BRD fasst dem nackten Michel in die Tasche

26. Oktober 2005 in Deutschland

Vor den Bundestagswahlen hatte sich die SPD noch lautstark gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ausgesprochen. Vor der Wahl hatten alle Parteien noch versprochen die Steuern zu senken um die Bürger zu entlasten. Dies scheint heuer jedoch alles Schnee von gestern zu sein. Nach dem Sparbeschluss der derzeitigen BRD-Regierung soll die Mehrwertsteuer von 16% schrittweise über 18% auf 20% angehoben werden, gleichzeitig sollen die Rentenbeiträge erhöht werden, die Pendlerpauschale soll wegfallen, die Beiträge zur Krankenversicherung sollen steigen, und so weiter, und so fort. Kein Ton davon, dass auch unsere werten Gäste aus aller Welt mit Einschnitten zu rechnen haben, oder Projekte gegen Rechts nicht mehr in der bisherigen Form gefördert werden, ebensowenig wird mit Einschnitten für’s Ausland oder für die jüdischen Gemeinden zu rechnen sein.

Warum auch? Hat der scheidende Finanzminister Wolfgang Clement doch den Schuldigen an der Misere gefunden. So würden nach Angaben Clement’s 20% der ALG-II Empfänger den Staat betrügen. Diese Statistik hat er von einer Umfrage der Arbeitsagentur, laut der 20% der angerufenen Personen Auskünfte verweigert haben. Stellt sich die Frage, wieviele davon einfach nur keine Lust auf ein bürokratisches Frage und Antwort Spiel hatten, und wieviele von ihnen der deutschen Sprache nicht mächtig sind, um zu antworten.

Der hessische Ministerpräsident Koch verglich den Zustand der BRD mit dem eines konkursreifen Unternehmens. Geht man vom wirtschaftlichen Standpunkt aus, ist die BRD nur eine Tochtergesellschaft Deutschland’s, und in der Wirtschaft werden nichtrentable Tochtergesellschaften halt dichtgemacht und abgestossen. Solche Töne hört man von der bundesdeutschen Polit-Diaspora jedoch nicht, vielmehr soll dem ohnehin schon nackten Michel noch tiefer in die Tasche gegriffen werden. Dieser hat dann im Endeffekt zwar gar nichts mehr, kann sich aber an der bundesdeutschen Demokratie und den Gästen aus aller Welt erfreuen, denen es in seiner Heimat besser geht als ihm selbst. Vielleicht kann Michel ja dann im Senegal Asyl beantragen.

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3 responses to BRD fasst dem nackten Michel in die Tasche

  1. Es ist wirklich eine Pharse, wie sich unser Michel alle vier Jahre aufs neue belügen und hinters Licht führen lässt, seit Jahrzehnten. Wie Lämmer zur Schlachtbank wandern ganze Scharen eines absichtlich dumm gehaltenen Wählervolks zur Wahlurne, die pompösen “Wahlkampf-Reden ” verinnerlicht, im Glaube daran, dass der Schlächter es gut mit ihnen meint, doch jedes Mal müssen sie kurz nach jener Wahl aufwachen und erkennen, dass alles nur Lug und Trug war. Dieses treibt ihnen dann kurzzeitig die Galle hoch, jedoch vergisst man es schnell und dämmert weiter, jegliche Verantwortung für die Zukunft reumütig in Hände gelegt, die es wahrlich nicht gut mit den Michels meint.Fragt sich nur, wie lange Michels Wachkoma noch aufrecht zu erhalten ist.Es soll ja Leute geben, die täglich versuchen ihn aufzuwecken….;o)))

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  2. … aufrecht erhalten werden kann…nicht “ist”(ich sollte wohl noch ne Tasse Kaffee trinken, bevor ich mich äussere ;o) )

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  3. Das Erstaunliche dieser Wahl war, dass die Umbenennung der PDS in “Die Linkspartei” ihren Stimmenanteil, dank der Hilfe Medien, verdoppelt hat. Vielleicht sollte sich die CDU in “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” umbenennen um damit die absolute Mehrheit zu erreichen.

    Michel’s Wachkoma wird solange aufrechterhalten, bis das ganze L�gengebilde, das die BRD umgibt, in sich zusammenf�llt. Ein erster Schritt w�re die Erkenntnis, dass es sich bei der BRD, egal mit welcher Regierung, um eine Partei handelt, die nur ein Ziel verfolgt. Dabei spielt es keine Rolle ob Michel nun sein Kreuz bei der SPD oder der CDU macht, im Endeffekt ziehen die gleichen Personen die F�den.

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