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30. July 2010

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Thilo Sarrazin: Wo er Recht hat, hat er Recht…

Wie sehr der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin mit seinen Aussagen Kulturbereicherer und Kopftuchmädchen einen Nerv getroffen hat, kann man sehr gut an den hysterischen Schreikämpfen der Betroffenen und ihres Anhangs erkennen.

Die hysterischen Schreikämpfen gehen dabei immer der Behauptung voraus, daß die Aussagen Sarryins rassistisch, verleumderisch, rechtsradikal und unwahr seien und überhaupt so nicht stimmen. Wie in dieser Republik üblich, fehlen natürlich Argumente gegen diese “rechten” Thesen.

In der Fernseh-Diskussionsrunde “Hart aber Fair“, wo sich Sarrazin selbst natürlich nicht äußern konnte, kamen Personen wie der Kreuzberger Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele und Kopftuchmädchen Ayten Kilicarslan vom Dachverband Türkisch-Islamische Union (DITIB). Diese “widerlegten” Sarrazins Aussagen, indem sie seine Aussagen als “schlimme Sachen” und “falsche Aussagen” bezeichneten ohne dies auch belegen zu können und immer wieder darauf zu sprechen kamen, daß die armen Türken ja so diskriminiert seien und Deutschland nicht genug für deren Integration tue. Warum die Türken dann allerdings nicht in ihre Heimatländer zurückkehren, wenn es ihnen hierzulande doch so schlecht, wurde freilich nicht beantwortet.

Aber auch Kenan Kolat von der Türkischen Gemeinschaft in Deutschland muß natürlich seinen Senf dazugeben, indem er Sarrazins Aussagen als “menschenverachtend und verleumdend” bezeichnete. Auch hier wieder ohne diese Aussagen zu widerlegen oder mitzuteilen wie seine Landsleute Deutschland nutzen.

Doch lieber Leser, wenn vermissen Sie bisher in dieser Aufzählung der Quarktaschen und Jammerlappen? Richtig, den Zentralrat der Juden, der natürlich nicht fehlen darf, wenn Personen, die eigentlich kein Recht haben sich in deutsche Angelenheiten einzumischen, das Maul aufzumachen. Aber auch keine Stephan Kramer konnte neben seinen Standardfloskeln “perfide, infam und volksverhetzend” sich freilich nicht dazu durchringen, die Aussagen Sarrazins zu widerlegen. Stattdessen stellte Kramer ihn lieber in die Nähe von “Göring, Goebbels und Hitler”, was aus dem Munde eines Stephan Kramer mehr ein Kompliment als eine Beleidigung ist.

Dankenswerterweise machte sich die Rheinische Post die Mühe die Aussagen Kramers auf deren Wahrheitsgehalt zu prüfen und kam dabei zu der Erkenntnis, daß Kramer Recht hat:

Aussage 1: Berlin habe „einen Teil von Menschen, etwa 20 Prozent der Bevölkerung, die ökonomisch nicht gebraucht werden, 20 Prozent leben von Hartz IV und Transfereinkommen, bundesweit sind es nur acht bis zehn Prozent.”

Der Faktencheck: Das ist richtig. Jeder fünfte Berliner ist auf Leistungen wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe angewiesen. Bundesweit liegt die Zahl der Transferempfänger allerdings etwas höher als Sarrazin meint, bei 10,1 Prozent.

Aussage 2: „Es gibt auch das Problem, dass 40 Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden.”

Der Faktencheck: Wenn man zur „Unterschicht” jene Familien zählt, die von Hartz-IV-Leistungen leben, dann ist Sarrazins Aussage nur leicht übertrieben. 37,1 Prozent der Kinder in der Hauptstadt unter 15 Jahren haben Eltern, die von Hartz-IV-Leistungen leben.

Aussage 3: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung.”

