Rolf Winkler: Demontage der Wirtschafts-Lokomotive

14. März 2010 in Deutschland, Wirtschaft

Am 18. Januar 2010 meldete die „Berliner Morgenpost“: Pfusch im Regierungsviertel kostet 70 Millionen Euro.
Das Berliner Regierungsviertel, wurde mit etwa 30% ausländischen Billiglohnarbeitern errichtet. Wo eigentlich waren Wiesehügel und die Gewerkschaft(en)?

Unterdessen wurden deutsche Bauarbeiter, von ca. 2,2 Mio. Anfang der 1990er auf heute noch etwa 500-600.000, in die Arbeitslosigkeit und Hartz4 geschickt.

Auch die Bauzulieferindustrie blieb nicht verschont. Ich erinnere mich, daß z. B.: für das Kanzleramt der gelb bis ockerfarbene Jura-Marmor aus dem bayerischen Altmühltal wegen nationalsozialistischer Belastung nicht zur Gestaltung kommen durfte. Italienischer Marmor dagegen gilt als unbelastet bzw. entnazifiziert.

Das war kein Schicksalsschlag. Der Niedergang der Bauindustrie wurde beginnend der 1990er Jahre politisch forciert. Es folgte – fast logisch möchte man meinen – die symptomatische Zerschlagung des größten deutschen Bauunternehmens, der Philipp Holzmann AG. Diese zog sich bis 2002 hin, als der Konzern endgültig Insolvenz anmelden mußte. Auch Interventionen des Bundeskanzlers Schröder, der Ende 1999 – kurz vor Weihnachten – in einer rührseligen PR-Aktion die Holzmänner mit Bürgschaften in dreistelliger Millionenhöhe retten wollte, konnte nicht helfen?

Die Agenda 2010 des sozialdemokratischen Kanzlers führte ein Millionenheer Deutscher in die Verarmung.

