Rolf Josef Eibicht: Zu den deutschen Schicksalsfragen – Totalverzicht und Demokratur

Heimatvertriebene als Stimmvieh mißbraucht, Demokratie zur Demokratur verkommen – Anmerkungen zu den größten politischen Verbrechen der deutschen Nachkriegsrepublik: den an den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen und den an unserer Demokratie, die zu einer Demokratur, zu einer Mitte-Links-Parteienoligarchie wurde

- Ein historischer Ausgleich und Kompromiß sind unabdingbar -

Die Geschichte ist das Auge der Wahrheit und wird einmal auch zur Tat werden müssen!

Vorabbemerkung: Wer primär einen Schnellüberblick möchte, oder wem alles zu viel Text ist, was jedoch bei diesen Schicksalsfragen unumgänglich ist, der mag sich auch mit den letzten 5 Seiten begnügen – die auch eine Art ungeschminkte Zusammenfassung sind. Und zwar ab der dazugehörigen Überschrift: >Zum Stimmviehmißbrauch, Totalverzicht und Verrat an den deutschen Heimatvertriebenen durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur. – Ohne die real existierende Demokratur hätte es keinen Totalverzicht gegeben, auch nicht ohne die Nötigung und Erpressung beim “Zwei-plus-vier-Vertrag”< .

Wir müssen die Probleme und Schicksalsfragen immer in einem unabdingbaren Gesamtzusammenhang sehen, also ganzheitlich, wenn wir wirklich Abhilfe oder Veränderungen schaffen wollen. Daran orientiert sich das Folgende:

Der Mensch hat nur so lange Werte und Rechte wie er sie sich bewahren kann. Werte sind Wertsetzungen. Um Werte muß gerungen werden. Sie müssen verteidigt werden. Neu geschaffen werden, wenn sie verloren gingen. Weil dies ganz zentral etwas mit unserer Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit zu tun hat. Und weil der Einzelne nicht ohne die Gemeinschaft sein kann, hat es auch ganz zentral mit dem Großen und Ganzen, mit dem Allgemeinwohl zu tun.

Ein wirklich auch funktionierendes Allgemeinwesen hat allen Bürgern Recht und Gerechtigkeit zu verbürgen. Weil jeder Mensch einen Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat hat, die Freiheit des Einzelnen und das Wohl der Gesamtheit ist unabdingbar zu sichern und zu gewährleisten. Werte heißt Kampf um Werte, wie Wahrheit immer Kampf um Wahrheit, Recht immer Kampf um das Recht und Gerechtigkeit immer Kampf um die Gerechtigkeit ist. Ansonsten gilt: “Wir warten, und ich warte darauf, daß sich die Menschen vereinigen, die keine Hunde sein wollen und die entschlossen sind, den Preis zu zahlen, den es kostet, damit der Mensch mehr ist als der Hund.” So unnachahmlich Albert Camus. Zudem: “Die Verbindlichkeit von Werten und Rechten hängt auch von der Energie ab, mit der wir für sie einstehen.” So Hellmut Diwald treffend.

Die in jeder Hinsicht immer noch offene Frage um die Realisierung der Menschenrechte und Menschenwürde der ostdeutschen und sudetendeutschen Heimatvertriebenen, SOWIE hiermit untrennbar verbunden auch die Wiedererringung der deutschen nationalen Identität und Würde, die nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, ist deswegen nicht mehr offen oder existent, nur weil das Brandenburger Tor offen ist. Weit verfehlt. Zu einer solchen maßlosen Torheit, äußerst gelinde formuliert, verstieg sich nur der Herr von Weizsäcker und andere Spießgesellen der Herrschaftsideologie der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz einer soliden Verfassung. Eine Herrschaft von nur zwei politischen Strömungen.

Eine GANZE (!!) politische Strömung nicht berücksichtigend und ausgrenzend, die ad hoc ein Drittel unseres Volkes umfaßt (wenn nicht gar für die schweigende Mehrheit steht). Eine ganze politische Strömung: eine idealistische Weltanschauung und Weltsicht, Lebens- und Weltgefühl, Welt- und Menschenbild sowie politisches Bewußtsein, der nihilistisch-materialistischen und auch überwiegend atheistischen politischen Strömung weit überlegen!, die an jahrhundertelang sich bewährt habenden Traditionen, Normen, Werten, (preußischen) Tugenden, dem Glauben an einen Gott unverrückbar festhält. DIE unverrückbar festhält an historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit – weil die Geschichte das Auge der Wahrheit ist; DIE festhält an nationaler Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. Eine politische Strömung, DIE sich dem Idealismus der Welt- und Lebensgestaltung der aufgezählten Werte zutiefst verbunden fühlt, weil umgekehrt wie bei Karl Marx, nicht das Sein das Bewußtsein – sondern das Bewußtsein das Sein prägt, in Ablehnung und Verachtung des linken Nihilismus-Materialismus, der Tyrannei des heutigen inszenierten und instrumentalisierten Zeitgeistes des permanenten Wertezerfalls und der Wertezerstörung: der Tyrannei des Nihilismus und der libertinistischen Dekadenz unserer heutigen Zeit. Eine ganze politische Strömung, der vor allem auch das Wohlergehen des Großen und Ganzen, das Allgemeinwohl (bonum publicum), die Liebe auch zum eigenen Vaterland am Herzen liegt – auch um hieraus Kraft zu finden, zu einer sinnvollen Lebensgestaltung und Lebensmöglichkeit. Und von alle dem auch nicht lassen wird. Komme, was da wolle.

Aus allen aufgezählten Werten und zentralen Orientierungen, in denen auch die Kraft von Jahrhunderten liegt, die vielfach nicht die Werte der herrschenden undemokratischen oder zumindest halbdemokratischen Mitte-Links-Parteienoligarchie und -Staatsideologie oder
-Herrschaftsideologie, der undemokratischen Kumpanei und Spießgesellschaft von nur zwei politischen Strömungen: die der “Mitte” und die der “Linken” sind, erfolgt eine ganz andere Weltsicht, Welt- und Lebensgefühl. Ein ganz anderes Gemeinschaftsgefühl und der damit auch verbundenen Gestaltung von Politik.
Denn die real existierende Mitte-Links-Parteienoligarchie bedeutet eine Verfälschung der Demokratie zur Demokratur. Wo wir uns auch unabdingbar fragen müssen: Werden wir von Demokratieverfälschern regiert?

Schlimmer noch, weil daraus resultiert: Eine gravierende Verfälschung des gesamten politischen Prozesses, der schon lange keine Folge einer auch wirklich funktionierenden Demokratie mehr ist – und deshalb auch letztlich die Freiheit ALLER verunmöglicht. Mit Ausnahme derjenigen, die von diesen Verhältnissen in Hinsicht auf ihre eigene Macht und Privilegien hiervon profitieren.
Nun, die unablässige Vergangenheitsbewältigung in bezug auf die nationalsozialistische Vergangenheit kennen wir. Aber sollte deshalb einmal eine Vergangenheitsbewältigung ganz anderer Art, nämlich in bezug auf die Politik der Mitte-Links-Parteienoligarchie der BRD-Nachkriegsrepublik so vollkommen ausgeschlossen sein? Verlangt nicht eine verfälschte Demokratie, eine Demokratie die zur Demokratur verkam, nicht irgendwann unabdingbar auch eine Vergangenheitsbewältigung? Und ist es wirklich richtig, mit Errichtung der BRD-Nachkriegsrepublik auch wie selbstverständlich davon auszugehen, nun sei das Ende allen Machtmißbrauchs und aller Unfreiheit erreicht? Mit Sicherheit nicht! Wo die herrschende politische Klasse nur vermeintlich glaubt, man sei die Legitimität und die Verkörperung von Freiheit schlechthin. Und es vielleicht doch in Wahrheit ganz anders aussieht, daß das Volk zwar der nominelle Herr ist, der Souverän, die Macht zwar vom Volke ausgeht, ausgegangen ist, aber schon seit Jahrzehnten zum Volk nicht mehr zurückgekehrt ist.
Von der Demokratie zur Demokratur einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz einer grundsoliden Verfassung. Ist es das?

Und hier führen wir als Beispiel den schier unglaublichen und verwerflichen Umgang mit den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen und der nationalen Identität der Deutschen an. Eine nationale Identität, die für jedes andere Volk der Welt selbstverständlich ist. Ein Umspringen mit den Heimatvertriebenen, das auch den Systemtypus einer real existierenden Demokratur schonungslos erhellt. Das eine das andere bedingt.

Die immer noch völkerrechtlich, menschenrechtlich, staatsrechtlich, geschichtlich und politisch offenen Fragen der deutschen Heimatvertriebenen sind und bleiben Realität. Und diese Fragen bleiben unter Garantie und unter allen Umständen so lange offen, bis nicht EIN HISTORISCHER AUSGLEICH UND KOMPROMISS mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik gefunden wurde. Um erst hieraus eine auch wirklich tragfähige und dauerhafte europäische Friedensordnung entstehen zu lassen, weil auch die Wiedergewinnung der unverfälschten nationalen Identität der Deutschen herzstückzentral davon abhängt – ansonsten nur die Vernichtung unserer Selbstachtung und die Zersetzung unserer Ehre und Würde vor der Nachwelt bliebe. Niemals werden der Wertekonservatismus und der internalisiert demokratische und seriöse Nationalpatriotismus bereit sein sich zu beugen – weil man die Menschenrechte zu beugen, das Volk der Deutschen als Zentralmacht im Herzen Europas, als ein Volk minderen Rechts abzustempeln trachtet. Dem man auch keine nationale Identität und nationale Würde zuzugestehen braucht. Dies alles sollte langsam endlich sein Ende finden.

Unbestechlich sollten wir hier handeln und werden letztlich Kommende, auf Grund der zentralen Bedeutung für unser nationales WirSelbst-Sein, handeln. Und dieses Handeln erfährt um so mehr Berechtigung, sollten die Vertreiberländer mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik zu einem historischen Ausgleich und Kompromiß nicht bereit, willens und in der Lage sein, sich verweigern. Vor allen Dingen muß erkannt werden, das die eigene, die deutsche herrschende politische Klasse oder Kaste, ihr geistiger und politischer Zustand oder Zuschnitt, gekennzeichnet durch eine heillose Verwirrung und Desorientierung in den soziokulturellen und politischen Positionierungen, durch eine über Jahrzehnte VÖLLIG FALSCH UND EINSEITIG BETRIEBENE VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG, das Haupthindernis einer Lösung der immer noch offenen ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen selbst darstellt. Einer Lösung im Sinne eines historischen Ausgleiches und Kompromisses mit den Vertreiberländern. Ein historischer Neuanfang, ein neuer Aufbruch!

Die Wiederinwertsetzung auch der deutschen nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. Die Frage der deutschen Heimatvertrieben ist da übergeordnet nur der Ausgangspunkt, siehe man weiter unten vor allem den Hinweis auf meine Beiträge bezüglich der jüngsten Reden und Auftritte von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu diesen Fragen, einer Verunmöglichung der unabdingbaren Notwendigkeit der nationalen und generellen Inwertsetzung auch der deutschen national-kulturellen Identität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit.
Als oberste Erkenntnis ist und bleibt, und dies sollte man der herrschenden politischen Klasse oder Kaste ehern und Tag für Tag ins Stammbuch schreiben: “Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es weder eine soziokulturelle noch eine politische Selbstbehauptung.” (Hellmut Diwald)

Wir haben es mit einer herrschenden politischen Klasse zu tun, ebenso hierauf bezogen mit einem Vasallentum der herrschenden
(massen-)medialen und kulturellen Klasse, die allesamt, spätestens seit der linken und linksextremistischen 68er-Kulturrevolution, gegenüber den Zentralfragen der nationalen Identität unseres Volkes, etwa auch gegenüber der unabdingbaren Notwendigkeit der Wahrung auch der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, blind wie ein Maulwurf wurden und sind.
[ Zur linken und linksextremistischen 68er-APO-Kulturrevolution, dem Ausgangspunkt und Krebsgeschwür des heutigen Niederganges und des Nihilismus, der Zerstörung von Tradition und Autorität, Stichwort: “Gang durch die Institutionen”, siehe der geneigte Leser den Beitrag: >>Eine kleine Sammlung von Zitaten überwiegend ehemaliger und heute geläuterter Akteure zur linken und linksextremistischen 68er-Kulturrevolution der Wertezersetzung und Wertezerstörung< <
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Eine_kleine_Sammlung_von_Zitaten_zur_68er_Kulturrevolution_der_Wertezersetzung_und_Wertezerstoerung.26329942-0-01103 ]

Eine herrschende politische Klasse, die das Interesse des Großen und Ganzen, des Allgemeinwohls, die Berücksichtigung des Allgemeinwohls in allen zentralen politischen Fragen, vollkommen aus den Augen verloren hat. Eine herrschende politische Klasse (eine "Funktionselite"), die nur noch die Wiederspiegelung einer verfälschten Demokratie, einer Demokratur, einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz einer soliden Verfassung, darstellt. Die unfähig für Veränderungen im nationalen Interesse ist, im Dienst am Großen und Ganzen, am Allgemeinwohl, im Dienst an der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit. Die selbst den nihilistisch-materialistischen Wertezersetzungen oder Unwertsetzungen zum Opfer gefallen ist. Und andererseits diese braucht, um eine
Mitte-Links-Parteienoligarchie aufrecht zu erhalten. Die auch nichts wirklich zu ändern trachtet, um der eigenen Privilegien, Pfründe und Mitte-Links-Parteienoligarchie-Machterhaltung willen sich behauptend und BASIEREND AUF EINER VÖLLIG EINSEITIGEN INTERPRETATION DER GESCHICHTE. Einer Interpretation der Geschichte, die sich nur noch von A bis Z aus einer unablässigen Belastung und Alleinschuldzusprechung der Deutschen zusammensetzt, aus einem unaufhörlichen Nationalmasochismus und einem rasenden Schuldkult. Schlimmer noch zu formulieren: Ein Betreiben von Vergangenheitsbewältigung nur noch in psychopathologischen Kategorien. Hierdurch ihren Amtseid gemäß Artikel 56 unserer Verfassung (GG), als Minister über den Bundeskanzler(in) bis hin zum Bundespräsidenten, verheerend verfehlend: Daß man nämlich seine "Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren und von ihm Schaden wenden" werde. Wo nur noch die Interpretation der Geschichte in einer bestimmten Richtung für den Machterhalt der Demokratur existentiell ist. Die satanische Aufrechterhaltung einer solchen verfehlten "Interpretation" zum eigenen Machterhalt. Mit dem Ausstoß oder Output: Totalverzicht und Demokratur.

Wir erkennen, die politische und brachial-ideologische Struktur der Mitte-Links-Parteienoligarchie, ein elendes Kennzeichen oder Ausweis einer nicht wirklich funktionierenden Demokratie (Stichwort: ein Abgrund zwischen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit), eine durch die Ausgrenzung des dritten politischen Lagers, einer ganzen politischen Strömung, äußerst defizitäre Demokratie, ist also das Haupthindernis zur Lösung der immer noch offenen ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen. Das Haupthindernis - soweit sind wir bereits gesunken und herabgesunken. Das Herumtrampeln auf den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen als im Grunde selbstverschuldet und hausgemacht - weil man es politisch hätte längst ändern und durchsetzen können, wenn man nur will. (Ein Reichskanzler Bismarck hätte dies schon längst verstanden!) Wir haben es mit einer herrschenden politischen Klasse zu tun, die, aus einer völlig einseitig und völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung heraus, bedingt durch die Übernahme gravierender Teile des Geschichtsbildes der Sieger von 1945, sich nach der linken und linksextremistischen 68er-Kulturrevolution, der Zersetzung aller oben aufgeführten Werte, einen Herrschaftszustand, eine Herrschaftspraxis zur eigenen Machtabsicherung geschaffen hat, die einer verfälschten Demokratie, einer Demokratur entspricht. Wir erkennen also die Zusammenhänge. Und es soll hier bewußt mehrfach wiederholt werden, weil man es nicht oft genug wiederholen kann: Einer Demokratur durch die Herrschaft einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, und dies trotz einer soliden Verfassung. Denn bei einer auch wirklich funktionierenden Demokratie wäre ein Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen, wie wir ihn seit Jahrzehnten erleben, ein derartiger Umgang mit den Menschenrechten der deutschen Heinmatvertriebenen, wie wir ihn seit Jahrzehnten kennen, so nicht denkbar! Ein verkommener Umgang unter dem Stigma des TOTALVERZICHTS und der Geschichtslosigkeit par excellence.

Eine Tragödie, wie sie wohl selten in der Geschichte ein Volk durchleben und zutiefst durchleiden mußte. Aber in diesem Zustand der Verheerung der nationalen Identität der Deutschen, eines ganzen Volkes - des eigenen Volkes, liegt auch gleichzeitig der Keim des Endes dieses Zustandes unabdingbar vorgezeichnet. Warum? Weil kein Volk der Welt endlos seinen eigenen Niedergang und das permanente Gerede um die eigene Schuld allüberall und ohne Ende hinzunehmen bereit ist. Es wird einmal vollkommen kontraproduktiv werden - und auf die Urheber zurückfallen müssen. Und wir wissen: "Man kann ein ganzes Volk eine Zeitlang betrügen und einen Teil des Volkes die ganze Zeit. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit betrügen." So der US-Präsident Abraham Lincoln. Nochmals und wiederholt, worauf hat ein Volk einen unzerstörbaren Anspruch, weil es ansonsten nicht in einem freiheitlichen Staat leben kann? Ein wirklich auch funktionierendes Allgemeinwesen hat allen Bürgern Recht und Gerechtigkeit zu verbürgen. Weil jeder Mensch einen Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat hat, die Freiheit des Einzelnen und das Wohl der Gesamtheit ist unabdingbar zu sichern und zu gewährleisten.

Was ist der Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen und den nationalen Interessen schon seit Jahrzehnten? Ein Betrug an den nationalen Interessen eines ganzen, des eigenen Volkes. Ein Betrug an der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung eines ganzen Volkes, des eigenen Volkes. Ein Betrug aus der Geschichtslosigkeit heraus, der zu einem Betrug an den Menschenrechten von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebenen führte, ein Betrug an deren unverzichtbaren MENSCHENRECHTEN (Heimatrecht - und Heimat ist Ursprung, Selbstbestimmungsrecht, Recht auf Wiedergutmachung) sowie der hiermit untrennbar verbundenen nationalen Identität der Deutschen insgesamt. Ein Betrug an der nationalen Identität eines ganzen Volkes, an dessen unabdingbarem Recht auf nationaler Selbstbewahrung und nationaler Selbstbehauptung. Ein Betrug durch eine völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung, die diese herrschende politische Klasse zum TOTALVERZICHT auf Ostdeutschland und das Sudetenland veranlaßte. Statt zumindest einen historischen Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik anzustreben und auch durchzusetzen. Durchzusetzen was durchgesetzt werden wird, weil es durchgesetzt werden muß.

ZUDEM: Stichwort geistiger Völkermord. Zum permanenten geistigen Völkermord an den Deutschen durch die Zerstörung ihrer Geschichte schreibt Diwald: "Für Arnold Gehlen reichte die Kunst, jemanden geistig wehrlos zu machen, von der Lüge bis zur Diffamierung. Deshalb hätte die internationale Konvention über die Verhinderung und Unterdrückung des Verbrechens des Völkermordes vom 9. Dezember 1948 auch einen geistigen Völkermord anerkannt und in Art. II b definiert als `schweren Angriff auf die physische oder geistige Integrität einer Gruppe´. Dieser Begriff, so ergänzte Gehlen, umfaßt natürlich die Traditionen und Überlieferungen eines Verbandes ebenso wie ihre Ehre, und ein Volk gewaltsam von seiner Geschichte abzutrennen und zu entehren, bedeutet dasselbe, wie es zu töten´".

Und zudem und treffend zu einem ganz offensichtlichen Webfehler im deutschen Nationalcharakter: Das nationale Elend und die nationale Verrottung der Deutschen bis auf den heutigen Tag, sind das Resultat ihrer beispiellosen Zerrissenheit und Uneinigkeit. In der "Geschichte der Deutschen" stellte Diwald diesen Sachverhalt wie folgt dar: "Wenn es überhaupt bestimmende Merkmale der Deutschen gibt, dann gehört die Fähigkeit dazu, sich gegenseitig zu hassen, zu verachten, zu bekämpfen bis aufs Blut. Unsere Geschichte ist bis zum Rand gefüllt von Streit, Feindschaft, Brudermord."
Und an anderer Stelle: "Die Selbstzerfleischung ist ein grandioser Kehrreim unserer Geschichte. Hemmungslos, mit mörderischer Lust, haben wir immer wieder den anderen gejagt, der uns zwar am nächsten gestanden hat, der aber nicht derselben Meinung war. Kaum jemals war unser Griff so unerbittlich, als wenn wir uns gegenseitig an der Gurgel hatten. Das gehört zu unseren Besonderheiten, zu unseren Mängeln, so wie alles andere - weniger Kummervolle - auch, das mit vorschneller Völkerpsychologie dem allgemeinen Charakter der Deutschen zugeschrieben wird. Defekte sind zu beklagen, zu bekämpfen...".
[Der geneigte Leser siehe auch das seinerzeit von mir herausgegebene Werk: >>Hellmut Diwald – Sein Vermächtnis für Deutschland – Sein Mut zur Geschichte< <. Es waren dort, selbstredend, folgende Persönlichkeiten als Mitautoren zur Ehre Helmut Diwalds vertreten: Dr. Alfred Schickel, Prof. Dr. Kurt Kluxen, Prof. Richard W. Eichler, Prof. Dr. Lothar Bossle, Armin Mohler, Prof. Dr. Robert Hepp, Prof. Dr. Gerhard Pfohl, Dr. Rolf Kosiek, Dr. Alfred Ardelt, Wolfgang Strauss, Prof. Dr. Gerd Wolandt, Prof. Dr. Hans Schmidt, MA Carsten Kiesswetter, MA, Historiker und Soziologe Eugen Hoffmann, Gerhard Fröhlich, Seine Exzellenz Gerhard Pieschl, Weihbischof in Limburg, Prof. Dr. Hans-Joachim Arndt, Prof. Dr. Hans Wagner, Prof. Dr. Paul-Ludwig Weinacht, Prof. Dr. Dieter Blumenwitz, Prof. Dr. Helmut Schröcke, Ernsthelmut Maasch, der Berliner Innensenator a. D. und MdB Heinrich Lummer, Harald Bachmann, RA Hans Pietsch, Prof. Dr. Rudolf Streinz, Franz Longin, Dipl-Ing. Roland Schnürch, Toni Herget, Karsten Eder, Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft Österreichs (SLÖ), sowie der Verleger Wigbert Grabert.]

>>Es gibt kein richtiges Leben im falschen!< < Die totale Niederlage der Deutschen im Jahre 1945 verlangte in der Tat unabdingbar eine Vergangenheitsbewältigung, gar keine Frage. Aber eine Vergangenheitsbewältigung mit Maß und Ziel, mit Augenmaß und sozialer und historischer Verantwortung, hätte es sein müssen und muß es sein und werden. Nur in einer Einordnung in das Große und Ganze der historischen Abläufe, folglich nur in der HISTORISIERUNG des Totalitarismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, kann die Wahrheit liegen. Und die Wahrheit kann nur eine sein! Mit Verantwortung auch vor dem Großen und Ganzen. Unbestritten, die totale Niederlage von 1945 [Wir Deutschen waren die Besiegten von 1945, nicht die "Befreiten" - eine ganze Nation kann man immer nur besiegen! - Zudem ist, unter allen Umständen, die Vorgeschichte des Krieges, und hier schon ab 1914, im Sinne eines 30-jährigen europäischen Bürgerkrieges, zu bedenken - weil die Geschichte das Auge der Wahrheit ist!] verlangte eine Vergangenheitsbewältigung in Bezug auf den Holocaust an unseren jüdischen Mitbürgern - dieses beispiellose Massenverbrechen der deutschen Schande. Gar keine Frage.
[Der geneigte Leser vergleiche hier auch meinen Beitrag: >>Anmerkungen zum Holocaust an unseren jüdischen Mitbürgern< < unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Anmerkungen_zum_Holocaust_an_unseren_juedischen_Mitbuergern.24875939-0-01103 ]
Und wir Deutschen haben auch hier unser Äußerstes an Wiedergutmachung geleistet - nahezu bis zur Selbstpreisgabe. Jahrzehnt um Jahrzehnt. Und deshalb auch mein entschiedenes Festhalten an der Demokratie unserer grundsoliden Verfassung (GG) - damit der politische Extremismus und Fanatismus, zwei Ungeheuer, die eine Gesellschaft verschlingen und zerreißen können, der Totalitarismus, der größte Feind der politischen Freiheit, der politische Extremismus und Fanatismus als der größte Feind der Demokratie, nie mehr auch nur den Hauch einer Chance erhält!

