Berufsrisiko Systemkritiker? Jörg Haider bei Autounfall ums Leben gekommen

Wie Die Presse berichtete, kam der österreichische Politiker Jörg Haider in den frühen Morgenstunden während eines Autounfalls ums Leben. Haider kam mit seinem Wagen von der Loiblpass-Bundesstraße in der Ortschaft Lambichl ab und erlag noch am Unfallort schwersten Kopf- und Brustverletzungen. Haider galt als einer der erfolgreichsten und charismatischten Systemkritiker Europas, was ihm bei der letzten Nationalratswahl einen Stimmanteil von 40% in seiner Heimat Kärnten sicherte. So werden Paralellen zu dem Tod von Uwe Leichsenring sichtbar, der seinerzeit der wohl erfolgreichste NPD-Politiker in ganz Deutschland war, bevor er 2006 ebenfalls tödlich verunglückte.

Während die österreichischen Medien Haider weitestgehend die letzte Ehre erweisen und alle öffentlichen Gebäude Trauerbeflaggung tragen, ist die Berichterstattung in bundesdeutschen Medien mal wieder bezeichnend für die veröffentlichte Stimmung in diesem Land, wo man aus der hämischen Freude über den Tod eines Menschen, weil dieser unangenehme Ansichten hatte, keinen Hehl macht.

Für das BZÖ und viele Menschen in Österreich dürfte der Tod Haiders einen großen Schock darstellen und insbesondere für die BZÖ einige Fragen aufwerfen. So fußte der Erfolg der BZÖ nach der Abspaltung von der FPÖ weitestgehend auf der Person Haider. So dürfte mit nachlassendem Erfolg wohl in Zukunft entweder ein Zusammenschluß mit der FPÖ ins Haus stehen, oder aber ein zukünftiges Dasein als unbedeutende Splitterpartei.

Augenscheinlich bei dem Unfall ist die etwa fußballgroße Delle im Dach des Wagens direkt über dem Fahrersitz von Haiders VW Phaeton, das als eines der sichersten Fahrzeuge weltweilt gilt mit der “höchsten je erreichten Torsionsteifigkeit einer PKW-Karosserie” (Wikipedia) und zwölf Airbags. Es ist auzuschließen, daß der Betonpfeiler, den Haiders Auto rammte diese Delle verursachte, da er diesen traf, bevor sich das Auto überschlug:

Sein Auto, ein VW Phaeton, rammte ein Verkehrszeichen und einen Vorwegweiser, danach geriet es mit dem linken Vorderrad auf eine Böschung. Das Fahrzeug mähte eine Thujenhecke nieder, krachte danach gegen den Betonpfeiler eines Gartenzaunes und prallte gegen einen Hydranten. Danach überschlug sich das Auto mehrmals und kam im rechten Winkel zur Fahrtrichtung auf den Rädern zum Stillstand. (Wiener Zeitung)

Gerade diese Delle ist es, die vielerorten die Theorie nährt, daß es sich um einen Anschlag gehandelt haben könnte. Das Traurige dabei ist nicht unbedingt, daß es solche Theorien gibt oder daß diese Theorien der Wahrheit entsprechen könnten, sondern daß der Gutmenschen-Diaspora so etwas zweifelsohne zuzutrauen ist und das nicht erst seit den jüngsten Sprengstoffattentaten auf Autos von NPD-Politikern in Deutschland.

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18 Kommentare zu “Berufsrisiko Systemkritiker? Jörg Haider bei Autounfall ums Leben gekommen”

  1. Ax sagt:

    Ist schon komisch, dass Politiker, die an ihr eigenes Volk denken immer so merkwürdige Todesfälle erleben.
    Möllemann hat sogar die Reissleine seines Fallschirms gezogen, obwohl er angeblich sterben wollte. Wunder über Wunder.
    Was soll man dazu sagen.. es ist ja mittlerweile schon verboten zu denken, ob das mit Auschwitz ….ich sag jetzt besser nichts mehr.
    Es lebe Deutschland, meine Kameraden

    Beliebt. Zustimmung oder Ablehnung: Daumen hoch 10 Daumen runter 2

  2. Folgender Beitrag ist ein Nachtrag von Wolfgang Eggert zu unserem Artikel, den er uns per eBrief schickte. Aus Gründen der Übersichtlichkeit, wollen wir diesen Beitrag nicht als einen separaten Artikel veröffentlichen. (Der Nonkonformist)

    AUS DEM VERKEHR GEZOGEN?
    Diskussionen um den Tod des Kärtner Landeshauptmanns -
    aufgegriffen und zusammengestellt von Wolfgang Eggert

    Es heisst, Jörg Haider habe auf gerader Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Auf gerader Fahrbahn. Ohne dass Fußgänger, Radfahrer oder andere Kraftfahrer in der Nähe gewesen wären, denen er hätte ausweichen müssen. Das ist erstaunlich, ebenso wie die Tatsache, daß der Kärnter Landesvater offenkundig keinen Versuch unternahm, sein Fahrzeug zu stoppen. Bremsstreifen, und seien sie noch so kurz, sucht man auf den Bildern des Unfallorts vergebens.

    Unverständlich erscheinen auch die vielgestalten und schwerwiegenden Verletzungen des Politikers, den es im Inneren des Hochsicherheitswagens förmlich auseinandergerissen haben muß (der linke Arm war quasi vom Körperrumpf abgetrennt). Dies steht in klarem Gegensatz zur Beschaffenheit des Unglückswagens, der gebaut ist, jedem “normalen” Unfall spielerisch zu trotzen.

    1.Der Phaeton hat die stabilste Fahrgastzelle, auf der ganzen Welt, zumal in seiner gepanzerten Variante, die Haider gefahren haben muss.
    2.Wagen dieser Fahrzeugklasse haben hochentwickelte Stabilitätsprogramme, die blizschnell reagieren und gegebenenfalls einzelne Räder abbremsen. Was seltsamerweise in diesem Fall nicht passiert zu sein scheint. Ein Indiz, das nahelegt, daß Dr. Haider bereits zu Beginn des Unfalls nicht mehr bei Bewußtsein war.
    3.Der Phaeton verfügt über sage und schreibe 12 (zwölf!) Airbags, welche einen Verkehrsunfall für die Insassen zu einer regelrechten Kissenschlacht gestalten. Im Fall Haider half all das nicht – möglicherweise weil der Tod von einer ganz unerwarteten Richtung, nämlich von oben kam.