„Das 2001 eröffnete Paul-Löbe-Haus mit seinen rund 1.000 Büros und großflächigen Glasfassaden hat ein enormes Problem: An der Ost- und Westfassade springen die Glasscheiben“, schreibt die Berliner Morgenpost.
Kommt doch gerade den äußeren Glasfronten der Gebäude des Regierungsviertels eine besondere Verantwortung hinsichtlich der Sicherheit zu Die Fassaden wurden beschußsicher – auch gegen große Kaliber – geplant und mit zentimeterdicken Panzerglas ausgeführt.
Die Baustelle Regierungsviertel war mir nicht unbekannt, konnte ich sie doch durch die Begleitung eines Freundes von der Senatsbauaufsicht des öfteren besuchen. Sie wurde militärisch gesichert.
In der Meldung der Berliner Morgenpost scheint wohl ein Mangel aus der Tragwerksplanung bzw. der Ausführung ursächlich zu sein. Oder gar kriminelle Energie wie in Köln beim Archiveinsturz oder an den ICE-Trassen?
Für jede Gebäudegründung und -statik ist ein Baugrundgutachten erforderlich. Gewachsener Fels ist logischerweise besser als Sandboden mit hohem Grundwasserspiegel. Berlin wurde – nach der Reichsgründung 1871 – auf Sand, auf märkischem Sand mit hohem Grundwasserspiegel erbaut.
Die massiven Häuser – Wohnbauten, Kaufhäuser, Fabriken und Ingenieurbauwerke – der Gründerjahre fanden, mit den Erker- und Schmuckfassaden im Übergang zu den geschwungenen Linien und flächenhaften Blumen- und Frauen-Ornamenten des Jugendstils, einer allgemeinen Aufbruchsstimmung ihre markante Architektur.
An der Architektur kann man die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse erkennen. Nach 1945 verschwand weitgehend der Bezug zu den gewachsenen Architekturstilen, auch zur Heimat. Es war der Durchbruch der Moderne, Postmoderne bzw. Gegenwart, oder treffender eine gesichtslose Allerwelts-Architektur des Globalismus, in seiner brutalen und langweiligen Formensprache. Heute werden Rendite- und Investitionsobjekte nach Laufenden Metern gebaut. Es sind die Ausblühungen der liberal-kapitalistischen Produktionsweise.
Die Altberliner Häuser stehen bereits weit über 100 Jahre, so sie nicht zerstört bzw. auch wieder aufgebaut und saniert wurden. Entsprechend stabil waren sie von Grund auf gebaut und erfüllten – für damalige Verhältnisse – bemerkenswert hohe soziale und hygienische Ansprüche.
Die bekannten Zeichnungen aus Heinrich Zilles proletarischen Unterschichten-Milljöh entstanden nicht in den Gründerjahren, sondern erst im Vorfeld des WK I und der Weimarer Republik.
Ich selbst habe bei der Sanierung von Gründer- und Jugendstilhäusern rings um den Arnimplatz in Berlin-Prenzlauer Berg mitgearbeitet.
Die Arbeit machte trotz so mancher Unzulänglichkeit Freude. Darüber hinaus hatte die Beschäftigung mit den Uralt-Bauplänen und der Gebäudesubstanz die Sinne für die Arbeit und enorme Bauleistung der Kollegen von vor 100 Jahren geschärft.
Weitere traurige Tiefpunkte des BRD-Wirtschaftsalltags: Von der (Eisen)Bahn und der Berliner S-Bahn gibt es außer Preiserhöhung weitere Nachrichten: Ausfall, weil die Achsen zu schwach bemessen, die Radreifen bei hoher Geschwindigkeit bersten, die Neigungstechnik nicht funktioniert, das Wetter … , Reparaturwerke geschlossen wurden, Arbeiter entlassen usw.
Am Beispiel Bauindustrie – also die Lokomotive der Wirtschaft – sollen kurz die Gründe des wissentlichen Niedergangs dargelegt werden.
Kleiner Rückblick: Die allgemeine Normung verschiedener Wirtschaftsbereiche, so auch im Bauwesen, nahm in den 1920er Jahren ihren Anfang. Technische Normen sind die Manifestation des Standes der Technik.
Mit der Einführung der DIN-Normen (Deutsche IndustrieNorm) begann eine Erfolgsgeschichte. Sie bedeutete Weltniveau.
In der DDR hießen sie: Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen (TGL) und fanden von Mitte der 1950er bis zum Mauerfall ihre Entsprechung.
Sehr innovative Unternehmen arbeiteten in den Normenausschüssen mit. In den 1990erJahren schickte mich mein Betrieb in den DIN-Normenausschuß in Berlin-Tiergarten, um den neuesten Stand der
