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30. July 2010

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Deutschland und der 8. Mai 1945

Folgender Artikel ist ein Erlebnisbericht von Werner Weinlein aus Nürnberg, der die Schrecken dessen, was die BR Deutschland heute als “Befreieung” bezeichnet, am eigenen Leibe miterlebt hat. Wir veröffentlichen diesen Bericht aus rein dokumentarischen Gründen und distanzieren und rein rechtlich, ausdrücklich von allen Inhalten. Wir machen uns den Text nicht zu Eigen und teilen auch sonst die Meinung des jeweiligen Staatsanwaltes, der es als Volksverhetzung erachtet, die deutsche Geschichte aus einem anderen Blickwinkel als dem staatlich verordneten zu sehen. Wir möchten zudem darauf hinweisen, daß der Bericht Beschreibungen von Gewalttaten enthält und aus diesem Grund als jugendgefährdend eingestuft werden könnte. (Die Schriftleitung)

„Ich bin nun 81 Jahre alt, war im Beruf Justizamtsrat und fast 8 Jahre bei der Wehrmacht und im Arbeitsdienst. Nach ¾ Jahren Arbeitsdienst 1937/38 bin ich zum Wehrdienst zur Luftwaffe gekommen und zwar zum 1. Flak-Regiment 1/9 in Fürth, der „Ehrenlegion Legion Kondor“, eingerückt. Die 2 Jahre waren noch nicht herum, brach der 2. Weltkrieg aus und ich war vom 1. Tag bis zum buchstäblich letzten Tag des Krieges, dem 8. Mai 1945, Soldat.

Meine erste Einheit, die „Legion Kondor“, ging in Stalingrad total unter. Ich war durch meine vorherige Verwundung nicht mehr dabei. Meine zweite Einheit, auch ein Flak-Sturm-Regiment, ging in der Normandie, vor der „Omaha-Bucht“ vor Bayeux, der Hauptlandestelle der Invasionsarmee der Alliierten, besonders der Amerikaner, total unter. Ich entkam nur deshalb, weil ich am 5. Tag der Schlacht, es soll die größte Schlacht der Weltgeschichte gewesen sein, da ich schwer verwundet war und der Kommandeur mich mit seinem Wagen ins Lazarett fahren ließ; doch von den Kameraden hatte ich nie wieder etwas gesehen. Ich hatte einen Pistolenschuß im Arm, einen Streifschuß am Bein und einen schweren Lungenriß.

Ich überlebte. Dies war der 10. Juni 1944.

Meine dritte Einheit, auch ein Flak-Sturm-Regiment, ging am 8. Mai 1945 bei der Kapitulation und Gefangenschaft unter und kaum jemand meiner Kameraden kehrte zurück.

Für dieses Ereignis lege ich Ihnen nun einen Kurzbericht bei, den ich bei einem Vortrag zum 8. Mai 1984 geschrieben und öffentlich gebracht habe.

Deutschland und der 8. Mai 1945
Wenn wir an das Jahr 1945 zurückdenken, so verbindet sich die Erinnerung an dieses Datum mit großer Trauer. Wir erinnern uns an das große Leid, das über uns Deutsche hereingebrochen war. Ein Leid mit all seinen Schrecken, gepaart mit einer unendlichen Hoffnungslosigkeit jener Tage. Mit Schmerz erinnern wir uns an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte und die Zerstörung des Reiches, welches über 1.000 Jahre Schuld und Schutz aller Deutschen war. Denn, was dann kam, war für den überwiegenden Teil der Deutschen, insbesondere für die im Osten unseres Vaterlandes lebenden, die Hölle auf Erden! Wie 1919 wurden geltendes Völkerrecht und Selbstbestimmungsrecht gegenüber uns Deutschen mit Füßen getreten, nur mit dem Unterschied, daß man diesmal die Zerstörung Deutschlands und die Vertreibung ins Unermeßliche, Menschenverachtende, Verbrecherische steigerte.

Wir Deutsche waren dem Haß und der Rachsucht auf Gnade und Ungnade preisgegeben. Rechtlos, zu Freiwild abgestempelt, begann das große Spießrutenlaufen der Deutschen. Demütigungen, Erniedrigungen, Diffamierungen, Mißhandlungen aller Art, Folter und Totschlag, massenhafte Ermordung gefangener deutscher Soldaten und Zivilpersonen waren viele Monate lang an der Tagesordnung. Die Sieger warfen das ganze deutsche Volk in den Zustand absoluter Sklaverei.

„Arbeit, Leben und Eigentum aller Deutschen stehen in der vollen Verfügungsgewalt der Sieger“, erklärte Churchill. Über 20 Millionen Deutsche wurden in Europa und aller Welt aus ihren angestammten Heimatorten verjagt, davon über eine Million in Arbeitslager verschleppt, Hunderttausende in der ganzen Welt interniert oder in KZs eingesperrt. Und das nur weil sie Deutsche waren. Unzählige starben bereits auf den Transporten, wenige kehrten nach Jahren unermeßlicher Leiden zurück.

Vielleicht darf ich über das Schicksal eines der Millionen deutscher Soldaten berichten, nämlich meines.

Meine Einheit, das Flak-Sturm-Regiment 701, unter dem Befehl von Major „von Naso“ war in den letzten Wochen im Mittelabschnitt mit der 17. Armee und der 1. Panzerarmee unter Generalfeldmarschall Schörner als Nachhut eingesetzt. Seit Tagen ging schon das Gerücht um, daß das Ende des Krieges bevorstünde. Es war daher eine bittere Aufgabe, sich immer wieder dem grausamen Feind stellen zu müssen, und es beschlich uns die Angst, noch in den letzten Tagen des Krieges „verheizt“ zu werden und umzukommen. Wir glaubten doch nicht, daß es menschenmöglich sei, daß der Frieden noch schlimmer werden könne als der Krieg war. So opferte sich meine Einheit immer wieder, die Massen der Roten Armee möglichst lange aufzuhalten, um der einen Million deutscher Soldaten, den Flüchtlingen, Vertriebenen, den vielen Frauen und Kindern das Erreichen der amerikanischen Linien, die nicht mehr weit entfernt sein sollten, zu ermöglichen. Wir wußten nur noch nicht, daß die „christlichen“ Soldaten Amerikas alles absperrten, keinen Menschen durchließen, sondern alle auf Wiesen zusammentrieben und dann an die nachrückende Sowjetarmee und an die umherlauernden Tschechen auslieferten, obwohl sie doch sahen, was sich hier an brutalen Verbrechen tat.

Auch wir Soldaten wurden, entgegen dem Kriegsrecht, nicht angenommen, sondern Russen ausgeliefert. Alle jagten sie einfach zurück, oft mit Gewalt.

Das war ein Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung und alle Menschlichkeit. Wir, vor dem Feind, hatten dies noch alles nicht gewußt. Da kam am 8. Mai die Nachricht, daß die deutsche Wehrmacht kapituliert habe und der Krieg zu Ende sei. Hoffnung kam auf! Wir vorne beendeten den Widerstand, drehten unsere Geschütze und unsere Halbkettenfahrzeuge um und versuchten nun unsererseits, die amerikanischen Linien zu erreichen. Rette sich wer kann! Die militärische Ordnung löste sich auf und jede Batterie suchte ihr Heil in der Flucht vor den wilden Horden der grausamen Roten Armee, die wir ja hundertfach erlebt hatten.

Noch immer jedoch blieb unsere Batterie zusammen, wie wir dies immer kameradschaftlich taten, doch bald löste sich auch unser Verband auf und wir fuhren bis zum letzten Tropfen Benzin nach Westen, nahmen sogar einige Flüchtlingsfrauen mit Kindern auf unseren Fahrzeugen mit. Wir waren nun im Gebiet zwischen Moldau und Elbe, nördlich von Prag, in der Nähe von Melnik. Wir sprengten noch unsere Kanonen und Fahrzeuge, wie es Vorschrift war und dann löste sich alles auf. Rette sich wer kann!

Alle waren wir von den langen Abwehrkämpfen erschöpft und ausgemergelt, hatten aber noch Verpflegung in den Rucksäcken und versuchten nun zusammen oder einzeln eine der Brücken zu erreichen, die uns nach dem Westen bringen könnten. Im Morgengrauen wurde dann ich mit einigen meiner Kameraden von einem tschechischen Major angehalten und in die Gefangenschaft abgeführt. Da wir noch Handfeuerwaffen hatten, wurden wir aufgefordert, diese abzugeben und wurden entwaffnet. Ich hatte mir jedoch vorsichtshalber eine Pistole eingesteckt und an mein Bein gebunden, um mich, wenn notwendig und kein anderer Ausweg mehr wäre, zu erschießen. Der bis dahin korrekte Offizier wurde nun, da wir waffenlos waren, brutal und sagte: „Bei wem noch eine Waffe gefunden würde, der würde sofort erschossen.“ Ich wurde nun auch von meinen Kameraden aufgefordert, meine Waffe verschwinden zu lassen, da dies für uns alle gefährlich werden könnte. In einem unbewachten Augenblick warf ich dann meine Waffe in den Wald. Man führte uns nun auf eine größere Waldlichtung und wir mußten uns dort aufstellen. Mit Schrecken sahen wir, wie nun von überall her wüste Tschechen auf uns zukamen und weitere um uns herum lauerten.

Noch wußten wir nicht, was sich überall in der Tschechei für Tragödien abspielten. Laufend kamen viele deutsche gefangene Soldaten, die von wüst aussehenden Männern angeschleppt wurden. Alle Rangabzeichen, Orden und Ehrenzeichen sollten nun abgetrennt werden, doch dazu kam es nicht mehr, denn da kamen auch viele Tschechen auf uns zu und rissen uns alles von den Uniformen. Eine Gegenwehr war aussichtslos, doch noch ahnten wir nicht, was uns bevorstand.

Als ich zufällig eine Abwehrbewegung gegen den Schlag eines der Kerle machte, um mein Gesicht zu schützen, als sie mir die Uhr und meine Wertsachen entrissen und mir auch noch die Schaftstiefel auszogen, da wurde ich mit Prügeln geschlagen, daß mein Rücken blutig wurde. Die Schlägerei weitete sich aus; man schlug wahllos in unsere Reihen und der Tumult wurde immer größer. Wir, d. h. ein Teil von uns, wurden noch primitiv vernommen und gefragt, wie viele Menschen wir ermordet hätten und nach jeder Antwort wieder geschlagen. Etliche wurden gefragt, ob sie bei der Hitlerjugend gewesen wären. Wenn einer ja sagte, wurde er abgeführt und wir hörten nur noch Schreie und oft auch Schüsse.

Wir wurden nun auf einer Straße nach Melnik getrieben. Dort machte man die Straße immer enger und da wartete auch schon eine Horde von Menschen auf uns und wir mußten Spießruten laufen. Man hieb nun mit Stöcken, Stangen und Eisenteilen auf uns ein, warf mit Steinen auf uns. Plötzlich traf mich ein fürchterlicher Schlag auf den Kopf und kurz darauf einer mitten ins Gesicht, wobei ich einige Zähne verlor und nichts mehr sehen konnte. Ich wankte, doch konnte ich mich noch auf den Beinen halten. Wer fiel, wurde zusammengeschlagen, zertreten und keiner konnte helfen. Es war die Hölle! Ich fühlte nur noch, wie mich ein Kamerad an der Hand nahm und mich fortzog. Noch heute weiß ich nicht, wer dieser Kamerad war, der mir das Leben rettete, denn bald wurde auch er von meiner Seite gerissen. Ich hatte, wie ich erst später wußte und feststellte, einen Schädelbruch, schwere Gehirnerschütterung, den Bruch des Augenknochens erlitten, war praktisch fast blind geschlagen und, wie ich erst später merkte, einen totalen Gedächtnisausfall. Aus meinem Mund kam blutiger Schaum.

Nun kamen schon auch russische Soldaten, als wir außerhalb von dem Ort waren, auf uns zu. Der Elendszug, in dem sich nun auch Zivilisten, Frauen und Kinder waren, wurde nach Nordosten getrieben. Der Zug wurde noch immer von Tschechen mit Schreien und Schüssen begleitet, doch die Russen brachten etwas Ordnung in diesem Tumult und jagten auch manche Tschechen, die sich zu grausam benahmen, weg. So ging es immer weiter, doch immer wieder hörten wir Schüsse und Schreie, oft von Frauen, die brutal aus dem Zug gerissen und vergewaltigt wurden, dies besonders in den Nächten, wo wir am Straßenrand oder auf irgendeiner Wiese rasten mußten. Noch heute höre ich nachts die Schreie der Frauen und Mädchen bei der unmenschlichen Behandlung durch die Russen, oft aber auch von den immer lauernden Tschechen.

In den ersten Tagen nahm ich dies alles wie im Trance wahr und auch die Lebensangst verspürte ich anfangs kaum Schmerzen und sehen konnte ich auch kaum noch etwas. Das Blut war mir über mein Gesicht, die Uniform und über meinen Rucksack gelaufen. Auch hatte ich immer wieder Blutschaum vor dem Munde, da ich von einer früheren Verwundung einen Lungenriß hatte, der sich anscheinend wieder bemerkbar machte. Erst viel später gewahrte ich, wie schwer ich verwundet war.

Erst viele Jahre danach erfuhr ich, daß die Tschechen eine ganze Einheit deutscher Soldaten, de in Melnik und Umgebung gefangengenommen wurde, dort mit Maschinengewehren brutal zusammengeschossen haben. Erst als die Russen dort die Macht übernommen hatten, diese wahnsinnigen Morde und Folterungen nachließen und es besser wurde.

Noch immer ging ich wie ein Traumwandler weiter. Obwohl ich kaum etwas im Magen hatte, mußte ich mich immer wieder erbrechen. Meine anderen Kameraden, die bisher noch im Zuge mitmarschierten, hatte ich bald verloren: niemand konnte sich an seinen Kameraden halten. In jeder Ortschaft, durch die wir passieren mußten, wurden wir erneut „gefilzt“ und uns die letzte Habe weggenommen. Auch wurden immer wieder Menschen meist Soldaten, die groß und blond waren, oder noch als Offizier zu erkennen waren, herausgezogen, verprügelt und man hörte immer wieder Schreie und Schüsse.

Noch wußten wir nicht, daß es nicht nur hier, sondern an vielen Orten der Tschechoslowakei ebenso, wenn nicht noch schlimmer, zuging. Unser Elendszug bewegte sich noch immer weiter nach Osten. An einem Tag gingen wir durch eine Ortschaft, in der uns die Menschen besonders Hasserfüllt ansahen und behandelten. Da sagen wir, wie aus einem Schulhaus, das als Reservelazarett diente, deutsche Verwundete aus den oberen Stockwerken auf die Straße geworfen wurden. Einige lebten noch und einer davon flehte uns markerschütternd an, wir sollten ihm doch helfen.

Bei den immer wiederkehrenden Durchsuchungen nach Brauchbarem, kam ich immer etwas besser weg, da meine Uniform, mein Mantel und der Rucksack so blutverschmiert waren, daß keiner etwas haben wollte. So konnte ich mein Brot, das Fett und einige Kleinigkeiten retten.

An diesen Maitagen dieses Jahres war es sehr schön, doch heiß und wir alle litten unter Durst. Austreten oder an einem Brunnen Wasser holen, wurde meistens verweigert und wer trotzdem dies tat, wurde durch die Bewacher oft geschlagen. Wer auf dem Marsch, der nun schon Tage dauerte, vor Erschöpfung niederfiel, wurde liegengelassen, manche auch erschossen. Überall an den Wegerändern lagen sowieso Leichen unbeerdigt herum.

An einem Tag kamen Einheiten einer russischen Panzertruppe, welche von Berlin herunterkam, bei uns vorbei. Die Kampfkommandanten auf den Panzern waren teilweise offensichtlich betrunken, sie schrieen und grölten als sie bei uns vorbeifuhren und einige zogen ihre Pistole und schossen in unsere Reihen. Sie freuten sich riesig, wenn wieder ein Soldat getroffen wurde und umfiel.

Immer mehr Menschen fielen um oder starben an Erschöpfung, oder konnten, nach einer Rast, nicht mehr weiter. Wir waren alle so apathisch, daß wir uns gar nicht mehr umsahen. Bei mir regten sich wieder meine Lebensgeister. Ich sah immer wieder mehr, was um mich vorging. Um Sterbende und Tote kümmerte sich niemand und keiner sprach den Sterbenden Trost zu. Zu elend waren alle geworden. Ich war in den langen Jahren des Krieges sehr zäh und hart geworden und so sah ich mich nun langsam um, ob es wohl irgendwann doch mal eine Gelegenheit zu einer Flucht gäbe. Keiner wollte jedoch mit mir dies versuchen, da sie nicht glaubten, daß ich dies in meinem Zustand aushalten könne. Wir wurden nun in ein provisorisches Lager getrieben, das an einem kleinen Flüßchen lag, auf der anderen Seite war Wald und das Lager war nur mit einem losen Stacheldrahtzaun umgeben, wo russische Soldaten entlang wachten. Hier sollten wir registriert werden. Einige Kameraden und ich aßen noch etwas Fleisch von einem verendeten Pferd und ich hatte noch einen Brocken Brot. Da fing ich nochmals an einige Soldaten anzusprechen, ob wir nicht versuchen sollten einen Fluchtversuch zu unternehmen. Fast alle winkten ab, denn wir hatten ja gesehen, was mit denen geschah, die dies schon versucht hatten. Trotzdem fand ich 2 Kameraden mit denen ich einen Fluchplan besprach, denn nun war große Gefahr gegeben, denn der Abtransport sollte ja nun bald stattfinden. In der Nacht flohen wir 3 Männer über den kleinen Fluss der bewacht war. Wir versteckten uns nach einigen Kilometern in einem dichten Wald. Die Flucht aus dem Lager war gelungen. Wir wußten aus Erfahrung genau, daß, wenn die Flucht gescheitert wäre, wir erschossen oder zu Tode geprügelt worden wären. Die Angst saß uns im Nacken. Alle drei waren wir bis auf die Haut abgemagert, doch noch steckte ein Wille in uns.

4 Tage gingen wir zusammen, immer nach Westen und bald erreichten wir wieder deutsches Gebiet. Es war Schlesien. Überall jedoch war der Russe. Als wir einer russischen Patrouille ausweichen mußten und flüchteten, verloren wir einen Kameraden. Er war in wilder Flucht nicht mehr zu uns zurückgekehrt. Später verließ mich auch der andere Kamerad, da er ein anderes Ziel hatte. Vorher, als wir noch zusammen waren bekamen wir von einer barmherzigen Bäuerin erstmals wieder ein reichliches Essen und durften in der Scheune schlafen, obwohl sie wußte, daß dies für sie gefährlich war. Wir waren gerade mit dem Essen fertig, als plötzlich eine russische Streife angefahren kam, welche nach deutschen Soldaten suchte. Als sie keine fanden, vergewaltigten sie die gute Frau und fuhren wieder weg.

Unter großen Schmerzen ging ich nun alleine weiter, fand wieder einen anderen flüchtigen Soldaten und ging mit diesem weiter. Wir schliefen am Tag in den Wäldern, stahlen hie und da uns etwas zu essen, wenn es nicht anders ging, und erreichten nach einiger Zeit die angeblichen amerikanischen Linien. Als wir uns eines Nachts dieser Grenze näherten, die zwischen den westlichen Streitkräften und den Russen lag, wurden wir wie wild beschossen. Wir wußten aber noch nicht ob dies die Russen oder die Amerikaner sind und verkrochen uns in einem kleinen Bach. Als wir hörten, daß es die Amerikaner waren, gaben wir uns zu erkennen und der Trupp nahm uns gefangen.

Wir waren, ohne es recht zu wissen, in der Nähe von Hof in Bayern, gekommen.

Wir wurden ins Lager gebracht und dort vernommen. Wir wurden anständig, wenn auch streng behandelt und dort auch vernommen. Der Vernehmungsoffizier glaubte zuerst nicht, daß ich nichts mehr wüßte und kein Erinnerungsvermögen hätte, da ich sogar versuchte etwas in englisch zu sprechen. Doch die Verwundung überzeugte ihn doch. Er war ein anständiger Mann. Endlich bekamen wir wieder etwas zu essen und zu trinken und konnten ohne viel Angst schlafen.

Ich hatte einen guten Vernehmer und nach einigen Wochen wurde ich entlassen und kam mit einem Lastwagentransport, der von Schwarzen gefahren wurde, in meine Heimatstadt Nürnberg, wo ich am Reichsparteitagsgelände ausgeladen wurde.

Als ich die Trümmer von Nürnberg und die riesigen Zerstörungen sah, habe ich das erste Mal nach Jahren wieder geweint.

Mein Vaterhaus war gänzlich zerstört, doch meine Frau und meine beiden kleinen Kinder lebten.

Heute erhielt ich vom Herrn Ernst Malcher aus Prag eine schriftliche Zeugenaussage der Frau Bozena Pesicka aus Kladno bei Prag, über die Mißhandlungen und danach auch Erschießung von 3 Angehörigen der Waffen SS, mehreren Angehörigen der deutschen Wehrmacht und etliche deutschen Zivilpersonen vor den Kasernen und an der Friedhofsmauer von Kladno.

