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30. July 2010

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Bad Nenndorf: Keine Extrawurst für Jüdische Gemeinde, das geht nun wirklich nicht

Bernd Reese

In ganz Deutschland ging es am 09. November darum, den Kotau vor einer gewissen Bevölkerungsgruppe zu zelebrieren und sich dabei möglichst tief zu bücken. Angela Merkel konnte da natürlich wieder einmal ihre ganze Erfahrung ausspielen und bückte sich so tief, daß die Balken bogen: “Die Sicherheit Israels zu schützen ist Teil der Staatsraison Deutschlands”.

Nur in einer kleinen Gemeinde in Niedersachsen wollte es mit dem Bücken nicht so ganz klappen. Natürlich fand auch in Bad Nenndorf eine Gedenkveranstaltung zur Reichskristallnacht statt, aber irgendwie hat Bürgermeister Bernd Reese noch nicht so ganz verstanden, daß zwar alle Menschen gleich sind, aber man gewisse auserwählte Gruppen halt immer noch gleicher sind. So weigerte sich Reese partout der Jüdischen Gemeinde ein eigenes Forum zu bieten, weil er ja für alle Bad Nenndorfer Bürger spreche und niemand sonst ein eigenes Forum bekommen würde. Bei soviel Gleichberechtigung hatte Reese die Rechnung natürlich ohne den Wirt gemacht, denn die Jüdische Gemeinde auf eine Stufe mit Goyim zu stellen geht wahrlich zu weit. Nebenbei hatte Reese auch noch eine Gedenktafel für die im Wincklerbad inhaftierten und gefolterten Deutschen gefordert und dann ist auch noch Adolf Hitler Ehrenbürger von Bad Nenndorf. Grund genüg für die brD-SA auf die Barrikaden zu gehen: Antifa, übernehmen Sie.

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