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30. July 2010

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Wer anderen eine Grube gräbt…

Robert Andreasch

Vor wenigen Tagen berichteten wir über einen etwas übereifrigen Journalisten, der glaubte, er könne ohne Gegenwehr einfach in die Gruft des verstorbenen Friedhelm Busse fotografieren und nebenbei noch Nahaufnahmen aller Trauergäste machen. Mehrfach wurde er darauf hingewiesen doch bitte die Trauer und die Totenruhe zu respektieren, was natürlich nicht geschah. Nach der Trauerfeier stellten einige der Teilnehmer den jungen Herren zur Rede und forderten ihn auf die Fotos zu löschen, was dieser mit Patzigkeit beantwortete und dafür etwas unsanft behandelt wurde. In seinem eigenen Bericht liest sich der Vorgang so:

An den Kirchenmauern von Sant Korona schneiden Neonazis mir den Weg ab, was in einer Art der besonderen Arbeitsteilung auch bekannte NPD-Funktionäre übernehmen. Mindestens dreissig der achtzig Aufmarschteilnehmer schlagen und treten dann auf mich ein. Zivilbeamte der Polizei sehen den Angriff sofort, können aber im ersten Moment nicht eingreifen und werden dann selber von den Neonazis angegriffen… Mehrere Beerdigungsteilnehmer zerren derweil an meiner Kamera. Als ich am Boden liege, springt ein Neonazi auf den Fotoapparat. Erst als die Polizei Pfefferspray einsetzt, um die Neonazis auf Distanz zu bringen, kann ich mich gemeinsam mit einem Beamten aus der gefährlichen Situation entfernen. Die massiven Schläge und Tritte haben mich erheblich verletzt, meine Kleidung ist zerrissen.

Bei dem Fotografen handelt es sich um Tobias-Raphael Bezler, der auch unter dem Pseudonym Robert Andreasch schreibt und einen großen Teil seiner Freizeit darauf verwendet, nationaldenkende Deutsche mitsamt Fotos und Adressen auf schwarze Listen zu setzen. Da der arme Kerl aber derart gelitten hat, möchten wir hiermit alle unsere Leser auffordern, ihm doch ein paar Genesungswünsche zukommen zu lassen:

1. Anschrift:
Augsburger Str. 42
Neu Ulm

2. Anschrift:
Parkstraße 17
München

Unterstützt werden kann Herr Andreasch natürlich auch an seinem Arbeitsplatz im Buchladen am Hauptbahnhof in Ulm.

Wer Näheres über Herrn Andreasch wissen möchte, der lese bitte folgende Biographie, die uns einer unserer Leser dankenswerterweise zukommen ließ:

Er spricht mit leicht schwäbischem Zungenschlag. Er arbeitet nach eigenen Angaben „für verschiedene Medien“ in Bayern und Baden-Württemberg. Er ist als einer der führenden Köpfe der militanten Antifa-Szene Münchens aktiv und zieht unter dem Namen „Robert Andreasch“ als eine Art Wanderprediger in Sachen „Terror von Rechts in München“ durch die Lande. Wer bitte ist Robert Andreasch?

Geboren am 29.1.1973 in Ellwangen bei Aalen als Tobias-Raphael Bezler, wuchs er in beschaulicher ostschwäbischer Kleinstadt-Idylle auf, bis es ihn zum Studium an die Uni Ulm zog. Dort war er bald in der studentischen Hochschulpolitik aktiv, von Oktober 1996 bis September 1997 Ratsmitglied der medizinischen Fakultät und im Jahr darauf Mitglied des großen Senats. 1999 saß er für die „Unabhängige Studentische Alternative“ (UStA) in der Ulmer Studierendenvertretung. Diese unter dem Motto „Engagiert, sozial, ökologisch, antifaschistisch“ auftretende Gruppierung sprach sich – wen wundert es da – u.a. „vehement gegen eine konservative Bildungspolitik“ aus. Vermutlich war er auch bei der örtlichen PDS-Hochschulgruppe engagiert, die unter dem Namen „stuPDS – Studierende Pro Demokratie im System“ firmiert und sowohl inhaltliche als auch personelle Nähe zur UStA besitzt. Die „stuPDS“ blamierte sich 2004 mit einer geschmacklosen Aktion, als sie für den Europa-Wahlkampf der PDS alte Stasi-Schergen der sog. „Initiativgruppe Kundschafter des Friedens“ (IKF e.V.) einlud, die die Verbrechen der Stasi schönredeten, worauf sich sogar der PDS-Landesvorsitzende von Baden-Württemberg gezwungen sah, seine Unterstützung zu entziehen.

