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30. July 2010

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Deutscher Lehrerverband erteilt Charlotte Knobloch eine Abfuhr

Bisher glaubten wir immer, der Großteil der bundesdeutschen Lehrkörper sei ein Haufen linksliberal verklärter Satrappen, die Zivilcourage nur im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Rechts verwenden würden. Nach den Geschehnissen der jüngeren Vergangenheit möchten wir unsere Meinung zwar noch nicht ändern, aber doch zumindest ein wenig relativieren. So war die Erkenntnis, daß Schulen mit einem hohen Ausländerteil in die Kategorie Problemschulen zu fassen sind eine richtige Erkenntnis, und diese Realitätsnähe scheint offenbar nicht nur auf Berliner Polizeischüler, sondern auch auf den Deutschen Lehrerverband abgefärbt zu haben. Dieser erteilte der Präsidentin der Bundesrepublik, pardon, der Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, nämlich eine klare Absage gegenüber Ihrer üblichen Forderung doch mehr Holocaust zu unterrichten.

Während einer Fortbildungsveranstaltung des Lehrerverband ergriff Charlotte Knobloch das Wort um darüber zu referieren, wie man “rechtsradikalen Einstellungen” begegnen könne. Wie üblich unterstellte sie mangelnde Zivilcourage in der Gesellschaft und seitens der Lehrer, und behauptet gar, daß sich an deutschen Schulen gar nicht mit dem Holocaust auseinandergesetzt würde. Eine Aussage, die jeder, der die Schulbank gedrückt hat und bei dem Thema nicht auf Durchzug gestellt hat, ganz entschieden verneinen würde.

Knobloch hatte aber nicht nur Kritik, sondern auch Lösungen. So sollten Ihrer Ansicht nach mehr “Zeitzeugen” im Schulunterricht sprechen als bisher. So ist ja bekannt, daß sich ein gewissen Völkchen über allem erhaben sieht, allerdings ist uns neu, daß dies auch für den Tod gilt. So dürften die meisten Zeitzeugen ihr biologisches Verfallsdatum schon lange hinter sich haben, oder zumindest schon ansatzweise nach Erde riechen.

Mit deutlichen Worten erklärte Josef Kraus, Präsident des Lehrerverband, daß diese Forderung nicht berechtigt sei, und “auch durch permanente Wiederholung nicht richtiger” werde. Zudem forderte er Knoblauch auf, sich doch erstmal mit den schulischen Realitäten vertraut zu machen, bevor sie Kritik übe. Aber auch der Schulbuchverlag Cornelsen sparte nicht mit Gehorsamsverweigung, indem er Knobloch darauf hinwies, daß mehr als ein halbes Jahr des Schulunterrichts sich explizit mit diesem Thema beschäftige.

So sehr wir auch die Zivilcourage von Kraus und dem Cornelsen-Verlag anerkennen, möchten wir uns dennoch dafür einsetzen, Knoblochs Vorschlag anzunehmen. So könnte man beispielsweise im Mathematik-Unterricht ein paar Zahlenspiele unternehmen, oder sich im Biologie-Unterricht mit der chemischen Reaktivität von Blausäure befassen. Ob dies jedoch im Sinne von Knobloch wäre, wagen wir zu bezweifeln. Im Geschichtsunterricht könnte man zudem die Frage stellen, warum Juden Zeit Ihres Bestehens mit allen Ihren Nachbars- und Wirtsvölkern im Streit lagen, und ob dies wirklich immer nur die Schuld des Nachbarn oder Wirts ist.

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Kommentare

11 Kommentare zu “Deutscher Lehrerverband erteilt Charlotte Knobloch eine Abfuhr”

  1. Braunbär sagt:

    Ich fürchte, daß es diese Zeitzeugen immer geben wird. Vor kurzem hörte man bereits von einer Vereinigung der Kinder von Überlebenden, die mit dem Brustton der Unverschämtheit, der diesem Volk so gut steht, von Deutschland Geld forderte, zur Behebung ihrer psychischen Probleme…

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  2. Me262 sagt:

    Mal ein ganz aktuelles Beispiel. Ich habe eine Nachhilfeschülerin, die ich in Naturwissenschaften und Fremdsprachen unterrichte. Geschichte behandeln wir normalerweise nicht, aber heute kamen wir zufällig darauf, da sie im Unterricht momentan Weimarer Republik und 3. Reich behandelt. Ich fragte sie also was sie zum 3. Reich schon gelernt habe.

