Gleiwitz – Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen

31. August 1939 in Deutschland, Geschichte

Radio Gleiwitz

In zahlreichen Geschichtsbüchern und in den Medien wird immer wieder berichtet, dass das Deutsche Reich grundlos Polen angegriffen hätte. Bei näherer Betrachtung wird man jedoch feststellen, dass der Angriff nicht ganz so grundlos war.

Völkerrechtswidrig standen nach dem ersten Weltkrieg Teile des Deutschen Reiches unter polnischer und tschechoslowakischer Verwaltung. Die Regierung unter Hitler war bemüht, diese Gebiete wieder dem deutschen Reich einzuverleiben, also den Status als durch einen Fremdstaat verwaltetes Gebiet zu beenden.

Während das durch die Tschechoslowakei verwaltete Gebiet an Deutschland abgetreten wurde, stellte sich Polen unter anderem auf Druck von England stur.

Es standen zahlreiche Verhandlungen zwischen Polen und Deutschland an, bei denen Polen unter anderem ein Korridor nach Danzig garantiert wurde. Die Verhandlungen verliefen vielversprechend, bis Winston Churchill, der im Jahre 1936 sagte “Wir werden Deutschland den Krieg bringen, ob es will oder nicht.”, Polen militärische Unterstützung versprach, sollte Deutschland versuchen das Gebiet unter polnischer Besatzung durch einen Militäreinsatz zurückzugewinnen.

Der Fall Gleiwitz gilt dabei als Ausgangspunkt für den zweiten Weltkrieg. Der Sender Gleiwitz war ein deutscher Radiosender in der gleichnamigen Stadt Gleiwitz in Oberschlesien. Heutzutage gehört Gleiwitz zum polnischen Besatzungsgebiet und trägt den Namen “Gliwice”.

Am Abend des 31. August 1939 fand ein Überfall polnischer Zivilisten auf den Sender Gleiwitz statt, wobei die offizielle Geschichtsschreibung jedoch besagt, dass Mitglieder der SS in polnischen Armeeuniformen den Sender überfallen hätten. Warum Zivilisten jedoch Armeeuniformen tragen würden, und woher sie perfektes polnisch sprachen, bleibt ungeklärt. Das laufende Programm wurde mit einer Rede unterbrochen, in der es hieß: “Uwaga !Uwaga ! tu jest Stacia Glewitze. Stacia Glewitze jest w polskich renkach … godzina uwolnienia nast�pila! [...] niech szyje polska� (Achtung! Achtung! Hier ist Gleiwitz. Der Sender befindet sich in polnischer Hand … Die Stunde der Freiheit ist gekommen! [...]Hoch lebe Polen!).

Bei dem Überfall kam es zu einem Toten, der allerdings laut offizieller Geschichtsschreibung aus einem KZ stammt. Nähere Informationen gibt es dazu nicht.

Siehe auch:
Netzwelt.de

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3 responses to Gleiwitz – Seit 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen

  1. Da habe ich hier doch erst gestern drei Links mit Lesenswertem zum Sender Gleiwitz hinterlassen, und heute sind die drei Links verschwunden!?
    Man wird doch nicht etwa Zensur üben?

    Vielleicht hättest Du einfach mal das Impressum lesen sollen:

    Alle Kommentare werden umgehend veröffentlicht, ohne von der Schriftleitung erst gelesen zu werden. Allerdings wurde ein Spamfilter installiert, der gewisse Inhalte herausfiltert. Sollte Ihr Kommentar Ihrer Meinung grundlos durch den Spamfilter abgefangen worden sein, wenden Sie sich an: mit Ihrem angegebenen Benutzernamen.

    Demnächst schicke uns also einfach einen e-Brief, anstatt irgendwelche Unterstellungen zu tätigen. Würden wir zensieren, wären wir schließlich auch nicht besser als Deinesgleichen auf bspw. Indymedia, wo man so von seinen eigenen Argumenten überzeugt ist, dass man gegenteilige Meinungen umgehend löscht. (Die Schriftleitung)

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  2. Na, vielleicht gab es ja auch nur ein Serverproblem.

    Für alle Interessierten stelle ich hier noch einmal die drei Links zum Nachlesen zur Verfügung.

    http://www.netzwelt.de/lexikon/Sender_Gleiwitz.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_den_Sender_Gleiwitz

    http://www.ns-archiv.de/krieg/1939/sender-gleiwitz/naujocks.php

    Schade, dass dieses “Geständnis” nicht auf einige im Text erwähnte Sachverhalte eingeht. Aber wie sagte Rudolf Höß bezüglich eines Geständnisses, das er in Englisch verfasst hat, obwohl er kein Englisch sprach: “Unter schlagenden Beweisen kam meine erste Vernehmung zustande. Was in dem Protokoll drin steht, weiß ich nicht, obwohl ich es unterschrieben habe. Doch Alkohol und Peitsche waren auch für mich zuviel.” Erinnert ein wenig an Guantanamo und Abu Ghraib, also altbewährte Methode für die Verteidiger von “Freiheit und Menschlichkeit”. (Die Schriftleitung)

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  3. Trotz seit Kriegsende betriebener Umerziehung wird die ganze Wahrheit doch noch ans Licht kommen.
    Die Liste der Kriegsverbrechen dieser sauberen “Verteidiger von “Freiheit und Menschlichkeit” umfaßt ja nun viel mehr, als anderen Staaten jemals angelastet werden könnte.
    In der Schweizer Zeitung Zeitfragen wurde über ein “Projekt Hitler” berichtet, das von William F. Engdahl in “Mit der Ölwaffe zur Weltmacht” sehr gut dargestellt wird, es finden sich immer mehr Berichte über die Verstrickungen von Vertretern der Finanzinteressen so wie Prescot Bush, die Rolle der Bank of England zur damaligen Zeit, wie die Briten Canaris, den deutschen Widerstand an die Gestapo verraten haben, und die US-Dienste sollen noch über 70 Prozent der Akten unter Verschluß halten, die die Wahrheit über die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs aufdecken können.

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