Im Mikrokosmos der Ulmer Studentenschaft fiel Tobias Bezler nicht durch konstruktive Arbeit auf, sondern v.a. durch merkwürdiges Verhalten und eigenmächtige Aktionen. So ernannte er sich selber zum „Antirassismus-, Antifaschismus- und Anti-Atom-Referenten“ (ein solches „AAA-Referat“ war weder bei der UStA noch bei der Studierendenvertretung bekannt), und eignete sich kraft dieses „Amtes“ einen Schlüssel für die Räumlichkeiten des Allgemeinen Studenten-Ausschusses (AStA) an, den er auch nach mehrmaliger energischer Aufforderung des AStA nicht zurückgeben wollte.

Seinem Ruf als Anti-AKW-Aktivist machte Bezler immerhin alle Ehre. Im Dezember 1996 trug er sich ins Internet-Gästebuch der Kampagne „Castor-nix-da“ ein, wo er ganz in revolutionärer Manier die durchgehende Kleinschreibung verwendete und sich mit recht militanten Sprüchen hervortat („…bis bald im wendland. atomanlagen, atomtransporte angreifen!“). Der „Widerstand“ gegen die Castor-Transporte nach Gorleben im Wendland war zu dieser Zeit eine beliebte Spielwiese für die Gewalt-Exzesse der sog. Autonomen. Bezler war zu der Zeit Aktivist der militanten Ulmer Anti-AKW-Initiative „AKWeg“, die es trotz Polizeibewachung mehrmals schaffte, auf der Ulmer Donaubrücke Castor-Züge aus dem nahen AKW Gundremmingen zu blockieren. Die v.a. in den 90er-Jahren aktive Gruppe gehört in den Dunstkreis der autonomen Szene und hat die selbe Postanschrift wie die „Antifa Ulm/Neu Ulm“, Dauergast im baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht („Gegen Nazis auch militant vorgehen ist richtig und notwendig…“). Unter selbiger Adresse ist in Ulm – einem der regionalen Schwerpunkte der gewaltbereiten linksradikalen Szene Baden-Württembergs – auch die „Antifa Jugend-Front“ (AJF) Ulm und die „AntifaWanderAktion“ (AWA) erreichbar, letztere nach eigenen Angaben ein „bundesweites Projekt, welches aus der zunehmenden Notwendigkeit entstand, die Rechtsentwicklung in den neuen Bundesländern zu bekämpfen“, und dafür Zivildienstleistende oder Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr im Kampf gegen Rechts in Mitteldeutschland verheizen will.

Wenn der rote Tobi nicht gerade mit dem Kampf für den Sozialismus oder dem „Angreifen“ aller möglicher ihm nicht genehmer Dinge beschäftigt war, dann betätigte er sich als DJ. So war er u.a. ab Juni 1995 einer der Macher der Sendereihe „Funky Way“ auf dem seinerzeit frisch gegründeten nicht-kommerziellen Ulmer Radiosender „Free FM“, wobei sein spezielles Metier elektronische Musik der eher abseitigeren Sorte war. Im folgenden Jahr kam auch noch eine entsprechend schräge Clubnacht im Ulmer Studentenclub „Jazzkeller Sauschdall“ dazu, deren Programm von einer sogenannten „Bewegungsgruppe“ gestaltet wurde, einem „Klangkollektiv“, bei dem auch Bezler mitwirkte. Die Veranstaltung fand monatlich bis zu viermal statt und bestand bis 1998. Als aus diesen Kreisen dann das Electronic-Musik-Plattenlabel „Heimelektro Ulm“ entstand, tourte Bezler mit den Heimelektro-Leuten durch diverse Clubs Süddeutschlands, wobei er auch hier nicht durch übermäßige Genialität in Erscheinung trat, sondern eher am Rande mitwurstelte.