    Sehr viel war es noch nicht, zeitlich sind sie gerade erst bis zum Reichstagsbrand gekommen. Aber jetzt kommt der Hammer: Der Lehrer hat den Schülern doch tatsächlich erzählt (und ich habe zweimal nachgefragt weil ich es nicht glauben konnte) daß Hitler am Tag nach der “Machtergreifung” (nebenbei bemerkt, er ergriff nicht die Macht sondern wurde gewählt) den Befehl an die Polizei gegeben habe Kommunisten, Sozialisten und sonstige Kritiker müßten erschossen werden.

    Ja, lest den Satz ruhig noch mal, ich konnte es auch nicht glauben.

    Demnächst macht die Klasse zur Vertiefung des Geschichtsunterrichts eine Fahrt nach Bergen-Belsen, welche Lügen da dann erzählt werden kann man sich lebhaft vorstellen.

    Frau Knobloch hätte ihre Freude an diesem Lehrer.

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  3. Gerd sagt:

    @ME262

    Dein Lehrer hat leider recht:

    Hitler hat nach der Machtübernahme Jagd auf Kommunisten und andere politische Gegner gemacht. Viele ihrer führenden Köpfe wurden in die ab März 33 errichteten Konzentrationslager gesteckt und hingerichtet.

    Das ist aber allgemein bekannt und bezeugt.
    http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/landeskonf2003.htm

    Ein traurig berühmtes Beispiel sind die Mitglieder der weissen Rose. Die haben sich kritisch über den Krieg geäussert und wurden daraufhin hingerichtet.

    Auch die Massenvernichtung in den KZs ist von vielen unabhängigen Quellen bezeugt. Informier Dich bitte.
    http://www.muenster.org/vvn-bda/zeugen.htm

    Hier ein paar Bilder:
    http://youtube.com/watch?v=raRsvEZaF1M

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  4. Nonkonformistischer Publizist sagt:

    Hitler hat nach der von ihm und seiner Partei so genannten Machtübernahme
    nach der Wahl v. 6.3.33 – nicht nach der ersten Kanzlerschaft v. 30.1.33 -
    tatsächlich die KPD verbieten lassen, ihre gewählten Reichstagsabgeordneten
    in die KLs bringen lassen, einige sozialdemokratische, als bewußte NSDAP-
    Gegner bekannte Abgeordnete, ebenfalls. Von einem Befehl, diese erschießen zu lassen, kann aber keine Rede sein. gewiß war das nicht rechtsstaatlich, nur
    hätte die KPD im Falle einer Regierungsübernahme dies sicher nicht anders
    gehandhabt.
    “Gerd” – nachlesen über Fall Filbinger-Öttinger, da nehmen Sie bezeichneder=
    weise nicht mehr an der Diskussion teil, warum? Sind Ihnen die Argumente
    ausgegangen?
    Nun aber zu der verschrobenen Forderung der Frau Knobloch:vor wenigen
    Monaten noch hat ihr Generalsekretär genau das gegenteil gefordert, er meinte damals, allzuviel an Holo-Unterricht würde nur abschreckend wirken
    Wie, Frau Knobloch, hättens Sies denn gern? Einmal hü, einmal hott?
    Angesichts des “überreichen” Kampfes gegen Rechts sowie der Holocaust=
    indoktrination sollten wir tatsächlich dialektisch die Knobloch-Forderung
    unterstützen, denn ein “Nochmehr” an diesem Schwachsinn treibt uns die
    Schüler reihenweise zu, weil sie ja bereits jetzt übersättigt an diesen
    Themata sind! O heilige Einfalt, Frau Knobloch, kann ich da nur sagen.

