Wie viele wissen, lebe ich derzeit in den USA, genauer gesagt Washington DC, dennoch bin ich fern von der Heimat doch nicht allzu weit entfernt.
Wie fast jeden Morgen griff ich mir eine Ausgabe des Express, der wohl größten kostenlosen Tageszeitung für die DC-Metro Region. Herausgegeben wird der Express von der Washington Post, einer ehemals amerikanischen Zeitung, die seit 1933 fest in jüdischer Hand ist.
Die Demonstrationen in Dresden hatten diesmal für Schlagzeilen gesorgt. Weiß der Express noch richtig zu berichten, dass der historische Stadtkern Dresdnes durch die Bombenangriffe fast völlig zerstört wurde, so lügt man wissentlich die Zahl der Opfer des Dresdner Bombenholocaust auf 35.000 herunter und deutet an, dass Dresden ein strategisches Ziel war, den Krieg zu gewinnen.
Als offizielle proklamierte Lazarettstadt war Dresden natürlich kein strategisches Ziel, sonder ging es einzig um allein um kaltblütigen Mord an der Zivilbevölkerung. Am 14. Februar 1945 starben in Dresden 250.000 bis 350.000 Zivilisten, Frauen und Kinder, im allierten Brandbombenhagel.
Weiterhin berichtet der Express von 5000 “rechtsextremen Aktivisten”, die demonstrierten. Anscheinen ist dies die Zahl auf die man sich weltweit geeinigt hat, nachdem noch am Demonstrationstag von ca. 7.5000 Demonstranten die Rede war.
In Schweigen hüllte sich der Express auch bezüglich der Gegendemonstranten von etablierter und “antifaschistischer” Seite, die unter anderem schon am Vortag stattfanden.
Genau diese Gruppe anti-deutschen Pöbels verteilte am Vortag zum 13. Februar vor einer Synagoge Flugblätter mit Aufschriften wie “Oma, Opa und Hans-Peter: Keine Opfer sondern Täter”, “Gegen die Sudeten helfen nur Musketen” und “Das gibts nur einmal, das kommt nie wieder, das ist zu schön um wahr zu sein, Bomber Harris der Friedensflieger, machte Dresden kurz und klein.” Natürlich müssen sich die Erdenker und Verbreiter dieser Zeilen nicht fürchten wegen Volksverhetzung angeklagt zu werden. Schließlich waren die Opfer von Dresden ja “nur” Deutsche und nicht ein bestimmtes sich selbst auserwählt dünkendes Volk aus dem nahen Osten.
Demonstrations-Bericht von Christian Worch:
Quelle: http://www.stoertebeker.net/blog/index.php?p=179
Hamburg, den 14. Februar 2005
Die jährliche Gedenkveranstaltung mit Trauermarsch aus Anlaß der Vernichtung Dresdens vor nunmehr sechzig Jahren fand am Sonntag mit sehr starker Beteiligung statt. Während es im letzten Jahr nach meine Zählung noch zwischen 2.000 und vielleicht höchstens 2.200 Personen waren, waren es diesmal um 5.000. Der „runde“ Jahrestag mag dazu beigetragen haben, wenngleich das Verdienst wohl weniger dem Kalender zuzuschreiben ist als dem vorherigen öffentlichkeitswirksamen Auftreten der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.
Auf der Straße unmittelbar neben diesem Landtagsgebäude (um das herum es in Sachsen keine Bannmeile gibt) fand die Auftaktkundgebung statt, auf der der Anmelder Alexander Kleber von der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO), der nationale Liedermacher Frank Rennicke, der ehemalige Bundesvorsitzende der Republikaner, Franz Schönhuber, der Bundesvorsitzende der Deutschen Volksunion (DVU), Dr. Gerhard Frey und der Stellvertretende Parteivorsitzende der NPD und Fraktionsvorsitzende der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Holger Apfel, zu Wort kamen. Darüber hinaus kamen mit Grußbotschaften Kameraden aus Österreich, der Schweiz und Italien zu Wort.
Während der Wetterbericht für den ganzen Tag Regen vorausgesagt hatte und auf der Anreise diese Voraussage sich zu bewahrheiten schien, kam, kaum daß wir in Dresden angekommen waren, die Sonne durch. Sie hielt sich auch bis kurz vor Ende der Veranstaltung, so daß das Wetter zwar
kalt, aber durchaus angenehm war. Auf jeden Fall ungleich viel angenehmer, als die Meteorologen vorhergesagt hatten. Vielleicht war es das, was Linksradikale dazu bewog, unter anderem ein Transparent mit der Aufschrift „Odin ist scheiße!“ zu zeigen. Sie müssen es sehr eilig gemacht haben, als sie erkannten, daß die Wettergottheit eindeutig mit uns war! Flexible Jungs, recht einfallsreich, auch wenn man ihnen textlich-inhaltlich natürlich nicht zustimmen kann.
Der Trauermarsch, der zweimal über die Elbbrücken und durch Teile der Neustadt führte, verlief mit nur geringen Zwischenfällen. Einmal mußte der Zug ungefähr eine halbe Stunde warten, bis die Polizei unter Androhung von Wasserwerfereinsatz und mit „einfacher körperlicher Gewalt“ leichte Feindkräfte von einer der Brücken verdrängt hatte. An anderer Stelle präsentierte die Antifa sich nicht nur mit USA- und Israelfahnen oder den üblichen Sprechchören, sondern auch mit vereinzelten Böllerschüssen und Flaschen- oder Steinwürfen. Das war recht bedeutungslos; von Personen- oder Sachschäden ist mir nichts bekannt.