Stattdessen verschlug es ihn nach München, wo er sich als notorischer Dauerstudent an der Ludwig-Maximilians-Universität für Soziologie einschrieb. Im Wintersemester 2004/2005 nahm er an dem Hauptseminar „Ökonomie und Soziologie der postindustriellen Gesellschaft“ des ziemlich dunkelgrünen Privatdozenten Dr. Bernhard Gill teil, auf dessen Literatur-Liste zum Seminar sich u.a. auch zahlreiche Beiträge linksextremistischer Autoren fanden. Daß Bezler hier auf den Stallgeruch der linksradikalen Szene nicht ganz verzichten mußte, lag auch an der Seminar-Teilnehmerin Marina Mayer, die sich – wenn sie nicht gerade Soziologie studiert – für die „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“ und in der PDS München engagiert.

Daneben bot Bezler als „Sozialwissenschaftler“ und freier Journalist seine Dienste an. Nach eigenen Angaben war und ist er – in welcher Form auch immer – für den „Zeitspiegel“ des Bayerischen Rundfunks sowie für Spiegel-TV und die Süddeutsche Zeitung tätig. Allerdings verwundert es nicht, daß seine „journalistischen“ Ergüsse v.a. in Zeitungen und Zeitschriften des linken bis linksextremen Spektrums Platz fanden. So etwa im April 2003 in der Wochenzeitung „Jungle World“, die Mitte der 90er-Jahre als Abspaltung der ehemaligen FDJ-Tageszeitung „junge Welt“ entstanden war und seither einen stramm „anti-deutschen“ Kurs fährt. Im Dörfchen Grünmettstetten bei Tübingen wohnte Bezler zu diesem Zeitpunkt dem Osterfeuer und dem österlichen Brauch des „Judas-Verbrennens“ durch die Dorfjugend bei. Als „Dank“ für diese Einladung entblödete er sich nicht, den alten Volksbrauch als „antisemitische Inszenierung“ zu brandmarken („Judas wird stellvertretend für das gesamte Judentum dämonisiert“; Jungle World Nr. 17, 16.4.´03), wobei er den „anti-deutschen“ Schreiberling und „Konkret“-Autoren Gerhard Scheit zitierte. Möglicherweise stießen diese in einer Sprache auf Schülerzeitungsniveau verfaßten Anschwärzungen nicht überall auf Beifall. Fakt ist jedenfalls, das Tobi bald beschloß, sich ein schickes Pseudonym zuzulegen.

Unter dem neuen Deckmäntelchen „Robert Andreasch“ ging das Anprangern allerlei Andersdenkender in der „Jungle World“ dann erst richtig los. Wie zu erwarten, lag Bezlers Hauptaugenmerk dabei v.a. auf seinen alten heimatlichen Wirkungsstätten, den Regionen um Ellwangen und Ulm, sowie dem benachbarten Bayerisch-Schwaben. Dabei konnte er mit genauen Personenbeschreibungen („…trägt Seitenscheitel und Nickelbrille…“) und detaillierten Kenntissen über Lebensläufe und familiäre Umstände („…schickten ihn seine Eltern im Sommer 2003 zu einem Onkel nach Heidenheim….“) aufwarten. Dies läßt auf enge Kontakte in die regionale Antifa-Szene schließen, aus der er jene Informationen bezog. Möglicherweise war er sogar selbst dort involviert. Immerhin ist es auffällig und denkwürdig, daß er in sämtlichen Artikeln der oben genannten Strickart Werbung für die „Antifa Ulm/Neu Ulm“ machte. Bezler ist mindestens seit Mai 2002 Mitarbeiter und häufiger Autor der linksextremistischen Anprangerungs-Zeitschrift „Der rechte Rand“. In dieser ehemals maoistisch ausgerichteten, zweimonatlich erscheinenden Diffamierungs-Postille geben sich Antifa-Agitatoren aller Art die Klinke nur so in die Hand. Darüber hinaus verbreitet er seine Absonderungen schriftlicher Art auch bei „Lotta – antifaschistische Zeitung aus NRW“ oder „Avanti“, letztere die Parteizeitung des „Revolutionär-Sozialistischen Bundes – IV. Internationale“ (RSB), einer radikalen trotzkistischen Splittergruppe.

