Anti-Islamisierungskongreß: Medien feiern Gewalt gegen Andersdenkende

20. September 2008 in Deutschland, Multikultur

“Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.” (Ignazio Silone)

Wie wir gestern berichteten, findet dieser Tage der von pro Köln organisierte Anti-Islamisierungskongreß in Köln statt. Daß es dabei zu Gewalttätigkeiten der Gegendemonstranten kommen würde, war uns und vielen anderen von vornherein bewußt, wofür erhält die Antifa schließlich mehrere Millionen Euro pro Jahr aus Steuergeldern. Was die Antifa mit Gewalt besorgte, unterstützte die Politik mit selbiger. So verbaten gleich mehrere Lokalpolitiker pro Köln den Zugang zu städtischen Räumen. Besonders zu nennen sind hierbei der Bezirksbürgermeister von Nippes, Bernd Schößler, und der Rodenkirchener Bürgeramtsleiter Reiner Lindlahr. So blieb pro Köln als einziger Ausweg ein Schiff, das am Rheinufer ankerte. Den Rest besorgte dann die Antifa, indem sie das Schiff mit Steinen und Flaschen bewarf, wobei sogar eine Panoramascheibe zu Bruch ging. Aus Angst vor weiteren lebendsbedrohlichen Angriffen, legte der Kapitän ab.

Der Kapitän wollte daraufhin an der Bastei anlegen, was jedoch wiederum von gewalttätigen Gegendemonstranten unterbunden wurde. Der Kapitän fuhr daraufhin weiter nach Niehl, wo das Schiff von der Wasserschutzpolizei umzingelt und festgehalten wurde. Polizeisprecher Wolfgang Baldes begründete diesen Schritt damit, daß das Schiff aufgrund der eingeworfenen Scheibe nicht mehr fahrtüchtig sei und daß “eine große Welle kommen und das Schiff zum Sinken bringen” könne. So brachte die Polizei auch flugs die auf dem Schiff anwesenden Presseschmierer in Sicherheit, weigerte sich jedoch die Teilnehmer vom Anti-Islamisierungskongreß zu “retten”. Schließlich “erlaubte” die Polizei dem Kapitän, das Schiff Richtung Zoobrücke zu steuern, wo schon gewaltbereite Gegendemonstranten mit Steinen und Flaschen (laut Express euphemistisch: Farbbeuteln) warteten. Da der Kapitän sich weigerte weiterzufahren, räumte die Polizei die Brücke, damit die Teilnehmer von pro Köln ihre bestellten Reisebusse an der Seilbahn treffen konnten. Die Reisebusse kamen aber nicht, sei es aufgrund ähnlicher Vorfälle, wo Reisebusse durch Gegendemonstranten in Brand gesetzt oder sonstwie zerstört wurden, oder wie der Express berichtet, weil pro Köln die Busse bestellt hatte. An der Seilbahn angekommen versuchten die Teilnehmer jedenfalls mit Taxis vom Ort des Geschehens wegzukommen, was jedoch durch Bernd Schößler, den Chef des Taxi-Rufs unterbunden wurde, indem er seine Fahrer davor warnte in der Gegend Passagiere abzuholen. Natürlich waren alle diese Vorfälle für den Express Grund zur Freude und zu hämischen Jubel.

Wie aber würde der Express berichten, wenn plötzlich die Scheiben seines Verlagsgebäudes auf der Königsallee 27 in Düsseldorf zu Bruch gehen würden oder wenn plötzlich beim Taxi-Ruf am Bonner Wall 37 in Köln Steine durch die Scheiben der Taxen fliegen würden. Terror läßt sich nunmal nicht durch liebe Worte oder Abgrenzungsbekundungen gegen die NPD brechen, wie die Funktionäre von pro Köln nunmehr festgestellt haben dürften. Die NPD hingegen hat die logische Konsequenz aus den Abgrenzungsbekundungen von pro Köln gezogen und bleibt deshalb dem Anti-Islamisierungskongreß fern.