    In diesem Zusammenhang diskutiert das Internetportal PI-News über eine merkwürdige Delle im Dach des Haider-Fahrzeugs.
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-36045.html
    http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324252.jpg)
    In dem Gegenöffentlichkeitsforum heißt es: „Es überrascht, dass der Überschlag eines VW-Phaeton, immerhin eines der sichersten Fahrzeuge der Welt, vergleichbar mit der Mercedes S-Klasse, durch einen Überschlag auf einer Böschung, dazu bei den in einer geschlossenen Ortschaft und kurviger Straße denkbaren Geschwindigkeiten, eine solche Verformungsenergie freisetzt, wie sie auf dem ersten Bild von Jörg Haiders Fahrzeug zu erkennen ist. Tatsächlich zeigt das Bild bei genauem Hinsehen eine punktförmig konzentrierte Einwirkung, unglücklicherweise genau über dem Fahrersitz. Es handelt sich um eine etwa fußballgroße nahezu kreisförmige Beule, die mit hoher Energie entstanden sein muss. Unterhalb dieser Einschlagstelle – und nur dort – wurde das Autodach in den Innenraum gedrückt und der Stoffhimmel aufgerissen. Dies ist zweifellos die Ursache für die beschriebenen tödlichen Verletzungen Haiders im Kopf- und Brustbereich. Die Energieeinwirkung an diesem Punkt war so groß, dass auf der Fahrerseite beide stabilen Türen herausgedrückt und die Türholme nach außen gebogen wurden.

    Der übrige Innenraum des Fahrzeugs weist dagegen tatsächlich kaum Beeinträchtigungen auf, gerade so, wie man es nach einem Überschlag dieser Fahrzeugklasse erwarten kann. Wer hinten oder auf dem Beifahrersitz gesessen hätte, hätte den Unfall vermutlich fast unverletzt überlebt.“

    Tatsächlich: Was den oder die Überschlag/äge angeht ist der Wagen “weiter hinten” gut in Form. Weder die Heckscheibe noch die Hinterachse und die Reifen hinten sind von dem Unfallsgeschehen merklich in Mitleidenschaft gezogen.

    http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324249,00.jpg
    Soweit auf den Fotos zu erkennen, ist das rätselhafte Loch im Dach durchweg rund, kann also kaum von einer Rettungsschere der Einsatzkräfte stammen; die Feuerwehr verfügt zwar auch über hydraulische Hebelwerkzeuge, diese verursachen allerdings höchstens Dellen und werden in der Regel mit Holzklötzen unterlegt, damit sie sich nicht ins Metall bohren können. Für einen
    Grenzstein o.Ä., auf den das Fahrzeug beim Überschlag aufgeschlagen sein könnte, sieht das Loch dagegen zu symmetrisch aus.

    In der Summe bleibt der Eindruck, als wenn dort ein Gegenstand mit sehr hoher Beschleunigung und in der Form eines Ziegelsteines (aber eben aus anderem Material) eingeschlagen wäre. Die Tatsache, daß der Unglückswagen keine Bremsspur hinterließ,
    http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324285.jpg
    http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324252.jpg
    legt die Annahme nahe, daß die Dachverbeulung nicht im Verfolg des Unfalls auftrat sondern diesem vorausging und die Ursache – wenn nicht gar der Hauptinhalt – der Tragödie war.

    Ein kurzer Denkansatz: Als die RAF 1989 Alfred Herrhausen in Bad Homburg ermordete, war die fatale Wirkung nicht etwa der Sprengstoff selber, sondern eine Eisenplatte innerhalb dieses Sprengsatzes, die auf fast 40.000km/h beschleunigt wurde…. Die hob den Wagen von Herrhausen meterhoch in die Luft und zerfetze das Auto trotz Panzerung.

    http://www.spiegel.de/img/0,1020,970483,00.jpg
    Die Terroristen hatten ihr Handwerk übrigens in Speziallehrgängen beim DDR-Geheimdienst Staatssicherheit gelernt. Die Ostdeutsche Schlapphuttruppe schickte ihre Verkehrs-Opfer auch auf verdeckteren Wegen in den Tod: Der hierfür gebräuchliche Fachausdruck zu Stasizeiten nannte sich “Verblenden”. Dazu baute man eine Blendanlage auf ( 2 Scheinwerfer + eine Batterie). Bei Einfahren des Zielfahrzeugs schaltete man diese mit maximaler Blendwirkung ein und erreichte so die optische Täuschung eines frontal entgegenkommenden sehr breiten Fahrzeugs (LKW). Die typische Reaktion ist dann das Verreißen des Fahrzeugs nach rechts von der Straße weg. Das führt einerseits zum Verlassen der festen Straße und weiterhin meist zu einem mehrfachen Überschlag über die linke Wagenhälfte (Fahrerseite) mit maximalem Schadenseintritt. Ist die Gegend auch noch baumbestanden, kann man auch noch auf ein hochgeschwindiges Auftreffen der Fahrgastzelle an ihrer schwächsten Zone (Türseite) auf einen Baum hoffen, was zu einer Maximierung der Schadenswirkung führt.

    Dieser Coup wurde zu DDR-Zeiten vom MfS mehrfach und erfolgreich in Westdeutschland praktiziert. (Das Wissen hierüber hat sich bis dato demokratisiert. Sogar die Pläne dazu gibt’s im Internet. Abmessung der Kurve, Positionierung und Bauanleitung der Lichtanlage die in einen Rucksack passen muss, Zeitpunkt der Blendauslösung, Positionierung von Beobachter und Blender, Spurenminimierung etc etc. Entsprechende Anleitungen finden sich auf einigen linken Aktionsseiten als probates und vor allem spurenfreies Mittel zum Beseitigen von politischen Gegnern.)

