Der Duke-Prozeß – Crystal Gail Magnum

12. Mai 2007 in Multikultur, Nordamerika

Von Zeit zu Zeit berichteten wir über den mittlerweile eingestellten Duke-Prozeß in den USA. Mehrere weiße Studenten wurden dabei von der schwarzen Stripperin / Prostituierten Crystal Gail Magnum beschuldigt sie vergewaltigt zu haben. Obwohl es keinerlei Anzeichen für diese Anschuldigung gab, und DNA Proben die Unschuld der Angeklagten bezeugten, wurde der Staatsanwalt Mike Nifong dennoch nicht müde von der Schuld der Angeklagten zu fabulieren und Beweise zu unterschlagen um den Prozeß dennoch durchführen zu können. Dafür wird nun allerdings bald Nifong auf der Anklagebank sitzen. Als Einzige unbeschadet dürfte wohl Magnum hervorgehen, die ohnehin keinen Ruf zu verlieren hat, wenn man sich einmal ihren Lebenslauf anschaut.

Magnum wurde laut Angaben der Gefängnisverwaltung von North Carolina am 18. Juli 1978 geboren. Sie wuchs als jüngstes von drei Kinder in Durham auf, das etwa gleiche Bevölkerungsanteil an Weißen und Schwarzen hat. Im Alter von 14 Jahren beschuldigte Magnum drei Männer, unter anderem ihren damaligen Liebhaber, sie entführt und vergewaltigt zu haben, entschied sich aber kurz darauf, daß sie doch nicht entführt und vergewaltigt wurde.

Im Alter von 19 Jahren entschied sich Magnum zur Navy zu gehen und den 14 Jahre älteren McNeill zu heiraten. Nach zwei Jahren kam es allerdings zu Problemen in der Ehe, da Magnum sich als leichtes Mädchen einen Namen machte. Sie beschuldigte daraufhin ihren Mann, sie in einen Wald verschleppt zu haben, wo er gedroht haben soll sie zu töten. Auch hier entschied Sie sich diesmal wieder anders, allerdings erst als das Gerichtsverfahren schon im Gange war.

Mit 24 Jahren wurde sie aus der Navy noch vor Ende ihrer Dienstzeit entlassen und kehrte zurück in ihre Heimatstadt, wo sie sich als Stripperin versuchte. Im gleichen Jahr entwendete Sie einem Kunden die Schlüssel zu seinem Auto und lieferte sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd, in deren Verlauf sie beinahe einen Polizisten tötete, der sein Leben nur durch einen beherzten Sprung retten konnte. Die Anklage umfasste 10 Punkte, unter ihnen Fahren unter Alkoholeinfluss, Fahren ohne Führerschein, Fahrzeugdiebstahl und Angriff auf einen Polizisten.

Die Strafe für Magnum fiel vernichtend gering aus, besonders in Anbetracht der rigiden Strafen in den Vereinigten Staaten, wo ein einfacher Ladendiebstahl schon eine mehrjährige Gefängnisstrafe nach sich ziehen kann. Magnum erhielt gerade mal drei Wochenende in Haft, damit sie unter der Woche ihren Geschäften nachgehen kann.

Die drei Studenten dürfte nun allerdings eine wichtige Lektion fürs Leben gelernt haben: “Wer sich mit räudigen Straßenkötern einläßt, wacht mit Flöhen auf”.

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15 responses to Der Duke-Prozeß – Crystal Gail Magnum

  1. Man könnte sich die Frage stellen, wie angewandte „Ethno-Justiz“ mit den sog. Antidiskriminierungs- oder Gleichstellungsgesetzen in Verbindung stehen.

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  2. Gerd said on 13. Mai 2007

    Interessant Ausnahme, besonders, weil Afro-Amerikaner in den USA gerne öfter und länger verknackt werden, als andere Amerikaner. Da haben Sie “Markus” exakt die richtige Frage gestellt!

