Großbritannien folterte deutsche Zivilisten
19. November 2005 in Geschichte
Wie die britische Zeitung Guardian berichtet, hatte die britische Regierung während des 2. Weltkrieg bis 1948 geheime Gefangenenlager, in denen Deutsche rechtswidrig gefangengehalten und gefoltert wurden. In einem der Lager waren 3.000 Deutsche inhaftiert. Die Foltermethoden verstoßen allesamt gegen die Genfer Konventionen und das Völkerrecht. Zu ihnen gehörten: Schlafentzug, unnötige Operationen bei lebendigem Leib, Elektroschocks und Verbrennungen mit einem Brandeisen. Ziel dieser Folterungen war es, die Gefangenen dazu zu bewegen, fragwürdige Geständnisse zu unterschreiben, die unter anderem vor dem Nürnberger Tribunal ihre Verwendung fanden. Die britische Regierung hält immer noch einen Großteil der Dokumente bezüglich der Gefangenenlager unter Verschluss, sodass man davon ausgehen muss, dass noch weit schlimmer Sachen geschehen sind, als bisher berichtet.

nordmann said on 21. November 2005
Wie so viele “Akten” werden auch diese “verschlossen” bleiben. Es bedürfte dafür der Empörung und Forderung auf Veröffentlichung der angeblichen “Erben” des 3. Reiches, der BRD, da in anderen Fällen ja bereitwillig die “nicht zu vergessende Verantwortung der heutigen Deutschen ” für den Holocaust angenommen wurde. Nur wird man da vergebens warten. Masochisten wollen gar keine Gnade vor der Geschichte, sei sie auch noch so lautstark.
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