![]() |
War es seinerzeit opportun sich möglichst nationalistisch und deutsch zu geben, so ist es derzeit das genaue Gegenteil. Der Fußballdrittligist Rot-Weiss Essen, dem von der örtlichen Antifa öfters mal die Tolerierung von Neonazis vorgeworfen wird, macht dabei keine Ausnahme.
Auf die Frage, warum sich der deutsche Fan denn mit zahlreichen Anglizismen herumärgern muss, bekam ich von Detlef Jaritz, dem Geschäftsstellen- und Merchandisingleiter (sic!) folgende Antwort:
im Zeitalter der Globalisierung ist die gebrauchsweise fremdsprachiger Wörter nichts ungewöhnliches. Selbst in der englischen Sprache gibt es deutsche Wörter. Warum also auch nicht umgekehrt.
Mann kann sicherlich auch anderer Meinung sein. Wir haben uns jedoch den allgemeinen Marktsituationen anzupassen um konkurenzfähig zu bleiben.
Da dies natürlich mehr eine Ausrede als eine Antwort ist, habe ich nochmal bei Herrn Jaritz nachgefragt, der sich jedoch nicht meldete. Im Sinne der fairen Berichterstattung gab ich also dem RWE eine weitere Möglichkeit der Stellungnahme:
zuerst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass die deutschen Worte, die im Englischen Gebrauch finden keine entsprechende Übersetzung haben, wie beispielsweise das Wort “Kindergarten”, welches dennoch oft als “kindergarden” verenglischt wird.
Wenn Sie davon reden, dass Sie sich der allgemeinen Marktsituation anpassen müssen, kann ich davon ausgehen, dass der Gro?teil Ihrer Kunden der deutschen Sprache nur zu einem ungenügenden Teil mächtig ist? Darf ich im Umkehrschluß auch davon ausgehen, dass bei meinem nächsten Besuch an der Hafenstraße das Vereinspersonal mit mir im flüssigen Englisch kommunizieren kann?
Die Antwort von Daniela Mucha, ihres Zeichens verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Rot-Weiss Essen, zu erreichen unter der Telefonnummer: 0201 – 86 144 37, ließ nicht lange auf sich warten. So wurde mir mitgeteilt, daß Rot-Weiss Essen an einer Diskussion zu diesem Thema nicht interessiert ist.
Dies ist sicherlich das gute Recht von Rot-Weiss Essen, die Beantwortung unangenehmer Fragen zu verweigern. Dennoch muß sich ein Verein, der in der Öffentlichkeit steht, Fragen dieser Art gefallen lassen. Insbesondere dann, wenn ein Verein, der sich vor Jahren noch deutsch und antikapitalistisch gab heute über die Anpassung an Marktsituationen spricht. Es stellt sich die Frage, inwiefern der Fußball und die Fans für den Vorstand von Rot-Weiss Essen noch eine Rolle spielen, sind Beide im Endeffekt doch nur noch Mittel zum kapitalistischen Zweck.
Die Mannschaft und die Stadt haben so einen Vorstand gewiss nicht verdient.
Wer sich gerne einmal selbst bei RWE erkundigen möchte, kann dies über folgenden Kontakt tun:
Hafenstr. 97a
45356 EssenTel.: 0201 / 86144-15
Fax.: 0201 / 86144-44

Das ist halt Politik vom Vorstand. Da werden Nationalisten aus allen möglichen und unmöglichen Gründen vom Stadion ferngehalten und aus der alten Fehde mit den Kapitalisten vom SWE wird Anpassung. Die Bonzen gehören aus der Stadt gejagt, im RWE-Revier lebt ohnehin keiner von denen.
FÜR DEN VEREIN GEGEN DEN VORSTAND!
Zustimmung oder Ablehnung:
0
0
hahahaha die bonzen wolln mal wieder auf keine unangenehmen fragen antworten. im klimatisierten büro von der außenwelt abgeschirmt läßt sich der fan ja auch viel besser verarschen.
Zustimmung oder Ablehnung:
0
0
Ein anderes Wort als Feigheit fällt mir bei dem Verhalten von RWE nicht mehr ein. 1907 ein stolzer Verein, 2005 ein Haufen von verweichlichten Tunten. Glückwunsch RWE, mit solchen Waschlappen ist selbst die Regionallige noch zu gut für euch.
Zustimmung oder Ablehnung:
0
0
Heißt der Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei RWE nicht Daniel Mucha, statt Daniela Mucha?
Zustimmung oder Ablehnung:
0
0
Werter Holger,
da hatte sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen gehabt, aber wenn der werte Daniel sich so schnippisch und weibisch gibt, dann kann es halt schonmal vorkommen, da� man ihn f�r eine Daniela h�lt.
Zustimmung oder Ablehnung:
0
0
Danke dem Autor, dass mal jemand auf die Mißstände aufmerksam gemacht hat. Weiter so.
Zustimmung oder Ablehnung:
0
0