Aber die totale Niederlage von 1945 rechtfertigte jedoch in keiner Weise die Selbstzerstörung zu entfachen. Rechtfertigte jedoch in keiner Weise, die ganze deutsche Geschichte zu kriminalisieren. Und Bundeskanzler a. D. Hellmut Schmidt brachte es schon früh zum Ausdruck, auf den Punkt: "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen."
Die Urheber dieses politischen Verbrechens des ewigen Nationalmasochismus und rasenden Schuldkult sind getrieben von einer ver-rückten, völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung. Einer Vergangenheitsbewältigung, die mit historischer Klarheit, historischer Wahrheit und historischer Gerechtigkeit, nicht das Geringste mehr zu tun hat. Und diese völlig falsch betriebene Vergangenheitsbewältigung führte unter anderem dazu, daß man sich in ein politisches Verbrechen beispiellosen Ausmaßes verstrickte: das politische Verbrechen an den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen - für die man bis auf den heutigen Tag keinen Finger wirklich krumm gemacht hat, NICHTS an Wiedergutmachung erreicht hat. Eine einzigartige Schande.

Daß diejenigen, die unserem Volk eine völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung um des eigenen Machterhalts oder der eigenen brachial-ideologischen Unbedarftheit willen aufgezwungen haben, bei diesem teuflischen Treiben auch zuletzt die Demokratie aufs Spiel setzen!, eine auch wirklich funktionierende Demokratie, und teilweise schon getan haben durch die real existierende Demokratur, dies dürfte klar vor Augen treten. Auch die Demokratie ist ohne nationale Identität eines Volkes nicht auf Dauer praktizierbar. Also führt das politische Verbrechen einer völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung zum politischen Verbrechen der Demokratiezersetzung und Demokratiezerstörung - wenn man diesen Herren der herrschenden politischen Klasse (und ihren Vasallen: die herrschende mediale und kulturelle Klasse), mit ihren feinen Instinkten für ideelle und materielle Werte, nicht noch rechtzeitig in den Arm fällt. Womit? Durch Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung - den Kampf um die politische Freiheit aller politischen Strömungen in diesem unserem Lande. Komme, was da wolle. Weil ein Volk auch nicht unbegrenzt durch Wertezersetzung, durch Nihilismus und Libertinismus, durch Treulosigkeit, Verrat und nationale Würdelosigkeit, durch Zersetzung aller jahrhundertelang tragenden und sich bewährt habenden Traditionen, Normen und Werte, durch eine Demokratie die zur Demokratur verfälscht wurde, regiert werden kann. Gegen die Tyrannei, gegen alle Tyrannis dort wo sie ist oder sich auf tut! Und in unserer Verfassung (GG), Artikel 20 Absatz 4 heißt es: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."

Zur Demokratie gemäß unserer grundsoliden Verfassung (GG), wenn auch tatsächlich, in der politischen Praxis Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit übereinstimmen, kann es keine brauchbare Alternative geben. Keine bislang erdachte brauchbare Alternative. Denn dann müßte sie auch vorgelegt werden, mehr noch: müßte auch der vorhandenen überlegen sein - und wo ist sie? Nur mit Hilfe unserer Verfassung (also systemimmanent = regierungsforminnewohnend, dem Ordnungsprinzip innewohnend) ist die politische Freiheit auch aller vorhandenen politischen Strömungen wieder herzustellen, das Unwesen und der Bruchpunkt ins Unheil einer Demokratur und die fortwährende Zersetzung der nationalen Identität der Deutschen zu beenden. [Die Alternative zu einer evolutionären Entwicklung wäre eine Revolution - die jedoch nicht so einfach vom Himmel fällt und den demokratischen Ideal-Systemtypus vernichten könnte.] Das Unwesen einer real existierenden Demokratur, durch die Ausgrenzung einer ganzen politischen Strömung, folglich der Beseitigung eines freiheitlichen politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeßes, der erst konstituierend für eine Demokratie ist.
Eine Demokratur, die über die genannten Traditionen und Werte nicht mehr verfügt (Stichwort: Traditions- und Werteverlust, eine völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung, Nationalmasochismus und rasender Schuldkult, Null Befähigung zur Durchsetzung auch eigener nationaler Interessen) und somit zur Ausgrenzung einer ganzen politischen Strömung wurde - und die durch die Ausgrenzung einer ganzen politischen Strömung keine auch wirklich funktionierende Demokratie nach der Verfassung sein kann. Das eine bedingt das andere und umgekehrt.
Warum die Darlegungen zur Verfassung? Was soll das Ganze? Nun, es geht um die entscheidende Erkenntnis: unsere grundsolide Verfassung schreibt das politische Verbrechen der Errichtung einer Parteinoligarchie-Demokratur nicht vor. Im Gegenteil. Nun, es geht um die entscheidende Erkenntnis: unsere grundsolide Verfassung schreibt das politische Verbrechen des Totalverzichts gegenüber den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen nicht vor. Im Gegenteil. Es sind also auch Produkte oder Folgen der Verfassungsverfälschung. Eben der Mitte-Links-Parteienoligarchie. Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur ist Verfassungsverfälschung wie Verfassungsverfälschung Demokratur ist. Demokratieverfälschung ist Verfassungsverfälschung - und umgekehrt.
Werden wir von Demokratie- und Verfassungsverfälschern regiert?

Nichts folglich gegen die Verfassung - die internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatrioten sind selbstverständlich verfassungstreu und staatsbejahend, in der grundsätzlichen Art und Weise wie dieser Staat nach der Totalniederlage von 1945 und auf Grund einer deutschen Verfassungstradition (1849, 1871, 1919) aufgebaut worden ist. Gar keine Frage. Dies ist der Ausgangspunkt des Politischen. Weil eben Politik unser aller Schicksal, unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit prägt. Jede Politik im Grundsätzlichen der eigenen politischen Positionierung, beginnt mit der generellen Grundentscheidung nach dem Systemtypus, nach der Regierungsform. Wie muß die Ordnung aussehen, für die ich mich einsetze? Und jedes politische Handeln, daß immer im Dienst an der Gerechtigkeit des Einzelnen und gleichzeitig im Dienst am Allgemeinwohl stehen muß, und dies heißt unabdingbar die demokratische, die soziale und die national-kulturelle Frage miteinander unauflöslich zu verketten, sollte auch von dem Bewußtsein ausgehen: "Es gilt, die Ordnung der Dinge zu erkennen und sich selbst in Ordnung zu bringen." So überaus treffend
Joseph Bernhart. Zudem: "Demokratie ist die menschlichste und daher die verwundbarste aller Regierungsformen." (Arnold J. Zurcher) Deshalb auch das Festhalten am Verfassungsschutz, gar keine Frage. Weil der Fanatismus und der Extremismus die größte Zersetzungsgefahr einer Demokratie ist. Und das grundlegende Bewußtsein sollte auch sein, wie es ein englischer Staatsmann darlegte, dessen Name Winston Churchill ist, und wir sind da keine Bilderstürmer: "Die Demokratie ist das schlechteste aller Systeme - mit Ausnahme aller anderen."

Unsere Verfassung ermöglicht, in Übereinstimmung von Verfassungsrecht und Verfassungspraxis, eine brauchbare Demokratie, ein brauchbares Allgemeinwesen. Die herrschende politische Klasse wäre verpflichtete diesem zu dienen. Allein schreibt die Verfassung dies schon im Amtseid vor, den der Bundeskanzler, der Bundespräsident, die Bundesminister leisten müssen. Und der Amtseid lautet nach Art. 56 unserer Verfassung: "Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohl des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mit Gott helfe."

Die Zentralfrage der politischen Freiheit ist die Frage nach den politischen Institutionen - bei der über 2.500-jährigen unablässigen Frage abendländischer politischer Denker und Philosophen: was ist die gerechteste Staats- und Regierungsform, der gerechteste Systemtypus. Und der "Weltgeist" (Hegel), die gesetzmäßige Weltentwicklung hier in den Zentralfragen der Ordnungsgestaltung, der Lebens- und Überlebensgestaltung einer Gemeinschaft, wie der etwa nach dem Systemtypus (Regierungsform), hat über die vielen Jahrhunderte hinweg, zu einem derartigen Verfassungstypus wie das GG es darstellt, die westlichen Verfassungen es darstellen, geführt - sie, die Verfassung, in dieser Ausprägung entstehen lassen, zu der es zur Zeit keinerlei denkbare oder erdachte brauchbare Alternative gibt. Eine Verfassung, mit der jedoch auch, und womit denn sonst, die Demokratur der Mitte-Links-Parteinoligarchie beendet werden kann und beendet werden muß. Weil sie vor allem auch das Produkt einer Verfassungsfälschung ist, und nicht das einer verfehlten Verfassung. Denn unsere Verfassung will weder Totalverzicht noch Demokratur! Demokratur, die politische Unfreiheit für Millionen und Abermillionen in diesem unserem Lande, die Demokratur die einen zentralen Teil, eine ganze politische Strömung, unfrei macht und somit auch gleichzeitig das Ganze. Die Freiheit des Ganzen kann nur durch die Freiheit seiner Teile unverfälscht zum Ausruck kommen.

Alle sozial-verantwortbare Politik muß vor allem und primär, als ultimativer Ausgangspunkt, die Frage nach dem Systemtypus beantworten. Und die Antwort kann nur lauten: Eine freiheitlich demokratische Grundordnung, wie dies unsere grundsolide Verfassung vorgibt, und auch vom Bundesverfassungsgericht (BverfG) konkretisiert wurde. Selbstverständlich auch mit dem Schutz durch den Verfassungsschutz, gar keine Frage. Weil eine Demokratie kein Selbstmordvertrag sein kann.
Jedoch die zentrale oder Hauptgefahr für die Verfassung, die eigentliche und gefährliche Verfassungsfeindlichkeit in diesem unserem Lande, die leider noch in keinem Verfasungsschutzbericht auftaucht - was sein müßte, liegt ganz woanders: Eine Mitte-Links-Parteienoligarchie, durch Ausgrenzung, Verfemung, Stigmatisierung, Gettoisierung, Diffamierung und in Acht und Bannsetzung, also in der Ächtung einer ganzen politischen Strömung des Wertekonservatismus und des internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus, die Errichtung einer skrupellosen Demokratur, ist der Fehler! Der Bruchpunkt ins Unheil. Anders: Nicht die Demokratie, sondern die Demokratieverfälschung ist der Fehler.

Und der gerechte Systemtypus ist erkennbar und hat sich herausgebildet. Durch die getrennten Gewalten von Exekutive, Judikative und Legislative - die ausführende, die richterliche und die gesetzgebende Gewalt. Durch die Institutionen der Rechtsstaatlichkeit, des Parlamentarismus, der Parteiendemokratie, der vertikalen und horizontalen Gewaltenteilung, des Pluralismus etc. Zur Demokratie, die unsere deutsche Verfassung, das Grundgesetz vorgibt, kann es, nach allen bisherigen jahrtausendelangen geistigen Anstrengungen durch die großen Denker und politischen Philosophen in der abendländischen Geschichte, keine brauchbare Alternative geben. Politische Denker und Philosophen wie etwa: Platon, Aristoteles, Augustinus, Thomas von Aquin, Dante, Marsilius von Padua, Nicolaus Cusanus, Machiavelli, Jean Bodin, Thomas Hobbes, Samuel Pufendorf, John Locke, Montesquieu, The Federalist: Hamilton, Jay und Madison, Jean-Jacques Rousseau, der Unbestechliche: Maximilien Robespierre, Abbe Sieyes, Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx, Alexis de Tocqueville, John Stuart Mill, Auguste Comte, etc.

Und wir werden es langsam nicht mehr länger hinnehmen können, daß wir durch die Inszenierung einer Demokratur, durch die Verfälschung unserer politischen Freiheit, durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie, den Marsch in die Rückgangsgesellschaft angetreten haben. Eine Rückgangsgesellschaft, wo der Materialismus-Nihilismus dominiert, weil man nur zwei politische Strömungen dominieren läßt, und in der unmittelbaren Folge jahrhundertelang sich bewährt habende Traditionen, Normen und Werte, mehr und mehr zersetzt werden. Und nichts anderes ist die Parteinoligarchie-Demoktratur, die Herrschaft von nur zwei politischen Strömungen. Indem man etwa die deutsche Geschichte derart verfälscht hat, daß heute ein Zustand ohne jede nationale Interessenwahrung und Allgemeinwohlorientierung entstanden ist. Nur noch Nationalmasochismus und rasender Schuldkult. Und dieses wiederum zu einem Totalverzicht und Demokratur an unserer Verfassung(GG) VORBEI geführt hat, der nicht zu akzeptieren ist.

Warum wird dies alles hier dargelegt? Weil die Dinge untrennbar miteinander zusammenhängen - dies erkannt werden muß um das Ganze zu erhellen. Und dann auch für Abhilfe zu sorgen. Weil unsere Demokratie nicht so funktioniert wie sie funktionieren müßte, weil sie an mehreren Stellen gravierend angeschlagen wurde, weil der Totalverzicht in bezug auf die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen UND die daraus resultierende Zersetzung unserer nationalen Identität und Interessen eine Folge unserer überaus defizitären Demokratie ist, unser Demokratur, unserer Mitte-Links-Parteienoligarchie. Und weil das Ganze endlich als ein politisches Verbrechen ausgewiesen werden muß, stigmatisiert und gebrandmarkt werden muß, ein politisches Verbrechen sowohl an der Verpflichtung die Rechte des Einzelnen zu wahren, als auch ein politisches Verbrechen gegenüber der Wahrung auch des Allgemeinwohls.
Und der Totalverzicht ohne Wiedergutmachung an den millionenfach und abermillionenfach verletzten Menschenrechten der deutschen Heimatvertrieben sowie den gravierenden Verletzungen unserer nationalen Interessen, ist als ein politisches Verbrechen in der BRD-Nachkriegsrepublik zu charakterisieren. Welches folglich aus der Welt zu schaffen ist. Weil es nicht mehr so wird wie es war, aber auch nicht so bleiben kann wie es ist.

[Der geneigte Leser siehe auch meine Beiträge: >>Zum 9. November endlich die Frage nach der Funktionsfähigkeit unserer Demokratie stellen!
oder:
Soziale Pluralität als Grundelement einer freiheitlichen Gesellschaft:
Pluralismus und Pluralismuskritik – Zur Parteiendemokratie gibt es keine brauchbare Alternative!< <
unter:

http://www.carookee.de/forum/rbi/Zum_9_November_endlich_die_Frage_nach_der_Funktionsfaehigkeit_unserer_Demokratie_stellen.25302346-0-01103

und:
>>60 Jahre solides Grundgesetz (GG) – 40 Jahre politische Unfreiheit und Unterdrückung des Nationalpatriotismus – Wir werden von Demokratieverfälschern, die mit der Verfassung Schindluder treiben, regiert!< <
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/24916887-0-01113 ]

Jedoch zurück zur teuflisch völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung, die zum ebenso diabolischen Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland führte. Ein Vorgang der Schande, der niemals auf Dauer vor der Geschichte Bestand haben wird. Die herrschend politische Klasse hat folgendes fertig gebracht: Alle Welt weiß von den Verbrechen der Deutschen, die Welt weiß nichts von den Verbrechen, den Massenverbrechen, dem Vertreibungsholocaust an unserem deutschen Volk!

Der leider viel zu früh verstorbene große deutsche Staatsmann Franz Josef Strauß, mehrfacher Bundesminister und bayerischer Ministerpräsident, stellte in seiner Rede vom 28. April 1985 im Herkulessaal der Residenz in München klar und eindeutig fest: "Kein Volk kann auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben." In dieser Rede zum 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges (Thema: >>1914 – 1945. Größe und Niedergang Europas. Krieg – Verfolgung – Vertreibung. Die Zukunft gehört der Freiheit, dem Recht und dem Frieden< <) heißt es im Zusammenhang:

"Der Bruch im deutschen Geschichtsbewußtsein, der (...) verstärkt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Deutschen im Unfrieden mit ihrer eigenen Geschichte leben läßt, droht das Selbstverständnis und das Selbstbewußtsein auch ganz Europas zu lähmen. Kein Volk kann auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben. Gemeinsam kann mit den anderen europäischen Völkern nur die Nation die Zukunft unseres Kontinents mitgestalten, die selbst innerlich stark und ihrer selbst gewiß ist. Deshalb darf unsere Scham über die Verbrechen, die eine Unrechtsherrschaft in deutschem Namen verübt hat, deshalb darf unser Blick zurück auf unsere Trauer, auf unser Versagen, unsere Schuld, unser Leiden nicht zu einem alles hemmenden Zweifel und einer moralischen Selbstlähmung führen."
Hellmut Diwald: "Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es weder eine soziokulturelle noch eine politische Selbstbehauptung." Und: "Die Geschichte der Deutschen wurde (nach 1945, RJE) nicht sachbezogen inspiziert und interpretiert, sondern moralisch disqualifiziert." Dies kann und darf so nicht bleiben.

Es ist festzuhalten: Nur durch eine völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung, nur durch eine real existierende Mitte-Links-Parteienoligarchie konnte und kann nach wie vor mit den deutschen Heimatvertriebenen und den berechtigten nationalen Interessen auch unseres Volkes so umgesprungen werden wie man damit umspringt. Nämlich schier unerträglich stimmviehmißbrauchend bis zum Totalverzicht hin. Ein Totalverzicht, der gleichzeitig vollkommen entlarvend war, vor allem auch den vorherigen Stimmviehmißbrauch bestätigend. Die Maske fallen lassend. Ein Totalverzicht, der selbst mit dem Völkerrecht nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Stichwort Annexions- und Deportationsverbot.

Die immer noch offenen ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen, die untrennbar mit unserer nationalen Identität verbunden sind, sind lösbar in einem historischen Ausgleich und Kompromiß. Sind lösbar, wenn diese ungelösten Fragen endlich zu einer gesamtdeutschen Frage unabdingbar verobjektiviert werden - weil die Frage der Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust am deutschen Volk
Sache des ganzen deutschen Volkes und seiner verfassungsmäßigen Organe ist und sein muß!
Weil es auch die nationale Identität der Deutschen insgesamt betrifft. Weil alles Bisherige nicht weiter half. Und weil auch eine äußerst fragwürdige politische Freiheit, eminente äußerste Defizite in der Verfassungspraxis oder -wirklichkeit, und damit GANZ BESONDERS eine unerträgliche Verfälschung des gesamten politischen Prozesses und seiner Ergebnisse (output), in allen zentralen politischen Bereichen, dies Jahrzehnt um Jahrzehnt blockierte, zunichte machte - von jenen unverschämterweise zudem, wie etwa Herr Brandt, alias Frahm, oder dem Herrn Kohl aus Oggersheim, die auf etwas nicht nur aus eminent verfehlter brachial-ideologischer Verblendung total verzichteten, sondern auch zusätzlich aus einer anderen beispiellosen Skrupellosigkeit heraus: auf etwas total verzichteten, was ihnen zudem auch gar nicht gehörte. Und weil es nie Ausdruck von wirklicher politischer Freiheit und Selbstbestimmung war - unser Volk zudem nie danach gefragt wurde, ob es damit einverstanden ist, nahezu ein Drittel des eigenen Landes, und zusammen mit dem Sudetenland geht es hier >>um 60 Prozent der Fläche der (alten) Bundesrepublik oder der Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz< < (H. Diwald), ganz einfach preiszugeben, die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen preiszugeben, mit Füßen zu treten bis auf den heutigen Tag. Einen Vertreibungsholocaust ohne Wiedergutmachung ganz einfach zu akzeptieren. Weil die Fragen Ostdeutschlands, der Oder-Neiße-Gebiete (Schlesien, Pommern, Ostpreußen, die östlichen Teile Brandenburgs und das Gebiet der ehemals Freien Stadt Danzig), und des Sudetenlandes (die Randgebiete Böhmens, Mährens und Sudetenschlesien) sind Fragen nicht nur der deutschen Heimatvertriebenen. Sie betreffen das ganze deutsche Volk - und werden auch einmal wieder in das aktuelle und tatenverlangende Bewußtsein des ganzen Volkes zurückkehren.

Und die Heimatvertriebenen und ihre Nachkommen bis auf den heutigen Tag, werden nach jahrzehntelangem Leiden und Kampf, die nicht vergeblich sein dürfen und sein werden, endlich mit der OBJEKTIVIERUNG IHRES HEIMATANSPRUCHES ZU EINEM GESAMTDEUTSCHEN ANSPRUCH auch selbst erneut beginnen und hervortreten, es unüberhörbar geschlossen und entschlossen endlich wieder aufgreifen und artikulieren - und nicht mehr davon ablassen. Auch im Dienst an der gesamtdeutschen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. Um der völligen Selbstpreisgabe zu entgehen.

Wie alle übrigen Deutschen einmal anfangen werden diese ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen nur noch als eine gesamtdeutsche Frage und Anspruch zu sehen - die nun endlich auch einmal gelöst werden muß. Und zwar in Richtung auf einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Niemand sollte glauben, daß diese Fragen ungelöst für immer hingenommen werden können. Dies wäre eine Illusion. Denn die Frahm/Brandts (Stichwort: Brandt/Scheel-"Ostpolitik" = Verzichtspolitik/Erfüllungspolitik), die Kohls (Stichwort: "Zwei-plus-vier-Vertrag" = Totalverzicht, "Prager Vertrag") und die Merkels (Stichwort: u. a. ihre Reden vom 1. 9. 2009 in Danzig/Westerplatte, und dann folgend in Paris und Washington) kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt! Nochmals: Die Frahm/Brandts, die Kohls und die Merkels kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt!
Eine absolut verläßliche Lehre der Geschichte. Wenigstens das.

Historischer Ausgleich und Kompromiß? Eine Rückgabe zumindest dessen, was noch in polnischem und tschechischem (aber auch in russischem, bezüglich Nord-Ostpreußen) Staatsbesitz ist, und dies ist noch beträchtlich, also folglich keinem Polen oder Tschechen oder Russen direkt oder unmittelbar gehört und zur Heimat wurde (wobei Heimat im Grunde jedoch nur Ursprung und Elternhaus sein kann!!), ist unabdingbar. Die Politik ist dazu da, die Dinge oder Schicksalsfragen in Bewegung zu halten, bevor sie endgültig nur scheinbar absterben oder der Bruchpunkt ins Unheil überschritten wird. Wenn er nicht schon längst überschritten ist. Ein historischer Ausgleich und Kompromiß kann mitten in Europa etwas neues entstehen lassen und einen neuen Aufbruch bedeuten - weil der Vertreibungsholocaust unabdingbar einer Wiedergutmachung bedarf. Die kommen wird weil sie kommen muß. Was für eine abgrundtiefe Lüge, wenn etwa die Polen behaupten, Schlesien sei polnisch gewesen, oder wenn die Tschechen behaupten, das Sudetenland sei tschechisch gewesen. Schlesien war niemals polnisch wie das Sudetenland niemals tschechisch war. Breslau beispielsmassig war eine der bedeutendsten Städte im Deutschen Reich und in Europa. Der Ring in Breslau war ebenbürtig mit Florenz und Venedig. Nochmals: Heimat ist Ursprung und Elternhaus. Die Vorfahren, Generation um Generation, lebten dort, haben sich dort abgeschuftet und abgerackert. Jahrhundertelang. Sudetenland, die Vorfahren meines Vaters lebten dort, jahrhundertelang, Generation um Generation. Alleine über 3 Millionen Schlesier wurden von den Polen vertrieben. Weit über 3 Millionen Sudetendeutsche wurden von den Tschechen vertrieben. Der polnische und tschechische Imperialismus haben hier unabdingbar Wiedergutmachung zu leisten - mindestens in der Form von einem historischen Ausgleich und Kompromiß.

