Deutschlandpolitik: Deshalb zensieren sie unser Internet

12. November 2009 in Deutschland

Ein Anblick, der Politikern Schweißperlen auf die Stirn treibt: Kinder, die sich unabhängig informieren

Ein Anblick, der Politikern Schweißperlen auf die Stirn treibt: Kinder, die sich unabhängig informieren

Wer sich fragt, warum unsere Politiker derzeit mit brachialer Gewalt daran arbeiten, unser Internet zu zensieren, findet eine Antwort in den Ergebnissen einer Untersuchung des „Kinderbarometers“. Aus denen resultiert nämlich, daß Kinder den Fernseher immer häufiger ausgeschaltet lassen. Dafür setzen sie sich nach der Schule an den Computer, der fast immer Zugriff auf das Internet ermöglicht. Nur noch fünf Prozent der Neun- bis 14-Jährigen haben keinen Zugang zu einem Rechner im Elternhaus, in neun Prozent der Haushalte fehlt der Fernseher.

Diese Entwicklung ist für unsere Politiker sehr bedrohlich, weil sie im Internet, anders als im Fernsehprogramm, ihre geschickt als Propaganda verpackten gesellschaftlichen und politischen Lügen nicht unter Kontrolle haben. Das wissen sie. Deshalb wollen sie endlich auch unser Internet kontrollieren. Der moralische Einstieg, um dergestalte Zensurgesetze durchzuboxen, ist der vermeintliche Schutz sexuell mißbrauchter Kinder, denen natürlich solche Internetsperren nicht im Mindesten helfen.

In der siebten Klasse besitzt fast die Hälfte der Kinder einen eigenen Computer, oft ausgestattet mit Internetzugang. Zwar ist der Fernsehkonsum im Schnitt noch immer leicht höher als die Computernutzung, doch die Werte nähern sich an. Das eigens für sie gemachte Kinderprogramm empfinden 30 Prozent der Kinder als langweilig. Der Fernseher wird nur mehr zum Lückenfüller, den mehr als ein Drittel der Kinder nur nutzt, wenn sich keine andere Beschäftigung bietet.

Das sind Ergebnisse des Kinderbarometers der Landesbausparkassen, das am Freitag von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) vorgestellt wurde. Deutschlandweit wurden 10 000 Kinder im Alter zwischen neun und 14 Jahren zu ihrem Lebensumfeld, der Schule, dem Freundeskreis und der Familie sowie zu ihren Wünschen, Ängsten und Vorstellungen befragt.

Mit anderen Worten: Es wächst eine Generation von Menschen in Deutschland heran, die nicht von Klein auf durch die Tagesschau und sonstige Verblendungssendungen indoktriniert werden konnte. Zwar tun die Schulen das ihre, um staatlich festgelegte Ansichten zu geschichtlichen oder gegenwärtigen Ereignissen in die kleinen Kinderköpfe hineinzutrichtern. Doch anders als Mama und Papa, die sich weiterhin täglich um 20 Uhr durch die „Nachrichten“ im Ersten auf Linie bringen lassen, ist beim Nachwuchs zu Hause an ihrem PC im Kinderzimmer erstmal Schluß damit. Aus den Weiten des Internets können sie sich mittlerweile über unzählige Enthüllungen informieren, die im klaren Widerspruch stehen zu den Versionen, die unser Staat gern in unseren Köpfen haben möchte. Und das für ihn Schlimmste: All diese ungewünschten Fakten und alternativen Ansichten, die bei unseren neugierigen jungen Mitmenschen das eigenständige Denken anregen, sind für sie nur wenige Mausklicks entfernt.

Und irgendwann wird diese junge Generation aufstehen und unsere Politiker zur Strafe für die vielen Lügen, mit denen sie uns seit Jahrzehnten verblenden, in die Wüste schicken. Deshalb wollen sie das Internet zensieren. Um ihre Macht zu erhalten. Und um dieses Ziel zu erreichen, sind sie sich auch nicht zu Schade, mißbrauchte Kinder als moralisches Argument erneut zu mißbrauchen. Ein klareres Indiz für die moralische Verkommenheit unserer politischen „Elite“ kann es kaum geben.

[1] DIE WELT: Computer in jedem zweiten Kinderzimmer
[2] Missbrauchs-Opfer gegen Internetsperren

Autor: Deutschlandpolitik

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2 responses to Deutschlandpolitik: Deshalb zensieren sie unser Internet

  1. Bleibt nur zu hoffen, daß das Internet-Interesse der Jugend sich nicht nur auf Porno, Disco, Sport, Geldmachen und Schickeria bezieht, sondern auch auf politische Alternativen, zumal von rechts. Und daß es nicht später, in der Routine des Erwerbslebens und drohender staatlich-gesellschaftlicher Ausgrenzung gänzlich unter die Räder kommt. Ansonsten: Eine sehr gute Darstellung. Früher wurden die letzten “Wahrheiten” von der Kanzel verkündet – und jetzt von den Tagesschau/Heute-Affen, was wir dann auch noch mit unseren GEZ-Zwangsgebühren bezahlen dürfen. Dem Kerl von der “Aktuellen Kamera” der D”D”R hätte ich deshalb ständig in die schmierige Fresse hauen wollen – seine NachfolgerInnen(!) sind nicht weniger gefährlich und zum Kotzen, auch und weil sie ihre Parteiabzeichen unsichtbar tragen.
    heinzmann.axel@web.de

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  2. Sehr schnell können “Heute” Fernsehausstrahlungen im Weltnetz überprüft werden. Man kann sie mit gestrigen “Tagesschows” vergleichen, sie wiederholen oder dramatische Clips in Zeitlupe verfolgen. Das hat zur Folge, daß sich vermehrt Nachrichtensprecherorganisationen anstrengen müssen, den Geistesgips ihrer Konsumenten auszutrocknen. Das betroffene dreinschauen in die ARD/ZDF Kamera, bei makellosem Aussehen heutiger Zeitweise, wird nicht ausreichen, der Jugend das schief- und kringeliglachen zu verderben.

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