Herr Ernst Malcher selbst stammt aus einer Mischehe. Seine Mutter eine Tschechin, sein Vater Anton Malcher war ein Oberschlesier aus Hirschberg. Sein Vater als Deutscher mußte während des Krieges zu der Wehrmacht einrücken und wurde dann stationiert zuerst in Prag, dann absolvierte er den Feldzug mit General Rommel nach Nordafrika und erst kurz vor Kriegsende wurde er mit seiner Einheit nach Prag abkommandiert. Als der sog. „Prager Aufstand“ am 05. Mai 1945 ausbrach, schloß sich seine Einheit der Heeresgruppe Mitte, unter dem General Schörnberg an und versuchte gemeinsam mit der SS Panzerdivision Wiking der anrückenden Sowjetarmee und den tschechischen Aufständischen Widerstand zu leisten. Bei den Straßenkämpfen in Prag ist der Obergefreite Anton Malcher gefallen. Sein Verscharrungsort ist dem Sohn Ernst Malcher bisher unbekannt.“

Nun zum Zeugnis der Frau Bozena Pesicka aus Kladno:
„Am 10. Mai 1945 wurden zu den Kasernen in Kladno durch die RG 3 Angehörigen der Waffen SS hingebracht. Sie wurden dann halbnackt ausgezogen und mit Peitsche und Schlagstöcken so geschlagen, daß aus ihren halbnackten Körpern nur Fetzen von Haut und blutigem Fleisch hingen. Sie mußten erneut aufstehen und wurden weiter geschlagen. Bei erneuter Bewußtlosigkeit, wurden die Männer erschossen. Einer von ihnen zog nach den ersten Schlägen aus seinem Stiefel ein Dolch und stürzte mit dem Dolch gegen seine Peiniger. Er wurde auf der Stelle totgeschlagen.“

Nach Aussage von Frau Bozena Pesicka, waren die Angehörige der Waffen SS sehr tapfer. Sie absolvierten die Mißhandlungen, ohne einen Ton von sich zu geben. Nach der Erschießung, wurden sie gegenüber den Kasernen von Kladno beerdigt

An der Friedhofsmauer des Zentralfriedhofes von Kladno wurden ebenfalls am 10.Mai durch die RG einige Angehörigen der deutschen Wehrmacht erschossen (129 Soldaten und Unteroffiziere). Sie wurden auch an der Stelle nach ein paar Stunden verscharrt (Diese Aussage kann auf einem Originaldokument eingesehen werden).

Die deutschen Zivilpersonen von Kladno mußten an den Hauptstraßen sog. „Schubkarren“ machen, was bedeutete, daß einer den nächsten an beiden Füßen packen mußte und hinterher ziehen. Der gezogene zerschlug sich dadurch an Pflastersteinen den Kopf. Sie mußten auch sog. „Karussell“ machen und den Partner dann mit voller Wucht wegwerfen. Dazwischen wurden sie ununterbrochen von den RG fürchterlich geschlagen und mit scharfen Gegenständen am Körper verletzt.

Frau Bozena Pesicka hat alles selbst gesehen und miterlebt. Sie könnte auch weitere Augenzeugen nennen. Sie ist auch bereit Verscharrungsorte der Deutschen der Presse oder den Behörden zu zeigen.

Die Adresse von Frau Bozena Pesicka lautet:
Bozena Pesicka
Moskevska 2997
25004 Kladno 4 – Rozdelov
(Tschechische Republik)

Die Angehörigen der Waffen SS waren sehr wahrscheinlich von der Panzerdivision Wiking. Sie trugen laut Frau Pesicka ursprünglich eine schwarze Uniform und ein schwarzes Barett. Nach der Erschießung wurden die zurückgebliebenen Uniformen durch die RG durchsucht und über die Leichen geworfen. Der Inhalt der Taschen rissen die RG an sich, incl. Uhren, Ringen, u. ä.

Auszug aus einem Serienbericht der Volkszeitung, Tageszeitung für Kärnten und Osttirol, und der Salzburger Volkszeitung, Tageszeitung für Salzburg von Ingomar Pust (Fortsetzung III, Sieg Nr. 3, März 1987):
„Mit erhobenen Händen mußten die deutschen Männer von Landskron am 17.Mai 1945 vor einem Revolutionstribunal erscheinen,“ berichtet Julius Friedel. „Der jeweils erste einer Reihe musste ein mit Auswurf bedecktes Hitlerbild tragen, das der Nebenmann auf Kommando abzulecken hatte.

Die letzten 20 bis 30 Schritt zum Richtertisch mussten auf den Knien zurückgelegt werden. Hier wurde jedem sein Urteil verkündet. Dann begann ein fürchterliches Spießrutenlaufen; viele wurden im Löschteich ertränkt. Karl Piffl, Tischlermeister, wurde halbtot aus dem Teich herausgezogen, buchstäblich zu Tode geprügelt und zu Brei zertreten.

Werkmeister Reichstädter wurde bis zur Unkenntlichkeit zerschlagen, an die Mauer des Rathauses gestellt und erschossen. Im Laufschritt kam aus der Gasse, die zum Gefängnis führte, von johlenden Tschechen getrieben, blutüberströmt Ing. Josef Neugebauer, der ebenfalls am Rathaus mit erhobenen Händen und zur Mauer gewandtem Gesicht lautlos durch die Kugeln der Maschinenpistolen fiel. Auf ähnliche Weise beendete auch Ing. Otto Dietrich sein Leben. Der Bauer Viktor Benesj endete an derselben Stelle mit abgeschossener Schädeldecke. Das waren nur die Leute, die ich kannte.

Die Schmerzenschreie der blutenden Menschen übertönten bald alles Geschehen. Die Toten lagen in Haufen herum.
Am 18. Mai wurden die Überlebenden wieder auf dem Stadtplatz zusammengetrieben. Die entsetzlichsten Folterungen wurden fortgesetzt. Der Installateurmeister Josef Jurenka mußte sich nach der Folterung an einer Gaslaterne selbst die Schlinge um den Hals legen.

Auf ähnliche Weise endete der Beamte Robert Schwab aus Oberjohnsdorf. Diese beiden Erhängten mußten von den Deutschen ständig in schwingender Bewegung gehalten werden. Ing. Köhler der aus Deutschland stammte, wurde unter größtem Gejohle mit Spazierstöcken aufgespießt. Grauenhafte Schreie gellten den ganzen Tag über den sonst ruhigen Stadtplatz. Nach diesem Tag setzten im ganzen Bezirk Massenselbstmorde von Deutschen ein.“

Von Komotav berichtet Ottokar Kremer u. a.:
„Furchtbar gefoltert wurden die Soldaten der SS. Diejenigen, welche zwei- oder gar schon dreimal geschlagen worden waren, hatten eiternde Wunden. Der Eiter lief durch Hemd und Jacke. Der Rücken der armen Menschen war mit Fliegen übersät und stank fürchterlich. Man gab sie separat in einen kleinen Raum, die sogenannte „Marodka“. Waren es etwa acht oder zehn Personen, die auf dieser „Marodka“ lagen, dann mußten sich die Geschlagenen, die sich kaum bewegen konnten, ein zwei Meter tiefes Loch von 60 cm Breite graben. Abends, als das Loch fertig war, wurden sie hingestellt, und der erste mußt sich in das ausgehobene Loch (Grab) legen. Erst wenn er darin lag wurde auf ihn von oben geschossen. Auf diesen Toten legte sich der zweite, der ebenfalls von oben erschossen wurde, und so ging es fort, bis das Grab voll war. Einmal war noch für einen Platz, da holte man eben eine Frau von 67 Jahren, welcher die Haare abgeschnitten wurden. Sie war gefoltert worden, sagte aber dennoch nicht wo sich ihr Sohn aufhielt. Sie mußte sich jetzt auf die bereits Erschossenen legen. Dann erhielt auch sie den tödlichen Schuß.

Ich finde keine Worte, um zu schildern, wie Leute aussagen, die zweimal geschlagen wurden. Ich sah einen Angehörigen der Waffen-SS, welcher bereits zweimal geschlagen worden war. Abgesehen vom Körper, der ganz zerschlagen war, war sein Geschlechtsteil im Durchmesser etwa acht bis neun Zentimeter dick angeschwollen, vollständig mit Blut unterlaufen, und die Hoden begannen zu eitern; bis zum After war alles voll mit Eiter; er stank fürchterlich. Tagtäglich kamen mehr und mehr dazu. Die „Stràzbezpecnosti“ brachte die Leute von draußen schon halbtot ins Lager.

Und dann kam der Tag der Massenmorde in Postelberg. Starke Trupps, bis zu 80 Mann, wurden zusammengestellt und hinausgeführt. Die Männer wußten, was ihnen bevorsteht. Sie schritten aufrecht mit steinernen Mienen an den Zurückgebliebenen vorbei. Nicht einer bat um sein Leben.“

Ein Zeuge berichtet über Postelberg:
„Niemand kann sich vorstellen, was sich auf dem weiten Hofe abspielt. Hier wird einer geohrfeigt, dort einer mit den Füßen getreten, hier hetzt man einen Hund auf Gefangene, da werden einigen mit Gummiknüppeln auf das nackte Gesäß geschlagen und daneben müssen sich Gefangene gegenseitig mit Stöcken schlagen, und Posten geben acht, daß die Schlage nicht zu mild ausfallen“.

Oberamtsrichter Dr. Franz Freyer schildert einen Vorfall:
„Einmal hatten fünf deutsche Knaben versucht zu entkommen. Aber schon nach wenigen Stunden wurden sie aufgegriffen und dann dem Kapitän Marek vorgeführt wurde.

„Eine Äußerung des Mißfallens, und es wird geschossen!“ rief Marek uns warnend zu. Die fünf Knaben wurden zur Reitschule geführt, der Hosen entkleidet, und die Züchtigung begann. Ein widerlicher Anblick, wie sich die Tschechen hindrängten, um nur einige Schläge anbringen zu können. Die erbarmungslosen Schläge mit Stöcken und Peitschen entrissen den Knaben ein herzzerreißendes Wimmern. Blut rann an ihren Schenkeln herunter, dann verliefen sich die tschechischen „Soldaten“. Die Knaben blieben mit dem Gesicht zur Wand stehen, neben ihnen nahm ein Posten Platz.

Allmählich beruhigten sich die Nerven der aufgeregten Zuschauer. Jeder glaubte, daß mit dieser Züchtigung die Bestrafung der Knaben zu Ende sei. Aber das war ein schrecklicher Irrtum.

Nach einer halben Stunde nahmen einige Tschechen, die Gewehre im Arm, bei den Knaben Aufstellung. Ein Posten rief: „Wer einen Fluchtversuch unternimmt, wird erschossen, so wie jetzt diese Knaben erschossen werden.“

Die Knaben wandten zuerst ängstlich die Köpfe, dann drehten sie sich um. Zwei der Tschechen legten auf kurze Distanz auf den ersten Knaben in der Reihe an, schon krachten ihre Schüsse und der Knabe sinkt zu Boden. Sein Blut rötet die Wand. Da rufen die anderen Knaben fliehend; „Herr Kapitän, wir werden es nicht mehr tun“. Der zweite Knabe in der Reihe läuft den Henkern entgegen, will ihnen die Gewehrläufe in die Höhe schlagen. Die Mörder hatten schon repetiert und der zweite Knabe stürzt im Feuer zu Boden. Mörtel stäubt auf, wieder rötet Blut die Wand. Die anderen Knaben fügen sich jetzt heldenhaft ihrem Schicksal. Der dritte ruft nach seiner Mutter, ehe er zusammenbricht. Der vierte bleibt nach der Salve stehen, schaut stumm in die neuerlich erhobenen Läufe und sinkt erst nach den zweiten Schüssen zu Boden. Auch der fünfte wird niedergeschossen. Die Knaben waren vielleicht 15 Jahre alt. Die Erwachsenen mußten dem Morden wehrlos zuschauen.“

Wohl der einzige Tscheche, der wegen seiner Verbrechen zur Verantwortung gezogen wurde, war Jan Kouril. Er war 1951 in Karlsruhe erkannt, verhaftet und zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt worden.

In der Anklage hieß es: „Kouril war der Schrecken des Lagers Kaunitz. Auf seinem Befehl wurde geschlagen und gefoltert. Gefangene wurden gezwungen, aus Eimern Eiter und Urin zu trinken.“

Gefangene wurden zur allgemeinen Belustigung an einem Galgen auf- und niedergezogen. Andere wurden mit einem glühenden Eisen gebrandmarkt. Ein Zeuge wurde im Vernehmungslokal mit dem Gesicht in eine gefüllte Abortschüssel gedrückt wobei er das Deutschland-Lied singen mußte. Der einstige Totengräber des Lagers gab später an, während seiner Tätigkeit die Leichen von etwa 1800 aufgehängten oder erschlagenen Deutschen abtransportiert zu haben.

Konrad Herbertstein sah die Geschehnisse an der Elbebrücke:
„Ich sah, wie Hunderte deutsche Arbeiter, die aus den Schichtwerken kamen, in die Elbe geworfen wurden. Auch Frauen und Kinder sowie Kinderwagen stießen die Tschechen in den Strom.“

Frau Johanna Huber, Klagenfurt, erinnert sich nur mit Schaudern an diese Zeit:
„Mit den Russen kamen tschechische Partisanen in unser fast reindeutsches Wellemin bei Leitmeritz. Wir blieben auf unserem 50 Hektar großem Gut, obwohl uns Jim, unser britischer Kriegsgefangener, beschwor, mit ihnen zu fahren. Er wollte uns in Sicherheit bringen, aber wir hatten ein gutes Gewissen, und auch mit der Partei hatten wir nichts zu tun. Wir ahnten nicht, was uns bevorstand. Zuerst übten die Tschechen Lynchjustiz an den Parteifunktionären. Einer, ein Tischlermeister, dessen Name mir entfallen ist, wurde halb erschlagen und in den elf Meter tiefen Brunnen geworfen. Der Ortsgruppenleiter, der Oberlehrer Kurzweil, wurde mit einigen seiner Freunde in einem Keller zu Tode geschlagen.

Aber die Haßorgie richtete sich nicht nur gegen Parteifunktionäre, sehr schnell erlebten wir mit Entsetzen, daß wir Deutschen alle, ausnahmslos, ohne Rücksicht auf die Einstellung zur Partei, über Nacht zum Freiwild geworden waren. Wir mußten weiße Armbinden tragen, durften die Gehwege nicht benützen und wurden mit Knüppelhieben und Kolbenschlägen zum Latrinenreinigen in die öffentlichen Ämter getrieben. Meine 58jährige Mutter erlitt dabei einen Leistenbruch. Mit verzweifelten Bitten konnte ich von den Russen in Milleschau die Erlaubnis erbitten, sie mit einem Leiterwagen ins 27 km entfernte Spital nach Leitmeritz bringen zu dürfen. Aber dort wollte man sie als Deutsche nicht aufnehmen. Ein deutscher Chefarzt hatte den selbstmörderischen Mut, ihre Aufnahme durchzusetzen und sie zu operieren. Sie war auch schon fast genesen, als alle deutschen Patienten und der Chefarzt selbst von Tschechen erschlagen wurden. Ich habe meine liebe Mutter nicht wiedergesehen.

Auf meinem Weg zum russischen Kommando in Milleschau hatte ich mit Grauen erlebt, wie Tschechen verwundete deutsche Landser und Blitzmädchen in das Schloß des Grafen Milleschau schleiften, dessen Keller tagaus, tagein zu Folterkammern geworden waren. Ich habe noch die grauenhaften Schreie in mir, die ich aus diesem Gebäude hörte, das einst ein bauliches Schmuckstück der Gegend war. Wie ich später erfuhr, hatte man dort die Menschen zuerst halb totgeschlagen und dann Schläuche in den After gesteckt und mit Druck Wasser in die Därme gepreßt. Natürlich war der Graf der erste, der umgebracht worden war.

Der Weg von Milleschau nach Wellemin war eine Stätte des Grauens. Da lagen rechts und links die gräßlich zugerichteten Leichen erschlagener deutscher Soldaten. Viele trugen noch blutige, schmutzige Verbände. Es müssen Verwundete gewesen sein, die vergebens um ihr Leben gekrochen sind. Unsägliche Angst litt ich um meine 14jährige Tochter Marlene, die sich mit ihrer Freundin im Wirtschaftsgebäude des Nachbarhauses versteckt hatte, wo ein russischer Offizier einquartiert war. Das Haus war auf diese Weise vor Tschechen sicher.
Aber Marlene hat im Versteck Wochen zerrüttender seelischer Angst ausgestanden.

Drei Tage nach der Einlieferung meiner Mutter in das Spital waren alle jungen Frauen in Wellemin zusammengetrieben worden. Gruppenweise wurden wir im Bürgermeisteramt in den Keller geführt. Dort waren Holzblöcke aufgestellt worden. Wir mußten uns unter den gierigen Augen der „Revolutionsgardisten“ entkleiden und auf die Blöcke legen.

Nacheinander traten nun die jungen Tschechen heran und schlugen mit Holzknüppeln auf Rücken, Gesäß und Schenkel, vor allem aber auf die Nierengegend. Die Schwächsten von uns überlebten diese Tortur nicht, jene, die sich am widerstandfähigsten gezeigt hatten, wurden dann halb ohnmächtig und vor Schmerzen wimmernd, auch noch vergewaltigt.

Ich wurde dann allein in die dunkle Toilette des Bürgermeisteramtes gesperrt und hörte stundenlang aus dem Keller die gräßlichen Schreie der gefolterten Frauen. In meiner Verzweiflung wünschte ich mir nichts sonst, als einen schnellen Tod.“

Werner Weinlein, Justizamtsrat, hat diesen Erlebnisbericht aufgeschrieben, mit eigenen Erlebnissen und Erlebnisse seiner Bekannten und Freunde. Herr Weinlein ist im Jahre 2004 an einer Herzoperation gestorben. Kurz davor hielt er noch einen Vortrag am 08. Mai 2004 „Gegen das Vergessen!“.

„Der 8. Mai 1945 – Befreiung oder Katastrophe?“

Wenn wir an das Jahr 1945 zurückdenken, so verbindet sich die Erinnerung an dieses Datum mit großer Trauer. Wir erinnern uns an das große Leid, das über uns Deutsche hereingebrochen war. Ein Leid mit all seinen Schrecken, gepaart mit einer unendlichen Hoffnungslosigkeit jener Tage. Mit Schmerz erinnern wir uns an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte und die Zerstörung des Reiches, welches über 1000 Jahre Schild und Schutz aller Deutschen war. Denn, was dann kam, war für den überwiegenden Teil der Deutschen, insbesondere für die im Osten unseres Vaterlandes lebenden, die Hölle auf Erden! Wie 1919 wurde geltendes Völkerrecht und Selbstbestimmungsrecht gegenüber uns Deutschen mit Füßen getreten, nur mit dem Unterschied, daß man diesmal die Zerstörung Deutschlands und die Vertreibung ins Unermeßliche, Menschenverachtende, Verbrecherische steigerte.

Wir Deutsche waren dem Hass und der Rachsucht auf Gnade und Ungnade preisgegeben. Rechtlos, zu Freiwild abgestempelt, begann das große Spießrutenlaufen der Deutschen. Demütigungen, Erniedrigungen, Diffamierungen, Mißhandlungen aller Art, Folter und Totschlag, massenhafte Ermordung gefangener Soldaten und Zivilpersonen waren viele Monate lang an der Tagesordnung. Die Sieger warfen das ganze deutsche Volk in den Zustand absoluter Sklaverei.

„Arbeit, Leben und Eigentum aller Deutschen stehen in der vollen Verfügungsgewalt der Sieger“, erklärte Churchill. Über 20 Millionen Deutsche wurden in Europa und aller Welt aus ihren angestammten Heimatorten verjagt, davon über eine Million in Arbeitslager verschleppt, Hunderttausende in der ganzen Welt interniert oder in KZs eingesperrt, und das nur weil sie Deutsche waren. Unzählige starben bereits auf den Transporten, wenige kehrten nach Jahren unermeßlicher Leiden zurück.

Die unendlichen Stationen des Leidens der Deutschen aufzuzählen, ist unmöglich, Stunden- und tagelang könnte man die Beschreibung der Greuel, die ja auch im Bundesarchiv zu einem Teil aufgezeichnet sind, fortsetzen. Vieles ist auch unbekannt geblieben, da keine Zeugen mehr vorhanden sind. Auch, wenn man das Buch von Jürgen Thorwald lesen kann, „Die große Flucht“ und davon nur die 45 Seiten der Kapitel, „Die Insel der Unseligen“ oder „Der Sturm über Prag“, würden die Menschen erschauern vor soviel Unmenschlichkeit, das sich ein normaler Mensch nicht vorzustellen wagt, denn es gab dort keine Todesart, die deutsche Menschen nicht erleben mußten.

Mit dem 08. Mai 1945 begann die größte Menschenjagd, die es jemals auf der Welt mit einem großen Volk gegeben hat. Es geht um das Gleichheitsprinzip und um die Wahrheit, es geht darum, daß diese Verbrechen bekannt gemacht werden und an die Weltöffentlichkeit kommen, die nur „Auschwitz, Maideneck und Dachau“ hört, doch endlich auch von den Leiden der Deutschen etwas erfährt. Nach „Lidice“ pilgern viele Leute und besonders in Deutschland erinnern Hunderte von Mahnmalen an die Judenopfer. Für mehr als 5 Millionen Vertreibungsopfer und die vielen Bombenopfer finden wir hier in Deutschland selbst kaum eine Gedenkstätte, auch nicht für die aus Ostpreußen, Schlesien, Pommern, Westpreußen, dem Sudetenland und den deutschen Siedlungsgebieten im Osten und Südosten, wo 20 Millionen Deutsche Heimatrecht hatten, hat die Welt noch kaum etwas erfahren, weil deutsche Politiker, unter Bruch ihres Amtseides die Interessen ihres Volkes schmählich mißachten.

Durch andauernde Diskriminierung, Verdrehung der Tatsachen und Totschweigen der Wahrheit wurde ein Zustand erreicht, die jede nationale Regung, ja unsere Identität erstickt. – Je länger die NS-Zeit zurückliegt, um so schamloser werden die Anklagen und die Schuldzuweisungen gegen unser Volk und immer dichter das Netz der KZ-Gedenkstätten.

