Evangelische Kirche will Andersdenkende ausschließen

Martin Luther
Als Martin Luther 1517 seine 95 Thesen an das Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg anschlug, tat er dies aus der Überzeugung heraus, daß mit der Kirche einiges schief lief. Dies fing an mit dem Ablasshandel und endete mit der zunehmenden Politisierung. Luther war dabei der Ansicht, daß einzig Gottesglaube wichtig sei und daß der Menschen nur aus diesem Glauben heraus Erlösung finden würde. Schaut man sich im Gegensatz dazu die heutige evangelische Kirche an, kommt man schnell auf den Gedanken, daß Luther sich im Grabe umdrehen würde, wüßte er, was für Kotzbrocken sich heutzutage mit seinen Ideen schmücken.
So prüft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) nämlich derzeit, ob man nicht Mitglieder, die vom rechten Glauben (also dem linken Glauben) abgefallen sind, auszuschließen. Laut der EKD gebe es nämlich zahlreiche Kirchenmitglieder mit “rechtsextremen Einstellungen”. Das geht laut EKD nun wirklich nicht und so sollen im Namen von Demokratie und Toleranz alle Ungläubigen aus den Reihen der evangelischen Kirche verschwinden.
Vor 70 Jahren hießen die Ungläubigen für die EKD noch Juden und diese waren für die EKD seinerzeit mindestens so verabscheuenswert, wie es heute die Rechten sind. Ideologien mögen sich halt ändern, nur die Mitläufer und Arschkriecher bleiben zu allen Zeiten vom gleichen Schlag. Immerhin stand die Evangelische Kirche seinerzeit noch in der Tradition von Luther, der Schriften wie “Von den Juden und ihren Lügen” verfaßte.
Interessanterweise beklagt die EKD in gleichem Atemzug, daß es zu wenig persönliches Engagement in der Evangelischen Kirche gebe und dieses “für den Zusammenhalt einer Gesellschaft” unersetzlich sei. Das Problem hierbei besteht natürlich darin, daß es gerade Menschen mit eher rechten Ansichten sind, die sich persönlich für die Gesellschaft engagieren, während Menschen mit linken Ansichten vermehrt nur ihr eigenes Wohlergehen interessiert – die EKD versucht sich also an der Quadratur des Kreises.
Auch fragen wir uns wieviel Gemeinschaftgefühl die Mitglieder der evangelischen Kirche noch verspüren werden, wenn plötzlich jeder in Angst leben muß von seinem Gegenüber als Rechter denunziert und aus der Kirche ausgeschlossen zu werden.
Die Vorsitzende der EKD ist übrigens die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt, sodaß uns derart faschistische Maßnahmen nun wirklich nicht wundern.
die Anhänge zu diesem Post:


Wenn die EKD auf dem Weg in die Isolation ist und zum gutmenschlichen linken Randgruppen Diskussionsforum werden will – bitteschön – Reisende soll mensch nicht aufhalten.
Der Ausschluss “Andersdenkender” aus politischen Gruppen, Kirchen, Gewerkschaften, vom Arbeitsplatz und aus ihrem sozialen Umfeld war und ist immer ein Element politischer Machtausübung und Unterdrückung gewesen. Er zeigt aber auch, wo das System BRD mittelerweile steht: In der Krise.
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Der Krise der Reformation hätte wesentlich abgeschnitten werden können. Hierzu hätte eine Reform des Klerus und eine mäßige, völlig in den Händen der herrschenden Stände bleibende Reduktion der kirchengüter genügt. Die Gegenreformation beweist was überhaupt möglich war. Es lag wohl viele Unzufriedenheit, aber kein allverbreitetes positives Ideal einer neuen Kirche in den Gemütern.(Quelle Burckhardt)
Was ich noch immer bedauern: die Reformation hat auch Zwiespalt in der Sprache gebracht. Luther hat das AT und NT in Hochdeutsch übersetzt und vorbei war die kräftige Einheit der Lingua Franca, die Sprache der Hansa Teutonica, die niederfränkischen, sächsischen und friso-sächsischen Mundarten, die Kultursprache von Germania.
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Ja, im Bunzelland gehts doch voran – der OV “Larve” und die IM “Erika” sind endlich ein Paar: :)
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@ gustav**:
Ja, und die Erika betreibt noch Polygamie. Auf France 2 sagte sie in alle Öffentlichkeit: “ich unterstütze Sarkozy, in allen Bereichen, was auch immer er tut.”
So scheint auch die Ehe des Paares Merkozy eine Tatsache.
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Übertriebene Sorge um eine Reinlichkeitserhaltung evangelischer Kirchen könnte sich schon in naher Zukunft erledigen, denn der Geist weht wo er will und auch Frau Käßmann wird ihn nicht aufhalten können. Der Islam wird zunehmend Teil Europas und Teil der Ökumene. Evangelische Christen sind als pflichtbewußte und gastfreundliche Menschen bekannt. Mit dieser Einstellung folgen sie auch aus Höflichkeit den Einladungen zum Tag der offenen Tür in die Moschee und die Kirche bleibt geschlossen. Ein Gebet für Nahestehende und Freunde im Geiste kann an jedem Ort im stillen Geist gedacht werden, dabei sind geschlossene Kirchenräume kein Hindernis, denn der Geist weht dort, wo er will und Niemand kann ihn aufhalten.
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@ paul</b
wenn es nicht wirklich passieren würde, könnte sich keiner so etwas ausdenken.
An frommem Eifer hat es uns nie gefehlt, sondern an Vernunft. Aber diese Heidin hat mit den Mysterien nie etwas zu schaffen gehabt,
Mohren und Christen sind nicht länger unvereinbare Gegensätze. Wir haben uns an Gegensätze gewöhnt weil auch die sogenannte Reformation, die theologische Fiktion, das jüdisch-christliche Dogma in unantastbarer Herrlichkeit und Herrschaft behalten hat.(das Dogma ausser Kraft zu setzen, das wäre eine Reformation gewesen)
Wir sind nun kultivierter als damals, als im Handumdrehen aus einer Ketzerei einer richtigen orthodoxie gewordene Luthertum entstand, dann war nicht zu dulden dass Anderen auch ketzerische Einfälle hätten (z.B. die Wiedertäuferei.)
dafür werden priesterlichen Hahnenkämpfen ausgefochten und wurde das paulisch-augustinisch-lutherische Dogma von der "Rechtferigung durch den Glauben" SCHRECKLICH strapaziert.
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