Wer anderen eine Grube gräbt… – Die Geschichte des Bernhard Herbach

29. September 2008 in Deutschland

Bernhard Herbach aus einem Kaff in der Nähe von Bautzen ist ein guter Bundesbürger und somit natürlich auch ein hervorragender Blockwart. So gerne wollte er “Zivilcourage” beweisen, indem er Strafanzeige gegen Friedrich H. Strafanzeige wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Organisationen stellte. Herbach traf H. am Barockschloss Rammenau, wo H. einen Königlich-Sächsischen Offizier darstellt, mit Uniform und Orden und allem drum und dran, was zunächst Herbachs Frau auffiel. Herbach glaubte an der Uniform ein Hakenkreuz am schwarz-weiß-roten Band gesehen zu haben, was bei aufrichtigen Bundesbürgern natürlich pawlow’sche Reflexe auslöst. So rief Herbach auch sogleich das Polizeirevier in Bischofswerda an um Anzeige zu erstatten.

Da H. jedoch Fotobeweise vom besagten Tag hat, die belegen, daß er kein Hakenkreuz trug, erstatte H. Strafanzeige gegen Herbach wegen falscher Verdächtigung. Das Urteil: ein Jahr Bewährungsstrafe bei Androhung von 1.800 Euro Geldbuße plus Verfahrenskosten. Herbach kommentierte dies kurz mit “Bei mir ist eh nichts zu holen”.

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5 responses to Wer anderen eine Grube gräbt… – Die Geschichte des Bernhard Herbach

  1. Da sieht man wieder das Typische am engagierten, zivilcouragierten Gutmenschen: Da irrt sich ein “Mainstreamler”, was ja jedem passieren kann. Aber jeder weiß, wie unsere (ehemalige) Kultur damit umgeht; – man entschuldigt sich, und meistens ist die Geschichte aus der Welt.

    Aber nicht so der Gutmensch; der entwickelt einen Haß auf den von ihm zu Unrecht Beschuldigten, weil nun offenkundig ist, daß hier der Wunsch Vater des Gedankens war, und der miese, hinterhältige Charakter des sich schon als mutiger Held feiernden Denunzianten offen zutage tritt. Wenn er könnte würde dem Denunzierten in diesem Falle am liebsten noch (im Schlafe) mit Gewalt ein Hakenkreuzemblem aufzwingen, es fotografieren, und in die Welt hinausschreien: “Seht ich hatte Recht, dieses Nazischwein…”.
    Daß der Herr Herbach eventuell eine ganze Existenz durch solches Gebaren vernichten kann, interessiert diesen von Humanitätsduselei durchsetzten Menschen nicht.
    Dieser vor Menschlichkeit brennende Menschentyp ist deckungsgleich mit jenen, die hundertjährige Greise vor Gericht zerren, dann neu entdeckte 95 jährige Zeugen anschleppen, um dann den Beschuldigten vor Gericht als vorverurteilten Kriegsverbrecher zu präsentieren. – Alles aus tiefster, haßerfüllter, brutal-gnadenloser Menschlichkeit natürlich…

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  2. Wann hört das endlich auf!

    Erst neulich mußte ich eine Phoenix Dokumentation im Fernsehen abschalten, da die Berichterstattung unerträglich wurde.

    Die Farben Schwarz, Weiß und Rot sind uralt und gehen weit in die Geschichte zurück.

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  3. “Bei mir ist eh nichts zu holen”.

    Ja, diese Sorte kenne ich. Ich kenne auch so einen engagierten Linken der über die Reichen schimpft die die Arbeit der Armen ausbeuten.

    Daß er selber seit 35 Jahren von “Stütze” lebt verschweigt er geflissentlich.

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  4. Daß jene, die am aktiven Berufsleben nicht (mehr) Teilhaben, auf dumme Gedanken kommen, ist bekannt; der Vorschlag des Steinbruches, zur begradigung verbogener Charaktere weniger: Steine rauf, Essen runter…

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  5. Evt. sollte man hier mal den Richter loben.
    Ist es evt. doch nicht alles so “verschwört und verzahnt” wie man meinen möchte?

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