Michael Winkler: Poker
17. März 2010 in Ausland
Kennen Sie dieses Kartenspiel? Wenn nicht, muß ich Sie enttäuschen, das Spiel in seinen zahlreichen Varianten ist hier nicht das Thema. Wenn Sie Boris Becker ausnehmen wollen wie eine Weihnachtsgans, kaufen Sie sich ein Buch “Poker für Anfänger”, das genügt. Der spielt bei Pokerturnieren ohnehin nur als Fallobst und Werbeträger mit.
Ich möchte hier nur auf das “Endspiel” einer Runde eingehen. Sie haben Ihre Karten in der Hand, Sie bewerten Ihr Blatt und dann setzen Sie – oder Sie steigen aus. Hierbei geht es um Geld und um Psychologie. Ich setze 100 – und Sie? Sie haben drei Möglichkeiten. Entweder Sie steigen aus, dann habe ich gewonnen. Oder Sie setzen ebenfalls 100, dann werden die Karten aufgedeckt und das bessere Blatt hat gewonnen. Oder Sie setzen 200, dann muß ich unter diesen drei Möglichkeiten wählen.
Ich kann aber auch das Zehnfache setzen. Jetzt denken Sie hoffentlich, ich hätte ein bombensicheres Blatt. Und wenn Sie ebenfalls in die Vollen gehen, muß ich annehmen, SIE hätten das bombensichere Blatt. Ebenso gut kann es sein, daß keiner ein gutes Blatt hat und wir beide bluffen. In den Casinos sind die Einsätze limitiert, aber das ist etwas für Angsthasen. Neben Haus und Hof und der Rente Ihrer Oma haben Sie doch noch zwei gesunde Nieren, die Sie einsetzen können… Ja, wir sind in einem ganz großen Turnier, es geht um alles. Wer verliert, ist für immer ruiniert – deshalb erhöht er den Einsatz weiter, in der Hoffnung, daß der Mitspieler doch noch aufgibt.
Ja, das ist Verzweiflung – eine verzweifelte Partie um die eigene Existenz. Sich darauf einzulassen, trägt den Namen eines anderen Kartenspiels: Hasard.
Eine solche Pokerpartie läuft gerade, und es wird um den höchsten Einsatz gespielt: um unser aller Überleben. Gespielt wird nicht am Kartentisch, sondern in den Regierungssitzen der Welt, in Washington und Tel Aviv, in Peking, Moskau, Teheran, Neu-Delhi und Brasilia. Vermissen Sie Berlin, Tokio, London und Paris? Oh, diese Städte sind im Spiel, aber nicht als Spieler, sondern als Einsatz auf dem Tisch. Die großen Spieler sind USA und China, Israel und Iran spielen ihre eigene Partie, Rußland, Indien und Brasilien sind Zuschauer, die jedoch zu Gunsten eines Spielers den Einsatz erhöhen können.
Die USA, die sterbende Weltmacht, hat die Partie begonnen. 1945 waren die USA auf dem Höhepunkt ihrer Macht, als einzige Atommacht, mit mehr Wirtschaftskraft und Goldbesitz als der Rest der Welt zusammengenommen. Und dank der überreichen Beute aus Deutschland, der Patente und technischen Verfahren, begann ein goldenes Zeitalter, das die USA dank deutscher Experten 24 Jahre später auf den Mond brachte.
Doch diese Position wurde dank amerikanischer Tugenden verspielt. Profitgier, Großspurigkeit, mangelnde Bildung, Einseitigkeit der Ansichten, fehlende Flexibilität und Aufgabe des Wesenskerns der Nation haben die USA in den Verfall geführt. In der Washingtoner Verwaltung und den New Yorker Großbanken dominieren Juden, die “white Anglo-Saxon Protestants” haben nichts mehr zu sagen und sind eine Minderheit im eigenen Land geworden. In Teilen der USA kommt man mit Spanisch besser zurecht als mit der Fremdsprache Englisch. Die Farbigen sind nicht etwa emanzipiert worden, sondern zu einer minderprivilegierten Unterschicht, deren einzige Karrieremöglichkeit der Dienst in den ewigen Kriegen der USA ist.