Resümierend läßt sich zum Abschluß des ersten Gipfeltages jedoch feststellen, daß pro Köln sich offenbar ein wenig übernommen hat und entweder aus Unwissen oder aus Dummheit darauf gehofft hat, daß die Polizei den Kongreß schon irgendwie absichern würde. Dabei dürften gerade jüngere Demonstrationen gezeigt haben, daß sich gewaltbereite Musterdemokraten nicht durch die Polizei abhalten lassen, sondern erst das Weite suchen, wenn man ihnen mit bedingungsloser Gegengewalt begegnet. Die Funktionäre von pro Köln sind also erstmal “entsetzt”, mit welcher Brutalität die Gegendemonstranten vorgehen und weinen Krokodilstränen, daß “das 45jährige deutsch-jüdische Mitglied des Bundesvorstandes der Bürgerbewegung pro Deutschland, Michael Kucherov” auch Ziel der Gewalt wurde. Einen “gezielten antisemitischen Hintergrund” kann pro Köln aber dennoch nicht feststellen und selbst wenn, würde dies wohl kaum jemanden interessieren.

Insgesamt beteiligten sich an den bisherigen Gegendemonstrationen nur wenige Hundert von angekündigten 40.000 bis 60.000 Teilnehmern. Davon, daß sich ganz Köln gegen den Kongreß stemmen wird war bisher noch nichts zu sehen.

Für den morgigen Tag steht jedenfalls eine Kundgebung auf dem Heumarkt an, was sicherlich interessant werden dürfte. So befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt schon 2.000 Linksradikale vor Ort, die eigentlich nur darauf warten zu randalieren. So lieferten sie diesen Abend schon einen kleinen Vorgeschmack, indem sie mit Sowjet-Fahnen bestückt und unter “Nieder mit Deutschland”-Rufen durch die Straßen liefen (KStA). In die Reihen dieser aufrechten Bundesbürger werden sich morgen Vertreter von CDU, SPD, Grünen, PDS, FDP, DGB, usw. usf. mischen. Scheinbar stellt für ausgewiesene Demokraten nämlich kein Problem zu sein, wenn ihre Genossen “Nieder mit Deutschland” brüllen, schließlich ist dies nur die Vokalisierung der Politik der letzten Jahre.

Wohl aber scheint man ein Problem zu haben, wenn sich Parteimitglieder gegen die Islamisierung ihrer Heimat stemmen. So versucht Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma von der CDU seine Parteimitglieder auf Linie zu bringen indem er jedem Teilnehmer an dem Kongreß mit einem Ausschlußverfahren droht. Soviel zur Freiheit der eigenen Meinung in der CDU. Offenbar ist Schramma besorgt, daß nicht alle seine Parteimitglieder so nationalmasochistisch sind wie er. Im Endeffekt könnte solche Drohungen aber auch einige CDU-Mitglieder überzeugen die Fronten zu wechseln. So waren es im Kölner Parlament vor allem Abgeordnete der CDU, die mehrheitlich gegen den Bau der Mega-Moschee in Köln votierten. Im Gegenzug wäre es diesen Mitgliedern natürlich möglich ein Ausschlußverfahren gegen Schremma einzuleiten.

Alles in allem läßt sich sagen, daß der selbsternannte “freieste Staat auf deutschem Boden” mal wieder seine Maske fallen gelassen hat und sich eigentlich durch nichts von faschistischen Diktaturen unterscheidet, mal abgesehen von der Ehrlichkeit mit der man dieses auch eingesteht. Warten wir also die kommenden Tage ab und sehen, was passiert.

