Erstunken und erlogen – Keine Urlaubsstornierungen in der Sächsischen Schweiz
19. Juli 2008 in Deutschland
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Die DDP schreibt: “Die jüngsten Wahlerfolge der rechtsextremen NPD haben zu nicht zu einem Besuchereinbruch in der Urlaubsregion Sächsischen Schweiz geführt. Nach einem Boykott-Aufruf durch Hamburger Journalisten habe es «drei bis vier Anfragen zur Fremdenfeindlichkeit, aber keine Stornierungen» gegeben, sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz, Tino Richter, auf ddp-Anfrage in Pirna.”
Eine Aussage, die nicht nur für Nationalisten interessant sein dürfte, sondern gerade für jene Menschen, die den Medien grundsätzlich alles glauben. So war es schon immer recht fragwüdig, ob sich Touristen durch nationaldenkende Deutsche eher eingeschüchtert fühlen würden als durch unsere friedliebenden Drogenhändler und U-Bahnschläger in multikriminellen Städten wie Berlin, Hamburg oder München. Aber um diesen Gedankengang nachzuvollziehen bedarf es wohl eines Blickes über den Tellerrand. Ebenso wie die Tatsache, daß man von Journalisten, die offen zum Boykott einer Urlaubsregion aufrufen weil die dortigen Bürger von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen, keine politische Unabhängigkeit erwarten sollte. Aber auch die “drei bis vier Anfragen zur Fremdenfeindlichkeit” verwundern uns. Sollen dies etwa die “haufenweise” Protestbriefe gewesen sein, die beim Bürgermeister eintrafen?


Lichtelfe said on 1. August 2008
Sollen dies etwa die “haufenweise” Protestbriefe gewesen sein, die beim Bürgermeister eintrafen?
Eine Frage, die sich der Bundesburger gar nicht erlaubt, er ist doch nicht rechtsradikal. Aber den Urlaub lässt der sich trotzdem nicht von solchen Stories vermisen. Die Politiker und Medien müssen das Gespennst des Kommunismus, Sorry des Rechtsradikalismus in den Gehirnen am
Leben erhalten und dazu brauchen die solche Geschichten.
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