In Polizeikreisen von Mecklenburg-Vorpommern sieht man mit Sorge den Trend, dass Politiker und Medien viele Fälle von Sachbeschädigung, Körperverletzung oder Hakenkreuzschmiererei ungeprüft und refelxartig der rechten Szene zu ordnen. Seriöse Ermittlungen würden dadurch behindert.
“Das sei für einen Rechtsstaat nicht hinnehmbar”, meint ein Beamter gegenüber MVregio News, der ungenannt bleiben will – Zu groß ist die Gefahr, aufgrund solcher Äußerungen selbst in die rechte Ecke gestellt zu werden. “Es muss den Polizeibehörden des Landes die Möglichkeit gelassen werden, den Sachverhalt ohne Vorverurteilungen aufzuklären.” In diesem Zusammenhang gäbe es immer häufiger den Versuch, “politische Einflussnahme auf Ermittlungen zu nehmen”, heißt es weiter.
In dem Zusammenhang sei auch bei den Medien eine “gewisse Routine” in Richtung Rechts entstanden. Bestes Beispiel war die Berichterstattung des NDR Nordmagazins über die vermeintliche Bedrohung des Wariner Bürgermeisters durch Rechtsextremisten. Die gesamte Europäische Presse berief sich auf diese scheinbar seriöse Quelle. “Außer Spesen nicht gewesen”, sagte ein verärgerter Polizeibeamter gegenüber MVregio News. Derzeit ermittelt die Schweriner Polizei wegen des Verdachtes auf Vortäuschung einer Straftat gegen den Bürgermeister.
Auch der Fall “Mannichl” zeigt nur zu deutlich, wo die politische Instrumentalisierung einer Straftat hinführen kann: Nach Informationen der Passauer Ermittler wurden durch die vorschnelle Fokussierung auf einen rechtsextremen Täterkreis andere Spuren “fahrlässig” ignoriert – Die Tätersuche verläuft derweil im Sande.
So auch in Mecklenburg-Vorpommern: Die Glaubwürdigkeit eines Innenministers muss zwangsläufig darunter leiden, dass dieser in sichtbarer Unkenntnis der Tatumstände und Täter eine Straftat vorab als “verabscheuungswürdige Folge von NPD-Ausländerhetze” erklärt, während sich einen Tag später herausstellt, dass der ausländische Imbissbesitzer selbst der Täter war. Das vermutliche Motiv: Versicherungsbetrug unter Vortäuschung eines ausländerfeindlichen Hintergrundes – Indes: Die Hakenkreuze waren verkehrt herum an seinen Imbiss gemalt.
[Schnitt]
[...] MVregio Schwerin 12 april 2009 – Unionspolitiker und Polizei warnen – Nicht jede Straftat ist rechtsextremistisch motiviert (Via Der Nonkonformist) [...]
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[...] MVregio Schwerin 12 april 2009 – Unionspolitiker und Polizei warnen – Nicht jede Straftat ist rechtsextremistisch motiviert (Via Der Nonkonformist) [...]
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Niederländischen Geheimdienst: “Kaum Gefahr von Rechtsextremisten, aber besorgt über Rotfascisten von AFA, Kafka und moslemische Gruppen”
The AIVD secret service is concerned about far left and Islamic extremism.
Conversely, there is scarcely any threat from the extreme right, according to the AIVD annual report on 2008.
The AIVD warns that radical Muslims often wear a mask. The service
“has observed in the past year that the well-known Salafist centres (…) express themselves more moderately in public than in closed circles. Outwardly, they try to create the impression of fostering integration of Muslims into Dutch society, while behind closed doors, polarising statements are made that could have a negative effect on society in the longer term.”
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The AIVD is also concerned about extreme left activism. The service sees an increase in intimidation by animal rights activists in ‘home visits’ to scientists and staff of companies directly or indirectly involved with animal testing. This trend will continue in 2009. AIVD also sees an increase in violent actions against deportations of illegal migrants, increasingly operating in small cells.
Remarkable is the AIVD’s assessment of the Anti-Fascist and Capitalist Archive Collective (KAFKA). KAFKA is regularly cited by Dutch ‘quality media’ as a research institute into rightwing extremism, but its Antifascist Action (AFA) arm is in reality a movement that uses violence to achieve its goals.
“The picture is often evoked of antifascists defending themselves against aggressive rightwing extremists, while the roles are generally reversed.” Especially at extreme-right Netherlands People’s Union (NVU) demonstrations, AFA organises violent counter-demonstrations. They have these “carried out by third parties, such as local antifascists, riot-loving youths and football hooligans.”
AFA has branches throughout the country and the support of a national secretariat. As well as through violence, AFA tries to combat rightwing extremism “by influencing local authorities”. AFA has contacts with foreign kindred spirits, particularly in Germany.
The extreme right remains a pretty powerless movement. “As in previous years, the extreme right environment in the Netherlands remains characterised by fragmentation and splits” and “there is no question of a trend towards extreme right terrorism”.
Hodjas Blog 23 april 2009 – The AIVD secret service [Dutch Homeland Security]is concerned about far left and Islamic extremism. | More at NIS-News
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