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Quo Vadis, Wilhelm, quo vadis, Ute?

Armes Deutschland: Wenn Zahlenspiele Wut auslösen

Türkischer Schüler aus Deutschland in den USA bei Garageneinbruch erschossen

Krim-Krise: Schach gegen Murmeln

Quo Vadis, Wilhelm, quo vadis, Ute?

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Schon seit einiger Zeit fragte ich mich, wo Wladimir Putin wirklich steht. Eigentlich ist er mir sympathisch, dann aber wieder kommt er mir suspekt vor. Das er ein hochrangiger KGB-Offizier war ist unstrittig. Das er in einer jüdischen Familie aufgewachsen sein soll und damit gewissen Kreisen nahe steht, wie im Internet vereinzelt spekuliert wird, wiederum schon. Weder eine Beschreibung Putins bei Wikipedia noch bei Metapedia stützen diese These. Allgemein wird er als Mann aus dem Volk dargestellt, der sich ausschließlich seinem Land verpflichtet fühlt, und natürlich besitzt er viele Sympathien, weil er sich nicht vor der Hochfinanz verbiegt – so weit so gut.

Bei der derzeitigen medialen Hetzjagd gegen den russischen Präsidenten anlässlich der Ukraine-Krise fällt auf, dass zahlreiche Bürger sowie Teilnehmer der Wirtschaft ihre Sympathien eher nach Moskau tragen denn nach Berlin, Brüssel oder gar Washington, und das nicht nur in der Bananenrepublik … oh, Verzeihung … Bundesrepublik, sondern auch in anderen Ländern – auch so weit so gut.

In diversen Blogs im Netz wird Wladimir Putin auf einen Sockel gehoben, als wirkliche Alternative zu den dekadenten Angloamerikanern dargestellt. Wladimir Putin ist mittlerweile für manchen Menschen, vor allem für so manchen Aufgewachten, ein Hoffnungsträger geworden frei nach dem Motto: Weg von Amerika, weg von Brüssel, weg von der Hochfinanz, hin zur deutsch(europäisch)-russischen Freundschaft. Walter K. Eichelburg philosophiert gar über eine mögliche Achse Berlin-Moskau-Peking. Mehr auf Seite6688

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CarlosSchneider @ Mai 15, 2014

Armes Deutschland: Wenn Zahlenspiele Wut auslösen

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In keinem anderen Land der Welt nimmt die Vergangenheitsbewältigkeit derart zwanghafte und fast schon geisteskranke Züge an, wie in Deutschland. Das durfte nun auch die amerikanische Firma Procter & Gamble erfahren, die aus Werbegründen zur WM die Großpackung des Waschmittels mit einem Fußballtrikot verzierte und den bisher 83 Waschladungen fünf weitere hinzufügte.

Aber was genau hat das mit Vergangenheitsbewältigung zu tun? Nun, versuchen Sie der Logik der Berufs- und Gewohnheitsbetroffenen zu folgen:

83 + 5 = 88
88 ist keinem Buchstaben im Alphabet zugeordnet
Der 8. Buchstabe im Alphabet ist ein H
8 8 = H H
H ist ein Buchstabe, der in Namen vorkommt
H H = Heino Heinemann, nein das geht nicht
H H = Adolf Hitler, nein das geht auch nicht
A H = Adolf Hitler, ja das geht, aber das ist nicht mehr 8 8 sondern 1 8
Achso, da war doch so ein Gruss, also:
88 = 8 8 = H H = Heil Hitler

Zu weit hergolt? Die SHZ findet nicht:

„Komm, wir machen eine tolle Aktion passend zur Fußball-WM und gestalten unsere Ariel-Packungen um.“ Das dachte sich wohl die Marketing-Abteilung bei Procter & Gamble. Kurzerhand entstand auf der Großpackung des Waschpulvers ein Deutschland-Trikot. Und weil man seinen Kunden ja noch einen Bonus geben möchte, gibt es 83+5 Wäschen gratis. Auf dem auf der Packung aufgedruckten Trikot prangt jetzt groß eine „88“. Die Zahl acht steht für den achten Buchstaben im Alphabet – das „H“. Die Nummer 88 ist ein unter Neo-Nazis ein beliebter Code und steht für „Heil Hitler“.

Und wenn Neonazis die Nummer für sich beanspruchen, wen interessiert es? Würden wir alle Zahlen verbieten, die von irgendwelchen Extremisten verwendet werden, dann hätten wir keine Zahlen mehr zur Verfügung. Der einzige Grund, warum bestimmte Gruppen um bestimmte Zahlen so ein Aufhebens machen ist damit sie sich als was Besseres als diese Neonazis vorkommen können. Dabei ist dies nichts anderes als politisch verpacktes Herrenmenschentum, nur ist es hier halt nicht die Herkunft, sondern die politische Ausrichtung. Traurig ist, dass sich eine Firma wie Procter & Gamble davon auch noch beeindrucken lässt.

Lassen Sie uns bitte eines vorneweg stellen: Procter & Gamble ist Werten wie Toleranz, Respekt, Vielfalt und Menschlichkeit verpflichtet. Die gezeigten Fotos und die Veröffentlichung beziehen sich auf eine Sonderaktion zu einem Ariel Vorteilspack zum Fußballsommer mit 83 + 5 Waschladungen. Die Zahl 88 im Packungsdesign bezieht sich allein auf die addierte Zahl der Waschladungen. Wir bedauern es sehr, wenn es zu falschen Assoziationen kommen kann und distanzieren uns ENTSCHIEDEN von jeglichem rechten Gedankengut. Ziel der Aktion war allein das Ergebnis der auf der Packung angegebenen Rechenaufgabe 83 + 5 gut sichtbar darzustellen. Es war niemals unsere Absicht zu provozieren. Die Sonderedition wird bereits seit Montag nicht mehr ausgeliefert.