    Als weitere oder begleitende “Unfallursachen” gebräuchlich waren Schüsse auf die Reifen, das verdeckte Verabreichung von Drogen an den Zu-Verunfallenden oder die Gasflutung der Fahrgastzelle, die den Fahrer binnen weniger Minuten in den Todesschlaf schickt. Als bekanntes Opfer der DDR-Unfallstatistik gilt der “republikflüchtige” Fussballspieler Lutz Eigendorf.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Eigendorf

    Auffallend im Unglücksfall Haider ist vor allem die zeitliche Koinzidenz. Haider war jedenfalls nicht am Ende seiner politischen Karriere. Er stand kurz davor, eine noch wichtigere Rolle zu spielen, als bisher. Vor weniger als zwei Wochen fuhren die in zwei Lager gespaltenen österreichischen Rechtsliberalen bei den Nationalratswahlen einen Erdrutschsieg ein. Vor weniger als einer Woche gingen die konkurrierenden Parteichefs Strache und Haider im Zuge der Regierungsbildungsgespräche wieder aufeinander zu. Stand die Alpenrepublik vor einer freiheitlichen Koalitionsregierung und einem europäischen Schlinger- oder gar Abnabelungskurs?

    Fakt ist: Die den Kanzler stellenden Sozialdemokraten ließen die bestehende große Koalition nicht zuletzt dadurch platzen, indem sie einer europakritischen Volksbefragung das Wort redeten. Eine Forderung, die BZÖ-Haider und FPÖ-Strache mehr oder weniger vehement schon seit Jahren auf ihre Fahnen geschrieben haben. Ein “Nein” der Österreicher und eine Wieder-Verselbständigung Wiens, auch auf dem finanziellen und börsialen Parkett (das in Österreich im Laufe der vergangenen Woche fast völlig in sich zusammenbrach), hätte weitreichendste Folgen für die Europäische Union als ganzes gehabt. So mögen Spuren des “Autounfalls” durchaus nach Brüssel führen.

    Daß sie von den Untersuchungsorganen im Sinne der Staatsräson ignoriert werden (müssen), erscheint dagegen im vornherein als sicher.

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  3. miller sagt:

    Aus dem Weltnetz aufgeschnappt:

    Zitat:

    ###Die Entfernung zwischen Position K und N http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-36045-7.html dürfte ausreichen das Fahrzeug auf die linke Seite zu kippen. Die dazu erforderliche Geschwindigkeit ist nicht sehr hoch.
    Das kriegt man schon mit 30 km/h und weniger hin. Ich weiß aber nicht wie und wie schnell die Sensorik und das Sicherheitsmanagement dieses Fahrzeugs auf einen solchen irregulären Fahrbetrieb reagiert.

    Die Kante des Betonsockels des Gartenzauns (Position K) http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-36045-7.html dürfte für die Zerstörungen auf der Fahrerseite ursächlich sein. Mindestens bis hier auch dürften die Airbags noch ihrer Aufgabe nachgekommen sein. Auch die Türen auf der Fahrerseite waren in diesem Augenblick wahrscheinlich noch geschlossen.
    Üblicherweise endet so ein Betonzaunsockel mit einem soliden Pfeiler aus gleichem Material. Ich vermute deshalb, dass der Aufprall an diesem Pfeiler die A-Säule zum Einknicken brachte, nachdem das Fahrzeug auf der Seite liegend auf Hecke und Sockel bis zu diesem Betonklotz rutschte und dann das Fahrzeug wieder rückwärts auf die Straße und die Räder drehte. Auch kann hier die Geschwindigkeit nicht mehr sehr hoch gewesen sein, denn die Heckenpflatzen wären bei höheren Geschwindigkeiten – ich denke so ab 50 km/h – wahrscheinlich herausgerissen worden.

    Auch scheint mir die gerade Spur auf dem Bankett nicht außergewöhnlich. Als Fahrzeugführer, der aus welchen Gründen auch immer nach rechts von der Fahrbahn abkommt, werde ich bei nächster Gelegenheit wieder auf die Fahrbahn lenken und eine Starkbremsung auf dem Randstreifen vermeiden. Gleichzeitig versuche ich heil an Verkehrszeichen und Begrenzungen vorbei zu kommen. Dies ist bei etwas Sicherheitstraining leicht zu schaffen, wenn die Geschwindigkeit nicht allzuhoch ist, sonst ist natürlich eine Vollbremsung die Alternative.
    Auch Herrn Haider wäre dies beinahe gelungen, wenn diese Böschung das Fahrzeug nicht zum Kippen gebracht hätte.

    Was die fehlenden Türen, das Loch im Dach, das Fußelement usw. betrifft, würde ich schon mal die Bergungskräfte fragen. Die würden dem ersthaft Interessierten auch kundtun, warum alle unfallrelevanten Kennzeichnungen rot und verschiedene andere eben gelbgrün sind.

    Dies zur Erinnerung:

    Beim Unfall haben Verletzte Vorrang vor der Spurensicherung – egal ob da ein Politiker oder ein Rentner oder ein Kind betroffen ist.
    Manchmal stirbt an den Folgen auch ein Mensch.

    Den Angehörigen der Familie Haider gehört jedenfalls meine stille Anteilnahme.###

    Zitatende

    Jörg Haider ist tot – leider. Es hilft alles nichts. Die Angehörigen und Freunde werden trauern. Stille Anteilnahme.

