Stellungsnahme vom JVA Report zu Kai Diesner
14. Juli 2008 in Deutschland
Die kürzlich entfachte Debatte (Wie weit geht die Solidarität mit inhaftierten Nationalisten?) über das Solidaritäts-Hemd für Kay Diesner lieferte den Beweis, dass der Großteil der sich in der nationalen Bewegung befindenden Personen, keine Ahnung von den wahren Beweggründen und den Taten Kay Diesners haben. Diesbezüglich ist eine Richtigstellung der brd-medialen Übermittlungen dringend nötig! Seltsamerweise ist es so, dass im Fall von Kay Diesner den Medien mehr Glauben geschenkt wird, als einem standhaften Kameraden. Viele “Kameraden” fordern sogar die Todesstrafe für Kay Diesner, finden, er sitze zu Recht im Gefängnis und trauern um die “armen Opfer”. Solche Forderungen und Aussagen strotzen nur so vor Unwissenheit!
Kay Diesner, der am 24.06.2008 36 Jahre alt wurde, befindet sich seit mehr als 11 Jahren im Lübecker Gefängnis. Er wird solange die brd besteht vermutlich nie wieder die Kerkermauern verlassen, da er sozusagen tatsächlich, wie von einigen “Kameraden” gefordert, die Todesstrafe bekommen hat, nämlich 3 mal lebenslänglich! Diese Strafe lässt sich folgendermaßen aufteilen: einmal für das Anschießen des jüdischen PDS-Buchhändlers Klaus Baltruschat, einmal für die tödliche Verletzung eines brd-Polizisten, welcher das Feuer gegen Kay eröffnete, und einmal für einen brd-Polizisten, welchem Kay kein Haar gekrümmt hat, weil dieser seinen Kollegen im Stich ließ und vor Angst über die Autobahn lief. Schon allein wenn man das Strafmaß den Taten gegenüberstellt, muss jedem klar denkenden Menschen auffallen, dass dieses Strafmaß extrem übertrieben ist. Fragt sich nur warum?
Nun kommen wir zu den “armen Opfern”: Der PDS-Buchhändler Klaus Baltruschat leitete das Wahlkreisbüro von Gregor Gysi und war zur damaligen Zeit schon in Anti-Antifa-Listen verzeichnet. Er hat u. a. junge Antifaschisten dazu aufgestachelt gegen Nationalisten mit jeglicher Gewalt vorzugehen. Im Fall Kay Diesners beinhaltete dies beispielsweise, dass die Antifaschisten mehrmals Kays Briefkasten zerstörten, seine Haustür anzündeten, sein Auto demolierten, Glasscherben auf dem Rasen, auf welchem Kay mit seinem Hund trainierte, zerstreuten, aus Hochhäusern mit Flaschen und einmal sogar mit einem Fernseher nach ihm warfen usw. Es ist also wohl jedem klar, dass es sich bei Klaus Baltruschat keineswegs um ein unschuldiges Opfer handelt.
Der brd-Polizist Stefan Grage wird von vielen ebenfalls als Opfer und Unschuldiger dargestellt, allerdings muss bedacht werden, dass genau dieser Polizist die Schießerei begann. Kay befand sich auf dem Rückweg nach Berlin. Als ihm in der Nacht ein Reifen platzte, fuhr er an den nächsten Rasthof um zu schlafen. Am nächsten Morgen fuhr eine Polizeistreife am Wagen vorbei und hielt an. Sein Hund sprang an und als er aufwachte fuhr die Streife schon weiter. Er legte sich wieder hin. Nach etwa 15 Minuten kamen die Polizisten wieder und forderten Kay auf, sein Auto zu verlassen. Da Kay an seinem PKW gestohlene Kennzeichen hatte, war ihm klar, dass die Polizisten seine Personalien feststellen werden. Daraufhin nahm er seine Waffe und sagte den Polizisten, dass sie sich entwaffnen sollen. Der Fahrer des Polizeifahrzeuges ergriff sofort die Flucht, indem er quer über die Autobahn rannte (für diesen Vorfall bekam Kay das dritte Mal lebenslänglich!). Ein älteres Ehepaar fing den Polizisten auf dem gegenüberliegenden Rasthof ein und beruhigte ihn. Sein Kollege Stefan Grage eröffnete in der Zwischenzeit das Feuer auf Kay und schoss ihn an. Kay konnte sich noch hinter seinen PKW retten, schoss zurück und traf den Angreifer am Hals, welcher später daran verstarb. Hierbei hat es sich keinesfalls um kriminellen Mord gehandelt, sondern um Notwehr.