Die einstmals reichste Nation der Welt ist längst zu der höchstverschuldeten Nation der Welt geworden. Die hochbezahlten Arbeitsplätze der 50er Jahre sind längst nach China abgewandert, dafür nehmen die “Hoovervilles” zu, die Zeltstädte der Arbeits- und Obdachlosen, die längst zu “Obamavilles” geworden sind. Die USA führen Kriege, die sie nicht gewinnen können, und doch wird ein Krieg als Allheilmittel angesehen, denn was 1914 und 1939 funktioniert hat, sollte doch 2010 ebenfalls funktionieren?
Die USA wähnten sich im Schlaraffenland, es genügte, den Dollar zu drucken und damit weltweit einzukaufen, mit dem “guten” Namen und wertlosem grünen Papier. Langsam, ganz langsam, spricht sich herum, daß das grüne Zeugs keinen wirklichen Wert darstellt, und daß auf die Amerikaner kein Verlaß ist. Das Imperium hat über seine Verhältnisse gelebt. Es ähnelt ein wenig dem späten Rom, wenn die schwerreiche jüdische Oberschicht schwarze Söldner in den fernsten Ecken der Welt für das Imperium kämpfen läßt.
Die USA haben jedoch einen großen Nachteil, der ihre Pokerpartie zu einem Bluff werden läßt. 1914 und 1939 genügte es, andere Völker in einen Krieg zu hetzen, besonders die Briten spielten bereitwillig den tollwütigen Hund, dem zum Dank dafür in diesen Kriegen das Fell über die Ohren gezogen wurde. Als die Amerikaner mit Truppen eingestiegen sind, 1917 und 1941, waren die Völker bereits abgekämpft. Die US-Industrie lief auf vollen Touren, produzierte Waffen und sonstiges Material in ungeheuren Mengen. 2010 ist die amerikanische Armee abgekämpft und verschlissen, diesmal kämpfen die Amerikaner auf eigene Rechnung, ohne Großbritannien und Frankreich für Waffen bezahlen zu lassen und Deutschland final auszuplündern. Die amerikanische Industrie gibt es nicht mehr, zudem ist die Zerstörungskraft heutiger Waffen derart hoch, daß die einstige Stärke der USA, die unermeßliche Nachproduktion, nicht mehr zum Tragen kommt.
Auf der anderen Seite steht China, die aufstrebende Weltmacht. China ist die Fabrik der Welt geworden, die alles in beliebigen Mengen produziert. China ist groß, hat mehr als viermal so viele Menschen wie die USA und könnte problemlos 200 Millionen Soldaten ins Feld stellen. China ist reich, verfügt über zwei Billionen Dollar Sparguthaben. China verfügt über große Mengen Rohstoffe und hat vieles eingekauft und bevorratet, solange es für Dollars noch Waren gibt. Chinas goldenes Zeitalter scheint unmittelbar bevorzustehen.
China ist jedoch ein Gigant auf tönernen Füßen. China benötigt Erdöl, das aus dem Persischen Golf kommt. Ohne Öl fahren keine Autos und keine Lkw, aber auch Panzer und Kampfflugzeuge stehen nutzlos herum. Die Fabrik der Welt ist darauf angewiesen, daß ihre Produkte an die Kunden kommen, also weltweit verkauft werden. Ohne die Welthandelsströme der Globalisierung stehen 20, 50, 100 Millionen Menschen ohne Einkommen auf der Straße. Selbst China kann diese riesige Menschenmenge nicht dauerhaft versorgen.
Sie kennen bestimmt das Spiel Monopoly. Darin wird mit Geld gespielt, und dieses Geld hat eine echte Kaufkraft. Außerhalb des Spiels ist das Geld jedoch wertlos, nur bedrucktes Papier. Ganz wie in Monopoly muß man das Sparschwein Chinas sehen: Die Dollars sind das Spielgeld der Globalisierung, haben nur dann einen Wert, solange dieses Spiel andauert. Diesem Spielgeld steht jedoch kein wirklicher Wert gegenüber, es gibt dafür nichts zu kaufen. 5.000 Chinesen mit jeweils einer Million Dollar, die sie auf einer Auslandsreise ausgeben, können Sie sich bestimmt vorstellen. Wenn aber statt dessen zwei Millionen Chinesen einfallen, mit jeweils einer Million Dollar, wäre ganz Europa leergekauft. (Änderungen des Wechselkurses zum Euro mal außer Acht gelassen.)