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  4. Den folgenden Artikel haben wir in einem anderen Forum gefunden und finden ihn nicht uninteressant:

    Quirinus // Oct 11, 2008 at 11:05

    Es gibt ja den schönen lateinischen Spruch..de mortuis nil nisi bene…
    Das Ereignis ist tragisch und die Hintergründe sind mysteriös.
    Aber ich möchte an eines erinnern.
    Haider ist der Politiker, der nach einem phantastischen Aufschwung, aus dem Programm der FPÖ das Bekenntnis zur deutschen Nation entfernt hat. Er hat bewährte deutschnationale Politiker wie Scrinzi und Trattnig u.a.kalt gestellt und entsorgt. Im Gegensatz dazu hat er sich wie man in Österreich so schön sagt,…mit feschen Buberln umgeben..
    Sein tagespolitischer Kurs war manchmal kaum noch zu verstehen in den letzten Jahren. Zum Beispiel plädierte er meines Wissens auf einmal für die Aufnahme der Türkei in die EU.
    Seine ursprüngliche Partei die FPÖ hat er in die größte innerparteilich Krise ihrer Geschichte mit seinen Exaltiertheiten geführt: Er hat nicht nur versucht sondern sie tatsächlich gespalten.
    Er hat sie dann ausgeplündert mit einem Riesen Haufen Schulden sitzen gelassen.
    Dass er ein äußerst begabter Redner war sei unbestritten, aber seine politischen Schlenker in den letzten Jahren waren rational kaum noch nachzuvollziehen.
    Von seinen deutschnationalen Wurzeln hatte er sich schon seit Jahren getrennt.
    Auch das sollte man beachten.
    http://www.npd-unna.de

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  5. miller sagt:

    http://de.youtube.com/watch?v=CMDBd05Fl-w

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  6. miller sagt:

    Von deutschnationalen Wurzeln kann hier keine Rede sein. Npd-Unna hat diesbezüglich Recht:

    http://de.youtube.com/watch?v=OYtor_MPJ3E

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  7. Dissident sagt:

    Stimmen aus Kärnten:

    “Als ich von der Todesnachricht erfuhr, dachte ich sofort an ein Attentat”, so Herr K., Ingenieur aus Klagenfurt. “Die Rosentalerstraße, auf der der Unfall geschah, ist ‘schnierdelgerade’ und in beiden Richtungen zweispurig. Haider fuhr einen VW Phaeton mit EPS und Spurhaltesicherung. Ein sicherers Auto gibt es kaum. Er kam von einer Veranstaltung in Kärnten, wo jemand möglicherweise an seinem Wagen manipuliert hat.”

    Frau R., Verkäuferin in einem Feinkostladen, ebenfalls in Klagenfurt, schließt sich der Meinung an: “Die Straße ist schnurgerade, hat eine 70er-Beschränkung, es war trocken. Selbst bei doppelter Geschwindigkeit hätte es nie zu diesem Hergang des Unfalls kommen können.” Dann kämpft sie mit den Tränen: “Jörg Haider war unterwegs ins Bärental, wo er heute den 90. Geburtstag seiner Mutter feiern wollte.”

    Frau E., Studentin an der Klagenfurter Uni: “Ich war nie Haider-Wählerin, aber ich bin geschockt. Gerade in den letzten Jahren hat sich Haider von der extrem rechten Politik distanziert. Er war ein prägender Politiker, aber auch als Mensch offen für die Sorgen der Kärntner. Ich kann es nicht fassen.”

    Herr W., ehemaliger Offizier, aus St. Veit an der Glan: “Haider war sicher nicht schuld am Unfall. Erst am Tag davor, am Kärntner Nationalfeiertag, hat er wieder einmal ordentlich gegen die Slowenen gewettert. So beliebt er in Kärnten war, Feinde hatte er genug. Ich jedenfalls bin geschockt. Er hinterlässt eine riesige Leere.”

    Herr S., Angestellter bei einem Kärntner Stromkonzern: “Mein erster Gedanke war, das darf nicht wahr sein. Ich bin völlig fertig, auch wenn ich Herrn Haider schon seit Jahren nicht mehr meine Stimme gegeben habe. Es ist eine Tragödie für alle hier. Was wird nun aus Kärnten? Haider war so etwas wie ein Schutzpatron im Land. Wahrscheinlich wird nun die Bundesregierung in Wien über uns drüberrollen.”

    Herr A., Trafikant in der Klagenfurter Innenstadt: “Politik interessiert mich jetzt nicht mehr. Haider war der einzige Politiker, der sich nicht selbst bereichert hat. Es ist wie ein kleines Sterben in der Bevölkerung. Ich habe vor mein Geschäft ein schwarzes Tuch gehängt und werde heute früher schließen. Haiders Tod muss ich erst einmal verkraften.”

    Frau P., Postangestellte in einem Kärntner Vorort: “So einen wie den Haider kriegen wir nimmer. Ich kann´s immer noch nicht glauben. Vielleicht hatte er während der Autofahrt einen Herzinfarkt. Ich wünsche mir zutiefst, dass er nicht allzuviel mitbekommen hat. Ich bin entsetzt und tief erschüttert. Die Welt ist nicht mehr dieselbe. Mein Beileid an seine Familie.”

    Herr und Frau B., Künsterehepaar in Klagenfurt: “Das darf einfach nicht wahr sein. Haider war auf seine Weise ein Superstar, war volksnah wie kein anderer Politiker. Sein Tod hinterlässt eine unsagbare Leere. Der Unfallhergang wird wohl noch eine Weile Thema bleiben. Haider war bekannt als rasanter, aber auch sicherer Fahrer. Möglicherweise hatte er in der Nacht einen Herzanfall. Der Schock sitzt jedenfalls tief. Wir haben gleich am Vormittag Blumen vor den Landtag gelegt.”

    Frau M., Studentin in Klagenfurt: “Haider wurde umgebracht. Seine Slowenienpolitik hat er konsequent – und meiner Meinung nach – auch erfolgreich durchgesetzt. Ein Störenfried für den einen oder anderen. Er war der einzige, der Kärnten gegen Wien geschützt hat und dabei nicht zimperlich in seiner Wortwahl war. Ich habe Angst, wie es jetzt weitergehen soll.”

    Maria H., Lehrerin aus St. Veit findet das, was passiert ist “extrem unwirklich”. “Es wirkt alles irgendwie inszeniert, so wie Haiders ganzes politisches Leben war. Ein Unfall in der Nacht nach dem 10. Oktober …” Für das BZÖ wird das ihrer Meinung nach auf einen Überlebenskampf hinauslaufen, schließlich sei Haider die Partei gewesen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=1220460569209

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  8. 123 sagt:

    “…….Er war der einzige, der Kärnten gegen Wien geschützt hat und dabei nicht zimperlich in seiner Wortwahl war. Ich habe Angst, wie es jetzt weitergehen soll.”