Wo bleiben die Gedenkstätten deutschen Elends? Für uns gibt es auch keine Wiedergutmachung, kein Denkmal für die tapferen Frauen und Mütter, die mit ihren Kindern und Familien in den Infernos der Bomben-Nächte der Zerstörung ausharrten, für die Vergewaltigten und die irgendwo Verscharrten? Wer denkt an die in den alliierten Gefängnissen gefolterten und hingerichteten Deutschen, die meist sogar unschuldig gewesen waren?

Der Holocaust hingegen wurde immer wieder herausgestellt, aber die riesigen Verbrechen der Sieger, die sie an dem deutschen Volk begingen, werden verschwiegen, um sie vergessen zu machen. Noch heute, nach mehr als 56 Jahren, sehen wir täglich die Filme aus aller Welt, die auch bei uns, über die vorgebliche Schlechtigkeit des deutschen Volkes berichten. Unsere Regierung schämt sich dabei nicht, sich nicht von den Lügen und Verleumdungen zu distanzieren, besonders unser früherer Bundespräsident, Herr von Weizsäcker, doch auch die nachfolgenden Präsidenten nicht, wo man doch heute weiß, daß da vieles nicht stimmt. – Wo sind die Parteien, wo sind die Abgeordneten der Landtage und des Bundestags, wo ist die Regierung, die sich gegen die Flut der Verleumdungen unseres Volkes wehrt, wo die Menschen, die dagegen protestieren und die Mutigen die sich öffentlich gegen diese Verleumdungen und Beleidigungen wehren und unsere Ehre verteidigen?????? Durch jahrzehntelange Einschüchterungen, wirtschaftliche Entmachtung und gesellschaftliche Abwertung soll verhindert werden, daß die Wahrheit ans Licht kommt. Dies alles hat Spuren hinterlassen, daß selbst die noch lebenden, um die wahren Ursachen wissenden und forschenden Deutschen, in der in Regel nicht wagen, ihre Stimme zu erheben.

Wir Zeitzeugen, die noch leben, haben daher die Pflicht, der heranwachsenden Jugend und der nachwachsenden Generation, das Wissen darüber zu vermitteln, wie die Wahrheit der deutschen Geschichte wirklich war, und weshalb in diesem Jahrhundert zwei Weltkriege, Orkanen gleich, über Europa und die Welt hinweggebraust sind und Deutschland zweimal gegen eine Welt zusammengerotteter Feinde um sein Leben kämpfen musste.

So überkommt uns Trauer über die mehr als 4 Millionen Vertreibungstoten, Trauer über die in der Heimat ums Leben gekommenen, Trauer um das riesige Ausmaß der Zerstörungen, und Trauer über den Verlust riesiger blühender Provinzen. Es ist eine Beleidigung der Deutschen und eine Schamlosigkeit sondergleichen, wenn ein deutscher Bundespräsident den „Zusammenbruch des Deutschen Reiches“ mit all den folgenden Schrecken, als „Befreiung“ bezeichnet und die blutige „Vertreibung“ der Deutschen, Millionen über Millionen Tote an den Wegen des Elends zurücklassen mußten, nicht als das bezeichnete, was es war: „Als das größte Verbrechen, das je am deutschen Volke verübt wurde und einer der größten Verbrechen der Menschheit.!!“ Diese blutige Austreibung gar als „erzwungene Wanderung von Ost nach West“ zu erklären, ist makaber!

Haben die vom deutschen Bundestag gewählten deutschen Bundespräsidenten von den Schreien geschändeter Frauen, Mädchen und Kindern, von dem Schreien Gequälter, von dem Stöhnen Brennender und dem Todesröcheln gemordeter deutscher Brüder und Schwestern nichts gehört? Wie verträgt sich eine solche Haltung von Weizsäckers mit seinem christlichen Gewissen, das er zur Schau trägt? Unsere Pflicht ist es nun, an diesen Tag zu denken und zu unserem Volk zu stehen um der Wahrheit willen und für die Zukunft unseres Volkes.

Unsere Toten mahnen!

Deutschland wird nicht zugrunde gehen, wenn es die Deutschen nicht selbst zugrunde richten.

„Deutschland wird nicht zur Befreiung besetzt“, hieß es unmißverständlich in der Siegerdirektive der „Befreier“!

An der Grenze: „Sie betreten jetzt Deutschland, hier endet die Zivilisation. Jede Verbrüderung mit den Deutschen ist verboten!“

Im Zuge des 8. Mai 1945 geschah Massenunrecht, das erst durch neudeutsche Extremumerzieher und Nestbeschmutzer zu „Befreiern“ verklärt wurden.

Die Westmächte hinterließen ihre Visitenkarte in Form von gewaltigen Leichenbergen nach völkerrechtswidrigen Luftangriffen auf die deutsche Zivilbevölkerung. Die Sowjetarmee, die z. T. schon von Anbeginn d. h. Im Juni 1941, deutsche Kriegsgefangene auf bestialische Weise massakrierte, hatte kaum ihren Fuß auf deutschen Boden gesetzt, da richteten die von Stalins Chefpropagandisten, dem Juden Ilya Ehrenburg, aufgehetzte Rotarmisten ab Oktober 1944 im ostpreußischen Nemmersdorf ein Blutbad, besonders an Frauen und Kindern, an.

Allein der furchtbare sexuelle Holocaust, der von Siegersoldaten an deutschen Frauen und Mädchen verübt wurde, sollte es verbieten, die Geschehnisse von 1945 als „Befreiung“ zu verklären.

Auch die GIs waren nicht unschuldig und das Wort „befreien“ wurde auch von diesen im Sinne von „Beute machen“ verstanden. Ein Soldat, der eine Deutsche vergewaltigte, hat sie „befreit!” Der US Fliegergeneral Charles Lindberg notierte in sein Tagebuch vom 23. Mai 1945, daß Tausende von deutschen Frauen und Mädchen, die in Stuttgart von Senegalesen in französischer Uniform in Krankenhäusern lagen, vergewaltigt waren. So hatte man sie also “befreit“!

Die vielleicht schlimmsten Massenvergewaltigungen, die jemals von der weiblichen Bevölkerung eines besiegten Landes erduldet werden mußte, waren diejenigen, die am Ende des 2. Weltkrieges von den Angehörigen der Roten Armee an deutschen Frauen verübt wurden. Nach seriösen Schätzungen fielen zwischen Frühsommer und Herbst 1945 allein in Berlin mindestens 110.000 Mädchen und Frauen den sowjetischen Soldaten zum Opfer, wobei etwa 40 % mehrfach vergewaltigt wurden. Ungefähr 10 % der Fälle waren Vergewaltigungen mit Todesfolge, aber zahlreiche Frauen begingen bereits aus Angst vor der Tat Selbstmord. Nach vorsichtigen Schätzungen wurden in den östlichen Teilen Deutschlands mindestens zwei Millionen deutsche Frauen ein und mehrfach zur sexuellen Beute der Rotarmisten.

Unter den Opfern seien zahllose Mädchen, viele davon kaum 13 Jahre alt, gewesen. Gerade diese blutjungen Mädchen seien häufig auf besonders brutale Weise vergewaltigt worden.

Nicht selten standen Dutzende Schlange vor den Opfern.

Prof. Hans D o e r r schreibt: „Nach seinen Berechnungen sind mindestens rund zwei Millionen Frauen vergewaltigt worden, wobei mindestens 200.000 umkamen. Die Zahl der 2 Millionen ergibt sich nach Dr. Reichling aus 110.000 Opfern in Berlin, 500.000 in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands, 1,4 Millionen in den deutschen Vertreibungsgebieten.

An dieser Stelle sei besonders der Massakrierung von rund 2.000 deutschen Mädchen in einem Radlager gedacht, die einer Hassorgie ohnegleichen zum Opfer fielen – keine Hölle kennt solche Qualen!

Die Beschreibung der Verbrechen an den rund 2.000 deutschen Mädchen in den RAD- und BDM- Lagern von Neustettin durch Rotarmisten und Polen sind so ungeheuerlich, daß es die Leser so beeindrucken könnte, daß sie einen psychischen Schaden davontragen könnten. Es ist einfach unbeschreiblich was sowohl die Art der körperlichen Qualen als auch die Zahl der massakrierten und getöteten Mädchen betrifft.

Ich selbst hatte, nachdem ich die Berichte gelesen hatte, Schwierigkeiten, dies zu verarbeiten. Allem Grauen zum Trotz sei dennoch um der Opfer willen hier der Bericht wiedergegeben.

Die Berichte der deutsch-brasilianischen Staatsbürgerin Leonore Geier, geb. Cavoa, geb. am 22. 10. 1925, als Tatzeugin wurden auch von Bernhard Wassermann und Manfred Haer, Angehörigen der Inf.-Geschütz- und Ausbildungskomp. I G 81 bestätigt, die nachträglich mit den Bergungsarbeiten in den Lagern betraut waren, als nach einem vorübergehenden Rückzug der 1. weißrussischen Armee die deutsche Wehrmacht nach einem Gegenstoß Neustettin wieder befreit hatte.

Die Zeugin war zu dieser Zeit als Schreibhilfe im Lager „Vilmsee“ des weiblichen Arbeitsdienstes tätig. Als Brasilianerin galt sie vor der russischen Armee als Verbündete im Zwangseinsatz des NS-Staates. Die Darlegung dieser Vorrechte weist ein Schriftstück aus, welches vorlag und den Stempel der weißrussischen Armee trägt. Der Bericht wurde am 6. Oktober 1956 verfaßt und gibt die Ereignisse vom 16., 17. und 18. Februar 1945 wieder.

„Am Morgen des 16. Februar besetzte eine russische Abteilung das Radlager Vilmsee bei Neustettin.

Der Kommissar bedeute mir in gutem Deutsch, daß das Lager aufgelöst sei und daß wir als uniformierte Einheit sofort in ein Sammellager transportiert würden. Da ich als Brasilianerin Angehörige einer verbündeten Nation der Alliierten war, betreute er mich mit der Führung des Transportes, der nach Neustettin in den Hof einer ehemaligen Eisengießerei ging. Wir waren etwa 500 Maiden des weiblichen RAD.

Der Kommissar behandelte uns sehr höflich und wies uns die Fremdarbeiter-Baracken des Werkes zu. Der angewiesene Platz war jedoch für alle zu eng, weshalb ich bei dem Kommissar vorstellig wurde. Er sagte, daß es ja nur vorübergehend sei, und daß ich in die Schreibstube kommen könnte, wenn es für mich zu eng wäre. Was ich gerne annahm. Sofort bedeutete er mir, keinen Kontakt mehr mit den anderen aufzunehmen, da diese Angehörige einer illegalen Armee wären. Meine Vorhaltung, daß dies nicht den Tatsachen entspräche schnitt er mit der Bemerkung ab, daß ich erschossen würde, wenn ich in irgend einer Form nochmals etwas ähnliches wiederhole.

Ich hörte plötzlich lautes Geschrei und schon brachten zwei Rotarmisten fünf Mädchen herein. Der Kommissar befahl ihnen, die Kleider abzulegen. Als diese sich aus Scham widersetzten, hieß er mich, es ihnen zu tun, und mit ihnen ihm zu folgen. Wir schritten über den Hof zur ehemaligen Werksküche, die man völlig ausgeräumt hatte, bis auf ein paar Tische an der Fensterseite. Es war entsetzlich kalt und die Bedauernswerten zitterten. In dem großen, gekachelten Raume erwarteten uns einige Russen, die anscheinend sehr obszöne Bemerkungen machten; denn jedes Wort wurde mit lautem Lachen quittiert Der Kommissar bedeutete mir, hinzusehen, wie man aus Herrenmenschen Jammerlappen mache.

Nun kamen zwei Polen, nur mit einer Hose bekleidet, herein, bei deren Anblick die Mädchen aufschrieen. Rasch hatten sie die erste ergriffen und mit dem Rücken über die Tischkante gebogen, bis ihre Gelenke knackten. Ich war fast einer Ohnmacht nahe, als der eine das Messer zog und ihr die rechte Brust vor den Augen der anderen herunterschnitt. Dann hielt er einen Augenblick inne und schnitt die andere Seite ab. Ich habe noch nie einen Menschen so verzweifelt schreien hören wie dieses Mädchen. Nach dieser Operation stach er mehrmals das Messer in den Unterleib, was wiederum vom Johlen der Russen begleitet war.

Die Nächste schrie um Gnade, doch vergebens, da sie besonders hübsch war, hatte ich den Eindruck, man tat das schaurige Werk sehr langsam. Die anderen drei waren ganz zusammengebrochen, sie schrieen nach ihrer Mutter und bettelten um einen raschen Tod, doch auch sie ereilte das Schicksal. Die Letzte war noch ein halbes Kind mit einer kaum entwickelten Brust, ihr riß man buchstäblich das Fleisch von den Rippen, bis der weiße Knochen zum Vorschein kam.

Wieder brachte man fünf Mädchen herein, diesmal hatte man genaue Auslese getroffen, alle waren gut entwickelt und hübsch. Als sie die Leiber der Vorgängerinnen sahen, begannen sie zu weinen und zu schreien. Mit schwacher Kraft versuchten sie verzweifelt, sich zu wehren. Doch es half ihnen nichts, die Polen wurden immer grausamer. Der einen schnitten sie den Leib der Länge nach auf und gossen eine Dose Maschinenöl hinein, das sie zu entzünden versuchten. Der anderen schob ein Russe in das Geschlechtsteil, bevor sie ihr die Brüste abschnitten.

Ein großes Gejohle begann, als aus einer Werkzeugkiste eine Säge gebracht wurde.

Jetzt zerriß man den übrigen Mädchen die Brüste damit, was in kurzem den Boden in Blut schwimmen ließ. Ein Blutrausch packte die Russen. Laufend brachte man Mädchen.

Wie in einem roten Nebel sah ich das schreckliche Geschehen, immer wieder vernahm ich den unmenschlichen Aufschrei beim Martern der Brüste und das laute Aufstöhnen beim Verstümmeln der Schamteile. Als mir die Knie versagten zwang man mich auf einen Stuhl, der Kommissar achtete stets darauf, daß ich hinblickte ja, als ich mich erbrechen mußte, hielten sie sogar inne bei der Marterung. Ein Mädchen hatte sich nicht ganz entkleidet, es mochte auch etwas älter als die übrigen sein, deren Alter um siebzehn Jahren lag. Man tränkte ihren Büstenhalter mit Öl und entzündete dies, was gelang, und während sie aufschrie, trieb man ihr einen dünnen Eisenstab in die Scheide, bis dieser am Nabel heraustrat.

Auf dem Hofe liquidierte man mit Knüppeln ganze Gruppen von Mädchen, nachdem man die hübschesten für diesen Marterraum ausgesondert hatte. Die Luft war erfüllt vom Todesgeschrei vieler hundert Mädchen. Doch angesichts dessen, was sich hier abspielte war der Totschlag draußen geradezu human. Es war eine furchtbare Tatsache, daß keines der hier verstümmelten Mädchen die Besinnung verlor. Jede erlitt die Verstümmelung bei vollem Bewußtsein.

Im Entsetzen waren alle gleich in ihren Äußerungen; stets war es das Gleiche, das Betteln um Gnade, der hohe Schrei beim Schneiden der Brust und das Stöhnen beim Verletzen der Geschlechtsteile. Mehrmals unterbrach man das Morden, um das Blut herauszukehren und die Leichen wegzuschaffen.

Am Abend fiel ich in ein starkes Nervenfieber. Von da an fehlt mir jede Erinnerung bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich in einem Lazarett erwachte. Deutsche Truppen hatten vorübergehend Neustettin zurückerobert und somit befreit. Wie ich später erfuhr, wurden in den 3 Tagen der ersten russischen Besetzung etwa 2.000 Mädchen ermordet, die sich in der Umgegend in RAD-, BDM- und sonstigen Lagern befanden.

Der Chefeinpeitscher war Ilja Ehrenburg. Seinem 1943 in Moskau erschienen Werk „Woina“ (Krieg) sind u. a. folgende Passagen zu entnehmen: „Die Deutschen sind keine Menschen. Wenn du nicht im Laufe eines Tages wenigstens einen Deutschen getötet hast, so ist es für dich ein verlorener Tag gewesen. Für uns gibt es nichts Lustigeres, als deutsche Leichen … Wir setzen damit die Arbeit von Pasteur fort, der das Serum gegen die Tollwut entdeckte. Wir setzen damit die Arbeit aller der Wissenschaftler fort, die die Mittel zur Vernichtung tödlicher Mikroben entdeckten …“ (nach DJ 23. 4. 1965)

Mindestens 6 Millionen Deutsche fielen den Massenverbrechen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg in der „Nachkriegszeit“ zum Opfer.

Die deutschen Nachkriegsverluste liegen insgesamt bei mehr als 5 Millionen Menschen. Sie stellen aber nur einen Teil der europäischen Nachkriegsverluste dar.

Sehr verlustreich verliefen die sogenannten „Säuberungen“ 1944/45 in Frankreich, Italien, Jugoslawien und in der Sowjetunion.

Bei vorsichtiger Schätzung wird man von einer Mindestzahl von 15 Millionen Nachkriegsopfern ausgehen müssen.

In den ersten Nachkriegsjahrzehnten kam es keinem maßgeblichen Bonner Politiker, auch kaum einem Presseorgan, in den Sinn, den 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung“ zu bezeichnen. Das riß erst im Zeichen des neudeutschen, meist hausgemachten, weltweit einzigartigen Nationalmasochismus ein. Einen ersten Höhepunkt brachte der 40. Jahrestag der Kapitulation 1985 mit sich, als eine Zeitung Bucerius einen Jubelartikel auf die Alliierten schrieb. „Die Sieger haben auch für unsere Freiheit ihr Blut vergossen“!!!!!!

Auch Bundespräsident Richard von Weizsäcker setzte ein solches Zeichen, als er in einer Rede im Deutschen Bundestag den 8. Mai 1945 zum „Tag der Befreiung“ proklamierte.

Ich habe ihm damals sofort einen geharnischten Brief geschrieben und ihn beleidigt. Er hat ihn sogar beantwortet.

10 Jahre später steigerte sich die Kampagne von Meinungsmachern und vielen etablierten Politikern und es gab viele weitere „Befreiungsfeiern“ in Deutschland. So etwas Widerliches gibt es in keinem anderen Land.

Besonders jedoch die Westmächte legten überhaupt keinen Wert darauf, den Deutschen als „Befreier“ zu erscheinen und dann gab es keine solche nationalmasochistische Kriecherei vor den Siegern, wie 50 Jahre später, nicht einmal, als die Alliierten im Totalbesitz der Macht waren. Politiker tragen der Entrechtung des deutschen Volkes entgegen, ja selbst einige von den Alliierten lizenzierten Medien zeigten in der unmittelbaren Nachkriegszeit mehr Rückgrat, als ihre Erben ein halbes Jahrhundert später!!

Dem deutschen Volk insgesamt jedoch zuzumuten, den 8. Mai 1945 als „Befreiungstag“ zu feiern, hat alle Aussichten, als des 20. Jahrhunderts größte Perversion in der Geschichte einzugehen.

K. Akinscha – ein Moskauer Korrespondent der USA – schreibt:
1945 wurde von den „Befreiern“ aus dem Osten, wie aus dem Westen, im besiegten Deutschland der größte Kunstraub der Weltgeschichte verübt. Die „Legenden“ von den kriegszerstörten deutschen Kunstschätzen wurden durch den Mitarbeiter des Moskauer Puschkin-Museums, Grigorij Koslow, zerstört und widerlegt und Auskunft gegeben über den Raubzug von 1945 sowie die geheime Lagerung der Kunstwerke in sowjetischen Depots.

Die Rote Armee hat mehr als 2 Millionen Kunstwerke und Kulturgüter aus Deutschland in die Sowjetunion geschafft. Diese Zahl ergibt sich aus einer Bestandsaufnahme des Jahres 1957, die einen Überblick über jene Kunstgegenstände aus Deutschland, die von den sogenannten „Beutebrigaden der Roten Armee“ beschlagnahmt – also geplündert und in die UdSSR überführt wurden. Über das Ausmaß der „privaten Beute“ der Rotarmisten gibt es sowieso keine Angaben. Schon 1944 hatten die sowjetischen Streitkräfte die Erlaubnis erhalten, Pakete mit Beutegütern aus Deutschland in die Heimat zu schicken.

Jean Beran – NC Sonderkorrespondent:
Ein besonderer Gesichtspunkt der „Befreiung“ Deutschlands von 1945 besteht darin, daß die Deutschen den Alliierten in Forschung und Technik, je nach Gebieten, um zehn bis 30 Jahre voraus waren, aber um ihre gesamten wissenschaftlichen Schätze gebracht wurden. Der „News Chronicle” schrieb am 21. Februar 1946, was er als einen – sogar unvollständigen – Überblick erwähnte:

Synthetischer Gummi: Ein neuer Produktionsprozeß, bei dem nur noch ein Drittel der Grundstoffmenge benötigt wird, wie im bisher üblichen Verfahren.
Raketen: Lenkbare Geschosse, die den Atlantik in rascher Zeit überqueren können.
Blutplasma: Künstlich hergestellt.
Brennstoffe: Völlig neue Methoden für die künstliche Brennstoffherstellung, die den Alliierten unbekannt waren.
Flugzeuge: Wichtige Erfindungen in Richtungen, mit denen die englischen und amerikanischen Fachleute sich noch gar nicht beschäftigt hatten.
Ionosphärenforschung: Weit fortgeschritten, mit einer größeren Genauigkeit und Reichweite, als jedes bisher den Alliierten bekanntes Gerät.
Infrarotstrahlen: Die deutschen Forschungsergebnisse ersparen den alliierten Wissenschaftlern 10 Jahre zeitraubende Arbeit.
Aerodynamik: Die deutsche Entwicklung besonders für Flugzeuge mit Überschallgeschwindigkeit ist sehr fortgeschritten, die Forschung der deutschen Experten übertreffen jegliche ähnlichen Entwicklung in den USA bei weitem.
Turbinenantrieb: Die Deutschen haben eine Neukonstruktion entwickelt und eine Montagefabrikation, die die ursprüngliche Arbeitszeit von 500 auf 10 Stunden herabsetzt.
Synthetische Stoffe: Plastische Stoffe aus Kohle und Gummi.
Textilien und Nahrungsmittel: Sehr große Zahl von polimeren Produkten, eine hervorragende Leistung.
Pharmazeutische Produkte: Viele neue Erzeugnisse wurden erbeutet, auch eine Methode, inaktives Insulin herzustellen, verbesserte Schmerzmittel, Betäubungs- und Schlafmittel, Insektenpulver, die weniger giftig sind, als das englische DDT.