Faktencheck: Nach einer Studie des Berlin Instituts für Bevölkerungsforschung gelten die Türken als die Zuwanderergruppe, die sich am schwersten integrieren lässt. Bei den Arabern in Berlin machen kriminelle Familienclans den Behörden zu schaffen. Für die Zahlenangaben Sarrazins, dass sich 70 Prozent der Türken und 90 Prozent der Araber nicht integrieren und vom Staat leben, fehlen die Belege. Von den Türken in Berlin leben 40 Prozent von Transferleistungen. Die schwer zu integrierenden Ausländer sind nur ein Teil der Wahrheit. Von den Zuwanderern aller Volksgruppen in Berlin haben 43 Prozent Abitur und 39 Prozent einen Hochschulabschluss.

Aussage 4: „Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel.”

Faktencheck: Türkische Unternehmen setzen in Berlin jährlich 3,5 Milliarden Euro um. Das türkische Berliner Branchenverzeichnis zählt 100 Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte. Aber beispielsweise auch 36 Fleischereien, 39 Döner-Produktionen, 41 Rechtsanwälte und 78 Reisebüros. Richtig aber ist, dass die Türken in Berlin, die Arbeit haben, zu 60 Prozent in Jobs für Geringqualifizierte arbeiten.

Aussage 5: „Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.”

Faktencheck: Der Vergleich ist schief. Die Bevölkerungsentwicklung der Kosovaren ist Teil ihrer Unabhängigkeitsbestrebung. Davon kann bei den Türken in Deutschland keine Rede sein. Wenn man nach Parallelen zwischen den Türken in Deutschland und den Kosovaren im Kosovo sucht, findet man patriarchalische Familienstrukturen und in der Tat eine relativ hohe Geburtenrate. Allerdings liegt die Geburtenrate der Türkinnen unter zwei Kindern pro Frau. Wohingegen sich die Kosovaren stark vermehren. Seit 1982 hat sich ihre Zahl verdoppelt. Die Durchschnittsfamilie zählt sechs Mitglieder.

Zusammenfassend läßt sich also sagen, daß Sarrazin zwar die Wahrheit gesagt hat, aber daß die Wahrheit halt “rechtsradikal, volksverhetzend, verleumdend” und ganz einfach “falsch” ist, wenn sie der Gutmenschen-Schickeria und ihren Zöglingen nicht paßt; und weil die Wahrheit so volksverhetzend ist, ermittelt die Staatsanwaltschaft nunmehr gegen Sarrazin.

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Kommentare

3 Kommentare zu “Thilo Sarrazin: Wo er Recht hat, hat er Recht…”

  1. Dr_nat_Fake sagt:

    Die Wahrheit ist immer dann “volksverhetzend” wenn die Clique der Herrschenden auf ihre kriminellen Aktionen und volksschädigende Politik öffentlich hingewiesen werden. Das hat doch niemenad gerne – und schon gar nicht kriminelle Volksverderber – wenn er öffentlich blossgestellt wird.

    Die verfehlte Migrationspolitik der letzten vier Jahrzehnte ist ein Verbrechen am deutschen Volk und auch ein Verbrechen an den entwurzelten Angehörigen der nun in Deutschland lebenden Fremdvölker.

    Die Rückführung einer großen Zahl von hier nicht brauchbaren, lediglich von Sozialleistungen lebenden, teilweise kriminellen und nicht integrierbaren Fremdvölkern wird kein “Zuckerschlecken” und ein hartes Stück Arbeit werden – das wird niemand gerne tun, aber es muss und wird gemacht werden.

    Damit hier kein “falscher Verdacht” aufkommt: Die “Endlösung” der Fremdvölkerfrage in Europa wird nicht über menschenverachtende Maßnahmen erfolgen, sondern über geregelte Ausreise- und Rückführungsverfahren.