    Ich auch. Mal sehen, was für einen Verräter die jetzt an seiner Statt an die Macht hieven. Und dann werden endlich “normale” Verhältnisse auch in Kärnten einkehren, also eine Forcierung von Multikulti bis zum Erbrechen.

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  9. miller sagt:

    über die FPÖ, die ehemalige Partei Haiders:

    ###Der langjährige Europa-Abgeordnete und frühere Geschäftsführer der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Peter Sichrovsky, hat nach eigenen Angaben jahrelang mit dem israelischen Geheimdienst Mossad zusammengearbeitet. “Ich habe bis zu meinem Rückzug aus der Politik mit dem Mossad kooperiert”, sagte der Publizist und Journalist im Jahre 2005 dem in Wien erscheinenden Nachrichtenmagazin “Profil”.###
    Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/10/wem-ntzt-der-tod-haiders.html

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  10. miller sagt:

    mehr zum Unfallhergang:

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/1577274/index.do

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  11. arthur sagt:

    Zunächst mal bin ich unentschlossen,wie jeder weiss gibt es Unfälle, bei denen aus einem völlig zerquetschten Auto jemand putzmunter aussteigt und andere, wo bei mässigen Verformungen schwerste Verletzungen resultieren aber – und das ist entscheidend – ein unfalltechnisches objektives Gutachten im Zusammenhang mit fachlich einwandfreier Obduktion sollte jeweils dann die Erklärung geben können. Mich selber machten eher die – und das ist typisch für einen Fake – unverzüglichen Kommentare der Staatsanwaltschaft und sonstiger skeptisch. Sofort war von “Betonsockeln” die wohl die Mächtigkeit von Brückenpfeilern gehabt haben müssen und von doppelt so hoher Geschwindigkeit die Rede – wir erinnern uns an die schnelle Begründung des. 11. Sept. Die Vermutung liegt nahe durch sofortige Erklärungsversuche soll Nachdenken und Nachfassen abgeblockt werden. Zur Sache ein Staatsanwalt der vermutlich stolz darauf ist in Naturwissenschaften schlechte Noten gehabt zu haben sollte sich mal über Stossgesetzte über Energie und Impulserhaltungssätze etc informieren. Ein Phäton in dieser Ausstattung vermutlich über 3 to schwer mangelt eine Gartenzaunsockel von ca 100 Kg (2 Sack Zement) locker hinweg. Die Geschwindigkeit von 140 km/h auf einer so geraden gut ausgebauten Strecke sollte nicht mal einen Polo in Schwierigkeiten bringen. Also die Erklärungsversuche sind wachsweich. Vermutlich wird es aber kein wissenschaftlich einsehbares und veröffentlichtes solides Gutachten geben. Einige Merkwürdigkeiten bei einem Auto (gepanzert womöglich?) gehören die Türen zu den stärksten Beschädigung vermeidenden Teilen. Wenn die nicht präpariert worden sind sollten diese am Auto verbleiben – wo sind die übrigens? Die Merkwürdigkeiten und Erklärungen nehmen zu das allerdings erinnert an den Leichsenring Unfall. – Interessant ist allerdings eine andere Frage die gewissermassen voraussetzt – was ich bisher nicht als bewiesen annehme – dass es ein Attentat ist nämlich 1. warum Haider und nicht z.B. veritable SystemKritiker, wie z.B. Mahler o.ä. Es ist zu vermuten, dass für die Kräfte im Hintergund nicht die “Exoten” die Systemverweigerer und “Leugner” gefährlich sind sondern solche die die Tür zur bürgerlichen Mitte zu den “Normalen” aufmachen können und gleichzeitig das System durchschauten. Das ist die Zielgruppe m. E. könnte Lafontaine auch dazu gehören.
    Zur Wahl der Mittel: Es bieten sich an Attentäter die benannt und gefasst werden wie bei dem Kennedy Mord: ganz schlecht, damit ist ein Attentat bewiesen die Person gibt noch Jahrzehnte Anlass zu Spekulationen etc. oder wie beim 9.11. Attentäter die benannt aber nicht gefasst werden: nur wenn man mit der Tatsache, dass es ein Attentat ist etwas erreichen möchte. Bei der Elimination von Personen ist der inszenierte Unfall sicherlich das aus der Sicht der Attentäter geeignetste Mittel. Die Person ist eliminiert, eine Erklärung ist schnell bei der Hand Kritiker sind unbelehrbare Verschwörungstheoretiker. Dies gilt besonders falls der “Dienst” im Aktivitätsland resident ist, weil die Vorbereitung beachtlich ist. Ein annonymer Mord spricht dafür, dass der “Dienst” in einem “Fremdland” opereriert. – zu erwähnen ist noch dass die Kennzeichnung für die Bürger der USA, dass “keiner was verkehrt macht, wenn er die Naivität überschätzt “auch wohl inzwischen für uns gilt.

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  12. Wenige Stunden, nachdem wir den Beitrag von Wolfgang Eggert veröffentlicht hatte, sandte dieser uns eine Nachbearbeitung, die wir an dieser Stelle nachreichen wollen. Die Meinung des Autors spiegelt nicht zwangsläuig die Meinung des Nonkonformisten oder der Schriftleitung wieder.

