfolgs, kehrten in diesem nicht mehr ganz so altem Rom die besagten Zustände ein.
Es ist wie in der Natur: Ein wildes Tier in einer intakten Umwelt wird nicht fett. Ein übergewichtiger Pflanzenfresser wird Beute der Raubtiere, weil er zu langsam ist, ein übergewichtiger Fleischfresser erwischt keine Beute mehr und lebt damit ganz von selbst Diät. Erst wenn die Natur in Ungleichgewicht gerät, ändert sich dies. Gelangen Pflanzenfresser auf eine große Insel ohne Raubtiere, leben sie zunächst im Paradies. Aber gerade dieses Paradies, der ungehemmte Erfolg, den dieses neue Land verheißt, birgt die Zerstörung in sich. Die Schwachen werden nicht mehr aussortiert, sondern pflanzen sich fort. Die Tiere werden träger und sie werden immer mehr. Das “Imperium” blüht auf, und dann… Entweder es verschlägt Fleischfresser auf diese Insel, die nun ihrerseits ein Paradies erleben, oder die Umwelt bricht wegen Überweidung zusammen. Das Imperium verschwindet, das Paradies wird Ödland… Lesen Sie den Rest dieses Artikels »