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  2. Sanaa sagt:

    Über den Unsinn des Begriffs „Volksverhetzung“:

    Also, da hat ein Herr Sarrazin aus Berlin einen Vortrag gehalten, in dem er einige unbequeme Wahrheiten über die meisten Ausländer in Deutschland ausgesprochen hat, die einigen Leuten nicht gefallen haben. Den Vortrag hat er aber vor einigen Leuten gehalten, mögen es zehn oder hundert gewesen sein, aber zehn oder hundert Zuhörer sind nicht das Volk. Außerdem hat der diesen Vortrag ja nicht in’s Mikrofon eines Rundfunk- oder Fernsehsenders gesprochen, sondern er hat ihn eben nur vor einer verschwindend kleinen Gruppe von Zuhörern gehalten.
    Also: Volksverhetzung im korrekten Sinne des Wortes kann nur ein totalitärer Staat betreiben, der über gleichgeschaltete Medien im Zeitungs-, Rundfunk- und Fernsehsektor verfügt!
    Und weiter: Seine recht privaten Meinungsäußerungen sind erst durch die Berichterstattung der Massenmedien in’s Volk getragen worden; folglich sind im Sinne des Wortes diese Medien es, die „Volksverhetzung“ betrieben haben, weil sie damit hunderttausend und Millionen von Deutschen (und anderen) erreicht, informiert und – angeblich – aufgehetzt haben. Wäre einem Herrn Sarrazin das bewusst, dann müsste er umgehend Strafanzeige gegen BILD, FOCUS, STERN, SPIEGEL, ARD, ZDF, usw. erstatten, womit er gleichzeitig das verlogene System ad absurdum führen könnte.
    In einer Mediengesellschaft ist es aber schlichtweg unmöglich irgendwelche Äußerungen über irgendein brisantes Thema zu tun, ohne dass nicht irgendeine Gruppe meint aufschreien zu müssen. Ein Aufschreien geschieht aber nicht zwangsläufig nur dann, wenn irgendjemand etwas „volksverhetzend“ geäußert hat, sondern auch dann, wenn eine gruppenpartielle und ungewöhnliche Überempfindlichkeit z. B. gegen die Wahrheit vorliegt.
    In letzter Konsequenz würde die Beibehaltung des Volksverhetzungsparagraphen dazu führen, dass niemand mehr etwas zu sagen wagt. Das aber ist ein eklatanter Widerspruch zur Meinungsfreiheit, die eine Grundvoraussetzung jeder Demokratie ist, was vollkommen unbestritten ist.
    Wieso eigentlich Volks“verhetzung“? Wann und wo ist jemand aufgrund der von Herrn Sarrazin gemachten Äußerungen, die ihm aber erst durch die Massenmedien bekannt gemacht wurden – sonst hätte er sie ja nie erfahren – mit Schaum vor dem Mund und Brandfackeln schwingend durch die Straßen irgendeiner Stadt gelaufen? Mir ist kein solcher Fall bekannt.

    Was hier am Fall des Herrn Sarrazin dargestellt wurde, gilt natürlich für jeden nationalen Deutschen auch, der aufgrund des Unsinnsparagraphen „Volksverhetzung“ angeklagt wird. So sollen ihm diese Sätze eine Möglichkeit bieten, sich besser und erfolgreicher verteidigen zu können.

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  3. 2martinhe sagt:

    Herrn Sarrazins Rede ist nicht Volksverhetzend, sie ist Volkserhaltend! Es ist überfällig, den “Hetz” § 130 und all seine Auswüchse neu zu bewerten. Dadurch sind schon viel zu viele, die die nicht schmackhafte Wahrheit sagten, mit Bestrafung aus dem Verkehr gezogen worden. Es gibt reichlich passenderes Material, mit denen man die Gefängnisse füllen könnte. Eine Neubewertung des “Hetz” § 130 samt seinen gummiüberzogenen Ausschweifungen würde endlich ans Tageslicht befördern, welche Macht zu welchem Zweck da wirklich hintersteht, was neutral Denkende längst wissen. Fremdorganisationen in Deutschland sollen sich für ihre Fehlurteile an die Betroffenen entschuldigen und das Erlittende entschädigen. Da sie es aus freien Stücken sicher nicht tun wollen, sehe ich es als legitim, Fremdorganisationen zu ächten und in den Schmutz zu ziehen.

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