Ein historischer Ausgleich und Kompromiß als DIE Grundvoraussetzung einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen europäischen Friedensordnung. UND die Vermeidung eines teuflischen Beispieles für die übrige Welt, daß Annexion und Deportation (Stichwort: Haager Landkriegsordnung), resultierend aus dem völlig ungesühnten und noch mit einem Totalverzicht versehenen größten Massenvertreibungsverbrechen oder Vertreibungsholocaust in der Weltgeschichte, ein Jahrtausendverbrechen, weltweit ein teuflisches Beispiel, ein diabolischer Nachahmungsfall wird und abgibt, Nachahmer findet. Wie dies schon im Fall des Kosovo, als 1999 1,2 Millionen Kossovo-Albaner sich auf der Massenflucht befanden, versucht wurde. Und, Gott sei Dank, durch einen militärischen Einsatz, der selbstverständlich ein gerechter Krieg zur Verhinderung von Völkermord war, erfolgreich abgewendet wurde. Ein erneuter Vertreibungsholocaust verhindert wurde.

Und der Terminus Vertreibungsholocaust ist nichts anderes als eine unabdingbar notwendige >>Historien-Wahrheitsergänzung< <. So auch der von mir äußerst geschätzte und unvergeßliche, leider zu früh verstorbene Prof. Dr. Klaus Weinschenk aus Berlin. Ein unbestechlich internalisiert demokratischer und seriöser Nationalpatriot. Der nach vielen Jahren SPD-Mitgliedschaft, dieser Partei der überwiegend und ewigen vaterlandslosen Gesellen, was schon Kaiser Wilhelm II. klar durchschaute und formulierte, diesen Sozi-Gesellen mit keinem normalen Verhältnis auch zur nationalen Frage, den Rücken kehrte. (Nochmals das schier unglaubliche und fast rasend machende Zitat von Bundeskanzler Willy Brandt, alias Herbert Frahm, laut DER SPIEGEL: "Es war schwerer das Rauchen aufzugeben als die andere Hälfte Deutschlands.")

Ein Frahm/Brandt (und auch BK Dr. Konrad Adenauer wies im Bundestag auf dieses >alias Herbert Frahm< hin), der noch mit Herbert Wehner und anderen, dem gesamten SPD-Vorstand, im Juni 1963 vor Tausenden von Schlesiern anläßlich ihres Deutschland-Treffens in Köln, in einem Schreiben an die Schlesier als Grußbotschaft, auch mit seiner Unterschrift versehen erklärte:

"Breslau, Oppeln, Gleiwitz, Hirschberg, Glogau, Grünberg, das sind nicht nur Namen, das sind lebendige Erinnerungen, die in den Seelen von Generationen verwurzelt sind und unaufhörlich an unser Gewissen klopfen. Verzicht ist Verrat. Wer wollte das bestreiten. 100 Jahre SPD heißt vor allem 100 Jahre Kampf um das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Das Recht auf Heimat kann man nicht für ein Linsengericht verhökern. Niemals darf hinter dem Rücken der aus der Heimat vertriebenen und geflüchteten Landsleute Schindluder getrieben werden. Der Wiedervereinigung gilt unsere ganze Leidenschaft. Wer an diesem Feuer sein kleines Partei-Süppchen zu kochen versucht, kann vor dem großen Maßstab der Geschichte nicht bestehen."

Nein, die Nachkriegs-SPD in der BRD kann in keinem Falle "vor dem großen Maßstab der Geschichte bestehen", nach der dann nur wenige Jahre später betriebenen tatsächlichen Politik der Anerkennung, der Erfüllung, des Verzichts, der russischen Westpolitik. Im übrigen kann auch ein BK Helmut Kohl nicht vor dem großen Maßstab der Geschichte bestehen, in keinem Falle! Unverkennbar ist dieser Herr Helmut Kohl da um keinen Deut besser als dieser Herr Willy Brandt. Um keinen Deut besser, eher noch viel schlimmer, gar keine Frage. (Stichwort: "Zwei-plus-vier-Vertrag" und "Prager Vertrag") Und an den Taten sollt ihr sie erkennen und durchschauen.

Vor dem großen Maßstab der Geschichte kann überhaupt die ganze Mitte-Links-Demokratur nicht bestehen, im politischen Verbrechen an den deutschen Heimatvertriebenen und an den nationalen Interessen unseres Volkes.

Und wie verhielt Frahm/Brandt sich nur wenige Jahre später - nach seiner Erklärung zum obigen Schlesiertreffen, im Akt seiner sogenannten Brandt/Scheel-"Ostpolitik" oder sogenannten "Entspannungspolitik"? Wir wissen es. Und was beteuerte der SPD-Zuchtmeister Herbert Wehner nicht so alles. So erklärte er am 14. September 1950 vor dem Bonner Bundestag, als Reaktion des SED-Regimes auf das Görlitzer Abkommen mit Polen vom 6. Juli 1950: "Das deutsche Volk sieht in der Anerkennung der Oder-Neiße-Linie, ... in der Mißachtung des Schicksals und des Heimatrechtes der Vertriebenen Verbrechen an Deutschland und gegen die Menschlichkeit".
Und was beteuerte Herbert Wehner im Jahre 1964? Folgendes: "Die einseitige Grenzziehung entlang der sogenannten Oder-Neiße-Linie und die damit verbundene Annexion deutschen Gebiets ist für uns Sozialdemokraten nicht rechtskräftig."

Im genannten Zusammenhang schreibt Hellmut Diwald überaus treffend: "Vier Jahre später bemühte sich die SPD in der Großen Koalition mit Herbert Wehner an der Spitze des Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen, die Weichen für ihre neue Ostpolitik zu stellen. Bei einem Treffen der Pommern in Köln hörte Wehner aufgebracht die Zwischenrufe, die ihn als "Verzichtspolitiker" und "Landesverräter" titulierten. Kurz darauf war die Politik der faktischen Anerkennung der DDR und damit die Politik der Zweistaatlichkeit Deutschlands beschlossene Sache. Und so konnte der Pole Janusz Stefanowicz, stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitschrift "Kultura", am 13. Dezember 1970 kopfschüttelnd und doch überaus zufrieden schreiben: >>Als mich in Bonn der Minister für innerdeutsche Beziehungen, Franke, empfing, war ich geradezu überrascht von der Überzeugungskraft, mit welcher er bewies, daß sein Ministerium gänzlich aufgehört hat, sich mit Diskussionen über die Wiedervereinigung zu befassen, sondern seine ganze Tätigkeit darauf konzentriert, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit der positiven Wahrheit über das Leben in der DDR bekanntzumachen.< < Nach der Unterzeichnung und Ratifizierung der Bonner Ostverträge 1971 konnte dieselbe Warschauer Wochenzeitschrift fast beglückt feststellen: >>Der gegenwärtige Stand der Dinge kennt nicht die Bezeichnung `Deutschland´ – eine Tatsache von großer Bedeutung. Deutschland als solches existiert nicht mehr.< < Hat sich in der Zwischenzeit das Recht verändert oder haben nicht vielmehr unsere Politiker ihr Verhältnis zum Recht geändert? Wie steht es denn mit den Formulierungen in unserem Grundgesetz, was >>Deutschland als Ganzes< < betrifft? Spricht dieses Grundgesetz, wenn es von Deutschland spricht, nur von West- und Mitteldeutschland? Wo war eine einzige Stimme von den das Wort so beredt im Munde führenden Politikern im Jahre 1990 zu hören, wie es denn mit dem Völkerrecht stehe, das sie vorher so oft beschworen hatten?".

Jedoch zurück zum Terminus Vertreibungsholocaust. Der Terminus >>Holocaust< <, wahrlich ein mörderischer Begriff des Grauens und Schreckens, kann in keinem Falle nur für ein bestimmtes Ereignis und Verbrechen in der Vergangenheit allein mit Beschlag belegt, vereinnahmt werden. Das deutsche Wörterbuch (Hrsg. Karl-Dieter Bünting, Isis Verlag, Chur/Schweiz 1996, S. 540) übersetzt diesen Begriff inhaltlich mit "Massenvernichtung von Menschen, Völkermord". Exakt in diesem Sinne wird der Terminus Holocaust erstmalig bereits im Jahre 1913 durch den Engländer Duckett Z. Ferriman in die politische Literatur eingeführt. Ferriman bezog sich hierbei auf die zweite "Megatötung", den zweiten Teil des Genozids oder Massakers an den osmanischen Armeniern im Jahre 1909 in Südostkleinasien, in Kilikien. Er nannte seine Ausarbeitung: " The Young Turks an the Truth. About the Holocaust at Adana in Asia Minor, During April, 1909". (Vgl. Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde, Rowohlt TB Verlag, Reinbek Juli 1999, S. 78 und 174.) Der Terminus Holocaust steht ganz eindeutig allgemein für Massenvernichtung von Menschen oder Völkermord. So nannte denn auch folgerichtig der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München, daselbst auch Professor für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Dr. phil. Horst Möller, sein Buch zur Debatte des von Stephane Courtois herausgegebenen "Schwarzbuchs des Kommunismus" mit Recht und zutreffend: "Der rote Holocaust und die Deutschen - Die Debatte um das `Schwarzbuch des Kommunismus´" (Piper Verlag, München 1999.)

Sein Vorwort beginnt Möller mit den Sätzen: "Kann man von `rotem Holocaust´ sprechen? Das `Schwarzbuch des Kommunismus´ trägt diese Bezeichnung weder im Titel noch in den Kapitelüberschriften, doch kehrt in der durch das Werk ausgelösten Diskussion diese Kennzeichnung immer wieder. Selbst eine Sammlung von außerordentlich kritischen Stellungnahmen verwendet sie ... im Titel." Und an einer anderen Stelle im Vorwort heißt es: "Die Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen - gleich, welcher Ideologie, gleich, welchen Herrschaftssystems, gleich, in wessen nationaler Verantwortung sie begangen worden sind - ist ein Prüfstein jeglicher humanitär, ethisch oder politisch motivierten Argumentation: Sie wird unglaubwürdig, wenn sie ausschließlich Verbrechen einer der Diktaturen des 20. Jahrhunderts anprangert, bei anderen aber wegsieht oder sie nicht wahrhaben will. Gefahren für rechtsstaatliche Demokratien gehen von allen Extremismen aus, unabhängig davon, welcher Herkunft, Richtung oder Zielsetzung sie sind."

Der bedeutende amerikanische Journalist und Pulitzerpreisträger John Sack veröffentlichte 1993 in New York das Buch "An Eye for an Eye". In der Bundesrepublik Deutschland erschien dieses Werk 1995 im Hamburger Kabel-Verlag mit dem Titel: "Auge um Auge". John Sack beschreibt unter diesem Titel nichts anderes als einen Ausschnitt des Vertreibungsholocaust an den Deutschen an Hand oberschlesischer Vernichtungslager für Deutsche in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Etwa das Vernichtungslager Schwientochlowitz in der oberschlesischen Stadt Gleiwitz oder das Lager Lamsdorf. Die Zahl allein der Opfer an den ermordeten Oberschlesiern gibt John Sack mit 60.000 bis 80.000 Getöteten an.

Der Vertreibungsholocaust an den Ostdeutschen und Sudetendeutschen, die beabsichtigte und erhoffte osteuropäische "Endlösung der Deutschenfrage" (Gunnar Heinsohn), war fraglos einer der größten Völkermorde der bekannten Menschheitsgeschichte. Mehr noch: Der Vertreibungsholocaust an den Ostdeutschen und Sudetendeutschen, an den Deutschen aus Ost-, Mittelost- und Südosteuropa insgesamt, war fraglos das größte Vertreibungsverbrechen der Geschichte. Mit 3 Millionen direkt bei der Vertreibung Ermordeter (darunter mindestens 2,1 Millionen Ostdeutsche, so auch polnische Quellen wie etwa "Polskaweb News" noch am 1. 9. 2009 bestätigend, und mindestens 241.000 Sudetendeutsche), das größte Vertreibungsmassenmorden in der Geschichte.

Ganz überwiegend spielte sich dieser Vertreibungsholocaust in der Zeit nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 ab. Somit handelt es sich gleichzeitig um den größten Völkermord nach Beendigung der Kriegshandlungen, also im von den "Alliierten" uns gebrachten und zugedachten "Befreiungs-Frieden". Millionen von Deutschen wurden also noch nach der militärischen Kapitulation vom 8. Mai 1945 von ihrem Leben "befreit". Als Morde im Frieden! Diese Massenaustreibungen der Deutschen aus ihren jahrhundertelang (über 800 Jahre lang und länger) angestammten Siedlungsgebieten müssen ohne Wenn und Aber zudem als Friedensverbrechen bezeichnet werden. Da es sich zudem um einen weitgehend vergessenen, versteckten, verdrängten und verschwiegenen Vertreibungsholocaust handelt und zudem die Massenaustreibung und das Massenmorden an den deutschen Heimatvertriebenen bis auf den heutigen Tag keinerlei Wiedergutmachung, weder moralisch noch finanzielle Würdigung ihrer Opfer erfahren hat, muß folglich auch diesbezüglich von ungesühnten Friedensverbrechen in gigantischem, nie dagewesenem Ausmaß gesprochen werden. Friedensverbrechen durch Massenmorde, Entrechtung, Ausplünderung, ein Vertreibungsholocaust am deutschen Volk, der bislang ohne Wiedergutmachung blieb.

So erfüllt diese verbrecherische Massenaustreibung die Kriegsverbrechendefinition der Haager Landkriegsordnung vom 29. Juli 1899, dem Annexions- und Deportationsverbot. Klar erkennt Gunnar Heinsohn, der Autor des "Lexikon der Völkermorde", die Tiefe des Massenverbrechens durch die indirekten und direkten Vertreiber, die "Alliierten" bei der Potsdamer Konferenz einerseits und etwa die polnischen und tschechischen Vertreiberstaaten andererseits: "Auf der Potsdamer Konferenz der Alliierten vom 17. Juli bis 2. August 1945 wird die Austreibung der deutschen Bevölkerung ausdrücklich gebilligt und - in voraussehbarer Vergeblichkeit (!) - gefordert, daß sie in >>geregelter und humaner Form< < erfolgen solle. Von der Vertreibung wird - nicht zu Unrecht - eine endgültige Regelung der osteuropäischen `Endlösung der Deutschenfrage´ erhofft" (Lexikon der Völkermode, Seite 347). Also demnach auch eine "Sanierungsarbeit" zum Zweck einer "neuen Ordnung der ethnographischen Verhältnisse", ein organisiertes Verbrechen. Zudem muß festgestellt werden, daß die Westmächte den Vertreibungsbeschluß des Potsdamer Abkommens ermöglichten, ja sich dem klar erkennbaren Vertreibungsholocaust nicht entgegengestellt haben. Alfred Maurice de Zayas´ Werk: "Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen" (München 1981) sollte wegen der Beteiligung der Angloamerikaner bei der Vertreibung der Deutschen endlich von einer breiteren Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden.

Victor Gollancz, ein englischer Verleger und bekannter jüdischer Autor, schrieb in seinem Buch "Our threatened values" (Unser bedrohtes Erbe) bezüglich des Schicksals der deutschen Heimatvertriebenen: "Insofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Vertreibungen als die unsterbliche Schande aller derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlaßt oder sich damit abgefunden haben... Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß von Brutalität."

Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: "Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben... In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden."

Prof. Dr. Werner Frauendienst in Mannheim stellte 1962 fest: "Wie die Hyänen sind Polen hinter den Russen hergezogen und haben sich ihre Opfer geholt, Männer, Frauen und Kinder, die in Gefängnisse und Lager verschleppt, dort zu Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen zu schaffen, die nicht in einen menschenleeren Raum kamen, sondern der erst menschenleer gemacht wurde."

Und bei der Massenaustreibung der Sudetendeutschen aus dem Sudetenland durch die Tschechen war dies nicht anders. Mehr als 3 Millionen Sudetendeutsche wurden ohne Rücksicht auf Herkunft und politische Einstellung aus ihrer jahrhundertealten angestammten Heimat vertrieben. Ihr privates und öffentliches Vermögen wurde entschädigungslos enteignet. In den meisten Fällen wurden sie über Nacht und mit 30 Kilo Gepäck von Haus und Hof verjagt. Dabei kam es zu mindestens 241.000 sudetendeutschen Vertreibungsopfern. Viele von ihnen wurden in offenen Massakern ermordet, haben aus Verzweiflung Selbstmord begangen, starben an Erschöpfung bei den Todesmärschen und in Lagern. Auf dem berüchtigten Todesmarsch von 20.000 Brünner Deutschen nach Niederösterreich zum Beispiel wurden mehrere tausend Personen erschlagen oder starben vor Erschöpfung.
Rund 200.000 Menschen, darunter auch Tschechen und Slowaken, wurden auf Grund des sog. Volksgerichtsdekrets ("Retribution") ab Mai 1945 interniert. Über 60.000 wurden nachträglich zu Kriegsverbrechern erklärt, rund 1.000 von ihnen wurden gehängt. Die Verurteilten wurden teilweise bis zu 23 Jahren (1968) zur Zwangsarbeit herangezogen. Unter anderem wurden sie in die Urangruben des Erzgebirges geschickt.
Fast die ganze Volksgruppe wurde aus ihrer Heimat vertrieben. Die Vertreibungsverbrechen wurden durch Dekret des tschechoslowakischen Präsidenten Dr. Benes amnestiert!

Die Verfolgung und Massenaustreibung der Sudetendeutschen durch die Tschechen setzte kurz nach Kriegsende, Mitte Mai 1945 ein. Am Anfang standen Massenhinrichtungen und -austreibungen, Vergewaltigungen und Einweisungen in tschechische Konzentrationslager. Von Januar bis November 1946 wurden durchschnittlich je 1.200 Personen in über 1.000 Eisenbahnzügen zusammengepfercht und über die Grenze transportiert.

In einem Leitartikel von Werner Friedmann in der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) vom 4. Juni 1946 heißt es: "Zu Hunderttausenden werden sie über die Grenze gejagt, in Viehwagen gestopft, heimatlos geworden ... Unser Mitarbeiter Joachim Slawik hatte nun eine große Anzahl dieser unglücklichen Menschen nach ihren Erlebnissen befragt und diesen Bericht wortgenau aufgeschrieben. Wir haben uns nach reiflicher Überlegung entschlossen, diese Schilderung nicht zu veröffentlichen ... weil ihre grauenhafte Darstellung eine einzige Anklage gegen die Menschheit und Menschlichkeit ist."

In seinem Werk "Das Ende der Tabus" (Wien 1999) stellt Rudolf Czernin fest: "Die Austreibung der Deutschen aus den Gebieten, in denen sie viele Jahrhunderte lang zu Hause gewesen waren, ist mit dem Begriff >>Vertreibung< < nur unzulänglich charakterisiert. Denn es geht nicht nur um das völkerrechtliche Verbrechen der zwangsweisen Aussiedlung, sondern auch um den unfaßbaren Terror und entfesselten Sadismus bei deren Durchführung. Auch der Begriff `Vertreibungsverbrechen´ ist inhaltlich nicht wirklich zutreffend. Denn es handelt sich ganz eindeutig um das Verbrechen des Völkermordes, welches inhaltlich, wie erwähnt, auch die Vertreibung einschließt, wobei zu bemerken ist, daß kein einziger Täter jemals zur Rechenschaft gezogen wurde, obwohl in vielen Fällen die Namen bekannt sind. (...) Nicht das Ausmaß dieser größten Massenvertreibung der Weltgeschichte bestimmt die Einzigartigkeit und Einmaligkeit des historischen Geschehens, auch nicht die schrecklichen Greueltaten, die dabei geschehen sind, ja, nicht einmal die Millionen Toten. Der eigentliche Kern der Massenaustreibungen aus Ost-Mitteleuropa nach Beendigung des Krieges besteht darin, daß alles geplant, beschlossen und gebilligt wurde von jenen Kriegsgegnern Deutschlands, die sich zur Begründung ihres Kampfes auf die höchsten sittlichen Prinzipien, christlichen Wert und Ideale, auf die Verteidigung und Rettung der christlich-abendländischen Zivilisation, auf die Würde des Menschen, seine Freiheit und seine Rechte beriefen, wie dies Roosevelt und insbesondere Churchill wiederholte Male taten. In dieser zynischen und schamlosen Heuchelei liegt die Einzigartigkeit und Einmaligkeit dieses Verbrechens, das ausländische Kommentatoren das `größte Menschheitsverbrechen aller Zeiten´ nennen. Es als Folge nationalsozialistischer Schreckensherrschaft zu bezeichnen, wie dies häufig geschieht, ist entschieden zurückzuweisen. Denn damit soll diesem größten Menschheitsverbrechen zumindest der Anschein einer Rechtfertigung gegeben und überdies das deutsche Schuldkonto zusätzlich belastet werden. Nach Völkerrecht - ebenso wie nach jedem gesunden Rechtsempfinden - gibt es kein einziges Verbrechen, und mag es noch so groß sein, das die auch nur annähernde Rechtfertigung für andere Verbrechen sein könnte. Ein Mord ist auch als Antwort auf einen Mord nicht gerechtfertigt. Jede Schuld ist eine Individualschuld und muß ausschließlich vom Täter gesühnt werden."

Als der Italiener Marco Picone Chiodo sein Buch "Sterben und Vertreibung der Deutschen im Osten 1944 - 1949" (München 1993) vorlegte, schrieb der Mailänder "Corriere delle Sera" über dieses Buch: "Die Wahrheit ist, daß es einen deutschen Holocaust gab, den die Zivilbevölkerung im Osten erlitten hat: Den Exodus und den Tod von Millionen von Verjagten und Erschlagenen. Den hat man bisher immer verschwiegen. Er (dieser Verteibungsholocaust an den Deutschen; RJE) gehört zu den großen `Verdrängungen´ der zeitgenössischen Geschichte...". [Der geneigte Leser siehe auch: RJE, Anne Hipp: >>Der Vertreibungsholocaust – Die Geschichte eines Jahrtausendverbrechens< <, Faktum-Verlag, Burg/Dithmarschen, November 2009, ISBN 978-3-933343-01-7]

Daß, was hier vor allem zentral begriffen werden muß, wenn hier von einem historischen Ausgleich und Kompromiß die Rede ist: Die Rückgabe dessen, was den ostdeutschen und sudetendeutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlingen unmittelbar weggenommen (annektiert, geraubt) worden ist, was diesen auch als Kollektiveigentum weggenommen wurde, auch was den Deutschen an nationaler Identität zerstört wurde, was sich heute noch im polnischen und tschechischen Staatsbesitz befindet, also keinem Tschechen und Polen (sowie Russen in bezug auf Nord-Ostpreußen) unmittelbar gehört, wie etwa Grund und Boden oder verfallene Ortschaften, liegt in beiderseitigem Nutzen und Interesse. Und zwar in allen zentralen Hinsichten im gemeinsamen Interesse. Gleichsam auch im europäischen Interesse - im Interesse auch der Funktionsfähigkeit einer internationalen Rechtsordnung, des Völkerrechts. Und es ist das Mindeste vom Mindesten. Um eine wirklich dauerhafte Befriedung, eine wirklich dauerhafte Aussöhnung oder Versöhnung zu erreichen, ALLEIN durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Für die betroffenen Völker und für Europa insgesamt. Auch um ihrer inneren Zuständen oder Staatsordnungen willen. Und dies auch im Interesse des europäischen Einigungsprozesses und eben durch denselben auch ermöglichend. Es liegt im gemeinsamen Interesse zum weiteren Aufbau beider Seiten - also zutiefst auch im ökonomischen Interesse besonders der Vertreiberländer. Beide Seiten soll heißen: Der Seite der Vertreibungsholocaustopfer und der bislang nicht erfolgten Wiedergutmachung, und der Seite der Vertreibungsländer mit ihrer bis heute anhaltenden Raubsicherungspolitik.
Daß, was die Deutschen an Grund und Boden oder verfallenen Ortschaften zurückerhalten, wird den Ländern Polen und Tschechien Investoren ins Land bringen, nicht irgendwelche, sondern potente deutsche Investoren.
Daß, was die Deutschen zurückerhalten, ist für uns Deutsche zudem auch eine große Möglichkeit, ein weiteres großes politisches Verbrechen der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik zu lindern: die seit 30 Jahren (!) andauernde Massenarbeitslosigkeit und die daraus resultierende Verarmung breiter Schichten in diesem unserem Lande; mit beispielsweise zur Zeit über 7 Millionen Hartz-IV-Empfängern, mit etwa Hunderttausenden von deutschen Kindern die in Obdachlosenheimen leben müssen, mit Hunderttausenden und Aberhunderttausenden Verarmten, die Mittags nichts Warmes in den Bauch bekämen, wenn es keine Suppenküchen gäbe, mit einer zunehmenden Verarmung breiter Schichten unseres Volkes: Reiche immer reicher und Arme immer ärmer - diese ganze auch soziale Zweidrittelgesellschaft. Es eröffnet sich dann also auch die Möglichkeit, die in unserem Lande auch herrschende soziale Zweidrittelgesellschaft zu bekämpfen - vielleicht fühlbar zu lindern. Wem dazu die Phantasie fehlt, der sollte mehr nachdenken!

