Sean Hastings: Privat war gestern

13. Mai 2008 in Deutschland

DIE ZEIT: Ziemlich radikal, Ihre Datenschutzidee aus dem Jahr 2000: Sie bauten einfach ein paar Computer auf einer Flugabwehrstation vor der englischen Küste auf, wo keine Regierung Zugriff hatte…

Sean Hastings: Es ging um das Recht, unbehelligt von Regierungen im Internet verbreiten zu können, was man will. Dafür könnte es heute immer noch einen Markt geben.

Zeit: Heute scheint ein anderes Datenschutzproblem drängender: Regierungen und Unternehmen spionieren mehr denn je im Netz.

Hastings: Ja, und zwar großteils heimlich und elektronisch, durch Viren, trojanische Pferde, mit Hackermethoden. Dagegen schützt es natürlich nicht, seinen Computer an einem fernen Ort aufzustellen.

Zeit: Wie schützt man sich vor den Schnüfflern?

Hastings: Es gab immer wieder Firmen, die hocheffektive Systeme für das unentdeckte Surfen und Kommunizieren im Internet zur Verfügung gestellt haben. Aber selten fanden sich genug Käufer, die das wirtschaftlich gemacht hätten. Diese Dinge werden auf Dauer nur kostenlos, als Standardausstattung in Browsern und E-Mail-Programmen, erfolgreich sein. So wie ja heute schon viele Kryptotechniken allgegenwärtig sind, etwa beim Homebanking.

Zeit: Weil die Leute sich ihre Privatsphäre nichts kosten lassen wollen?

Hastings: Es gibt noch einen besseren Grund. Wer ungewöhnlich hohen Aufwand mit verschlüsselter E-Mail und ähnlichen Dingen treibt, macht erst recht auf sich aufmerksam. Wenn Sie ein Verschlüsselungsprogramm für Ihre EMail benutzen, kann man sofort erkennen, dass verschlüsselt wurde. Wer also an Personen interessiert ist, die etwas zu verbergen haben, kann systematisch nach solchen E-Mails suchen.

Zeit: Das muss sich doch irgendwie lösen lassen.

Hastings: Sie müssen noch mehr Aufwand treiben. Es gibt eine Technik namens Steganografie, bei der geheime Botschaften in scheinbar alltäglichen Dateien versteckt werden, etwa in Fotos und Videos. Davon werden stündlich Millionen um alle Welt versendet. Das fällt niemandem auf.

Zeit: Haben Sie Empfehlungen für solche Programme?

Hastings: Gibt es massenhaft und sogar kostenlos im Internet. Meine Empfehlung ist, nur solche zu benutzen, deren Macher ihren Programmcode öffentlich ins Internet stellen. Dann kann nämlich die ganze Welt kundiger Experten nach Stellen suchen, an denen man die Verschlüsselung knacken kann. Das erhöht die Sicherheit enorm.

Zeit: Was würden Sie Leuten empfehlen, die wirklich ihre Geheimnisse für sich behalten wollen?

Hastings: Erstens Steganografie. Zweitens viel Sorgfalt, damit auf ihrem Computer keine Spuren der unverschlüsselten Nachrichten zu finden sind. Zumindest sollten sie alles auf ihren Festplatten verschlüsseln. Ungleich sicherer ist es aber, wenn der Computer gar keine Festplatte hat, sondern wenn sie ihn jedes Mal von einer DVD-ROM hochfahren, auf der sich ihr Verschlüsselungsprogramm befindet.

Zeit: Das andere Datenschutzproblem im Internet entsteht durch Surfen, Herunterladen von Musikdateien – auch da wird man heute auf Schritt und Tritt beobachtet.

Hastings: Benutzen Sie doch die Internetverbindung von jemand anderem! Dann war der schuld.

Zeit: Jetzt mal im Ernst.