Beran, der sich in einer Mischung aus Begeisterung und fassungslosem Staunen, seitenlang über den wissenschaftlichen Vorsprung der Deutschen ausließ, stellte im „News Chronicle” anschließend fest:

Das sind wenige von vielen tausend Entdeckungen, die erbeutet wurden und die sich vom größten Industriegeheimnis bis zu den kleinsten Einzelheiten der Produktionsweise erstrecken.

Insgesamt gesehen ist es eine der gigantischsten Kriegsbeuten, die je ein Sieger erhoffen konnte.

C. Lester Walker, (Journalist USA) schreibt:
„1945 spielte sich nicht nur der größte Kunstraub der Weltgeschichte ab, verübt in Deutschland von Siegern, sondern auch der gewaltigste Diebstahl von Know-How”.

In welchem Ausmaß das den anderen Staaten in Wissenschaft und Forschung weit vorausgeeilte Deutschland – das Deutsche Reich – 1945 von seinen Schätzen „befreit“ wurde, läßt ein Artikel erahnen, den der US-amerikanische Walker im Oktober 1946 in „Harpers Magazine” unter der Schlagzeile „Secrets by the Thousends” veröffentlichte. Die in Deutschland erbeuteten Aktenstücke mit wissenschaftlichen Geheimnissen seien auf eine Dreiviertelmillion angewachsen, begann Walker seine Darstellung. Eigens ein neues deutsch-englisches technisches Fachwörterbuch sei aufgesetzt worden mit etwa 40.000 neuen technischen und wissenschaftlichen Ausdrücken, um die sensationellen Fachausdrücke beim interessierten Publikum bekannt zu machen.

Einzelbeispiele: „Wir erbeuteten unter diesen unschätzbaren Geheimnissen das Verfahren und die Apparaturen zur Herstellung des besten Kondensators der Welt. Millionenfach werden diese Kondensatoren in der Radion- und Hochfrequenzindustrie gebraucht. Dieser – der deutsche Kondensator – hält mehrfaches Durchschlagen aus und fast 50 % höhere Spannung, als unsere amerikanischen Kondensatoren! Eine wahre Zauberei für unsere Radiofachleute.”

Auch bei den synthetischen Textilien machten die amerikanischen Plünderer sensationelle Entdeckungen.

Walker: „Die Sammlung von Kriegsgeheimnissen hat auf dem Gebiet der Textilien so viele Offenbarungen gebracht, daß den amerikanischen Fachleuten schwindlig geworden ist. Über die Ausbeute in den Laboratorien der I. G. Farbenwerke hieß es: „Der größte Glücksfall von Fabrikationsgeheimnissen wurde uns in aus den Laboratorien und Werken des deutschen Chemiekonzerns der I. G. Farbenindustrie zuteil. Nie zuvor soll es ein solches Schatzhaus von Geheimverfahren gegeben haben. Es umfaßt flüssige und feste Brennstoffe, Metallurgie, synthetischen Gummi, Textilien, Chemikalien, Kunststoffe, Heilmittel und Farben. „Die amerikanische Farbstoffindustrie wird mindestens um 10 Jahre vorwärts gebracht”, zitierte Walker einen US-amerikanischen Chemie-Experten, der angesichts der Beute in Deutschland aus dem Staunen nicht herausgekommen war.” Könnten wir selber nie herstellen.” Nicht weniger eindrucksvoll sei die „Ausbeute” der „Suchtruppen” auf dem Gebiet der Lebensmittel-Forschung, der Medizin und der Militärtechnik gewesen. Völlig umwerfend aber bei der Luftfahrt und den Raketen: „Die größte Bedeutung für die Zukunft besitzen die deutschen Geheimnisse auf dem Gebiet der Luftfahrt und der Raketengeschosse. Wie wir jetzt wissen, hatten die Deutschen bei Kriegsende 138 Typen von lenkbaren Geschossen in verschiedenen Stufen der Fabrikation und Entwicklung unter Verwendung jeder bekannten Art des Fernlenkens und Fernzielens: Kurzwellen-Draht, Leitwellen, Schall, Infrarot, Lichtbündel, Magnetismus, um nur einige zu nennen – und zum Antrieb benutzten sie alle Methoden von Düsenantrieb für Unter- und Überschallgeschwindigkeit.

Walker traf mit einem der US-amerikanischen Ausbeutungsoffiziere zusammen, der ihm aufgeregt eine winzige Röhre zeigte: „Es ist schweres Porzellan, nicht Glas, und deshalb wirklich unzerstörbar. Sie leistet 1.000 Watt mit einem Zehntel der Größe einer gleichen amerikanischen Röhre.” (Heute kennen wir das Geheimnis ihrer Herstellung.) Er zeigte mir noch die „Infraroteinrichtung”, welche die Deutschen erfunden haben, um nachts sehen zu können. Die Deutschen konnten mit jeder Schnelligkeit in der Finsternis fahren und dabei Gegenstände 200 m voraus sehen. So ging es noch laufend weiter mit Polaroid, der Optik, Brot- und Mehlgeheimnissen, Fotografie, und wir mußten 10.000 bis 20.000 deutsche Patente bearbeiten.”

Ein Hersteller von Textilien sagte noch: „Dieser Bericht würde meiner Gesellschaft 20 Millionen Dollar wert sein, wenn ich ihn allein haben könnte.!!! „Sie sehen, man könnte allein auf diesem Gebiet einen ganzen Abend füllen.“

Doch auch die anderen „Sieger”, vor allem Franzosen und Russen, plünderten das deutsche Know-How. Doch am unverschämtesten „befreiten” die USA Deutschland vom wissenschaftlichen Schatz, auch von den deutschen Wissenschaftlern, die man ebenfalls „mitgehen“ ließ.

Die Kriegsgefangenen:
Ein Prof. Brech, USA-Wissenschaftler, erzählt, was er als junger US-Soldat und als Wachsoldat in einem amerikanischen Gefangenenlager in Deutschland erlebt: „Etwa 60.000 Menschen aller Altersklassen waren in Andernach auf einem (stacheldrahtumzäunten) offenen Feld eingesperrt. Weitere Frauen hielt man in einem separaten (stacheldrahtumzäunten) Großkäfig. Die Männer, die ich bewachte, hatten kein Dach über dem Kopf und verfügten über keinerlei Decken, viele hatten auch keine Mäntel. Sie mußten im kalten und nassen Schlamm schlafen. Besonders schockiert war ich vom Anblick von Kriegsgefangenen, die Gras und Unkraut zu einer dünnen Suppe bereiteten, und sie sagten mir, damit wollen sie ihren Hungerschmerz stillen. Sie magerten zusehends ab. Die Ruhr breitete sich aus. Bald schliefen sie in ihren eigenen Exkrementen, weil sie zu schwach waren, die Latrinengräben zu erreichen. Viele von ihnen bettelten um Nahrungsmittel. Sie siechten und starben vor unseren Augen dahin. Wir hatten reichlich Nahrungsmittel und Vorräte, taten aber nichts, um den deutschen Gefangenen zu helfen, leisteten auch keine ärztliche Hilfe. Ich war empört über diese Zustände und protestierte bei den Offizieren. Doch die Reaktion waren Feindschaft und Gleichgültigkeit. Als ich hartnäckig blieb, erklärte man mir, es sei „höherer Befehl“. Als ich Lebensmittel über den Stacheldraht zu den Gefangenen warf, schnappte man mich und drohte mir mit Strafen, doch ich wiederholte mein „Vergehen“. Nun drohte ein Offizier mir die Erschießung an. Ich konnte es nicht glauben, bis ich auf einer Anhöhe über dem Rhein einen Captain traf, der mit einer Kaliber-Pistole hinunter in eine Gruppe deutscher Frauen und anderer Zivilpersonen schoß. Ich fragte ihn: „Warum“. Er sagte: „Zielübungen“ und feuerte bis das Magazin leer war. Jetzt wurde mir klar, daß ich es mit einem kaltblütigen Killer voller Haß zu tun hatte. Sie betrachteten die Deutschen als Untermenschen, die vernichtet werden müssen“.

„Vor Krankheit und Hunger schier wahnsinnig geworden hatten viele Deutsche versucht zu fliehen. Über offene Felder seien sie in Richtung Rhein gelaufen um dort ihren Durst zu stillen. Doch sie wurden niedergemetzelt.“ Dieses Martyrium setzte sich unter der französischen Regie fort. Einige unserer schwachen und kranken Kriegsgefangenen wurden von französischen Soldaten in deren Lager abgeführt. Wir fuhren in einem Lastkraftwagen hinter der Marschkolonne hinterher. Ab und zu trat der LKW-Fahrer auf die Bremse, damit sich der Abstand erweiterte, wohl auch, weil der Fahrer ebenso schockiert war wie ich: Sobald ein deutscher Gefangener hinfiel und zurückblieb, schlug man ihm mit Gewehrkolben den Schädel ein. Die Leichen wurden in den Straßengraben gerollt und von einem anderen LKW abgeholt. Für viele mag dieser schnelle Tod besser gewesen sein, als das langsame Verhungern auf unseren Todesfeldern.“

„Auch unter der deutschen Bevölkerung hatte sich die Hungersnot ausgebreitet“, erinnert sich Brech. Oft sah er deutsche Frauen, die bis zu den Ellenbogen in Abfalltonnen der US-Army auf der Suche nach etwas Eßbarem wühlten, wenn sie nicht gleich von den amerikanischen Wachposten weggejagt wurden. Der Hunger habe deutsche Frauen „verfügbar“ gemacht. Es überwogen nun auch die Fälle von Vergewaltigungen, die häufig von zusätzlichen Gewalttaten begleitet waren. Sogar die Franzosen beschwerten sich, daß die Vergewaltigungen, Plünderungen und Zerstörungswut unter Alkoholeinfluß bei unseren Soldaten überhand nehmen würde.

„Die US-Army tötete in ihren Kriegsgefangenenlagern zehnmal mehr Deutsche, als auf den Schlachtfeldern – von der Normandie bis zum Sieg.

Der amerikanische Kriegsverbrecher Eisenhower hat absichtlich rund 1 Million deutsche Kriegsgefangene in den Rheinwiesen ohne Verpflegung, ohne Unterkunft, ohne ärztliche Betreuung mitten in Deutschland umbringen lassen!
Wer erinnert sich heute noch in Deutschland an diesen Massenmord?“ (Siehe auch J. Bacque „Der geplante Tod“).

Zum Massenmord an Ostdeutschen: (nach dem Amerikaner Buchanan)
Die Geschichte beginnt im Herbst 1944, in einem ostpreußischen Dorf namens Nemmersdorf (von mir eingangs bereits erwähnt), das von der Roten Armee bei ihrem ersten Vorstoß auf deutschen Boden überrannt wurde. Als ein Gegenstoß der Wehrmacht die Roten 48 Stunden später zurückwarf, war klar, was auf Deutschland zukommt. Die Russen waren zu Bestien geworden.

Deutsche Frauen waren an Scheunentore festgenagelt und gekreuzigt worden, auch alle französischen Kriegsgefangenen ermordet, Flüchtlinge von Panzern überfahren worden. Keine Zivilperson wurde lebendig aufgefunden. Jedes Mädchen über 8 Jahre und jede Frau waren vergewaltigt worden.

Der Blutrausch des jüdischen Deutschenhassers Ilja Ehrenburg dröhnte in den Ohren der roten Truppen, als sich der Schrecken von Nemmersdorf in einem Ort nach dem anderen wiederholte. Als sich die Nachricht über diese Schrecken verbreitete, flohen Millionen Zivilisten. 20.000 bis 25.000 Flüchtlinge ertranken in der Ostsee, als die sowjetischen Flugzeuge und U-Boote die Flüchtlingsschiffe angriffen. Am 14. April 1945 sank die „Wilhelm Gustloff“ mit 7.000 Menschen an Bord. Es war die größte Seekatastrophe in der Geschichte.

Viehlaster und Züge, die in Berlin eintrafen, entluden tote Kinder, Mädchen und Frauen, die beraubt, geschlagen und vergewaltigt waren. Aus dem Sudetenland vertrieben die tschechischen Behörden 3,5 Millionen Menschen in die russische und amerikanische Zone. Im Lager Lamsdorf in Oberschlesien starben von 8.064 deutschen Gefangenen 6.488, darunter 628 Kinder.

Als die Verbrechen endeten, waren 2 Millionen deutsche Menschen tot.

In der größten Vertreibung der Geschichte verloren 14 Millionen Deutsche ihre Heimat, die ihre Ahnen seit Jahrhunderten bewohnten.

„Die Welt weiß alles, was die Deutschen begangen haben sollen: Sie weiß aber nichts darüber, was man den Deutschen angetan hat.”

Selbst Henry Chamberlain nannte die von den Westmächten sanktionierte Vertreibung der Ost- und Sudetendeutschen „eines der barbarischsten Ereignisse der europäischen Geschichte.“ (!)

Zu dieser „rücksichtslosen Massenaustreibung“ habe es in den Friedensschlüssen nach den großen Europäischen Kriegen keine Parallele gegeben!! In Potsdam war verkündet worden, es sei „nicht die Absicht der Alliierten, das deutsche Volk vernichten oder zu versklaven“. Wenn diese Absicht nicht bestand, so merkte man in den ersten Jahren der Besatzung nicht viel davon. In der Vergangenheit hatten Kulturstaaten, so schnell es die Umstände erlaubten, ihre Kriegsgefangenen entlassen. Die Gerechtigkeits-Kreuzzügler des 2. Weltkrieges handelten anders.

Mehrere Jahre nach der Kapitulation wurden 600.000 bis 700.000 deutsche Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter in Frankreich, etwa 400.000 in England und viel, viel mehr, vielleicht 2 – 3 Millionen, in Rußland zurückgehalten.

Wer zahlt diesen armen Menschen etwas?
Jean Pirre Pradervand, französischer Humanist, kämpfte, für die deutschen Kriegsgefangenen, Soldaten in Frankreich und verfaßte Beschwerden, Eingaben und Proteste wie folgt:

An General de Gaulle:
„Mein General, am 3. September (1945) habe ich Sie um die Ehre gebeten, mich zu empfangen, damit ich Ihnen über die Situation der deutschen Kriegsgefangenen in französischer Hand berichten könne. Die Zahl der Gefangenen beläuft sich jetzt auf 600.000. Nur 200.000 sind jetzt arbeitsfähig, wie folgt:
a) 50.000, weil sie nach den Bestimmungen der Genfer Konvention repatriiert werden sollten – amputiert, blind, geisteskrank, tuberkulös usw. und
b) weil sie an schwerer Unterernährung leiden. Die Situation dieser 200.000 Männer ist in Bezug auf Lebensmittel, Kleidung und unhygienische Bedingungen so bedenklich, daß man ohne Furcht und Pessimismus sagen kann, daß sie den Winter nicht überleben werden. Um die allgemeine Situation zu zeigen, erlaube ich mir, Ihnen über das Lager in Thorèe-les-Pins bei La Flèche zu berichten, in dem die beiliegenden Fotografien aufgenommen wurden.
Dieses Lager in Thorèe enthält ungefähr 20.000 Gefangene, von denen 13.000, obgleich unterernährt, arbeitsfähig sind. 7.000 sind krank von denen
¯ 2.000 in so schlechter Verfassung sind, daß sie, ganz gleich, welche Hilfe ihnen zuteil wird, wahrscheinlich innerhalb der nächsten Monate sterben werden – selbst die deutschen Ärzte haben es aufgegeben, sie zu behandeln
¯ 2.000 Fälle von Unterernährung, die durch richtige Ernährung wieder hergestellt werden könnten, insbesondere durch Injektionen von Blutplasma
¯ 3.000 sind stark unterernährt, könnten aber durch zusätzliche Ernährung gerettet werden.

Am Tage des Besuches durch einen meiner Delegierten gab es 20 Sterbefälle in Thorèe; „Särge für die gab es nicht mehr!”

Als Roosevelt, Churchill und Stalin im Februar 1945 an der russischen Schwarzmeerküste zusammenkamen, faßten sie in der Schlußrunde so unmoralische Entschlüsse, wie die Einführung der Zwangsarbeit, die gewaltsame Zurückführung von Flüchtlingen (in Stalins Reich), die Vertreibung von Millionen von Menschen von Haus und Hof, den Bruch des Versprechens des Rechtes auf Selbstbestimmung und ähnliche Unmenschlichkeiten, so daß Jalta in jenem Jahr mehr zu einem Symbol internationaler Unanständigkeit geworden ist, so daß später Churchill selbst es als „Tragödie von ungeheurem Ausmaß“ bezeichnet hat.

Vom übrigen Deutschland, hieß es in dem Kommunique von Jalta, sollte man Reparationen „in Natura“ fordern, womit Fabriken, Lokomotiven, Waren aller Art usw. gemeint waren. Das geheime Protokoll ergänzte diese Bestimmung noch darin, daß zu den Reparationen auch menschliche Arbeitsleistung gehörte. Das war die Ermächtigung zu Zwangs- oder Sklavenarbeit!!

Der Luftkrieg:
Britische Wissenschaftler haben nachgewiesen, daß es England und nicht Deutschland war, das nach dem Mai 1940 unter seinem Ministerpräsidenten W. Churchill und dessen Berater Dr. Lindemann, die offizielle Politik der unbegrenzten Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung einleitete. Sie berechneten nüchtern, daß unter dem Einsatz von 10.000 schweren Bombern zur Zerstörung der 58 größten Städte Deutschlands ein Drittel der deutschen Bevölkerung ihrer Behausung beraubt würde. Dabei wurde natürlich vorausgesetzt, daß von diesen 25 – 27 Millionen obdachlosen Menschen wenigstens 10 % 3 Millionen getötet würden.

Allein in dieser Beziehung verdienen Churchill und seine Berater zu den wüstesten Massenmörder der Geschichte gezählt werden.

Tatsächlich wurden 131 deutsche Städte von schweren strategischen Luftangriffen betroffen. Allein die angloamerikanischen Angriffe auf Hamburg, die sich über mehrere Tage hinzog, wurden mindestens 40.000 bis 50.000 Zivilisten bei lebendigem Leibe verbrannt.

Viele der schönsten Städte der Welt und Europa wurden systematisch in Trümmer gelegt, sogar oft noch während der letzten Wochen des Krieges. Europa zitterte von Monte Cassino bis Lübeck und Rostock. In den letzten Wochen waren es bei uns noch die Städte Würzburg, Hildesheim, Darmstadt, Kassel und unser Nürnberg, welche unter den barbarischen Schlägen der Alliierten untergingen.

Zwischen 800.000 und 2 Millionen schwanken die Schätzungen zu der Opferzahl der angloamerikanischen Bombenangriffe auf Festland-Europa, insbesondere auf Deutschland, im 2. Weltkrieg. Ab 1943 steigerte die britische Royal Air Force das völkerrechtswidrige Flächenbombardement auf Wohngebiete zur absoluten Perversion, zum Thermo-Holocaust des Feuersturms.

Die „Basler Nachrichten” schrieb:
„Bei dem Luftbombardement Hamburgs hat sich in einem dicht besiedelten, mehrere Quadratkilometer großen Stadtteil, als Folge des Teppichabwurfs von Minen-, Spreng-, Phosphor- und Hunderttausenden von Stabbrandbomben, eine Katastrophe ereignet, die allen bisherigen Erscheinungen des Bombenkrieges in den Schatten stellte. Es ist hervorzuheben, daß es sich hier um eine Wirkung handelt, die nur bei der Bombardierung von dicht besiedelten Wohnbezirken, aber nicht von Industriegelände hervorgebracht werden kann.

Es handelt sich um die wohlbekannte Tatsache, daß jeder offene Brand sich den notwendigen Sauerstoff aus der umgebenden Luft ansaugt. Entsteht nun ein Brand von mehreren Quadratkilometern Ausdehnung, dann verbinden sich die aus den einzelnen Häuserzeilen und Häuserblöcken emporzüngelnden Flammen zu einer geschlossenen, und nach immer größeren Höhen emporflackernden Flammendecke. Nach englischen Angaben reichte der Hamburger Brand auf 6 km Höhe, d. h., so hoch stieg die unten entwickelte Glut nach oben. Im Gebiet des Flächenbrandes selbst entsteht eine Taifunstärke erreichende orkanartige Luftbewegung. Dabei dienen die Straßen als Luftzufuhrkanäle und gleichzeitig saugt der durch sie fegende Sturmwind den Brand aus allen Häusern waagrecht oder gar nach unten in den Straßenraum hinein. Der Brand reißt die letzten Sauerstoffreste aus allen Räumen, Unterständen und Kellern, ebenso verzehrt er den Sauerstoff in der Straßenluft. Zunächst entsteht in den Kellern Sauerstoffmangel und Atemnot. Gleichzeitig steigt die Temperatur in den Schutzräumen auf unerträglich Höhe.

