Dortmund: Berufsverbot für Leitenden Feuerwehrmann
9. Mai 2010 in Deutschland
Klaus Schäfer ist ein ganz normaler Dortmunder. Seit 12 Jahren ist er Mitglied in der SPD und arbeitete sich vom Chef der Dortmunder Berufsfeuerwehr hin zum Leiter des städtischen Feuerwehrforschungsinstituts. Doch nun droht Schäfer neben einem Parteiausschluß auch noch ein Berufsverbot. Doch was hat Schäfer getan, das solch drastische Konsequenzen nach sich zieht? Schäfer hat weder Geld veruntreut noch seine Pflichten vernachlässigt und erst recht nicht irgendein Verbrechen begangen. Schäfer hat ganz einfach von seinen Grundrechten auf Demonstrations- und Informationsfreiheit Gebrauch gemacht. Schäfer hat sich also erlaubt sich ein eigenes Urteil zu bilden und dafür wird er nun geächtet, entlassen und an den Pranger gestellt. Nein liebe Leser, Herr Schäfer befindet sich nicht Nordkorea oder China, sondern in der realexistierenden BRD.
Schäfer hatte am 30. April an einer Demonstration der Autonomen Nationalisten in Dortmund teilgenommen und sich die dazugehörige Kundgebung angehört. Das war für einen gewissen Peter Bandemann von den Ruhr Nachrichten Grund genug ein Foto von Schäfer zu machen und diesen bei seinem Arbeitgeber zu denunzieren. Natürlich vergaß Bandemann auch nicht zu erwähnen, daß Schäfer ab und zu Beifall geklatscht hatte. Bandemann ist also die Personifikation eines Blockwarts aus Zeiten der DDR und somit die Dortmunder Version eines Benjamin Schöler, der die Menschen in seiner Umgebung bespitzelt und sie dann an höherer Stelle denunziert. Für solche Zeitgenossen bleibt uns eigentlich nur zu sagen, daß ihre hinterlistige Verhaltensweise zwar momentan durchaus politisch opportun sein mag, nur daß sich dies sehr schnell ändern könnte.
Gleiches gilt natürlich auch für die SPD-Ortsvereins-Vorsitzende Ulla Pulpanek-Seidel, die umgehend das Ende von Schäfers Mitgliedschaft angkündigte und versprach alles Nötige in die Wege zu leiten.
Ebenso rückgratlos ist auch Schäfers Vorgesetzter, Kämmerer und Feuerwehr-Dezernent Jörg Stüdemann, der mit mit den üblichen Floskeln nur um sich wirft: “Das ist empörend und hat ein Nachspiel. Der Rat und die Stadt treten seit Jahren mit großer Entschlossenheit rassistischen Tendenzen entgegen. Ein leitender städtischer Beamter muss ein Vorbild sein. Seine Teilnahme an der Demonstration ist keine Unachtsamkeit.” Nunja, wer nicht in der Lage ist sich eine eigene Meinung zu bilden, der muß halt mit inhaltsleeren Floskeln um sich werfen.
Schäfer beantwortete den Nervenzusammenbruch seines Vorgesetzen lapidar mit der Aussage, daß er sich im “demokratisch tolerierbaren Rahmen” bewegt habe.
Weiterer Worte bedarf es eigentlich nicht um das diktatorische Verhalten von Bandemann, Pulpanek-Seidel, Stüdemann und Konsorten bloßzustellen. In einem demokratischen Rechtsstaat sollte es eigentlich jedermann erlaubt sich seine eigene Meinung zu bilden und für oder gegen was auch immer zu demonstrieren. Daß dies nach den Wünschen einiger Zeitgenossen in Dortmund nicht möglich sein soll, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Staat und seine klerikalen Büttel.