Betrachtet man diesen übertriebenen vorauseilenden Gehorsam, fragt man sich wie lange es wohl dauert, bis Ariel umbenannt wird, denn es hat ja eine 80-prozentige Ähnlichkeit mit Arier und ist damit nur acht Prozentpunkte von rechtem Gedankengut entfernt.

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Der Nonkonformist @ Mai 9, 2014

Türkischer Schüler aus Deutschland in den USA bei Garageneinbruch erschossen

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Diren Dede beim Hauseinbruch

Diren Dede beim Hauseinbruch

In Deutschland ist es derzeit üblich, dass Täterschutz vor Opferschutz gilt und wer sich als Opfer erdreistet sich zu wehren, der muss mit juristischen Konsequenzen rechnen. In den USA hingegen gilt der Selbstschutz als oberste Maxime und der Schusswaffenbesitz gilt als probates Mittel gegen Gewalttäter und Einbrecher.

Diese Erfahrung durfte auch der 17-jährige Diren Dede aus Hamburg machen, der bei einem Einbruch in Missoula, Montana erschossen wurde. Für deutsche Medien vollkommen unverständlich, denn wer beim Einbruch erwischt wird muss ja nicht zwangsläufig ein Einbrecher sein oder so:

Der 17 Jahre alte Diren D. aus Hamburg war ein beliebter Austauschschüler in den USA. Jetzt ist er tot, erschossen von einem Hausbesitzer, der ihn wohl für einen Einbrecher hielt.

Der Hausbesitzer und Familienvater, Marcus Kaarma, hatte erst Tage vor dem Einbruch in seinem Haus ein Alarmsystem installiert, weil es in der Nachbarschaft kurz zuvor zu einer Welle von Einbrüchen kam und auch in das Haus der Kaarmas schon zwei mal innerhalb einer Woche eingebrochen wurde. Mehr auf Seite6677

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Der Nonkonformist @ Mai 1, 2014

Krim-Krise: Schach gegen Murmeln

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Man mag von der Rolle der USA als Weltpolizist halten, was man will, eines jedenfalls hatte sie über Jahrzehnte geschafft: sie hatte einen Abschreckungseffekt und somit wahrscheinlich zahlreiche Konflikte verhindert. Diese Rolle haben die USA dank ihrem Präsidenten Barack Obama und seinen „roten Linien“ nun verloren, was für einen Geostrategen wie den russischen Präsidenten Vladimir Putin eine Einladung war zu sehen, wie weit er gehen kann. Die Antwort: Soweit er will.

Das Problem für Obama begann während der Syrien-Krise, als er vollmundig verkündete, dass er dem syrischen Präsidenten Bachar Assad eine „rote Linie“ gesetzt habe, die dieser nicht überspringen dürfe, denn sonst… Assad zeigte sich unbeeindruckt, übersprang Obamas rote Linie und Obama sah stumm zu. Obama hat in dem Moment unter dem wachsamen Auge Russlands geblinkt. Mehr auf Seite6674

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Der Nonkonformist @ März 19, 2014

Detroit: Das sozialistische Utopia

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In der ersten Häfte des 20. Jahrhunderts galt Detroit als eine der reichsten Städte der Welt mit hohen Löhnen und einem weitreichenden Wohlstand, ein glänzendes Beispiel für Unternehmergeist und Eigenverantwortung. Henry Ford baute hier das legendäre Model T, das nicht nur den Autobau revolutionierte, sondern für die Arbeiter in der Industrie auch neue Maßstäbe in Sachen Arbeitszeit und Löhnen setzte und das im positiven Sinne, denn Ford war der Ansicht, wer die besten Arbeiter haben möchte, der muss diese besser entlohnen und ihnen mehr Freizeit geben. So geht die 40-Stunden Woche und das Wochenende nicht etwa auf Gewerkschaften zurück, wie diese oftmals behaupten, sondern auf Henry Ford.

Das kapitalistische Detroit war reich, geschäftig und attraktiv.

Dies begann sich im Jahr 1962 zu ändern, als die sozialistischen Demokraten an die Macht kamen. Der schottische Geschichtswissenschaftler Alexander Tytler sagte einmal, dass Demokratie nur existieren kann bis die Wähler bemerken, dass sie sich die Großzügigkeit der Staatskasse wählen können, was zur Folge hat, dass sie ab diesem Zeitpunkt nur noch denjenigen wählen, der ihnen die meisten Vorteile aus der Staatskasse sichert.

