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03. September 2010

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Dr. Lyle Rossiter: “Gutmenschen klinisch geisteskrank”

Als Bemerkung voraus möchten wir darauf hinweisen, daß Dr. Lyle Rossiter in seinen Schriften das Wort “Liberal” (Liberaler) benutzt. Die genauere Bedeutung ließe sich aber mit dem übersetzen, was man in der Bundesrepublik oft als “Gutmensch” bezeichnet, was sich aber ebenso auf die Politiker aller politischen Richtungen in der heutigen Bundesrepublik anwenden läßt. Besonders stark ist dieses Gutmenschentum etwa bei den Grünen und der Linken ausgeprägt, aber auch CDU, FDP und SPD glänzen damit.

Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

“Basierend auf stark irrationalem Glauben und Gefühlen untergraben moderne Liberale unerbittlich die wichtigsten Prinzipien, auf denen unsere Freiheiten gegründet wurden” sagt Dr. Lyle Rossiter in seinem Buch “The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness.” (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn). Dr. Rossiter ist nicht irgendwer, sondern hat in seiner 35-jährigen Laufbahn über 1.500 Patienten behandelt und erstellte psychologische Gutachten in über 2.700 Gerichtsverfahren. “Wie verzogene und wütende Kinder rebellieren sie gegen die normalen Verantwortungen von Erwachsenen und fordern, daß ein elterlicher Staat ihre Bedürfnisse von der Wiege bis zum Grab befreidigt.” so Rossiter über Gutmenschen.

Rossiter geht davon aus, daß das öffentliche zur Schau gestellte Gutmenschentum nur als psychologische Krankheit verstanden werden kann: “Ein Sozialwissenschaftler, der die menschliche Natur versteht, wird die wichtige Rolle freier Entscheidungen, freiwilliger Zusammenarbeit und moralischer Rechtschaffenheit nicht abtun, wie Gutemenschen dies tun. Ein politischer Führer, der die menschliche Natur versteht, wird nicht die persönlichen Unterschiede in Talent, Antrieb, persönlichem Einsatz und Arbeitsethos ignorieren, und dann versuchen der Bevölkerung wirtschaftliche und soziale Gleichheit aufzuerlegen, wie Gutmenschen dies tun. Ein Gesetzgeber, der die menschliche Natur versteht, wird keine Gesellschaft schaffen, welche die Bürger eines Landes überreguliert und überbesteuert, ihren Charakter verdirbt und sie zu Zöglingen des Staates macht, wie Gutmenschen dies tun.”

Dr. Rossiter führt weiter aus, wie sich Gutmenschen die Schwächen und Ängste zunutze machen, indem sie der Gesellschaft einreden, daß bestimmte Gruppen benachteiligt wären und sie deshalb ein Recht auf Vorzugsbehandlungen oder sonstige Kompensationen hätten. Außerdem lehnten Gutmenschen die Eigenverantwortlichkeit des Individuums ab und ordnen das Individuum vielmehr dem Willen des Staates unter. Auch nährten Gutmenschen immer wieder die Gefühle von Neid und Mißgunst.

“Die Wurzeln des Gutmenschentums -und der damit verbundene Wahnsinn- kann deutlich an der Entwicklung des Kindes vom Säugling bis zum Erwachsenen nachvollzogen werden und wie eine verquere Entwicklung die unvernünftigen Denkweisen des Gutmenschen produzieren. Wenn der moderne Gutmensch über imaginäre Opfer heult, Wut gegen imaginäre Bösewichte aufstaut und vor allen Dingen, wenn er das Leben von Menschen bestimmen will, die sehr wohl kompetent sind ihr eigenens Handeln zu bestimmen, dann wird die Neurose des Gutmenschen schmerzlich sichtbar.”