Da dringend Geld in die Kasse mußte, welches offensichtlich allein durch Anprangerungs-Artikel nicht zu verdienen war, tingelte „Robert Andreasch“ auch als Vortragsredner durch die Lande. Politisch naiven und gutgläubigen kommunalen Bürgerhäusern, die Opfer der Anti-Rechts-Hysterie geworden waren, diente er sich mit dem Thema „Die rechte Musikszene in Süddeutschland“ als „Rechtsrock-Experte“ an. So bereits 2003 mehrfach geschehen im „Gemeindehaus Lamm“ in Tübingen, in dem zu dieser Zeit auch die von der VVN-BdA gemachte und seit 1985 (!) herumgereichte Agitprop-Ausstellung „Neofaschismus in der Bundesrepublik Deutschland“ gezeigt wurde.

In den Ereignissen um Martin Wiese und die „Kameradschaft Süd“ hat er nun ein neues Thema gefunden, um sich wichtig zu machen. Seitdem zieht er als eine Art Wanderprediger in Sachen „Wiese-Terrorgruppe“ durch die bundesdeutsche Politlandschaft der linkeren Sorte, wobei die Titel seiner Vorträge zwischen „Die geplanten Neonazi-Anschläge in München“ und „Terror von Rechts in München“ variieren. Angefangen bei besonders linken Juso-Kreisverbänden, wie etwa dem im provinziellen oberschwäbischen Biberach, auf dessen Homepage es vor roten Sternen und Karl-Marx-Büsten nur so wimmelt. Weiter über das dichtmaschige Netz diverser linksalternativer „Kommunikationszentren“ und „Kulturwerkstätten/-läden/-büros“, im Oktober 2003 beispielsweise im „Linken Zentrum Düsseldorf“ und seit 2005 immer wieder mal im „Kulturladen Karacho“ in Ravensburg, wo er als „aktiver Antifaschist und Autor“ präsentiert wurde und außerdem ein ganzes Seminar über „Neofaschismus“ abhalten konnte. Bis hin zum harten Kern der gewaltbereiten autonomen Antifaszene, etwa beim „AK Antifa Mannheim“, der sich im dortigen Jugendzentrum eingenistet hat, oder im Augsburger Autonomen-Zentrum „Die ganze Bäckerei“.
Aber auch in der orthodox-kommunistischen Sektenlandschaft ist Antifa-Tobi ein gern gesehener Vortragsredner, so etwa im Mai 2004 auf dem 35. Delegiertentreffen des Landesverbandes Baden-Württemberg der VVN-BdA, wo man ihn vorstellte als „engagierten antifaschistischen Publizisten, der seit langem die rechte Szene in Süddeutschland beobachtet und ihre Verzweigungen und Entwicklungen verfolgt“.
Die Wunderwelt der trotzkistischen Splittergruppen steht dem in nichts nach. Zu letzterer Kategorie gehört etwa sein Vortrag auf einer vom „Revolutionär-Sozialistischen Bund – IV. Internationale“ (RSB) und der „internationalen sozialistischen linken“ (isl) organisierten Veranstaltung im November 2004, die in dem von der Landeshauptstadt München mitfinanzierten „Eine-Welt-Haus“ in München stattfand. Dort tauchte u.a. auch seine Soziologie-Seminar-Kollegin Marina Mayer als Mit-Diskutantin auf.

Trotz seiner tiefen Verstrickungen in die radikale gewaltbereite Szene fehlt Bezler auch auf offiziösen Veranstaltungen einschlägiger Art nicht. So konnte er im Mai 2005 anläßlich des 60. Jahrestages der „Befreiung“ in der österreichischen KZ-Gedenkstätte Mauthausen seine ganz persönliche Sicht auf den „Rechtsradikalismus in Süddeutschland“ ausbreiten. Kurz gesagt: ein „antifaschistischer“ Hans-Dampf in allen Gassen.