Hastings: Ich meine das ernst! Fast überall in der zivilisierten Welt gibt es heute Gratishotspots für das Internet oder unverschlüsselte Verbindungen, die ein Nachbar offen gelassen hat. Niemand kann wissen, dass Sie es waren, der da online gegangen ist. Zwar sendet jeder Computer eine sogenannte MAC-Adresse an das drahtlose Netzwerk, sodass er im Prinzip identifiziert werden kann, aber die lässt sich fälschen: Sie installieren ein Programm, und dann geht das mühelos.

Zeit: Eine Lösung fürs Surfen von daheim ist das nicht.

Hastings: Wenn Sie schon einen drahtlosen Anschluss zu Hause haben, dann lassen Sie ihn offen, ohne Verschlüsselung oder Zugangssperren! Nach dem Motto: Wie, jemand hat die Computer des Innenministers von meiner Internetadresse aus gehackt? Die haben sich bestimmt in mein drahtloses Netzwerk geschlichen. So was. Seit Wochen schon habe ich mir vorgenommen, da mal ein ordentliches Passwort einzubauen, aber man kommt ja zu nichts…

Zeit: Wenn man dann daran denkt, dass viele Leute auf Seiten wie MySpace freiwillig alles über sich ins Internet stellen – Anschrift, Konsumgewohnheiten, private Fotos…

Hastings: Sicher, und Betrüger nutzen das aus. Doch hier bin ich mir nicht sicher, ob das so negativ ist. Lassen Sie die Leute doch voneinander wissen, was sie wollen.

Zeit: Die Halbnacktfotos vom jugendlichen Saufgelage? Der künftige Chef könnte von der prüden Sorte sein…

Hastings: (lacht) Daher sollten wir dafür eintreten, dass jedermann solche Bilder von sich ins Internet stellt. Dann kann sich niemand mehr leisten, so prüde zu sein.

Zeit: Das kann nicht wahr sein! Da interviewt man einen Experten zur Datensicherheit und Geheimhaltung, und er sagt: Stellt alles über euch ins Internet?

Hastings: Okay, jetzt mal ernsthaft: Es gibt sowieso keine Privatsphäre mehr. Davon sollte erst mal jeder ausgehen. Nicht nur Sie selber, auch alle möglichen anderen Leute stellen alles Mögliche über sich ins Netz. Ihr Aufenthaltsort wird laufend überwacht. Kameras werden immer kleiner.

Zeit: Wenn das so ist, könnte man sich Ihre Tipps zum geheimen Surfen und Nachrichtenschicken also sparen?

Hastings: Nein, aber man sollte sich klar machen: Es erfordert besondere Anstrengungen, ein Geheimnis zu bewahren, übrigens nicht nur elektronischer Art. Ansonsten müssen Sie davon ausgehen, dass alles öffentlich ist, was Sie tun.

Zeit: Für welche Art von Geheimnissen treiben Sie eigentlich selber solchen Aufwand?

Hastings: Ich habe keinen Grund, diese Frage zu beantworten.

Die Fragen stellte Thomas Fischermann

Quelle: DIE ZEIT, 08.05.2008 Nr. 20

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27 responses to Sean Hastings: Privat war gestern

  1. Tja, da hats einer auf den Punkt geracht. Traurig aber wahr. Im Weltnetz kann man aber immerhin noch anonym sein, wenn man es denn unbedingt will, im normalen Leben ist das schon praktisch nichtmehr moeglich. Mich wundert garnichts mehr. Vielleicht haben wir schon laengst einen viel besseren Ersatz fuer Wanzen? Richtmokrophone einer neuen Generation? Empfehlen kann ich es auch nur, die Antenne und den Chip aus dem Reisepass zu entfernen, sofern man diesen fuer gewoehnlich bei sich traegt, denn wer weiss schon, wie weit man diesen wirklich lesen kann und was dort wirklich gespeichert ist? Fuer alle Interessenten: Der Chip und die Antenne sind in der (normaler Weise roten) Huelle (Front) eingearbeitet, der Chip liegt direkt unter dem Adler. Mit einem feinen Messer laesst sich die Huelle von der Seite her recht gut oeffnen.