Technik in das Regelwerk mit einfließen zu lassen. Hoher technischer Stand eines Unternehmens bedeutet auch immer Wettbewerbsvorteil.
Gültige DIN-Normen wurden in den Folgejahren auf DIN EU, also europäisches Niveau abgesenkt. Das war – wie die Einführung des Euro – ein Zugeständnis des Bundeskanzlers Kohl an die Alliierten zur Wiedervereinigung. Heute gibt es nur noch ca. knapp 15 Prozent rein deutsche Normen.
Bau-Ausschreibungen haben auf der Basis EU-Standard europaweit zu erfolgen. Mit dem Absenken des technischen Standards erhielten so auch andere EU-Staaten die Gelegenheit und bekamen auch viele Aufträge. Ihren einzigen Vorteil, das niedere Lohnniveau warfen sie mit Erfolg in die Waagschale.
Mit der EU-Osterweiterung ging das noch weiter. Doch Länder wie z.B. Polen oder die Tschechische Republik waren qualitativ kaum in der Lage selbst die Anforderungen auch abgeschwächter EU-Normen zu erbringen.
Parallel zu der DIN-Angleichung auf europäisches Niveau – also auch mit Beginn der 1990er – wurden s.g. Qualitätsmanagementsysteme (QMS) eingeführt, um die Planung und Produktion unter veränderten Bedingungen zu gewährleisten.
QMS sind Methoden zur Unternehmensführung, unabhängig von dessen Branche und Größe. Ein Qualitätssicherungssystem ist die „EN ISO 9000 ff“. Auch (noch) mit dem Vorsatz DIN zu lesen.
QMS hat sich mittlerweile auch im Gesundheitssystem etabliert. Die ersten Kliniken und Krankenhäuser haben bereits ein Qualitätszertifikat nach s.g. international gültiger Norm, der „DIN EN ISO 9001:2008“ in Verbindung mit eienm Zertifikat der „proCum Cert“. Die proCum Cert GmbH ist eine private Zertifizierungsgesellschaft. Doch das ist ein anderes Thema.
Was war passiert?
Mit Aufkommen der Nieten in Nadelstreifen – ausgewählt von Investoren, also Kapital und Großaktionären und fest an dessen Zügel – ist dieser neue Managertypus in der globalisierten Welt nicht mehr Betriebs- oder Produktionsleiter gar Wirtschaftsführer mit Fachwissen, Eignung und Herzblut, sondern zum Gewinn-Maximierer, skrupellos ohne Sozialverantwortung verkommen.
QMS ist besonders für größere Unternehmen interessant. Es ist Bürokratie unter der vorgeschobenen Begründung eine effiziente Produktion zu garantieren. Die Unfähigkeit des Managers soll übertüncht werden. (Ein Bilfinger Berger Manager kündigte dieser Tage an, die nichtqualitätsgerechte Ausführung der ICE-Trasse Ingolstadt-Nürnberg mittels QMS überprüfen zu wollen.)
Im Kampf um Kosten sind Fachwissen, Tauglichkeit bzw. das nötige Bewußtsein zur Qualität im Produktionsprozeß zweitrangig. Mit der Legitimation des Qualitätsmanagements wird die Verantwortung delegiert.
Es kann festgehalten werden, daß mit der Erfindung und Einführung von QMS vordergründig Qualitätsforderungen eingehalten werden und bei Mängeln sich Manager ihrer Verantwortung entziehen können.
Der nächste Schritt zur Absenkung des deutschen Handwerksniveaus war, daß in Gewerken in denen keine unmittelbare Lebensgefahr bestand (z.B. außer Elektro) der Meisterzwang für die Ausübung
eines Handwerksbetriebes nicht mehr erforderlich ist. Der Weg für Billigarbeiter und Pfuscher aus der ganzen Welt war damit barrierefrei geebnet.
So können nun „Handwerksbetriebe“ aus aller Welt in der BRD über einen Briefkasten als Unternehmer am deutschen Markt teilnehmen. Die Arbeiter arbeiten 10 Stunden und mehr für Billiglohn und hausen i.d.R. unter katastrophalen Bedingungen.
Der mittelständische heimische Unternehmer, der heute auf dem Stand der Technik arbeitende Facharbeiter nach „Regeltarif“ entlohnt, ist mit den zusätzlichen hohen Nebenkosten nicht mehr in der Lage eine Submission zu gewinnen. D. h., auch seine äußerste Kalkulation kann bei der Vergabe von Aufträgen um das günstigere Angebot nicht mithalten.
Warum entstehen überall immer mehr Betonbauten auch in sensiblen Bereichen wie z.B.: bei der Rekonstruktion des Dresdner Neumarkts? Warum wird der Baustoff zur bevorzugten Bauweise – trotz Mehraufwand an Arbeitskraft und Material?
Beton ist ein hervorragender Baustoff, wo er statisch unverzichtbar ist. Die Betonbauweise ermöglicht jedoch eine hohe Aufgliederung der Arbeitsgänge, sie werden besser normbar und der Einzelne ist schneller zu ersetzen.