Die Strategie der Demokraten und allgemein aller Sozialisten ist es die unproduktiven Teile der Gesellschaft für ihre Stimmabgabe zu entlohnen indem sie diese Vorteile aushändigen, gemeinhin in Form von unverdienten Sozialleistungen. Die Kosten dafür dürfen freilich die produktiven Teile der Gesellschaft tragen. So war Detroit die vergangenen 60 Jahre die politische Spielwiese für die Demokraten, da sie dank eindeutig geklärter Machtverhältnisse eine Politik ganz nach ihren Wünschen und Idealen durchsetzen konnten, eine Politik, die laut sozialistischen Idealen und sozialistischen Propaganda für Gleichheit und Wohlstand für alle sorgt, was gemeinhin als “soziale Gerechtigkeit” bezeichnet wird. Mehr auf Seite6670

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Der Nonkonformist @ Juli 27, 2013

Von der Gleichheit der Menschen und dünnen Fellen

Abgelegt unter: Archiv | Kommentare (33)

Alle Menschen sind gleich, so die Maxime des Mordernismus. Dass dann aber die Vertreter genau dieses Modernismus immer und überall mit zweierlei Maß messen kann man nur damit erklären, dass sie entweder nicht wissen wovon sie reden oder selbst nicht an ihre eigene Maxime glauben.

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Fussball. Schon als junger Bursche merkt man auf dem Bolzplatz schnell, dass hier gänzlich andere Manieren herrschen als beim Abendessen mit den Eltern. Schimpfworte und eine rauere Gangart sind an der Tagesordnung und nicht selten wird sich über die körperlichen Eigenheiten des Gegenübers lustig gemacht. Wenn mal jemand zu weit geht, gibt es ein kleines Wortgefecht oder eine Rauferei und die Sache ist gegessen. Das Ganze zieht sich dann wie ein Strang durchs Stadion, wo manch einer als Zuschauer die gleichen Tonarten vom Bolzplatz mitnimmt. Der gegnerische Torwart heisst dann nicht mehr “Hey Du Torwart” oder “Hey Michael”, sondern schlicht und ergreifend “Du Affe”, “Du Arschloch” und sonstige Nettigkeiten.

Einer der Höhepunkte dieses Verhaltens waren die Zuschauerreaktionen auf Oliver Kahn, besonders die der gegnerischen Fans, die sich nicht scheuten Anfeindungen wie “Du Affe” auch Affenlaute nachzurufen und Bananen zu werfen. Oliver Kahn nahm es mit Humor und verspeiste auch die eine oder andere Banane. Niemand regte sich auf und die Sache war gegessen.

Problematisch wird es allerdings, wenn manche Spieler unter Gleichen doch etwas gleicher sind. Da sind Anfeindungen wie “Du Affe” schon rassistisch und folgt man den Empörungstiraden gewisser Kreise, dann gäbe es für Affenlaute und Bananenwürfe noch im Stadion die Todesstrafe.

Wenn man möchte, dass alle Menschen als gleich angesehen werden, dann bedarf es dieser unnötigen Verbote nicht, denn was macht einen Menschen gleicher als dass man ihn nach den gleichen Kriterien wie alle anderen Menschen misst. Wer allerdings ungleich behandelt werden möchte, der braucht sich nicht wundern, dass die meisten Leute mit so einem Menschen nichts zu tun haben wollen.

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Der Nonkonformist @ Mai 13, 2013

De-Mail: Staatliche Gängelung scheut den freien Markt

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brief-mit-kette

Im Internet herrscht grundsätzlich Kapitalismus und Freiheitlichkeit. So treffen sich Anbieter und potentielle Kunden und der Markt entscheidet, was wieviel kostet. Dass dies ein Dorn im Auge vieler Obrigkeitsstaaten ist, verwundert da nicht, schließlich ermöglicht das Internet die Begrenzung des Staates auf seine eigentliche Rolle – den Schutz seiner Bürger vor Gewalt im Inneren und Äußeren. So versuchen insbesondere Staaten wie die BRD und China regulierend einzugreifen, wer weiss schließlich auf welche dummen Gedanken die Bürger durch zuviel Freiheitlichkeit kommen könnten.

Dem kapitalistischen und freiheitlichen Internet verdanken wir kostenlose Dienste wie etwa „email“ oder Straßenkarten. Im freien Wettbewerb hat sich das werbefinanzierte Modell durchgesetzt und das ganz ohne staatliche Eingriffe.

Dem will die BRD mit Einführung der De-Mail aber nun ein Ende setzen. Je nach Dateigröße sollen diese De-Mails ywischen 33 und 49 Cent kosten und zumindest für den elektronischen Briefverkehr mit Behörden verpflichtend sein, ob man das nun will oder nicht. Zu diesem Zwecke wurde das Protokoll der De-Mail mit normaler ePost auch inkompatibel gehalten. Offiziell soll Verkehr über De-Mail rechtsvebindlich sein, obwohl es keine qualifizierte elektronische Signatur beinhaltet. Auch bietet De-Mail keine Möglichkeit der Verschlüsselung, ganz im Gegensatz zu normaler ePost, was es dem Staat und auch den Anbietern wesentlich erleichtert alle Kommunikation zu überwachen.

Würde sich die BRD mit diesem Konzept dem freien Wettbewerb stellen wäre all dies kein Problem, das Problem hingegen ist die Verpflichtung zur Nutzung, weil man genau weiss, dass der Bürger nicht mehr Geld für ein schlechtes Produkt mit staatlicher Gängelung zahlen wird.

