Von Frankreich lernen heisst Siegen lernen

9. November 2005 in Deutschland, Europa

Carl von Clausewitz beschrieb den Partisanenkrieg als einen Kleinkrieg von irregulären Kämpfern, die quantitativ zwar unterlegen sind, aber durch ihre Art der Kriegsführung, durch Schnelligkeit, Mobilität und taktisches Geschick kurzfristige Überlegenheiten und damit qualitative Vorteile ausbilden können. Partisanen weichen dabei der offenen Schlacht aus und bevorzugen das unübersichtliche Gelände für ihre Angriffe aus dem Hinterhalt. Die Strategie der Partisanen ist es, die Kosten für die Gegenseite so zu erhöhen, dass deren Kompromissbereitschaft wächst.

Laut dem international gültigen Völkerrecht sind im Kriegszustand Partisanen wie Soldaten zu behandeln. Da es sich bei den Randalierern um volksfremde Personen handelt, die in einem fremden Staat einen Partisanenkampf führen, kann man zweifelsohne von einem Kriegszustand sprechen. Aus diesem Grund wäre es für Frankreich zweifelsohne möglich die Nationalgarde zu bemühen. Sollte diese auf Gegenwehr stossen, hat sie den Gegner wie Soldaten zu behandeln, mit allen Vor- und Nachteilen für beide Seiten.

Da die franz_sische Regierung nicht weiss, wie man mit volksfremden Partisanen umzugehen hat, oder drastische Massnahmen ob des Risikos für das französische Volk ablehnt, haben die Partisanen einen Sieg errungen. Sie haben es geschafft die französische Demokratie als das darzustellen was sie ist, ein handlungsunfähiges Scheinparlament. Die Partisanen fühlen sich dadurch bestätigt, dass ihre Vertreter mit gebrochenem französisch im Fernsehen auftreten und für ihre strafbaren Handlungen auch noch Anerkennung bekommen. Die Medien fragen nicht, wie man diese Straftäter stoppen kann, sondern wie man ihnen helfen kann. An Hilfe für das französische Volk wird dabei nicht gedacht.

Wenn man aus den Aufständen eines gelernt hat, so ist es, dass sich Gewalt scheinbar auszahlt. Telepolis stellte treffend fest: “Gewalt gegen Sachen zahlt sich aus. Revoltiert, geht auf die Straße, demonstriert, stiftet Unruhe, legt die Institutionen lahm, verbrennt Müll, zündet Autos an, macht den Politikern und dem Establishment solche vehementen Schwierigkeiten, dass sie an Euch nicht mehr vorbei gucken können, dass sie Euch nicht länger ignorieren dürfen – und sei es nur um ihre eigene nackte Haut zu retten.”


Linke Krawalle in Göttingen am 29. Oktober 2005

Allem Anschein nach ist dies der einzige Weg die nötige Anerkennung und Publizität zu bekommen. Die deutsche Linke geht diesen Weg schon seit Jahren, zum letzten Mal am 29. Oktober in Göttingen, als sie brennende Blockaden errichteten und einen immensen Sachschaden anrichteten. Das Problem der deutschen Linke ist die organisatorische Unfähigkeit, die nur noch durch ihre Zusammenarbeit mit dem BRD-Regime übertroffen wird.

Von Frankreich lernen heisst also diesmal Siegen lernen. Organisierter Protest kann der einzige Weg zum notwendigen Wandel sein. Dass dieser Protest massiv, dennoch gewaltfrei sein sollte, versteht sich von selbst. So wie es in Frankreich keine Rolle spielte, woher man denn nun eingewandert war, ob aus Afrika, der Karibik oder einem arabischen Land, so darf es für uns als Deutsche keine Rolle spielen, wo der Nachbar politisch steht. Es geht um die Zukunft Deutschland’s, frei von rassistischen Partisanenkriegen, linksradikalen Krawallen und der Systempolitik der vergangenen Jahrzehnte, die Deutschland in den Abgrund getrieben hat. Es ist an der Zeit denen da oben zu zeigen, dass wir Deutsche in Deutschland noch eine Stimme haben.

Post to Twitter

2 responses to Von Frankreich lernen heisst Siegen lernen

  1. Die deutsche Stimme, die es einzufordern gilt ist jedoch mit verblendetem Geplänkel mundtot gemacht. Deutsche von heute, egal ob in Mittel- oder Westdeutschland erliegen viel lieber einem “Feindbild” welches durch Medien und Politiker immer weiter genährt anstatt beseitigt wird= der Schuldzuweisung des Jetzt-Zustandes gegen den “Ossi” oder “Wessi”. Solange diese Polemik fruchtet, wird keine “Gesamtdeutsche Stimme” nach den wahren Gründen fragen. Wer mag daran wohl Interesse haben?

    Zustimmung oder Ablehnung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Übrigens, Partisanen sind wie reguläre Soldaten zu behandeln? Dies sehen die USA aber anders. Kuba und all die anderen “Standorte” hätten der Resistance und ähnlichen seinerzeit auch sehr gut gestanden, dies hätte das Leben so manches deutschen Landsers verlängern helfen.

    Zustimmung oder Ablehnung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

{"error":["No key","No appid","No secret"]}

Der Besuch dieser Seite und aller Unterseiten ist allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich verboten.

Wir übernehmen keine Haftung für auf dieser Seite und allen Unterseiten veröffentlichten Beiträge und Kommentare.

Sollten Sie diesen Bedingungen nicht zustimmen, verlassen Sie diese Seite umgehend.

Post to Twitter

AWSOM Powered