Moderne Schalsysteme machen es möglich, sie können unter Anleitung von Hilfskräften montiert werden. Für Eisenbieger bzw. Betonbauer gilt das Gleiche. Der immer erforderliche Wärmeschutz bei dieser Bauweise, kann vom Maler bzw. Hilfsarbeiter angebracht werden.
Die meisten Gebäude könnten heute in Ziegelbauweise errichtet werden. Die Ziegelindustrie ist in der Lage alle bauphysikalischen Erfordernisse und eine Standsicherheit bis zu 4-Vollgeschossen zu garantieren. Der Wand- und Deckenbaustoff Ziegel wurde zu einem Hochtechnologiebaustoff entwickelt, der jedoch gute Planer und Handwerker erfordert. Selbst der Maurer von heute muß – über seine traditionelle Tätigkeit hinaus – auch über elementare Kenntnisse der Bauphysik verfügen bzw. das Bewußtsein dafür aufbringen. Das sind die „alten“ Hasen, die kosten natürlich auch gutes Geld. D.h., je qualifizierter der Handwerker ist, desto teurer wird der Faktor Arbeit. Außerdem ist der Einzelne jetzt nicht mehr so schnell zu ersetzen.
Schlußendlich geht es den Entscheidern aus Investment, Politik oder Lobby um den zu erzielenden Gewinn und nicht um ein gutes Raumklima in einer anspruchsvollen Architektur.
Wir erinnern uns der 30% ausländischer Billiglohnarbeiter auf den Berliner Regierungsbaustellen. Mit solchen Arbeitern (ich nenne sie das Subproletariat) wären in früheren Epochen die stolzen – unsere Städte und Landschaften prägende einmalige Architektur – Bürgerhäuser, Kathedralen, Schlösser, Viadukte … nie zu errichten gewesen.
Was für die Handwerker gilt, trifft natürlich auch für die Architekten und Ingenieure zu. Ihr Pfusch – wie wohl im Berliner Regierungsviertel – nach kurzer Zeit durch Verwerfungen am Gebäude erkannt. Mangelnde Materialeigenschaften bzw. Kenntnis von diesen, wie z.B. der nicht feuchte-beständige Leim der tragenden Brettbinder in der Eissporthalle Bad Reichenhall, hatte 2006 zu einem verheerenden Einsturz geführt.
Da am Bau (wie überall) die durchdachte Planung von der gewissenhaften Ausführung nicht zu trennen ist, gilt, bei der Vielzahl der Materialien und deren Anbieter/Hersteller für den Planer den Überblick zu behalten und auf dem Stand der Technik durch Weiterbildung, Messebesuche usw. zu bleiben.
Zur Weiterbildung halfen auch die Technischen Büros der Industrie mit ihren Beratern und Konstruktionsbüros mit erfahrenen Ingenieuren und Handwerkern. Um diesen Kostenfaktor zu eliminieren, mußte die Bauproduktion industrialisiert und die Märkte weiter geöffnet bzw. verlagert werden.
Heute schon fast perfekt erfüllt hat sich der Wunsch des Großkapitals hin zu Superkonzernen mit der Aufspaltung des Produktionsablaufes in stupide Arbeitsgänge verlagert in die billigsten Regionen der Welt.
Da die gegenwärtige Politik solche Aktivitäten steuerlich fördert ist wohl nicht zu erwarten, daß hier Rahmen gesetzt werden und die Reise zur Ausweitung der 1-Euro-Jobs oder Roboter geht weiter.
Doch, wie sagte schon Henry Ford in den 1920ern: Autos kaufen keine Autos.
Der Österreicher Peter Löscher, Siemens Konzern-Manager, ein moderner Globalplayer – gestern Pharmakonzern, heute branchenfremd im Siemens – verkündete auf der Hauptversammlung der Aktionäre am 24.1. in München, daß trotz Milliarden-Gewinnsteigerung im ersten Quartal 2010 über 2.000 Stellen abgebaut werden müssen.
Politisch korrekt will er den Konzern umbauen: „Der Konzern ist zu weiß, zu deutsch, zu männlich …“ und bejubelt, daß 250 Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche geschaffen wurden. Ein weiteres Versprechen: Ab der zweiten Jahreshälfte 2010 will der Konzern keine Neugeschäfte mehr mit dem Iran annehmen.
Der deutsche Arbeiter und Ingenieur – einst von Weltruf – steht auf der Straße und läßt sich (noch) die arroganten Diffamierungen mittelmäßiger Politiker gefallen.
Welch ein Potential liegt da brach. Noch nicht genug dieser Misere muß der deutsche Arbeitslose auch noch mit hohen Aufwand von der Gemeinschaft gestützt werden.