    PS: Wer ein Mobiltelefon (egal ob an- oder ausgeschaltet) mit sich fuehrt ist selber schuld, wenn “unsere israelischen Freunde” stehts wissen, wo man war/ist. Bei wichtigen Gespraechen den Akku raus nehmen.

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  2. “Bei wichtigen Gespraechen den Akku raus nehmen.”

    Toller Tip, nur wie soll man dann noch telefonieren können? ;) )))

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  3. Hmm… das mit dem Akku rausnehmen habe ich versucht, aber nun ist mein Handy kaputt :D

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  4. @ Dohle

    Das mit dem Akku bezieht sich auf persönliche Gespräche.
    Hintergrund ist der, dass selbst ein Mobiltelefon im vermeintlich ausgeschalteten Zustand als Wanze genutzt werden kann. Entsprechendes widerfuhr bspw. einer Mafiagröße in den USA.

    Die moderne ISDN-Technik erlaubt nebenbei auch das Mithören von Gesprächen, ohne dass dieses großartig ersichtlich wäre (Stichwort: Raumüberwachung usw.).

    Fazit: Wichtige Dinge abseits jeglicher Kommunikationsmittel besprechen.

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  5. Ist doch toll, wenn man durch das Abhören eines Telefons einen Schwerverbrecher (“Mafiagröße”) überführen konnte.

    Im Übrigen freut euch doch einfach mal darüber, dass ihr alle so wichtig seid, dass man euch jetzt sogar schon Tag und Nacht über euer Handy abhört. Bestimmt megainteressant, euer Leben, also, den BND, das Bundeskriminalamt, das CIA und wie sie nicht alle heißen, die sind bestimmt brennend interessiert bspw. an eurem Einkaufsverhalten, eurem Schnarchverhalten, wenn ihr schlaft oder wie’s der Oma gerade geht, wenn ihr mit der telefoniert usw. usf., das interessiert die garantiert so sehr, dass ihr demnächst damit rechnen müsst, dass nachts irgendwer von o.g. Leuten bei euch einbricht, um in euer Handy eine Wanze einzubauen.

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  6. Also, mal Scherz beiseite. Aus meiner Sicht völlig übertrieben, wie es in dem Interview dargestellt wird. Keine Privatsphäre mehr, überall wird man ausspioniert, Regierungen bedienen sich Hackermethoden usw. Das sind typisch reißerische Statements, die aus meiner Sicht nichts anderes bewirken sollen, als das Gesültze vom angeblich gläsernen Menschen für den Mob interessant zu machen und vielleicht auch ein bisschen den Mob in Hysterie zu versetzen, wie man das halt so kennt. Da soll man jetzt schon die Internetleitung vom Nachbarn anzapfen, um unentdeckt zu bleiben. Alles klar, gerade solche paranoiden Typen, wie der im Interview sind es doch, vor denen man sich schützen muss, solche Menschen sind es nämlich, die sich bspw. unter fremden Namen irgendwo anmelden, um irgendwelche Scheiße zu verzapfen, solche Menschen sind es, die Internetleitungen anderer anzapfen, um massenweise irgendwelchen Datenmüll, womöglich noch illegales Zeug, aus dem Netz zu saugen, der andere war es dann halt, der ruft ja gerade noch zu solch einem Verhalten auf. Solchen Spinnern würde ich persönlich keine Plattform geben. Wer seine Privatsphäre im Netz schützen möchte, der kann das m.E. auf ganz einfache Weise tun: Sich nicht bei jedem Scheiss registrieren, seine private E-Mail-Adresse nicht veröffentlichen, nicht jeden Scheiss ungeprüft runterladen, ein ordentliches Anti-Viren-Programm, falls man doch mal irgendwo auf ‘nen Virus trifft und gut ist. Wegen der Privatsphäre braucht man nicht gleich seine Festplatte verbrennen oder gar kriminell werden.