Insbesondere waren Frauen und Kinder die ersten Opfer, auch die verkohlten Frauen und Kinderleichen an den Häuserwänden an den Straßen, die sich aus den Kellern und Bunkern ins Freie retten wollten. Sehr freundlich von den christlichen Siegern!!!!

Und hier denken wir auch noch an Dresden!

Ganz besonders müssen wir an diese Stadt denken, die Vernichtung von Dresden, wo Hunderttausende von Zivilisten – meist Frauen und Kinder – umkamen.

Die offizielle Zahl beträgt nach Oberstleutnant Mathes über 273.000 ermittelte Opfer. (35.000 voll identifizierte Opfer mit Namensangabe, 50.000 teilidentifizierte (Eheringe mit eingravierten Initialen und anderen Erkennungszeichen, 168.000, an denen es nichts mehr zu identifizieren gab.)

Inoffiziell wird von mehr als 350.000 innerhalb von zwei Tagen ausgegangen, da nicht nur Verwundete, sondern auch Flüchtlinge Dresden überfluteten; keine Statistik hat diese Opfer je erfaßt.

Der englische Forscher Harold Nicolsen (London 1963) bezeichnete die Zerstörung Dresdens als schlimmsten einzelnen, durch eine Kriegshandlung bedingen „Holocaust”.

Ein Italienischer Konsul berichtete über die „Operation Gomorrha“, dem Holocaust in Hamburg, bei der ca. 50.000 Hamburger, meist Frauen und Kinder, bei diesem kaltblütigen völkerrechtswidrigen Massenmord an der Zivilbevölkerung umkamen, folgendes:

„Die Phosphorbomben hatten ganze Viertel der Stadt in Brand gesteckt und eine große Zahl von Todesopfer gefordert. Tausende und Abertausende von Unglücklichen, mit brennendem Phosphor übergossen, hatten sich in der Hoffnung, auf diese Weise, daß sie verzehrende Feuer löschen zu können, in die Kanäle gestürzt, in den Fluß, in den Hafen, in die Teiche und selbst in die Brunnen der öffentlichen Anlagen … Dort krallten sie sich an die Uferböschung oder an Booten und Kähnen fest.

Sie hielten sich bis zum Munde unter Wasser getaucht, oder sie hatten sich in den Splittergräben bis zum Hals mit Erde zuschütten lassen. So warteten die Unglücklichen auf Hilfe, auf irgendein Mittel gegen dieses heimtückische Feuer. Denn Phosphor wirkt in der Art, daß es sich wie ein klebriger Aussatz in die Haut einfrißt und nur bei Berührung mit der Luft sofort zu brennen anfängt. Sobald diese Unglücklichen einen Arm aus der Erde oder aus dem Wasser herausstreckten, loderte dieser Arm wie eine Fackel auf. Um sich gegen diese Marter zu schützen, waren die Unglücklichen gezwungen, unter Wasser getaucht oder in der Erde eingegraben zu bleiben.

Rettungskommandos zogen von einem zum anderen und gaben ihnen zu trinken und zu essen. Sie banden sie mit Tauen am Ufer fest, damit sie nicht, von Müdigkeit überwältigt, umsänken und ertranken. Man versuchte es mit Salben, doch alles vergeblich. Sobald ein Arm oder Bein oder Schulter aus dem Wasser oder der Erde herausgestreckt wurde, leckten die Flammen schon wieder empor, es gab kein Mittel, um das Weiterfressen dieses brennenden Aussatzes einzudämmen. In der Verzweiflung versuchten einige der Verdammten, aus dem Wasser oder Erdloch herauszukommen, um der Qual dieses entsetzlichen Wartens ein Ende zu machen, doch sogleich, bei der geringsten Luftzufuhr, loderten die Flammen wieder auf und niemand konnte sie retten.

Das war der Holocaust am deutschen Volk!

„Kriegsende“
Nach dem Einmarsch der Russen war der Leidensweg der Deutschen nach der Besetzung von Ost- und Mitteldeutschland noch lange nicht beendet, sondern der Terror hatte sich über Jahre weiter fortgesetzt.

Polen, Tschechoslowakei und Jugoslawien waren nach den Russen die schlimmsten Länder, die sich nach dem 8. Mai 1945 besonders durch außergewöhnliche Brutalität und schwerste Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen auszeichneten.

Ich selbst habe in der Tschechei schwere Gewalttaten an mir und an vielen meiner Kameraden meiner letzten Einheit, erleben müssen. Ich habe, wenn auch schwer verletzt, überlebt, viele andere nicht!

Ich habe darüber als Zeitzeuge einen Kurzbericht geschrieben, den viele unserer Mitglieder auch bekommen oder gelesen haben. Wir, die wir im Osten gegen die Rote Armee gekämpft haben, waren schon viel Leid gewohnt, doch was sich in der Tschechoslowakei an Unmenschlichkeit und Grausamkeit, auch bei der Vertreibung der deutschen Bevölkerung und der Sudetendeutschen abspielte, hatte die Welt noch nicht gesehen. Es war die Hölle auf Erden!!

Vieles habe ich schon angesprochen doch will ich mich nur an Hand dreier Beispiele auf die Darstellung der Bestialität der Tschechen beschränken, obwohl es auch bei den anderen Feindstaaten nicht viel besser war.

Ich zitiere nun nur noch den tschechischen Publizisten und Schachgroßmeister Ludek Pachmann, was in der „Hör-Zu“ stand:
„Wenn es die Hölle auf Erden gibt, dann gab es sie nach dem 5. Mai 1945 in Prag. An den Straßenkandelabern meiner geliebten Stadt hingen an den Füßen aufgeknüpfte SS-Männer als lebende Fackeln. Von Kopf hinauf brennend. Umgeben von lachenden, sich daran ergötzendem Pöbel, der sich jetzt für die begangenen Untaten – Welche? Der Deutschen? – rächen wollte. Bewaffnete Banditen, die sich „Partisanen“ nannten, holten willkürlich deutsche Mitbürger aus ihren Häusern erschlugen und verstümmelten sie und machten mit ihnen grausame und barbarische Grausamkeiten. Schreckensfurien der Hölle – hier waren sie losgelassen!

Ich berichte über diese schrecklichen Geschehen nicht, um die Menschen meiner Heimat anzuschwärzen, sondern weil ich überzeugt bin, daß es zu einer wahren Völkerverständigung nur dann kommen kann, wenn sich beide Seiten vorbehaltlos zu dem bekennen, was war. Es gibt kein Land, in der nur Teufel oder Engel leben.“

Und das schrieb ein Tscheche.

Jürgen Thorwald, der große Zeitbiograph, berichtet in seinem Buch „Das Ende an der Elbe“ zeitgenau und mit vielen Einzelheiten von dem fürchterlichen Geschehen in der Tschechoslowakei, besonders in Prag.

Am 5. Mai 1945 tat sich in Prag die Hölle auf. Ein Meer von Unmenschlichkeit erfaßte die Deutschen jeden Alters, ob Zivilist oder Soldat, ob Mann, Frau oder Kind. Sie übertraf alles bisher Dagewesene an Bestialität. Die Tschechen befreiten die Deutschen, derer sie habhaft werden konnten, auf ihre Weise. Jürgen Thorwald berichtet über die grauenhaften Vorgänge wie folgt.

„Die Hölle tat sich auf, als die Deutschen am 6. und 7. Mai in das Zuchthaus Ruzyn getrieben wurden. Als man sie wieder aus den überfüllten Gefängnissen herausholte, warteten unübersehbare Menschenmengen auf sie. Auf dem Wenzelsplatz, auf dem Karlsplatz und in der Rittergasse wurden nicht nur SS-Leute mit Benzin übergossen, und mit den Füßen nach oben an Masten und Laternen hochgezogen und angezündet. Waren es noch Menschen, die deutsche Kinder in den Löschwasserbehältern ertränkten und ihre Mütter durch die Fenster auf die Straßen stürzten? Wahllos prügelten die Tschechen auf jeden greifbaren Deutschen ein, bis er zusammenbrach. Sie zwangen nackte Frauen, schwere Steine wegzuräumen, schnitten ihnen die Achillessehnen durch und weideten sich an ihrer Qual. Unzählige wurden aus den Kanalisationen des Wenzelsplatz herausgeholt, mit Knüppeln niedergeschlagen und buchstäblich zu Tode getrampelt. Was waren das für Menschen, die deutsche Mädchen nackt durch die Fochobastraße nachdem Wolschaner Friedhof trieben und sie dort mit Maschinengewehren zusammenschossen?

Wer beschreibt die Qualen der Verwundeten? Sie wußten nicht, daß Tschechen und Tschechinnen, und zwar nicht nur nationalistische und kommunistische Aufständische, Verwundete aus ihren Betten warfen, Hilflose erschlugen und erdrosselten, entmannten oder in Waschkübeln ertränkten. Oder sie in Schuppen oder Garagen warfen oder auf Lastwagen luden und sie auf die Straße legten, damit Soldaten zu Pferde auf ihnen herumreiten konnten. Die Verwundeten, die nach Ruzyn kamen, schienen den schlimmsten Qualen einer völlig entmenschten Welt noch entronnen zu sein. Doch sie entrannen ihrem Schicksal nicht. Denn als sie noch schreckensbleich auf ihren Wagen standen, stürzten sich Aufständische auf sie, rissen ihnen Krücken, Stöcke und Verbände weg, schlugen sie zu Boden und hieben so lange mit Knüppeln und Hämmern auf sie ein, bis sie in ihrem Blute lagen und sich nicht mehr rührten.

Das alles war nur der Anfang zu einer Sturmflut der Mißhandlung, Schändung, Enteignung, Ermordung und Vertreibung, die sich über Monate ausdehnte, bis die letzten Deutschen das Land verlassen hatten.“

Die Phantasie der Tschechen im Ausdenken immer neuer Bestialitäten kannte keine Grenzen. Säuglinge wurden an den Füßen gepackt und mit den Köpfen an die Wand geschlagen. Kot und Erbrochenes mußten die Gequälten essen, Gemordete küssen. Eine Mutter mit Säugling wurde in eine Abortgrube geworfen und andere gezwungen, ihre Notdurft auf die Unglücklichen zu verrichten. Schwangere wurden so geprügelt bis die Bäuche platzten.

Dr. Hans Wagner berichtet:
„Vor dem Haupteingang des Wilson-Bahnhofs erscholl Geschrei. Ich bemerkte, daß eine blonde Frau von der Menge attackiert wurde, obwohl sie sich in akzentfreiem Tschechisch verteidigte. Im Nu war sie umringt, es wurden ihr die Kleider vom Leib gerissen, und schon lag sie nackt und blutüberströmt am Boden, wo sie weiter bearbeitet wurde. Da passierte ein schwerer Bierwagen die Stelle. Unter Tumult wurden die Rosse ausgespannt, an jedes Bein der niedergeschlagenen Frau eines angebunden und in die entgegengesetzte Richtung angetrieben.“

Bestialitäten ohne Ende.

Es geht oft über das menschliche Fassungsvermögen hinaus, was Menschen an Menschen verbrechen können.

Die Geschichte kann und darf nicht die Millionen Tschechen übersehen, die bewußt dabei und abseits standen und nichts taten, um dies zu verhindern und ohne ein Wort der Menschlichkeit zu sagen, natürlich auch in der Angst, nicht selbst von den entfesselten Massen zum Opfer zu fallen.

Trotzdem war es doch so, daß das entsetzliche Wüten vom Mai bis zum Herbst des Jahres 1945 eine öffentliche Sache war, die keinem der Tschechen verborgen blieb, an der Millionen als Täter oder als aufpeitschende und mithelfende Zuschauer ihren Anteil hatten.

Und die Welt sah zu!! Aber es betraf ja nur die Deutschen!

Die Haager Konvention galt für Deutsche nicht!

Wie können die Peiniger ihre Maßlosigkeit dieses Schicksals vor einem höheren Richter verantworten?

Wozu die Tschechen fähig waren, mögen zwei Beispiele belegen.

Dr. Maria Barsch berichtet über die Vorgänge in Böhmisch Leipa am 8. Mai 1945 wie folgt:
„Am Tag vor dem Waffenstillstand kam ein endloser Rotes-Kreuz-Zug nach Böhmisch Leipa und wurde da von den Tschechen festgehalten. Darüber erzählte mir mein Vater, Josef Richter, der unter dem Landrat Thume der juristische Leiter des Amtes war, folgendes:

Er mußte drei Monate lang dem neuentschechisch jüdischen Landrat (Bezirkshauptmann) das Amt übergeben. Kurz nach Kriegsende fuhr dieser Amt-Chef mit meinem Vater zum Leipaer Bahnhof, der etwas außerhalb der Stadt gelegen war. Dort stiegen sie aus. Es stank bestialisch, wie mein Vater versicherte. Er sah einen endlosen Zug, gezogen von mindestens 5 Lokomotiven, jeder Wagen mit einem Roten Kreuz gekennzeichnet. Der neue Landrat sagte ziemlich begeistert:

Dieser Zug kam zu Kriegsende hier an. Wir haben ihn mit Beschlag belegt, versiegelt. Keine Maus konnte raus. Darin verrecken also die Verwundeten, die Ärzte, die Krankenschwestern und das Zugpersonal.

Mein Vater sagte: „Unter dem Zug war ein Rinnsal von Blut und Eiter.“

Ein letzter Bericht soll diesem Teil der „Befreiung“ durch die Tschechen abschließen:

Der deutsche Pfarrer Karl Seifert, der am Abend des 20. Mai 1945 in der Gegend von Pirna mit einigen alten Männern seiner Gemeinde am Ufer der Elbe stand. Er hatte beim sowjetischen Kommandanten die Erlaubnis abgerungen, die Deutschen zu bestatten, die Tag für Tag an dieses Ufer angetrieben wurden. Sie kamen elbeabwärts aus der Tschechoslowakei.

Es waren Frauen und Kinder und Säuglinge, Greise und Greisinnen und viele viele deutsche Soldaten. Und es waren Tausende und Abertausende, von denen der Strom nur wenige an jenen Teil des Ufers schwemmte, an welchem der Pfarrer und seine Männer die Toten in die Erde senkten und ein Gebet über ihren Gräbern sprachen. An diesem Abend des 20. Mai geschah es, daß der Strom nicht nur solche Deutsche von sich gab, die zusammengebunden ins Wasser gestürzt und ertränkt worden waren, und nicht nur die Erdrosselten und Erstochenen und Erschlagenen und Verstümmelten, sondern auf ihm trieb ein Schiff, eine hölzerne Bettstelle, auf der eine ganze deutsche Familie mit ihren Kindern mit Hilfe langer Nägel angenagelt waren. Und als die Männer die Nägel aus den Händen der Kinder zogen, da konnte der Pfarrer nicht mehr an die Worte denken, die er in den letzten Tagen oft gedacht hatte, wenn er sich mit den Tschechen beschäftigte, und wenn Schmerz und Zorn und Empörung ihn übermannen wollten:

„Herr, was haben wir getan, daß sie so sündigen müssen?“ Dies konnte er nicht mehr.

Aber er sagte leise: „Herr , sei ihrer armen Seelen gnädig!“

Bis heute wurde meines Wissens nach das nachfolgende Dekret von Benesch von der vorläufigen Nationalversammlung der Tschechischen Republik nicht aufgehoben.

§ 1
Eine Handlung, die in der Zeit vom 30. September 1938 bis zum 28. Oktober 1945 vorgenommen wurde und deren Zweck es war, einen Beitrag zur Wiedergewinnung der Freiheit der Tschechen und Slowaken zu leisten, oder die eine Gerechte Vergeltung für Taten der Okkupanten oder ihrer Helfershelfer zum Ziele hatte, ist auch dann nicht widerrechtlich, wenn sie sonst, nach den geltenden Vorschriften strafbar gewesen wäre.“

Nicht vergessen sei auch der Völkermord durch Tito-Partisanen, wo unschuldiges Blut in Strömen floß.

Ausführlich wurde über den „Völkermord durch Tito-Partisanen“ im gleichnamigen Buch der österreichischen Historiker-Arbeitsgemeinschaft für Kärnten und Steiermark, Graz 1990, berichtet. Unter Titos Führung wurden von Staats wegen Verfolgungs- und Vernichtungsmaßnahmen gegen die deutsche Bevölkerung angeordnet.

Jedes Verbrechen war erlaubt, persönlichen oder rechtlichen Schutz gab es nicht.

„Wie kaum von einem anderen Gebiet des deutschen Siedlungsraumes wird man von dem Banate sagen können, daß hier wirklich Blut in Strömen floß. Wiederholt erschien an einem einzigen Tage in fast allen Orten Liquidierungskommandos, die von örtlichen Organen die Namhaftmachung deutscher Männer, und Frauen für Massenliquidierungen verlangten. So häufig sich die örtlichen, meist einheimischen serbischen Organe auch dagegen gewehrt und mancherorts doch das Leben vieler abtrotzen konnten, so häufig haben sich diese Mordtrupps aber auch über Einsprüche und Interventionen einheimischer Serben hinweggesetzt und oft auch alle deutschen Bewohner eines Ortes bis auf das letzte Kind liquidiert.“

Über eine besondere Methode der Massenliquidierung berichtet Dr. N. von Preradovich … „Die Tito-Partisanen hatten sich mancherlei Möglichkeiten zurechtgelegt, wie man – in ihren Augen – unliebsame Mitmenschen vom Leben zum Tode befördert. Eine beliebte Vernichtungsart war jene mit dem „Schichttorten-Effekt“. Diese Methode der Liquidierung hat zweierlei Vorteile: 1. ist sie für die Betroffenen besonders unangenehm und 2. kann man größere Mengen von Gegnern unter einem Aufwaschen beseitigen. Die Technik ist folgende:

Es muß ein tiefer und breiter Brunnen- oder Bergwerkschacht gefunden werden. Sodann nehme man die erste Partie Deutscher, es können auch Kroaten oder Slowenen sein, und werfe sie in den Schacht. Sodann kommt eine Lage abgezogener Handgranaten, dann wieder eine Schicht Menschen und dann von neuem eine Schicht Handgranaten – daher der Name „Schichttorteneffekt“. Und so wirkt man weiter, bis etwa zwei Meter unter dem Brunnen- oder Schachtrand. Damit die obersten Leute, die vielleicht nur verletzt sind, nicht herauskrabbeln können.“

Zehntausende deutscher Soldaten gingen diesen Weg, nachdem die Briten die Übernahme der in Jugoslawien stehenden 150.000 entwaffneten Soldaten abgelehnt hatten.

Molovan Djilas hierzu 1984 auf Befragen durch den Engländer G. Urban:
„Oh, ich habe absolut keine Schuldgefühle deswegen. Wir waren im Krieg.“

Ein in Kanada lebender Partisan berichtet über das Schicksal von schätzungsweise 3.500 (nach jüngsten Aussagen des VDK sollen die Angaben in dieser Größenordnung nicht zutreffen. Doch eine Öffnung der Grabkammern zur Ermittlung der Opferzahl und Umbettung der sterblichen Überreste erfolgte bis heute nicht.) deutschen Soldaten, die auf der Insel Rab in Gefangenschaft gerieten:

„Diese Kriegsgefangenen wurden von den Partisanen auf alle mögliche Art gefoltert und gequält. Danach wurden sie in einen Bunker geführt, der noch aus der Zeit des Königreichs Jugoslawien stammte. Man band ihnen die Hände mit Draht auf den Rücken und mauerte den Eingang zu. Die Türen wurden zubetoniert. So starben alle diese Deutschen in dieser gewaltigen Grabkammer. Das Grab befindet sich in einem mit Fichten bewachsenen Hügel unweit des Hotels Imperial.“

Bis heute hat noch keine deutsche Dienststelle sich zuständig gefühlt, dem nachzugehen.

Mehr über die Scheußlichkeiten der Sieger an uns Deutschen brauche ich Ihnen nicht zu sagen. Es übersteigt unsere psychische Kraft.

Doch unsere lieben westlichen „Freunde“ waren leider manchmal auch nicht besser, als die furchtbaren östlichen, doch die Verbrechen wurden nur besser kaschiert und verschwiegen und die Wahrheit unter Strafe gestellt und unterdrückt.

Die Engländer errichteten für den Luftmarschall Arthur Harris, den Hauptverantwortlichen des Bombenholocausts sogar noch ein Denkmal, obwohl er versucht hatte, soviel er nur konnte, deutsche Zivilisten, Frauen und Kinder, umzubringen.

Die siegreichen Armeen, einschließlich der US-amerikanischen Truppen, verheerten das „bedingungslos“ unterworfene „Deutsche Reich“, wie berichtet wurde, und führten sich auf wie wahre Gangster und Räuber. Vom gemeinen Mann bis hinauf zum hohen Offizier plünderte jeder, was er nur in die Finger bekam.

Und all’ das geschah unter Mißachtung des Völkerrechts.

Millionen Tonnen an gestohlenen Gütern wurden als „Souvenirs“ mit den eigenen Transportmitteln durch die Post- und Zollämter der Sieger nach Amerika und auch nach England gebracht. Das silberne Tafelgeschirr des letzten Kaisers, ein Geschenk der deutschen Städte des Reiches zu seinem 25 jährigen Regierungsjubiläum, es wiegt allein sieben Tonnen, wurde von einem Oberst, im Privatleben „Rechtsanwalt“ (!), gestohlen, der dieses herrliche Kunstwerk als Kriegstrophäe betrachtete.