Der soziale Aspekt einer sinnvollen Arbeit, daß sie den Menschen formt, kommt dabei total unter die Räder.
Leistungsloses Einkommen, Bürgergeld, also vom Staat ausgezahltes Grundeinkommen … sind eine soziale Todsünde.

Rolf Winkler

Nachwort:
Es liegt mir fern eine Hommage auf das Wirtschaftssystem DDR zu schreiben. Doch sie hatte erkannt, daß die Entwicklung zu großen unübersichtlichen Produktionseinheiten den Menschen keine Zukunft bieten konnte.
Mit dem Neuen Ökonomischen System der Planung und Leitung (NÖSPL) wurde Mitte der 1960er Jahre ein staatliches Programm zur Reform der Planwirtschaft hin zu kleineren Einheiten in der DDR geschaffen. Es hatte anfangs auch Erfolg, bis die SED erkannte, daß ihr absoluter Machtanspruch gefährdet war.

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9 responses to Rolf Winkler: Demontage der Wirtschafts-Lokomotive

  1. Alles eigentlich bekannte Fakten, wie man leider sagen muß. Nur werden daraus keine Konsequenzen gezogen.

    Ein schönes Beispiel wie über viele Jahre aufgebaute Werte binnen kürzester Zeit vernichtet werden zugunsten einiger weniger Profiteure ist die ehemalige Höchst AG.

    Vorstandsvorsitzender Jürgen Dormann hat es geschafft den Weltkonzern innerhalb kürzester Zeit komplett zu zerschlagen. Unter dem Tisch bekam er dafür eine Prämie in neunstelliger Höhe, die Staatsanwaltschaft ermittelte deswegen sogar gegen ihn konnte aber angeblich nicht genug Beweise finden um einen Prozeß zu eröffnen …

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  2. Qualitätsmanagementsysteme und ISO9000 wurde vor 100 Jahren genausowenig gebraucht wie heute. Es sind beides Instrumente, welche ausschließlich den Großkonzernen dienen und die kleinen Firmen extrem belasten, bis sie eben aufgekauft werden können.

    In den Firmen entsteht ein hoher unproduktiver Arbeitsaufwand durch überwuchernde Bürokratie. Jeder Arbeitsablauf muß genau dokumentiert werden, damit anschließend die Juristen zuschlagen können. Es entspricht einer Totalüberwachung von außen. Die Zertifizierungsfirmen dagegen verdienen sich eine goldene Nase mit ihrem Geschwätz.

    Früher war die Qualität des Produktes wichtig. Eine Firma, welche keine entsprechende Qualität liefern konnte, war weg vom Fenster. Heute ist es so, daß Aufträge an nicht zertifizierte Firmen nicht mehr vergeben werden, weil der fachfremde Controller nur dem Wisch des Zertifikats vertraut und die Qualität eines Produkts bereits nicht mehr beurteilen kann.

    Eine Zertifizierung kostet für einen kleinen 20 Mann Betrieb anfangs schon einmal über 200 000 €. Und es entstehend laufend weitere Kosten, weil die Laufzeit der Zertifizierung natürlich begrenzt ist und die Zertifizierung daher erneuert werden muß.

    Außerdem muß eine Extrakraft für die Dokumentation eingestellt werden oder diese Leistung eben von der produktiven Zeit abgezwackt werden.

    Wer nicht mitspielt und z.B. sich solche Kosten noch nicht leisten kann, ist direkt weg vom Fenster.

    Ich weiß nun nicht, wie es in anderen Ländern ist. Aber eines weiß ich: In Deutschland wird diese bürokratische Strangulierung ernst genommen und daher sinkt automatisch die deutsche Produktivität bzw. das deutsche Produkt ist nicht mehr konkurrenzfähig. Anschließend kann der Betrieb von “Investoren” preiswert aufgekauft werden.

    Heute sind wir sogar schon so weit, daß sogar Universitäten zertifiziert werden. Aber natürlich nicht die Universität insgesamt sondern jeder einzelne Fachbereich und innerhalb eines jeden einzelnen Fachbereichs jeder “Kurs”.

    Diese Zertifizierung geschieht nicht einmal durch Begutachtung des Dozenten im Lehrsaal sondern rein nach den eingereichten Kursunterlagen. Es wird auf diese Weise abgesahnt ohne Ende. Von den Juden.

    Und jeder Deppendozent spielt dieses Spiel mit und ist dann noch auf seine Zertifizierungsurkunde stolz! Er muß das schließlich nicht bezahlen. Es wird eben vom Staat bezahlt.

    Bei den technischen Normen haben ebenfalls die Juristen sehr stark Einzug gehalten. Ich weiß gerade nicht, wie die derzeitige Wärmeschutzverordnung ist. Die WSchV von 95 konnte man auf einem Blatt Papier unterbringen. Und noch etwas gedrängter sogar auf eine einzige Formel reduzieren, welche die Tabellenwerte exakt wiedergab.

    Die nächste Energieeinsparverordnung (EnEV) von vielleicht 2004 umfasste bereits rund 100 Seiten und auf jeder Seite waren Hinweise auf andere Normen, welche man auch noch hätte lesen sollen. Es wurde mit absurden Vorstellungen operiert, welche sogar regelrecht falsch waren. Ein wahres Juristenidiotenwerk.