[Denn wir haben nicht nur eine politische sondern auch eine soziale Zweidrittelgesellschaft in diesem unserem Lande. - Auch diese Tatsachen wären nicht denkbar, gäbe es eine funktionierende Demokratie für alle auch vorhanden politischen Strömungen in unserem Volk und in diesem unserem Lande, und nicht nur eine Schwarz-Rot-Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur, die ein normales nationales Bewußtsein der Deutschen SOWIE freiheitliche politische Prozesse in Schicksalsfragen in unserem Volk, zerstörte und zerstört. Eine Demokratur, die dringend einer Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung bedarf. - Und zur sozialen Zweidrittelgesellschaft sollten wir wissen, was schon der große Kirchenlehrer Augustinus (354 - 439) formulierte: "Wenn die Gerechtigkeit fehlt, was sind dann die Reiche anderes als große Räuberbanden.“ Es geht also auch um die Freiheit, sich erfolgreich gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu wenden. Und wir wissen von Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising: "Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und keine Zukunft." Und diejenigen Millionen und Abermillionen unseres eigenen Volkes, die heute unter der sozialen Zweidrittelgesellschaft gravierend leiden müssen, unter anderem auch und vor allem deshalb, weil der ganze politische Prozeß und seine Ergebnisse durch eine Mitte-Links-Parteienoligarchie der Demokratur nicht so sind wie sie sein müßten, weil alles eben auch durch eine politische Zweidrittelgesellschaft verursacht wird, und auch unter dieser politischen Zweidrittelgesellschaft leiden Millionen und Abermillionen in diesem unserem Lande, werden einmal erfahren: "Die Zeiten fließen und flössen sie nicht, stände es schlecht um die, die nicht an goldenen Tischen sitzen. Neue Probleme tauchen auf, Mittel und Methoden verbrauchen sich. Das neue kommt aus dem alten, aber es ist deswegen doch neu." So Bertolt Brecht.]

Eine wirklich auch dauerhafte und tragfähige Versöhnung und Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen einerseits und Deutschen und Tschechen andererseits (sowie mit den Russen, deren Imperialismus in bezug auf Nord-Ostpreußen) stände nichts mehr im Weg: Durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß in bezug auf Ostdeutschland und das Sudetenland. Und noch ist die Möglichkeit dazu vorhanden - ehe sie im Sande verrinnt und nach anderen Möglichkeiten gesucht wird und werden muß, und diese auch gefunden werden. Gar keine Frage. Da sollte man schon dem deutschen Erfindergeist, der hier niemals ruhen wird noch überhaupt kann, vertrauen. Weil es um die nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung geht, und weil auch Jahrzehnte deutscher Nachkriegs-Geschichte in verheerender Verletzung der deutschen Identität, der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit auch für das deutsche Volk, nicht auf Dauer 2000 Jahre deutscher Geschichte ruinieren können. Die Linke, die unser Unglück ist, auch in ihrer ewigen ganzen vaterlandslosen Sozi-Gesellenhaftigkeit, auch in ihrem zentralen Unvermögen oder brachial-ideologischer Verblendung, letztlich nicht den Fetzen sozial-verantwortbar in bezug auf die nationale Frage zu sein - denn sozial geht heute nur national, also etwa auch ohne Fanatismus zu einem Multi-Kulti-TutiFrutti-Integrationswahnsinn eines unerträglichen Einwanderungslandes (weil es nur über Ethnopluralismus geht), wird einmal unabdingbar wieder in ihre Schranken verwiesen werden müssen. Denn: "Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch." (Friedrich Hölderlin)
An dem Punkt, wo die Ketten unerträglich wurden, in die man gelegt wurde oder sich selbst gelegt hat, sind sie letztlich noch immer zersprengt worden - weil alle Völker letztlich frei geboren sind, und nicht geboren um auf ewig in Ketten zu liegen. Auch in den Ketten einer Demokratur nicht. In den Ketten eines Totalverzichts zur Zersetzung der eigenen nationalen Identität und Würde ebenso nicht. Es wird nicht mehr wie es war, aber es kann auch nicht und niemals bleiben wie es ist.

Zwischen den Vertreiberländern einerseits und den Massenaustreibungs- oder Vertreibungsholocaustopfern andererseits, den Deutschen insgesamt, würde bei einem historischen Ausgleich und Kompromiß eine auch wirklich dauerhafte und tragfähige neue deutsch-polnische und deutsch-tschechische Symbiose entstehen: zum elementaren und gravierenden Nutzen aller Beteiligten. (Dasselbe, im entsprechenden Verhältnis, mit den Russen in bezug auf Nord-Ostpreußen.) Dies alles wäre realisierbar, wäre auch nur unsere herrschende politische Klasse dazu fähig, willens und in der Lage und zur Durchsetzung bereit. Und dies ist der Punkt und das Problem. Eines Tages werden sie dazu bereit sein müssen - weil das Volk ihnen dann nicht mehr überallhin folgen können wird. Bei einer auch wirklichen Erfüllung ihres Amtseides müßten sie, die Herren der herrschenden politischen Klasse mit ihren feinen Instinkten für ideelle und materielle Werte, schon hier und heute dazu bereit sein. Und die herrschende (massen)mediale Klasse, sowie die herrschende kulturelle Klasse, ist letztlich nur eine Funktion und Vasallentum der herrschenden politischen Klasse.

Zudem: Wir Deutschen sollten immer wissen, wo die eigentlich Verantwortlichen unseres Elends und unseres Leidens, der Verkommenheit und Heruntergekommenheit unserer nationalen Identität, eine nationale Identität wie jedes andere Volk der Welt sie auch besitzt, unseres Niederganges und politischen Unfreiheit stehen: Sie stehen immer mitten unter uns! Der Deutsche ist des Deutschen größter Feind. Dies erkannte auch Napoleon I., und er brachte es wie folgt auf den Punkt: „Es gibt kein gutmütigeres aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt und sie meinten, damit ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
In der Tat, dies ist ein ganz großer Webfehler in unserem Nationalcharakter. Wir werden, sollten und müssen ihn endlich überwinden. Und wir sollten uns auch dabei, zur Furchtlosigkeit der Abwehr, an J. W. Goethe orientieren: "Feiger Gedanken / bängliches Schwanken, / weibisches Zagen / ängstliches Klagen / wendet kein Elend, / macht die nicht frei." Oder wenn Goethe sagt: "Allen Gewalten / zum Trutz sich erhalten, / nimmer sich beugen / kräftig sich zeigen, / rufet die Arme / der Götter herbei." Oder wie unsere Nationalhymne es sagt: "Einigkeit durch Recht und Freiheit."
[Und in Chiffre sei auf Art. 20 Abs. 4 GG verwiesen: Das Widerstandsrecht. Um von hier aus, wenn alle Stricke reißen und man nicht mehr zur Demokratieerneuerung oder -vervollkommnung fähig ist, einmal alles ein Ende finden zu lassen. Auch damit nicht mehr großartige und anerkannte, internalisiert demokratische und seriöse und unbestechliche nationalpatriotische Universitäts-Professoren, wie die mir eng verbundenen Prof. Dr. B. W. ("... so lange es mich noch gibt.") und Prof. Dr. W. Pf., den Freitod suchen oder suchen müssen, weil sie die herrschenden politischen Verhältnisse ganz einfach nicht mehr aushalten oder ertragen können. Und dies ist auch die nackte Realtität, die eine Demokratur hervorzubringen vermag! Und dabei sollte doch nach dem 8. Mai, nach der Niederringung des Totalitarismus, so alles ganz anders werden. Und wie ist es geworden? Und wie werden Andere und Nachkommende einmal, in dieser Hinsicht, notgedrungen Vergangenheitsbewältigung betreiben müssen? Und es ist schier unglaublich, wie die herrschende politische, mediale und kulturelle Klasse oder Kaste der Mitte-Links-Parteienoligarchie mit den Trägern des Wertekonservatismus und des internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus umspringt! Schier unglaublich bis zum blanken Entsetzen! Prof. Dr. Arnulf Baring im Zusammenhang mit dem Fall Martin Hohmann: "Ein freies Land ist doch etwas anderes, als das was wir darstellen!"]

Die herrschende politische Klasse betreibt durch ihre oktroyierte Herrschafts- und Staatsideologie der völlig falsch betriebenen und einseitigen Vergangenheitsbewältigung (ohne die es auch diesen Totalverzicht nicht gegeben hätte), eine systematische zweite Vertreibung. Nämlich die Austreibung der deutschen Heimatvertriebenen auch noch aus der Geschichte. Wie das?
Die zweite Austreibung aus der Geschichte müssen die deutschen Heimatvertriebenen heute nun in zahlreichen Fernsehsendungen erdulden und erleiden (geschweige denn in den übrigen Medien und Schulbüchern schon seit Jahrzehnten!), besonders der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Geeicht durch die Tyrannei der historical and political correctness. Wo die Geschichte des historischen Ostdeutschlands, des Sudetenlandes und des Vertreibungsholocaust, mit einer Vielzahl von Geschichtsklitterungen, historischen Lügen, regelmäßig überzogen wird. (So als ob wir schon seit eh und je in diesen Fragen polnische oder tschechische Fernsehintendanten hätten!) Mitunter mehrfach im Monat, Jahr um Jahr. Geschichtsklitternd verfälscht durch die wohlfeil inszenierten und instrumentalisierten Massenmedien, durch die Herren der herrschenden medialen Klasse, wasserträgerisch und wie in geistiger Verwirrung und unethisch zu Diensten der Mitte-Links-Herrschaftsidologie und dessen Monopol der >Interpretation der Geschichte< . So als ob die Geschichte partout letztlich nicht das Auge der Wahrheit ist. Oder wie Napoleon I. feststellt: "Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat."

Geschichte dargeboten im wahnwitzigen Mitte-Links-Parteinoligarchie-Proporz - weil es da einiges an gemeinsamer Herrschaft abzusichern gilt. Machtbehauptung. Denn wenn dies ins Wanken geriete - wo bliebe dann die Mitte-Links-Herrschaftsideologie, die Verfälschung durch die Mitte-Links-Interpretation der Geschichte, wenn das einzigartige politische Verbrechen in der Nachkriegsrepublik, mit den Menschenrechten von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebener völlig skrupellos Schindluder getrieben zu haben, EBENSO wie man mit der nationalen Identität und Würde, dem deutschen Selbstverständnis verheerend Schindluder getrieben hat, offenbar würde, wo bliebe dann die Mitte-Links-Herrschaftsideologie. Sie wäre mit einem Schlage entlarvt! Und wie wäre es dann auch mit den jahrzehntelangen Opfern, die sich nicht beugen und verbiegen ließen, die diese verfälschte Interpretation der Geschichte gekostet hat - bis auf den heutigen Tag, Opfer, die unentwegt in die Sozialunwirksamkeit hinabgedrückt wurden, weil sie nicht bereit waren, ein gefälschtes historisches Bewußtsein zu übernehmen, ihren Wertekosmos preiszugeben. Nicht bereit waren, sich ein X für ein U vormachen zu lassen. Opfer zu Tausenden und Zehntausenden - bis in Selbstmorde hinein, die unter einer Patriotenverfolgung litten und leiden bis in die Existenzvernichtung hinein. (Ein noch nicht geschriebenes Kapitel, welches einmal ein einzigartiges Aufsehen und verheerende Folgen nach sich ziehen wird. - Und wenn auch auf die nächste Vergangenheitsbewältigung, die noch erfrischender und spannender werden dürfte, in der Zeit nach Überwindung der BRD-Demokratur gewartet werden muß.) Was wäre mit diesen, wenn diese plötzlich rehabilitiert werden müßten. Opfer eines skrupellosen Mobbings, damit sich die herrschende Sicht der Geschichts- und Demokratieverfälschung durchsetzen konnte.
Geschichtsklitterung: Unser linker Kumpane und ewig vaterlandsloser Sozi-Geselle unterschreibt bei einer historischen Erklärung dieses und jenes nicht, unser wanderdünen-mittig-schwarzer Spießgeselle wiederum anderes nicht. Also einigen wir uns auf einen Kompromiß. So als ob die historische Wahrheit eine Handelsware wäre. Geschichtsneukreationen, Geschichtsklitterung - auf die man sich geeinigt hat.

Aber es sind hier besonders die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten (ARD und ZDF) und ihre Wurmfortsätze. Auch in Phoenix, ARTE, 3-SAT, VOX etc. Beispielsmassig durch Fernsehsendungen über die bis zu 700, 800 Jahre und bis zu einem Jahrtausend und länger (mit germanischer Urbesiedelung) angestammten Heimat- und Siedlungsgebiete der ostdeutschen und sudetendeutschen Heimatvertriebenen, beispielsmassig die Reihe >>ZDF-History< < mit Sendungen zum genannten Thema.
[Und auch andere zentrale Themen deutscher Geschichte. Bundeskanzler a. D. Hellmut Schmidt: "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen." - Franz Josef Strauß: "Kein Volk kann auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben." - Hellmut Diwald: "Die Geschichte der Deutschen wurde (nach 1945, RJE) nicht sachbezogen inspiziert und interpretiert, sondern (nur noch) moralisch disqualifiziert." Und Diwald an anderer Stelle: "Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es weder eine soziokulturelle noch eine politische Selbstbehauptung."]
Etwa durch den hier "verantwortlichen" Chef dieser Sendereihe "ZDF-History", einem gewissen Prof. Guido Knopp. Dem "Geschichts"-Papst für eine brachial-ideologisch vollkommen verfehlte Geschichtspräsentation und Geschichtsaufarbeitung, nämlich einer mitte-links-extremistischen, einer schier letztlich unhaltbaren Geschichtsinterpretation der völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung. Was vielfach nur noch wenig mit historischer Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit zu tun hat. Sendungen etwa über die deutschen Heimatvertrieben und die Heimatvertriebenen-Siedlungsgebiete, etwa zu Ostpreußen, zu Schlesien oder dem Sudetenland, sind nahezu unerträglich in ihren historischen Lügen und in der Überdeckung und Verschleierung des Totalverzichts. Der Totalverlust nahezu der Hälfte Deutschlands (auch in Hinsicht auf das Versailler Diktat) hat am Ende immer als gerechtfertigt und unabdingbar hinnehmbar zu erscheinen - durch deutsche Schuld. Von polnischem und tschechischem Imperialismus ist nie die Rede! Verlogener kann kaum etwas sein. Es sind Sendungen, die, würden sie inszeniert und präsentiert von polnischer und tschechischer Agitation und Propaganda (Agitprop), also von den Vertreibungsländern mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik selbst, zur Aufrechterhaltung und unablässigen Absicherung des Landraubes und der unablässigen Raubsicherungspolitik, ohne einen unabdingbar notwendigen historischen Ausgleich und Kompromiß, nicht besser inszeniert werden könnten.

Wie ist so etwas überhaupt möglich? Indem, unter anderem, der deutsche Webfehler im Nationalcharakter sich von einem Extrem ins andere fallen läßt. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Heute nur noch Nationalmasochismus und rasender Schuldkult. Kohls "mein Mädchen" (BK Merkel) leider immer vorne weg. Ohne Niveau, bar jeden letzten Restes von nationaler Würde.

Aber diese Sendungen sind auch ein einzigartiges Zeugnis der Falschheit (im zweiseitigen Wortsinne) der herrschenden politischen, medialen und kulturellen Klasse, der Falschheit ihrer völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung, und das permanente ins Abseits der Sozialunwirksamkeit befördern der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, folglich der nationalen Identität.
Ein einzigartiges Zeugnis des Umgangs mit den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen und ihrer Nachkommen bis auf den heutigen Tag. Wie soll dies alles je einmal verantwortet werden und verantwortet werden können. Und das dies alles einmal verantwortet werden muß, dies ist unabdingbar.

Aber bis dahin erfahren die deutschen Heimatvertriebenen eben auch noch eine weitere Austreibung, die Austreibung aus der Geschichte. Nie hat es ein Volk in einer solchen Verirrung und Verwirrung gegeben - sich darin häuslich eingerichtet. (Was wiederum an der Verprägung ihres politischen Systems zu einer Demokratur liegt - und an der bisherigen Unfähigkeit der Deutschen, diesem einfach ein Ende zu bereiten.) In einer solchen Orientierungslosigkeit, Verlorenheit, Verlogenheit und Unterwürfigkeit. Von einem Extrem ins andere sich fallen lassend. Und der Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen, ihren Menschenrechten, der immer auch und vor allem anderen ein Umgang mit der deutschen nationalen Identität ist, bleibt eines der größten politischen Verbrechen der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik. Was alles so keinen Bestand haben kann, weil es jetzt schon ein Bruchpunkt ins Unheil ist. An den Taten sollt ihr sie erkennen. Der Bruchpunkt ins Unheil ist bereits überschritten - nur ein historischer Ausgleich und Kompromiß, als das Mindeste vom Mindesten, die von uns Deutschen anvisiert und auch durchgesetzt werden müssen, könnte das Unheil abwenden.

Ein historischer Ausgleich und Kompromiß, die anvisiert und durchgesetzt werden müssen, weil sie auch letztlich nicht vom Himmel fallen und durch den Kohlschen sowie seiner Nachfolger Europawahn, ohne Beachtung auch der unverzichtbaren deutschen nationalen Interessen, was unsere deutsche nationale Frage anbelangt, auch nicht vom Himmel fallen werden. [Und dies ist keine Stellungnahme gegen die Europaidee und die unabdingbare europäische Selbstbehauptung und Selbstbewahrung in der politischen, in der Europäischen Politischen Zusammenarbeit (EPZ) und Einheit, sowie ökonomischen Gemeinsamkeit, deren dezidierter Anhänger auch ich bin.] Eine Änderung, die voraussetzt, endlich die völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung zu beenden. Geschichtliche Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit auch für das deutsche Volk zu erkennen und zu behaupten. Neu zu erringen. Die offenen ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen kann man nicht nur durch europäische Visionen aus der Welt schaffen (nach dem Motto: allgemeine europäische Freizügigkeit ist hergestellt und das genügt - laßt uns vom Vertreibungsholocaust nicht mehr reden), ohne handfeste Veränderungen der Wiedergutmachung im Bereich des Möglichen, wo der historische Ausgleich und Kompromiß unabdingbar sind. Unabdingbar ist die Rückgabe dessen, was heute noch in polnischem und tschechischem Staatsbesitz ist. Das Mindeste vom Mindesten.

Der Staatsmann Franz Josef Strauß überaus treffend: "Der Bruch im deutschen Geschichtsbewußtsein, der... verstärkt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Deutschen im Unfrieden mit ihrer eigenen Geschichte leben läßt, droht das Selbstverständnis und das Selbstbewußtsein auch ganz Europas zu lähmen." Und sollte dies denn unbegrenzt weiter möglich sein, nur auf Grund und in der Verantwortung der Aufrechterhaltung des polnischen und tschechischen Imperialismus von 1945, mit seiner anhaltenden Raubsicherungspolitik? Ein historischer Ausgleich und Kompromiß ist unabdingbar, und nicht zuletzt auch im Interesse Europas. Und der polnische und tschechische Imperialismus kann auf Dauer nicht verschwiegen werden.

Anmerkungen zum Versagen der Führungen der deutschen Heimatvertriebenen selbst, und dies bis auf den heutigen Tag: Aus dieser ganzen Fehlentwicklung der herrschenden politischen Klasse und ihrer fest installierten, inszenierten und funktionalisierten Mitte-Links-Herrschaftsideologie, der political and historical correctness zum eigenen Machterhalt, mußten dann auch gravierende Folgewirkungen bei der Führung der einzelnen Landsmannschaften der Vertriebenen fast zwangsläufig eintreten. Also die Fehler und Fehlhaltungen der Landsmannschaften selbst, die es nicht verstanden, der herrschenden politischen Klasse heimatpolitische Unabdingbarkeiten, Unverzichtbarkeiten und unabdingbare Notwendigkeiten genügend zu verdeutlichen, und vor allem auch dann die heimatpolitischen Notwendigkeiten ins (von der Demokratur irregeführten und verblendeten) Volk hineinzutragen.
Die heutige heimatpolitische Tragödie, der Trümmerhaufen des bislang vergeblichen Kampfes um die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, zahllose bunte Trümmer liegen da zuhauf herum, ist somit zu einem beachtlichen Teil auch von hier aus selbstverschuldet und hausgemacht. (Und ich habe schon Spitzenfunktionäre auf Grund des vor aller Augen liegenden heimatpolitischen Scheiterns und Katastrophe, und somit auch des eigenen Versagens, weinen gesehen und gehört: "Wir haben nichts erreicht. Es war ein jahrzehntelanges vergebliches Ringen.") Aber eine Umorientierung erfolgte bisher nicht. Zu sehr werden auch die Vertriebenen-Insitutionen und -Häuser sowie Zeitschriften (alles noch aus besseren Tagen vorhanden) als Erhöfe für Abkömmlinge, Gleichgesinnte, Linientreue oder Parteifreunde funktionalisiert. Nepotismus zudem. Um alles im ewig gleichen und erfolglosen Fahrwasser zu halten. Und immer noch im Stimmviehmißbrauch sich befindend.

Man ist gescheitert, auch an sich selbst gescheitert - zu einem großen Teil. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Man ist die falschen Wege gegangen - Sackgassen und Holzwege. Man hat sich als Stimmvieh mißbrauchen lassen - und als Karriereleiter mitunter (und vielleicht vielfach) die eigene Landsmannschaft mißbraucht. Der Bankrott, der Totalverzicht, ist auch ein Stück weit (oder überwiegend - weil von Anfang an eine falsche Grundentscheidung getroffen wurde?) eigene Schuld. Gar keine Frage. Aber der Totalverzicht wird so nicht stehen bleiben, weil er so nicht stehen bleiben kann. Gerade an der Problematik der deutschen Heimatvertriebenen wird die verloren gegangene nationale Identität der Deutschen wieder zurück erobert werden und zurück erobert werden müssen. Und dann werden letztlich Superstrategen des Totalverzichts, wie Willy Brandt und Helmut Kohl, mit ihrer ganzen Politik des Verzichts und der Erfüllung, des Verrats an der nationalen Identität des eigenen Volkes, nachträglich auch öffentlichkeitswirksam vollkommen widerlegt und durchschaut werden. Man wird nicht gerade Salz auf ihre Stelle streuen (oder doch?), aber man wird sie erkennen als das, was sie waren und bewirkten: Einen Totalverzicht bewirkend, den die Geschichte als äußerst verfehlt und verheerend beurteilen und vollkommen verwerfen wird. Als äußerst schuldhaft dorthin zurückschleudern wird - von wo derartiges hätte nie hervortreten oder hervorkriechen dürfen.