In seinen teilweise sehr langatmigen Ausführungen nimmt „Robert Andreasch“ Wieses „Kameradschaft Süd“ nach allen Regeln der Kunst auseinander. Man ist bestens informiert, man weiß, wer wen noch von früher kennt, wer mit wem befreundet, befeindet oder verheiratet ist, wer in welchen Organisationen und wann auf welchen Demos und Geburtstagsfeiern war. Das ganze untermalt mit einer regelrechten Flut von Fotos, die auf die Zuhörer herniederprasseln – von einem Laptop digital per „Beamer“ auf eine kleine Leinwand projeziert. Wiese und Kameraden in allen Variationen, mitfotografiert von fleißigen „Antifas“. Das Material für seine Elogen gewann Bezler u.a. auch als Zuschauer im Verfahren gegen die Gruppe um Wiese vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht in München, wo er als besonders penetranter „Prozeßbeobachter“ Gauergast war – ausgestattet mit einem Presseausweis des Bayerischen Rundfunks.

Bezler ist ein echtes Phänomen. Gehört er doch zu der (gottlob) ganz seltenen Sorte von „Journalisten“, die sich gleichzeitig auch noch an tätlichen Angriffen auf ihre Beobachtungs- und Recherche-Objekte beteiligen. Wenn er, wie es so schön heißt, die „rechte Szene verfolgt“, ist das offensichtlich wörtlich zu nehmen. So war er etwa am 10. November 2004 an einem Überfall einer linksextremen Schlägerbande auf nationale Demonstranten in München beteiligt. Gemeinsam mit Falko Blumenthal, seines Zeichens bayerischer Landesvorsitzender der DKP-Jugendorganisation SDAJ, hatte Bezler ein Fußvolk „antifaschistisch“ aufgehetzter Münchner Schüler um sich geschart, mit dem sie die Objekte ihres Hasses verfolgten und auf der Donnersberger Brücke schließlich einkreisten. Auf dem „Schlachtfeld“ blieben zwei schwerverletzte Andersdenkende zurück, die u.a. mit Prellungen und Nasenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden mußten. Keine halbe Stunde später wurde der komplette 18-köpfige Trupp von der Polizei festgenommen. Wobei sich die Antifa-Kids – durchwegs (noch) unbeschriebene Blätter und Mitläufer und meist gerade halb so alt wie Bezler – bei dem Hetzer aus Ulm recht herzlich für diese „Aktion“ bedanken können. Zogen sie sich dabei doch – abgesehen von einigen Vorstrafen wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Beleidigung und Waffenbesitz, die heutzutage offenbar zum Standardprogramm gehören – den ersten polizeilichen Ärger ihres jungen Lebens zu.

Wer indes glaubt, daß Tobias-Raphael Bezler alias „Robert Andreasch“ nach dem Vorfall eines Besseren belehrt oder gar aus dem Verkehr gezogen worden wäre, der irrt gewaltig. Kein halbes Jahr später koordinierte er in der Münchner Fußgängerzone schon wieder seine roten Sturmtruppen per Handy bei der Jagd auf Andersdenkende. So sieht engagierter und aktiver „Kampf gegen Rechts“ und „für Demokratie“ also aus in der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2005.

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Kommentare

3 Kommentare zu “Wer anderen eine Grube gräbt…”

  1. Kakadu sagt:

    “sein spezielles Metier elektronische Musik der eher abseitigeren Sorte war.”
    Das sagt doch schon alles. In der Klappsmühle werden auch schräge Melodien gesungen;-)
    Die schwarzen Tasten auf dem Klavier sind eben die “Tobias-Raphael-Tasten”
    Außerdem sieht der Typ aus, wie ein Meuchler. Wenn der mal nicht schon ‘ne Leiche im Keller hat.
    Der hat außerdem eine stereotype/schizophrene Psychose, so wie alle Berufs-Hasser aus dieser Szene.

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  2. AG-Schwaben sagt:

    Wanderprediger trifft die Sache wohl wirklich am Besten. Bei uns versucht er alle paar Monate seinen geistigen Null-Vortrag vozuführen. Immer wieder eine lustige Sache, vor allem jetzt: http://www.ag-schwaben.nationales-netz.com/?p=184

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  3. sturm sagt:

    Einfach mal besuchen den Mann um ihn zu beglückwünschen !!!!!

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