    WIr möchten desweiteren darauf hinweisen, daß es sich bei dieser Art und Weise der Veröffentlichung um eine Ausnahme handelt, da Eggert den Beitrag als Artikel vorgesehen hatte, dieser aber nurmehr einen Nachtrag zu unserem Artikel darstellt. (Der Nonkonformist)

    AUS DEM VERKEHR GEZOGEN?
    Diskussionen um den Tod des Kärtner Landeshauptmanns -
    aufgegriffen und zusammengestellt von Wolfgang Eggert

    Es heisst, Jörg Haider habe auf gerader Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Auf gerader Fahrbahn. Ohne dass Fußgänger, Radfahrer oder andere Kraftfahrer in der Nähe gewesen wären, denen er hätte ausweichen müssen. Das ist erstaunlich, ebenso wie die Tatsache, dafl der Kärnter Landesvater offenkundig keinen Versuch unternahm, sein Fahrzeug zu stoppen. Bremsstreifen, und seien sie noch so kurz, sucht man auf den Bildern des Unfallorts vergebens:
    http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324285.jpg
    http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324252.jpg

    Das Szenario erscheint umso unverständlicher, wenn man bedenkt, daß der BZÖ-Chef in einem VW Phaeton verunglückte. Das Fahrzeug gilt gerade bei Topgeschwindigkeiten als eines der sichersten Fahrzeuge weltweilt. Es verfügt über Allradantrieb, ABS, ESP, ASR -hochentwickelte, “mitdenkende” Stabilitätsprogramme, die im Notfall blitzschnell reagieren und gegebenenfalls sogar einzelne Räder separat abbremsen. Und verhindern, dass das Auto ins Schleudern gerät. Bei Haider versagte diese Elektronik offenkundig vollständig. Völlig unerklärbar muß jedem VW-Werkstechniker erscheinen, wie das 2500kg schwere Gefährt durch die “Mitnahme” eines windigen Ortsschilds sowie das Touchieren einer Bordsteinkante und einer niedrigen Thujenhecke in Überschlag kam, dass es sich derart zerlegte.

    Schon Stunden nach dem Unfall wunderte sich ein Blogger auf einer Diskussionsplattform: “Ich bin erfahrener B-Lizenzfahrer. Ich habe einige Seminare – auch bei VW – mitgemacht. Dabei wurde schon oft versucht einen Wagen, der sogar mit den Hinterreifen auf den Grünstreifen bei über 100 km/h geriet, ins Schleudern zu bringen. Klappt normalerweise nicht. Und der Phaeton war doch wohl sicher ein 4-Motion?” War er. Das Credo von ESP und 4-Motion besteht nun genau darin, das Schleudern und Auflerkontrollebringen eines Wagens zu verhindern (Quelle). Der Blogger “Nachdenker” fährt fort: “Sollte sich nicht herausstellen, dass der Fahrer in irgendeiner Form beeinträchtigt war (Infarkt, Substanzen o.ä.) klingt die ganze Sache doch tatsächlich merkwürdig.” Einen Infarkt hat die Obduktion bereits ausgeschlossen. Was aber war es dann, das dem vielfach angefeindeten Rechtspopulisten zum Verhängnis wurde?

    “Kommen Sie zuhause an”: Das Sicherheitsauto Phaeton

    Ebenso auffallend wie unverständlich erscheinen in diesem Zusammenhang auch die vielgestalten und schwerwiegenden Verletzungen Haiders, den es im Inneren des Hochsicherheitswagens förmlich auseinandergerissen haben muß. Der linke Arm war quasi vom Körperrumpf abgetrennt .

    Dieses Schreckensbild steht in krassem Gegensatz zur Beschaffenheit des Unglückswagens, der gebaut ist, jedem “normalen” Unfall geradezu spielerisch zu trotzen. Der VW-Phaeton hat angeblich die stabilste Fahrgastzelle auf der ganzen Welt, zumal in der gepanzerten Variante, die Haider gefahren haben muss. In der Internetenzyklopädie Wikipedia wirbt das Wolfsburger Unternehmen mit der “höchsten je erreichten Torsionsteifigkeit einer PKW-Karosserie”.

    Ferner verfügt der Wagen rundum über sage und schreibe 12 (zwölf!) Airbags, welche – separat auf Gesicht, Kopf, Brustpartien ausgelegt – einen Verkehrsunfall für die Insassen zu einer regelrechten Kissenschlacht gestalten. In einem solchen Auto sollte es, zumal wenn man wie im Fall Haider angeschnallt ist, de fakto unmöglich sein, zu sterben.

    Warum es trotzdem anders kam und Fahrer wie Auto so erscheckend zugerichtet werden konnten, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen des VW-Konzern, der sich das Wrack von Klagenfurt nach Deutschland überstellen ließ. Dabei wird auch Beachtung auf die Frage zu legen sein, ob der Tod seinem Opfer aus einer ganz und gar unerwarteten Richtung aufgelauert haben könnte: Von INNEN, wo es dem prominenten Fahrer linksseitig die schützenden Türen wegriß (was die die Armverletzungen und die Auslösung des BF-SRS ohne Fahrgast erklärt), als seien diese aus Pappe. Oder von OBEN.

    In diesem Zusammenhang diskutiert das Internetportal PI-News über eine merkwürdige Delle im Dach des Haider-Fahrzeugs:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-36045.html
    http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324252.jpg

    In dem Gegenöffentlichkeitsforum heiflt es: “Es überrascht, dass der Überschlag eines VW-Phaeton, immerhin eines der sichersten Fahrzeuge der Welt, vergleichbar mit der Mercedes S-Klasse, durch einen Überschlag auf einer Böschung, dazu bei den in einer geschlossenen Ortschaft und kurviger Strafle denkbaren Geschwindigkeiten, eine solche Verformungsenergie freisetzt, wie sie auf dem ersten Bild von Jörg Haiders Fahrzeug zu erkennen ist. Tatsächlich zeigt das Bild bei genauem Hinsehen eine punktförmig konzentrierte Einwirkung, unglücklicherweise genau über dem Fahrersitz. Es handelt sich um eine etwa fuflballgrofle nahezu kreisförmige Beule, die mit hoher Energie entstanden sein muss. Unterhalb dieser Einschlagstelle – und nur dort – wurde das Autodach in den Innenraum gedrückt und der Stoffhimmel aufgerissen. Dies ist zweifellos die
    Ursache für die beschriebenen tödlichen Verletzungen Haiders im Kopf- und Brustbereich. Die Energieeinwirkung an diesem Punkt war so groß, dass auf der Fahrerseite beide stabilen Türen herausgedrückt und die Türholme nach außen gebogen wurden. Der übrige Innenraum des Fahrzeugs weist dagegen tatsächlich kaum Beeinträchtigungen auf, gerade so, wie man es nach einem Überschlag dieser Fahrzeugklasse erwarten kann. Wer hinten oder auf dem Beifahrersitz gesessen hätte, hätte den Unfall vermutlich fast unverletzt überlebt.” Tatsächlich: Was den oder die angeblichen Überschläge angeht ist der Wagen “weiter hinten” gut in Form. Weder die Heckscheibe noch die Hinterachse und die Reifen hinten sind von dem Unfallsgeschehen merklich in Mitleidenschaft gezogen: http://www.spiegel.de/img/0,1020,1324249,00.jpg