Anders als die frühere Sowjetunion hat China noch nicht die “gegenseitige gesicherte Vernichtung” mit den USA erreicht. Die USA sind in der nuklearen und in der konventionellen Bewaffnung überlegen, auch wenn sie einen extremen Preis für diesen Krieg bezahlen müßten. Die 200 Millionen chinesischen Soldaten haben nicht die Transportmöglichkeiten, um in die USA zu gelangen. Auf der anderen Seite können die USA keinen Bodenkrieg in China führen.
Hier kommt Rußland ins Spiel, mit seiner umfangreichen Bewaffnung, aber auch Indien mit seinen Menschenmassen. Rußland gleicht für China die atomare und konventionelle Unterlegenheit aus, Indien für die USA die fehlende Kopfstärke. Während China durch die Ein-Kind-Politik langsam altert und sogar schrumpft, wächst Indien durch die ungezügelte Vermehrung der Bevölkerung.
Israel ist der Pflock im Herzen der islamischen Welt. Dieses Land hat es seit seiner Gründung nicht geschafft, in sicheren Grenzen zu leben. Dieses Land ist insofern eine Kolonie der USA und der BRD, als daß es aus eigener Kraft nicht lebensfähig ist. Ohne ständige materielle, ideologische und militärische Hilfe von außen könnte Israel nicht existieren. Israel ist die viertstärkste Militärmacht der Welt, nach den USA, Rußland und China, aber noch vor England, Frankreich und dem Milliardenvolk der Inder.
Um die Situation auf Europa zu übertragen: Die Schweiz hat Frankreich, Deutschland und Italien überfallen und dank massiver Unterstützung der USA besiegt. Die Deutschschweizer sind Einwohner zweiter Klasse, die Italiener und Franzosen dominieren die Schweiz. Österreich ist ein zerstrittenes Land, in das die Schweizer immer wieder einmal einmarschieren. Und die Leute in Liechtenstein leben am und sogar unter dem Existenzminimum, weil die Schweiz alles kontrolliert, was nach Liechtenstein hinein und heraus darf. Liechtenstein ist Gaza, Österreich der Libanon, Frankreich, Deutschland und Italien sind Ägypten, Syrien und Jordanien. Die unterdrückten Deutschschweizer sind die Palästinenser. In Europa ist das undenkbar, im nahen Osten Realität. Hinzu kommt noch ein pikantes Detail: Die Unruhestifter sind nicht etwa alteingesessen, sondern erst im 20. Jahrhundert zugewandert.
Das Verhältnis USA zu Israel gleicht dem eines Zuhälters zu seinem Kampfhund, wobei nicht immer klar ist, wer der Herr ist und wer der auf den Mann dressierte Hund. Deshalb sitzt Israel mit am Pokertisch, mit der Fähigkeit, Amerikas Kriege zu beginnen.
Der direkte Gegenspieler Israels ist der Iran. Dieser Staat war im 20. Jahrhundert ein Spielball US-amerikanischer Interessen. 1953 haben die USA die demokratisch gewählte Regierung des Iran durch den Schah ersetzt, einen US-Lakaien. 1979 haben die USA den Schah fallen lassen, 1982 ihren Vasallen Saddam Hussein gegen den Iran gehetzt. Saddam durfte damals Giftgas einsetzen und auch sonst alles tun, was das Kriegsvölkerrecht untersagt. Zum Dank wurde er selbst 1991 überfallen, als er drohte, zur Gefahr für Israel heranzuwachsen.
Die islamische Republik Iran leidet seit zwanzig Jahren unter einem nicht erklärten Krieg, den Israel kräftig schürt. Internationale Sanktionen sollen das Land schwächen und ins Elend stürzen, wie vorher den Irak von 1991 bis 2003 zur Eroberung reif machen. Nur wirkt das nicht mehr so, wie es die USA und Israel erhoffen, denn im Iran liegt das chinesische Erdöl – und damit verbleibt ein mächtiger Handelspartner, der bei der Verelendung des Irak noch mit sich selbst beschäftigt gewesen war.
