Anti-Islamisierungskongreß in Köln
19. September 2008 in Deutschland, Multikultur
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Heute findet in Köln der von der Bürgerbewegung pro Köln initiierte Anti-Islamisierungskongreß statt. Mit von der Partie sein werden auch Vertreter der österreichischen FPÖ und des belgischen Vlaams Belang. Islamisierungsbefürworter werden freilich nicht an der eigentlichen Veranstaltung, was bei der immer wieder gepriesenen “Überlegenheit” ihrer Argumente freilich nicht überraschen dürfte. Stattdessen kündigen die linksgerichtete taz und die WAZ gleich 40.000 Gegendemonstranten an. Das Ziel ein wenig höher gesteckt hat dagegen der Kölner Stadt-Anzeiger mit 60.000 Gegendemonstranten. Was von diesen Gegendemonstranten zu erwarten ist, bezeugen die Gewaltaufrufe auf Indymedia und anderen linksradikalen Seiten im Weltnetz.
An anderer Stelle gibt man sich da schon friedfertiger und spricht wie etwa die taz, von Blockaden. Was diese Musterdemokraten und Möchtegerngutmenschen unter Blockaden verstehen, konnte man vergangene Woche in Altenburg sehen, als Bahnanlagen brannten und ein Sachschaden von 100.000 Euro entstand. Aber auch brennende Barrikaden aus am Straßenrand geparkten Autos oder auch Müllcontainern gehören mittlerweile zur notorischen Blockadepolitik der Verfechter von Friede und Brüderlichkeit; von zerstörten Supermärkten oder Gaststätten mal ganz zu schweigen.
Unterstützt wird dieses Gehabe diesmal auch ganz offiziell und nicht nur durch Geld von der örtlichen Poltik. So verabschiedete das Parlament in NRW auch gleich Resolution gegen Fremdenfeindlichkeit mit der Anmerkung, daß der Kongreß von pro Köln dem “interkulturellen und interreligiösen Dialog” entgegenwirke. Auf diesen Dialog wird man aber scheinbar noch ein wenig warten müssen, denn während sich systemkonforme Deutsche für die Islamisierung unseres Landes stark machen, wollen die eigentlich Betroffenen Islamisten mit solch einem Gesocks nichts zu tun haben und kündigten ihr Fortbleiben von den Gegendemonstrationen an: “Beim Freitagsgebet hat der Hodscha geraten, am besten zu Hause zu bleiben und gar nicht auf die Moscheegegner zu reagieren”. Eine Entscheidung, die bestimmt ganz gut ist, denn offenbar halten die Islamisten sich für nicht ganz so friedlich wie die veröffentlichte Meinung sie immer darstellen möchte, denn “vor allem unsere jungen Leute sind leider leicht reizbar”.
So werden es dieses Wochenende vor allen Dingen Deutsche sein, die sich für eine Islamisierung unserer Heimat stark machen und gegen Islamisierungskritiker randalieren werden. Damit auch bloß genügend Leute kommen, haben sich Politik und andere Interessensverbände ein Rahmenprogramm ausgedacht, was in der Schwulenmetropole Deutschlands sicherlich gut ankommen wird. Nicht ohne Grund dürfte wohl auch als Motto “Wir stellen uns quer” (angelehnt an das englische “queer” für schwul) gewählt worden sein. Da dürfen natürlich auch Kirchen, Gewerkschaften und der BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken nicht fehlen und natürlich werden auch die Gaststätten, die sich an dem Program Kein Kölsch für Nazis beteiligen, mit von der Partie sein. Alles in allem also die üblichen Verdächtigen, von denen man ohnehin nichts Anderes erwartet hätte.
Für Niedecken selbst ist es eine große Freude, daß sich auch der der 1. FC Köln an den Protesten beteiligt und erwähnt lobend, daß der Verein das beste “Beispiel für multikulturellen Zusammenhalt” sei. Beim FC spielen Spieler aus 15 Nationen, nur die Deutschen muß man mit der Lupe suchen, offenbar das Idealbild für Niedecken und zahlreiche weitere Islamisierungsbefürworter. Daß Niedecken aus seiner Einstellung die logische Konsequenz ziehen würde und von seiner Vorort-Villa in eines der Kölner Türkenviertel zu ziehen, ist nicht abzusehen. Es ist halt ein Leichtes anderen Menschen zu sagen was sie toll finden sollen, wenn man sich selbst nicht mit den Konsequenzen auseinander setzen muß. Niedecken hat nämlich genauso wie die Gewerkschaftsfunktionäre und die Politiker, die sich für die Islamisierung einsetzen, genügend Geld um seine Familie vor den Einflüßen der multikriminellen Gesellschaft zu schützen.
So war es schon immer eine besondere Spezialität unserer herrschenden Klasse und ihrer Speichellecker Wasser zu predigen und Wein zu saufen. Natürlich lassen wir uns gerne eines Besseren belehren. Also Herr Niedecken, gehen Sie mit gutem Beispiel voran und tauschen Sie ihre Villa mit einer Wohnung in einem von Kölns multikulturellen Vierteln. Wir sind uns sicher, daß es viele deutsche Familien in diesen Vierteln gibt, die liebend gerne mit Ihnen tauschen würde. Taten zählen, nicht die Worte.


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