Der französische Schriftsteller und selbsternannte Linksintellektuelle Jean-Louis Servan-Schreiber erkannte in seinem Buch “Die totale Herausforderung. Die Entscheidung der achtziger Jahre” die Gründe, warum so viele Menschen in der heutigen Zeit Selbstverantwortung scheuen und lieber andere Gründe für persönliches Versagen finden: “Eine einzige Idee hat unser Jahrhundert, unterstützt von zwei zeitgenössischen Säulen, der Psychologie von Freud und dem Sozialismus von Marx, dominiert, nämlich daß das Individuum nicht die Hauptverantwortung dafür trägt, was es ist und tut. Diese zwei a priori Konzepte menschlicher Erfahrung machen uns zu verwundbaren und machtlosen Individuen, die umsorgt werden wollen.”

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Kommentare

26 Kommentare zu “Dr. Lyle Rossiter: “Gutmenschen klinisch geisteskrank””

  1. Wilmsch sagt:

    Wie Recht der gute Mann doch hat. Vor ein paar Wochen meldete ich in einem Forum an, das nur so von Gutmenschen wimmelte. Alleine eine andere Meinung zu haben reichte schon aus, daß sich die ganze Meute auf mich stürzte. Natürlich hatten die Gutmenschen keine Gegenargumente und nicht einmal Argumente für ihre eigenen Thesen, aber diese Dissonanz scheint nicht zu stören. Das auf eine Geisteskrankheit zurückzüführen erscheint daher logisch.

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  2. GermannX sagt:

    Vermutlich hat er recht. Ach wie ich mir manchmal wünsche, um 1800 in den USA zu leben. Nicht dass es gerecht gewesen wäre, die Indianer zu vernichten und nicht, dass das Leben dort optimal gewesen wäre, aber man war doch ziehmlich frei. Mein Traum wäre dem entsprechend auch ein Nationalliberalismus der monarchistisch geführt ist. Der Kaiser hat in Friedenszeiten aber nur die Pflicht, die grundlegende Verwaltung am Laufen zu halten und vor allem die Rechte der Bürger zu schützen. Im Kriegsfall darf das gerne etwas anderst aussehen aber zumindest für Friedenszeiten wäre das mein absoluter Traum, mal endliche einen freihen Staat zu haben in dem man tun und lassen kann was man will, solange man nicht direkt einem anderen damit Schaden zufügt.

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  3. GermannX sagt:

    Sollte natürlich “mal endlich” heißen.

    PS:
    Bin ich deshalb schon Gutmensch? Ich glaube kaum… (träumen darf man ja)

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  4. Stürmer sagt:

    Was würdest du denn so “tun und lassen”, in diesem Traumstaat, GermannX? Nenne mir bitte Beispiele. Dann kann ich mir ein genaueres Bild machen, was du meinst.

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  5. Mönch Gregor sagt:

    “Klinisch geisteskrank” klingt ein wenig nach UDSSR, die ja ihre nichtkriminellen Regimegegner mit dieser Begründung in die Irrenanstalten verbrachte. Ich würde eher von “pathologischer Gemütskrankheit” infolge degenerativen Gesellschaftsverfalls sprechen.

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  6. Patria sagt:

    Den Vergleich (Hitler, Stalin) finde ich unpassend und in Bezug auf Gefolgsleute hätte ich eher “blinde Gefolgsleute” geschrieben.

    Bis auf das Detail finde ich den Artikel inhaltlich und stilistisch klasse.

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  7. Frank sagt:

    Tun-und-lassen-können beinhaltet tausende Facetten der Freiheit. Manche davon sind umweltschädlich, manche davon lärmbelästigend, manche davon gegen die gängige Ordnung. Aber die meisten Tätigkeiten im heutigen Europa erfordern das Lesen von Tonnen von Gesetzespapieren.

    Aber wir wollten ja schreiben, was alles in einer wirklich freien Gesellschaft erlaubt ist, was bei uns verboten wurde oder unmöglich ist:

    - eigenes Grundstück irgendwo im Niemandsland kaufen, notariell eintragen und ein Haus drauf bauen.