Zudem ist der Iran ein völlig anderes Land als der Irak. Die Perser stellen den allergrößten Teil der Bevölkerung, die schiitische Variante des Islam ist Staatsreligion. An dieser Geschlossenheit scheitern sogar die Künste des Mossad, das Land durch Aufstände von innen zu schwächen. Mit 70 Millionen Menschen hat das Land eine große Bevölkerung, außerdem ist es voller natürlicher Hindernisse, die einen Bodenkrieg erschweren. Wer in den Iran einmarschiert, erlebt dort ein neues Afghanistan.
Anders als Israel hat der Iran keine Ambitionen, seine Nachbarländer zu überfallen. Deshalb erklärt Israel unablässig, daß es sich durch den Iran bedroht fühlt. Israel, das selbst längst eine Nuklearmacht mit 100 bis 400 vermuteten Sprengköpfen ist, unterstellt dem Iran, eine Atombombe zu entwickeln. Tatsächlich wäre das für den Iran dringend nötig, angesichts seiner Nachbarschaft: Im Osten und im Westen Länder, die von den USA besetzt sind, im Süden Saudi-Arabien, jenes Land, dessen Herrscherkaste sich nur dank der USA an der Macht halten kann. Nur Rußland im Norden gehört nicht den Feinden des Iran.
Brasilien sitzt am Tisch, aber als gelassener Zuschauer. Brasilien ist weit vom Schuß, groß genug, mit genügend Rohstoffen und sogar Öl vor der Küste. Brasilien kann abwarten, doch das Ergebnis dieser Pokerpartie wird seine Zukunft bestimmen.
Die Partie hat drei mögliche Ergebnisse: Erstens eine wiederhergestellte Dominanz der USA, zweitens der Aufstieg Chinas zur Vormacht der Welt und drittens eine fragmentierte Welt ohne Vormacht, eine befreite Welt, die über sich selbst bestimmt. Dann hätte Brasilien gewonnen…
Das Blatt der USA sieht so aus: Wenn die USA den Iran erobern, kontrollieren sie alle Ölvorräte am Persischen Golf – 60% der bekannten Vorkommen der Erde. Durch den Krieg bricht die Weltwirtschaft zusammen, auch in China. In diesem Zusammenbruch stehen die USA am besten da, sie bekommen die Gelegenheit, ihre Industrie wieder aufzubauen, weil teueres Öl die Transportkosten in die Höhe treibt. Die Situation erlaubt es den USA, sich zu entschulden, indem sie den Dollar radikal entwerten. Der neue Dollar ist wiederum eine Ölwährung, die jedes Land braucht, das Öl aus der amerikanisch besetzten Golfregion kaufen möchte.
Die USA brauchen dafür einen Kriegsgrund, der entsprechend konstruiert werden muß. Die USA haben damit große Erfahrung, von der Maine über die Lusitania, zu Pearl Harbor, den Golf von Tonking und das World Trade Center. Dank der jüdischen Oberschicht und der jüdischen Pressemacht funktioniert das am besten über das ach so bedrohte Israel. Entweder greift Israel direkt an und die USA “beschützen” es vor dem iranischen Gegenschlag, oder es gibt wieder einmal einen Anschlag, der dem Iran in die Schuhe geschoben wird und die Begründung für einen Krieg liefert. Notfalls führen die USA wieder die Wehrpflicht ein, wenn sich nicht genügend Schwarze und Hispanics zu den Fahnen melden.
Dummerweise können die USA nicht alles kontrollieren. Der Iran ist zwar schiitisch, aber trotzdem islamisch. Ich halte es für unwahrscheinlich, daß die sunnitischen Moslems einen jüdisch-amerikanischen Kreuzzug gegen ihre schiitischen Mitmoslems gelassen hinnehmen. Die wirtschaftliche Verelendung der Welt trifft nicht nur Europa, sondern auch Ägypten und Saudi-Arabien, in denen US-freundliche Regime weggefegt werden, sobald sie Schwäche zeigen. Indien und Pakistan sind unsicher und besitzen beide die Atombombe. Sobald in Indien das bißchen Wohlstand wegfällt, wird dort gehungert. Truppen, die in den Iran marschieren, fehlen in Afghanistan und im Irak. Endet der Krieg gegen den Iran in einem Desaster, zerreißt es die USA.
