Freiheitlich Akademischer Pressedienst: Keine Fortsetzung der Spekulantenrettung

8. Mai 2010 in Deutschland, Europa, Wirtschaft

Zur Rettung der sich in Griechenland verspekulierenden Banken dürfen die europäischen Staaten und damit die Steuerzahler die Risiko- und Ausfallshaftung übernehmen. Die Griechen selber aber haben von ihrer angeblichen „Rettung“ nichts, sie müssen „sparen“. Die Griechenland-„Hilfe“ ist nur eine Fortsetzung der Rettung der für die Realwirtschaft uninteressanten Großspekulanten. Gegen eine solche Politik zugunsten einer internationalen Plutokratie protestieren die Freiheitlichen Akademiker Österreichs energisch!

Die Staaten haben weder die ersten 35 Mrd. noch die ganzen 120 Mrd. in ihren Budgets und müssen sie daher am Finanzmarkt ausleihen. Das tun sie bei jenen Investitionsbanken und Finanzinstitutionen, welche von den Staaten soeben mit ähnlichen Aktionen gerettet und subventioniert wurden und die wiederum selber die Kredite für ihre eigene Rettung zur Verfügung gestellt haben. Die luftfinanzierte Katze dreht sich damit mehrfach im Kreise. Was bleibt sind die von den Steuerzahlern aufzubringenden Zinsen für eine Finanzwirtschaft, die selber nur über Kunstgeld verfügt, dieses verleiht und dafür jedoch reale Zinsen verlangt. Das ist das Geschäft!

Die Finanzminister und Spekulationsbankenvertreter behaupten aber frech, die Kredite seien für die Griechenland beleihenden Staaten sogar ein Geschäft, weil die Zinsen, die sie selber bei den Finanzinstitutionen zu zahlen haben, niedriger sind als die Zinsen, die Griechenland an sie zurückzahlen muß. Diese Milchmädchenrechnung würde voraussetzen, dass ein Rückfluss überhaupt stattfindet. Eine Rückzahlung aus Griechenland kann aber nie erfolgen, denn sonst müssten die 45 Mrd. (30 Mrd. von den EU-Staaten und 15 Mrd. vom IWF) nicht noch zweimal in der selben Höhe nachgeschossen werden. Warum aber verschweigen dies unsere Finanzminister? Erstens weil sie selber Gefangene des Finanzkapitals sind, zweitens weil sie ihr eigenes Versagen nicht zugeben wollen, drittens weil sie am Tage der Wahrheit schon nicht mehr im Amt zu sein hoffen, und viertens weil sie dann „nach mir die Sintflut“ sagen können. – Dazu sind freilich die normunterworfenen und für alles letztlich aufkommenden Steuerzahler nicht in der Lage und dürfen verarmen.

Arbeitsgemeinschaft Freiheitlicher Akademikerverbände Österreichs

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6 responses to Freiheitlich Akademischer Pressedienst: Keine Fortsetzung der Spekulantenrettung

  1. Und fuenftens weil ihre Villen in der Toskana ueber einen eigenen Brunnen und Solarzellen verfuegen. (Jemand sollte mal deren Adressen dort recherchieren)

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  2. Im Yahoo.de lehnen 2/3 der Abstimmenden eine finanzielle Griechenlandhilfe ab. Die BR Kanzlerin Merkel verbietet den offizial Medien über das wahre Ausmaß des Zustandes €uropas zu berichten. Sozidiktatur?
    Geschichtlich gehört Griechenland zu den erfinderischten Kulturen, die Europa zivilatorisch geprägt haben. Welch schmutzige Motivation nur, seinen Drachmen wegzunehmen, statt dessen auf undemokratischer Weise mit €uro’s Rettungspakete werfen.
    Deutschland wünscht dem griechischen Volk Suverinität, behaltet eure Inseln, auf denen unschätzbare Größen wie Mathematiker und Philosophen geboren sind! Die Finanzmaskerade €uro wird sterben, und dann sind Milliarden Rettungspakete nur noch vergangene Luftnummern.

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  3. Es ist nicht sicher, ob sich die Wahrheit in unserer Zeit noch durchsetzen kann, aber es ist wichtig, daß man sie ausspricht.

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  4. es scheint fast so als würde die eu endlich zusammenbrechen! die börsen bröckeln, das ganze lügengerüst scheint zusammenzufallen… vllt wird der traum doch wahr…
    mal sehen welches EU-Land als nächstes brennt.

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  5. @zeitzeuge: Doch, Kammerad, die Wahrheit wird sich durchsetzen, ob in unserer Zeit, ist eher unbedeutend. Der €uro, eingeführt als Zwangstauschmittel durch Ex-Kohl-Kanzler, der Wiedervereiniger, der sich erpressen lies, Krieg oder Frieden, er wisse wovon er spreche, Lehrer Merkels und Freund David Rockefellers, wird dieser Tage nur noch von “Auserwählten” zu seinem 80stem Geburtstag beglückwünscht.

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  6. Auch wenn die “bösen” Griechen mit einem Trick zum Euro dazugekommen sein sollten, ich bin fest davon überzeugt, dass das alle gewusst haben. Die jetzige Krise ist meines Erachtens “gesteuert”, um einige Maßnahmen zu testen. Wie z.B. das geplante Bargeldverbot oder Steuererhöhungen bis an die Kotzgrenze.

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