    - als geistig gesunder, nicht vorbestrafter, verantwortungsbewußter Erwachsener eine Waffe besitzen, nicht um unschuldige Tiere zu jagen oder Tontauben zu schießen, sondern seine Familie und sein Haus zu schützen, wenn die Polizei wieder mal Stunden bis zum Tatort braucht

    - sein eigenes kleines Unternehmen gründen und ohne jede öffentliche Stellenausschreibung weiße, nicht-behinderte Männer einstellen, weil man die persönlich gut kennt

    - sein eigenes kleines Mietshaus vermieten an weiße, nicht-behinderte Männer mit einem festen Job, aber an niemanden anderen, wenn man nicht sicher ist, dass die die Wohnung und den Hausfrieden erhalten.

    - verhindern, dass 50% der Steuereinnahmen an alle Welt verschenkt werden.

    - eine Partei wählen, die wirklich Steuern senkt und Ausgaben kürzt

    - einen Aufkleber “I support Israel” an sein Auto kleben, ohne Schaden zu nehmen

    - als orthodoxer Jude unbehelligt nachts in Duisburg-Marxloh mit der U-Bahn fahren

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  8. Me262 sagt:

    Einen Aufkleber “I support Israel”, von dem mein Vorredner spricht, braucht es nicht.

    Wir alle, sofern wir Steuern zahlen, unterstützen Israel ohnehin.

    Ob wir es wollen oder nicht.

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  9. Helmut Zott sagt:

    Man sollte in ähnlicher Weise die psychische Situation der Muslime untersuchen.

    Seit nunmehr über einem Jahrtausend wird die Menschheit von einem Analphabeten aus der arabischen Wüste zum Narren gehalten, der seine pathologischen Zustände zu gottgewirkten Offenbarungen aufblähte und den geforderten Glauben daran sogar mit dem Schwert erzwang.
    Beim Islam haben wir es möglicherweise mit einer Instrumentalisierung und Institutionalisierung von krankhaften Erscheinungen zu tun. Der Aspekt, den Islam als Ausdruck der Erkrankung Mohammeds zu verstehen, sollte von der Wissenschaft klarer in den Blick genommen werden.
    Im Vorwort der Koranübersetzung von Ludwig Ullmann schreibt Dr. Leo Winter, der diese Übersetzung neu bearbeitet und erläutert hat, folgendes: „Um die Jahrhundertwende überfielen Mohammed immer häufiger krankhafte, vermutlich epileptische und Trancezustände, die er nicht immer zu beherrschen vermochte. Er fühlte sich von Dämonen verfolgt, flüchtete in die Einsamkeit des Berges Hira und lebte dort wochenlang zurückgezogen. Hier überkam ihn die erste Offenbarung (96.Sure) – medizinisch wird kurzerhand von religiösem Wahnsinn gesprochen.“ Seit der Mönch Theophanes (752-817) in seiner Chronik schrieb, dass Mohammed unter Epilepsie gelitten habe, wiederholten die meisten Historiker diese Meinung.
    Erst als sich im späten 19. Jahrhundert bessere Theorien über Psychopathologie ergaben, wurde diese Diagnose in Frage gestellt. Eine bessere wissenschaftliche Auswertung der Quellen hat ergeben, dass bei ihm Symptome von Akromegalie vorlagen, mit einigen psychopathologischen paranoiden Eigenheiten.