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  7. An Dohle:
    Entschuldigung, ich habe mich nicht deutlich genug ausgedrueckt. Braindead hat gesagt was ich meinte.

    An Micha den Hausantifanten (ist der nicht putzing?):
    Man ist es ja gewoehnt, dass Linke nichts von Menschenrechten halten, aber ich persoenlich wuensche doch eine gewisse Privatsphaere. Hierbei geht es nicht darum, dass ich etwas zu verbergen haben koennte, sondern es geht alleine um die Moeglichkeit, komplett ueberwacht zu werden und diese ist definitiv vorhanden. Der Satz “Regierungen bedienen sich Hackermethoden” ist im Uebrigen alles andere als Reisserisch sondern entspricht der Wahrheit (wie war das doch mit dem alten Plan zu Onlinedurchsuchungen?). Fragen Sie sich mal, wie Tauschboersen ausgehoben werden ;-) (auch wenn dort tatsaechliche Vergehen vorkommen, nur wer garantiert, dass diese Technik nur da angewand wird?).

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  8. Nee, der ist nicht “putzing”. Wenn du Privatsphäre willst, dann tret sie nicht überall breit, einfacher kann man seine Privatsphäre nicht schützen und wer sich einbildet, er würde im Internet zwangsweise zu viel Privates von sich preisgeben oder wer schlicht zu doof ist, sich zu schützen (so doof kann eigentlich keiner sein), der soll es halt nicht nutzen.

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  9. Im Übrigen bin ich nicht links, du Nase. Wenn du so auf Menschenrechte pochst, dann solltest du dir vielleicht mal überlegen, mit wem du dich so abgibst, es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass die Freunde aus dem rechten Lager auf Menschenrechte scheissen, wo sie nur können, das hat uns die Vergangenheit zur Genüge verdeutlicht.

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  10. Na, beleidigt unser kleiner Hausantifant mal wieder die Forumsteilnehmer?

    Was anderes kann er ja nicht. Denn seine abstrusen Theorien über die bösen rechten Leute, die angeblich auf Menschenrechte scheissen, belegen nur wieder seine erschreckende Unwissenheit. Denn seine Theorien untermauert er nicht, kann er auch nicht, der putzige… .

    Wer eben nur die Propaganda der brd-Medien wiederkäut, kann eben nicht selbständig denken. Armer Tropf.

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  11. Amen. Wie wäre es mal mit einem vernünftigen Namen? Muss ja nicht gleich der reale sein, aber dass du jeden für klüger hältst, wissen wir mittlerweile, insofern reichlich abgekaut.

    Abstruse Theorien??? Haha, selten so gelacht. Wohl nicht im Geschichtsunterricht aufgepasst?? Naja, nicht so schlimm, wenn sie wenigstens fähig wären, sich selber das notwendige Wissen anzueignen, z.B. über das Internet. Es gibt unzählige seriöse Seiten im Netz, die über die Menschenrechtsverletzungen der Nazis berichten. Informieren sie sich nur mal. Selbst in Ländern, wo eine gegenteilige “Meinung” zum Thema nicht verboten ist, wo offen auch andere Ansichten diskutiert werden können, vermögen die pseudowissenschaftlichen Thesen zum Thema nicht im Ansatz zu überzeugen, im Gegenteil, sie werden weltweit von der weitüberwiegenden Mehrheit der Menschen belächelt, m.E. zurecht.

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  12. “Bei wichtigen Gespraechen den Akku raus nehmen.”
    Toller Tip, nur wie soll man dann noch telefonieren können? ;) )))
    …Während eines Gespräches (Audienz) telefonieren? Äh, nicht bei Trost? Ich persönlich verlasse den Konferenzraum nach irgendeinem zweitem Klingelton; grundsätzlich werden Gespräche nicht durch Telefonate gestört! Anstaltshalber…

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  13. “Anstaltshalber”

    *lol* Anstalt ist das Stichwort…

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  14. @ Micha

    Im Gegensatz zu Ihnen hatte ich die Freude, brd-konformen Geschichtsunterreicht als Leistungskurs geniessen zu dürfen.
    Dieses Fach habe ich mit “sehr gut” im Abiturzeugnis stehen, da ich wußte, was man von mir verlangt. Mit geschichtlicher Wahrheit hatte das allerdings nicht das geringste zu tun. Es ging nur im idelologische Gehirnwäsche gegen alles Deutsche.