Was die Russen an Schätzen und Güter aller Art stahlen und in Tausenden von Eisenbahnzügen nach Osten sandten, ist ein Kapitel für sich. Aber sie waren aufrichtiger als die im Westen, denn die nahmen weder heuchlerisch in Anspruch, die „höchst zivilisierte Nation der Erde“ zu sein und auch noch eine christliche Nation. Da gab es was zu stehlen und zu plündern! Jede größere Stadt in Deutschland besaß doch so viele Kunstgegenstände, wie sonst kaum ein ganzes Land. „Wir, die Amerikaner, sind vor Gott und der Geschichte schuldig, unersetzliche Kulturgüter der Menschheit geplündert und zerstört zu haben.“ – schrieb Dr. Ludwig A. Fritsch USA. „Wir verwandelten die herrlichen Städte Deutschlands in einen Trümmerhaufen. Wir demütigten, töteten, beraubten in der unbarmherzigsten Weise, geben die Deutschen dem Elend, dem Hunger und der Gewalt preis.“

De Zayas, US-Völkerrechtler, befaßte sich mit der Aushungerung des besiegten Deutschlands nach Kriegsende.

„Die Besatzungsbehörden in allen vier Zonen schlugen mehrmals die dringenden Bitten des Roten Kreuzes zugunsten der hungernden deutschen Bevölkerung ab und verzögerten die Lieferung von Nahrungsmitteln viele Monate. …. „Die amerikanischen und sowjetischen Zonen wiesen im strengen Winter 1945/46 alle Spenden zurück. In dieser Zeit verhungerten in Deutschland, besonders im Osten, 5 Millionen deutsche Menschen.“

Besser kann man die damalige Situation unseres Volkes nicht beschreiben – und das durch einen jüdischen Engländer!

War das die „Wanderung von Ost nach West“ nach Dr. v. Weizsäcker?

Interessant ist besonders, was die „Israel Nachrichten“, die einzige deutschsprachige jüdische Zeitung, die zionistisch eingestellt ist, am 27. Mai 1954 in großer Aufmachung schrieben:

„Als die Rote Armee deutschen Boden überrollte, verwandelten sich die respektablen Soldaten. Da wurden sie urplötzlich zu einer gemeinen, geilen, gierigen Horde. Sie fielen über deutsche Frauen und Mädchen her, wie … ja wie? Wilde Tiere? Nein, die sind nicht so gemein! Sie wurden zu diesen Schandtaten amtlich aufgefordert. Von ihrer Führung!“

Sie sollten sich rächen. Ilja Ehrenburg, ein jüdischer Dichter und Schriftsteller, ließ Flugblätter drucken:

„Soldaten, brecht den Hochmut der deutschen Frauen, nehmt Euch, was ihr wollt! Ihr seid die Sieger.”

Pfui Teufel! Millionen von deutschen Mädchen und Frauen sind von den „Befreiern“ vergewaltigt worden. Tausende von Opfern sind bei diesen Gewalttaten gestorben. Qualvoll Zigtausende haben sich vor Scham das Leben genommen. Warum soll das verschwiegen werden? „Frau komm!“ hieß der herrische Ruf. Das Klagen und Schreien der gequälten Frauen scholl durch die nächtlichen Strassen. „Hilfe! Hilfe! Hilfe! Kommandant!“

Uri! Uri! Die Russen nahmen sich alles, was sie wollten. Uhren, Fahrräder, Möbel. Sie zerstörten auch sinnlos, wenn sie betrunken waren – und sie waren oft betrunken.

Zur gleichen Zeit, als der Nürnberger Prozeß stattfand, wurden Millionen von Deutschen aus ihrer Heimat vertrieben, auf Beschluß oder zumindest mit Billigung derselben Mächte, deren Ankläger und Richter über nationalsozialistische Kriegsverbrechen urteilten.

Die Siegernationen ließen die gesamte, 60-Millionen-Bevölkerung Deutschlands bei täglich 600 bis 800 Kalorien hungern und frieren, obgleich sie über einen Überfluß an Nahrungsmitteln und Kleidung verfügten. Die Siegernationen machten aus ganz Mitteleuropa ein einziges, riesiges Konzentrationslager und ließen willkürlich Schuldige und Unschuldige ohne Unterschied sterben. Allein im Osten unseres Reiches, auch im Norden, mußten über 5 Millionen Menschen grauenvoll verhungern.

Victor Gollancz, jüdischer Verleger schrieb, als er die Not der Menschen in Deutschland erkannt hatte:
„Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Verbrechen als die unsterbliche Schande aller derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlaßt oder sich damit abgefunden haben … Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß an Brutalität. Die Menschen, die ich in Deutschland sah, glichen lebenden Skeletten, richtiger, sie sahen wie sterbende Skelette aus.“

Sie schonten nichts, weder Privateigentum, noch Natur, noch Kinder.

Die Armee, die sich im Verteidigungskrieg für ihre Heimat so achtenswert geschlagen hatte, wurde zum Alpdruck. Als sie die Grenzen von Ostpreußen erreichten, zündeten sie die Dörfer an, machten Menschenjagd auf deutsche Mädchen und Frauen, plünderten, raubten, mordeten, quälten. Eine Kulturschande! Die russischen Soldaten wurden aufgeputscht. Aus Moskau kamen die Parolen. Die Deutschen waren wehrlos – vogelfrei! Die russischen Soldaten haben nicht nur die deutschen Mädchen gequält und geschändet, sie haben auch sinnlos geraubt und geplündert. Sie legten Feuer ohne zwingenden Grund. Sie plünderten die Museen und Kunsthallen. Noch heute sind unersetzliche Kunstschätze, die aus Deutschland geraubt wurden, in russischen Kellern und Gewölben und Museen versteckt.

Mit meinem heutigen Bericht habe ich versucht, einen Beitrag zur Aufklärung und Wahrheitsfindung über unsere Geschichte, besonders die um den 8. Mai 1945 zu leisten. Bisher haben wir doch offiziell nur erfahren, was wir, die „bösen Deutschen“ und „die Nazis“, angeblich für Verbrechen verübt hätten, und dies in tausendfacher Überhöhung und Übertreibung. Die Wahrheit wurde sogar unter Strafe gestellt. Ich habe viele Quellen untersucht und wollte Ihnen viel Neues und Interessantes bieten, was sich um den 8. Mai 1945 ereignet hat. Ich selbst war erschüttert über das Ausmaß der Ungeheuerlichkeiten, die unserem Volk angetan wurden. Ich hoffe, daß ich Sie nicht zu sehr belastet habe, doch es war die Wahrheit und Realität.

Mein Gott, ich wundere mich noch immer, was unser tapferes und großartiges Volk ertragen und geleistet hat. Leider ist es nicht mehr das gleiche Volk, was es einmal war, denn es hat einen hohen Blutzoll entrichten müssen. Aber selbst nach diesem furchtbaren Krieg und der noch schlimmeren Nachkriegszeit hat es noch Wunder vollbracht, die für unsere Gegner unfaßbar waren!

Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein!

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Kommentare

32 Kommentare zu “Deutschland und der 8. Mai 1945”

  1. Limeswache sagt:

    Auch ich bin stolz das Sie Deutscher sind.

    Beliebt. Zustimmung oder Ablehnung: Thumb up 8 Thumb down 1

  2. Bedeutungslos sagt:

    Mir fehlen schlicht und einfach die Worte.

    Beliebt. Zustimmung oder Ablehnung: Thumb up 7 Thumb down 0

  3. Heinrich Pansenpimmel sagt:

    Beeindruckend und ergreifend!

    kleiner “Schönheitsfehler”:
    “Am 14. April 1945 sank die „Wilhelm Gustloff“ mit 7.000 Menschen an Bord. Es war die größte Seekatastrophe in der Geschichte.”

    Es waren über 10.000 an Bord! 9000 davon starben.

    Zustimmung oder Ablehnung: Thumb up 5 Thumb down 1

  4. denkste sagt:

    Auch ich habe ähnliches von meinen Großeltern gehört, die aus Ostpreußen vertrieben wurden.

    Auf das soetwas an heutigen deutschen Schulen zur Kenntnis gebracht wird, kann man lange warten. Dort wird ausschließlich Siegergeschichtsschreibung bis zum erbrechen indoktriniert, Nachfragen sind dabei unerwünscht.
    Das Ergebnis sind gehirngewaschene Jugendliche, zum Selbsthaß erzogen, eine willige, ausbeutbare Menschenmasse, ganz so wie es sich die Allierten samt Zionisten wünschen. Armes Deutschland.

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  5. Andi sagt:

    Jo echt geiler Beitrag!
    Ich fands schön als mein Opa mir immer davon erzählt hat, doch leider ist er mit 87 Jahren gestorben und nun habe ich niemanden mehr in der Familie der mir mehr erzählen kann….

    Und zu der Schule:
    Nachfragen sind wirklich unerwünscht.
    Damals in der Schule habe ich in Geschichte eine 5 auf dem Zeugnis bekommen da ich meine Meinung gesagt hatte was sich eigentlich dann nicht auf die Note beziehen kann und somit habe ich mich natürlich beschwert und es ging bis zum Schulleiter und am Ende habe ich den kürzeren gezogen…

    Genauso war es im Deutschunterricht, da wurde aus meiner 2 eine 4 da ich mich beschwert habe das im Deutschunttericht immer Englisch, Französisch etc geredet wird und ich nur meinte das so eine Scheisse nicht in den Deutsch Unterricht gehöre… dies passte der Lehrerin auch nicht, doch leider auch wieder den kürzeren gezogen!
    Ich bin froh das meine Schulzeit vorbei ist und ich eine Arbeitsstelle mit einigermaßen Gleichgesinnten habe

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  6. Steven sagt:

    „Denn was auch immer auf Erden besteht, besteht durch Ehre und Treue. Wer heute die alte Pflicht verrät, verrät auch morgen die neue.“

    Wir sind stolz auf solche Helden, die unser Volk hervorgebracht hat.

    Tag der Befreiung, wir feiern nicht , wir sind Deutsche !!!!

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  7. Miraculi sagt:

    @Heinrich Pansenpimmel

    Noch ein “Schönheitsfehler” im Beitrag:

    Es waren auch nicht “nur” 131 Städte, welche von den Alliierten bis weit über 90% in eine Trümmerlandschaft verwandelt wurden, sondern ÜBER 160.

    Information u.a. bei: Jörg Friedrich: “Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945″
    ISBN-10: 3549071655 – Zahlen nur im Buch zu finden, da OHNE statistische Übersicht.

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  8. Christoph sagt:

    “Meine erste Einheit, die „Legion Kondor“”
    Jaja, die Allierte, die Städte in Schutt und Asche legten…

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Thumb up 0 Thumb down 11

  9. denkste sagt:

    @Christoph

    Bevor Sie hier neunmalkluge Sprüche loslassen, die nur aus allierter Kriegspropaganda bestehen, sollten Sie mal Ihr Gehin einschalten.

    Im Gegensatz zu den Verbrechen der Allierten in Dresden, Hamburg, etc., die einzig und alleine die Ermordung der Zivilbevölkerung zum Ziele hatten, wurden in Guernica ausschliesslich (!) militärische Objekte angegriffen, wobei es in geringem Umfang auch zu Kollateralschäden kam.

    Also nochmal, erst Gehirn einschalten, dann nachdenken, dann nochmal nachdenken, dann erst schreiben, sonst kommt wie in Ihrem Fall nur gequirlte Scheisse heraus.

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  10. mannstein sagt:

    The Wilhelm Gustloff sank not on April 14 1945 but on January 30 of that year.

    Never forget the Wilhelm Gustloff.

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  11. foo sagt:

    @denkste: dass die Legion Kondor ein Trupp von Kriegsverbrechern ist, ist längst bewiesen. Dass bewusst auf die Zivilbevoelkerung geschossen wurde, ist klar und deutlich belegt, auch durch Aufzeichnung der Legion Kondor selbst. Aber dass will ein “Toitscher” ja nicht hoeren, das ist automatisch Feindpropaganda, weil Deutsche koennen ja vom Prinzip her keine schlechten Menschen sein. So ist das, die armen Nazis…

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Thumb up 2 Thumb down 16

  12. denkste sagt:

    @foo

    Nicht dumm rumlabern und allierte Feindpropagande nachäffen, sondern die Beweise mit Quellenangabe auf den Tisch. Dann sehen wir weiter. Also los, her damit !

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  13. denkste sagt:

    Hier nochmal Stoff zum Nachdenken zum Theman Guernica für die Umerzogenen (ist etwas länger, aber mache kapieren’s ja nicht anders):

    In allen Einzelheiten hat Klaus A. Maier in seiner Untersuchung »Guernica 26. 4. 1937 – Die deutsche Intervention in Spanien und der ›Fall Guernica‹ « (Freiburg 1975) die militärischen und weitgehend auch die politischen Zusammenhänge dargestellt. Maier, Major der Luftwaffe und seit 1972 im Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Freiburg tätig, hat auch das Spanien-Tagebuch Richthofens und Berichte von deutschen Offizieren der Legion Condor ausgewertet. Es ist erstaunlich, daß diese wissenschaftliche Darstellung von den Autoren anderer Bücher über Guernica nicht zur Kenntnis genommen worden ist. Hier finden sie die Antwort auf viele Fragen, die sie als ungeklärt bezeichnen. Auf der anderen Seite ist erklärlich, weshalb Malers kleines Buch keine Publizität erhalten hat: Es räumt mit den falschen Darstellungen aller Seiten gründlich auf!

    Es gibt keinen geplanten Angriff auf die Zivilbevölkerung Guernicas, es gibt keinen geplanten Terrorangriff und kein geplantes Genozid. Die Verantwortung der Deutschen für den Luftangriff wird jedoch ebenso herausgestellt wie die der Spanier.

    »Die Straßen und die Brücke von Renteria waren also wichtige militärische Ziele«, schreibt Maier (S. 56) und zitiert Richthofens Tagebuch vom 26. 4. 1937: »Setzen sofort ein: A/88 und J/88 auf Straßenjagd im Raum Marquina-Guernica-Guericaiz. K/88 (nach Rückkehr von Guericaiz), V/88 und Italiener auf Straßen und Brücke (einschließlich Vorstadt) hart ost(wärts) Guernica. Dort muß zugemacht werden, soll endlich ein Erfolg gegen Personal und Material des Gegners herausspringen. Vigón sagt zu, seine Truppen so vorzudrücken, daß alle Straßen südl. Guernica gesperrt sind. Gelingt das, haben wir den Gegner um Marquina im Sack.«

    Über die Wirkung des Angriffs gibt Richthofen nach eigenen Beobachtungen an Ort und Stelle folgenden Bericht (S. 109): »Guernica, Stadt von 5000 Einwohnern, buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht. Angriff erfolgte mit 250-kg- und Brandbomben, letztere etwa 1/3. Als die 1. Jus kamen, war überall schon Qualm (von VB, die mit drei Flugzeugen angriffen), keiner konnte mehr Straßen-, Brücken- und Vorstadtziel sehen und warf nun mitten hinein. Die 250er warfen eine Anzahl Häuser um und zerstörten die Wasserleitung. Die Brandbomben hatten nun Zeit, sich zu entfalten und zu wirken. Die Bauart der Häuser: Ziegeldächer, Holzgalerie und Holzfachwerkhäuser führte zur völligen Vernichtung. Einwohner waren größtenteils eines Festes wegen außerhalb, Masse des Restes verließ die Stadt gleich zu Beginn. Ein kleiner Teil kam in getroffenen Unterständen um. – Bombenlöcher auf Straßen noch zu sehen, einfach toll. -

    Stadt war völlig gesperrt für mindestens 24 Stunden, es war die geschaffene Voraussetzung für einen großen Erfolg, wenn Truppen nur nachgerückt wären. So nur ein voller technischer Erfolg unserer 250er u. EC.B.1…. In Guernica heilige Eiche, unter der die Könige seit über 1000 Jahren (alter Stamm unter Glas, neue Eiche gepflanzt) die Verfassung und Rechte von Vizcaya beschworen. Daneben Kirche mit Landtag pp. Von dem ganzen Bezirk am Stadtrande nichts zerstört…«

    Der Luftangriff auf Guernica ist eine Tatsache. Ziel war die am Stadtrand von Guernica gelegene Brücke. Es wurde jedoch der größere Teil der Stadt zerstört. Die Frage ist nach wie vor, ob Guernica ausschließlich durch den Luftangriff zerstört wurde oder ob auch Brandstiftung vorlag. Maier verneint das. Er ist in dieser Hinsicht mit fast allen anderen Autoren einig mit Ausnahme von Luis Bolin. Der Bericht von Jeffrey Hart über Bolins Buch »Spain, The Vital Years« in »National Review« New York und »Die Welt« (11. Januar 1973), in dem die These von der Brandstiftung wiederholt wurde, fand deshalb heftigen Widerspruch.

    Die nationalspanische Version beruhte auf Erfahrungen. Auch Richthofen hat sie gemacht. Er schreibt in seinem Tagebuch unter dem 26. 4. 1937 (Maier S. 104):

    »Ermua unversehrt, aber Straße gut getroffen. Eibar erschütternd. Rot hat alle Einwohner, die sich nicht sehr geschickt versteckten, hinausgetrieben, sämtliche Klöster und öffentliche Gebäude vorher, die Privathäuser nachher angezündet, und zwar in der Art, daß sie einfach Benzinkanister in die unteren Häuser warfen. Häuser sehr eng, 4-5 Etagen mit von unten nach oben reichenden Holz-Galerien und Holzfachwerkmauern. Das brennt natürlich wie Zunder. Zentrum war bis auf einige Häuser voll ausgebrannt. Der Brandbeginn und das Stürzen einiger Häuser war sehr interessant zu beobachten. Das bißchen Feuerwehr, das aus San Sebastian herangeholt wurde, war machtlos. Das ganze Nest ist Industriestadt (Waffen- und Metallfabriken). Es soll von eigenen, komm. Arbeitern unter Leitung besonderer Funktionäre gemacht worden sein.«

    Die Ansichten, die Franco später geäußert hat, sind von seinem Vetter, Generalleutnant Francisco Franco Salgado-Araujo in zwei umfangreichen Büchern veröffentlicht worden: »Mis Conversaciones privadas con Franco« (Meine Privatgespräche mit Franco) 1976, und »Mi vida junto a Franco« (Mein Leben an der Seite Francos) 1977. In dem ersten Buch berichtet Salgado unter dem 20. Oktober 1966 über ein Gespräch, das dem Buch von Hugh Thomas »Der spanische Bürgerkrieg« galt. Thomas hatte geschrieben, daß am 4. Januar 1937 Bilbao das Ziel eines Luftangriffs gewesen war, der von neun Junkers-Bombern in Begleitung von Heinkel-Jägern durchgeführt wurde. Salgado fragte Franco, ob dieser Bombenangriff stattgefunden habe, er könne sich daran nicht erinnern. Franco antwortete (S. 483): »Niemals wurden Objekte mit Bomben angegriffen, die keine militärischen Ziele waren. Deshalb weiß ich nicht, auf welchen Angriff sich das beziehen soll.«

    In »Mein Leben an der Seite Francos« berichtet Salgado, daß er Franco bei einer Besichtigung der Nordfront am 30. April 1937 begleitete. In Vitoria seien sie mit General Mola zusammengetroffen, der von der baldigen Eroberung Bilbaos überzeugt gewesen sei. Mit dem Auto fuhren Franco, Mola und Salgado durch die kürzlich von den Nationalen besetzten Orte Durango, Marquina, Eibar, Elgoibar und Echeverria. »Am Tage vorher war Guernica eingenommen worden, das vollständig zerstört war. Der Feind schrieb diese Tatsache der Legion Condor zu, was nicht zu beweisen ist, denn an diesen Tagen konnte wegen des Nebels nicht geflogen werden, auch gab es Nieselregen, der die Sicht behinderte. Ich erinnere mich, daß der Generalissimus mir sagte, daß Guernica kein Angriffsziel für die Legion gewesen sei, ganz abgesehen von den Wetterbedingungen. Zur Zerstörung Guernicas trugen die roten Sprengkommandos bei, um dann die Verantwortung für die Zerstörung der nationalen Luftwaffe zuzuschieben. Unsere Feinde besitzen ganz abgesehen davon wenig moralische Autorität, um sich über einen Bombenangriff zu entrüsten. Sie haben Oviedo, Teruel, Irun, Eibar, Potes usw. in Trümmern verlassen. Sie waren Meister in der Anwendung von Dynamit und verfügten über eine großartige Propaganda im Ausland. Was ihnen nutzen konnte, das übersteigerten sie mit größter Leidenschaft und schrieben Franco und den unter seinem Befehl stehenden Streitkräften alles Schlechte zu. Ober das so viel diskutierte Ereignis der Zerstörung Guernicas besitze ich eine handschriftliche Notiz des Caudillo, die kategorisch sagt:

    »Guernica hat wegen seiner unmittelbaren Nähe zur Front gelitten wie viele andere Orte, die, unmittelbar im Kampfgebiet liegend, die Wirkungen des Krieges gespürt haben, in diesem Fall verstärkt durch die rote Taktik, die Ortschaften in Brand zu stecken, bevor sie aufgegeben wurden. Wenn wir Vizcaya besetzt haben, wird Guernica schöner wieder aufgebaut werden, als es früher war. Später ist in sehr tendenziöser Weise geschrieben worden, daß die Nationalen Brandbomben von 1000 Pfund an einem Markttag auf Guernica geworfen und auf die flüchtenden Menschen mit Maschinengewehren geschossen hätten.«

    Alle diese Behauptungen habe der Caudillo als Unwahrheiten zurückgewiesen. Sie dienten nur der roten Propaganda. (S. 255).

