Freiheit für Ernst Zündel – Meinungsfreiheit auch für Deutsche (Nachtrag)

Am 07. Mai um 11 Uhr kam es vor der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Washington D.C. zu einer Demonstration, die kein eigentliches Motto hatte, aber unter dem Titel “Freiheit für Ernst Zündel – Meinungsfreiheit auch für Deutsche” zusammengefasst werden kann. Insgesamt fanden sich etwa 45 Personen ein, die vor der Botschaft mit Transparenten und Schildern friedlich demonstrierten. Auf der Gegenseite stand der übliche Mob aus sieben(7!) Linksfaschisten, die versuchten, die Demonstranten durch zugegebenermaßen recht einfältige Aktionen zu provozieren. So bestand der Höhepunkt der Gegendemonstration in einem Schild mit der Aufschrift “Honk if you hate Nazis” (Hupt, wenn Ihr Nazis haßt), einer Aufforderung der innerhalb von zwei Stunden gerademal eine einstellige Zahl Autofahrer nachkam. Die sonstigen Autofahrer zeigten sich desinteressiert oder bekundeten ihre Unterstützung für die Demonstration.

Der Organisator der Gegendemonstration, Daryle Lamont Jenkins, vom One People Project gab uns ein kurzes Interview, das wir hier zusammenfassend wiedergeben möchten:

Der Nonkonformist: Daryle, warum demonstrieren Sie heute gegen diese Menschen, die für die Meinungsfreiheit eintreten?

Jenkins: Das sind Nazis, und es spielt keine Rolle, für was die einstehen.

Der Nonkonformist: Sie bezeichnen diese Menschen als Nazis, aber viele von ihnen betrachten sich nicht als Nazis, wie beispielsweise der jüdische Herr dort drüben. Glauben Sie nicht, das diese Menschen ein Recht haben, für die Meinungsfreiheit zu demonstrieren?

Jenkins: Meinungsfreiheit ist für diese Menschen nur eine Fassade um andere Freiheiten zu beschneiden. Das ist nur ihre Nachricht des Tages, die sie unter die Menschen bringen möchten.

Der Nonkonformist: Für diese Menschen scheint Meinungsfreiheit ein wichtiges Gut zu sein, besonders für Frau Zündel, deren Mann seit in Deutschland in Haft sitzt. Glauben Sie, daß die Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland gerechtfertigt ist?

Jenkins: Deutschland muß selbst entscheiden, welches Gesetze es erläßt.

Der Nonkonformist: Ich fragte Sie nach Ihrer Meinung.

Jenkins: (lacht) Ich weiß, ich habe versucht der Frage auszuweichen, weil sie sie nicht so leicht beantworten läßt.

Der Nonkonformist: Dann lassen Sie mich die Frage umformulieren. Würden Sie sich dafür einsetzen, daß die deutsche Rechtssprechung auch in den USA Anwendung fände?

Jenkins: (lächelt) Diese Frage ist gemein. Ich glaube nicht, daß wir die Meinungsfreiheit durch Gesetze einschränken sollten. Wenn jeder sagen kann, was er denkt, dann weiß man auch wo derjenige steht und welche Standpunkte er vertritt.

Der Nonkonformist: Danke für Ihre Zeit, Daryle.

Im Anschluß an die Demonstration fuhren wir mit Ingrid Zündel und ihren Anwälten zum Hauptquartier des Spiegel in Washington D.C., um dem Spiegel zahlreiche Dokumente auszuhändigen. Die Empfangsdame teilte uns mit, daß der zuständige Auslandsreporter verreist sei. Die Dame machte einen sehr netten Eindruck und versicherte Ingrid, die drei Aktenordner füllenden Dokumente dem zuständigen Redakteur auszuhändigen.

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10 Kommentare zu “Freiheit für Ernst Zündel – Meinungsfreiheit auch für Deutsche (Nachtrag)”

  1. Freiheitskämpfer sagt:

    Sehr gute Aktion, auch das Ausland muss auf die katastrophalen Zustände innerhalb der brd aufmerksam gemacht werden!

    Freiheit für Ernst Zündel und alle politisch verfolgten! Wahrheit lässt sich nicht verbieten!

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  2. Hellmut Schramm sagt:

    “Wenn jeder sagen kann, was er denkt, dann weiß man auch wo
    derjenige steht und welche Standpunkte er vertritt.”