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Der Nonkonformist @ April 17, 2013

Zwischen Rundfunkgebühr und Medienabgabe

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programmstoerung

Wer in Deutschland weder den öffentlich-rechtlichen Propagandafunk konsumieren oder mit seinem Mobiltelefon keine Musikdateien kopieren möchte, der braucht dies nicht zu tun, schließlich herrscht ja auch in der BRD noch ein gewisses Maß an Freiheit. Leider hört die Freiheit allerdings genau da auf, wo man für das, woran man kein Interesse hat auch nicht bezahlen möchte. Rundfunkgebühr ebenso wie Medienabgabe sind in Deutschland Zwangsabgaben, die man zu entrichten hat, ob man an diesen Angeboten Interesse hat oder nicht. Im Endeffekt handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als um eine Steuer, die bestimmten Interessengruppen zugute kommt.

In libertäreren Staaten wäre so etwas undenkbar, aber der Deutsche lässt ja viel mit sich machen und das Ende der Fahnenstange dürfte gefühlsmäßig erst jenseits der 100% Abgabenlast erreicht sein. Zum Vergleich: Auch die USA betreiben öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radiosender zum Preis von 1,5 Milliarden Dollar für 311 Millionen Menschen. Deutschland mit knapp einem Viertel der Bevölkerung hingegen gibt mit 9,5 Milliarden Dollar (7,5 Milliarden Euro) mehr als sechsmal soviel aus. Wer jetzt glaubt, dass die zahlreichen Regionalangebote für diese hohen Kosten verantwortlich sind, der irrt sich – das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA alleine besteht aus 354 Sendern, wozu nicht nur regionale Angebote gehören, sondern auch Angebote für verschiedene Interessengruppen, wie etwa den Heimwerker-Kanal oder den Wissenschafts-Kanal. Eine gesonderte Steuer gibt es in den USA dafür nicht. Im Schnitt kostet das öffentlich-rechtliche Medienangebot in den USA $4,82 per Einwohner; in Deutschland ist es mit umgerechnet $117,28 über 24 mal so viel.

Dafür gibt es in Deutschland ganz im Gegensatz zu den USA und anderen freiheitlicheren Staaten aber auch eine Medienabgabe auf alle möglichen Arten von Speichermedien. Wer sich etwa in Deutschland ein etwas moderneres Mobiltelefon kauft, der zahlt dabei 36 Euro als Medienabgabe, weil das Telefon schließlich dazu benutzt werden könnte Musikdateien zu kopieren. Wer sich eine Speicherkarte für seine Digitalkamera kauft um damit Familienfotos zu machen wird natürlich auch zur Kasse gebeten, denn anders als für Familienfotos lassen sich Speicherkarten auch zum Kopieren von Musikdateien nutzen. Gleiche Argumentation gilt freilich auch für Computer, CDs, DVDs, und sogar Drucker, denn man könnte ja irgendwas vervielfältigen, woran die GEMA irgendein ein Recht haben könnte und soll daher schonmal vorsorglich bezahlen. Ebenso wie bei den Rundfunkgebühren sind es viele “könnte”, die im Endeffekt ein überaus einträgliches Geschäft sind. Mehr auf Seite6650

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Der Nonkonformist @ März 24, 2013

Zypern: EU enteignet Privatvermögen

Abgelegt unter: Wirtschaft | Kommentare (5)

Flag_Cyprus

Wer wissen möchte, wie weit sich Europa schon von freiheitlichen Grundsätzen, wie etwa dem Schutz privaten Eigentums entfernt hat, der muss dieser Tage nur mal einen Blick nach Zypern werfen, wo die Mißwirtschaft der dortigen Banken nicht etwa zu deren Konkurs führt, sondern zur Enteignung von Privatvermögen auf Bankkonten. Wer weniger als 100.000 Euro auf der Bank hat, der bekommt 6,75% seines Vermögens enteignet, wer mehr als 100.000 Euro auf den Konten hat, darf mit einer Enteignung in Höhe von 9,9% rechnen. Die Gesetzesvorlage dazu stammt nichtmal von Zypern selbst, sondern von der EU.

Wer Privatvermögen auf einer Bank liegen hat, dem sollte spätestens jetzt deutlich werden, dass dieses Geld nicht sicher ist. Die EU kann de facto jedem Staat vorschreiben das Privatvermögen seiner Bevölkerung zu enteignen. Als wären die Umverteilungsmaßnahmen der EU-Staaten durch Steuern noch nicht genug, sind wir spätestens bei Enteignungen von Privatvermögen vollends im Sozialismus angelangt. Wer sein Geld in Sicherheit bringen möchte, dem können wir nur raten dies in Sachwerte anzulegen, also entweder in Edelmetalle oder in Eigentum in freiheitlicheren Staaten.

Statistisch gesehen führt sozialistische Politik immer zu einer allgemeinen Verarmung und je sozialistischer ein Staat wird, desto mehr lassen seine Wirtschaftsleistung und sein Wohlstand nach. Wer glaubt, dass sein Vermögen nicht mehr sicher ist und er die Früchte seiner Arbeit sei es durch Steuern oder Enteignung, abgenommen bekommt, der wird künftig weder sein Vermögen noch seine Arbeitskraft investieren. In Europe ist die Rede vom Fachkräftemangel, schaut man sich aber mal an wieviele Fachkräfte jedes Jahr Europa den Rücken kehren, kann nicht von einem Fachkräftemangel, sondern nur von einer Fachkräfteflucht die Rede sein. In Zypern hingegen wird es in den kommenden Wochen und Monaten zu einer Investitionsflucht kommt.

Schaut man sich die Staatsverschuldungen in Europa an, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die Politik vom Wirtschaften keinen blassen Schimmer hat und sich deshalb lieber auf ihre eigentliche Aufgabe beschränken sollte – dem Schutz von Leib, Leben und Eigentum aller vor inneren und äusseren Feinden.

