Taz: So schlimm sind die pöhsen Neonazis
11. September 2009 in Deutschland, Wahlen
Es stehen wieder einmal Bundestagswahlen vor der Tür, was für die hiesigen Medien genug Grund darstellt gegen politische Oppositionsparteien zu hetzen, damit der Wähler auch weiterhin die Parteien wählt, die ihn bereits seit Jahrzehnten von vorne bis hinten belügen, betrügen und verarschen.
Wie gefährlich die Rechtsextremen, Neonazis, etc. wirklich sind, beschreibt hierbei der Tagesspiegel auf eindrucksvolle Weise:
Der (Jürgen Rieger, Anm.) hatte vor sechs Jahren das örtliche Schützenhaus gekauft, er wollte es zum Schulungs- und Veranstaltungszentrum machen. “Das schönste Haus der Stadt. Es liegt im Ortskern, hat eine Kegelbahn und einen großen Festsaal”, sagt Timo Reinfrank von der antirassistischen Amadeu-Antonio-Stiftung.
Fassen wir also zusammen: Man soll Rechte nicht wählen, weil sie Häuser kaufen und diese derart herrichten, daß selbst qualifizierte Gutmenschen nur noch deren ästhetischen Gehalt anerkennen können.
Die lokalen NPD-Größen stammen meist von dort (Mitteldeutschland, Anm.). Wie Michael Jacobi, Klempnermeister in Reinhardtsdorf-Schöna und NPD-Kreistagsabgeordneter. Knapp 20 Prozent erhielt die NPD dort bei den Landtagswahlen Ende August. “Jacobi genießt ein hohes Ansehen, alle kennen und mögen ihn”, sagt Sebastian Reißig von “Aktion Zivilcourage” in Pirna.
Man soll Rechte nicht wählen, weil sie aus der Gegend stammen, in der sie antreten, einem anständigen Berug nachgehen und nebenbei noch angesehen und beliebt sind.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern setzte sich die NPD auf dem Land fest. “Die Nazis haben hier eine Siedlungsstrategie verfolgt”, sagt Karl-Georg Ohse vom Regionalzentrum für demokratische Kultur in Schwerin. Nach Westmecklenburg seien über 20 Nazigrößen aus Westdeutschland gezogen, darunter Udo Pastörs und Thomas Wulff samt Familien. Besonders der Landkreis Ludwigslust mit der Kleinstadt Lübtheen sei betroffen. “Sie schicken ihre Frauen und Kinder vor, fassen Fuß in Schulen und Vereinen und treten zunächst unpolitisch auf”, sagt Ohse. Dadurch werde es für Antirassismus-Initiativen schwer, “die Nazis zu dämonisieren.”
Man soll Rechte also auch nicht wählen, weil sie nicht aus der Gegend kommen und sie mit ihren Familien kommen, was den “Wählbaren” erschwert die “Unwählbaren” zu dämonisieren. Für was denn eigentlich?
Die NPD werde oft als ganz normale Partei angesehen, sie sei fest in den Alltag integriert.
Woran das wohl liegen mag? Vielleicht an der Art und Weise wie die linke Gutmenschenschickeria Werte verteufelt, die von den meisten Menschen als normal und durchaus erstrebenswert sind? Oder vielleicht doch lieber, weil die Rechten Häuser kaufen und diese zu Schmuckobjekten für die ganze Stadt machen, während Linke vornehmlich Häuser besetzen und diese derart verschandeln, daß kein normaler auch nur in deren Nähe kommen möchte? Oder weil die bösen Rechten anständigen Berufen nachgehen und Familien haben?
Schaut man sich zudem die Kommentare zum Artikel bei der TAZ an, weiß man genau, welche Geisteshaltung in diesen Kreisen herrscht.
Doch schließen wollen wir diesen Artikel hiermit:
Es häuften sich Berichte über direkte oder indirekte Absprachen besonders zwischen CDU und NPD auf kommunaler Ebene. “Manchem Unionspolitiker scheint sein Bürgermeisterposten wichtiger zu sein als demokratische Überzeugungen.”

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