    Soweit auf den Fotos zu erkennen, ist das rätselhafte Loch im Dach durchweg rund, kann also kaum von einer Rettungsschere der Einsatzkräfte stammen; die Feuerwehr verfügt zwar auch über hydraulische Hebelwerkzeuge, diese verursachen allerdings höchstens Dellen und werden in der Regel mit Holzklötzen unterlegt, damit sie sich nicht ins Metall bohren können. Für einen Grenzstein o.ä., auf den das Fahrzeug beim Überschlag aufgeschlagen sein könnte, sieht das Loch dagegen zu symmetrisch aus. Auch ist auzuschließen, daß der Betonpfeiler, den Haiders Auto rammte diese Delle verursachte, da er diesen traf, bevor sich das Auto überschlug.

    In der Summe bleibt der Eindruck, als wenn dort ein Gegenstand mit sehr hoher Beschleunigung und in der Form eines Ziegelsteines (aber eben aus anderem Material) eingeschlagen wäre. Die Tatsache, dafl der Unglückswagen keine Bremsspur hinterließ, legt die Annahme nahe, daß die Dachverbeulung nicht im Verfolg des Unfalls auftrat sondern diesem vorausging und die Ursache – wenn nicht gar der Hauptinhalt – der Tragödie war.

    Ein kurzer Denkansatz: Als die RAF 1989 Alfred Herrhausen in Bad Homburg ermordete, war die fatale Wirkung nicht etwa der Sprengstoff selber, sondern eine Eisenplatte innerhalb dieses Sprengsatzes, die auf fast 40.000km/h beschleunigt wurde. Die hob den Wagen von Herrhausen meterhoch in die Luft und zerfetze das Auto trotz Panzerung:
    http://einestages.spiegel.de/hund-images/2007/11/23/54/4c4b157b86dc5e08208bdbb0ad07e9e4_image_document_large_featured_borderless.jpg

    Die Terroristen hatten ihr Handwerk übrigens in Speziallehrgängen beim DDR-Geheimdienst Staatssicherheit gelernt. Die Ostdeutsche Schlapphuttruppe schickte ihre Verkehrs-Opfer auch auf verdeckteren Wegen in den Tod: Der hierfür gebräuchliche Fachausdruck zu Stasizeiten nannte sich “Verblenden”. Dazu baute man eine Blendanlage auf ( 2 Scheinwerfer + eine Batterie). Bei Einfahren des Zielfahrzeugs schaltete man diese mit maximaler Blendwirkung ein und erreichte so die optische Täuschung eines frontal entgegenkommenden sehr breiten Fahrzeugs (LKW). Die typische Reaktion ist dann das Verreißen des Fahrzeugs nach rechts von der Straße weg. Das führt einerseits zum Verlassen der festen Straße und weiterhin meist zu einem mehrfachen Überschlag über die linke Wagenhälfte (Fahrerseite) mit maximalem Schadenseintritt. Ist die Gegend auch noch baumbestanden, kann man auch noch auf ein hochgeschwindiges Auftreffen der Fahrgastzelle an ihrer schwächsten Zone (Türseite) auf einen Baum hoffen, was zu einer Maximierung der Schadenswirkung führt.

    Dieser Coup wurde zu DDR-Zeiten vom MfS mehrfach und erfolgreich in Westdeutschland praktiziert. (Das Wissen hierüber hat sich bis dato demokratisiert. Sogar die Pläne dazu gibt’s im Internet. Abmessung der Kurve, Positionierung und Bauanleitung der Lichtanlage die in einen Rucksack passen muss, Zeitpunkt der Blendauslösung, Positionierung von Beobachter und Blender, Spurenminimierung etc etc. Entsprechende Anleitungen finden sich auf einigen linken Aktionsseiten als probates und vor allem spurenfreies Mittel zum Beseitigen von politischen Gegnern.)

    Als weitere oder begleitende “Unfallursachen” gebräuchlich waren Schüsse auf die Reifen, das verdeckte Verabreichung von Drogen an den Zu-Verunfallenden oder die Gasflutung der Fahrgastzelle, die den Fahrer binnen weniger Minuten in den Todesschlaf schickt. Als bekanntes Opfer der Stasi-amtlichen Unfallstatistik gilt der “republikflüchtige” Fussballspieler Lutz Eigendorf.

    Heute werden bei Anschlägen und im Sicherheitsbereich sog. Hochleistungs-Blendlampen verwendet, die in kürzester Zeit (wenige Hundertstelsekunden) eine äußerst große Lichtmenge gerichtet abgeben, sodass der Blendeffekt auch bei Tageslicht voll wirksam ist. Die gibt es heute schon in einem recht handlichen Format. Das Opfer wird dabei für eine kurze bis mittlere Zeitspanne Zeit praktisch blind – eine äußerst gefährliche Situation z.B. in Tunnels oder allgemein bei höheren Fahrgeschwindigkeiten. Auch im militärischen Bereich werden solche Ger‰te in speziellen Situationen eingesetzt.

    Das Wissen hierüber hat sich bis dato in mafiöse und politisch extremistische Kreise hinein “demokratisiert”. Entsprechende Blaupausen finden sich sogar im Internet: Abmessung der Kurve, Positionierung und Bauanleitung der Lichtanlage die in einen Rucksack passen muss, Zeitpunkt der Blendauslösung, Positionierung von Beobachter und Blender, Spurenminimierung etc etc. Einige linke Aktionsseiten empfehlen den Blendeinsatz als probates und vor allem spurenfreies Mittel zum Beseitigen von politischen Gegnern.