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Der Nonkonformist @ März 17, 2013

Hugo Chavez gestorben – Wie geht es mit Venezuela weiter

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venezuela-flag

Hugo Chavez galt lange als das Paradebeispiel eines erfolgreichen Sozialismus, der soziale Gerechtigkeit für alle schuf und im Gegensatz zu anderen sozialistischen Staaten nicht von einem Disaster ins andere rutschte. Ein Spruch in Venezuela beschreibt die tatsächliche Situation jedoch wie kein Anderer: “Der Kommandant bewirft uns mit Brot anstatt uns beizubringen wie man es backt.”

Wie alle sozialistischen Staaten brauchte auch Venezuela eine Heerschar von Menschen, die vom Staat abhängig sind, damit sie nicht zu viele unangenehme Fragen stellen und aufmüpfig werden, deswegen handeln sozialistische Staaten mit Abhängigkeiten und nicht mit Selbstständigkeiten.

Ebenfalls wie alle anderen sozialistischen Staaten funktionierte Chavez Sozialismus recht gut, solange er diesen durch die geschaffenen Werte anderer finanzieren konnte, nur genau das wurde in den vergangenen Jahren immer schwieriger. Eine von Chavez’ ersten Amtshandlungen nach der Machtergreifung war die Enteignung und Verstaatlichung profitabler Industrien, dabei vor allem von der Ölindustrie. Durch diese Enteignung und Verstaatlichung einhergehend mit steigender Nachfrage nach Öl war Venezuela in einer hervorragenden Ausgangslage, doch gehört zum profitablen Wirtschaften weit mehr als nur die profitablen Unternehmen anderer zu stehlen. So ging unter Chavez die Ölproduktion trotz der steigenden Nachfrage um 20% zurück, gerade weil zum profitablen Wirtschaften nunmal auch die Instandhaltung und Modernisierung bestehender Strukturen gehört. Das zeigt sich auch anhand der Stromversorgung, die mittlerweile fast täglich zusammenbricht. Insgesamt konnte Venezuela seine Wirtschaftsleistung in den 14 Jahren unter Chavez nur um 3% steigern und das trotz in die Höhe schiessender Ölpreise. Mehr auf Seite6637

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Der Nonkonformist @ März 6, 2013

Überraschung: Nicht gewählte Gremien treffen Entscheidungen, sondern EU-Kommissare

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corruption

Offiziell geht in der EU und ihren Mitgliedsstaaten alles ganz demokratisch zu, auch wenn sich kaum noch jemand durch die gewählten Volksvertreter vertreten fühlt. Schon seit Jahren versteht man in Europe unter Demokratie, dass man alle paar Jahre seine Stimme abgibt und fortan die Schnauze zu halten hat, will man nicht in irgendeine extreme Ecke abgeschoben werden.

Ebenso scheint es aber auch den gewählten Politikern zu gehen, die zwar hohe Diäten einstreichen können, aber auch nicht mehr viel zu sagen haben, zumindest wenn Entscheidungen durch die EU getroffen werden. Die Abnicker in den Staatsparlamanten setzen diese Vorgaben auch gerne freimütig um ohne sich groß damit zu beschäftigen, denn was die EU macht wird schon richtig zu und zuviel Eigeninitiave schadet ohnehin nur der Karriere.

Wie der Ex-Lobbyist Daniel Guegen inzwischen wissen liess, sind auch auf EU-Ebene die Politiker nurmehr Abnicker für die Gesetzesentwürfe von Kommissionen. Bestätigt wird dies zudem durch Jorgo Riss vom EUßBüro von Greenpeace. Der ungarische Abgeordnete Jozsef Szajer geht sogar noch weiter und bestätigt, dass im EU-Parlamanent die Gesetzesvorlagen der Kommissionen einfach durchgewunken werden. Mehr auf Seite6624

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Der Nonkonformist @ März 4, 2013

Das amerikanische Waffenrecht – Verbot und Demokratisierung

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Teil einer Schusswaffe aus dem 3D-Drucker von Defense Distributed

Teil einer Schusswaffe aus dem 3D-Drucker von Defense Distributed

Wie wenig sich die sozialistischen Politiker in den USA mit Waffen oder dem Waffenrecht auskennen, durfte jüngst Vizepräsident Joe Biden beweisen, als er erklärte wie man sich im sozialistischen Sinne zu verteidigen habe. So solle man, wenn man in seinen eigenen vier Wänden angegriffen würde, doch einfach mal ein paar Schüsse in die Luft abgeben oder durch die Eingangstür schiessen.

Wer schonmal mit Schusswaffen Umgang hatte, der weiss, dass solche Verhaltensweisen gegen alle auch außergesetzlichen Sicherheitsvorkehrungen verstossen, namentlich: 1) Man muss sein Ziel im Visier haben und 2) man muss sehen können, was hinter dem Ziel steht, bevor man schiesst.

Ein junger Mann in Virginia Beach hörte auf die Anweisung des Vizepräsidenten und schoss kurzerhand durch die Tür als jemand versuchte in seine Wohnung einzubrechen. Verletzt wurde niemand, aber der junge Mann wurde wegen gefährlichem Umgangs mit Schusswaffen festgenommen. Das kommt davon, wenn man auf jemanden hört, der keine Ahnung hat wovon er spricht, also einen Politiker.

