Multikultistan: Ausländischer Schläger verklagt deutsches Opfer auf Schmerzensgeld

11. August 2009 in Deutschland, Multikultur

Bei Andrej K. sitzt die Faust locker. Immer wieder muss der 21-Jährige wegen Gewaltdelikten auf die Anklagebank. Doch jetzt hat der Schläger die Seite gewechselt und sein letztes Opfer auf Schmerzensgeld verklagt. Der Staat finanziert den Zivilprozess.

Seit seinem 15. Lebensjahr ist K. bei der Justiz aktenkundig. Die Anklage lautet – neben anderen »Kleinigkeiten« wie Diebstahl, Nötigung, Beleidigung oder Fahrens ohne Fahrerlaubnis – meistens auf vorsätzliche Körperverletzung.

[Schnitt]

Manchmal reicht ein vermeintlich schiefer Blick oder ein zufälliger Rempler. Wie an jenem Abend im Mai vergangenen Jahres bei McDonald’s.
Im Eingangsbereich berührt ihn der 18-jährige Benjamin F. leicht an der Schulter, und schon knallt es. In Sekundenschnelle liegt der ihm körperlich deutlich Unterlegene auf dem Rücken. Andrej K. kniet auf ihm. Wörtlich heißt es im Strafurteil des Jugendschöffengerichts: »Obwohl in keiner Weise irgendeine Angriffshandlung von dem Zeugen drohte, fasste der Angeklagte mit den Fingern seiner beiden Hände seitlich hinter den Kopf des am Boden liegenden Zeugen und drückte die Daumen in seine Augen mit dem Zuruf ‘Ich hol dir die Augen raus’«.

Edison M. und Michael D., zwei Freunde von Benjamin F., rissen den Angreifer weg. Benjamins Augen waren bereits mit Blut gefüllt, zwei Wochen war seine Sehkraft beeinträchtigt, Gesicht und Brustbein geschwollen. »Mein Mandant hat noch unheimliches Glück gehabt«, glaubt der Paderborner Rechtsanwalt Holger Budde, »er hätte auch sein Augenlicht verlieren können«.

Trotz seiner Vorverurteilungen und »schädlichen Neigungen« bekommt der Angeklagte auch dieses Mal wieder zwei Jahre auf Bewährung. Als Bewährungsauflage soll er Benjamin F. 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Doch nun dreht der Täter den Spieß um und verklagt seinerseits das Opfer und dessen Freunde auf Schmerzensgeld. Wegen angeblich erlittener Prellungen und Schürfwunden fordert der Schläger mindestens 700 Euro.

»Wir haben eine Reihe von Zeugen, die den Sachverhalt bei McDonald’s völlig anders gesehen haben«, sagt sein Anwalt Christian Waltemate.

Weil Andrej K. für das Zivilverfahren selbst nicht genug Geld hat, gewährt ihm die Justiz Prozesskostenhilfe. Die Richterin weist zwar darauf hin, »dass wohl eine umfassende Beweisaufnahme nötig wird, die die Kosten der Klageforderung übersteigen könnten« und weiterhin »die Möglichkeit besteht, dass sich das hier streitgegenständliche Geschehen nicht umfassend aufklären lässt«.

Dennoch muss der Steuerzahler für die Verfahrenskosten aufkommen. 1000 Euro dürften es mindestens werden – die Arbeitszeit der Richterin nicht eingerechnet.

[Schnitt]

Hubertus Hartmann

Post to Twitter

2 responses to Multikultistan: Ausländischer Schläger verklagt deutsches Opfer auf Schmerzensgeld

  1. Warum so negativ?

    “Wir müssen das aushalten” (Integrationsbeauftragte Beck). ;-)

    Zustimmung oder Ablehnung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. So merkwürdig sie auch sind, die Sitten und Gebräuche in Multikultistan – noch scheint das an der Mehrheit des Volkes “vorbeizugehen”. Das zumindest glauben die Gutmenschen.

    Die Realität stellt sich allerdings anders dar – die Mehrheit des Volkes “folgt” – gedanklich – bereits Parolen wie: “Kriminelle Ausländer ausweisen”, wird dann aber mit der “Nazikeule” und der “ewigen Schuld” in Schach gehalten.

    Um so mehr solche Vorfälle und Absurditäten im Volk zu Widersprüchen und Unruhe führen, um so mehr fragt das Volk nach Alternativen. Und – das ist gut so.

    Da kann mensch dann hoffen, dass der vermutlich von deutschen Sozialleistungen lebende Straftäter und seine Sippe bereits in einigen Jahren sich an der Aktion “Kofferpacken” beteiligen werden. Und – das ist ebenfalls gut so.

    Zustimmung oder Ablehnung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

{"error":["No key","No appid","No secret"]}

Der Besuch dieser Seite und aller Unterseiten ist allen Bürgern der Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich verboten.

Wir übernehmen keine Haftung für auf dieser Seite und allen Unterseiten veröffentlichten Beiträge und Kommentare.

Sollten Sie diesen Bedingungen nicht zustimmen, verlassen Sie diese Seite umgehend.

Post to Twitter

AWSOM Powered