Rußland und China schmettern Sanktionen gegen Simbabwe ab
13. Juli 2008 in Afrika
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Seit zahlreichen Jahren schon betreibt die Regierung in Simbabwe eine planmäßige Ausrottung der weißen Bevölkerung, mit der Folge, daß das Land, welches einst als die Kornkammer bekannt war, immer mehr verarmt und sich schon lange nicht mehr selbst versorgen kann. Trotz der planmäßigen Ermordung von ganzen Familien, sah die sogenannte “westliche Wertegemeinschaft” bisher keinen Grund weder die Waffenlieferungen noch die Entwicklungshilfe einzustellen. Warum auch, so ist Simbabwe auf dem Papier ebenso eine parlamentarische Demokratie wie die BRD. Nur beging der bisherige Präsident Robert Mugabe bei der letzten Wahl den Fehler auch ganz öffentlich den Willen der Wähler nicht anzuerkennen und genauso öffentlich mit Gewalt gegen die Opposition vorzugehen.
Das paßt natürlich nicht zu einer Demokratie. In Demokratien machen nämlich Gruppen wie die Antifa oder der Staatsschutz die Drecksarbeit, während die eigentlichen Machthaber hinter verschlossenen Türen die Ergebnisse herunterlügen.
So verwundert es auch nicht, daß Simbabwe gerade jetzt mit Sanktionen überzogen werden soll. Völkermord ja, aber sich nicht an die demokraturischen Spielregeln zu halten, das geht nun wirklich nicht. Von den Sanktionen wäre wie so oft in derartigen ausschließlich die Zivilbevölkerung betroffen, da Mugabe und der Rest des Parlaments sich um ihre Versorgung nicht sorgen brauchen. So dürfte es wohl ganz im Sinne des simbabwischen Volkes, das mit seiner Scheindemokratie nichts anzufangen weiß, daß China und Rußland sich gegen Sanktionen gegen Simbabwe ausgesprochen haben.
Demokratoren beseitigt man nämlich nicht mit irgendwelchen Sanktionen, sondern mit genügend Druck aus der Bevölkerung. Eine Lektion, die hoffentlich auch bald in Deutschland auf offene Ohren stößt.


2martinhe said on 13. Juli 2008
Es ist typisch demokratisch, daß sie sich nicht mehr selbst ernähren können. Statt dessen bedanken sie sich lieber bei den Globalisierern für die Hilfe den verachteten Mitessern mit einem “Hämbürger” zu befriedigen. Haben sich Demokraten auf diese Weise an die Macht gehebelt (oder wurden durch Gönner geschoben), schrecken sie nicht zurück, Oppositionelle bis auf’s Messer zu bekämpfen, sie in Kerkerhaft (Freiheitsraub) zu werfen, deren Taten, die meistens aus Meinungen bestehen, zu Steinigen und schrecken selbst nicht vor Völkermord zurück, in dem man sie Dauerbeleidigt, von der Kinderkrippe bis zum letzten Sargnagel.
Eine Einstellung der Entwicklungshilfe am Beispiel Simbabwes würde einer Selbstentlarvung der Gehirnverkrampften gleichkommen. Was wollen wir denn auch mit der eingesparten Entwicklungshilfe tun? Etwa uns selbst entwickeln, seine Schulden vor den religiösen Plutokraten tilgen und sich national selbst ernähren? Igitt, welch Gedanke, wir müßten warscheinlich auf Litschis, Mangos, Datteln, Neuseelandapfel, südafrikanische Weine, argentinisches Rind, australische Strausseneier, brasilianische Froschschenkel verzichten.
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Bogilav von Selchow said on 14. Juli 2008
Es verwundert doch sehr das an die Neger genauso wie an China, das heute schon Supermacht Nummer 1 ist, Entwicklungshilfe gezahlt wird.
Die einen sind rassende Totschläger ,die anderen bald die Herren der Welt.
Hoffentlich schlägt der längst überfällige Komet auf diesen Planeten ein und vertilgt damit die Dummheit des weissen Mannes endgültig.
An erbärmlicher Idiotie und Niedertracht habe ich alles gesehen, es reicht!
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Mönch Gregor said on 14. Juli 2008
Zitat:
“Nur beging der bisherige Präsident Robert Mugabe bei der letzten Wahl den Fehler auch ganz öffentlich den Willen der Wähler nicht anzuerkennen und genauso öffentlich mit Gewalt gegen die Opposition vorzugehen.”
Da unterscheidet er sich nicht einen Deut von Europas EUDSSR-Demokraten, wie deren Reaktion auf das letzte Abstimmungsergebnis in Irland gezeigt hat. Gut, die subtile Gewalt gegen Oppositionelle sollte erst mit dem Lissabon-Vertrag “öffentlich” werden, aber das ist nur ein gradueller Unterschied.
Nein, was die westlichen Werte-Demokraten am meisten stört ist die Tatsache, daß der simbabwische Regierungschef nicht so handelt, wie es in der EUDSSR üblich ist, und von seinen ergaunerten Reichtümern nichts an die lieben Kollegen in den westlichen Regimes abgibt.
Das verzeihen sie ihm niemals.
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Dohle said on 18. Juli 2008
@ 2martinhe,
Du schreibst:
“Eine Einstellung der Entwicklungshilfe am Beispiel Simbabwes würde einer Selbstentlarvung der Gehirnverkrampften gleichkommen.”
Entwicklungshilfe an sich wird allerdings von verschiedenen Seiten sehr kritisch diskutiert, von wegen,”wem hilft sie denn wirklich?”. Kam in Simbabwe etwa die E.H. in der Vergangenheit beim Volk an?
Zitat aus Wiki:
“Kritik an Entwicklungszusammenarbeit kommt aus verschiedenen Richtungen. Teilweise wird der “Utopismus” der klassischen Entwicklungsansätze kritisiert, die kein Auge für die Realitäten vor Ort habe und grundlegende ökonomische Einsichten missachten würde.
Unter anderem der ghanaische Ökonom George Ayittey kritisiert, dass ein großer Teil der Entwicklungshilfe, die in afrikanische Länder geflossen ist, von korrupten Eliten missbraucht wurde und wird und meint daher: “African problems must be solved by Africans”. Der Ökonom James Shikwati kritisiert Entwicklungshilfe als ein Mittel um afrikanische Länder an westliche Kapitalgeber zu binden und somit eine einseitige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit zu erzeugen.”
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungshilfe#Kritik_an_der_Entwicklungszusammenarbeit
Müssen wir uns nun über einen scheinbaren Boykott aufregen?
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KJ said on 20. Juli 2008
Es spricht wohl nichts dagegen, wenn ausländische Regierungen auf Mugabes Politik reagieren. Grundsätzlich finde ich das in Ordnung. Sehr verräterisch war allerdings tatsächlich, dass sie sich angeschaut haben, wie erst die Weißen absolut ungerecht behandelt bis unterdrückt werden und jetzt bei Formalia auf einmal wild werden.
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