Nicht weit von Virginia, im sozialistisch regierten Maryland ist der Staat derzeit dabei das schärfste Waffenrecht der USA einzuführen, wonach jeder Bürger erst die Erlaubnis des Staates benötigt um eine Schusswaffe kaufen zu dürfen, was wiederum Kriminelle nicht interessieren dürfte, aber für aufrechte Bürger ein nicht unerhebliches Hindernis darstellt.

Glücklicherweise gibt es jedoch technologische Innovationen und dank des 3D-Drucks gibt es bereits die ersten CAD-Dateien für Schusswaffen. Schiesspulver kann man gemeinhin in der Küche selber machen und wer einen 3D Drucker hat, der druckt sich eben schnell seine eigene Schusswaffe, auch ganz ohne staatliche Erlaubnis. Mehr auf Seite6630

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Der Nonkonformist @ März 3, 2013

Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen wollen Zuwanderung begrenzen

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So steht es dieser Tage in den Schlagzeilen, nur wird das eigentliche Problem damit nicht angesprochen. Wer als Ausländer nach Deutschland kommt, der kommt entweder als Fachkraft und hat schon eine Arbeitsstelle oder er kann direkt ab dem ersten Tag der Ankunft Sozialleistungen beziehen – das gilt übrigens auch für EU-Ausländer. Bei manchen Ausländergruppen beträgt der Anteil derer, die von Hartz IV leben 90%; im Schnitt liegt der Anteil bei Ausländern bei 18,6%. Selbst Ausländer, die in ihren Heimtländern Vermögen besitzen und in Deutschland Hartz IV und andere Sozialleistungen beziehen kosten den deutschen Steuerzahler mindestens 260 Millionen Euro pro Jahr.

Deutschland ist also durchaus attraktiv um auch ohne Arbeit ein ordentliches Leben zu führen, daran wird auch eine Begrenzung der Zuwanderung nichts ändern und wird auch nicht das Problem der hier schon lebenden Sozialschmarotzer lösen. Wer diese Probleme lösen möchte, der sollte sich mit der Frage befassen, ob wir das Sozialsystem überhaupt beibehalten sollten oder die Lösung nicht wäre Hartz IV und Sozialhilfe gänzlich abzuschaffen und dafür die Steuern zu senken, aus denen sich die produktiven Teile der Gesellschaft Rücklagen für den Fall der Fälle bilden können. Auch dadurch würde sich Arbeit endlich wieder mehr lohnen, während Sozialschmarotzertum eindeutige Konsequenzen hätte, nicht nur für ausländische sondern auch für hiesige Sozialschmarotzer.

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Der Nonkonformist @ März 2, 2013

Arnaud Montebourg an Frankreich: “Sie können die sogenannten Arbeiter behalten”

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Helle Aufregung herrscht derzeit in Frankreich, weil der amerikanische Investor Maurice Taylor, der eine Reifenfabrik in Amiens mit 1.200 Angestellten vor dem Untergang hätte retten können, dieser eine herbe Abfuhr erteilte und das aus guten Gründen: “Die französischen Beschäftigten bekommen hohe Gehälter, aber sie arbeiten lediglich drei Stunden. Sie haben eine Stunde für ihre Pausen und das Mittagessen, unterhalten sich drei Stunden und arbeiten drei Stunden. Ich habe das den Gewerkschaftern ins Gesicht gesagt und sie haben mir geantwortet, das sei so in Frankreich.”

So deutliche Worte hört die sozialistische Regierung Frankreichs freilich nicht gerne und ließ mit einer Antwort des Reindustrialisierungsministers (sic!), Arnaud Montebourg, nicht lange auf sich warten. Statt sich Gedanken zu machen, warum der Standort Frankreich seit der Übernahme durch die Sozialisten im vergangenen Jahr für Unternehmen und Investoren immer weniger attraktiv wird, ging die französische Regierung nunmehr zum Angriff über und erklärte, dass Importe von Taylors Firmen ab sofort gesondert geprüft würden: “Sie werden vor allem darauf achten, dass die sozialen, technischen und umweltschutztechnischen Auflagen respektiert werden.”

Das Problem, das sie hier auftut ist tiefgründig: Der Investor möchte natürlich von seiner Investition profitieren, wo er keine Möglichkeit dazu sieht, wird er nicht investieren. Noch basiert dies auf Freiwilligkeit, auch wenn die französische Regierung es profitablen Unternehmen verbieten möchte Standorte zu schließen. Egal wie beleidigt die französische Regierung reagiert and droht, sie wird damit keine Investoren anlocken, erst recht nicht, wenn sie weiterhin die Steuern erhöht. Je weniger Unternehmen ihr Geld in Frankreich investieren, desto mehr verschärft sich die Situation, denn das Geld, das die Regierung zwecks Wiederwahl im sozialistischen Sinne umverteilen möchte, dass sie muss sie unter Zwang von den produktiven Teilen der Gesellschaft nehmen und wenn diese keine Lust mehr haben produktiv zu sein, bleibt auch der Geldfluss aus (zumindest solange Deutschland nicht für das Versagen einer weiteren sozialistischen Regierung in Europa aufkommen soll).

