Dülmen: Zivilcourage führt zur Kündigung
9. Dezember 2009 in Deutschland
Die Gleichgültigkeit, der innere Tod, ist manchmal ein Zeichen von Erschöpfung, meistens ein Zeichen von geistiger Impotenz und immer – guter Ton. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Immer wieder wird von uns Deutschen Zivilcourage gefordert, wenn Schwächere angegriffen werden oder sich Menschen republikfeindlich äußern. Was die Konsequenzen für Zivilcourage aussehen, wenn man wirklich mal eingreift, wenn ein Schwächerer angegriffen wird, durfte ein Busfahrer in Dülmen nunmehr am eigenen Leib erfahren. Der Mann sah wie zwei 13-Jährige einen 7-Jährigen attackierten und ihn zu Boden stießen und schritt ein, indem er die 13-Jährigen aufforderte, von dem weitaus jüngeren Schüler abzulassen. Davon bekam auch die Klassenlehrerin der Täter Wind und stellte den Busfahrer für sein “drastisches Eingreifen” zur Rede.
Angeblich habe der Busfahrer den Tätern sogar mit Schlägen gedroht, die daraufhin vollkommen verängstigt gewesen sein sollen. Der Busfahrer verweigerte aufgrund seines knappen Fahrplans eine weitere Diskussion, woraufhin die Lehrerin sich für das Eingreifen beim Arbeitgeber des Busfahrers beschwerte und dessen Kündigung verlangte. Noch am gleichen Tag verlor der Mann seinen Arbeitsplatz.
Inzwischen klagte der Busfahrer gegen die Kündigung und steht nunmehr vor dem Arbeitsgericht Coesfeld. Er möchte seinen Arbeitsplatz zurück, was der Busunternehmer verweigert. Aber auch die Richterin zeigt sich realitätsfern: “Der Fall hat Außenwirkung. Was ist, wenn die Schüler Angst vor Ihnen haben oder die Eltern ihre Kinder nicht mit Ihnen fahren lassen wollen?”
Dabei sollten sich Eltern wie Schüler gleichermaßen freuen, daß ein Busfahrer ihre Kinder beschützt, wenn sie von anderen Kindern angegriffen werden, aber in der Bundesrepublik Deutschland steht Täterschutz nunmal vor Opferschutz.
Krieg ist Frieden
Wahrheit ist Lüge
Täter sind Opfer
Multikulti ist Bereicherung

F. Heusinger said on 9. Dezember 2009
Und Toleranz ist buecken (obwohl es nichts aufzuheben gibt).
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Lodmund der Alte said on 9. Dezember 2009
Hab’s schon bei PI gelesen,und es rollen sich einem die Zehennägel auf.
Neben anderen privaten Daten, wären die der Lehrerin von Interesse.
Eine hitzige Debatte. Was denken Sie?
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Theodor said on 15. Dezember 2009
Was anders kann man in Deutschland erwarten, hier werden Tittenträger entgegenkommen behandelt. Klagt eine Frau, hat der Mann schon verloren, er ist gesellschaftlich Stigmatisiert. Recht oder Unrecht, das ist egal, es reicht heutzutage ein Mann zusein. An alle Männer die nicht in Schwierigkeiten kommen wollen, werden durch eine solche gesellschaftliche Sichtweise genötigt, bei Gewaltakten wegzuschauen und möglichst schnell vom Ort des Geschehens zu verschwinden.
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