Phosphorwaffen gegen den Irak
16. November 2005 in Ausland, Nordamerika

Bei Phophor handelt es sich um ein chemisches Element, welches bei Kontakt mit Sauerstoff umgehend in Flammen aufgeht. Wenn Menschen mit Phosphor in Berührung kommen, werden die betroffenen Stellen bei lebendigem bis auf die Knochen verbrannt. Aus diesem Grund sind Phosphorwaffen laut Völkerrecht und weiteren internationalen Konventionen verboten. Dies ist jedoch für die USA kein Grund, diese nicht gegen die Zivilbevölkerung eines anderen Landes einzusetzen. Wie das US-Verteidigungsministerium bestätigte, wurden im vergangenen Jahr bei amerikanischen Angriffen vor allem auf die Stadt Fallujah mehrfach Phosphorwaffen eingesetzt. Vor einem internationalen Gerichtshof würde dies für eine Verurteilung reichen, aber wo keine Anklage, da kein Angeklagter, da keine Verurteilung. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit dürfen die USA also wiedermal Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen. Phosphorwaffen wurden während des 2. Weltkrieg übrigens auch gegen die Flüchtlingsstadt Dresden eingesetzt, wobei ca. 250.000 Deutsche, vornehmlich Frauen und Kinder den Tod fanden.

nordmann said on 18. November 2005
Das “Gute” darf doch zur “Bekämpfung” des wahren “Bösen” jegliche Mittel einsetzen. Schön zu verfolgen, wie dieser Hussein u.a. auch wegen seines Giftgaseinsatzes zur Verantwortung gezogen wird. Wehe dem Besiegten, denn die “Wahrheit” schreibt immer der Sieger, das kennen wir aus eigener Erfahrung.
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