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  3. @Gerd
    Zum Exempel Ohdschäh Simpsen.
    Dafür wird bei und eine Revierklopperei unter Kriminellen, so im Stadtpark von Dessau (genannt “Schwarzwald”), als typisch rassistische Untat hingestellt, die trauernde Witwe aus dem “Frauenhaus” geholt, usw.,usw…

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  4. Gerd,
    haben Sie dafür auch Belege oder dürfen wir uns wieder darauf einstellen, dass Sie das Thema wechseln?

    Die junge Frau im Artikel bekam drei Wochenende Haft, obwohl es zehn Anklagepunkte gab, darunter den Diebstahl eines Autos und das versuchte Überfahren eines Polizeibeamten. Das kommt mir nicht gerade so vor als würden Schwarze überaus hart bestraft werden.

    Der Nonkonformist hatte vor ein paar Monaten mal einen Artikel zum Thema Ethnojustiz: http://www.nonkonformist.net/?p=838

    Sie bewegen sich wie üblich auf sehr dünnem Eis.

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  5. Da gibt es eine Film wo alles drauf ist!

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  6. Gerd said on 15. Mai 2007

    @Freibeuter:
    Dass Sie so dermaßen uninformiert sind…
    Peinlich, gerade bei dieser Aussage:

    Es ist doch allgemein bekannt dass Afroamerikaner in den USA prozentuel öfter verurteilt werden! Auf diesem Fakt baut doch die hiesige Schriftleitung ihre Hetze gegen AfroAmerikaner auf! Lesen Sie die Beiträge dieses Forum nicht?

    Hier die Belege:

    “2004 betrug der Prozentsatz Schwarzer an den zum Tode Verurteilten 42 Prozent, während ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nur knapp 13
    Prozent ausmacht.”
    (Auszug aus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe_in_den_Vereinigten_Staaten)

    “Obwohl Schwarze nur einen Anteil von 13 Prozent an der Bevölkerung der Vereinigten Staaten ausmachen, sind die Hälfte der 1,2 Millionen Insassen in Staats- und Bundesgefängnissen schwarz.”

    (Auszug aus
    http://www.wsws.org/de/2000/feb2000/haft-f04.shtml )

    “In diesen Bereichen wird offenbar, wie sehr das Gesetz ethnisch voreingenommen ist. Offizielle Statistiken der amerikanischen Bundesregierung zeigen, dass 13 Prozent der Personen, die sich dazu bekennen, mindestens einmal im ,Monat Drogen zu nehmen, schwarz sind. Dennoch liegt bei den wegen Drogenbesitzes verhafteten Personen der Anteil der Schwarzen bei 35 Prozent; wenn es um Haftstrafen wegen Drogendelikten geht, gar bei 74 Prozent…”

    (Auszug aus Jessica Williams,”50 Fakten, die die Welt verändern sollten”, Goldmann Verlag)

    Die US-Justiz ist möglicherweise ethnisch voreingenommen. Deshalb stellt Markus im ersten Beitrag genau die richtige Frage!

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  7. Gerd,
    Ich möchte Ihnen danken wie eindrucksvoll Sie belegen, dass Schwarze überproportional kriminell und gewalttätigt sind und dennoch wie ich darlegte mit teilweise lächerlichen Strafen davonkommen.

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  8. Gerd said on 15. Mai 2007

    @Freibeuter

    Ich wäre Ihne so dankbar, wenn Sie EINMAL Texte richtig lesen könnten!
    Was ist denn da immer nur los mit Ihnen?

    Wo steht in meinem Text, dass Schwarze krimineller & gewalttätiger sind?

    In meinem Text steht “dass Afroamerikaner in den USA prozentual öfter verurteilt bzw hingerichtet werden”. BITTE LESEN!!!

    Markus (1. Beitrag) und ich haben daraufhin die naheliegende Frage gestellt, ob die Justiz nicht rassistisch voreingenommen urteilt!!

    Dann habe ich Ihnen die von Ihnen gewünschten Belege gebracht, weil Sie merkwürdigerweise mir nicht glauben wollten, dass Schwarze prozentual in den USA öfter verurteilt werden! (Warum eigentlich nicht??)

    Wo steht in meinem Text, dass Schwarze mit “teilweise lächerlichen Strafen” davonkommen?
    42% der Hingerichteten sind Schwarze!!!

    Die Todesstrafe ist also für Sie eine lächerliche Strafe!

