Die Lebenslüge des Benjamin Schöler

1. März 2008 in Deutschland

Benjamin Schöler

Benjamin Schöler, Theologie-Student in Greifswald, gehört zu den Zeitgenossen, die dem Zeitgeist in einer Art und Weise hinterhecheln, die man eigentlich nurmehr aus der Zeit der Hexenverfolgung kennt. So macht sich der mittlerweile Endzwanziger mangels anderer Qualifikationen auf die Suche nach staatskritischen Seiten im Weltnetz um diese zur Anzeige zu bringen. Dazu gehören unter anderem Seiten wie “Die Oppositionelle” von Klaus Krusche, die Seite von Michael Winkler, der Buchladen von Anke Herrman, aber auch Der Nonkonformist. Wie sie sich selbst versichern können, wurde auf keiner dieser Seiten zu “Gewalt gegen Muslime und zum Mord an Juden” aufgerufen, wie der SWR dies behauptet. Dort war Benjamin Schöler nämlich am 29. Februar um 22 Uhr im Nachtcafe bei Wieland Backes zu Gast um sich wie so oft darüber auszuheulen, daß sein Denunziantentum nicht auf ungeteilte Gegenliebe stößt. Die Medien klopfen ihm dabei auf die Schultern, wie zivilcouragiert und mutig er doch sei. Wäre Schöler mutig und zivilcouragiert, würde er sich auf eine Diskussion mit den Menschen einlassen, die er verleumdet und strafrechtlicher Verfolgung aussetzt, aber dafür scheinen ihm die Argumente zu fehlen, weswegen er lieber von seiner heimischen Zwei-Zimmer Wohnung mit Schlafzimmerblick auf die Straße in Greifswald andere Menschen anzeigt, deren Meinungen ihm nicht gefallen. Schöler gehört zu der Sorte Menschen, die auch zu Zeiten der Judenverfolgung jeden ihnen bekannten Juden sofort zur Anzeige gebracht hätten, sodaß wir die Feindschaft eines solchen Individuums geradezu als Kompliment erachten. Wollen wir Schöler Gewalt antun? Mit Sicherheit nicht, denn wir schlagen keine kleinen Mädchen. Hätten wir jedoch Interesse daran wie Schöler immer behauptet, wäre dies schon längst geschehen. Seine Wohnanschrift ist ebenso bekannt wie die Adressen wo er sich aufhält. Maßgeblichen Anteil an diesen Informationen trägt sein eigenes Umfeld, in dem sein wichtigtuerisches Gehabe ebenfalls auf wenig Gegenliebe stößt.

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7 responses to Die Lebenslüge des Benjamin Schöler

  1. Man beachte den letzten Satz des Beitrags. Habe mich köstlich amüsiert!

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  2. Schon wieder jammert diese Heulsuse herum?
    Aber vielleicht bekommt er ja bald einen Bambi aus dem Hause Burda, für seinen “Mut” zur Denunziation ach-so-pöser Menschen… ;)

    “Wäre Schöler mutig und zivilcouragiert, würde er sich auf eine Diskussion mit den Menschen einlassen, die er verleumdet und strafrechtlicher Verfolgung aussetzt, aber dafür scheinen ihm die Argumente zu fehlen, …”

    Deutlicher kann man es nicht sagen!

    Dohle

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  3. Ein armer Tropf.

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  4. TOTSCHWEIGEN !

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  5. Wieso totschweigen??
    Ich halte diese Nachrichten über ihn für wichtig, um nämlich möglichst viele Menschen über den Denunzianten Schöler zu informieren!

    Dohle

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  6. Ein moderner Blockwart.

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  7. …oder besser “Blogwart”?

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