Internet Offline dank gekappter Verbindungen
5. Februar 2008 in Nachrichten
Vergangene Nacht ist das nunmehr vierte unterseeische Glasfaserkabel, das für das Funktionieren des Internets im Mittleren Ostens verantwortlich ist, gekappt worden. Laut Medienberichten wären Schiffsanker dafür verantwortlich gewesen, deshalb gab es auch nie vorher so einen Zwischenfall, sondern gerade jetzt vier davon. Viel interessanter ist dabei allerdings auch die Tatsache, daß die Kabel in Zonen liegen, die für Schiffsverkehr gesperrt sind und zudem so konstruiert sind, daß sie selbst stärksten Belastungen standhalten. Diese Hauptkabel sind nämlich nicht mit irgendwelchen Plastikkäbelchen in ihrer Wohnung vergleichbar, sondern haben einen Durchmesser von sieben Zentimetern. Das eigentliche Kabel liegt im Zentrum und ist umhüllt von mehreren zentimeterdicken Schutzschichten bestehend aus verstärkten Stahldrähten, sowie Silikon- und Kunststoffschichten, umhüllt von einer Kupferhülle.
Auch eine Auswertung des gesamten Seeverkehrs durch Ägypten kam zu dem Schluß, daß sich mindestens zwölf Stunden vor und nach dem Zusammenbrechen der Leitung kein Schiff in der Nähe aufhielt. Glücklicherweise hat die BR Deutschland Israel vor Kurzem mehrere U-Boote geschenkt, die sicherlich gerne bei der Aufklärung behilflich wären, oder haben wir uns da jetzt versprochen?

limeswache said on 5. Februar 2008
Welche Klasse von U-booten ist hier angesprochen ?
Das neue welteite Topmodel, u 40 oder so ?
Das mit dem Brennstoffzellenantrieb ?
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denkste said on 5. Februar 2008
@limeswache
Natürlich, die Juden lieben deutsche Qualitätsarbeit. Siehe diese Artikel aus dem Jahre 2002:
”
Israel rüstet deutsche U-Boote mit Atomraketen aus
Knut Mellenthin
Wie die „Washington Post“ jetzt berichtet, ist die israelische Kriegsmarine dabei, drei von Deutschland gelieferte U-Boote mit Cruise Missiles auszustatten, die Atomsprengköpfe tragen können. Israel gab hierzu postwendend ein Dementi ab, dass bei näherem Hinsehen jedoch überhaupt keines ist. Das Oberkommando der israelischen Marine bestritt lediglich, dass Israel bereits Cruise Missiles mit Atomsprengköpfen besitzt, und fügte vielsagen hinzu: „Wir wären froh, wenn wir ein paar davon hätten.“ – Dieses Pseudo-Dementi besagt lediglich, dass die U-Boot-fähigen nuklearen CM’s Israel sich noch im Entwicklungs- und Erprobungsstadium befinden und dass noch nicht sämtliche technischen Probleme gelöst sind.
Der Sachverhalt ist im Wesentlichen schon seit mehreren Jahren bekannt und war bereits Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen. Die drei U-Boote sind bei den Howaldtswerken Deutsche Werft AG (HDW) und der Thyssen Nordseewerke AG gebaut worden. Der konkrete Auftrag erfolgte Mitte der 90er Jahre, das letzte der U-Boote wurde vor Jahren an Israel übergeben. Der Stückpreis wird mit 680 Millionen DM angegeben. Die ersten beiden U-Boote wurden ganz oder überwiegend aus dem deutschen Haushalt im Rahmen der Militärhilfe finanziert; die Kosten des dritten teilten sich Deutschland und Israel.
Die U-Boote tragen die ihnen von der israelischen Marine gegebene Bezeichnung „Dolphin“, Delphin. Tatsächlich entsprechen sie weitestgehend dem jüngsten deutschen Typ U-212, doch enthalten sie von diesem abweichend spezielle elektronische Komponenten, die von der israelischen Industrie produziert wurden. U-212 gilt weltweit als eines der modernsten, wenn nicht sogar das modernste U-Boot, das zur Zeit verfügbar ist. Es hat 10 Torpedorohre. Vier von diesen haben einen größeren Durchmesser und sind zum Abschuss von Lenkflugkörpern geeignet. Hieß es zunächst, Israel bemühe sich zu diesem Zweck um die Anschaffung der US-amerikanischen Lenkwaffe „Harpoon“, so arbeitet es inzwischen an der Entwicklung einer eigenen U-Boot-fähigen CM, die von den Amerikaner als „Popeye Turbo II“ bezeichnet wird. Ihre Reichweite soll zur Zeit bei 1.500 Kilometern liegen. Einen vermutlich ersten Test dieses Lenkflugkörpers unternahm die israelische Marine im Mai 2000 im Indischen Ozean.