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  10. CD sagt:

    Bei genauerer Beleuchtung ist ‘Gutmenschentum’ eine Suchtkrankheit. Die Droge ist ‘Gutes zu tun’, die Dealer sind unsere Medien, die Hersteller sind unsere Politiker und das Drogenkartell ist die EU. Der Einstieg in die ‘Gutmensdroge’ führt über zwei Wege, entweder durch direkte Psychose im Fall von Deutschland durch die Nazizeit, oder aber durch Überredung, im Fall der anderen europäischen Länder durch den Zuspruch in der Welt. Allerdings unterliegen Drogen einem Gewöhnungseffekt. Das bedeutet, daß das gute Gefühl nach der guten Tat immer schneller verfliegt, und man die Sucht immer schneller, immer heftiger befeuern muß, um den gleichen gefühlten Effekt zu erhaschen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, ab dem man zwar weiß, daß die Sucht zunehmend körperlich schadet, das wohlige Gefühl der Droge aber überwiegt, und alle warnenden Signale umbiegt. Man hat das Gefühl, ohne die Droge nicht mehr leben zu können, dabei ist real genau das Gegenteil der Fall. Drogensucht ist, so meine ich jedenfalls, das perfekte Spiegelbild deutscher und europäischer Nachkriegspolitik. Damit läßt sich die teils kuriose, widersinnige und selbstzerstörerische Politik am besten erklären. Gutmenschentum ist also auch meiner Meinung nach eine Krankheit, eben eine Drogenkrankheit, die aber durchaus therapierbar ist.

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  11. 2martinhe sagt:

    Hoffentlich ist diese Krankheit heilbar!

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  12. Der religioese Vorfahre dieses weltlichen Gutmenschtentum ist eindeutig das vom Sanhedrin-Agenten Saul gekaperte Christentum. Nietzsche als Sohn und Enkel von Pfarrern hat haargenau beschrieben, wie das arrogante Gefuehl “ich liebe die Mitmenschen mehr als du” und “Gott hat mich auserwaehlt, um Seinen Willen auszufuehren” zu einer Sucht und einem Machtrausch werden.

    Das Saul-Christentum und das moderne Gutmenschentum leben von diesem einem Gedanken: “Ich stehe moralisch haushoch ueber dich.” Welche Ego-Steigerung!

    Judentum, Saulentum, Islam, die linke Utopie: vier Wahnideen, die alle von suedwestasiatischen Wuestenmenschen kommen und die uns verwuesten.

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  13. Theodor sagt:

    Das gefährliche an Gutmenschen ist,dass sie sich und ihre Mitmenschen entmündigen. Sie betreiben einen Opferkult und wer, argumentiert schon gegen Opfer.

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  14. wendigo sagt:

    ach ja… da hat wieder mal ein forscher die menschliche natur verstanden. wer den witz nicht begreift, ist teil davon. für den staat und die daraus folgende notwendige entmündigung des individuums sind liberale wie sozialisten wie konservative, die beweisführung ist für den arsch. psychologen sehen sowieso alle gedanken und äusserungen, die sie nicht teilen oder akzeptieren als krankheit, das ist ihr beruf, im westen also nicht neues.

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  15. JudenichtZionist sagt:

    @ Frank:
    Wiso wollen Sie Israel unterstützen? Nur weil in Duisburg alles voll mit Kulturbereicherern ist? Ich arbeite seit 2003 regelmäßig in Israel und habe dort viele Freunde, die mich von meiener naiven ProIsrael-Haltung runtergebracht haben. Übrigens – jeder gläubige Jude MUSS antizionistisch sein! Die Juden haben die Diaspora abzusitzen, bis der Messias kommt. Punkt. Das ist so klar, wie den Shabbat halten. Such mal Rabbi Weiss und Norman Finkelstein bei Youtube

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  16. liberalissmo sagt:

    Servan-Schreiber heißt Jean-Jacques

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  17. scout56 sagt:

    @ CD:
    Hallo CD. Das Drogenkartell ist nicht die EU. Das ursächliche Kartell findest Du bei den Außerwählten, die in die EU ihre satanischen Ausgeburten installiert haben. Nur jeweils wenige wissen bescheid und sind dort, wie auch in allen anderen nationalen Regierungen, als Hauptdealer eingesetzt. Die Drecksarbeit verricheten dann besonders dumme Trottel, die vom Tuten und Blasen keine Ahnung haben.
    Z.B. das Rumpelstielzchen.
    Entweder wir alle werden jetzt bald assimiliert oder umgebracht oder die Außerwählten müssen noch einmal ein paar Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte warten bis sie ihre NWO errichten können.
    Ich danke diesen entgleisten Teufel, dass sie mir zeigen, wie ich es nicht möchte.