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  5. miller sagt:

    Ich habe Ende der achtziger Jahre die Gelegenheit gehabt bei einem Informationsabend eines Jugendclubs mit dem Thema “Wie konnte es zum 3. Reich kommen – gegen das Vergessen” (oder so ähnlich) einem Zeitzeugen der Weimarer Zeit und des 3. Reiches zuzuhören. Heute würde ich das nicht mehr tun. Haupttenor des Herrn war: Das allergrößte Übel sei der Artikel 25 und 48 der Weimarer Verfassung gewesen, die es dem Reichspräsidenten ermöglichte das Parlament aufzulösen und mit Notverordnungen weiterzuregieren. Als 2005 Gerhard Schröder verlangte, der Bundespräsident solle die Möglichkeit haben, den Bundestag frühzeit aufzulösen, konnte ich mir das Lachen kaum verkneifen. Der Zeitzeuge war bekennender Kommunist. Liest man bei Viktor Suworow einmal nach (“der Eisbrecher”), so erfährt man von einem sowjetischen Spionagefachmann einmal, was das eigentliche Ziel der Kommunisten war. (@Gerd: Warum sollte Hitler ausgerechnet die Leute schonen, mit denen er sich in der “Systemzeit” schon täglich die Köpfe eingeschlagen hatte? Ferner empfehle ich zur Lektüre: “Der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte”)

    Geht man davon aus, dass ein Zeitzeuge mit 20 Jahren die Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler erlebte, so wäre besagter Zeuge heute 94 Jahre alt. Auf was möchte Frau Knobloch hinaus? Die Forderung nach mehr Zeitzeugen ist rein biologisch gesehen irrsinnig. Aber einen Zeitzeugen könnte ich der Dame dennoch empfehlen: Guido Forstmeier (95 Jahre). Andererseits tritt irgendwann eine Übersättigung ein. Je mehr per Befehl erinnert werden muss, je mehr jeder Schuld auf sich nehmen muss oder soll, je mehr sogenannte Zeitzeugen auftauchen, desto schneller haben die Leute das Thema satt und wenden sich ab. Insofern sind die Aussagen von Frau Knobloch äußerst interessant.

    Es ist erstaunlich, dass ausgerechnet ein Lehrerverband gegen Frau Knobloch aufbegehrt. Das hätte ich so nicht erwartet. Die Lehrer die ich hatte, sind zu solchen Entscheidungen niemals in der Lage gewesen.

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  6. Lina sagt:

    Für ZDJ und Knobloch wird es nie GENUG Holocaustunterricht geben. Die Erkenntnis, dass es einerseits immer weniger “Zeitzeugen” gibt und andererseit die vierte Generation logischerweise resistenter gegen Hirnwäsche und Schuldkult ist, treibt die Dame um und lässt sie immer unsinnigere Forderungen stellen. Es ist ja erst ein Vierteljahr her, als sie Holocaust als eigenständiges Fach forderte. Von daher überrascht mich ihr blinder Aktionismus nicht.

    Lina

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  7. Me262 sagt:

    @Gerd: Es handelt sich nicht um “meinen” Lehrer, sondern um den meiner Nachhilfeschülerin.

    Und ansonsten hat er keineswegs recht. Lies doch mal nach was er gesagt hat: Schießbefehl gegen Sozialisten und Kommunisten am Tag nach der “Machtergreifung”.

    Die von Dir genannte weiße Rose war sehr viel später. Und es gab keinen “Schießbefehl” und schon gar nicht am 31. Januar 1933.

    Über die “Massenvernichtung in den KZ” habe ich übrigens kein Wort verloren. Ich will darauf auch jetzt nicht weiter eingehen, das würde zu weit führen. Nur eine Anmerkung: Ausgerechnet Seiten der VVN als Beleg dafür anzuführen ist glaube ich nicht gerade eine Maßnahme die Objektivität erwarten läßt. Das sage ich jetzt ganz wertfrei ohne die Inhalte zu beurteilen.

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  8. Balder sagt:

    GERMANY DECLARES WAR ON FREE SPEECH (Cartoon – Bild Frei Benützen)

    Oder mit Kontext Ernst Zündel Verurteilt zu fünf Jahre Gefängnis für Gedankenverbrechen

    Von 40 bis 45 müssten wir in Dänemark die Deutschen fürchten.

    Jetzt schon wieder!

    So sind Kinder der Dänischen Freiheitskämpfer die gegen die Nazis gekämpft haben genau so wie Ihren Väter wieder gefährdet wenn sie eine Meinung aussprechen der den Deutschen Justiz nicht gefällt. Genau wie früher.