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Der Nonkonformist @ März 2, 2013

Ordnungspolitischer Wahnsinn

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Zitat Peter Plambeck in
Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee – IHK Schleswig-Holstein, Ausgabe 02/2013

Im Oktober lief es zum Schrecken der Stromverbraucher über den Nachrichtenticker: Die EEG-Umlage steigt zum Jahreswechsel um 47 Prozent auf 5,277 Cent je Kilowattstunde. Im Jahr 2012 betrug die EEG-Umlage lediglich 3,592 Cent/kWh.

Daten der Netzbetreiber erlauben die Prognose, dass die Stromverbraucher in diesem Jahr bis zu 19 Milliarden Euro in die EEG-Umlage zahlen. Diese Milliardenbeträge dienen im Kern der Förderung von Solar-, Biomasse- und Windkraftanlagen, die Vergütungszahlungen zwischen acht Cent/kWh und 41 Cent/kWh erhalten. Im Vergleich zum gegenwärtigen Börsenstrompreis um 4,5 Cent/kWh wird das Ausmaß der Überförderung aus der EEG-Umlage deutlich.

Nicht nur der Stromkunde wird zur Ökostromförderung gezwungen. Darüber hinaus wird der Steuerzahler indirekt in die Pflicht genommen, denn er haftet für die milliardenschwere Refinanzierung der KfW-Bankengruppe (Anmerkung des Verfassers: Kreditanstalt für den Wiederaufbau). Sie ist durch die Bundesregierung aufgefordert, zinsgünstige Förderkredite an die Ökostromanlagenbetreiber zu vergeben.

Beides löst den großen Run auf die grünen Fördermilliarden aus: Hausbesitzer und Kirchen pflastern ihre Dächer mit Solarzellen, auf deutschen Bauernhöfen wachsen die Biomasseanlagen wie Pilze aus dem Boden und die Landschaften werden mit Windrädern zugestellt. Das Angebot dieser geförderten Anlagen verdrängt die alten Kraftwerke, die Strom zum Börsenpreis lieferten. Opfer sind Energiekonzerne (Anmerkung d. Verf.: Da mußte ich allerdings herzhaft lachen) und die Stadtwerke. Mehr auf Seite6609

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CarlosSchneider @ Februar 27, 2013

Demokratie oder Freiheit?

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Der arabische Frühling wurde gefeiert als ein Bringer von Demokratie und der Freiheit von Unterdrückung. Dass Freiheit und Demokratie nicht synonym sind zieht dabei kaum jemand in Erwägung. So führte der arabische Frühling zur demokratisch gewählten Unterdrückung all derer, die nichts mit den islamischen Gesetzen anfangen können. Die Tyrannei von Diktatoren wurde durch die Tyrannei der Masse ersetzt.

Genau aus diesem Grund muss das Ziel libertärer Politik und libertärer Lebensweise nicht der demokratische Prozess der Tyrannei des Kollektivs über das Individuum sein, sondern das Individuum muss im Zentrum der Interessen stehen. Die oberste Regel muss lauten, dass der Wille der Masse nicht die individuelle Freiheit beschneiden darf.

Demokratie ist nicht gleichbedeutend mit Freiheit, sie ist ein Werkzeug das zur Beibehaltung von Freiheit genutzt werden kann. Wahre Freiheit kann existieren, wenn man sie vor Korrumpierung durch den Willen von Mehrheiten und Minderheiten beschützt – das heisst die individuelle Souveränität zu schützen und sie nicht der populären Souveränität zu opfern. Mehr auf Seite6584

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Der Nonkonformist @ Februar 8, 2013

Planwirtschaft: Wenn der Staat Gehälter festlegen will

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gehalt

Um vom eigenen Unvermögen abzulenken treibt die bundesdeutsche Politik mit Hilfe der Medien gerne mal die eine oder andere Sau durchs Dorf. Wenn es mal nicht “die Neonazis” sind, sind es “die Manager” oder “die Reichen”, die irgendwie an irgendwas Schuld zu sein haben. Irgendwer muss der Sündenbock sein, damit die Politik ihre eigenen vollen Futtertröge rechtfertigen kann.

So war der Bundesregierung auch kein Steuergeld zu schade um ein paar Freunden und Bekannten einen Posten in der Corporate-Governance-Kommission zu beschaffen. Monatelang hat die Kommission beraten und unter fürstlichen Gehältern entschieden, dass es eine Obergrenze für Managergehälter geben sollte. Scheinbar in Ermangelung kreativer Ideen hat sich die Kommission einfach angeschaut, was schon in der DDR nicht funktioniert hat und entschieden, dass dies für die BRD genau das Richtige wäre – Planwirtschaft.

Gelinde gesagt geht es den Staat einen feuchten Kehricht an, was ein Privatunternehmen einem ihrer Angestellten zahlt. Diejenigen, die das Gehalt etwas angeht sind die Eigentümer des Unternehmens und wenn diese einem ihrer Angestellten ein hohes Gehalt zahlen wollen, so sollen sie dies tun. Ganz im Gegensatz zu Politikerdiäten wird niemand gezwungen für Managergehälter aufzukommen. Wenn jemand der Ansicht ist, Manager sollten weniger verdienen, dann steht es demjenigen frei selber eine Firma zu gründen und seine Angestellten nach eigenen Wünschen zu bezahlen, er hat sich aber nicht in die Belange anderer Menschen einzumischen und ihnen vorzuschreiben, wieviel sie ihren Angestellten zu zahlen haben. Freiheit endet nämlich genau da, wo man einer anderen Person vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat solange sie keine Form der Gewalt ausübt.