    Wenn Sie die Ihrer Meinung nach abstrusen Theorien mal sachlich und argumentativ diskutieren möchten, empfehle ich dieses Forum:

    http://forum.codoh.com/viewforum.php?f=2

    Der englischen Sprache sind Sie ja bestimmt mächtig.

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  15. @Micha:

    Wegen der Menschenrechtsverletzungen können Sie ja auch gerne im Irak, in Afghanistan oder in Vietnam anfragen. Da haben nämlich nicht “die Rechten”, sondern die Vorbilddemokratie USA gewütet.

    Aber auch kommunistische Länder oder Monarchien sind nicht gerade für ihre Menschenrechte berühmt. Jede Seite nimmt sich da zu wenig, als daß sie der anderen Seite Vorwürfe machen könnte.

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  16. “Im Gegensatz zu Ihnen hatte ich die Freude, brd-konformen Geschichtsunterreicht als Leistungskurs geniessen zu dürfen.”

    So paradox das klingen mag, aber es gibt doch tatsächlich Leute, deren Wissen offensichtlich das Nichtwissen ist. Er, sie oder es jedenfalls kann nicht wissen, was ich in der Schule hatte und was nicht, was ihm, sie oder es freilich nicht daran hindert, so zu tun, als wüsste er, sie, es Bescheid. Was soll man davon halten?

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  17. @Wilmsch
    Du hast Recht damit, dass du sagst, dass auch andere Nationen Dreck am stecken haben, allerdings ist das ein schlechtes Argument in einer Diskussion, in der es um Verbrechen geht, die die Nazis begangen haben.

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  18. @Micha:

    Ich glaube Sie haben sich im Thema geirrt. Hier geht es nämlich eindeutig um den “Schutz der Privatsphäre in der HEUTIGEN Zeit und nicht um irgendwelche “Verbrechen der Nazis” der DAMALIGEN Zeit.

    Das Thema mit den Nazis hast Du abseits von der eigentlichen Diskussion begonnen. Eigentlich schade zu sehen, daß manch Ewiggestrige bei so aktuellen Themen immer auf die Vergangenheit ablenken wollen.

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  19. Ich wollte nicht auf die Vergangenheit ablenken, das Thema der Diskussion hat sich halt in diese Richtung entwickelt, womit sie ursprünglich ja wohl kein Problem hatten, oder wie darf man sich ihren vorherigen Beitrag erklären?!

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  20. @Micha:

    Ich habe durchaus kein Problem damit, wenn sich eine Diskussion entwickelt. Allerdings habe ich ein Problem damit, wenn mir jemand ein Thema aufdrängen will, das nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat.

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  21. Wenn sie meinen, ich wollte ihnen ein Thema aufdrängen, dann darf ich das wohl auch von ihnen behaupten, als sie damit anfingen, sich über Menschenrechtsverletzungen der USA auszulassen. Was haben solche Dinge mit der eigentlichen Diskussion zu tun? Darüber könnt ich mich nun auch aufregen, allerdings geht mir diese Angelegenheit dann doch eher ziemlich am Arsch vorbei. Wer diskutieren will, der hat m.E. das Recht dazu, wer es nicht will, der muss es auch nicht, jedem seine Entscheidung, was er macht, insofern sind sie für sich schon selber verantwortlich, nicht ich.

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  22. Damit verabschiede ich mich. Und tschüss…

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  23. @Micha:

    Wenn Sie jetzt noch zeigen könnten, wo ich Ihnen eine Diskussion aufzwängen wollte, wären wir schon einen Schritt weiter. Nicht vergessen, daß folgende Ermahnung von Ihnen stammte: “…allerdings ist das ein schlechtes Argument in einer Diskussion, in der es um Verbrechen geht, die die Nazis begangen haben.”

