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| Katharina Fegebank von den Grünen |
Während eine Demonstration der NPD am Freitagabend in Hamburg friedlich verlief, gab es auf der Gegenseite die üblichen Ausschreitungen. Wie üblich versammelten sich die üblichen Verdächtigen von CDU über Grüne, SPD, hin zur Linkspartei mitsamt deren fünfter Kolonne aus Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden. Die übliche Mischung eigentlich, die andauernd dafür sorgt, daß Privateigentum zu Bruch geht und Polizisten angegriffen werden. So auch diesmal.
Aus der Anti-NPD Demonstration heraus flogen Flaschen und Steine auf Polizisten und es gab mehrere Schlägereien. Die gewalttätige Stimmung unter den “Demokraten” schaukelte sich dann immer mehr hoch, sodaß immer mehr Polizisten das Ziel von Angriffen wurden, was im Endeffekt sogar dazu führte, daß aus der Demonstration ein Polizeiwagen gezielt angegriffen wurde und eine Gehwegplatte durch die Frontscheibe geworfen wurde, wobei glücklicherweise niemand verletzt wurde. Laut der Welt mußte ein Polizist einen Warnschuß abgeben.
Für Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU), dessen Partei natürlich auch an der gewalttätigen Demonstration beteiligt war, natürlich Grund genug die Demonstration der NPD zu verbieten. So ärgerte er sich immer noch, daß dies “rechtlich aber nicht möglich gewesen” sei. Auch der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Roman Herzber, bläst ins gleiche Horn, wenn er der NPD unterstellt eine Gefahr für die Demokratie (welche Demokratie?) zu sein und im gleichen Atemzug ein Verbot der NPD fordert.
Am Samstag findet übrigens das sogenannte Schanzenfest statt, das als Ausgangspunkt der jährlich schlimmsten Krawalle gilt und für umliegendes Privateigentum und Unternehmen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Für Althaus scheinbar kein Problem, da dieses “Fest” nicht einmal einer Anmeldung bedarf, was zwar rechtswidrig ist, aber keinen der Musterdemokraten sonderlich zu stören scheint.

Die BILD stellt wie immer einen Zusammenhang zwischen der NPD und Gewalt her ohne zu differenzieren: “2700 Menschen demonstrierten gestern friedlich in der City gegen einen NPD-Aufmarsch. Am Abend flogen Steine und Flaschen, Wahlplakate brannten, Rauchbomben wurden gezündet. Chaoten griffen Polizisten an, die reagierten mit einem Warnschuss!” Erst später im Text und vergleichsweise unauffällig steht dann, dass die Chaoten aus der linken Szene stammen. So wird in dieser Republik “unabhängig” Stimmung gemacht.
Beim Leser bleibt hängen NPD = Gewalt.
http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/aktuell/2009/09/12/krawalle-1/2000-polizisten-schuetzen-die-stadt.html
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