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  18. bösmensch sagt:

    Also halten wir fest:

    Es gibt keine ungerechtigkeit und keine benachteiligung auf dieser Welt.
    Und wenn es sie doch gäbe und man versuchte diese zu bekämpfen wäre man Geisteskrank.

    Ja, klingt irgendwie logisch!

    Der typ muss echt nen Sockenschuss haben.

    Wer das aus dem Artikel rausleist, bei dem trifft die Diagnose wohl zu. Natürlich erlauben wir Ihnen gerne bei uns eine Streitschrift zur Veröffentlichung einzureichen. Das Buch ist frei erhältlich, es dürfte also kein Problem sein sich mit den Argumenten von Dr. Rossiter sachlich auseinanderzusetzen. (Die Schriftleitung)

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  19. dominik sagt:

    ein Gutmensch hat zwar seine Ideale, aber ein emotional verkümmertes Gefühlsleben mit folgenden Merkmalen:
    - geringe Stresstoleranz( das Selbstbild: Liberal und tolerant)
    - verspannte Körpermuskulatur
    - er hat wenig Hobbys ausser TV,TV,TV (der Gutmensch erwartet dass das leben so positiv ist, wie eine TV-Werbung und ist dann frustriert wenn das Leben und die Menschen eben nicht diesem Fantasia entsprechen.
    - Verantwortung ist relativ ( kennen sie jemand der für die Finanzkrise vor Gericht gezogen wurde?)
    Das Heilmittel: Max. 2h TV-gucken pro Woche. Viel lesen. Viel Bewegung. Mehr Fragen stellen. Dual Argumentieren. Ambivalent Fühlen. Ruhen und Relaxen.

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  20. Linken"freund" sagt:

    @Bösmensch:

    Die Moderation hat Ihre Worte angemessen kommentiert und beweist, daß Linke wie Sie in ihrem Benehmen beim Fallen gewisser “Reizworte” eher Pawlowschen Hunden als denkenden Menschen gleichen.

    Quod erat demonstrandum.

    @Dominik:
    Wenn Sie wissen wollen, welches geistige Niveau unter Linken herrscht, schauen Sie sich einfach mal (zur Abschreckung) eine beliebige Sendung im Privatfernsehen an.

    Die österreichische Band “Erste allgemeine Verunsicherung” hat diese Leute mit ihrem Lied “Stumpf ist Trumpf” schon ganz exakt beschrieben.

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  21. zeitzeuge sagt:

    Ich würde das ganze, ebenso wie Jesus Christus es aussprach, formulieren: “Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!” Das ist der Schlüssel zum Verstehen: sie wissen nicht was sie tun, da ihr Wissen gering ist. Es ist nur Wissen über materielle Prozesse, nicht aber über geistige Materie und deren Verständnis. Jeder muss warten, bis seine Zeit reif ist, um erleuchtet zu werden. Sicher, für wenige (die schon weiter sind) ist das wohl furchtbar zu ertragen. Aber so ist die Evolution halt.

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  22. Nacktnasenotter sagt:

    Also frei heraus finde ich den Artikel zwar stilistisch in Ordnung aber inhaltlich nicht gut, was an den entliehenen Argumenten liegen mag.

    Herr Dr. Rossiter unterstellt hier ein krankhaftes Verhalten und Verallgemeinert auf ein Stereotyp hin, was bei normaler und unvoreingenommener Sichtweise der Psychologie durchaus als klassischer menschlicher Herdentrieb und als in- und outgroup-Verhalten beschrieben werden kann. Die Mär von der besonders verdrehten Erziehung eines angeblichen Gutmenschen halte ich für ausgemachten Unsinn, vielmehr geht es um den Druck der Masse, die in Konformismus mündet, der je nach Lage als gut oder böse gefühlte Züge haben kann.