    Einen Beweis dafür, daß es sich nicht um einen Terrorangriff auf die Stadt Guernica gehandelt hat, bieten neben Richthofens Tagebuch die Aussagen der beteiligten Flieger. Ein indirekter Beweis ist auch die Tatsache der Darstellung des Luftangriffs, den Augenzeugen gegeben haben. Es gibt so viele Widersprüche, daß manche Aussagen nur unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden können: Dabei gewesen, gehört, erzählt, wieder gehört und wieder erzählt und dabei Gehörtes neu hinzugetan.

    Klaus A. Maier veröffentlicht in seiner Untersuchung »Guernica« mehrere Aussagen von am Angriff beteiligten Fliegern, die in ihrer sachlichen Darstellung alle romanhaften Schilderungen widerlegen, auch wenn es hier unterschiedliche Darstellungen gibt. Oberst a.D. Frhr. von Beust, der als Führer des zweiten Angriffsschwarms den Einsatz miterlebt hat, erklärte:

    »Die Roten strömten zu diesem Zeitpunkt längs der Küste nach Westen zurück auf den eisernen Ring (um Bilbao), um dort ihre neuen Auffangstellungen zu beziehen. Dieser Rückzug führte große Teile durch Guernica, das stark mit Feindtruppen belegt war, und hart südlich davon über eine kleinere Brücke. (Kommentar von Maier: Die Renteria-Brücke liegt nordwestlich der Stadt.) Befohlenes Ziel war diese Brücke und die darin sehr massierten Feindtruppen, die durch Auflklärung festgestellt worden waren. Geflogen wurde in drei Angriffschwärmen zu je sechs Flugzeugen, die mit einigen Kilometern Abstand in ca. 3500 m Höhe das Ziel von Norden her – also über die Stadt – ansteuerten. Durch sehr starke Staub- und Rauchentwicklung nach dem Abwurf des ersten Schwarmes wurde das Gelände über Ziel und Stadt völlig der Sicht entzogen, so daß die beiden nachfolgenden Angriffsschwärme ihre Bomben nur nach Schätzung abwerfen konnten. Dadurch und durch eine starke Windabtrift fiel die Masse dieser Bomben in die Stadt. Dieser an sich rein technisch bedingte Fehler wurde von der Gegenseite derart geschickt ausgeschlachtet, daß Franco politische Nachteile befürchten mußte und der ganze Angriff infolgedessen einfach abgestritten wurde. Die Führung der Legion hatte den Einsatz in Abstimmung mit der spanischen Führung oder auf deren Anforderung befohlen, wobei von einer Absicht, die Stadt zu zerstören, gar keine Rede war, obwohl diese durch starke Truppen der Roten belegt war bzw. durchlaufen wurde… Im übrigen stellte die Stadt durch die Truppenmassierungen an sich durchaus ein militärisches Ziel dar… Feststeht, daß die Zerstörungen durch die Bombenabwürfe erheblich gewesen sind- ich glaube nicht, daß die Roten nachträglich noch weiter zerstört haben…« (Maier, »Guernica«, S. 156/157).

    Auch Oberstleutnant a.D. Karl von Knauer gibt die Brücke als Angriffsziel an. Knauer war Staffelkapitän der 1./K. 88. In seiner Darstellung heißt es:

    »Die Brücke war trotz guter Wurfreihen nicht nachhaltig zerstört, jedoch der Ostteil des Ortes sehr zerstört, vor allem der Marktplatz, auf dem noch Pferdekadaver lagen. Die Wirkung unserer 50 kg-Bombenreihen konnte niemals so gewaltig sein. Wie ich erfuhr (Gespräch meines Dolmetschers mit Ortsangehörigen), sollen die sogen. Dinamiteros im Ort große Sprengstofflager gehabt haben, die entweder durch unseren Angriff oder nachträglich zur Explosion gebracht wurden. Und so erst ist die große Zerstörung hervorgerufen (worden) und zu erklären. Ich meldete dies im einzelnen Oberstlt. v. Richthofen und meinem Kommandeur Major Fuchs…

    1) die nachhaltige Zerstörung von G. ist durch die Sprengstofflager zu erklären

    2) eine spätere Zerstörung durch rote Truppen ist kaum anzunehmen, da schnelle, panikartige Rücknahme der Frontlinien.« (Maier »Guernica« Seite 158/159)

    In der Darstellung der Kriegswissenschaftlichen Abteilung der Luftwaffe heißt es, daß ein Fliegerangriff auf Brücke und Straßengabel bei Guernica mit neun Flugzeugen aus 2300 m Höhe im Einzelanflug durchgeführt worden sei. »Es wurden neun 250 kg-Bomben und 114 50 kg-Bomben, insgesamt 7950 kg geworfene (Maier »Guernica« Seite 155).

    Es ist erforderlich, in diesem Zusammenhang noch einmal auf das Buch von Uriarte zurückzukommen. Während er auf der einen Seite den Angriff auf die Brücke als Vorwand bezeichnet, gibt er andererseits zu, daß es ein der Umgebung der Brücke von Renteria« Todesopfer gegeben habe (S. 82). Um 3 Uhr nachts kommt nach seinen Angaben Wind auf, der das Feuer anfacht. Uriarte erkennt, daß »keine erfolgversprechende Arbeit mehr getan werden kann«, befiehlt der Feuerwehr, nach Bilbao zurückzukehren, und fährt selbst auch dorthin. Erst am Nachmittag des nächsten Tages, am 27. April, kommt er zurück. Was während dieser Zeit in Guernica geschehen ist, kann er aus eigenem Augenschein nicht berichten. Es gab keine Benzinkanister in den Häusern, erklärt Uriarte.

    Aber gab es Dynamit, gab es Sprengladungen? Uriarte behauptet nämlich, daß in der Nacht während der Löscharbeiten ein Blindgänger infolge der Hitzeeinwirkung des Feuers explodiert sei (S. 76/77) und sich ähnliches in anderen Häusern im Stadtzentrum ereignet habe. Daß Blindgänger, die normalerweise in die Erde eindringen oder zumindest unter Trümmern liegen, durch Hitzeeinwirkung des Feuers explodieren, ist wenig wahrscheinlich, wie die große Zahl nicht explodierter Bomben beweist, die nach dem 2. Weltkrieg in allen Luftangriffen ausgesetzten Städten entschärft werden mußten. Francos Behauptung, die Roten hätten auch ihr Zerstörungswerk getan, mag zutreffend sein oder nicht. Bei der Besetzung von Bilbao konnten die Nationalen jedenfalls feststellen, daß die Roten nicht nur Brücken gesprengt, sondern auch Vorbereitungen getroffen hatten, Gebäude in die Luft zu jagen. »ABC Sevilla« veröffentlichte eine Reihe von Aufnahmen, darunter ein Bild aus der Universität, das deutlich die vorbereiteten Sprengkammern zeigt. Der Plan, Bilbao mit Dynamit zu sprengen, heißt es in der Bildunterschrift, kam im letzten Augenblick nicht zur Durchführung. (ABC Sevilla, 20. Juni 1937). Jeffrey Hart’s Anmerkung in seinem in der »Welt« veröffentlichten Beitrag über Bolins Buch ist zwar nur eine propagandistische Schlußfolgerung ohne materiellen Beweiswert, trotzdem aber nicht unlogisch: Haben die zurückflutenden Truppen der Linken noch andere Städte zerstört? Die Antwort scheint ja zu lauten. Auch die Stadt Eibar wurde im Kampf um Bilbao niedergebrannt, doch wurde nicht behauptet, daß Eibar bombardiert worden sei – bis nach dem Erfolg der Propagandakampagne über Guernica. Erst dann erschien der »Augenzeugenbericht« mit der Aussage, die Vernichtung von Eibar gleiche jener von Guernica. Wie es auch tatsächlich warm (DIE WELT, 11. Januar 1973).

    Nach Richthofens Aufzeichnungen wurde Eibar durch das Hineinwerfen von Benzinkanistern in die Häuser angezündet, es sind wahrscheinlich aber auch Sprengladungen benutzt worden, wie es bei den asturischen Sprengkommandos üblich war.

    Wie unangenehm es den Republikanern war, daß die Methode der verbrannten Erde sie nicht nur mit der Zerstörung zahlreicher Orte in der öffentlichen Meinung belastete, sondern auch in den Verdacht gebracht hatte, Bilbao vor der Übergabe an die Truppen Francos in einen Trümmerhaufen verwandeln zu wollen, beweist eine Pressekonferenz des baskischen Präsidenten José Antonio de Aguirre, die am 23. Juli 1937 in Barcelona stattfand.

    »ABC Madrid« berichtete darüber am 24. Juli 1937. Aguirre wurde von einem Journalisten gefragt, wie er zu der Erklärung von Federico Montseny stehe, es habe der Plan bestanden, Bilbao vor der Übergabe völlig zu zerstören. (Dieser Minister der 2. Republik ist nach einem Bericht der Zeitung »Informacion«, Alicante, vom 17. Juli 1979 bei einer Veranstaltung der anarchistischen Gewerkschaft CNT in Denia zugegen gewesen und hat dort die Haltung der Linksparteien, vor allem den Eurokommunismus, verurteilt. Die Antwort Aguirres war zweideutig:

    »Die Zerstörung einer Stadt ist letzten Endes der endgültige Verzicht auf sie. Wir Basken haben Bilbao nicht endgültig aufgegeben, denn wir hoffen eines Tages zurückzukehren. Wir Basken haben die Zerstörung unserer Hauptstadt nicht ersehnt, denn sie wird ohne jeden Zweifel eines Tages wieder unsere Hauptstadt sein. Als die Stadt aufgegeben wurde, wurden nach einem vorbereiteten Plan alle Produktionsstätten stillgelegt mit der Wirkung, daß vor Ablauf eines Jahres die Produktion nicht wieder in Gang gebracht werden kann. Es gibt Beispiele: Hochöfen, die Talsperre von Ordente . . .«

    Unter dem propagandistischen Trommelfeuer von über vier Jahrzehnten ist die Wahrheit meist zu kurz gekommen. Lügen mögen kurze Beine haben, aber Greuelmärchen halten sich unendlich lange. Als die Leidenschaften erst angefacht waren durch die Behauptung der Roten, die baskischen Heiligtümer seien vernichtet worden, es herrsche Luftterror und Völkermord, und die Weißen behaupteten, die Roten hätten die heilige Stadt der Basken in Brand gesteckt, wurden falsche Behauptungen nicht abgebaut, sondern übersteigert. Da die Roten über den längeren Propagandaarm verfügten, half es den Weißen nicht, daß sie ihre Behauptung einschränkten, indem sie erklärten, Guernica habe während der Kriegshandlungen durch Artilleriebeschuß und Bomben natürlich gelitten. Währenddessen bombardierten die Roten weiße Städte, ohne daß sich die Weltöffentlichkeit darüber erregte. Es ging nicht um Menschenleben, es ging um Macht. Durango hatte trotz der dramatischen Schilderungen keine weltweite Wirkung erzeugt. Guernica aber wirkt heute noch nach. Es gibt keinen besseren Beweis für diese Behauptung als die leichtfertige Berichterstattung der »Frankfurter Allgemeinen«, die sich Zeitung für Deutschland nennt. Unter der Überschrift: Guernica will ›Guernica‹ « – nämlich das Picasso-Gemälde- schrieb der Madrider Korrespondent der Zeitung, Walter Haubrich, die Bombardierung der offenen Stadt… War der erste überraschende Flugangriff auf die Zivilbevölkerung einer Stadt. Ober tausend Personen wurden damals, meist auf den Straßen, getötet… Als Hauptverantwortliche für die Bombardierung gelten nach den jüngsten Forschungen der deutsche Fliegeroffizier von Richthofen und der spanische Stabsoffizier Vigón… Für das Oberkommando der deutschen Luftwaffe galt Guernica vor allem als erster Versuch eines Flugangriffes auf eine offene Stadt… Die Stadt Guernica erklärte, daß das Gemälde Picassos in Guernica auch in Vertretung für andere von den Truppen Francos und Hitlers bombardierte Städte stehen sollten (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. April 1977)

    Unter dem 1. Mai 1977 berichtete Haubrich aus Madrid: »Vor 40 Jahren zerstörte die deutsche Legion Condor, die von Hitler Francos Bürgerkriegstruppen zu Hilfe geschickt war, mit Brandbomben die baskische Stadt Guernica. Der Name Guernica erhielt schnell Symbolwert, sicher auch deshalb, weil es sich um einen der ersten Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung handelte. Die Zahl der Todesopfer – sie schwankt zwischen 250 und 1500 – ist auch nicht mehr annähernd festzustellen, da drei Tage nach der Bombardierung Francos Truppen die baskische Stadt eroberten. Sie hatten wenig Interesse daran, die Toten zu zählen…

    General Sperrte, der Kommandant der Legion Condor, hatte schon am Abend des Luftangriffes seinen Fliegern befohlen, nicht über die Bombardierung zu reden. Das könnte darauf hindeuten, daß es schon vor dem Angriff zu einer Sprachregelung zwischen der spanischen Militärführung und der Legion Condor darüber kam, wie man die Zerstörung der Stadt erklären wollte.«

    Am 11. Februar 1978 verzichtete Haubrich auf Zahlenangaben. In dem Bericht »Picassos Guernica nach Guernica« erklärte er summarisch, daß oder Bombenangriff der mit Franco verbündeten deutschen Legion Condor einen großen Teil der Zivilbevölkerung der baskischen Stadt getötet hat.« Er hatte immer noch keine Kenntnis von der militärwissenschaftlichen Arbeit Malers genommen. Dafür behauptete er: »Das grundlegende historische Werk über die Bombardierung Guernicas schrieb Herbert R. Southworth… Mitglied der Untersuchungskommission über Guernica.«

    Haubrichs Unkenntnis und Unsachlichkeit prädestinierte ihn selbstverständlich dazu, mit folgenden Worten seine Qualifikation als Apostel der Wahrheit zu beweisen: »Die Version (von der Anzündung der Stadt durch die baskischen Republikaner) wurde trotzdem wieder aufgegriffen in der unseriösen Franco-Biographie des Engländers Crozier und sogar noch 1973 in einer als »Dokumentation« ausgegebenen Fälschung in der Tageszeitung »Die Welt«. (Es handelt sich um den Bericht von Jeffrey Hart.)

    Die Behauptung, Göring habe im Nürnberger Prozeß 1946 eingestanden, den Befehl zur Zerstörung Guernicas gegeben zu haben, ist schon deswegen unsinnig, weil er von Deutschland aus keinerlei Einfluß auf taktische Einzelheiten im Einsatz der Legion Condor wie die versehentliche Bombardierung der baskischen Stadt hatte. Trotzdem wurde sie von dem auf Francos Seite kämpfenden monarchistischen Fliegermajor Juan Antonio Ansaldo in seinem 1951 in Buenos Aires erschienenen Buch »Para Que?« aufgrund von Presseberichten über den Nürnberger Prozeß aufgestellt. Andere Autoren wie Hugh Thomas (1961) und Wilfred von Oven (1978) bezogen sich auf sie. Wenn die von Ansaldo verwendeten Pressemeldungen zutrafen, wurden sie jedenfalls von dem amtlichen Text der Verhandlungsniederschriften des Internationalen Militärgerichtshofes in Nürnberg nicht bestätigt. Göring habe dabei – die Klarstellung ist Maier in seiner zitierten Arbeit zu verdanken – Lediglich von einem allgemeinen und sekundären Erprobungscharakter des deutschen Luftwaffeneinsatzes in Spanien, ohne Guernica zu erwähnen«, gesprochen. Maier zitiert Görings Aussage nach dem offiziellen Text (Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem internationalen Gerichtshof Nürnberg, 14. November 1945 bis 1. Oktober 1946, Bd. IX, Nürnberg 1948, S. 317, zitiert bei Maier S. 9/10) wie folgt: »Der Führer überlegte sich, ich drängte lebhaft, die Unterstützung (an General Franco) unter allen Umständen zu geben. Einmal, um der Ausweitung des Kommunismus an dieser Stelle entgegenzutreten, zum zweiten aber, um meine junge Luftwaffe bei dieser Gelegenheit in diesem oder jenem technischen Punkt zu erproben. Ich sandte mit Genehmigung des Führers einen großen Teil meiner Transportflotte und sandte eine Reihe von Erprobungskommandos meiner Jäger, Bomber und Flakgeschütze hinunter und hatte auf diese Weise Gelegenheit, im scharfen Schuß zu erproben, ob das Material zweckentsprechend entwickelt wurden Ob die von Göring genannte Gelegenheit, im scharfen Schuß zu erproben«, Guernica ausdrücklich einschloß oder nicht, ist unerheblich, weil seine ganze Aussage falsch war. Bei der entscheidenden Unterredung Hitlers mit den Abgesandten Francos am 25. Juli 1936 in Bayreuth, zu der Göring erst gegen Ende hinzugezogen wurde, nachdem Hitler seinen Entschluß zur Hilfeleistung bereits gefaßt hatte, drängte Göring keineswegs lebhaft, wie Wilfred von Oven in seinem Buch »Hitler und der Spanische Bürgerkrieg« (Grabert, Tübingen 1978) aufgrund sorgfältiger Recherchen und der eindeutigen Aussagen des einzigen überlebenden Zeugen der fraglichen Besprechung überzeugend nachgewiesen hat, sondern meldete ernste Bedenken an und riet von dem Unternehmen ganz entschieden ab, so daß er erst von Hitler überredet werden mußte, seine Meinung zu ändern. Natürlich hatte Göring guten Grund, eine solche Aussage wider sein besseres Wissen in Nürnberg zu machen. Man wird ihm das Recht dazu vor diesem Tribunal ebensowenig absprechen können wie das ehrenwerte Motiv, seine Untergebenen und den toten Hitler damit zu entlasten. Daß seine Aussage – in der von Ansaldo oder von den Gerichtsakten festgehaltenen Form – falsch war, kann heute jedenfalls nicht mehr bezweifelt werden.

    Was bleibt übrig? Der »Manchester Guardian« schrie am 30. Juli 1937 in die Welt hinaus: »Niemals hat eine schrecklichere Geschichte die Geschichte verdunkelt.« Niemals… Die Madrider Zeitung »El Alcazar« deutete die Geschichte viel pragmatischer. Als das Gerede um die »Heimkehr« des mittelmäßigen Picasso-Bildes über Guernica die höchste Lautstärke erreichte, meldete sie unter der zweizeiligen Schlagzeile: No sera gratis – El »Guernica« nos costará dos cuadros de Velázquez« – Wir bekommen es nicht umsonst – »Guernica« wird uns zwei Gemälde von Velázquez kosten.

    Am 21. Juli 1979 berichtete »El Pais« in großer Aufmachung, das Picasso-Gemälde, 3,50 x 7,82 Meter schwarz-weiß-grau bemalte Leinwand, komme endgültig Ende 1980 oder Anfang 1981 nach Spanien, obwohl eine von den zwei Bedingungen Picassos – bisher jedenfalls – nicht erfüllt worden sei: Spanien ist Monarchie und keine Republik, an die das Gemälde zurückgegeben werden sollte. Im Madrider Prado aber wird es zu sehen sein, anläßlich von Picassos hundertstem Geburtstag.

    »Erschüttert über den Völkermord, eine der ersten unterschiedslosen Hinmetzelungen der Zivilbevölkerung in der Geschichte«, habe Picasso beschlossen, das Guernica-Bild zu malen, schreibt »El Pais«. Schuld ist die deutsche Legion Condor. Wie könnte es auch anders sein. Und nie und nirgendwo früher und später ist tatsächlich auf dieser Erde ein Völkermord begangen worden. Weder an den Indianern noch an den Armeniern. Es gibt noch viele andere Beispiele. Die Redakteure von »El Pais« kennen sie nicht, wollen sie wahrscheinlich nicht kennen, wollen die Wahrheit nicht zur Kenntnis nehmen, daß Picassos Gemälde nichts anderes ist als gemalte Greuelpropaganda.

    Picasso neben Velazquez im Prado von Madrid. Das bedeutet dann tatsächlich: Guernica und kein Ende…

    Literatur

    Castor Uriarte Aguirreamalloa, Bombas y mentiras sohre Guernica, Bilbao 1976 – Heinrich Dietz, Agitation und Massenhysterie in England, Essen 1941 – Adolf Galland, Die Ersten und die Letzten, München 1953 – Klaus A. Maier, Guernica 26. 4. 1937. Die deutsche Intervention in Spanien und der »Fall Guernica«, Freiburg 1975 – Herbert Molloy Mason, Die Luftwaffe, dt. Ausgabe, Wien/Berlin 1973 – Wilfred von Oven, Hitler und der Spanische Bürgerkrieg, Mission und Schicksal der Legion Condor, Tübingen 1978 – Francisco Franco Salgado-Araujo, Mis conversaciones privadas con Franco, Barcelona 1976 – ders., Mivida junto a Franco, Barcelona 1977 – George Lowter Steer, El arbol de Guernica, Editorial Gudari 1963 – Gordon Thomas y Max Morgan-Witts, El die en que murió Guernica, Barcelona 1976 – Hugh Thomas, Der Spanische Bürgerkrieg, dt. Ausgabe, Frankfurt/M u. Berlin 1961 – Zeitungen und Zeitschriften: ABC Madrid – ABC Sevilla Blanco y Negro Madrid – Die Welt, Hamburg- El Pais, Madrid – El Alcazar, Madrid – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt – Informacion. Alicante – News Chronicle, London.
    Quelle: Deutschland in Geschichte und Gegenwart 28(1) (1980), S. 19-23

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  14. nordmann sagt:

    Persönl. Entgleisung des guten Umgangstons:
    Man mich packt der Hass wenn ich diese Dreckfressen hier labern sehe. Der unfassbare Bericht deutschen Leides, unerwähnt und verleugnet von diesem System und nun erneut von solchen Hosenscheissern wie “foo+christoph” öberflächlich ins Abseits gedrängt schürt Gewaltphantasien in mir. Solchen Freaks würde ich gern einmal persönlich gegenüber stehen und dann nach solch erschütterndem, bewegendem und traurigen Vortrag deren Dreck aus dem Maul laufen hören…ich glaube ich wäre danach vorbestraft. Ich HASSE Abschaum wie euch beide….