Auf der Abschlußkundgebung sprachen der Parteivorsitzende der NPD, Dipl.Politologe Udo Voigt, sowie der nationale Aktivist Dipl. Ing. Peter Naumann, und ein Vertriebenenfunktionär, dessen Name mir peinlicherweise entfallen ist. Sollte es noch weitere Redner gegeben haben, so ist mir das leider entgangen. Denn der Veranstalter hatte vorsorglich zwar ein paar Mobil-Toiletten aufgestellt; da deren Zahl wohl aus Kostengründen nur drei betrug, hatte sich davor eine sehr lange Schlange gebildet. Und wegen eines entsprechenden menschlichen Bedürfnisses verbrachte ich rund eine halbe Stunde in dieser Schlange, so daß mir ein paar Einzelheiten der Abschlußkundgebung entgingen.
Beim Abrücken von der Veranstaltung wurden einzelne Reisebusbesatzungen in kleinere Zwischenfälle mit antifaschistischen Kräften verwickelt; auch auf uns flogen von einer Brücke ein paar Steine. Sonderlich viel Schaden wurde nicht angerichtet; meines Wissens wurde lediglich eine Kameradin verletzt, die noch vor Ort provisorisch verarztet werden konnte, aber ihre Platzwunde wohl später nähen lassen mußte.
Die Rückfahrt des Hamburger Reisebusses gestaltete sich wegen eines geplatzten Reifens und später einsetzenden heftigen Schneesturms langwieriger als gedacht, war aber ohne wirklich schlimme Hindernisse.
So erwies sich die diesjährige Veranstaltung in Dresden als ein herausragender Erfolg, wenngleich einige nachfolgende kritische Anmerkungen erforderlich sind.
Anmerkung:
Noch immer nicht begreiflich ist mir, wieso die Veranstaltung in diesem Jahr einen Schirmherrn brauchte, nachdem sie in den vergangenen Jahren sehr gut ohne ausgekommen ist.
Anmerkung:
Da der Schirmherr nun einmal ein durchaus bekanntes Mitglied einer in letzter Zeit durchaus noch bekannter gewordenen Partei ist, entsteht mit einer solchen Wahl natürlich bis zu einem gewissen Maße der Eindruck, daß die Veranstaltung parteipolitisch vereinnahmt worden sei. Bei rein politischen Veranstaltungen, die sich mit gegenwarts- oder zukunftsbezogenen Themen befassen, ist so etwas ja durchaus in Ordnung. Bei einer Gedenkveranstaltung mit Trauermarsch würde ich so etwas allerdings für weniger passend halten.
Eine dritte Anmerkung:
Die Besetzung der Rednerliste sollte offenbar dem Ausdruck des Volksfront-Gedankens dienen. Das ist soweit ja auch ganz in Ordnung, Wenn es aber so verstanden werden sollte, dann ist bei der Volksfront ein Übergewicht von Kräften, die bürgerlicher als die NPD sind, gegenüber Kräften, die radikaler als die NPD sind, festzustellen. Im Sinne einiger vormals parteifreier Initiatoren bzw. Mitinitiatoren der Volksfront muß man das wohl als eine Art von Schieflage ansehen.
Eine vierte Anmerkung,kursierende Zahlen betreffend:
Beim Abmarsch der Teilnehmer zählte ich 4.250 Personen. Meine Zählmethode bei ungeordneten Menschenmengen ist eine „konventionelle“, also eine, bei der eher weniger als mehr Leute gezählt werden. Daher lasse ich eine Fehlermarge von 10 bis 15 Prozent nach oben gelten, so daß es durchaus bis zu 5.000 Personen hatten sein können. Eine wohl etwa zeitgleich erfolgte Zählung durch einen Ordner soll nach meinen Informationen bei 708 Reihen a jeweils zwischen sechs bis sieben Personen ergeben haben, also auch eine Zahl von zwischen deutlich über 4.000 und bis knapp an 5.000 Personen heran. Später kursierten höhere Zahlen.
Die teilweise erhebliche Differenz versuchte man durch Zuzug während des Umzuges zu erklären. Einen solchen Zuzug mag es gegeben haben, aber schwerlich in einer Größenordnung von mehreren tausend Teilnehmern. Auch wurde zeitweilig verbreitet, ein Nachrichtensender (wohl N 24) habe in seinem Video-Text von 8.000 Teilnehmern gesprochen. Tatsächlich sind mir drei Videotextmeldungen defintiv bekannt, die während des Umzuges bzw. bis zu dessen Ende veröffentlicht wurden, und zwar von NDR, N 24 und Kabel 1. Diese waren – in chronologischer Reihenfolge – 3.000, zwischen 5.000 und 7.000 und dann wieder 5.000. Die erste Zahl mag sich auf einen frühen Zeitpunkt der Veranstaltung bezogen haben, wo noch nicht alle Teilnehmer eingetroffen waren. So etwas passiert bei Pressemeldungen häufig. – SPIEGEL ONLINE berichtete von 6.000, die JUNGE WELT (unter Berufung auf die Aussagen von „antifaschistischen Kreisen“) von 7.000 bzw. über 7.000.Der Veranstalter selber äußerte kurz vor dem Ende des Umzuges die Absicht, von 6.000 Teilnehmern als „offizieller“ Zahl auszugehen.
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