    Das sagte bereits meine Großmutter ( 8 Klassen Volksschule
    unter Kaiser Wilhelm): die Meinungsfreiheit
    in der Bundesrepublik dient nur dazu den Gegner zu erkennen-
    sofern er so dumm ist sie zu benutzen. Abgesehen davon
    nützt sie nichts, da sie an bestehenden Verhältnissen wenig
    ändert. Hauptsächlich ist sie dazu da, sich positiv von der DDR zu
    unterscheiden.
    Da inzwischen die DDR weggefallen ist, ist somit der Grund Meinungsfreiheit
    zu gewähren weggefallen.

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  3. hating känäcks master race sagt:

    Meinungsfreiheit ist nicht das was es scheint zumindest nicht in der brd. Sonst könnte man vor seinem haus JEDE flagge hissen! noch mal zu Herrn jenkins wenn er wirklich für freie meinung und antifaschissmus steht dann muss er auch diese leute so wie nazis und faschisten tolieren ansonsten ist er der fachisr! also ich schlisse daraus das er einfach ein unzufriedener fetter negger ist rassist gegen weisse ist der denn mogo machen will. er sollte mal sein arsch nach deutschland bewegen um zu sehen wie viel Rassismus es hier eigentlich gibt. Nämlich sogut wie gar keinen. Freiheit für den landser sänger und schöne grüsse an alle nationalisten. HA HA HA ANTIFA

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  4. Dr.Müller sagt:

    Ist schon absurd wie ihr Neonazis nach Meinungsfreiheit schreit wo ihr diese doch am liebsten abschaffen würdet für alle Andersdenkenden..
    Logik und Intelligenz sind eben Mangelware bei euch “ordentlichen Deutschen”,liegt eben in der Natur der Sache.
    Außerdem seid ihr die die dem Ansehen unseren Landes am meisten schaden.

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  5. No Remorse sagt:

    @Dr.Müller: Wenn Sie mal die einzelnen Beiträge verfolgen würden, würden Sie feststellen das hier jeder seine Meinung sagen darf. Egal ob er zb. streng Religiös ist oder ein Linker ist. Bei der linksextremistischen Seite “indymedia” würden Kommentare (egal welcher Art) von “uns”, auf jeden Fall gelöscht werden.

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  6. Dr.Müller sagt:

    Naja,dann wissen Sie ja sicherlich dass Antisemitismus eben nicht zur freien Meinungsäußerung gehört und daher Strafrechtlich relevant ist in Deutschland…

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  7. Die Wahrheit sagt:

    @Dr.Müller:

    Antisemitismus = jede Meinung, die einem Juden nicht gefällt

    Was Deutschland am meisten schadet, ist die Judenbuckelei von Leuten wie Ihnen. Ekelhaft.

    Ihren “Dr.” scheinen Sie jedenfalls in der Schießbude gewonnen zu haben.

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  8. No Remorse sagt:

    @Dr. Müller: Was hat das damit zu tun, das “wir” angeblich die Meinungsfreiheit abschaffen wollen? Sie hingegen halten uns vor wie in Deutschland sogar die Meinungsfreiheit durch Gummiparagraphen eingeschränkt wird. Wer will hier also die M.freiheit abschaffen?

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  9. 2martinhe sagt:

    Eigentlich sieht die Sache ja so aus: Eine Oberclique meint also seit dem 8. Mai 1945, daß sich die Geschichte so abgespielt hat, wie sie uns seit dem in offenkundigen Schul- und Studienbüchern gelehrt wird. Sie fühlt sich bestätigt, durch die Gesetzessprechung des Nürnberger Tribunal und des Ausschwitzprozesses in Frankfurt. Das einhalten dieser “offenkundigen Meinung” ist zur “Durchsetzung gewisser alliierter Ziele” auch von Nöten. Abweichende Meinungen gefährden somit die festgeschriebene Direktive JC Tausendirgendetwas (What to do with Germany?). Ernst Zündel bezeichnet sich selbst als Pazifist, wird aber als “Internationaler Nazi” (man oh man, welch ein Schimpfwort!) gebrandmarkt, fragt hinterfragt mutig vor laufender Kamera nach diesen “Zielen”.

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  10. 2martinhe sagt:

    Zu hating känäcks master race sagt:
    Daryle Lamont Jenkins MUSS sich aus dem natürlichen Überlebenstrieb sein volles Körpergewicht gegen uns beide stellen, die -hoffentlich- nach dem Vorbild streben, hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder, flink wie ein Windhund (lach).

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