    Da solch einen Unsinn natürlich kein Mensch mehr richtig verstehen kann, mußte praktisch jeder einzelne Schritt einer Planung erst mit diesem Idiotenwerk abgeglichen werden. Und da auf jeder Seite noch weitere Normen angegeben sind, welche auch noch zu berücksichtigen sind, muß ein sorgfältiger Planer vielleicht 100000 Seiten durchgelesen haben, bevor er den Heizkörper “geplant” hat. Macht er das nicht und es “passiert” etwas, ist er “dran” und kann von den Juristen gepackt werden.

    Eine unangreifbare Planung ist also gar nicht mehr möglich, da der Zeitaufwand ins Unendliche geht.

    Es wurden also die jüdischen Vorstellungen, alles und jedes mit einem Gesetz zu regulieren, auf die Technik voll übertragen. Damit hat der jüdische Jurist jeden Betrieb voll im Würgegriff.

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  3. Das Problem, warum es so einen Murks und einen Pfusch in der BRD gibt, ist darin zu suchen, dass ab 1994 alle guten Fachleute (denn dieses hatten in Ost und West Erfahrung,und sie waren kritisch hinsichtlich der Schluderei die sie im Westen sahen), die über 50 Jahre alt waren ausgemustert worden. Man brauchte nur noch angepasste Personen, denn der Westen fürchtete von den Fachleuten aus der DDR, sie könnten den Freiheitsgedanken auch in das verfaulte und geistig stehengebliebene BRD-System implemetieren. Und wo die Kreativität, die stets mit Nonkonformismus und Auflehnung einhergeht ausgeschaltet wird, da entwickelt sich eben solch ein Durchschnittsstaatswesen, wie es die BRD geworden ist. Und die vielen ausgegrenzten Erfinder und Entwickler gönnen es ihr von Herzen.

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  4. Der Beitrag spiegelt die Zustände sehr richtig wider.
    Ich habe selbst einige Zeit in einer Zeitarbeitsfirma (eine Umschreibung für modernen Sklavenhandel)auf dem Bau als Bauhelfer gearbeitet.
    Hier eine kleine Anekdote aus dieser Zeit. Meine Zeitarbeitsfirma verlieh mich einmal als Fachhelfer für Trockenbau. Als ich meinem Vorgesetzten sagte, daß ich noch nie im Trockenbau gearbeitet habe, und sie mich deshalb nicht einfach als Fachhelfer verkaufen könnten, sagte er mir sinngemäß: Das bekommst du schon irgendwie hin. Stell dich nicht so an! Ich solle so tun als ob ich Ahnung hätte! Dann verschwand er – und ich stand da!
    Nun, was tun? – Als der Polier kam, um mich einzuweisen, sagte ich ihm, daß ich überhaupt keine Erfahrung im Trockenbau habe und klärte ihn über die Umstände auf. Er war ziemlich angefressen, bedankte sich aber bei mir für meine Ehrlichkeit. Er gab mir eine kurze Einweisung in die Arbeitsaufgaben und den Ablauf, stellte mich einem erfahrenen Kollegen zur Seite und ich arbeitete mich ziemlich schnell ein. Hätte ich ich nichts gesagt, dann hätte ich wahrscheinlich nur Scheiße gebaut.Übrigens bekam ich sehr schnell mit, daß auf dieser Baustelle fast nur Schwarzarbeiter aus Polen beschäftigt waren, die während der Woche in einem angemieteten Haus auf dem Lande wohnten und am Wochenende nach hause fuhren. Ich war einer der wenigen legalen Arbeiter.
    Übrigens stand damals in meinem Arbeitsvertrag, daß man mich in Ausnahmefällen pro Woche bis zu 60 Stunden verleihen konnte. Diese Ausnahme wurde allerdings zur Regel! Überstunden bekam man allerdings nicht bezahlt, sondern konnte sie nur “abfeiern”. Aber wann sollte man das tun? Als dann die Aufträge ausblieben wurde mir “betriebsbedingt” gekündigt, und die Tretmühle ging weiter…

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  5. soistdas sagte::