    Die Ursache der Konformität liegt dabei in der Gruppe, die unangepasstes Verhalten durch Strafen in Form von Mißachtung und Schwererem sanktioniert. Also ist der Konformist jeder Couleur bemüht, Gruppenfremde auszuschließen. (Nicht der Klasenkasper oder das Mobbingopfer oder ist schuld, sondern der Beschluss der Gruppe, ihn nicht Ernst zu nehmen.)

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  23. Gutmensch sagt:

    @ Wilmsch:

    Lieber Wilmsch,

    es ist genau umgekehrt!

    Unrecht hat er oder etwas verwechselt, der gute Mann. Vor einiger Zeit meldete ich mich in einem Forum an, dort wimmelte nur so von Bösmenschen. Alleine eine andere Meinung zu haben reichte schon aus, daß sich die ganze Meute auf mich stürzte. Natürlich hatten die Bösmenschen keine Gegenargumente und nicht einmal Argumente für ihre eigenen Thesen, aber diese Dissonanz schien sie nicht zu stören. Es ist also logischerweise nicht das Gutmenschentum, sondern das Bösmenschentum auf eine Geisteskrankheit zurück zu führen.

    Übrigens kommt der Begriff Gutmensch als Schimpfwort aus der braunen Ecke und wird für alles verwendet, was nicht nazigeil ist, und das sind nicht nur Linke und Grüne!

    In des Wortes Bedeutung wäre der Bösmensch das Gegenteil des Gutmenschen, und was will nun die jeweilige Menschengruppe?

    Gutmenschen wollen Gutes!
    Bösmenschen wollen Böses!

    Darum bin ich lieber Gutmensch!

    @ Wilmsch:

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  24. talvisota sagt:

    @ Gutmensch:
    Sie sind ein Teil jener Kraft, die stets das Gute will und dabei das Böse schafft.

    Darum geht es nämlich bei Rossiter – Menschen die so geil darauf sind das zu tun, was von der veröffentlichten Meinung als gut dargestellt wird, daß sie selbst nicht hinterfragen.

    Ihre undifferenzierte Sichtweise stellen Sie ja schon mit Begriffen wie “nazigeil” zur Schau.

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  25. Gutmensch sagt:

    @ talvisota:
    Sie haben recht, ich bin Teil jener Kraft, die stets das Gute will, allerdings schaffe ich dabei nicht das Böse! Das Böse, oft in Verbindung mit Selbstgerechtigkeit, finde ich eher hier, beim Nonkonformist!

    Das Gute zu wollen ist Grundvoraussetzung dafür, dass Gutes auch geschehen kann!

    Was Rossiter angeht, bin ich der Ansicht, der Mann ist entweder selbst nicht ganz sauber, oder er arbeitet für, ich sag mal, – in Analogie zum Gutmenschentum – für das Bösmenschentum?!?

    Dass der Begriff „Gutmensch“ geschaffen wurde, um das gegenseitige Verantwortungsgefühl, das jeder Mensch gegenüber seinen Mitmenschen mehr oder weniger in sich trägt, steuern und notfalls ausschalten zu können, das ist bitte bekannt. Denn der als Gutmensch beschimpfte soll sich nicht mehr mucksen trauen, deshalb wird möglichst viel negatives in den Begriff Gutmensch hineingepackt und dann von Leuten wie Rossiter gewissermaßen „wissenschaftlich“ untermauert, was die Wirksamkeit des Schimpfwortes erheblich Steigert! Davon lässt sich jedoch, wer eine eigene Meinung hat, nicht beeindrucken! Jedenfalls sind jene, die Führern wie Stalin oder Hitler nachlaufen aus anderer Wolle gestrickt!