    Es scheint nämlich vielmehr so, daß Ihre andauernde Nazi-Keule eher ein Zeichen dafür sein könnte, daß Sie tagesaktuellen Themen nicht gewachsen sind und daher lieber auf Ihre ewiggestrigen Themen umschweifen.

    In älteren Beiträgen finden Interessierte übrigens einige persönliche Daten zu Ihnen. Darf ich davon ausgehen, daß sie nichts gegen eine Veröffentlichung hätten, da Sie ja im Endeffekt “schlicht zu doof {waren}, sich zu schützen” (Ihre Worte)? Stichwort: Westsächsische Hochschule Zwickau.

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  24. Werter Wilmsch,

    mir ist durchaus bewusst, welche Daten über meine IP-Adresse ermittelt werden können. Da es sich aus meiner Sicht bei diesen Daten jedoch um solche handelt, mit denen niemand etwas anfangen kann, habe ich ganz bewusst meine IP-Adresse nicht anonymisiert. Was nützt es ihnen schon, wenn sie wissen, dass ich an der o.g. Hochschule studiert habe? Was nützt es ihnen, wenn sie wissen, dass einer meiner Provider u.a. AOL ist, was wollen sie mit derlei Infos anfangen, die ihnen verraten, welchen Browser ich benutze oder auf welcher Seite ich zuletzt war. Das sind so Daten, die darf der Webmaster dieser Seite und die dürfen auch andere Leute wissen, weil es Daten sind, mit denen niemand wirklich etwas anfangen kann. Insofern habe ich meine IP-Adresse ganz bewusst nicht anonymisiert, es ist also nicht meiner angeblichen Doofheit geschuldet, mit adäquat im Netz zu schützen, auch wenn ihnen eine andere “Wahrheit” zwecks der Diffamierung meiner Person mehr beliebt. Was das Thema “aufdrängen einer Diskussion” betrifft, so haben sie mich wohl missverstanden. Noch mal: Es ist ihre Sache, über welche Themen sie diskutieren wollen, genauso, wie es auch meine ist, insofern ist jeder für sich selbst verantwortlich und nicht irgendein anderer, wenn sie sich von irgendwem (gewiss nicht von mir) ein Thema aufdrängen lassen, sind sie selber schuld, denn niemand verbietet es ihnen, über ein bestimmtes Thema zu diskutieren. Jetzt verstanden?

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  25. Niemand zwingt sie dazu, muss es selbstverständlich heißen.

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  26. @Micha:

    Ich wiederhole mich noch ein einziges mal. Sollten Sie meinen Einwand dann immer noch nicht verstanden haben, wenden Sie sich bitte an jemand anderen. Danke.

    Es handelt sich um folgenden Satz von Ihnen, in der Sie den anderen Lesern eine Diskussion aufzwingen wollen, die nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat: “…allerdings ist das ein schlechtes Argument in einer Diskussion, in der es um Verbrechen geht, die die Nazis begangen haben.”

    Es geht auch nicht darum, ob sich jemand diese Diskussion aufzwingen läßt oder nicht, sondern um Ihre Chuzpe, hier ein Thema bestimmen zu wollen.

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  27. Dadurch, dass man eine Aussage ständig wiederholt, ändert sich nichts an deren Wahrheitsgehalt. Wie ich schon sagte, ich möchte niemanden irgendetwas hier aufzwängen. Vielleicht ist es ja eine Art Wahn, der ihnen Gegenteiliges suggeriert. Dafür kann ich dann aber auch nix. Deshalb komme ich ihnen gern zuvor und entziehe mich hiermit der von ihnen initiierten Diskussion darüber, wer hier angeblich wem was aufzwingen möchte, ganz nebenbei gesagt, entspricht diese Diskussion ja auch gar nicht mehr dem ursprünglichen Thema. ;-)

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