Egal ob sich Schäfer nun mit der Politik der SPD oder der Autonomen Nationalisten identifiziert, können wir ihn nur in seinem Willen sich seine eigene Meinung zu bilden unterstützen. Aber genau aus diesem Grund sind wir stolz darauf von der veröffentlichten Meinung als Rechtsradikale oder Neonazis diffamiert zu werden, denn mit DIESEN Demokraten wollen wir nun wirklich nichts zu tun haben.


Winston said on 9. Mai 2010
Was unterscheidet eigentlich die BRD von einer totalitären Diktatur?
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zeitzeuge said on 9. Mai 2010
Die Wortwahl, dass das Verhalten eines Denunzianten “das eines DDR-Blockwartes” ähnlich sei, ist nur der Bruchteil der Realität. Denunzianten gab und gibt es zu allen Zeiten in allen Gesellschaften. Es ist eine der unzähligen niederen Eigenschaften des unerleuchteten Tiermenschen auf dem Planet Erde. Das einzige was man tun kann: möglichst viele Schlafschafe und Gutmenschen aufwecken, dann werden auch die Denunzianten weniger. Sie erkennen dann, dass sie die Wahrheit behindern und das Übel festigen.
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drauf und drann said on 9. Mai 2010
Schäfer ist SPD-Mitglied, ich denke mal das die Teilnahme an einer NPD-Demo darauf schließen lässt das Schäfer mit der SPD nicht mehr viel anfangen kann.
Aber warum ist er immer noch SPD-Mitglied ?
Weil im Staatsdienst der Besitz des richtigen Parteibuches über Karrieren entscheidet, diese war keinesfalls ein Alleinstellungsmerkmal der NSDAP, sondern wurde nach 45 munter weiterbetrieben.
Thierse setzt sich auf die Strasse, bricht dadurch vorsätzlich Gesetzte und bleibt in Amt und Würden, wärend ein kleiner Staatsangestellter nur mal an der “falschen” Stelle aplaudieren muss um danach auf die Straße gesetzt zu werden.
Welch perfides Wortspiel.
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zeitzeuge said on 9. Mai 2010
@ drauf und drann:
Das ist die Politik des allgegenwärtigen Filzes. Am besten mal richtig Staub saugen und lüften bei all dem angestauten Mief. Zwanzig Jahre nach der DDR wird das höchste Zeit, es stinkt schon gen Himmel.
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drauf und drann said on 9. Mai 2010
“www.goisrael.de” als Werbebanner, soll man einer behaupten die Betreiber von “Der Nonkonformist” hätten keinen Humor.
Wie wäre es mit Urlaub in Israel oder Griechenland, mache sie einfach mal da Urlaub wo ihr Geld eh schon ist.
Warum auch nicht, immerhin ist Israel das einzige Land der Welt wo man arme Juden zu Gesicht bekommt, weil es da nicht genügend Goyim zum Ausnehmen gibt. Das alleine ist doch schon eine Attraktion
(Die Schriftleitung)
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Nonkonformer Publizist said on 9. Mai 2010
Alle 5 vor mir stehenden Kommentare machen mir Freude, auch
der letzte! Allerdings werde ich nur nach Griechenland meinem Geld hinterherfahren, das andere Land, wo viel mehr Geld aus Deutschland liegt, werde ich nicht aufsuchen.
Empfehle noch zu des armen SPD-Mitglieds Hilfe, er solle
gegen einen Ausschluß oder auch nur eine Rüge wegen seines
Verhaltens seitens der Genossen den Anwalt Sarazzins in
Anspruch nhehmen! Und natürlich ist es richtig, in NRW besonders benötigt man zum Aufstieg des richtige Parteibuch, mit dem falschen hat man keine Chance, aber auch ohne ein Parteibuch sind die Chancen nicht größer!
Wir leben schon in einem Parteiverbrecher-Staat, das darf man wohl mit Recht sagen!
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martin said on 10. Mai 2010
Wenn sogar Steinewerfer Außenminister werden können; sollte er von der Feuerwehr in die Politik wechseln. (Satire)
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