Das Blatt Chinas enthält ein Full House aus lauter Dollars. Wenn China die Dollars auf den Markt wirft, zwingt es die USA zu einer vorzeitigen Währungsreform, weil diese ihre Söldner nicht mit Papier bezahlen können, von dem jeder weiß, daß es wertlos geworden ist. China kann den Iran diplomatisch und militärisch unterstützen, den Preis für die Eroberung in unwahrscheinliche Höhen treiben. China kann die islamische Karte spielen und die Moslems weltweit aufhetzen, so wie die USA vor den Olympischen Spielen 2008 die Tibeter aufgehetzt hatten. China kann alles produzieren, insbesondere Handwaffen für Widerstandsbewegungen.
China hat jedoch das Problem, daß es im Fall eines Konflikts nur eine Art Arbeitsplätze bieten kann: bei der Infanterie. China muß sich also militärisch engagieren, weil es sonst Aufstände im eigenen Land riskiert. Zudem leben in China Minderheiten, wie die Uiguren und die Tibeter. Das ist Potential für Aufstände, um chinesische Kräfte zu binden. China kann dem Konflikt mit den USA nicht ausweichen, doch China würde den Kampf gerne vermeiden. Wenn der heutige Status fortdauert, zerfällt die Macht der USA zusehends, während China immer stärker wird. Ob nun 2020 oder 2040, China hat einen langen Atem. In einem Konflikt kann China nur verlieren.
Jeder weiß, daß der Mitspieler ein schwaches Blatt hat, um bei den Poker-Regeln zu bleiben, ein Pärchen. Jeder weiß, daß zu viel als Einsatz auf dem Tisch liegt, um zu verlieren. Und jeder weiß, daß der Sieg äußerst ungewiß ist. Im Western würde jetzt jemand eine Pistole ziehen, heimlich, unter dem Tisch. Oder der mit dem weißen Hut erkennt, daß der mit dem schwarzen Hut gezinkte Karten benutzt. Bei dieser wirklich großen Partie ist eine solche Lösung nicht möglich, die große Schießerei ist ohnehin die Endspiel-Option.
Rußland hat zudem eine Variante, die ihm eine besondere Rolle zuteilt: Rußland besitzt die Rohstoffe, die Europa braucht. Rußland wäre es also möglich, ein durch die USA verelendetes Europa zu übernehmen. Damit würde Rußland durch Abwarten die Partie gewinnen. Auch das ist Bestandteil der Pokerpartie.
Was ist mit Deutschland? Tut mir leid, mit dieser Vasallen-Regierung sind wir nicht Subjekt, sondern Objekt der Pokerrunde. Merkel-Deutschland wird im Lauf der Partie verschwinden, das ist unausweichlich, unabhängig davon, wer letztlich gewinnt. Danach wird Deutschland für eine kurze Zeit die Chance zur Freiheit haben – und sie wahrscheinlich nutzen. Wir sind nun mal Weltmeister im Wiederaufbau. Das ist jedoch eine neue Partie.

ImportSchwarzinese said on 18. März 2010
Sehr schöner Artikel !
Ich lese ihn immer wieder gern. Herr Winkler macht sich Gedanken und überlegt sich wie er es der Mehrheit in Analogien und Symbolen klarmachen kann was in der Welt ‘wirklich’ ist. Weiter so und schöne grüsse nach Unterfranken.
Ein
Mittelfranke
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Me262 said on 18. März 2010
Daß Michael Winkler mal einen Fehler macht! Aber es ist passiert.
Er schreibt: “Ja, das ist Verzweiflung – eine verzweifelte Partie um die eigene Existenz. Sich darauf einzulassen, trägt den Namen eines anderen Kartenspiels: Hasard.”
Nun, Hasard ist kein Karten- sondern ein Würfelspiel.
Das heute in etwas abgewandelter Form und unter anderem Namen gespielt wird, es ist mittlerweile als Craps oder auch Seven-Eleven bekannt.
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