    Den Geruch von Knoblauch breitet sich jetzt über der Dänische Grenze hinaus, und nicht nur weil es auch hier viele Türken gibt.

    Ich wurde der Herr Josef Kraus bitten aus nahmen den Nachbarländern besonders Dänemark, wo wir uns bisher ohne Zensur, Gedanken Polizei und Offenkundigkeits- Begriffe durchgekommen sind, die Deutschen Schüler ein Wort von Dank zu überbringen, da wir jetzt nur warten müssen bis die von Frau Zypries diktierte Gummi Paragrafen genug erweitert werden können so das wir auch in Dänemark schlimme Leute die der neue Staats autorisierte Mathematik von 6.000.000 – 2.500.000 = 6.000.000 nicht verstehen können im Knast unterbringen können.

    So das die Schüler wieder ein bisschen stolz über Ihren Vaterland sein können.

    Das Mann für Gummi Mathematik Gummi Paragrafe braucht verstehe ich.

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  9. Valiente sagt:

    Ich möchte hier in aller Freundlichkeit dem hervorragenden “Blogger” Balder widersprechen, da ich an und für sich meine, dass wir zu keiner Zeit die Deutschen geradezu haben fürchten müssen – weder zur Zeit des Nationalsozialismus, noch heute.

    Nun werde ich mich hüten, das Andenken derjenigen zu verunglimpfen, die einen Kampf gegen die – augenscheinlich – als Besatzer auftretenden Deutschen für notwendig gehalten haben. Doch wäre es möglich, dass ein Irrtum dem eigentlich ehrenhaften Entschluss, sich gegen fremde eindringende Soldaten zur Wehr zu setzen, zugrunde lag.

    Denn war nicht die wahre schlimme “Bezatsungsmacht” eine andere – damals, wie heute?

    Hat nicht etwa der Politiker Soeren Krarup recht, wenn er von einem “modernen Zusammenbruch” redet, eingeläutert vom Juden Georg Brandes? Ist es nicht genau derselbe Zusammenbruch – der normalerweise wegen unserer orwellianistischen Sprache den “modernen (??) Durchbruch” genannt wird – gegen den die Nationalsozialisten gekämpft hatten?

    Nur meine Meinung, die ich auch schon anderswo ausgedrückt habe.

    Heute ist allerdings der Nationalsozialismus Vergangenheit, und wir müssen einen neuen Weg suchen und finden.

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  10. Jurij Below sagt:

    Die jüngste Vorstoße des Zentral Rates der Juden in Deutschland sind gekennzeichnet durch ein programmiertes Versuch Deutschen zu belehren. Immer wieder kommt vor, dass dieses Gremium ein „moralischen“ Grund habe des Holocaust wegen, Deutsche zu belehren. Es kommt auch mal zu etwas Lächerliches dabei: z.B. ein Vorschlag manche christliche Feiertage abzuschaffen. Ein „Grund“ dafür, dass Christen in Deutschland und insbesondere evangelische Christen durch „judenfeindliche Lehre“ von Martin Luther, stets „judenfeindliche Gefühle“ hervorrufen. Dann noch dazu, dass auch Lied der Deutschen trotz praktische Verbot in der Öffentlichkeit zwei Strophen von Nationalhymne zu singen. Ein „Grund“ dafür fast das gleiche „judenfeindliche Gefühle“ plus „eine Traumatisierung der noch lebenden Juden“, welche stets in Angst leben solle. Nun kommt dazu eine Forderung Holocaust-Doktrin in Lehrprogramme als „wichtigstes Bestandteil“ des Grundwissens zu verankern. Argument dafür: „das niemand sagen könne, ich habe davon nicht bewusst“. Alle in Einführungszeichen zugefügten Formulierungen findet man in „Jüdische Allgemeine Zeitung“.