Und alle auch landsmannschaftlichen Funktionäre, die zu diesem Totalverzicht mit ihrer parteipolitischen Karriereleitersucht, mit ihrem Opportunismus, mit ihrer politischen und historischen Halbbildung, mit ihrer Unfähigkeit eine völlig falsch betriebene und einseitige Vergangenheitsbewältigung nicht zu durchschauen - obwohl sie es doch wahrhaftig besser erlebt und am eigenen Leibe erlitten und erfahren hatten, mit ihrer Unfähigkeit dem Großen und Ganzen zu dienen, dem Schicksal ihrer eigenen Volksgruppe verpflichtet zu sein, ob beabsichtigt oder nicht, beigetragen haben, werden dann kein weiteres ehrendes Andenken mehr erhalten. (Ob man dann auch Salz auf deren Stelle streuen wird, was ich bei einigen überaus begrüßen würde, dies weiß ich nicht.) Man wird ihnen nachweisen können, daß sie dem Großen und Ganzen, trotz vielleicht von Bemühungen - vergeblichen Bemühungen (denn auf Taten und Ergebnisse kommt es an, dem Dienst an der unzerstörbaren Wahrheit), eben nicht gedient haben. Kein größerer Dienst hier festzustellen ist. Trotz der heutigen Klagen: "Wir haben nichts erreicht!".

Denn wir sehen vor allem die Opfer, die dieses Versagen in den eigenen Reihen kostete: die besseren heimatpolitischen Denker, die Charaktervolleren, die skrupellos weggedrückt und weggemobbt wurden, damit der eigene Nichtdienst und heimatpolitische Blindheit obsiegte. Denen sind wir vor allem verpflichtet.

Nochmals sei der Satz wiederholt: Aus dieser ganzen Fehlentwicklung der herrschenden politischen Klasse und ihrer fest installierten
Mitte-Links-Herrschaftsideologie, der political and historical correctness zum eigenen Machterhalt, mußten dann auch gravierende Folgewirkungen bei der Führung der einzelnen Landsmannschaften der Vertriebenen fast zwangsläufig eintreten.
Daß die Interessenvertretung dieser gewählten Vertriebenensprecher oder Vertriebenenfunktionäre sich dem überwältigenden Druck der mehr und mehr verfälschten Verhältnisse ebenfalls beugten und beugen mußten, muß erkannt werden. Schäbigerweise und gesichtsverlierend sich auch vielfach aus eigenen Interessen heraus beugen und verkrümmen ließen, um ihrer eigenen parteipolitischen Karriereleiter willen.
[Und da kennt man einen ganzen Haufen solcher Hochseilartisten. Um der parteipolitischen Posten und Pöstchen willen - zur Effektivität auch des Stimmviehmißbrauchs. Und die Union legte sich gar das Hauptpotential an die Leine, inclusive des BdV-Vorsitz, Wahlstimmen hier und Wahlstimmen dort. Analog was bei den Sozis dann der Einfluß auf die Gewerkschaften ist. Mit dem Unterschied, das die Sozis mehr für die Gewerkschaften tun als die Unionisten je für die Heimatvertriebenen auch nur annäherungsweise gebracht haben - heimatpolitisch gesehen. Denn durch Kohl und mit Kohl letztlich absolut nichts - den Totalverzicht!! Der allerdings niemals von Dauer sein kann. Was sich auch einmal rächen wird.]

Und es hier somit auch zu einem erneuten Verrat an den Heimatvertriebenen, hier innerhalb der eigenen Landsmannschaften, kam. Eine effektive Interessenvertretung mehr und mehr scheiterte - und sich nur noch der herrschenden Mitte-Links-Parteioligarchie mit ihrer völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung, aus eigenem Machtinteresse oder auch Unverständnis heraus, anpaßte. Anpaßte und fortgesetzt unterwarf bis auf den heutigen Tag. EINE RUNDUM-TRAGÖDIE. Viele der Funktionäre, die in der herrschenden Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur, in den Mitte-Links-Parteienoligarchie-Parteien Karriere machten, übernahmen um ihrer Karriere willen, also opportunistisch und egoistisch ohne jede Bindung an das Große und Ganze ihrer eigenen Landsleute und Landsmannschaften, die in der Demokratur völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung zu Lasten der deutschen Heimatvertriebenen. Oder sie taten es aus falschem heimatpolitischen Bewußtsein heraus, was gleich bleibt. Oder sie taten es um ein paar Silberlinge willen - Judaslohn. Kalkulierten europäisch, völlig versessen und verstiegen, brachial-ideologisch verblendet um auch einmal am Tisch der "Funktionselite" zu sitzen, auch auf der Kulturschiene Purzelbäume ohne Heimatpolitik schlagend, um im anschließenden Totalverzicht völlig entlarvt zu werden. So wie ein gewisser Spitzenfunktionär O. B. und sein grenzenloser Bankrott und Versagen. Und der Irrweg wurde spätestens durch den Totalverzicht beim "Zwei-plus-vier-Vertrag" offenbar. Betrogene Betrüger! Was schon Jahrzehnte vorher absehbar war.

Die deutschen Heimatvertrieben wurden also nicht nur von der herrschenden politischen Klasse der Mitte-Links-Parteienoligarchie (und deren völlig verqueren und falschen politischen Positionierungen) als Wahlstimmvieh, besonders bei den Bundestagswahlen, mißbraucht, sondern auch noch zusätzlich mißbraucht oder desorientiert, das Elend vervollkommnend, von einer Vielzahl der eigenen obersten Funktionäre als Karriereleiter, also aus egoistischen Gründen die nur alleine ihrem persönlichen Fortkommen dienten, und danach sich auch ihre politisch opportunistischen Positionierungen richteten - ihre Ausgrenzungskämpfe gegen Mißliebige und Störende, damit die eigene Linie dominierte weil sie ja auch parteipolitisch für sich selbst honoriert wurde. Und alles tat die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Demokratur hierzu, dies auch so und nicht anders eintreten zu lassen. Um auch hier den schier unglaublich verfehlten Weg einer völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung im Interesse einer undemokratischen Mitte-Links-Parteienoligarchie abgesichert zu erhalten.

Resultat: Das totale Versagen zum Tatalverzicht der Bonn/Berliner Mitte-Links-Parteienoligarchie, das totale Versagen und die Nichtberücksichtigung der Menschenrechte der deutschen Heimatvertrieben, Millionen und Abermillionen deutscher Landsleute. Und alles nicht nur ein politisches Verbrechen an den Menschenrechten der deutschen Heimatvertrieben, sondern damit untrennbar verbunden, und man kann es nicht oft genug wiederholen: ein unsägliches politisches Verbrechen an der nationalen Identität der Deutschen. An der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung der Deutschen insgesamt. Und die Mehrheit des deutschen Volkes begehrt dagegen nicht auf - noch nicht. Aber das Volk weiß im Grunde um dieser unendlichen Ungerechtigkeiten und Fehler gegenüber den deutschen Heimatvertriebenen und wie man Schindlunder mit der eigenen nationalen Identität betreibt. Es weiß um die unendlichen Verfehlungen gegenüber den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen. Aber warum begehrt es nicht auf? Weil es zu einer fast halbtotalitären Dominanz der herrschenden politischen Parteinoligarchie-Demokratur und ihrer verfehlten politischen Positionierungen gekommen ist, mit einer brachial-ideologischen Dominanz einer völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung. Und weil diese Interpretation der Geschichte zum Machterhalt der Mitte-Links-Parteienoligarchie ganz entscheidend ist.
Aber nichts wird letztlich haltbar sein, wenn der dementsprechende Bruchpunkt ins Unheil nicht erkannt und korrigiert wird. Ansonsten wird es auf die Urheber neuen Unrechts einmal zurückgeschleudert werden oder zurückfallen. Es wird und muß sich einmal rächen. Weil man mit der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung eines ganzen Volkes einfach so nicht unbegrenzt umspringen kann. Noch ist nicht aller Tage Abend. Die Frage der deutschen Heimatvertriebenen, die Frage des Vertreibungsholocaust an den Deutschen, ist vor allem eine Frage der verlorenen und wieder zu erringenden Frage der nationalen Identität der Deutschen geworden. Und sie sollte auch unabdingbar dazu gemacht werden. Komme, was da wolle. Die Frage der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen und der Wiedererringung der nationalen Identität der Deutschen insgesamt, sind unabdingbar miteinander verkettet. Auch Demokratur-Verhältnisse werden daran letztlich nichts zu ändern vermögen, weil sie nicht unbegrenzt überdauern werden. Weil es um politische Freiheit für uns alle geht, die man nicht endlos in Ketten halten kann, weil es darum geht, erneut zu erkennen und durchzusetzen, wer der einzige und wahre, der alleinige Souverän ist: das Volk. Und der Souverän, das Volk, will letztlich immer die Gerechtigkeit - sobald es sie auch erkannt hat. Auch wäre ein Totalverzicht bei einer Befragung des Volkes nicht möglich gewesen. Und noch nicht einmal bei dieser Schicksalsfrage hat man das Volk beteiligt. Dies kann alles letztlich nicht so stehen bleiben.
[Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim stellte 1993 im 9. Kapitel seines Buches, mit der der Kapitel-Überschrift: "Schluß: Wiederbelebung der Demokratie!", fest:

"Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, daß sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit nichts zu sagen. Besonders kraß ist es auf Bundesebene entmündigt, obwohl gerade dort die wichtigsten politischen Entscheidungen fallen. Das Volk kann auch grundlegende Entscheidungen von nationalem Interesse ... nicht an sich ziehen. Selbst bei der Wahl seiner Vertreter, dem Königsrecht des Bürgers in der repräsentativen Demokratie, hat er in Wahrheit keine Auswahl; er darf lediglich die von den Parteien längst Gewählten noch formal bestätigen und fungiert so tatsächlich bloß als >>Stimmvieh< <." (Hans Herbert von Arnim, geboren 1939, leitete nach dem Jura- und Volkswirtschaftsstudium zehn Jahre lang das Karl-Bräuer-Institut des Bundes der Steuerzahler. Seit 1981 ist er Professor an der Hochschule für Verwaltungswissenschaft in Speyer. Das Zitat stammt aus seinem Buch: >>Staat ohne Diener – Was schert die Politiker das Wohl des Volkes?< <, Kindler-Verlag, München 1993, Seite 335. Herbert von Arnim veröffentlichte eine ganze Reihe von höchst interessanten Werken. Wie zum Beispiel: >>Der Staat als Beute – Wie Politiker in eigener Sache Gesetze machen< <, oder das Buch: >>Demokratie ohne Volk – Plädoyer gegen Staatsversagen, Machtmißbrauch und Politikverdrossenheit< <, oder das Buch mit dem Titel: >>Vom schönen Schein der Demokratie. Politik ohne Verantwortung – am Volk vorbei< <.)]

Die Landsmannschaften, die Mannschaften der einzelnen Landschaften (etwa der Schlesier, der Ostpreußen, der Sudetendeutschen), und ihre Zentralorganisation, der Bund der Vertriebenen (BdV), betreiben heute keine zielführende Heimatpolitik mehr, wo sie vor allem endlich die herrschende politische Klasse, was voll berechtigt wäre, unter Druck und Zugzwang setzen müßten. Permanent an das Volk appellieren müßten. Ihre Heimatpolitik zu einer gesamtdeutschen Frage, zu einer gesamtdeutschen Schicksalsfrage verobjektivieren müßten. Zielgerichtete Heimatpolitik mit Auswirkung findet heute nicht mehr statt. Das Auflösen oder Preisgeben jeder sinnvollen Heimatpolitik, das Unterwerfen unter diesen falschen Kohlschen Europawahn, war der zentralste aller zentralen Fehler und Fehlorientierungen. Denn dieser Kohlsche und seiner Nachfolger Europawahn verstand es noch nicht einmal, vor dem Eintritt der Vertreiberländer mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik in die EU, diesen Eintritt von der zuvor unabdingbar erfolgen müssenden Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust an unserem Volk abhängig zu machen. Die deutsche Zustimmung zum Beitritt dieser Vertreiberländer hiervon abhängig zu machen. Was für ein grenzenloses Versagen und Falschheit. Und auch Demaskierung.

Und immer hat man noch nicht die richtigen Lehren aus der erfahrenen Tragödie des Totalverzichts gezogen! Diesem heimatpolitischen Bankrott. Zu sehr ist man auch zum puren Wahlstimmvieh der Union insgesamt geworden oder herabgesunken. ZUDEM zum Opfer gefallen all zu vieler eigener Verbandsfunktionäre, die die politischen Positionierungen der Union im Interesse ihrer Posten und Pöstchen vertraten und bis heute vertreten - also sich der Demokratur-Parteipolitik, der von dieser entfachten Tyrannei des Zeitgeistes unterwerfen. Aber nicht den heimatpolitischen Interessen ihrer eigenen Volksgruppen, den eigenen Landsmannschaften, der Vertriebenen, der nationalen Identität insgesamt dienen. Und die des eigenen Gewissens - des selber Wissens um die wirklichen Geschehnisse - das sich dafür Einsetzen bis zum Äußersten.
Das Sosein der Landsmannschaften ist nur noch das Fröhnen einer bloßen Erinnerungskultur. Man baut Museen, macht Ausstellung auf Ausstellung, und damit hat es sich auch.

Und dabei müßte doch die Heimatpolitik, zur Zeit abgewürgt von der Mitte-Links-Demokratur, das A und O sein. Und nur die Heimatpolitik ist der äußerste und wirksamste Ausdruck auch zur unverzichtbaren Kultur der einzelnen Landsmannschaften oder Vertreibungsgebiete, deren Durchsetzung. Der Liebe zu dieser Kultur und deren Durchsetzung. Die Heimatpolitik offenbart erst den Willen zur Kultur der Landsmannschaften und deren Überlebensfähigkeit.
Ostdeutsche Kultur-Präsentation ohne Heimatpolitik ist nichts, ist das Verderben, das Kontraproduktive. Die Reproduktion der Hoffnungslosigkeit. Aber wie wohlfeil trachtet man danach, durch lediglich das Betonen der Kultur der Vertriebenen, jede Heimatpolitik auszulöschen. Ohne sie unabdingbar damit zu verbinden UND vor allem primär zu setzen. Und dabei ist die Politik das Schicksal, prägt unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit. Die Politik, die primär die Kunst des Möglichen ist, um zu einer noch höher gelagerten Kunst der Politik vorzustoßen: die Kunst das Notwendige dann auch einmal durchzusetzen.

Wenn diese einzigartige historische Möglichkeit, durch einen wirklich dauerhaften historischen Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreiberländern zu kommen, in der Schicksalsfrage der Menschenrechte der Ostdeutschen und Sudetendeutschen und somit auch der nationalen Identität der Deutschen, verkannt wird, so wird es mit Sicherheit einen Weg ins Unheil geben. Mit sich einstellenden tiefgreifenden notwendigen Folgen.
Deutsche und Polen, Deutsche und Tschechen, Deutsche und Russen könnten der Weltgeschichte ein einzigartiges Beispiel für einen historischen Ausgleich und Kompromiß liefern, so wie sie ihn noch nie erlebt und gesehen hat, einen einzigartigen Dienst an den Weltrechtsprinzipien unserer Zeit: der Anerkennung der Menschenwürde, der Menschenrechte und des Selbstbestimmungsrechtes - die unabdingbare Wiedergutmachung für den völkerrechtlich unverjährbaren Völkermord oder Vertreibungsholocaust am deutschen Volk. Die Ausheilung eines vollkommen unerträglichen und von uns Deutschen nie hinnehmbaren polnischen, tschechischen und russischen IMPERIALISMUS durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Mit der weiteren Zentralauswirkung: eine auch dauerhafte und tragfähige Befriedung Europas. Die Illusionen von heute könnten und müssen die Realitäten von morgen sein.

Der Tag des Erwachens oder der Erhellung wird verheerend sein, wenn wir nicht rechtzeitig zu einem historischen Ausgleich und Kompromiß in bezug auf den Akt des Vertreibungsholocaust am deutschen Volk fähig, bereit, willens und in der Lage gewesen sind. Durch die Schuld beider Seiten, bei uns Deutschen durch den schier unglaublichen, national vollkommen würdelosen Totalverzicht durch einen vollkommen unerträglichen Nationalmasochismus und rasenden Schuldkult (siehe die Beiträge zu BK Angela Merkel diesbezüglich, Hinweis unterhalb), der als das Grundübel nur zutiefst VERACHTET werden kann, für die Vertreiberländer und ihre anhaltende Raubsicherungspolitik andererseits. Nicht nur für die beteiligten Völker, auch für Europa insgesamt. Ganz abgesehen vom gravierenden Vergehen am Völkerrecht, der Haager Landkriegsordnung: das Verbot von Annexion und Deportation. Weil dieser kolossale polnische und tschechische Imperialismus vom deutschen Volk nicht hingenommen werden kann.
[Winston Churchill 1945 in Hinsicht auf den Vertreibungsholocaust: "Die von den Russen beherrschte polnische Regierung wurde aufgemuntert, ungeheure und unberechtigte Übergriffe auf deutsches Gebiet zu unternehmen. Eine Massenaustreibung von Millionen Deutschen findet statt, in schrecklichem, bisher ungeahntem Ausmaß."]
Weil die "Politiker" des deutschen Totalverzichts kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt! Weil eine Demokratie die zur Demokratur wurde, und somit in ihren politischen Ergebnissen nie alle in unserem Volk auch vorhandenen politischen Strömungen am politischen Prozeß beteiligt hat, anderenfalls der Totalverzicht nie möglich gewesen wäre!!, kein Dauerzustand bleiben wird. Weil mit dem kolossalen und erdrückenden Unrecht am deutschen Volk, Europa nie sich selbst wird wirklich finden können!

Auch hätten die darüber hinaus beteiligten Siegermächte von 1945 gegenüber den Besiegten von 1945 [nicht den "Befreiten", eine ganze Nation kann man immer nur besiegen!] eine einzigartige Möglichkeit, die brachiale Oktroyierung, Zwang und Erpressung durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag" zum Totalverzicht ausheilend, auch durch die Tat und auch im deutschen Falle zu beweisen, was ihnen die Zentralwerte, die Weltrechtsprinzipien und -maximen der Menschheit: Menschenwürde, Menschenrechte und Selbstbestimmungrecht, wirklich wert sind und bedeuten, und wie sie diese auch gegenüber dem deutschen Volk bereit sind endlich zu realisieren und zu gewähren. Weil das deutsche Volk die Zersetzung seiner Selbstachtung auf Dauer nicht hinnehmen wird noch hinnehmen kann!

Die brachiale Oktroyierung, Zwang und Erpressung durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag"? Nun, davon ist nichts zurückzunehmen! Warum?
Univ.-Prof. Dr. Helmut Diwald: "Niemand kann daran zweifeln, daß sich unsere Politiker zum Verzicht auf die Ostgebiete haben nötigen lassen. Sie sind erpreßt worden, sie haben sich erpressen lassen." Und Diwald weiterhin: "Der Fraktionsvorsitzende Alfred Dregger erklärte auf eine Frage, ob das Junktim: Einigung gegen Abtretung der Ostgebiete nicht eine glatte Erpressung gewesen sei, mit entwaffnender Knappheit: >>Eine Erpressung, jawohl, aber in der Politik ist das so!< <. Herr Dr. Dregger mag damit etwas Zutreffendes gesagt haben. Aber nicht weniger zu Recht besteht die Frage, ob das in der Politik, vor allem in diesem Fall, wirklich hat so sein müssen. Denn was von erpreßten Verträgen zu halten ist, darauf gibt das geltende Völkerrecht eine unmißverständliche Antwort: Solche Verträge sind nach der "Wiener Vertragsrechts-Konvention" vom 23. Mai 1969, Artikel 52 bzw. 53 von vornherein nichtig." Und Diwald weiterhin:
"Was 1950 Recht und Unrecht war, das war auch 1990 Recht und Unrecht - und dies ist es auch heute, an diesem Tag. Die Grenzregelung der Zwei-plus-vier-Verhandlungen hat alle feierlichen Erklärungen sowohl der Westalliierten als auch der Bonner Regierungen seit 1949 hinweggewischt. Deutschland hat also keinen Friedensvertrag, sondern ein Grenzdiktat."
So überaus treffend und klarsichtig Univ.-Prof. Dr. Hellmut Diwald, Würzburg, in seinem Vortrag aus Anlaß der 40-jährigen Gedenkveranstaltung der Gründung der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, am 20. 4. 1991 in Bonn. Titel: >>Deutschland und seine Ostgebiete 1991< <. Zur Dokumentation dieses Vortrages, eine äußerst beachtliche 1A Analyse zum Schicksal der deutschen Heimatvertrieben, siehe der geneigte Leser unter:

http://www.carookee.de/forum/rbi/Prof_Dr_HELLMUT_DIWALD_34_Deutschland_und_seine_Ostgebiete_1991_34.26329904-0-01103

Denn eines ist unabweisbar, so sicher wie der Tag auf die Nacht folgt und das Amen in der Kirche ist, der Mensch frei geboren wurde und nicht in Ketten zu liegen hat: Der deutsche Totalverzicht ist [in Chiffre: Und war ein Volk in der Geschichte je national würdeloser - ein Osten, der mit unserer deutschen Seele untrennbar verbunden ist?] und wird letztlich ein gewaltiger Pyrrhussieg für die Vertreiberländer und ihre anhaltende Raubsicherungspolitik sein. Der diabolische Totalverzicht wird ebenso ein Pyrrhussieg für eine auch wirklich dauerhafte und tragfähige europäische Friedensordnung sein. Und vor allem und das Wichtigste: der satanische Totalverzicht wird für die eigentlich Schuldigen, die herrschende politische Klasse hier bei uns und ihre Mitte-Links-Parteienoligarchie ohne Legitimation zum Totalverzicht, die diese Herren niemals hatten, den sie von unserem Volk nie bekamen, einmal ein verheerender Pyrrhussieg sein. Denn der Totalverzicht durch diese deutschen Herren der herrschenden politischen, medialen und kulturellen Klasse, diesen Herren mit den feinen Instinkten für ideelle und materielle Werte, bewies auch gleichzeitig die Unfreiheitlichkeit einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung trotz einer soliden Verfassung, die die Menschenrechte von Millionen und Abermillionen eigener deutscher Landsleute sowie die nationale Identität der Deutschen insgesamt nicht berücksichtigte, bis auf den heutigen Tag nicht berücksichtigt. Weil sie den Dienst am Großen und Ganzen, am Allgemeinwohl, nicht nachkamen, durch brachial-ideologische Verblendung einer satanisch-fanatisch falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung, vielleicht nicht einmal erkannten, wozu sie alleine ihr Amtseid hätte verpflichten müssen, und bis auf den heutigen Tag nicht nachkommen.
Dies wird niemals wie nichts verhallen können - es wird sich rächen! Es wird sich zurück auf die deutschen Urheber, innerhalb des eigenen Volkes selbst, wenden und einmal wie Donnerhall über sie kommen oder hereinbrechen. Wenn diese Herren sich nicht doch noch bereit erklären, sich in dieser Schicksalsfrage unseres Volkes endlich zu korrigieren und zu besinnen, das Mindeste vom Mindesten herzustellen: einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Endlich aufzuwachen und ihren brachial-ideologischen Fanatistmus einer völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung und Umerziehung abzustreifen, sich zu häuten oder abzuschminken - weil mit zu großer, verheerender Schuld vor dem eigenen Volk verbunden, nicht mehr blind wie ein Maulwurf gegenüber den Schicksalsfragen und Lebensinteressen auch des eigenen Volkes zu sein.

