Aribert Heim – Heldenhafte Jagd auf einen Greis
18. Oktober 2005 in Archiv, Deutschland, Zionismus
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Immer wieder tauchen in den bundesdeutschen Medien Bericht über die Jagd auf Aribert Heim auf. Heim war seines Zeichens Arzt im Arbeitslager Mauthausen zur Zeit des 2. Weltkrieg. Heim wird vorgeworfen zahlreiche damalige ermordet zu haben. Beweise dafür gibt es zwar nicht, braucht es aber dank gewisser Strafrechtsparagraphen auch nicht, was eine Diskussion zu dieser Thematik überflüssig macht. Nach dem Krieg hatte Heim als Arzt in Süddeutschland gearbeitet, bis 1962 gegen ihn Anklage erhoben wurde. Der 91-jährige Heim wird von seinen Jägern derzeit in Spanien vermutet.
Auf die vermeintliche Spur kamen die Jäger Heim durch zahlreiche Überweisungen seiner Familie an einen aus Italien stammenden Freund Heim’s, der in nordspanischen Stadt Girona lebt. Die Überweisungen wurden von Konten getätigt, die immer noch auf den Namen Heim’s laufen. Dies ließ das LKA Baden-Würtemberg zu dem Schluß kommen, dass Heim nicht wie von seiner Familie angegeben vor einigen Jahren in Argentinien an Krebs starb, sondern immer noch unter den Lebenden weilt, und das in Girona an der Costa Brava.
Von bundesdeutscher Seite setzte man seit Beginn der Anklageerhebung ein Kopfgeld von mittlerweile 130.000 Euro aus, welches durch 10.000 Euro vom Simon Wiesenthal Zentrum ergänzt wird. Mit eigenem Geld ist man halt immer etwas sparsamer als mit dem Geld Anderer. Seit Ende 2004 hatte sich ein Zielfahndungskommando des LKA Baden-Würtemberg auf die Suche nach Aribert Heim gemacht. Heim gilt nach Alois Brunner, der im syrischen Damaskus vermutet wird, als meistgesuchter Nationalsozialist weltweit.


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