    Freibeuter, Sie haben wirklich garnichts verstanden!

    Hat Ihnen schonmal jemand gesagt, daß Sie richtig niedlich sind, wenn Sie sich aufregen? (Die Schriftleitung)

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  9. Gerd,
    Sie sollten sich fragen, warum Schwarze in den USA öfter verurteilt werden, anstatt alles auf eine voreingenommene Justiz zu schieben. Gangkriminalittät wäre als nur ein Beispiel zu nennen.

    Bevor Sie mir unterstellen Texte nicht richtig zu lesen, sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Dann hätten Sie nämlich bemerkt, dass die “teilweise lächerlichen Strafen” eine Aussage von mir waren, deswegen das “wie ich darlegte”.

    Lassen Sie uns aber wieder zum Thema des Artikels zurückkommen:
    - Halten Sie die drei Wochenenden Haft für zehn Anklagepunkte zu hoch, zu niedrig oder gerechtfertigt?
    - Glauben Sie, dass Magnum an ihrem “Schicksal” selbst zumindest eine Teilschuld trägt, oder halten Sie Magnum für gänzlich unschuldig?
    - Sollte ein Strafverfahren gegen Magnum wegen falscher Verdächtigung eingeleitet werden?

    Vielleicht können wir auf einem erwachsenen Niveau diskutieren, sollten Sie in der Lage sein zum Thema beizutragen.

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  10. @Gerd

    Sind Sie auch der Meinung, dass die deutsche Justiz daran schuld ist, dass 80% der Starftäter in Berlin Ausländer (70% Muslims) sind? (laut Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch – Spiegel 07.05)

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  11. Gerd said on 16. Mai 2007

    @Freibeuter:
    Das Problem in diesem Forum ist, dass einzelne Ereignisse aus tausenden von Ereignissen herauspickt und zum Allgemeinfall erklärt werden!
    Damit versucht die Schriftleitung systematisch Stimmung gegen Ausländer aufzubauen! Damit wird Hass aufgebaut, die keinem was bringt!

    Sie versuchen so sehr zwischen den Zeilen zu lesen, daß Sie die eigentlich Aussage offenbar nicht mehr begreifen können. Sehr schade. (Die Schriftleitung)

    Schliesslich leben wir in dieser Welt mit 99% Ausländern zusammen!

    Ich diskutiere gern über einzelne Fälle, aber nicht auf der Basis allgemeiner Hetze gegen eine Menschengruppe!

    @Deutschländer: Nein, der Meinung bin ich nicht! Das wär zu einfach. Das hat andere Ursachen. Die dt. Justiz ist ja auch nicht schuld am Anstieg rechtsradikaler Straftaten!

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  12. Gerd behauptet: Die dt. Justiz ist ja auch nicht schuld am Anstieg rechtsradikaler Straftaten!

    Die Süddeutsche schreibt dazu: „Die Zahl der registrierten Straftaten nimmt auch deswegen zu, weil in den vergangenen Jahren strenger gezählt wurde. Im Jahr 2001 haben Bund und Länder ihre Statistik umgestellt. Bis dahin wurden nur Straftaten als rechtsradikal motiviert eingestuft, die ganz offensichtlich von Rechtsradikalen verübt worden waren.”

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  13. Einzelbeispiele machen die Gestalt einer Epoche für alle sichtbar, anders ausgedrückt geben uns einzelne Beispiele die Möglichkeit zu begreifen, wie gesellschaftlich relevante Kräfte wirken und welchen Ideologien sie aufsitzen. Dei Betrachtung des Kleinen gibt uns also eine Ahnung des Großen. Daß der Gerd diese Sichtweise nicht versteht hat damit zu tun, daß er seine eigene Motivation auch nicht mehr versteht. Während wir also mit dem Beispiel auf die relevanten Kräfte hinweisen, glaubt der Gerd, daß wir die Beispiele (hier in Form des armen Ausländers) hassen würden und folglich Stimmung gegen sie für unerläßlich hielten. Statt dessen sind für uns die Beispiele nur Beispiele, mit deren Hilfe wir die Welt darunter zu begreifen suchen. Am Ende schlufolgern wir, was einmal anders gemacht werden muß…