Die zentralen politischen Fehler der herrschenden politischen Klasse in unserer Nachkriegsrepublik werden einmal vollkommen durchschaut und erkannt werden - vom Volk und mehrheitlich. Mit 1989/1990 in Mitteldeutschland (nicht Ostdeutschland!) ist die Zeit der ganz großen Veränderungen nicht plötzlich ausgestorben - dies wäre das Ende aller Hoffnungen. Ganz gewiß nicht. Denn eines ist unabdingbar: Nicht für alle Zeiten kann man dem deutschen Volk insgesamt ein X für ein U vormachen, es in einem Status eines Volkes minderen Rechts belassen, Selbstbestimmungsrecht sagen und Fremdbestimmung meinen und bewerkstelligen - dazu nach innen Bütteldienste leisten. Zudem mit einer unerträglichen Unterwürfigkeit, Willfährigkeit und nationalen Würdelosigkeit auch den Vertreiberländern mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik gegenüber. Dies wird und muß ein Ende finden. Im Klartext: Ein historischer Ausgleich und Kompromiß wird vor allen Dingen primär von der deutschen herrschenden politischen Klasse verhindert - verunmöglicht. Bislang zumindest. Deutschland und das deutsche Volk hätten aus vielerlei Möglichkeiten heraus die Kraft dazu (etwa hätte man zum EU-Beitritt Polens und Tschechiens NEIN sagen können und müssen, solange diese nicht Wiedergutmachung für den Vertreibungsholocaust leisten! - Dies ist die Auffassung von Millionen und Abermillionen Deutschen, wann wurden deren Positionierungen je berücksichtigt?), einen historischen Ausgleich und Kompromiß auch zu bewerkstelligen. Nicht nur zu fordern, sondern auch durchzusetzen. Es hätte auch die politischen und sonstigen Mittel dazu. Insbesondere die moralische Pflicht. Aber Unmoral, nationale Würdelosigkeit bis zum Exzeß und Demokratur passen wie die Faust aufs Auge - für die herrschende politische Klasse in der BRD-Nachkriegsrepublik.

Die von mir äußerst geschätzten Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer und Prof. Dr. Ludwig Erhard, oder der mehrfache Bundesminister und bayerische Ministerpräsident Dr. Franz Josef Strauß (FJS), allesamt Staatsmänner (nicht nur Politiker!), die es ansonsten in der Nachkriegsrepublik bislang außer diesen nicht gegeben hat, wüßten was in Richtung eines unabdingbaren historischen Ausgleiches und Kompromißes zu tun wäre, unser größter Reichskanzler, Reichskanzler Bismarck, hätte es eh gewußt, aber die Frahm-Brandts, die Kohls und die Merkels wußten und wissen es eindeutig nicht. Aber wir werden letztere auch noch gehen sehen. Ob mit oder ohne Hosen. Das deutsche Volk aber wird bleiben. Auch Nationalmasochismus und rasender Schuldkult werden vergehen.

[Der geneigte Leser siehe in bezug auf den anhaltenden Nationalmasochismus und rasenden Schuldkult der Bundeskanzlerin Dr. Dr. h. c. Angela Merkel unterhalb auch meine Beiträge:
>>Anmerkungen zu Bundeskanzlerin Merkels Versagen in der nationalen Frage und somit auch in der Nachbarschafts- und Europapolitik, ihre defizitären Grundansätze
Beispiel: Danzig Westerplatte 1. September 2009< <
unter:

http://www.carookee.de/forum/rbi/25017427-0-01113

und:
>>Merkels verhängnisvoller Umgang mit der Geschichte und der nationalen Identität der Deutschen am Beispiel ihrer Reden in Paris und Washington

Die >Interpretation der Geschichte< durch die real existierende Demokratur, die Mitte-Links-Parteienoligarchie, führt zur anhaltenden Zersetzung der nationalen Identität der Deutschen und zu gravierenden Fehlentwicklungen in der Nachbarschafts- und Europapolitik<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Merkels_verhaengnisvoller_Umgang_mit_der_Geschichte_und_der_nationalen_Identitaet_der_Deutschen_am.25436464-0-01103 ]

Alles andere, für den Fall, das eben kein historischer Ausgleich und Kompromiß stattfindet, wenn dieser nicht zustande kommt, wird nur langfristig auf Sand gebaut sein. Flugsand oder Treibsand. Der Bund der Vertriebenen (BdV), Weltnetzseite: http://www.bund-der-vertriebenen.de/ , hat diesbezüglich endlich mit einer sinnvoll-zielgerichteten Heimatpolitik wieder zu beginnen - in Richtung auf einen historischen Ausgleich und Kompromiß, zu denen es keine positive oder brauchbare Alternative geben kann. Einer Heimatpolitik, die sich auch durchsetzen läßt, und durchgesetzt werden muß, Alternativvorstellungen die ganz einfach durchgesetzt werden müssen. Komme, was da wolle. Der BdV hat endlich damit aufzuhören, die deutschen Heimatvertriebenen letztlich als ein Museumsverein mit purer, heimatpolitisch vollkommen entkernter oder entmannter Erinnerungskultur endgültig ruhig zu stellen, also sich vom Stimmviehmißbrauch durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie endlich zu befreien. Die Herabstufung der Arbeit der einzelnen Landsmannschaften, etwa diejenigen der Schlesier, der Ostpreußen oder der Sudetendeutschen, "zu ebenso beliebigen wie farbenfrohen Trachten- und Gesangvereinen, zu exotischer Folklore". (Hellmut Diwald)

Die Zernierung und Pervertierung jeder Normalität und Empfindungen - ein schier unglaublicher, vor allem Werteverlust mit einer unabdingbaren Ausstrahlung auch auf alle anderen zentralen politischen Fragestellungen und Lösungen. Ganz abgesehen von dem zerstörten Rechtsempfinden oder Rechtsbewußtsein von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebenen und ihrer Nachkommen bis auf den heutigen Tag. Ein diabolischer Akt unbegreifbaren Ausmaßes der Demütigung und nationalen WÜRDELOSIGKEIT.

[BK Helmut Kohl und der "Zwei-plus-vier-Vertrag": die zweitgrößte Schande und Unfähigkeit in der deutschen Geschichte überhaupt - in der Person und in der Sache! - Und nichts unternahm BK Kohl seinerzeit zudem gegen das Krebsgeschwür allen nihilistisch-materialistischen Niederganges oder Verkommenheiten in unserem Staat: die linke und linksextremistische 68er-APO-Kulturrevolution, dieser verrückt gewordenen Wertezersetzung und Nihilismus par excellence - mit dem >Gang durch die Institutionen< bis auf den heutigen Tag. Ein zentraler Fehler der Union, schier unbegreifbar und felsenfestes Anzeichen dafür, daß die Union LETZTLICH den internationalistischen Linken nicht gewachsen sein wird. Nicht gewachsen ist, auch nicht als mittige Wanderdünenmitte. Und dies wissen wir schon seit Jahrzehnten.
Und der politische Feind der wirklichen Freiheit und notwendigen nationalen Identität und Erneuerung des deutschen Volkes, steht links! Steht grundsätzlich links. Weil eben die dem nihilistischen Materialismus und der Wertezersetzung frönenden Linken, schon immer überwiegend geborene oder brachial-ideologisch verblendete vaterlandslose Gesellen waren und sind, kein brauchbares oder normales Verhältnis zur nationalen Frage haben.
Und weil vor allem die internationalistische Linke heute nicht weiß: Sozial geht nur national! Also die soziale Frage, die immer primäre politische Frage nach der sozialen Gerechtigkeit, heute nur im Zusammenhang mit der nationalen Frage gelöst werden kann. Und dem widersprechen auch äußerst gravierende und klarsichtige Momente von Oskar Lafontaine nicht, weil es eben leider nur Momente bleiben, Geistesblitze, wie Sternschnuppen aufglühend und verglühend. So wenn er, der Oskar, etwa äußerst zutreffend und dankenswerterweise feststellt: "Der Staat ist verpflichtet, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen." (Rede auf einer Kundgebung in Chemnitz, 14. Juni 2005.)]
Auch der Scham und der Schande. Aber diese Entwürdigungen, dieser Niedergang kann nur auf Dauer eine Illusion sein - eine Fata Morgana. Zu würdelos und beschämend um für alle Zeit Bestand haben zu können. Zu erniedrigend bis zur völligen Selbstpreisgabe. Kommende und die Kommenden werden dies auf keinen Fall auf Dauer zu akzeptieren vermögen - ohne nicht auch noch ihr Gesicht vor der dann kommenden Nachwelt zu verlieren. Weil es um die Rückgewinnung der nationalen Identität in der Normalität geht, wie sie jedes andere Volk der Welt auch als normal und selbstverständlich besitzt - besitzen muß um Bestand zu haben. Weil auch keine Demokratie längerfristig ohne internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus überleben kann! Weil die Frage als solche, und nach der unverzichtbaren Wiedergutmachung für den Vertreibungsholocaust am deutschen Volk, dann einmal als eine gesamtdeutsche Frage verobjektiviert werden wird und muß. In einer ganz anderer Dimension virulent werden wird. Weil man millionenfache Menschenrechtsverletzungen nicht in einer bloßen Erinnerungskultur sich tot laufen lassen kann, ohne Wiedergutmachung und Realisierung auch deutscher Nationalinteressen. Eben in der Form eines unabdingbaren und auch tatsächlich durchzusetzenden historischen Ausgleich und Kompromiß.

Denn eines ist klar und muß immer in unserem Bewußtsein getragen werden: "WIR HABEN VIELES ÜBERSTANDEN, NEUES UNRECHT WIRD UNS NICHT BRECHEN. DAS URTEIL DER GESCHICHTE ÜBER DIE URHEBER WIRD BITTER SEIN!" So der von mir geschätzte ehemalige Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Dr. Herbert Czaja, am 19. Juli 1991 im Deutschen Ostdienst (DOD).

Und ein weiteres ist ebenso klar und muß eindeutig immer in unserem Bewußtsein getragen werden:

"Völkerstrafrechtlich stellt die Vertreibung und Beraubung der Sudetendeutschen (und auch der Ostdeutschen wie etwa der Schlesier und Ostpreußen, RJE) Völkermord dar. Aufrufe zu Mord und Vertreibung erließen tschechische Exilpolitiker wiederholt von London aus. Schon im Jahre 1939 wurde der Plan zur Beseitigung der Sudetendeutschen aus ihrem Siedlungsgebiet erstmals erörtert. Professor Ermacora kommt (Rechtsgutmachten über die sudetendeutschen Fragen, 1991, S. 260) zu dem Ergebnis, daß die Tatbestandsmerkmale des Völkermordes sich so zu einem Maße verdichten, daß eine andere Interpretation des Komplexes der Vertreibung der Sudetendeutschen wie in diesem Gutachten angeführt - zumindest von der heutigen Warte aus gesehen - bei bestem Wissen und Gewissen nicht denkmöglich ist. Das Verbrechen des Völkermordes ist aus dem Internationalen Abkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes ins innerstaatliche deutsche Strafrecht übernommen, siehe § 220a Strafgesetzbuch. Auf ihn ist das Weltrechtsprinzip anzuwenden, d. h. das deutsche Strafrecht gilt, unabhängig vom Recht des Tatortes, auch für Taten, die im Ausland begangen werden.
§ 220a lautet in dem hier in Betracht kommenden Teil:
>>Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören, 1. Mitglieder der Gruppe tötet,
2. Mitgliedern der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden, insbesondere der in § 224 bezeichneten Art, zufügt,
3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,
wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.< <
Das Verbrechen des Völkermordes ist unverjährbar, § 78 Abs. 2 Strafgesetzbuch.
§ 220a ist zwar erst am 22. Februar 1955 in Kraft getreten; er kann also nicht auf die vor diesem Zeitpunkt begangenen Straftaten angewendet werden (Rückwirkungsverbot). Aber soweit die strafbaren Handlungen über diesen Zeitpunkt hinaus fortgesetzt werden, so in den Zwangsarbeitslagern (z. B. im Uranbergbau in St. Joachimsthal), greift die Strafvorschrift ein. Die letzten überlebenden Opfer wurden im Jahre 1968 freigelassen.
Die Vertreibung für sich genommen stellt einen besonders schweren Fall der Nötigung i. S. des § 240 StGB dar (Nötigung mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel, die Heimat zu verlassen). Sie stellt ein Dauerdelikt dar, das erst beendet ist, wenn der Täter den rechtswidrigen Zustand nicht mehr aufrechterhält, d. h. die Rückkehr in die Heimat freigibt. Die rechtswidrige Inbesitznahme des beweglichen Vermögens ist als Raub i. S. des § 249 StGB zu werten (Räuber ist, wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib und Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, sich dieselbe rechtswidrig zuzueignen). (...)".
Soweit der von mir äußerst geschätzte und unbestechliche Ministerialrat a. D. und Strafrichter Dr. jur. Hermann Nadler in seinem Beitrag: "Der Prager Vertrag - Anmerkungen insbesondere aus strafrechtlicher Sicht", in dem von mir herausgegebenen Werk: >>Die Tschechoslowakei – Das Ende einer Fehlkonstruktion – 1992/93 – Die sudetendeutsche Frage bleibt offen< <, Berg 1993ff. In dieser Publikation gibt es, selbstredend, die folgenden erstrangigen Mitautoren: Univ.-Prof. Dr. Lothar Bossle, der Pressereferent des Bundesverbandes der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) Mafred Riedl, Prof. Richard W. Eichler, Dr. Alfred Schickel (Zeitgechichtliche Forschungsstelle Ingolstadt), Toni Herget, der Vorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft Österreichs (SLÖ), Karsten Eder, Staatsminister a. D. Walter Stein, Univ.-Prof. Dr. Hellmut Diwald, MA Carsten Kießwetter, Dr. Rudolf Ohlbaum, Seine Exzellenz Gerhard Pieschl, Weihbischof in Limburg, MdB a.D. Siegfried Zoglmann, der ehemalige Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und MdB a. D. Walter Becher, der ehemalige Betreuer der Heimatlandschaft Polzen-Neiße-Niederland, Kurt Reichelt, Prof. Dr. Fritz Münch, Dipl.-Ing. Roland Schnürch, der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe Franz Neubauer, der Strafrichter und Ministerialrat a. D., der unbestechliche Dr. jur. Hermann Nadler, der Bundesvorsitzende des BdV und MdB Dr. Fritz Wittmann, Dr. Alfred Ardelt, Dr. Walter Staffa, Pfarrer Friedrich Alfred Berger, Bundesgeschäftsführer der SL Horst Löffler, Präsident der sudetendeutschen Bundesversammlung Prof. Dr. Hans Sehling, sowie Oberfinanzpräsident Heinz Kraus.

Um es zu wiederholen, weil man es nicht oft genug wiederholen kann: Die Frahm-Brandts [Zitat Willy Brandt laut DER SPIEGEL: "Es war schwerer das Rauchen aufzugeben als die andere Hälfte Deutschlands!"], die Kohls und die Merkels, die nichts, aber auch gar NICHTS im Interesse der deutschen Heimatvertriebenen und ihrer unverjährbaren Menschenrechte SOWIE im Interesse des deutschen Volkes durchgesetzt haben, außer sie als "Stimmvieh" (Linus Kather) zu mißbrauchen - bis auf den heutigen Tag, kommen und gehen, aber das deutsche Volk bleibt. Seine nationale Selbstbehauptung und nationale Selbstbewahrung, seine nationale Würde werden, sollte es uns nicht mehr gelingen, andere einmal unabdingbar zurückzuerobern haben, und auch zurück erobern. Da kann nicht der geringste Zweifel sein. Abtöten läßt sich dies für alle Zeiten nicht: als das Ende aller Menschlichkeit und Menschenrechte auch für unser deutsches Volk - in einer beispiellosen schier unglaublichen nationalen Würdelosigkeit. Noch ist nicht aller Tage Abend. Nichts wird hier wieder so wie es war, aber auch nichts kann bleiben wie es ist! Dies wäre eine pure Illusion. Eine Fata Morgana.

Es ist schier unglaublich empörend, wie die herrschende politische Klasse (auch die kulturelle und die mediale Klasse) mit den Interessen der deutschen Heimatvertriebenen, mit den berechtigten Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen (die immer auch ein zentrales Anliegen unserer ganzen Nation und unseres ganzen Volkes sind - wir alle sind letztlich in der Solidarität und Schicksalsgemeinschaft unseres Volkes und in der Stunde der Not, auch Sudetendeutsche und Ostdeutsche - gar keine Frage!) in der Vergangenheit umgegangen oder umgesprungen ist, und umgeht, bis auf den heutigen Tag. Wie sie damit über die Jahrzehnte hinweg Stimmvieh-Schindluder, Stimmvieh-Mißbrauch betrieben hat - gegen Millionen und Abermillionen eigener Landsleute und deren Menschenrechte.
[Bei den Wahlen waren sie dann immer gut genug, bei den beiden Volksparteien (Union und SPD) an der richtigen Stelle das richtige Kreuzchen zu machen, und dazu wurde ihnen TATENLOS nach dem Munde geredet - aber ansonsten wurde für sie von diesen Mitte-Links-Parteienoligarchie-Formationen, für die Heimatvertriebenen und ihre unabdingbaren Menschenrechte NICHTS ERREICHT, nichts vollbracht. Ganz im Gegenteil - es kam zum Totalverzicht.]

Auch das deutsche Volk hat ein unabdingbares Recht auf Wiedergutmachung. Weil auch die Zeit des Totalitarismus in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nicht die Schuld oder gar Alleinschuld der Deutschen war, sondern die Schuld unter einer Reihe von europäischen Völkern verteilt werden muß. Und das amerikanische Volk, deren seinerzeitige Führung, auch nicht freizusprechen ist. Endlich eine Historisierung der jüngsten Zeitgeschichte Deutschlands und ganz Europas vorgenommen werden muß.
Anders: In der Zeitung "Die Welt" vom 13. März 1985 ist der Leserbrief des Ehrenpräsidenten des Verbandes der Jagdflieger des freien Frankreich, Marcel Boisot, abgedruckt, aus dem ich die folgenden Sätze zitieren möchte:

"Es ist höchste Zeit, daß Europa 1945 nicht als eine Niederlage Deutschlands, sondern als seine eigene Niederlage ansieht, und daß es unter seinen Völkern die Schuld am größten Verbrechen, das es jemals gegen seine eigene Zivilisation beging, gleichmäßig verteilt. Es ist Zeit, daß es seine Einheit als eine harmonische Vermischung aller seiner Kulturen versteht. Es ist Zeit, daß eine Seite seiner tragischen und blutigen Geschichte endgültig umgedreht wird."
Nachdem auch eine Wiedergutmachung für den Vertreibungsholocaust am deutschen Volk erfolgte.
Der große Staatsmann Franz Josef Strauß solidarisierte sich seinerzeit sofort mit diesen Auffassungen von Marcel Boisot in einer seiner größten Reden, nämlich der vom 28. April 1985 im Herkulessaal der Residenz in München. - Nein, die besonders linke Geschichtsverfälschung, die Dominanz der linken und linksextremistischen ewigen vaterlandslosen Gesellen, muß endlich überwunden werden.

Polen und Tschechien hatten nicht das geringste Recht und Veranlassung, die Stunde der Kriegsniederlage mit Annexion und Deportation, also mit Imperialismus brutal ausnutzend, Deutschland und dem deutschen Volk einen Vertreibungsholocaust zuzufügen, mit diesen Millionen Vertriebenen und Millionen Toten/Vertreibungsopfern. Es war Völkermord. Und auch die Russen in bezug auf Nord-Ostpreußen nicht. Dies bedarf unabdingbar der Wiedergutmachung durch zumindest einen historischen Ausgleich und Kompromiß.
Zudem: "Die Deutschen sind arme Schweine, denn man hat ihnen das Rückgrat gebrochen." So General Charles de Gaulle als französischer Staatspräsident in den 50er Jahren. Oder: "Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt!" So US-Präsident Ronald Reagan am 5. Mai 1985 in Bitburg an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten.

Wir werden uns an eine zentrale Feststellung von Oswald Spengler (Der Untergang des Abendlandes) zu orientieren haben, und auch in bezug auf den "Zwei-plus-vier-Vertrag": „Niederlagen und Friedensschlüsse wirken niemals so, wie es in der Absicht der Sieger liegt. Alle Verträge sind vergänglich, weil die Grundlagen, Umstände und Ansichten sich ändern, auf denen sie errichtet sind, weil das Antlitz der Geschichte von einem Jahrzehnt zum anderen ein anderes wird. Die Siege sind es auch; denn der Sieger selbst kann an ihnen zugrunde gehen.“

Sodann erinnert man sich sofort an Carl Schmitt: "Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk." (Carl Schmitt in: Der Begriff des Politischen, 3. Aufl. der Ausg. von 1963, Berlin 1991)

Und vor allem kommt dann sofort ins Bewußtsein: "Wir wollen eine neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt." So Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg (+ 20. Juli 1944), Stabschef des Befehlshabers des Ersatzheeres, zitiert nach >>Das Gewissen steht auf< <, Mosaik Verlag 1954. S. 231. Oberst Stauffenberg, der nie zu einem Verzicht, gar einem Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland bereit war oder gewesen wäre. Und dann sofort die Frage: Wo hat denn die Nachkriegsrepublik den ostdeutschen und sudetendeutschen Heimatvertriebenen "Recht und Gerechtigkeit verbürgt"? Träumt man denn das alles nur? Wo hat man überhaupt zum schändlichen Totalverzicht unser Volk je befragt? Eine Zustimmung hätte es in der direkten Befragung zu dieser zentralen Schicksalsfrage unseres Volkes nie gegeben!

Und man erinnert sich ebenso sogleich an ein Flugblatt mit dem Text: "Wir wollen hier nicht urteilen über die verschiedenen möglichen Staatsformen, nur eines will eindeutig und klar herausgehoben werden, jeder Mensch hat Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat, der die Freiheit des Einzelnen als auch das Wohl der Gesamtheit sichert. Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten. Das sind die Grundlagen des neuen Europa.“ (Aus den Flugblättern der Widerstandsbewegung „Die Weisse Rose“; 1943; Unmittelbare Quelle: Zitat eingemeißelt auf einen Gedenk-Marmorquader im Münchner Hofgarten hinter der Bayerischen Staatskanzlei.) Und, wie sprang man denn um, bis auf den heutigen Tag, mit dem Anspruch auch der deutschen Heimatvertriebenen "auf einen brauchbaren und gerechten Staat"? Ein gerechter und brauchbarer Staat, "der die Freiheit des Einzelnen als auch das Wohl der Gesamtheit sichert." Wo ist denn mit dem Totalverzicht das Wohl der Gesamtheit gesichert worden? Und wird das Unwesen einer Demokratur nicht ebenfalls einmal einer Vergangenheitsbewältigung anheimfallen müssen?