Deutschland hat also ein atomar nachrüstbares Waffensystem an ein Land geliefert, das den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat und das fieberhaft an der massenhaften Produktion von Atomwaffen ebenso wie an deren Weiterentwicklung arbeitet. Nach Schätzung der wohl kompetentesten Stelle, Jane’s in London, besitzt Israel bereits etwa 400 Atomwaffen mit einer Gesamtstärke von 50 Megatonnen. Eine Megatonne entspricht dem 80-fachen der Hiroshima-Bombe. Nach anderen Schätzungen hat Israel 100 Kurz- und Mittelstreckenraketen vom Typ „Jericho“, sowie eine nicht zu präzisierende Zahl von Atombomben, die von F-16-Kampffliegern abgeworfen werden können.
Offiziell hat Israel bis heute nicht einmal zugegeben, dass es überhaupt Atomwaffen besitzt, obwohl daran überhaupt kein Zweifel möglich ist. Die „Washington Post“ bemerkt dazu, dass die US-Regierung die israelische Diskretion begrüßt und zitiert hierzu einen nicht namentlich genannten ehemaligen hochrangigen US-Diplomaten: „Würde Israel sich eindeutig äußern, würde das Probleme mit seinen Nachbarn wie Ägypten und Syrien schaffen.“ Solange Israel nicht offen über seinen Atomwaffen-Besitz spricht, werde dieser von den Regierung der Nachbarstaaten nicht als offensive Bedrohung aufgefasst.
Dass die U-Boote aus Deutschland von den israelischen Streitkräften in erster Linie dazu benutzt werden sollen, die „Triade der atomaren Abschreckung“ (auf dem Land, in der Luft und im Wasser) abzurunden, war schon im Anfangsstadium der Verhandlungen über die Lieferung kein Geheimnis. Der frühere Kommandant der israelischen Marine, Generalmajor Avraham Botzer, erklärte bereits im Dezember 1990 im Fernsehen, das Land brauche U-Boote nicht nur, um feindliche Kriegsschiffe anzugreifen, sondern auch als Plattform für Waffensysteme, die der Abschreckung gegen einen Angriff mit nicht-konventionellen Massenvernichtungswaffen dienen sollen.
Angeblich soll die Ausrüstung der von Deutschland gelieferten drei U-Boote mit nuklear bestückten Cruise Missiles dazu dienen, ein Abschreckungspotential zu schaffen, das auch einen schweren Angriff Iraks oder Iran mit Massenvernichtungswaffen überleben könnte. Um dies zu begründen, wird die Gefahr beschworen, dass eines dieser Länder schon in wenigen Jahren, vielleicht schon in zwei Jahren Atomwaffen besitzen könnte. Tatsächlich sind beide Länder noch weit davon entfernt, auch nur eine einzige kriegsfähige, tatsächlich einsetzbare Nuklearwaffe zu entwickeln. Und die Vorstellung, sie könnten – ohne dass die USA vorher eingreifen – ein Potential entwickeln, das groß genug wäre, um Israels auf dem Land stationierte Atomwaffen mit einem Angriffsschlag auszuschalten, ist fernab der Realität. “
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NPD KV UNNA / HAMM said on 6. Februar 2008
Auch die US Marine hat spezielle U Boote, die dafür geeignet sind diese Kabel zu zerstören, bzw den Fernmeldeverkehr in diesen Kabeln zu überwachen.
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Me262 said on 7. Februar 2008
Mittlerweile ist ein fünftes Kabel gekappt. So ein Zufall.
http://www.dslreports.com/shownews/Fifth-Undersea-Cable-Cut-91634?nocomment=1
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Wilmsch said on 7. Februar 2008
Das amerikanische U-Boot USS Jimmy Carter ist mit einer speziellen Vorrichtung ausgestattet den Datenverkehr von Unterseekabeln abzuhören oder diese zu zerstören: http://thegallopingbeaver.blogspot.com/2008/02/where-is-uss-jimmy-carter.html
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