    Alles was in unzähligen Regalmetern in bundesdeutschen und ausländ. Archiven verstaubt darf weder vergessen noch verziehen werden, ob zwei poln.Zwerge geifern oder ob Tschechen, ob brit.Denkmäler für Harris und Churchill, ob jährlich die Normandie zum Schauplatz verdrehter Geschichte wird usw…. IMMER WIEDER HALTE MAN SICH DAS LEID WELCHES DEUTSCHE ERDULDEN MUSSTEN VOR AUGEN bevor man leichtfertig von “Geschichte ruhen lassen” spricht. Kreaturen die solches Leid erfanden und veranstalteten, unbestraft , haben Kinder bekommen die heute durch deutsche Straßen laufen könnten oder deutsche Steuergelder via Transferleistung der EU geschenkt bekommen…..

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  15. ich seid doch nich ganz dicht sagt:

    also meine herren, das ausmaß an dummheit der kommentare hier ist ja kaum in worte zu fassen. ein weiterer beweis, dass die menschliche dämlichkeit kaum zu überschätzen ist.

    oder um es mit euren worten zu sagen: “aus den meisten von euch herrenmenschen, hätte man mal besser lampenschirme gemacht.”

    Legen Sie Ihre eigenen Worte doch nicht anderen Menschen in den Mund. Außerdem sollten Sie andere Menschen erst dann als dumm bezeichnen, wenn Sie die hier getätigten Aussagen auch widerlegen können, ansonsten sind Sie nämlich der Dumme. In Zukunft dürfen Sie auch gerne die im Deutschen allgemein übliche Groß- und Kleinschreibung beachten. Ansonsten schnappt die Schere zu. So, jetzt dürfen Sie Ihre ankonditionierte Salivierung fortsetzen und beizeiten diesen Artikel lesen. (Die Schriftleitung)

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Thumb up 4 Thumb down 14

  16. Wilmsch sagt:

    @Du bist doch nicht ganz dicht:
    Da hat die Pawlow-BRD Sie aber schön erzogen. Sie sabbern ohne zu wissen warum und glauben wohl noch am Ende ein Stück Fleisch zu bekommen, weil Sie auf Befehl gebellt haben. Da muß ich Sie aber enttäuschen, die Bauern sind die ersten Opfer.

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  17. angel sagt:

    que malo

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  18. Zeitzeuge sagt:

    Ergänzend kann man hinzufügen, es ging noch viel weiter.
    Bei Amazon findet man das Buch von Bacque, James: Der geplante Tod, Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern 1945-1946. ISBN 3-550-07646-0.
    Wer die Vernichtungszahlen und Schicksale dort liest, dem vergehen die Freundschaften mit den “Siegern”.

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  19. 2martinhe sagt:

    Woher nur der Haß auf die Deutschen sie Foltern und Umzubringen? Die Russen, nein die Stalinisten wollten ihre Weltrevulotion bis zum Atlantik, bei seinen Säuberungen blieben ausschließlich Soldateska, frei nach Ilja Ehrenburg: “TÖTET”, übrig. Die Engländer fühlten sich der “Power of Balance” gestört. Das neue chauvinistische Polen, behätschelt von Frankreich, wollten schon 1929 mit Militärgäulen und Mißgabeln Berlin besetzen! Und die Tschechen, allen voran Benesch, mordeten sie willkührlich Menschen nur weil es Strafrei war? Die Partisanen zu Jugoslavien, dürfen sie die Hände Wehrmachtssoldaten mit Stacheldraht auf den Rücken fesseln, um sie dann am Bauche aufzuschlitzen, das die Gedärme herausfallen?
    Diejenigen, die Trotz seiner belegbaren Friedensabsichten durch England und Frankreich (widerstrebend, Hoogan) der Krieg erklärt wurde, und schnell mittels der Lüge von Pearl Habour der Großindustrielle Jude Bernard Baruch in das militärische Mordsgeschäft im Auftrage des damaligen amtierenden Präsidenten F. D. Roosevelt eingeweiht wurde. Die Bombardierung der Lebendbevölkerung der Kriegswahnsinnigen Churchill, Roosevelt und des Einfalls des Babaren Stalins mit seiner Roten Armee forderte weit mehr Opfer, als im ersten 30jährigen Krieg 1618 -1648. Jetzt, im Jahre 2010 gibt es keinen Churchill, Roosevelt, oder Stalin mehr. Diese Verantwortlichen an der “Angst des weissen Mannes” (Peter Scholl-Latur), gibt es nicht, Und solange sich Oberbehaupt Obama aus angeblich Grossamerika sich nicht bequemt, in erster Linie den Deutschen, Irakis, Afganis, den Iranis, auch Pakistanis zu entschuldigen ersucht ist, wird der ach so freie Westen zu einem Hustenbongbong!

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  20. drauf und drann sagt:

    Was mir bei derartigen Diskussionen immer wieder auffällt ist das die,ich nenn sie mal “Gegenseite”, die Glaubwürdigkeit der eher deutschfreundlichen Berichte immer anzweifelt.
    Das ist natürlich ihr gutes Recht, ich glaub auch nicht alles was ich so lese, aber warum sie dann diese durchaus auch gesunde Skepsis bei der offiziellen Geschichtsschreibung völlig ausblendet, bleibt mir ein Rätzel ?

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  21. Propaganda sagt:

    Die von der Legion Condor an der spanischen Zivilbevölkerung verübten Kriegsverbrechen – dem Luftangriff auf Guernica fielen hunderte Zivilisten zum Opfer – sind bis heute ungesühnt. Aus dem anfangs eher sporadischen Zusammenspiel zwischen Francos Bodentruppen und deutschen Luftwaffenverbänden entwickelte sich ein strategisches Konzept, das für den weiteren Verlauf des Bürgerkrieges charakteristisch werden sollte. Die Republikaner wurden aus ihren Verteidigungsstellungen gebombt, die feindliche Infanterie rückte nach, während die sich zurückziehenden republikanischen Soldaten und die fliehende Zivilbevölkerung von deutschen Bomber- und Jagdstaffeln attackiert wurden. Nachdem der Vormarsch der franquistischen Truppen durch die zunehmende Gegenwehr der republikanischen Verbände zum Stehen gekommen war, konzentrierte sich die Legion Condor unter Führung des Generalmajors Hugo Sperrle und seines Stabschefs Wolfram von Richthofen auf die Erprobung neuer Waffensysteme und Luftkriegstechniken. Nach einer im Dezember 1936 begonnenen »Testreihe« wurden die durch die Bombenwirkung verursachten Schäden schriftlich wie photographisch dokumentiert. Bei einer solchen Bombardierung von Bujalance und Montoro starben am 14. Dezember 1936 etwa 100 Menschen; mehr als 200 Gebäude wurden zerstört.

    Im Frühjahr 1937 befahl Franco angesichts der Misserfolge bei den Angriffen auf Madrid und auf Ratschlag der Legion-Condor-Führung den Angriff auf den militärisch schwachen, aber rohstoffreichen Norden Spaniens. Hier wurde das im Sommer 1936 erstmals erprobte strategische Konzept mit Erfolg angewendet. Die Stellungen der republikanischen Soldaten im baskischen Bergland wurden durch systematische Bombardements für einen anschließenden Angriff der Infanterie vorbereitet; das Gleiche galt für die baskischen Städte Ochandiano, Durango, Elorrio, Eibar oder Guernica, die an Knotenpunkten für den Nachschub lagen und für Straßen, auf denen Zivilisten und Soldaten vor dem nachrückenden Feind flohen

    Beim Angriff auf Guernica am 26. April 1937 wurde das Zusammenwirken von Bombern und Jägern sowie ein neues Bombenabwurfverfahren erprobt. Der britische Kriegsberichterstatter George L. Steer berichtete als erster über den Luftangriff: „Zuerst warfen kleine Gruppen von Flugzeugen schwere Bomben und Handgranaten über der ganzen Stadt ab, wobei sie sich hübsch ordentlich ein Gebiet nach dem anderen vornahmen. Dann kamen die Jagdflieger im Tiefflug und beschossen aus Maschinengewehren die, die in Panik aus den [bereits getroffenen] Bunkern rannten. … Das Ziel war es offenbar, die Bevölkerung wieder unter die Erde zu treiben, denn nun erschienen bis zu zwölf Bomber auf einmal und warfen schwere Bomben und Brandbomben, … um die Häuser zu zerstören und sie über den Opfern verbrennen zu lassen.“

    Die Reihe der von der Legion Condor begangenen Kriegsverbrechen setzte sich bei den Kämpfen am Ebro-Bogen im Sommer 1938 sowie dem Dauerbombardement der katalanischen Hauptstadt Barcelona zwischen dem 21. und 25. Januar 1939 fort. Tausende Einwohner Barcelonas fielen den Luftangriffen und anschließenden Massakern der franquistischen Truppen zum Opfer. So flog auch die von dem Jagdflieger Werner Mölders befehligte Jagdstaffel in der Schlacht um den Ebro-Bogen zahlreiche Einsätze. Zehntausende Soldaten und Zivilisten starben im Laufe der sich bis in den November hinziehenden Kämpfe am Ebro, die allgemein als Verdun des Spanischen Bürgerkrieges bezeichnet werden. Angesichts der Luftüberlegenheit der auf Francos Seite kämpfenden Fliegerverbände scheint ein Eingreifen der Jagdstaffeln in den Bodenkampf, Angriffe auf Truppenverbände, Ortschaften und Zivilisten mehr als wahrscheinlich, zumal diese in Selbstzeugnissen Mölders bereits aus dem Mai 1938 nachgewiesen sind.

    So, da habt ihr eure Fakten für die Verbrechen unserer Väter und Großväter. Das ist auch keine ‘Feindpropaganda’, die das deutsche Volk gezielt schlecht machen will. Ich könnte einfach nur kotzen, wenn ich einige der Kommentare hier lese. Das eigene Land lieben ist ja ok, aber ihr verfälscht die Geschichte. Die Amis, die Russen, die Tschechen und die Briten haben Kriegsverbrechen begangen, die deutschen aber genauso. Sie haben millionen von Soldaten in KZs und Vernichtungslager geschickt und tausende Soldaten exekutiert, obwohl sie sich ergeben haben. Der ‘Feind’ hat auch tausende Soldaten getötet, das ist aber noch lange kein Grund, diese Länder wegen Kriegsverbrechen zu beschuldigen und die eigenen zu leugnen. Ich dachte die rechten besitzen so ein starkes Ehrgefühl? Dann steht auch zu den deutschen Verbrechen!
    Wie kann man auf die Soldaten stolz sein die mitverantwortlich waren für den Tod von 6 Millionen Juden, die einfach nur getötet wurden weil sie Juden waren?
    Und überlegt mal, wie hätte denn London oder New York nach dem Krieg ausgesehen, hätte Deutschland den Krieg gewonnen?

    Ich weiß, dass das den meisten hier nicht schmecken wird, was ich geschrieben habe. Nur zu, bewertet mich ruhig negativ.

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  22. ubique sagt:

    @Propaganda sagt:
    14. Juli 2010 um 17:51

    “Und überlegt mal, wie hätte denn London oder New York nach dem Krieg ausgesehen, hätte Deutschland den Krieg gewonnen?”

    Etwa so wie Paris 1941?

    Die blieb unzersört. Paris wurde in den nachfolgenden Jahren ausschließlich von den Alliierten bombadiert.

    Und was den spanischen Bürgerkrieg anbetrifft, so sind auf beiden Seiten etliche Greueltaten verübt worden, das ist unbestritten. Die republikanischen waren zahlreicher, sie waren ja auch “internationaler”. Die spanische Nation ist jedoch heute unter ihrer wiedererneuerten Krone versöhnt. Da halte ich es ganz mit dem Ex-Diplomaten der Republik und Historiker Salvador de Madariaga: “Die Republik ist Geschichte.” Und wenn wir schon beim “wäre” und “hätte” sind: Unter einem anarcho-stalinistischen Regime hätte das Land im darauffolgenden Weltkrieg wohl kaum seine Neutraliät wahren können. Spanien ist somit auch einiges erspart geblieben. Lediglich die tapferen Freiwilligen der Legion “Conder” zogen für die Achsenmächte in den Krieg. Und noch bis in die siebziger Jahre traf man in Spanien so manchen Veteran, der stolz auch das Eiserne Kreuz in seiner Ordensspange trug.

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  23. Herr Soundso sagt:

    Wie kann man auf die Soldaten stolz sein die mitverantwortlich waren für den Tod von 6 Millionen Juden, die einfach nur getötet wurden weil sie Juden waren?
    Dieser Unsinn rückt den Rest Ihres Beitrages in ein schlechtes Licht und läßt eine Überprüfung der darin gemachten Angaben nicht der Mühe wert erscheinen.

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  24. alchard sagt:

    “Gechichte ist nicht, was geschehen ist. Geschichte ist das, was niedergeschrieben wurde.”

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  25. nordmann sagt:

    @ Propaganda:
    Der Beitrag ist absoluter Mist und nur nachgeplapperte Propaganda des Feindes.Guernica ist überhaupt nicht völlig bombardiert worden sondern es ging lediglich um eine Brücke. Wenn Sie sich auch nur ein bisschen mit Technik UND Geschichte auskennen würden und eins und eins addieren könnten würde selbst Ihnen diese Manipulierung auffallen aber das scheint Ihr Geist nicht zu schaffen dass zeigt Ihr Satz mit den Soldaten bereits eindeutig.Zum einen waren bei dem Angriff auf Gernika lediglich 1 Dornier Do 17,später 3 Savoia-Marchetti SM79,noch später 10 Heinkel He-51 und Ihre Seite behauptet auch noch 27 Ju52. Wenn Sie zählen können ist das eine Gesamtzahl von maximal 41 Flugzeugen, welch wahnsinnige Menge wenn man bedenkt dass anglo-amerik. Bomberverbänder der Flying-Fortress (um Längen größer und mehr Ladekapazität) mit 1000-Flugzeug-Verbänden deutsche Städte terrorisierten.41 Flugzeuge, die Heinkel He51 z.B. sah aus wie aus wie von 1918, was dieses Flugzeug geladen haben kann ist lächerlich,die einzigen denen man eine als Ladung zu bezeichnende Menge hätten leisten können waren die Ju52 und da ist noch nicht ganz klar wozu diese da gewesen sein sollen. Letztlich gibt selbst die “achso-wertfreie” Feindpropaganda eine Opferzahl zwischen 200-300 an, Gesamtzahl der damaligen Einwohner um die 6000 und es waren sehr viele Flüchtlinge in der Stadt, also keine 5% Opfer bei dem von Ihnen so bildlich geschilderten “Flächenbombardements” von 41 Flugzeugen. Wissen Sie eigentlich was durchschnittlich an deutschen Opfern zu beklagen war wenn die alliierten Bomber wieder den Rückflug antraten? Das ging über die tausende je Angriff.
    Sie haben einfach nur keine Ahnung und kopieren wahrscheinlich nur andere Meinungen die Ihnen ja achso bereitwillig zur Verfügung gestellt werden, aber Ihrer gibt es viele, die Lügen und Feindpropaganda einfach aufnehmen ohne das Gehirn einzuschalten oder sich selbst zu informieren.
    Weiterhin werden hier wieder rhetorisch wirksam Opferzahlen genannt ohne auf die Opfer durch die Gegenseite einzugehen oder diese nur zu nennen.Barbarische Szenen spielten sich dort ab und diese Seite hat wahrlich keinen Grund Franco irgend etwas aufzurechnen. Aber Francos-Spanien ist mir eigentlich völlig Schnuppe denn die Legion war nur da um dort keinen russisch-freundlichen Staat entstehen zu lassen, wie Franco uns das “gedankt” hat (noch nicht einmal einen Flottenstützpunkt hat er uns später in Spanien gewährt geschweige denn Aufmarschgebiete) die Geschichte gezeigt, man hätte ihn krepieren lassen sollen aber das wusste man damals noch nicht.Spaniens Opferzahlen sind völlig unrelevant es sei denn Sie lassen sich auf ein umfassendes Aufzählen aller menschlichen Opfer der letzten 150 Jahre ein doch dann geht Ihre angelesene Meinung baden.
    Menschen wie Sie werden niemals begreifen was es heißt mit der letzten Patrone einer Übermacht gegenüber zu stehen aber zu wissen dass wenn man ginge das Hinterland nicht mehr genügend Zeit zur Flucht hatte, auch wissen Sie nichts über das ritterliche Handeln der deutschen Soldaten, sie verfallen der Propaganda und bewerten einzelne Fälle die jeweils eine eigene Geschichte haben und auch nicht unbestritten sind als wäre die gesamte Wehrmacht dabei gewesen. Mal ein Beispiel für Sie: die Waffen-SS Division “Hitlerjugend” hat bei tagelangen Schlachten in der Normandie die eigenen Sanitäter aufs umkämpfte Schlachtfeld geschickt um Tommies zu verarzten, wahrscheinlich die die sie dann später erschossen nach dem Befehl der Amerikaner jeden Waffen-SS-Soldaten sofort zu erschießen usw. Kurzum Sie wissen gar nichts geben nur die üblichen Verunglimpfungen wieder, Oradour,Malmedy, Gernika usw….immer die alte Leier aber durch ständiges wiederholen überzeugen Sie nur Ihresgleichen….MEIN OPA WAR KEIN MÖRDER…wenn der Ihre einer war würde das einiges erklären.

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  26. nordmann sagt:

    “…Und überlegt mal, wie hätte denn London oder New York nach dem Krieg ausgesehen, hätte Deutschland den Krieg gewonnen?…”
    Vielleicht wäre die Wall-Street nicht das Finanzzentrum geworden sondern London, vielleicht wäre der ganzen Welt die amerik.Lebensweise erspart geblieben, vielleicht hätten die Palästinenser noch ihr Land und das ohne Bomben und Panzer.
    Vielleicht aber auch wie Bagdad,Palästina,Berlin, Hiroshima,Nagasaki,ganz Vietnam,Korea,Indianerdörfer,Katyn,Nemmersdorf,Dresden,Nürnberg und weitere 159 deutsche Städte?
    Sie wissen überhaupt auf welches dumme Gebiet Sie sich da einlassen, gewinnen können Sie da keine Punkte aber bitte lassen Sie uns den Reigen beginnen.

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  27. nordmann sagt:

    Nicht Hitler hat England den Krieg erklärt, nicht die Luftwaffe hat tausende Tonnen auf Englands Städte abgeworfen und Hitler hat ebenfalls nie Weltbeherrschungsabsichten geäussert, dafür gibt es Regalmeter an Beweisen, was aber hat denn Ihre Überseeweltmacht in Europa verloren gehabt? Gar zweimal. Ich freue mich jetzt schon auf die Antwort.

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  28. ubique sagt:

    nordmann sagt:
    14. Juli 2010 um 20:18

    “…wie Franco uns das “gedankt” hat (noch nicht einmal einen Flottenstützpunkt hat er uns später in Spanien gewährt geschweige denn Aufmarschgebiete) die Geschichte gezeigt,…”

    Ich verstehe Ihren Sarkasmus, lieber Nordmann, aber in diesem Punkt muß ich Ihnen widersprechen. Das erschöpfte Spanien war 1939 zu weierreichenden Kriegsanstrengungen nicht fähig. Ein Eintreten Spaniens auf Seiten der Achsenmächte hätte nur noch eine zusätzliche Front bedeutet. Es wäre ein Land von über 500.000 qkm Größe zu verteidigen nötig geworden. Auch ein Flottenstützpunkt hätte die Lage der mitteleuropäischen Länder nicht verbessert, denn er wäre sicherlich für die Alliieren ein Vorwand für eine Besetzung Spaniens gewesen. Im Endeffekt hätte auch das nur wieder zu einer weiteren Front geführt. Mehr als die freiwillige Legion “Condor” war damals einfach nicht drin, ohne Mitteleuropas Südwestflanke zu destabilisieren.
    Nebenbei sei noch daran erinnert, welch geostrategisches Desaster der Kriegseintritt Italiens für Deutschland bedeutete. Die durch Italien heraufbeschworene Südfront hat die Mitteleuropäer entscheidend geschwächt. Sie brachte ihnen einen Kriegsschauplatz zwischen Alpen und Sahara ein, ohne irgendeinen erkennbaren militärischen Nutzen.

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  29. nordmann sagt:

    Das mit Spanien mag sein und das mit Italien stimmt ebenso aber ein bisschen mehr Dank hätten sich einige so auch ich schon von Franco gewünscht und Ribbentrop war oft genug in Barcelona um Franco zur Unterstützung zu bewegen.

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  30. nordmann sagt:

    Auf der anderen Seite wäre Spanien gerade als die Besetzung Siziliens begann ein guter Standort gewesen um die Alliierten Kräfte abzuriegeln.Gleiches beim Nachschub für Rommel.

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  31. nordmann sagt:

    Vor allem wenn man sich die Karte ansieht wäre Spanien mit seiner Küste und vor allem dem Tor, Gibraltar,ein willkommener Riegel gewesen, vielleicht vergleichbar mit der Normandie.

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  32. ubique sagt:

    Errata!
    Leider haben sich in meinen Beiträgen ein paar Schreibfehler eingeschlichen. Außerdem muß es natürlich statt LegionCondor BlaueDvision/DivisiónAzul bzw. División Española de Voluntarios heißen. Ich bitte dies zu entschuldigen.

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