Wir müssen uns etwa bei Ernst Jünger, in der vollen Realisierung auch unserer zukünftigen Pflicht mit der unabdingbaren Einsicht stählern - denn bis zum letzten Atemzug werden wir diesen Totalverzicht nicht hinnehmen: „Daß der geistige Prozeß außerordentlich und schwierig ist, und das es noch schwieriger ist, ihn in das Bewußtsein eines weiteren Kreises zu bringen, hindert nicht, daß die Gerüste des Aufbaues im Notfalle unbedenklich verlassen werden müssen, und dann die Axt des Zimmermanns sich in die Streitaxt zu verwandeln hat.“

Weil es so, wie es ist, nie hingenommen werden kann! Weil das Ganze auch vor allem eine Frage der politischen Freiheit ist. Es wird nicht mehr so wie es war, es kann aber auch nicht bleiben so wie es ist! ["Wer nichts mehr ändern will, hat aufgehört zu leben." So Seine Exzellenz Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising.] Eine ganze politische Strömung findet sich ad hoc mit diesem Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland nicht ab. Hätte nie die Zustimmung dazu gegeben, hätte sie frei, im Falle einer auch wirklich für alle politischen Strömungen vorhandenen und funktionieren Demokratie - und nicht Demokratur, am politischen Gestaltungsprozeß mitwirken oder teilnehmen können. Und darum geht es. Unsere tiefe Verbundenheit mit dem im "Zwei-plus-vier-Vertrag" abgezwungenen Ostdeutschland und dem Sudetenland (nun, man kann eine tausendjährige und weit über tausendjährige Geschichte nicht so einfach AUSRADIEREN ODER AUSLÖSCHEN - auch durch das Jahrtausendverbrechen des Vertreibungsholocaust nicht), die eine national-kulturelle Teilidentität des deutschen Volkes und seiner Seele sind und ewig bleiben werden, ist unendlich tiefer als irgend eine Verbundenheit mit dem Herrn Helmut Kohl aus Oggersheim, der nie auch nur einen Fetzen von Verständnis dafür hatte oder aufbringen konnte, in seinem Europa-Wahn und Wahn den "Nationalstaat unrevidierbar zu machen", diesem völlig falsch betriebenen Europa-Verständnis der Kurzsichtigkeit und Kurzatmigkeit, ja der brachial-ideologischen Verblendung - der allertiefsten Schuld am deutschen Volk durch den Totalverzicht, daß die Geschichte das Auge der Wahrheit ist. Das die historische Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit auch für unser deutsches Volk zu gelten hat. Und damit hat sich dieser Herr Hellmut Kohl aus Oggersheim, Pfälzer Saumagen-Liebhaber, ausgebildeter "Historiker" und leider Gottes auch Bundeskanzler, der verfehlteste und am meisten Unglück bringende Bundeskanzler den unser Volks in der Nachkriegsrepublik bisher hatte, der sich am meisten an unserem Volk und seiner Freiheit und nationalen Identität verheerend versündigte, auch in keinem Falle um Deutschland verdient gemacht - weil er vor allem die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen und die nationale Identität des eigenen Volkes mit Füßen getreten hat und treten ließ. Fortgesetzt, bis auf den heutigen Tag.
Als oberster Schwarzgeldhändler und Chef der "Schwarzgeldtruppe" (Und wäre er ohne Schwarzgeld so lange an der Macht geblieben? Und es war auch von hier her Machtmißbrauch!), fixiert auf das "Ehrenwort", unrechtmäßig in Freiheit geblieben bezüglich Beugehaft in die jeder andere gekommen wäre, zudem auch noch hier unseren Rechtsstaat mit Füßen tretend und schwer anschlagend, wie keiner vor ihm. Und Professoren bezeichnen Kohls Vergehen in der Standhaftigkeit zum "Ehrenwort" als der schlimmste Anschlag auf den Rechtsstaat nach 1945.
Nur in bezug auf die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, die Ostdeutschen und die Sudetendeutschen (Stichwort: beispielsmassig der "Prager Vertrag" vom 27. Februar 1992 - und dann vorher zentral der "Zwei-plus-vier-Vertrag" vom 12. September 1990, etc.) hatte er keinerlei Gespür. Keinerlei Sensibilität. Keinerlei Verantwortung und Gewissen, keinerlei Skrupel. Auch er könnte sich jetzt, in seinen letzten Tagen, noch aufraffen und sich korrigieren. Aber er tut es nicht. Eher ginge ein Kamel durchs Nadelöhr. Und wiederholt werden soll noch einmal die Bewertung des BdV-Vorsitzenden Dr. Herbert Czaja zum Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen: "Wir haben vieles überstanden, neues Unrecht wird uns nicht brechen. Das Urteil der Geschichte über die Urheber wird bitter sein."
Und wie äußerte sich Prof. Josef Stingl mir gegenüber zum Umgang der herrschenden politischen Klasse mit den Heimatvertriebenen? Eine nationale "WÜRDELOSIGKEIT" par excellence!
Und wie äußerte sich Univ.-Prof. Dr. Dr. Karl Kindermann (Internationale Politik) mir gegenüber dazu, wie man mit den Heimatvertriebenen skrupellos umgesprungen ist und umspringt? Eine nationale "Würdelosigkeit" ohne jedes Beispiel.

Um zumindest einen historischen Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik sollte eisern gerungen und diese auch durchgesetzt werden. Weil der Totalverzicht in Zukunft einmal nicht mehr akzeptiert werden wird. Auch kann eine Tyrannei des Zeitgeistes diesbezüglich einmal nichts mehr verhindern was letztlich nicht verhindert werden kann. Es geht um einen historischen Ausgleich und Kompromiß, das Mindeste vom Mindesten. Es geht um einen neuen Aufbruch.

Erinnern wir uns: Auf dem 51. Pfingsttreffen der Sudetendeutschen Landsmannschaft unter dem Motto "Vertreibung weltweit ächten", im Jahre 2000, machte sich der seinerzeit neue Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe, Johann Böhm (62, CSU), der auch zu dieser Zeit bayerischer Landtagspräsident war, eine Idee des Institutsdirektors der tschechischen Akademie, Vladimir Balas, zu eigen. Der hatte in der Tat verdienstvollerweise vorgeschlagen, noch im Staatsbesitz befindliches sudetendeutsches Eigentum zurückzugeben. Da mußte erst ANSCHEINEND ein Tscheche mit einer solchen zentralen Vorstellung der Wiedergutmachung daher kommen, um das Mindeste vom Mindesten zu formulieren, um heimatpolitisch bei der SL Nachhall zu finden. Und es fand erst entzückenderweise Nachhall, als man sich auf einen Tschechen berufen konnte (weiterer Kommentar überflüssig). Und der Geist weht eben wo er will. In der deutschen herrschenden politischen Klasse weht er schon seit Jahrzehnten nicht mehr, wenn es um historische Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit, um nationale Interessen, um nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, um die Menschenrechte und die Wiedergutmachung des Vertreibunsgsholocaust an unserem deutschen Volk geht. Eine Tragödie, die es so in der Weltgeschichte bislang noch nie gegeben hat. Aber der Krug geht nur so lange zu Wasser bis er bricht.

Diese Gedanken von der Rückgabe dessen was (noch) in Staatsbesitz ist, konkretisierte Johann Böhm in einem Interview, daß er der "Brücke"-Redaktion (abgedruckt in der Ausgabe vom 15. August 2001, Seite 5) gegeben hat. ["Die Brücke - Nachrichten aus Deutschland und Europa", Monatszeitschrift der sudetendeutschen "Seliger"-Gemeinde; einer sozialdemokratischen sudetendeutschen Gesinnungsgemeinschaft innerhalb der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) und Volksgruppe.] In dem Interview heißt es unter anderem:

Frage (der Redaktion): "Als größte Organisation der Sudetendeutschen in der Bundesrepublik und in Österreich hat sich die SL sicher auch schon mit dem Problem individueller Vermögensansprüche beschäftigt. Wir wissen, daß die tschechische Seite finanziell wenig Spielraum hat und daß dieses Problem für viele Menschen und Politiker in der Tschechischen Republik mit großen Emotionen belastet ist. Meinen Sie, daß es in dieser Schlüsselfrage, die auch das Thema Heimatrecht tangiert, einen Ausweg gibt?"
Antwort (von Sprecher Johann Böhm): "Ich denke schon, daß es in der Eigentumsfrage nach wie vor Möglichkeiten für einen vernünftigen Ausgleich gibt. Große Entschädigungszahlungen erwarte ich dabei am wenigsten, denn wie Sie sagen, die Tschechische Republik hat wenig Geld. Bei gutem Willen sind aber andere Formen der Wiedergutmachung möglich. Der amerikanische Politologe George Mehren hat vor kurzem in einer an der Londoner School of Economics angefertigten Studie vorgeschlagen, DAß DIE CR DASJENIGE SUDETENDEUTSCHE EIGENTUM, DAS SICH NOCH IM STAATSBESITZ BEFINDET, AN DIE ALTEIGENTÜMER ZURÜCKGIBT. Diese Alteigentümer müßten dann ihren Lastenausgleich zurückzahlen, so will es das deutsche Lastenausgleichsgesetz. Mehren hat nun vorgeschlagen, daß mit diesen Mitteln diejenigen Sudetendeutschen entschädigt werden sollten, deren Eigentum nicht mehr zurückgegeben werden kann. Für die Tschechische Republik wäre eine solche Regelung der Eigentumsfrage zwar mit einigem Verzicht, aber nicht mit Zahlungen verbunden. Vielmehr sei sicher zu erwarten, so Mehren, daß eine solche Regelung der Eigentumsfrage umfangreiche Investitionen auslösen würde und deswegen auch der Tschechischen Republik wirtschaftlich nutzen würde. Ich halte das für einen sehr interessanten Ansatz, über den man weiter diskutieren sollte und begrüße sehr, daß George Mehren kürzlich die Gelegenheit bekommen hat, sein Konzept in einer Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu präsentieren. Dort hat es sehr viel Anklang gefunden. (...)".

Es gab also zu einer gewissen Zeit einmal Überlegungen bei der SL zu dieser Frage, konkret: in den Jahren 2000 und 2001. Von einer dann natürlich auch an die Tschechen heranzutragenden Forderung diesbezüglich, und zwar in der entsprechenden Art und Weise!, ist mir jedoch nichts bekannt. Und vor allem, wichtiger noch und zentral, von einer Forderung diesbezüglich an die herrschende politische Klasse ist mir nichts bekannt. Erneute X-fache heimatpolitische Anspitzungen und Null Umsetzungsversuche - aktives und effektives direktes heimatpolitisches Handeln letztlich X-fache Fehlanzeige. Wirklich effektive Heimatpolitik findet hier bei den Sudetendeutschen, ganz einfach nicht statt. Man denkt einmal über dieses und jenes nach, artikuliert sich auch dementsprechend einmal vereinzelt im höheren Funktionärsbereich, spitzt den Mund aber pfeift nicht, mit allen auch notwendigen Konsequenzen vor allem innerhalb des eigenen Landes, und zwar politisch kämpferisch. Auch mit der richtigen Einordnung und Analyse der vor allem innenpolitischen Verhinderer versehen. Dies hat, wie seit eh und je, seit Jahrzehnten Methode. Und dabei ist der Befund glasklar: Die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung trotz einer soliden Verfassung, hat für die deutschen Heimatvertriebenen und die Durchsetzung ihrer Menschenrechte seit Jahrzehnten nichts erreicht, nichts wirklich Weiterbringendes angestrebt - sonst hätte sie, bei einer normalen Orientierung auch am Allgemeinwohl, derartige Überlegungen und Vorschläge schon längst aufgegriffen.
Und daraus folgt: Der Umgang der herrschenden politischen Klasse mit den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen, und somit auch mit den nationalen Interessen der Deutschen insgesamt, ist eines von vielen, ist das zweitgrößte politische Verbrechen der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik.
[Das erste politische Verbrechen, und es gibt weitere, wie etwa das politische Verbrechen einer schon seit 30 Jahren andauernden Massenarbeitslosigkeit, ist die Demokratieverfälschung einer Mitte-Links-Parteienoligarchie zu einer real existierenden Demokratur, folglich die politische Unfreiheit für Millionen und Abermillionen Deutscher in diesem unserem Lande.]
Eine bleibende und vor allem anhaltende Schande - gar keine Frage. Die Schuld der herrschenden politischen Klasse wird sie auch einmal in dieser Frage erdrücken - und Schuld und Schande auch öffentlichkeitswirksam über sie bringen. Sie wohl hoffentlich dann auch postwendend in die Sozialunwirksamkeit befördern. Ein heißer Wunsch, gar keine Frage.
Mir fällt, und ich weiß nicht warum, an diesen Zentralstellen immer unter anderem ein Zitat von Georg Büchner ein: "Die politischen Verhältnisse könnten mich rasend machen. Das arme Volk schleppt geduldig den Karren, worauf die Fürsten und Liberalen ihre Affenkomödie spielen". So Georg Büchner im Jahre 1833 an seine Braut Luise Wilhelmine (Minna) Jaegele. - Oder es fällt mir ad hoc eine Passage bei Friedrich Schiller ein: "Solch eine Flucht und Felonie, Herr Fürst, ist ohne Beispiel in der Welt Geschichten." So Oberst Gustav Wrangel zu Albrecht von Wallenstein in "Wallensteins Tod" von Friedrich Schiller, 1799.
Oder es fallen mir ad hoc noch zwei weitere Zitate ein: 1. "Wie kommen die Erschöpften dazu, die Gesetze und Werte zu machen? Wie kommen die an die Macht, die die Letzten sind?“ (Friedrich Nietzsche) 2. "Wenn wir unter der Tyrannei einer Gesellschaft von Banditen existieren wollen, dann verliert jede Gesellschaft ihren Wert." (Reichskanzler Bismarck)

Die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Demokratur: was für eine schon seit Jahrzehnten andauernde, was für eine schier unglaubliche nationale Würdelosigkeit im Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen und somit immer auch mit den zentralen nationalen Interessen, der nationalen Identität und Zukunftssicherung von Volk und Nation. Eine bleibende Schande! Im übrigen habe ich diese Mindestforderung, daß das, was noch in tschechischem und polnischem Staatsbesitz ist ad hoc zurückgegeben werden muß, es muß unabdingbar zu einem historischen Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik kommen, nicht erst wie Johann Böhm im Jahre 2000, sondern schon vor mehr als 19 Jahren in einem meiner Bücher und diversen Beiträgen, einer großen Anzahl von Internetveröffentlichungen, vertreten. (Die Zeit der eigentlichen Propagierung liegt noch viel länger zurück. - Auch als Reden- oder Beitragsschreiber für andere.) Etwa in dem von mir herausgegebenen Werk: >>Die Sudetendeutschen und ihre Heimat, Erbe-Auftrag-Ziel, Zur Diskussion um Rückkehr und Wiedergutmachung< <, Gesamtdeutscher Verlag, Wesseling 1991. (Mitautoren in diesem Werk waren selbstredend: Prof. Richard W. Eichler, Dr. Walter Becher, Dr. Herbert Czaja, der unbestechliche jüdische Mitbürger Dr. Harry Hochfelder, Prof. Horst Rudolf Überlacker, Willi Wanka, Dipl.-Ing. Roland Schnürch, Dr. Alfred Ardelt, Dr. Rudolf Ohlbaum, Univ.-Dozent Dr. phil. habil. Erwin Adler, Jörg Kudlich, Toni Herget, Dipl. sc. pol. Univ. Erich Tutsch, Prof. Dr. Fritz Münch, Wolfgang Bauer, Rudolf Pietsch, Dr. Alfred Schickel, Dr. Walter Staffa, Dr. Herbert Fleissner.)

Zum Stimmviehmißbrauch, Totalverzicht und Verrat an den deutschen Heimatvertriebenen durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur. - Ohne die real existierende Demokratur hätte es keinen Totalverzicht gegeben, auch nicht ohne die Nötigung und Erpressung beim "Zwei-plus-vier-Vertrag":

Ungeschminkt: Jahrzehntelange heimatpolitische Bemühungen der deutschen Heimatvertriebenen führten quasi ins Nichts - ins absolute Nichts, in den Verzicht, in den TOTALVERZICHT. Durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag".

Wovon dennoch der polnische und tschechische IMPERIALISMUS auf Dauer nicht absolut profitieren wird noch kann. Dies ist so todsicher wie der Tag auf die Nacht folgt, das Amen in der Kirche ist, kein Volk für immer in Ketten gehalten werden kann - weil jedes Volk frei geboren ist!

Weil die Geschichte keinen Schlußstrich kennt, nie gekannt hat. Auch schon für die Polen hatte es 800 Jahre lang geheißen: >>Noch ist Polen nicht verloren.< < Und im tschechoslowakischen Staatswappen oder im Wappen des heutigen Staatspräsidenten Tschechiens heißt es: "PRAVDA VITEZI" - Die Wahrheit siegt. Und die Wahrheit soll nicht letztlich auch für die Deutschen siegen? Kaum anzunehmen - weil die Geschichte das Auge der Wahrheit ist!

Wir halten doppelt und dreifach an der Feststellung von Oswald Spengler fest: „Niederlagen und Friedensschlüsse wirken niemals so, wie es in der Absicht der Sieger liegt. Alle Verträge sind vergänglich, weil die Grundlagen, Umstände und Ansichten sich ändern, auf denen sie errichtet sind, weil das Antlitz der Geschichte von einem Jahrzehnt zum anderen ein anderes wird. Die Siege sind es auch; denn der Sieger selbst kann an ihnen zugrunde gehen.“

Wir halten doppelt und dreifach an einem Ausspruch von US-Präsident Abraham Lincoln fest: „Nichts ist dauerhaft gelöst, was nicht gerecht gelöst ist." Und wir wissen, es wird nie mehr so wie es war, es kann aber auch nicht bleiben wie es ist!

Und auch orientieren wir uns an J. W. Goethe: "Was man nicht aufgibt, hat man nicht verloren." Und dennoch strecken wir den Vertreiberländern mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik erneut die Hand zu einer wirklichen und echten, zu einer dauerhaften und tragfähigen Versöhnung und Aussöhnung entgegen: EIN HISTORISCHER AUSGLEICH UND KOMPROMISS SIND JEDOCH UNABDINGBAR! (Kompromiss = Einigung zweier Parteien oder mehrerer Parteien, wobei jede Partei Zugeständnisse macht. - Ausgleich = a) Herstellung eines Gleichgewichts, b) Entschädigung.) Dem Sonnenuntergang wird ein Sonnenaufgang folgen müssen - noch ist nicht aller Tage Abend.

Der TOTALVERZICHT durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag"? Eine Tragödie, eine Schande, millionenfache und abermillionenfache Menschenrechtsverletzungen finden bislang keine Wiedergutmachung. Der Vertreibungsholocaust fand bislang keine Wiedergutmachung. Mit den Menschenrechten von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebenen wurde und wird seit Jahrzehnten skrupelloser Stimmviehmißbrauch, also Schindluder betrieben - und somit auch mit der nationalen Identität der Deutschen. Weil dies untrennbar miteinander verbunden ist.

Der unmenschliche Totalverzicht ist von der deutschen herrschenden politische Klasse vor allem zu verantworten. Sie hätte sich verweigern können und verweigern müssen. (Der geneigte Leser siehe diesbezüglich auch die oben angegebene Diwald-Analyse aus dem Jahre 1991.)

Dies kann nur als eines der größten politischen Verbrechen in der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik bezeichnet werden!
Eine Nachkriegsrepublik, die unter Garantie auch einmal diesbezüglich eine Zeit der Vergangenheitsbewältigung kennen und erleben lernen wird. Denn die Mitte-Links-Parteinoligarchie kann nicht das Maß aller Dinge sein noch bleiben.

Der Vertreibungsholocaust (ein notwendiger Terminus der Historien-Wahrheitsergänzung, der oberhalb näher erläutert wurde) am deutschen Volk ist bis auf den heutigen Tag ohne Wiedergutmachung geblieben.
Was zeitlich unbegrenzt nicht hingenommen werden kann noch hingenommen werden wird. (Richtig, es wird zunächst einmal innenpolitisch unter den Deutschen selbst geklärt werden müssen. Aber es wird auch hier mit Sicherheit geklärt werden. Komme, was da wolle. Es gab nur einen Totalverzicht, weil es eine Mitte-Links-Parteinoligarchie-Demokratur gibt. Eine Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung muß und wird dies beseitigen.)

Stimmviehmißbrauch der deutschen Heimatvertriebenen, unablässiger Wahlstimmviehmißbrauch, bis zu Inszenierungen und Instrumentalisierungen in die einzelnen Landsmannschaften hinein, mit einem auch daselbst teilweise unterwürfigen, parteipolitisch orientierten Karriereleiter-Feedback so mancher Vertriebenenfunktionäre, ist der Betrug und der Verrat der Parteienoligarchie-Demokratur an den Menschenrechten der Heimatvertriebenen und an der nationalen Identität der Deutschen.
Und dies unter anderem aus folgender Motivations-Mischung oder gravierend verfehlter arteigener geistiger Gemengelage heraus:

Der katastrophalen politischen Fehlorientierung oder Unbedarftheit der herrschenden politischen Klasse, der politischen "Funktionselite" der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik generell (seit mindestens den Zeiten der 68er-APO-Kulturrevolutions-Zersetzung), durch eine völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung (Nationalmasochismus, rasender Schuldkult), der diesbezüglichen Aneignung eines Monopols der >Interpretation der Geschichte< aus dieser Verirrung und Falschheit heraus, SOWIE der dann hieraus folgenden Begründung, dem hieraus resultierenden Willen zur eigenen fortgesetzten Machtabsicherung undemokratischer Verhältnisse, einem Machtmißbrauch und Demokratiemißbrauch, einer Prägung einer äußerst defizitären Demokratie, durch eine Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz einer soliden Verfassung.

Einer Alleinherrschaft der politischen Strömungen der >>Mitte< < und der >>Linken< <, einer dazu geschaffenen Mitte-Links-Herrschaftsideologie. Dazu die Inszenierung und Instrumentalisierung einer herrschenden (massen-)medialen und kulturellen Klasse.
Und was bedeutet dies? Die Ausgrenzung, Stigmatisierung und Verfemung, einer ganzen politischen Strömung, des dritten Lagers, ein politisches Verbrechen an der Demokratie und an der Verfassung, an der politischen Freiheit des ganzen deutschen Volkes, ein politisches Verbrechen an jahrhundertelang sich bewährt habenden Traditionen, Normen, Werten, (preußischen) Tugenden, der Präsentation der Stärke des Glaubens an einen Gott - dem diesbezüglichen unabdingbaren Massenanhang (wo wir jedoch mit den Ökumenischen Kirchentagen ein sehr großes Hoffnungszeichen haben!), der nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit, der idealistischen statt nihilistisch-materialistischen Weltauffassung und Lebenssicht. Ein gravierend unterschiedliches Welt- und Lebensgefühl.

Und wer wollte ernsthaft bestreiten, daß die herrschenden politischen Strömungen der >>Mitte< < und die der >>Linken< < unisono (= einstimmiger Gesang, einstimmiges Spiel), gemeinsam die TÄTER des Totalverzichtes sind? Dieser Totalverzicht auch heute gemeinsam von den Tätern der Mitte-Links-Parteienoligarchie, den TÄTERN der >>Linken< < (SPD, Die Grünen, "Die Linke") und den TÄTERN der mittigen >>Mitte< < (CDU/CSU und Wurmfortsatz FDP) getragen wird.

Wie von diesen etwa (beispielsmassig) auch gemeinsam das Verkommen und Herunterkommen Deutschlands zu einem MultiKulti-TuttuFrutti- Einwanderungsland getragen wird. Was von beiden politischen Strömungen oder Blöcken, dem "Mitte"-Block oder Lager und dem Links-Block oder Lager, auch einmal gemeinsam verantwortet werden muß. Aber bis dahin gilt für diese: Wenn wir schreiten Seit` an Seit`.
Wie auch von diesen Blöcken der >>Mitte< < und der >>Linken< <, gemeinsam andere deutsche Schicksalsfragen getragen werden - deren verheerend und gravierend verfehlten politischen Lösungen. Weil eine Mitte-Links-Parteinoligarchie nur zu verfehlten politischen Lösungen kommen kann, weil ihr die Legitimation der Klärung der politischen Fragen auch durch alle in unserem Volk vorhandenen politischen Strömungen ganz einfach fehlt.

Sie auch, und dies ist entscheidend, nicht über den Wertekosmos verfügt, den sie mit dem dritten Lager ganz einfach ausgeschlossen hat. In die Sozialunwirksamkeit hinabgedrückt hat. Ein Wertekosmos, der das Ganze auf Werten beruhen läßt, die die "praktizierte" Demokratie nicht selbst geschaffen hat, zu ihrem Überleben aber unabdingbar bedarf. Eine Tragödie beispiellosen Ausmaßes! Und das Resultat einer Mitte-Links-Parteienoligarchie ist nicht nur eine soziale sondern auch eine politische Zweidrittelgesellschaft, eine demokratische Zweidrittelgesellschaft.
(Und auf Grund der Zahlen sind es noch viel weniger als Zweidrittel. In nationalen Schicksalsfragen mit Sicherheit unter 50 Prozent. Auch muß das Phänomen der Nichtwähler beachtet werden.)

Der Totalverzicht und die Nichtberücksichtigung von Millionen und Abermillionen Menschenrechtsverletzungen der Heimatvertriebenen, von Bürgern des eigenen Volkes: Die allerschwerste und schändlichste Schädigung der Demokratie, einer auch wirklich funktionierenden Demokratie (Stichwort: Übereinstimmung von Verfassungsrecht und Verfassungspraxis, von Verfassungstheorie und Verfassungswirklichkeit), und der nationalen Identität der Deutschen.