    Man soll doch fragen ob es dabei um ein pervertiertes Egozentrismus handelt? Frau Knobloch offenbar zählt sich nicht zu den deutschen Bürger, weil sie wie auch ihre Vorgänger spricht „Wir Juden“ und nie etwa „wir Deutsche jüdischer Herkunft“. Außerdem Sie hat höchste Position in Jüdischem Weltkongress. Eine „Ausländerin“ wie etwa israelische oder amerikanische Bürgerin ist sie auch nicht. Und auch tausende in Deutschland lebende Bürger jüdischer Herkunft fühlen sich als Deutsche und genau so wie auch Millionen deutschstämmige Mitbürger, die erst nach dem Krieg zur Welt gekommen sind, den Holocaust nur virtuell verstellen können. Gleiches gilt auch für Israel, wo mittlerweile gibt es sehr starke Stimmung gegen allen orthodoxen Doktrinen und junge Israelis wollen, dass nicht als kranke Menschen mit Vorsicht behandelt werden. Nach eine Studie der Universität in Tel Aviv gerade ein „schonenden“ Umgang mit Judenstellt eine echte Beleidigung der Person und schließt eine normale Freundschaft mit Nicht-Juden aus. Denn die wahre Freundschaft basiert sich auf Offenheit und nicht auf eine Lüge aus Angst einen kranken Mensch durch kritische Äußerungen zu verletzen. Wie auch Sokrates gesagt: Freunde streiten, die Feinde sich einigen.

    Es scheint mir, dass Frau Charlotte Knobloch bevor sie deutsche Lehrer zu belehren versucht, sollte ein Unterricht nehmen in Sachen der zwischenmenschlichen Beziehungen. Dann könnte sie nicht zu einer Idee kommen Heidemarie Wieczorek-Zeul wegen der freundlichen Kritik zu mahnen. Nur eine Arroganz und mangelnde Respekt von Geschichte Deutschland vor und nach Holocaust konnte zu den Handlungen führen, durch welchen Juden in Deutschland bestimmt nicht beliebter werden. Leider gleiche Gründe schaden vor allem normalen deutschen Bürger, die durch Zentralrat „abgesondert“ werden. Deutschland schafft kein Gettos, sondern die „organisierten Juden“ wie Prof. Finkelstein Holocaust-Soldaten nennt.

    Man spricht heute zu oft von einer Integration von Ausländern. Knobloch und Ko. sorgt gerade für eine Desintegration der Deutschen, die von jüdischen Eltern stammen. „Einzigartigkeit“ des Holocaust wird langsam übertragen auf alle Bürger jüdischer Herkunft. Davon noch deutlicher schreibt Prof. Norman G. Finkelstein in seinem letzten Buch:

    „Überreaktion“ leben zu können – man nennt das „berechtigte Kritik“ -, aber dieses Zugeständnis dient lediglich dazu, die ganze übrige Kritik für antisemitisch und somit für unzulässig zu erklären. Kommunistische Parteien haben es frührer genauso gehandhabt: Kritik an der einen oder anderen stalinistischen „Überreaktion“ war durchaus gestattet, aber prinzipielle Kritik war „antisowjetisch“ und ging eindeutig zu weit“. („Holocaust als politische Waffe“, Piper Verlag, 2006 S. 73).

    Übrigens: in Russland für eine Kritik mehrere Millionen Menschen sollten mit ihren Leben bezahlen. Auch nach Stalins Tod werden sie weiter verfolgt nicht mit 2,5 oder 5 Jahren, wie Opfer der Rechtbeugung in Mannheim, sondern mit 10, 15 und mehr Jahren Freiheitsentzug (wie ich z.B.). Eine tragisch-komische Parallel nicht nur Meinungsverfolgungsparagraf zufälligerweise his dort auch 130, sondern die Belehrung kam ausgerechnet von eifrigen Sowjetbürger jüdischer Herkunft. Hier spricht man von Holocaust Opfer, dort sprach komischerweise von Bolschewistischer Opfer, welche aber meistens durch NKWD ermordet wurden. Man sollte aber glauben, dass alle Trotzkis, Rosenfelds, Gubermans, Libermans usw. durch Feinden der Sowjetmacht umgebracht worden waren.

    Wer sich in einem solchen ideologischen Käfig befindet, wie die Dame aus WJC, der ist blind und taub, der vergnügt sich mit Juckreiz der Belehrungen. Und ich bin so froh, dass noch nicht alle in Deutschland bereit sind zu zittern, wenn ein „Oberlehrer“ spricht. Pech gehabt die Dame: ausgerechnet die Lehrer haben sich schwer mit Vormachen.

    Jurij Below, Frankfurt/M.

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  11. ***** sagt:

    Basiert Freundschaft nun auf Opfer??

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