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Der Nonkonformist @ Februar 6, 2013

OECD: Deutschland schreckt Fachkräfte ab

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Ein gestern von der OECD veröffentlichter Bericht bestätigt, dass die BRD für hochqualifizierte Arbeitskräft unattraktiv ist. Dabei spielt die OECD vor allen Dingen auf ausländische Fachkräfte an, die trotz niedriger Hürden lieber nicht nach Deutschland kommen. Laut OECD-Vizegeneralsekretär Yves Leterme hat die BRD sogar eines der offensten Zuwanderungssysteme der Welt. Doch selbst die 25.000 Fachkräfte, die jährlich nach Deutschland kämen bleiben zur Hälfte nicht länger als drei Jahre. Zusätzlich wandern jährlich etwa 128.000 meist gut qualifizierte Deutsche ins Ausland ab, was darauf schließen lässt, dass die BRD für gut gebildete Fachkräfte schlichtweg nicht attraktiv ist.

Die Studie der OECD hat aber noch eine interessante Nebenwirkung, wenn man bedenkt, dass sich mittlerweile fast 16 Millionen “Menschen mit Migrationshintergrund” in Deutschlane tummeln, die OECD aber davon redet, dass die BRD für ausländische Fachkräfte unattraktiv ist. Das heisst im Umkehrschluss nämlich dass es sich bei dem Gros dieser 16 Millionen eben nicht um Fachkräfte handelt. Stattdessen handelt es sich bei der von der BRD propagierten Zuwanderung eben nicht um Zuwanderung von Fachkräften in den Arbeitsmarkt, sondern um Zuwanderung von größtenteils Ungebildeten in das deutsche Sozialsystem.

Das Problem ist recht einfach dargestellt: Wer in Deutschland als Fachkraft arbeitet ist durch eine unattraktive Steuerbelastung der Sklave für ein Heerschar von untätigen und ungebildeten Schamrotzern, die sich auf Kosten anderer Leute Arbeit ein schönes Leben machen. Ja, wir sitzen alle in einem Boot, aber gerade die Fachkräfte bringen dieses Boot voran, während die Schmarotzer sich an Deck sonnen – alles inklusive natürlich. Dass immer weniger Fachkräfte Lust haben dieses System zu unterstützen und lieber dahin gehen wo sich harte Arbeit noch lohnt ist da nur die logische Konsequenz.

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Der Nonkonformist @ Februar 5, 2013

Finanzausgleich: Bayern und Hessen wehren sich gegen Umverteilung

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umverteilung

Wer in Deutschland Steuer zahlt, der weiss, dass seine Steuern umverteilt werden, schließlich handelt es sich um reinen Distributionismus weg von den produktiven Teilen der Gesellschaft hin zu den unproduktiven Teilen, den sogenannten Sozialschmarotzern aus aller Herren Länder.

Auf Länderebene gleicht sich dieses Bild, durch den Finanzausgleich zahlen diejenigen Länder, die besser haushalten – allen voran Bayern und Hessen - für diejenigen Länder, die eben nicht haushalten – allen voran das tiefrote Berlin.

Genau dagegen wollen Bayern und Hessen nun vor dem Bundesverfassungsgericht Klage einreichen. In der Begründung heisst es: “Das Gesamtsystem leidet unter einer zu weitgehenden Nivellierung der Länderfinanzkraft, die den politisch Verantwortlichen eines Landes das Eigeninteresse nimmt, Maßnahmen zur Stärkung der originären Steuerkraft zu ergreifen“. Dem können wir nur zustimmen, allerdings ist dies nicht nur ein Problem auf Länderebene, sondern ein gesamtstaatliches Problem. Wer Leistung durch höhere Beiträge bestraft und Nichtleistung durch alle möglichen Programme belohnt, der muss sich nicht wundern, dass es zu einer Schieflage kommt und diejenigen, die Leistung erbringen irgendwann keine Lust mehr haben sich an der Umverteilung zu beteiligen.

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Der Nonkonformist @ Februar 4, 2013

Krankenversicherung in den USA – Privatversicherung vs Pflichtversicherung

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In Deutschland kennt man kein anderes System als den staatlichen Zwang zur Krankenversicherung, wo jeder versichert zu sein hat ob er will oder nicht und sofern er Geld verdient natürlich auch die Kosten zu zahlen hat.

In den USA war dies bei vor Kurzem anders. Es gab keinen staatlichen Zwang sich zu versichern und wer dachte keine Krankenversicherung zu benötigen, der liess es bleiben oder versicherte sich nur für Krankenhausaufenthalte. Das System war recht effektiv und die Kosten waren vergleichsweise gering – Im Schnitt zahlte jeder Einzelversicherte $183 (135 Euro) pro Monate und eine ganze Familie zahlte $414 (305 Euro) pro Monat.

In Deutschland beträgt die Zwangsabgabe für die gesetzliche Krankenversicherung 15,5%, wovon der Arbeitnehmer 8,2% zu zahlen hat und der Arbeitgeber 7,3%. Im Jahre 2010 war das Durchschnittseinkommen in Deutschland knapp 28.000 Euro, was einem Krankenkassenbeitrag von knapp 362 Euro entspricht, wovon der Arbeitnehmer etwa 191 Euro zu tragen hat, also 56 Euro mehr als ein freiwillig Krankenversicherter in den USA trotz weit höherer Behandlungskosten in den USA. Mehr auf Seite6585

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Der Nonkonformist @ Februar 4, 2013

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