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5 responses to Anti-Islamisierungskongreß: Medien feiern Gewalt gegen Andersdenkende

  1. Vor ein paar Tagen gab es doch einen Bericht ueber Herrs Suttners Auftritt im Bayerischen Fernsehen. Die ödp schreibt dazu auf ihrer Internetseite wörtlich : “Es sei für alle demokratischen Bewerber „unzumutbar, in einer Sendung neben Rechtsextremisten aufzutreten, die volksverhetzende Plakate aufhängen und mehrere Städte mit ihren Aufmärschen terrorisieren. ”
    Wenn man jetzt die Ereignisse in Köln verfolgt, fragt man sich eigentlich,
    wer terrorisiert hier wen ?
    Letzte Woche in Altenburg wurde auch eine Stadt linksautonom terrorisiert,
    siehe http://www.mdr.de/mdr-info/5765142.html (Hier ist folgende Fundstelle interessant: “Bereits am Sonnabendmorgen waren auf das Bahnstellwerk in Gera drei Anschläge verübt worden, die offenbar im Zusammenhang mit dem NPD-Treffen standen. Wie die Bundespolizei MDR 1 RADIO THÜRINGEN bestätigte, wurden Signalgeber mit Brandsätzen außer Gefecht gesetzt.”
    Ich finde, es sollte noch öfter auf sowas hingewiesen werden …

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  2. Sonnabend, 20. September 2008, 12.41 Uhr

    Soeben wird gemeldet, die Veranstaltung von “Pro-Köln” sei wegen “gewalttätiger Ausschreitungen” (welche wohl kaum von “Pro-Köln” ausgegangen sein dürften) von der Polizei abgesagt worden.
    Nach Angaben eines Polizeisprechers auf WDR-2 stünde “die Unversehrtheit der Bürger Kölns über dem Recht auf Durchführung einer umstrittenen Veranstaltung”.
    Etwa 400 Personen, die zur “Pro-Köln”-Veranstaltung angereist sind werden von der Polizei nicht mehr in die Kölner Innenstadt hineingelassen.

    Es scheint als sei “Pro-Köln” mit seiner Anti-Islamisierungskonferenz zumindest an diesem Wochenende gescheitert. Einziger Trost ist, daß von den Angekündigten “60.000 Gegendemonstranten” nur ein Bruchteil erschienen ist (angeblich derzeit 4000 bis 5000 Personen). Das zeigt, daß die Kölner sich offenbar doch nicht blind vor jeden Karren spannen lassen.

    “Pro-Köln” sollte jetzt nicht beleidigt oder gar ausfallend reagieren, sondern mit kühler Sachlichkeit aus den Vorgängen lernen und umgehend eine neue Anti-Islamisierungskonferenz in Köln anberaumen. Jetzt klein beizugeben hieße, vor den Gewalttätern und ihren Verbündeten in Stadtverwaltung und Polizeiführung einzuknicken.

    Der heutige Tag ist ein schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit in Deutschland! Seit heute wissen wir, daß wenige hundert Gewalttäter in der Lage sind eine demokratisch legitime und ordnungsgemäß angemeldete Veranstaltung durch blanke Gewalt zu verhindern und die Polizei offenbar weder Willens noch in der Lage ist, das Recht auf freie Meinungsäußerung auch für Nicht-Linke durchzusetzen.

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  3. Hier halte ich eindeutig zu den Gegendemonstranten,das Wort “Pro” für Köln ist ein Widerspruch an sich. Man kann nicht für Köln sein,sonst könnte es auch genauso gut Pro-Dekadenz heissen. Man ersetzt doch nicht eine Hasenscharte wie “Schramma” durch die nächste “Beisicht” das wäre dann wieder der Kreislauf der Ungerechtigkeit.

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  4. Das nennt man jetzt also Demokratie, schön! Aber was solls, irgendwann wird die ganze linke Gutmenschenbande die Quittung dafür bekommen. Dieses Dreckssystem k***t mich einfach nur noch an.

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  5. Da haben wir ihn nun: den Bürgerkrieg (vorläufig noch ohne Schusswafen …).

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