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  14. Gerd,
    da Sie scheinbar die Fragen übersehen hatten, die ich Ihnen stellte, werde ich mich hiermit nochmal wiederholen um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:

    - Halten Sie die drei Wochenenden Haft für zehn Anklagepunkte zu hoch, zu niedrig oder gerechtfertigt?
    - Glauben Sie, dass Magnum an ihrem “Schicksal” selbst zumindest eine Teilschuld trägt, oder halten Sie Magnum für gänzlich unschuldig?
    - Sollte ein Strafverfahren gegen Magnum wegen falscher Verdächtigung eingeleitet werden?

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  15. @Gerd

    …………….Schliesslich leben wir in dieser Welt mit 99% Ausländern zusammen!…………………..

    wir Deutschen hatten immer ein sehr gutes Verhältnis zu den meisten Ländern und Völkern dieser Erde. Im Vergleich zu England, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien usw. hat sich Deutschland auch so gut wie nie schuldig gemacht, Länder der ganzen Erde zu überfallen, zu unterdrücken und auszubeuten. Die sehr späten Kolonien Deutschlands waren nur ein Versuch, halbwegs wirtschaftlich mit diesen Kolonialmächten mitzuhalten, wobei sich Deutschland nie als Kolonialmacht aufgespielt hat, sondern als Schutzmacht fungierte. Gerade heute habe ich eine Dokumentation gesehen, in der ein Namibier sagte, die Deutschen haben im Gegensatz zu England und Frankreich ihrem Land nie eine fremde Kultur aufgezwungen. Als eine der größten Errungenschaften der Deutschen in Südwestafrika sei gewesen, dass sie landesweit Suaheli als Landessprache eingeführt haben – nie Deutsch!. Zudem haben die Deutschen in den Kolonien das Land nicht geklaut, sondern rechtmäßig erworben. Sie haben den Einheimischen das Land und das Baumaterial für Häuser abgekauft. Die Deutschen haben sie für Arbeit Löhne bezahlt und zwar die selben, wie für Weiße. Alle anderen Kolonialmächte haben sich alles genommen und die Einheimischen als Sklaven behandelt. “Die Deutschen waren immer streng, aber gerecht” so die einhellige Meinung. Humboldt war der erste Weiße, der mit großem Respekt die Uhreinwohner Südamerikas behandelt hat, der die Schönheit der Länder und deren Bevölkerung bewunderte. Nichtdeutsche sahen in anderen Ländern und Völkern immer nur etwas zum ausbeuten.

    National denkende Menschen haben nichts gegen andere Völker, im Gegenteil. Die Türkei den Türken, der Irak den Irakern, Indien den Indern usw. Das ist richtig und gerecht. Ich habe überall auf der Welt sehr liebenswerte Menschen kennen gelernt, habe deren Kultur bewundert und genossen und hoffe, dass es diese noch möglichst lange gibt. Nichts anderes wünsche ich mir auch für Deutschland. Es ist schon immer sehr paradox, dass sich Gutmenschen für den Erhalt von Kulturen überall auf der Welt einsetzten, ob am Amazonas die zu schützenden Indianer, oder im afrikanischen Busch die Pygmäen, nur die eigene Kultur muss zerstört werden, das eigene Volk vernichtet werden. Nach Ihrer Theorie, Gerd, wäre es auch rechtens, wenn Deutsche in den Dschungel nach Südamerika gehen, in den Dörfern der Indianer einziehen und einen europäischen Lebensstiel leben, sich mit den Indianern mischen, bis nichts mehr von diesem Volk und deren Kultur übrig bleibt. Eines Tages haben wir einen braunhaarigen, dunkelhäutigen Einheitsmenschen, der, egal wo auf der Welt, im McDonalds essen geht, englische HipHop-Musik hört und amerikanische Serien im TV anschaut. Die einzigen kulturellen Ereignisse überall auf der Welt sind dann noch Halloween, St. Holokauscht und D-Day.
    Schöne neue Welt.
    Das schönste daran ist, dass wir das ganze auch noch mit unseren Steuern finanzieren dürfen!

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