    Eine geheimdienstliche Hand hätte im Fall der Klagenfurter Todesfahrt auch auf die Mikroelektronik des Unfallwagens zugegriffen. Die neuen Kfz sind durch die umfangreiche Elektronik leichter zu manipulieren, als “Oldtimer”. Bei dem elektronisch gesteuerten Lenksystem des Phaeton ist eine Manipulation durch Austausch des Steuerchips durch einen umprogrammierten vorstellbar. Durch den CAN-Feldbus sind sämtliche relevanten Sensordaten verfügbar, sodaß beispielsweise eine Programmierung dahingehend aussehen kann, bei Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit und Querbeschleunigung (= Kurvenfahrt), die Sensordaten von der Lenksäule falsch zu interpretieren.

    Obwohl die Presse derartigen Überlegungen diametral entgegenwikt, wird die Mordthese in Österreich bereits breiter diskutiert. Als Motiv wird auf eine zeitliche Koinzidenz verwiesen: Der Kärntner Landeshauptmann stand inmitten eines Machtpokers, der ihn wie den 2002 ermodeten niederländischen Populisten Pim Fortuyn auf den Gipfel seines Einflusses hätte führen können. Weniger als zwei Wochen zuvor hatten die in zwei Lager gespaltenen österreichischen Rechtsliberalen bei den Nationalratswahlen einen Erdrutschsieg eingefahren. Weniger als eine Woche war es her, daß die konkurrierenden Parteichefs Strache und Haider im Zuge der Regierungsbildungsgespräche wieder aufeinander zugegangen waren. Stand die Alpenrepublik vor einer freiheitlichen Koalitionsregierung und einem europäischen Schlinger- oder gar Abnabelungskurs? Fakt ist: Die den Kanzler stellenden Sozialdemokraten ließen die bestehende große Koalition nicht zuletzt dadurch platzen, indem sie einer europakritischen Volksbefragung das Wort redeten. Eine Forderung, die BZÖ-Haider und FPÖ-Strache mehr oder weniger vehement schon seit Jahren auf ihre Fahnen geschrieben haben. Ein “Nein” der Österreicher und eine Wieder-Verselbständigung Wiens, auch auf dem finanziellen und börsialen Parkett (das in Österreich im Laufe der vergangenen Woche fast völlig in sich zusammenbrach), hätte weitreichendste Folgen für die Europäische Union als ganzes gehabt. So mögen Spuren des “Autounfalls” durchaus auch nach Brüssel führen.

    Haider für EU-kritisches-Referendum (Video)
    Haider gegen die Bankenmafia, durch satirische Untertitel nachbearbeitet (Video)

    Übrigens: Verunfallungen dissidenter Politiker sind gar nicht so selten, wie man gemeinhin denken mag. Erst im August 2005 starb Robin Cook, britischer Auflenminister der Jahre 1997-2001, “an Bluthochdruck” während einer leichten Bergwanderung in Schottland. “Beim Kollabieren infolge des Bluthochdrucks” zog sich der 59jährige Labourpolitiker außerdem einen Genickbruch zu. Cook hatte nur vier Wochen zuvor die Al Kaida als wörtlich übersetzt “die Datenbank des CIA” bezeichnet und ihr Relevanz außerhalb des Einflußes westlicher Geheimdienste abgesprochen (Robin Cook, The struggle against terrorism cannot be won by military means, The Guardian, 8. Juli 2005). Für eine Beteiligung an einer die Blair-Regierung ablösende Regierung unter Gordon Brown wurde der Name Robin Cook hoch gehandelt. Die sklavisch auf Staatsräson festgelegte und nicht selten von Geheimdiensten geschmierte öffentlich-rechtlichen Medienmaschinerie fragte nie nach möglichen politischen Gründen, die das Genick des populären Volkstribunen gebrochen haben mögen. Nicht anders wird es im Fall Haider sein.

    Tipp: Wer sich Schützenhilfe von berufener Seite gegen die absehbare Vernebelung wünscht, sollte schon mal in Leserbriefbeiträgen oder direkt bei VW per E-mail anfragen ob der Phaeton dem Stand der Sicherheitstechnik im PKW-Bau entspricht. Nichts fürchten Firmen mehr als ein schlechtes Image ihrer Produkte. Voraussehbares Ergebnis: Das Unternehmen wird seinerseits eine Öffentlichkeitskampagne starten, die von der Politik und der veröffentlichten Meinung kaum ignoriert werden kann.

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  13. Thomas sagt:

    Jörg Haider, Jürgen Möllemann, Pim Fortuyn, Uwe Leichsensring ! Es ist schon sehr seltsam, dass ausgerechnet jene rechten Politiker, die nicht zu ersetzten sind, in den letzten Jahren reihenweise sterben.

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  14. Stürmer sagt:

    Kein Mensch hat sich hier jeh für Haider oder seine Politik intetressiert.

    Möllemann war nie interessant für die Rechte. Ausser wo man dann Nutzen, in Form von Verschwörungstheorien, aus seinem Tod ziehen konnte. Wie bei Haider.

    Ihe seid viel zu langsam. 14 Tage nach dem Bombeneinschlag schreit man dann mal “Aua”.

    Da ist die Linke schneller ud besser.

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  15. Stürmer sagt:

    Niemand hier hat sich mit der Politik Haider identifiziert.
    Jetzt Krokodilstränen rauszudrücken ist einfach nur peinlich.

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  16. NWD sagt:

    Lass das mal lieber meine Sorge sein mit wessen Politik ich mich identifiziere und mit wessen nicht. Peinlich ist höchstens, dass Du glaubst zu wissen, was hier jeder denkt.

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  17. [...] den vergangenen Wochen seit Jörg Haiders tödlichem Unfall hat die Presse alles Mögliche versucht um Haider nicht nur persönlich zu diskreditieren, sondern [...]

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  18. [...] de forløbne uger siden Jörg Haiders dødsulykke, har pressen forsøgt alt muligt ikke kun for at miskreditere Haider personligt, men også for at [...]

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