Ob man diese Tat nun für gut heißt oder nicht, spielt keine Rolle. Am wichtigsten ist, dass Kay nach der Tat standhaft geblieben ist, auch nach über 11 Jahren Haft, die er als nationaler politischer Gefangener selbstverständlich mit sämtlichen Schikanemaßnahmen absitzen muss, ließ er sich nicht brechen! Allein aus diesem Grund ist er mit allen erdenklichen Mitteln zu unterstützen.
*/Daher fordern wir Freiheit für Kay Diesner!

Horst said on 18. Juli 2008
“Notwehr” – lachhaft!
Eine hitzige Debatte. Was denken Sie?
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ich said on 20. Juli 2008
Kay Diesner = nationaler politischer Gefangener solche Aussage ist ja wohl eine Verhöhnung der wirklich politisch verfolgten in diesem Lande!
… dass die Antifaschisten mehrmals Kays Briefkasten zerstörten, seine Haustür anzündeten, sein Auto demolierten, Glasscherben auf dem Rasen, auf welchem Kay mit seinem Hund trainierte, zerstreuten, aus Hochhäusern mit Flaschen und einmal sogar mit einem Fernseher nach ihm warfen usw. … und dafür einen Menschen umbringen, dafür kann es nur eine Strafe geben: lebenslänglich!!!
Da Kay an seinem PKW gestohlene Kennzeichen hatte … die Polizei ist genau dazu da, solche Ganoven aus dem Verkehr zu ziehen!!!
Daraufhin nahm er seine Waffe, für die e selbst verständlich keinen Waffenschein besaß …
Ich lese auf dieser Seite sehr gerne, vermisse aber speziell bei obigen Beitrag eine klare Stellungnahme der Schriftleitung.
Durch den Gegner wird immer wieder versucht, deutsch denkende Bürger in die Ecke von Gewalttätern, Dumpfbacken, Schlägern und ewig Gestrigen zu stellen.
Herr Diesner ist ein Verbrecher in jedem System zu jeder Zeit.
Eine hitzige Debatte. Was denken Sie?
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Wilmsch said on 20. Juli 2008
@ich
Die Stellungnahme der Schriftleitung gibt es hier: http://www.nonkonformist.net/?p=1562
Der obige Artikel ist lediglich eine Stellungnahme des JVA-Report zum vorherigen Artikel im Nonkonformisten.
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Nicole said on 16. Juli 2011
Definitiv absolut überzogenes Urteil im Vergleich zu anderen Verbrechen. Klar jedoch das für diese Taten auch ein Strafmaß von nicht zu geringer größe angesetzt werden muss, aber 3 mal Lebenslänglich…? Hallo? Und dann die Bedingungen in Haft. Absolut unmenschlich. Die Medien berichten auch nicht neutral….
Und übrigens, in Deutschland herrscht Meinungsfreiheit, aber sobald man rechtes Gedankengut mit sich trägt, wird man auf´s übelste beschimpft. Da wird alles positive in´s absolut schreckliche abgewandelt.
Man sieht doch wohin uns die ganze Kacke hier geführt hat, wir werden als “scheiß Deutsch” hier bezeichnet. Über 95% der Häftlinge sind Ausländer… Ich glaube irgendetwas läuft hier doch nicht richtig….
FREIHEIT für Kai Wiesner. Im Vergleich zu anderen Verbrechen hat er seine Strafe schon längst verbüßt. Alles weitere ist reine Schikane.
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