Fremdbetreuung “ist eine gute Nachricht für alle Eltern“

9. Dezember 2009 in Deutschland

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Laut Statistischen Bundesamt stieg die Zahl der fremd betreuten Kinder unter drei Jahren im Jahr 2009 auf 417.000. In Prozenten ausgedrückt, ist dies ein Anstieg von 15% bzw. 53.000 Kinder, zum Vorjahr. Weiter heißt es im Bundesfamilienministerium (BMFSFJ):

„Dass sich im Jahr 2008 das Angebot an Betreuungsplätzen auf 20 Prozent vergrößert hat, ist eine gute Nachricht für alle Eltern. Aber wesentlich dynamischer entwickelt sich das Jahr 2009. Die Kommunen haben die Wichtigkeit des Themas voll erkannt. Mitten in der Wirtschaftskrise haben sie Anträge für Bundeszuschüsse aus dem Sondervermögen des Bundes für 150.000 Plätze gestellt, die inzwischen bewilligt worden sind. Das bedeutet eine Verdreifachung beim bewilligten Fördervolumen gegenüber 2008.“

Die Gesamtbetreuungsquote liegt derzeit bei 20%. Angestrebt wird vom Gesetzgeber eine Quote von 35% für Kinder unter drei Jahren bis zum Jahre 2013. Diese Betreuungsquote wird mit Sicherheit in den nächsten drei Jahren erreicht werden, auch unter Berücksichtigung des demographischen Wandels.

Unterschiede gibt es im Vergleich zwischen West- und Mitteldeutschland. Im westlichen Gebiet werden 15% der unter Dreijährigen in Kindertagesstätten, Krippen oder bei Tagesmüttern betreut. Dagegen liegt der Anteil in der ehemaligen DDR bei 46%. Spitzenreiter sind laut Statistik „Sachsen-Anhalt (55%), gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (50%) und Brandenburg (48%)“.

Rheinland-Pfalz liegt im Ländervergleich bei den westdeutschen Regionen auf Platz 1 (18%). Nur die Stadtstaaten Berlin und Hamburg weisen eine höhere Betreuungsquote auf, 42% sowie 26%.

Die geringsten Betreuungsquoten sind mit jeweils 12% in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen.

Im Unterschied zu den Zahlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren fallen die eben genannten marginal aus. In Deutschland nahmen 2009 1,9Millionen Kinder einen Betreuungsplatz in Anspruch. Die Quote erhöhte sich damit auf 92% im Vergleich zum Vorjahr von 91%. Rheinland-Pfalz (97%), Baden-Württemberg und Thüringen (96%) liegen hier auf den vorderen Plätzen. (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Weiter heißt es im Bericht des Familienministeriums, dass der Rechtsanspruch für einen Betreuungsplatz bis 2013 für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr eingeführt werden soll.

„Der Bund übernimmt mit vier Milliarden Euro rund ein Drittel der entstehenden Kosten. Davon sind seit Beginn des Jahres 2008 insgesamt 2,15 Milliarden Euro für Investitionen der Länder und Gemeinden in Einrichtungen und Tagespflege für Kinder unter drei Jahren verfügbar.“

Die Zahlen sprechen für sich. Das „verstaatlichte Kind“ ist auf der Zielgeraden angekommen! Die Herauslösung schon der Allerkleinsten aus den Stammfamilien ist erschreckend, jedoch passt sie in dieses politische System, dass durch das Gender Mainstreaming eine entwurzelte und leicht manipulierende Generation heranzüchten will. Kleinst- und Kleinkinder, die zu früh und zu lange in Fremdbetreuung aufwachsen müssen, können nur erschwert eine gefestigte Bindung zu ihren Eltern aufbauen und haben es auch im späteren Erwachsenenleben schwerer, feste Freund- bzw. Partnerschaften zu pflegen. Zudem verlernen ganze Generationen Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen. Entwicklungspsychologen vom Kongress „Frankfurter Appell zum Kindeswohl“ aus dem Jahre 2007 formulieren diese Tatsache so:

„Mutterentbehrung in den ersten drei Lebensjahren gefährdet die störungsfreie Entwicklung des Kindes. Daher dürfen Eltern aus finanziellen Gründen nicht gedrängt werden, ihr unter dreijähriges Kind fremd betreuen zu lassen.“

Gerade die heutigen Betreuungsangebote erheben leider oftmals nicht den Anspruch von qualitativ hochwertigen Einrichtungen, in denen schon kleine Kinder altersgemäß und individuell gefördert werden. Das Gegenteil ist häufig der Fall, da meist viel zu große Kindergruppen auf einen zu geringen Personalschlüssel treffen. Laut Bildungsbericht 2008 des Deutschen Jugendinstituts kommt auf eine Vollzeitstelle eine eine Anzahl von 8,8 bis 13,6 Kinder. Das diese Zahlen zum Teil beschönigt sind, zeigen immer wieder Erfahrungsberichte von Eltern und/oder Berichte über katastrophale Zustände in Kindertagesstätten und Krippen.

Wobei man hier erwähnen muss, dass ein Betreuungsschlüssel von 1 zu 4 maximal 5 (für Kinder von 3-6 Jahren) im besten Fall die Regel sein sollte, um qualitativ hochwertige Betreuungsangebote anbieten zu können. Bei Kindern unter drei Jahren, sollte auf eine Vollzeitbetreuerin eine Zahl von maximal 3 Kindern treffen. ( Quelle: Familiennetzwerk )

Doch die Politik ist für solche Forderungen taub. Vielmehr soll die angestrebte Zahl von 35% (für unter Dreijährige) bzw. 100 % (bei über Dreijährigen) Betreuungsquote so schnell wie möglich erreicht werden und das um jeden Preis.

