Eva Herman rechnet ab
21. Mai 2010 in Deutschland, Gesellschaft
In der Vergangenheit berichteten wir häufiger über Eva Herman und veröffentlichten einige von ihr verfasste Artikel zur Familienpolitik in der BRD. Vor über zwei Jahren wurde Herman von der veröffentlichten Meinung zur persona non grate erklärt, weil sie gewissen Ansichten zur Familienpolitik hegt, welche der staatlich verordneten Meinung widersprechen. Nun veröffentlichte die BILD (welche nebenbei bemerkt zu den Rädelsführer der Hetze gegen Herman gehörte) einen Artikel von Herman, in dem sie mit den damaligen Ereignissen abrechnet. Wir wollen an dieser Stelle die wichtigsten Auszüge wiedergeben. Den ganzen Artikel gibt es hier.
Kerner beugt sich zu mir vor: „Eva, am 6. September war die Pressekonferenz, in der das Buch vorgestellt werden sollte. Was hast du seitdem gelernt?“
Aha! Da sprach ein strenger Lehrer mit seiner verstockten Schülerin. Die nächste Frechheit. Ich antworte in ruhigem Ton, innerlich allerdings bereits ziemlich angefressen, Folgendes: „Ich habe gerade gelernt, dass du schon wieder eine – genau wie in der letzten Zeit – falsche Äußerung getan hast. Du hast gesagt, ich hätte mich missverständlich über die Familienpolitik des Dritten Reiches geäußert. Und das habe ich definitiv nicht getan! Das heißt, ich habe gelernt – um jetzt auf die Frage zu antworten –, dass das, was berichtet wird in der Presse, häufig zu überprüfen ist, weil es häufig auch nicht stimmt.“
Was will dieser Mann eigentlich von mir? Will er hören, dass ich mich jetzt hier entschuldige? Darauf kann er lange warten. „Ich habe in diesem Fall keinen Fehler gemacht. Und es tut mir leid für die Presse, und es tut mir leid für die Menschen, die falsch informiert wurden. Für mich, ehrlich gesagt, auch, weil es Konsequenzen hatte, die nicht sehr erfreulich sind!“
Nun könnte die Sendung eigentlich beendet sein, nahezu alles wurde gesagt! Nur der Himmel weiß, warum der Moderator nun mit der ganzen Litanei wieder von vorne anfängt (…)
Stattdessen sorgt er (Kerner Anm. d. Red.) nun für einen handfesten Skandal, indem er alle Mütter dieser Welt, die ihre Kinder zu Hause erziehen, auf übelste Weise diskriminiert. „Die wahre Bestimmung der Weiblichkeit ist doch nicht, zu Hause zu sitzen und die Kinder großzuziehen. Die wahre Bestimmung ist doch, ein voll anerkanntes Mitglied einer Gesellschaft zu sein!“
Mich haut es um! Das musste man erst einmal fertigbringen. Und gleichzeitig eine Ehefrau zu Hause sitzen haben, die eine ehemals anerkannte, international bekannte Sportlerin gewesen ist und die sich nun ausschließlich um die Familie und um seine Kinder kümmert. Ich würde mich nicht wundern, wenn sie heute Abend schon mit dem Hockeyschläger hinter der Haustür auf ihn wartet!
Und dann folgt ein Satz von mir, der mir bis heute völlig logisch erscheint, der jedoch die Truppe der anwesenden Tadellosen plötzlich in eine nie geahnte Rage versetzt. Ich benutze (…) eine geläufige Terminologie, die die Überflüssigkeit all dieser Haarspaltereien unterstreichen soll: „Es sind auch Autobahnen gebaut worden damals, und wir fahren heute drauf!“Frau Schreinemakers und Frau Berger schauen sich wortlos an. Nachdem Margarethe Empörung zeigt, tut Senta dies auch. Doch dies wäre wohl ebenso geschehen, wenn ich einfach dreimal hintereinander „Autobahn, Autobahn, Autobahn“ gesagt hätte. Na ja, jetzt hatte ich aus Sicht der Anwesenden den entscheidenden Kardinalfehler begangen, und nun konnte die Vernichtungsaktion weitergehen.
Und so formuliere ich: „Ich muss einfach lernen, dass man über den Verlauf unserer Geschichte nicht sprechen kann, ohne in Gefahr zu geraten.“
Die Achtundsechzigerin Berger wiederholt fassungslos: „Ohne in Gefahr zu geraten?“ Margarethe, die Aufrechte, hyperventiliert: „Das geht doch hier jetzt alles nicht, entschuldige mal.“ Endlich! Der ersehnte Eklat!


Puttfarken said on 21. Mai 2010
Den verlogenen Dreckskerl Kerner strafe ich einfach durch Nichtbeachtung seiner schwachsinnigen Sendungen. Sein zunehmender Quotenabfall zeigt ja deutlich das mangelnde Interesse an seiner Blödshow.
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drauf und drann said on 21. Mai 2010
Und bevor ich ein Produkt von Gutfried kaufe, ernähre ich mich lieber von dem Schwarzen unter meinen Nägeln.
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Seelengesang said on 24. Mai 2010
Ein ungemein wichtiges Nebenprodukt für den Emanzipationswahnsinn ist das doppelte Abkassieren.
Wie das?
Na, sorgte früher der Mann allein für die Familie, den man dann über Steuer und Abgaben abzockte, geht die Frau von heute auch arbeiten, muss arbeiten gehen.
Und so wird dann eben doppelt abgezockt. Eventuell beabsichtigt?
Nicht umsonst wird in die Richtung Gleichstellung der Frau getrommelt obwohl längst der Mann oft der Dumme ist.
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