    Das Problem, warum es so einen Murks und einen Pfusch in der BRD gibt, ist darin zu suchen, dass ab 1994 alle guten Fachleute (denn dieses hatten in Ost und West Erfahrung,und sie waren kritisch hinsichtlich der Schluderei die sie im Westen sahen), die über 50 Jahre alt waren ausgemustert worden. Man brauchte nur noch angepasste Personen, denn der Westen fürchtete von den Fachleuten aus der DDR, sie könnten den Freiheitsgedanken auch in das verfaulte und geistig stehengebliebene BRD-System implemetieren. Und wo die Kreativität, die stets mit Nonkonformismus und Auflehnung einhergeht ausgeschaltet wird, da entwickelt sich eben solch ein Durchschnittsstaatswesen, wie es die BRD geworden ist. Und die vielen ausgegrenzten Erfinder und Entwickler gönnen es ihr von Herzen.

    Die Brd lebt seit Jahren nur noch von der Substanz, die letzte Frischzellenkur für diese Gauner, war das Ausschlachten der DDR. Jeder Westrottel der nicht völlig verböldet war , verdiente sich beim Bescheißen der Ostzonen Naivlinge eine goldene Nase.
    Die gut ausgebildeten DDR Fachkräfte verdingten sich dagegen, für die Hälfte des Lohnes ihrer West”Kollegen” bis sie einen Arschtritt bekamen.
    Diese Leute waren die letzten Mohikaner ,die ihr Handwerk noch verstanden.Egal in welchen Bereich der angeschlagenen brd Wirtschaft; jetzt ist Sense, Ende der Fahnenstange, jetzt wirds bitter für die Nieten im Nadelstreifen.
    Hinter jeden Kanaken einen Aufpasser am Arbeitsplatz, das wird teuer!! Schaut euch mal die Demographische Entwicklung an ,ihr Volksverräter! ,Hehehe

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  6. Die Brd lebt seit Jahren nur noch von der Substanz, die letzte Frischzellenkur für diese Gauner, war das Ausschlachten der DDR. Jeder Westtrottel der nicht völlig verböldet war , verdiente sich beim Bescheißen der Ostzonen-Naivlinge eine goldene Nase.
    Die gut ausgebildeten DDR Fachkräfte verdingten sich dagegen, für die Hälfte des Lohnes ihrer West”Kollegen” bis sie einen Arschtritt bekamen.
    Diese Leute waren die letzten Mohikaner ,die ihr Handwerk noch verstanden.Egal in welchen Bereich der angeschlagenen brd Wirtschaft; jetzt ist Sense, Ende der Fahnenstange, jetzt wird es bitter für die Nieten im Nadelstreifen.
    Hinter jeden Kanaken einen Aufpasser am Arbeitsplatz, das wird teuer!! Schaut euch mal die Demographische Entwicklung an ,ihr Volksverräter! ,Hehehe

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  7. Passt zwar nicht zum Thema, dennoch sollte es erwähnt werden. Die Deutsch Rapperin Dee Ex steht nun im Fadenkreuz der Antifa-Journalie:

    http://nidinfo.wordpress.com/2010/03/16/deutsch-rapperin-dee-ex-im-fadenkreuz-der-antifa-medien/

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  8. “Das sind die „alten“ Hasen, die kosten natürlich auch gutes Geld” – exzellent! ;)

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  9. Guter Artikel.

    Ähnliches ließe sich zum akademischen Bereich sagen, in welchem der weltweit gefürchtete deutsche Diplom-Studiengang einem auf unterem Niveau angesiedelten Bachelor/Master-Studiengang, im Rahmen der Einführung der “Bologna-Universität”, weichen mußte.
    Sinn und Zweck dieses schändlichen Tuns wird deutlich, wenn man z.B. wahrnimmt, daß, auch in den deutschen Medien, den Deutschen die Schuld an Griechenlands Misere zugeschoben wird. Ihnen wird vorgeworfen, im Nachgang zu einem ehemals sehr erfolgreichen Bildungs- und Ausbildungssystem, immer noch zu erfolgreich für
    die schlechteren Mitkonkurrenten (in der EU) zu sein.
    Die Botschaft lautet:
    Deutsche, werdet fauler und dümmer, damit wir auch eine Chance haben!
    Unsere deutschfeindlich eingestellten, regierenden Feudalherren haben sie gehört – und gehandelt.

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