Die Politik will mit dem „verstaatlichten Kind“ die Gender Strategie durch setzen und somit die Frau von ihrer natürlichen Rolle als Mutter abbringen. Die heutige Familien- und Arbeitsmarktpolitik sieht vor, dass es nur noch Doppelverdienerhaushalte geben soll. Frauen, die mehr als zwei Kinder zur Welt bringen und sich um diese dann auch noch Vollzeit kümmern, ohne ihren Nachwuchs in eine staatliche Einrichtung oder zu einer Tagesmutter zu geben, werden in dieser Gesellschaft nicht anerkannt, gelten darüber hinaus als arbeitsscheu und als Belastung für die gesamte Gesellschaft, da sie angeblich keinen Beitrag für die Allgemeinheit leisten. Wenn man diesen Beitrag natürlich aus ökonomischer Sicht, in Form von Humankapital, betrachtet, so stimmt es, dass Vollzeitmütter nichts zur Produktion von Waren und Dienstleistungen beitragen können. Aber dies ist auch völlig überflüssig, da es keine bedeutendere Tätigkeit als die der Mutter gibt. Leider gelten in der modernen westlichen Welt andere Maßstäbe. Konsum und Geld regieren die Welt und so sehen sich die meisten Familien heute in der misslichen Lage, dass beide Elternteile so schnell wie möglich wieder in den Beruf einsteigen müssen, da durch Billiglöhne und unsichere Arbeitsverhältnisse eine andere Form der Familienführung kaum möglich ist.

Ein weiterer Aspekt der für die hohe Betreuungsquote verantwortlich ist, ist die ansteigende Zahl von alleinerziehenden Müttern und im geringen Maße von Vätern. Diese müssen zwangsläufig wieder arbeiten, wollen sie nicht ein Leben lang in der Hartz IV Falle bleiben.
Der dritte Faktor ist leider der Gravierendste, da sich die meisten Menschen heute kaum noch Gedanken über eine bewusst erlebte Elternschaft machen. In vielen Fällen sind Kinder gewollt, aber die volle Erziehungsverantwortung wird von vielen Eltern doch lieber Dritten übertragen. Dann gibt es darüber hinaus noch die sogenannten „Unfälle“ und die Kinder, die als schmückendes Beiwerk für Karriere-Frauen herhalten müssen. Dass diese Kinder natürlich nur störend und hindernd für ein selbst verwirklichendes Leben gelten, sollte klar sein. Man hat sie, aber betreuen und erziehen sollen sie lieber Krippen- und Kindererzieherinnen bzw. später die Lehrer.

So sieht leider die heutige Wirklichkeit unserer Kinder aus. Von Politik und Gesellschaft unerwünscht und obendrein von manchen Eltern ohne die Liebe und Geborgenheit versorgt, die Kinder doch so dringend benötigen, gerade in Zeiten, in denen Werte und Tugenden kaum noch vorhanden sind.

Quelle: Free Gender

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3 responses to Fremdbetreuung “ist eine gute Nachricht für alle Eltern“

  1. Adolf Hitler prägte einst den Spruch: Wer die Jungend hat, hat die Zukunft! Und genau darum geht es unseren Gutmenschen, die unser Volk vertreten. Mit einer kranken Ideologie, soll die traditionelle Familie ausgerottet werden. Was Gott als Mann und Frau schuf, wollen Politiker durch die Hintertür zum Unisexmenschen dem Gender entwickeln. Ein krankhaftes Wesen, dass ausschließlich seine Triebe auslebt, als HIV-Träger für die Verbreitung und Erhaltung im Sinne der Politik sorgen, neuen Götzen huldigt und soweit möglich dem Konsum verfallen ist und keinen intellektuellen Anspruch haben. Insgesamt aber unkritisch gegenüber der Obrigkeit, und damit leicht zu manipulierne. Die schöne neue Welt legt ihre Schatten bereits über unseren Globus.
    Der Genderismus bedient sich der gleichen Mittel, wie Hitler, allerdings mit einer subtileren Ausrottungsstrategie.

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  2. Die von Adolf Hitler angewandten “Methoden” waren andere und auch die Zielsetzung war vollkommen anders. Die Famielie war die Keimzelle und die wurde geschützt. Aus diesem Grund war es für eine Frau verboten, nach der Heirat noch weiter arbeiten zu dürfen. Daher auch das garantierte Fräulein vom Amt oder Fräulein Lehrerin. Nur unverheiratete durften arbeiten!
    Ab der Heirat hatte die Frau sich um die Familie zu kümmern und nur der Mann mußte für den Lebensunterhalt “fremdgehen”. Daher war ein Kindergarten höchstens in Ausnahmefällen nötig.
    Bei “Wer die Jungend hat, hat die Zukunft! ” sind eben nicht Kleinkinder gemeint sondern Jugendliche ab rund 10 Jahren, welche ein richtiges Familienleben bereits kennengelernt hatten. Was da in der HJ geschah, war wiederum vollkomen “artgerecht” und diente der notwendigen Lebensertüchtigung. Aus der kleinen Familie wurde dann eben eine zusammenhaltende Großfamilie.

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  3. Um das Obige mal kurz mit den Worten Adolf Hitlers wiederzugeben:

    “Die Arbeit ehrt die Frau wie den Mann, das Kind aber adelt die Mutter.”

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