    Der Vorwurf der undifferenzierte Sichtweise, die ich mit dem Begriff “nazigeil” anscheinend zur Schau stelle, trifft mich ebenfalls nicht, denn wenn man sich im „Nonkonformist“ etwas umsieht, lässt sich leicht erkennen, dass ich recht habe!

    Um neuerlichen Missverständnissen Vorzubeugen: ich bin weder besser noch schlechter als andere Menschen, ich bin kein Linker und auch ein Grüner, aber ich bin Christ, und des Christen Pflicht gegenüber seinen Mitmenschen kennen Sie vielleicht?!? Von mir aus kann auch jeder denken, tun und lassen was er will und leben wie er will, solange er seinem Mitmenschen nicht schadet und bestrebt ist, möglichst Gutes anstatt Böses zu tun.

    Gutmenschen wollen Gutes! Wer Gutes will muss Gutes zulassen, wer Gutes nicht will der lässt es natürlich auch nicht zu!
    Bösmenschen wollen Böses! Wer Böses will lässt Gutes nicht zu, er schimpft jenen, der Gutes will einen „Gutmenschen“

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  26. Herr Soundso sagt:

    @Gutmensch

    “Gutmenschen wollen Gutes!”

    “Gutmenschen” sind keineswegs gute, sondern schlechte, schlichte Menschen. Ein Gutmensch z.B. betrachtet den Löwen, der die Antilope jagt, als böse, da er ja dieser Antilope schadet. Und wenn er kann, so wird er die arme Antilope vor dem bösen Löwen schützen und sie hegen und pflegen. Was er nicht sehen kann und will, ist, dass die Antilope ihr So-Sein dem Löwen verdankt, so wie auch umgekehrt der Löwe sein So-Sein der Antilope. Sein Verhalten mag vielleicht die einzelne Antilope vor dem Tod bewahren, da er sich einbilden kann etwas Gutes getan zu haben, der Spezies aber schadet es. Auf das Ganze bezogen ist also sein “gutes” Verhalten schlecht und dient nur seinem Ego.

    “aber ich bin Christ”

    Warum überrascht das nicht?

    “ich bin weder besser noch schlechter als andere Menschen”

    Brav, so bescheiden.

    “Von mir aus kann auch jeder denken, tun und lassen was er will und leben wie er will”

    Und so tolerant.

    “solange er seinem Mitmenschen nicht schadet und bestrebt ist, möglichst Gutes anstatt Böses zu tun.”

    Siehe oben. Ansonsten ist die Zurschaustellung Ihrer vermeintlichen Tugenden einfach nur widerlich.

    “Wer Böses will lässt Gutes nicht zu, er schimpft jenen, der Gutes will einen „Gutmenschen“”

    Nein, nur Naivlinge wie Sie.

    “Davon lässt sich jedoch, wer eine eigene Meinung hat, nicht beeindrucken! Jedenfalls sind jene, die Führern wie Stalin oder Hitler nachlaufen aus anderer Wolle gestrickt!”

    Oh, diese Ironie…
    Für Anfänger:
    Weder der Papst noch Jesus haben das deutsche Volk 1933 aus schwerster Not herausgeführt, sondern Adolf Hitler tat dies. Allerdings gefiel das den “Kindern des Teufels” (Joh. 8:44) nicht sonderlich, da das Deutsche Reich nun den Verheißungen ihres Gottes, über die Sie sich ausführlich im Alten Testament informieren können, im Wege stand und die Gefahr bestand, dass andere es ihm gleichtun könnten. Deshalb haben sie andere Völker losgeschickt, um es zu zerschlagen. Das war allerdings nicht genug: Niemals sollte jemand sehen, was wirklich geschah, weshalb die “Meister der Lüge” (Schopenhauer) die Geschichte verfälscht und fortan nur noch ihre Version zuließen. Tja, und Ihre “Meinung” ist eben genau das, was sie denken sollen. Wer läuft hier also wem nach?

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