Jedoch die auch in allen Fragen zu erringende Freiheit unseres Volkes will die Wiederherstellung der nationalen Identität unseres Volkes, eine nationale Identität wie sie jedes andere Volk der Welt auch besitzt, als normal und selbstverständlich, will folglich auch die Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust, das unabdingbare Eintreten auch für die Menschenrechte auch der deutschen Heimatvertriebenen. Und für die nationale Identität auch der Deutschen. Eine nationale Identität, wie sie jedes andere Volk der Welt auch als selbstverständlich besitzt.
Und: Die noch in allen Fragen zu erringende Freiheit unseres Volkes will auch die Wiederherstellung einer auch wirklich funktionierenden Demokratie, die keine pure Mitte-Links-Parteienoligarchie sein kann und darf, einer Demokratie, die auch dem Grundgesetz, unserer grundsoliden Verfassung entspricht, wo Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit auch übereinstimmen. Ohne eine schier unerträgliche Kluft zwischen beiden.

Der Umgang und das Umspringen der herrschenden politischen Klasse, sowie auch der herrschenden (massen-)medialen und kulturellen Klasse, mit den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen (ohne jede Berücksichtigung der Rechte auch des Einzelnen und das Wohl des Insgesamten, der Allgemeinheit, und zu beiden wäre ein wirklich auch funktionierender freiheitlicher Staat verpflichtet!), UND damit verbunden mit der nationalen Identität der Deutschen, verweist auch auf ihren entsprechenden Umgang mit der Demokratie und umgekehrt. Beides korrespondiert miteinander, beides entlarvt sich aus sich selbst heraus. Dies wird auch einmal ganz klar öffentlichkeitswirksam durchschaut werden.
Wenn es dann heißen wird: Hinweg mit dieser Demokratur, wir wollen eine Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung, wir wollen die Beteiligung aller auch vorhanden politischen Strömungen in einem auch wirklich freiheitlichen politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß. Und nur dies kann eine freiheitliche Demokratie sein und erst konstituieren, eine die mit unserer grundsoliden Verfassung auch in der Verfassungswirklichkeit übereinstimmt. In der politischen Praxis. Wir wollen keine Demokratur mehr! Folglich auch die Beteiligung der bisher ausgeschlossenen ganzen politischen Strömung am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß, des dritten Lagers, der politischen Strömung des Wertekonservatismus und des internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus in diesem unserem Lande.

Was muß theoretisch zu unserer leider kaputten Demokratie, zur Untermauerung des obigen, noch gesagt werden - damit mehr und mehr Leute es endlich einsehen und verstehen? Weil es eine Frage ist, die uns alle angeht, die uns alle betrifft, egal welche politische Positionierung oder Weltanschauung man vertritt, die Frage nämlich, ob unsere Demokratie eine wirklich funktionierende für alle politische Strömungen in diesem Lande ist , oder ob die Demokratie nicht eine auch wirklich funktionierende Demokratie sondern nur eine Demokratur ist.
Eine Demokratur, die eine ganze politische Strömung, das dritte Lager, in Ketten der politischen Unfreiheit gelegt hat. Woraus dann dieser Totalverzicht resultierte, als eines der großen politischen Verbrechen der Nachkriegsrepublik. Woraus dann auch resultierte, daß eine derartige herrschende politische Klasse sich beim "Zwei plus-vier-Vertrag" nötigen und erpressen ließ, statt es abzulehnen, und ein GRENZDIKTAT kassierte. Einen Kuhhandel akzeptierte: Teilwiedervereinigung gegen Verzicht auf die Ostgebiete und das Sudetenland. Und faktisch ist dies so!
Und Hellmut Diwald weiterhin, und es soll wiederholt werden, weil man es nicht oft genug wiederholen kann: "Der Fraktionsvorsitzende Alfred Dregger erklärte auf eine Frage, ob das Junktim: Einigung gegen Abtretung der Ostgebiete nicht eine glatte Erpressung gewesen sei, mit entwaffnender Knappheit: >>Eine Erpressung, jawohl, aber in der Politik ist das so!< <. Herr Dr. Dregger mag damit etwas Zutreffendes gesagt haben. Aber nicht weniger zu Recht besteht die Frage, ob das in der Politik, vor allem in diesem Fall, wirklich hat so sein müssen. Denn was von erpreßten Verträgen zu halten ist, darauf gibt das geltende Völkerrecht eine unmißverständliche Antwort: Solche Verträge sind nach der "Wiener Vertragsrechts-Konvention" vom 23. Mai 1969, Artikel 52 bzw. 53 von vornherein nichtig." Und Diwald weiterhin:
"Was 1950 Recht und Unrecht war, das war auch 1990 Recht und Unrecht - und dies ist es auch heute, an diesem Tag. Die Grenzregelung der Zwei-plus-vier-Verhandlungen hat alle feierlichen Erklärungen sowohl der Westalliierten als auch der Bonner Regierungen seit 1949 hinweggewischt. Deutschland hat also keinen Friedensvertrag, sondern ein Grenzdiktat."

In ihrem Beitrag zur Demokratie (Fischer Lexikon Staat und Politik) stellen Prof. Dr. Ernst Fraenkel und Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher, unter Mitarbeit von Dipl.-Pol. Peter Hübner, zentral und wesentlich fest: "Weder der Begriff der Volkssouveränität noch der Text einer Verfassung reichen aus, um einen Staat als >>demokratisch< < zu qualifizieren. Entscheidend ist vielmehr der Prozeß der politischen Meinungs- und Willensbildung, der den formalen Anspruch der Demokratie erst mit materieller Substanz erfüllt."

Der Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland erfolgte ohne jede Legitimation einer auch wirklich funktionierenden Demokratie. Eine Staatsideologie einer Mitte-Links-Parteienoligarchie kann kein Ausdruck einer auch wirklich funktionierenden Demokratie sein, nämlich so wie sie in unserer grundsoliden Verfassung (GG) vorgegeben ist. Der Totalverzicht entsprach, und deren fortwährende Aufrechterhaltung OHNE EINEN HISTORISCHEN AUSGLEICH UND KOMPROMISS mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik, entspricht einer Demokratur wie die Demokratur einem Totalverzicht entspricht. Nur eine Demokratur konnte und kann eine solche unerträgliche UNTAT wie den Totalverzicht hervorbringen.

Der Betrug und Verrat an den deutschen Heimatvertriebenen sind auch gleichzeitig ein Betrug und Verrat an einer auch wirklich funktionierenden Demokratie, entsprechend den Vorgaben unserer grundsoliden Verfassung. Der Totalverzicht setzt auch letztlich unsere Demokratie aufs Spiel, wie er auch ein unabweisbarer Ausdruck einer nicht wirklich funktionierenden Demokratie, einer Parteienoligarchie, einer nicht vorhandenen Übereinstimmung von Verfassungsrecht und Verfassungwirklichkeit ist.

Denn was wäre dies auch für eine Verfassung (GG), was wären dies auch für Väter und Mütter des Grundgesetzes gewesen, die diesen Totalverzicht, die Zersetzung der nationalen Identität, das permanente in die Gosse treten der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen bis auf den heutigen Tag, schon so vorgesehen oder impliziert hätten. Unvorstellbar! Dies taten sie eindeutig nicht - ihre 1A Verfassungsneuschöpfung war absolut notwendig nach einem totalen Zusammenbruch und orientiert sich an der deutschen Verfassungstradition.

Die ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen sind heute immer noch offene Fragen, UND ZUDEM vollkommen mit der Frage nach der Wiederherstellung der deutschen nationalen Identität unabdingbar verbunden.

Wie ist dieser Stimmviehmißbrauch, von dem ich mehrfach gesprochen habe, näher zu verdeutlichen? Lange haben die Parteien der Bonner-Nachkriegsrepublik den deutschen Heimatvertriebenen die Vertretung ihrer Anliegen versprochen, zugesagt, sie darin bestärkt, diese geteilt - die SPD bis zum Beginn ihrer Brandt/Scheel-"Ostpolik" und den diesbezüglichen Verträgen, die dann auch schon immer eine politische Bindewirkung hatten!, die Union wegen der Wählerstimmen der Vertriebenen nur einige Jahre länger, bis allenfalls 1982/1984 (der Herr Kohl revidierte die Brandt-Politik nicht), und nur formal, weiterhin wegen der Wählerstimmen, dann bis zum "Zwei-plus-vier-Vertrag".
Und man versucht es auch heute noch.
[Wir brauchen keine Museumskultur, keine bloße Ruhigstellung durch Erinnerungskultur der Heimatvertriebenen, "keine Arbeit der Landsmannschaften zu ebenso beliebigen wie farbenfrohen Trachten- und Gesangsvereinen, zu exotischer Folklore" (Diwald), wir brauchen endlich eine auch zielorientierte Heimatpolitik. Mit dem historischen Ausgleich und Kompromiß als das Mindeste vom Mindesten! Ohne eine zielorientierte Heimatpolitik ist alles nichts! - Sehr geehrter Herr letztlich nur Kultur"papst" seiender Direktor Oskar Böse ("... Sie sind tot.") und Dr. Fritz Wittmann und andere Hochseilartisten des nicht zielorientierten heimatpolitischen Nirwana. Und diesen Herren bleibt: "Wir haben letztlich nichts erreicht." Aber das sudetendeutsche Haus in München steht doch. Nun, auf die Wiederherstellung der Menschenrechte auch der deutschen Heimatvertriebenen, die Beseitigung ihres verheerend verletzten Rechtsempfindens, und ein halbwegs normales Verhältnis zur nationalen Identität, kam es und kommt es immer noch an. Komme, was da wolle. Die Nachfolgenden werden auch das Verhalten der Hochseilartisten bewerten. Gar keine Frage.]

Und der Totalverzicht zeigt: Es war alles nur eine Täuschung, eine Täuschung von vorne bis hinten. Am Ende wurden alle Versprechungen gebrochen und es kam zu dem TOTALVERZICHT. Dem Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland. Es kam zur Brandt/Schell"Ostpolitik", einer sogenannten "Entspannungspolitik", die in Wahrheit eine Verzichts- und Erfüllungspolitik war, es kam zu den Brandt/Scheel-"Ostverträgen", zu diversen Verträgen mit Prag und Warschau, mit verheerenden Auswirkungen für das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht sowie den Menschenrechten der Ost- und Sudetendeutschen, es kam zum "Zwei-plus-vier-Vertrag".
Zum Totalverzicht im "Zwei-plus-vier-Vertrag" bedarf es im Grunde nur einer Feststellung, nämlich eine Feststellung des großen Historikers Prof. Dr. Hellmut Diwald: "Niemand kann daran zweifeln, daß sich unsere Politiker zum Verzicht auf die Ostgebiete haben nötigen lassen. Sie sind erpreßt worden, sie haben sich erpressen lassen."

Eine beispiellose Zerstückelung der nationalen Identität der Deutschen durch sie selbst und aus eigener Hand, indem sie es sich letztlich selbst auferlegten, durch ihre eigene herrschende politische Klasse, durch ihre eigene "Funktionselite". Das Volk wurde in dieser Schicksalsfrage nicht befragt. Der Totalverzicht jedoch ist ein Produkt der Mitte-Links-Parteienoligarchie inclusive ihrer ganzen Mitte-Links-
Herrschaftsideologie, ein Produkt einer nicht wirklich funktionierenden Demokratie, ein Produkt der Demokratieverfälschung im Bruch von Verfassungsrecht durch Verfassungswirklichkeit, im Bruch mit einer die Demokratie erst konstituierenden Zentralmaxime: der auch wirklich freiheitlichen politischen Meinungs- und Willensbildung, der Beteiligung auch aller vorhandenen politischen Strömungen am politischen Prozeß. Das Leben in einem und mit einem Verfassungsbruch, in einer äußert defizitären Demokratie, die Demokratur genannt werden muß - eine Mitte-Links-Parteienoligarchie der Herrschaft von nur zwei Blöcken, der politischen Strömung der Wanderdünenmitte und der Linken.

Wie ist der Stimmviehmißbrauch an den deutschen Heimatvertriebenen näher zu verdeutlichen? Nehmen wir beispielsmassig den Umgang der herrschenden politischen Klasse mit den Heimatvertriebenen der Sudetendeutschen. Lange vor dem Beginn durch die Brandt/Scheel-"Ostpolitik" kam es zu zahlreichen Vorgaukelungen gegenüber den Sudetendeutschen, jeweils im Versuch die Stimmabgabe der Sudetendeutschen zu beeinflussen und für sich zu vereinnahmen.
Wie lief dies ab? Wie war etwa das Verhältnis der Parteien zu den Sudetendeutschen, zur Sudetenfrage, zur immer noch offenen sudetendeutschen Frage?

Auf die Grenzanerkennungsverträge des SED-Regimes mit Polen (Warschauer Deklaration vom 6. Juni, Görlitzer Vertrag vom 6. Juli 1950) und der Tschechoslowakei (23. Juni 1950) reagierte der Deutsche Bundestag fast unmittelbar: er wies beide Verträge, mit Ausnahme der kommunistischen Abgeordneten, einstimmig zurück. Als Anerkennungs- und Verzichtsverträge, als Verrat gegenüber den deutschen Heimatvertriebenen. Und zwar was Ostdeutschland und das Sudetenland anbetrifft.

So faßte der Bundestag am 14. Juli 1950 mit 350 gegen 15 Stimmen der Kommunisten folgende Entschließung: "Die Scheinregierung der von russischen Truppen besetzten Zone Deutschlands hat der Preisgabe der deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie das Prager Abkommen vom 23. Juni 1950 folgen lassen, mit dem die völkerrechtswidrige und unmenschliche Austreibung der Sudeten- und Karpatendeutschen als `gerecht und unabänderlich´ anerkannt wird. (Im Vertrag des SED-Regimes mit der CSR heißt es: Die beiden "Regierungen betonen ausdrücklich, dass die durchgeführte Umsiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakischen Republik unabänderlich, gerecht und endgültig" sei. RJE) Der Deutsche Bundestag erklärt aus diesem Anlaß erneut, daß jene Scheinregierung weder politisch noch moralisch befugt ist, im Namen des deutschen Volkes zu sprechen und Abkommen zu schließen. Das Prager Abkommen ist nicht vereinbar mit dem unveräußerlichen Anspruch des Menschen auf seine Heimat. Der Deutsche Bundestag erhebt deshalb feierlich Einspruch gegen die Preisgabe des Heimatrechtes der in der Obhut der Deutschen Bundesrepublik gegebenen Deutschen aus der Tschechoslowakei und stellt die Nichtigkeit des Prager Abkommens fest. Der Deutsche Bundestag begrüßt die Ablehnung des Prager Abkommens durch die Hohen Kommissare."

Man könnte eigentlich hier schon aufhören mit der Darstellung des Schicksals und Leidens der deutschen Heimatvertriebenen und mit dem Niedergang der nationalen Identität der Deutschen, vor allem mit den Schlußfolgerungen. Hellmut Diwald brachte es wie folgt auf den Punkt:

"Was 1950 Recht und Unrecht war, das war auch 1990 Recht und Unrecht - und dies ist es auch heute, an diesem Tag."

Und ist es auch heute immer noch, heute am 18. Mai 2010. Und wird es solange sein, bis nicht die Vertreiberländern mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik eine Wiedergutmachung geleistet haben werden, durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Und dies ist das Mindeste vom Mindesten.

Und Helmut Müller, Wien, bringt es ebenfalls auf den Punkt, schon wenn er seine Analyse den Titel gibt: >>Verraten und verkauft – ein deutsches Schicksal. – “Was moralisch und völkerrechtlich falsch ist, das kann nicht politisch richtig sein.< < (Siehe die Angabe zu seinem Beitrag mit dem Weltnetzverweis oberhalb im Teil A, Einzelbeiträge Nr. B.)

Zwischen den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien und der Sudetendeutschen Landsmannschaft haben in den Jahren 1961 bis 1964 eingehende Aussprachen über die Sudetenfrage stattgefunden. Die Ergebnisse wurden jeweils in Erklärungen festgehalten und bekanntgegeben. In der Erklärung der SPD vom 22. Januar 1961 hieß es u. a.: "1. Die sudetendeutsche Frage ist durch die Vertreibung der Sudetendeutschen nicht erledigt. Die Vertreibung war widerrechtlich: sie muß auf friedlichem Weg wiedergutgemacht werden, ohne daß anderen Menschen aufs neue Unrecht geschieht. 2. `Wiedergutmachung der Vertreibung´ heißt: Rückkehr der Vertriebenen, d.h. Verwirklichung ihres `Rechts auf die Heimat´. (...) Die Feststellung, wonach Deutschland in den Grenzen von 1937 rechtlich fortbesteht, schließ das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen nicht aus."

Die CSU stellte in ihrer Erklärung mit der SL am 3. Juni 1961 u. a. folgendes fest: "3. Die Treue der Sudetendeutschen zu ihrem Recht und Volkstum dient in hohem Maße der Erhaltung gesamtdeutschen Bewußtseins, damit der Wiedervereinigung Deutschlands und der Freiheit Berlins. 4. Die CSU anerkennt das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen und sieht in der SL die legitime Vertretung der sudetendeutschen Volksgruppe in der Vertreibung. Sie tritt für die Erhaltung der sudetendeutschen Volksgruppe als ethnische Gruppe ein und wertet sie als vierten Stamm Bayerns. Sie wird sich in der Bundesregierung für die Rechte der Sudetendeutschen einsetzen... Sie wird sich weiterhin dafür verwenden, daß die Bundesrepublik über das Schicksal der Sudetendeutschen und ihrer Heimat stets nur im Einvernehmen mit ihnen verhandeln wird."

In der Erklärung der F.D.P. (FDP) vom 15. Oktober 1964 hieß es: "2. Die F.D.P. erneuert nachdrücklich ihre Stellungnahme, die sie im Bundestag anläßlich der gemeinsamen Verabschiedung der Erklärung zur sudetendeutschen Frage vom 14. Juli 1950 abgegeben hat. Unverändert lehnt die F.D.P. es ab, daß die völkerrechtswidrige und unmenschliche Austreibung der Sudetendeutschen als unabänderlich, gerecht und endgültig anerkannt wird, wie es das Sowjetzonenregime getan hat. Unverändert stellt die F.D.P. fest, daß eine solche Anerkennung `nicht vereinbar mit dem unveräußerlichen Anspruch des Menschen auf seine Heimat´ ist."

In der Erklärung der CDU vom 16. November 1964, an der u. a. auch ihr Vorsitzender, Bundeskanzler a. D. Konrad Adenauer, beteiligt war, hieß es: "2. Daher vertritt die CDU nach den Grundsätzen ihres Parteiprogramms das Recht der Sudetendeutschen auf ihre angestammte Heimat und das Selbstbestimmungsrecht der sudetendeutschen Volksgruppe in der Heimat. Dabei erinnert die CDU an die Erklärung des Deutschen Bundestages vom 14. 7. 1950, nach der die Sudetendeutschen insgesamt in die Obhut der Bundesrepublik Deutschland genommen wurden. Die CDU ist der Auffassung, daß jede deutsche Bundesregierung die Pflicht hat, das Heimatrecht und das Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen zu vertreten, und wird sich dafür einsetzen und sich dafür verwenden, daß die Bundesrepublik Deutschland über das Schicksal der Sudetendeutschen und ihrer Heimat nur im Einvernehmen mit den Sudetendeutschen verhandeln wird. (...) 4. Die CDU stellt fest, daß mit der widerrechtlichen Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer angestammten Heimat die sudetendeutsche Frage nicht erledigt ist. 5. Die Auffassung des völker- und staatsrechtlichen Fortbestehens Deutschlands in den Grenzen von 1937 (also auch unter Einschluß der deutschen Ostgebiete wie Schlesien und Ostpreußen; RJE) schließt eine völker- und staatsrechtliche Lösung auf der Grundlage des Heimat- und Selbstbestimmungsrechts für die Sudetendeutschen nicht aus."

Am 16. Oktober 1964 fand zwischen dem damaligen Bundeskanzler Prof. Dr. Ludwig Erhard (CDU) sowie einigen Mitgliedern seiner Regierung und dem Präsidium des Sudetendeutschen Rates, dem Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft und dem Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, eine eingehende Aussprache statt. Es wurde in einer gemeinsamen Erklärung festgestellt, daß das Fehlen territorialer Forderungen das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen nicht ausschließe. Der letzte Absatz der gemeinsamen Erklärung lautete: "Die Gesprächsteilnehmer stimmten überein, auf dem Weg der Verständigung eine dauerhafte, gerechte und einem wahren Frieden dienende Ordnung zu schaffen. Sie stellten fest, daß die Lösung der aus der unrechtmäßigen Vertreibung entstandenen Probleme Sache des ganzen deutschen Volkes und seiner verfassungsmäßigen Organe ist."
Teilnehmer des Gespräches mit dem Bundeskanzler Prof. Dr. Ludwig Erhard waren von sudetendeutscher Seite: Dr. Johannes Strosche, Wenzel Jaksch, Hans Schütz, Dr.-Ing. Hans Christoph Seebohm, Siegfried Zoglmann, Dr. Franz Böhm.

Im Februar 1967 kam es im Bundeskanzleramt zu einer Aussprache des Präsidiums des Sudetendeutschen Rates mit der Bundesregierung, an der von Regierungsseite Bundeskanzler Dr. Kurt-Georg Kiesinger, Bundesaußenminister Willy Brandt, der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner, und Bundespressechef von Hase teilnahmen. Von der sudetendeutschen Seite nahmen teil: Dr. Walter Becher, Dr. Franz Böhm, Hans Schütz und Dr.- Ing. Hans Christoph Seebohm.
In dem Gespräch betonte Bundeskanzler Dr. Kurt-Georg Kiesinger nachdrücklich, daß er sich mit den Mitgliedern seiner Regierung darin einig sei, daß in einer kommenden europäischen Friedensordnung das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht auch im Rahmen eines echten Volksgruppenrechtes seinen Platz finden müsse. Es bestand eine tiefe Übereinstimmung, daß das Verbrechen der Vertreibung nicht anerkannt werden könne. Wie in seiner Regierungserklärung vom 13. Dezember 1966 betonte der Kanzler: "Wir sind uns unserer Obhutspflicht gegenüber den sudetendeutschen Landsleuten wie gegenüber allen anderen Vertriebenen und Flüchtlingen bewußt und nehmen sie ernst."

Am 10. 6. 1984 führte Bundesinnenminister Dr. Friedrich Zimermann vor den Teilnehmern des XXXV. Sudetendeutschen Tages u. a. aus: "Der Deutsche Bundestag hat im Jahr 1950 mit den Stimmen aller demokratischen Parteien die Sudetendeutschen in die Obhut der Bundesrepublik Deutschland genommen. So wird es auch in Zukunft bleiben, weil alle Deutschen in einer Kette der Generationen stehen. Wir haben alle ein Erbe übernommen, das es zu bewahren und weiterzugeben gilt."

Und was kam bei all diesem Wortgeklingel dann letztendlich heraus - bei den BrandtScheel-"Ostverträgen" (in der Verantwortung der SPD - getarnt als Gewaltverzichtsverträge, die letztlich Grenzanerkenungsverträge mit politischer Bindewirkung waren) und bei dem "Zwei-plus-vier-Vertrag" (in der Verantwortung der Union, CDU und CSU, und des Herrn Kohl aus Oggersheim)? Der Totalverzicht auf die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen und die diesbezügliche verheerende Schädigung der deutschen nationalen Identität und Interessen! Und ohne einen historischen Ausgleich und Kompromiß, die Rückgabe zumindest dessen, was heute noch in polnischem und tschechischen Staatsbesitz ist, kann dies so nicht stehen bleiben. Die Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust ist unabdingbar. Die deutsche Frage ist nach wie vor offen!

Es ist schier unglaublich und unerträglich, wie den deutschen Heimatvertriebenen von der herrschenden politischen Klasse jahrzehntelang leere Versprechungen gemacht wurden, eine Seifenblase nach der anderen, um dann letztlich einen Totalverzicht zu präsentieren. Nur noch bunte Trümmer zu hinterlassen. Und dies alles trotz der großartigen Verdienste der deutschen Heimatvertriebenen beim demokratischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau unseres Landes nach der Totalniederlage von 1945. Einer Totalniederlage - wo dann die deutschen Heimatvertriebenen letztlich die Zeche zu zahlen hatten. Dies kann und wird niemals so bleiben noch stehen bleiben können.
Die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur wird dem deutschen Volk niemals unbegrenzt, für alle Zeit, eine solche nationale Ehrlosigkeit und Würdelosigkeit par excellence um des eigenen Machterhalts willen aufzuzwingen vermögen. Noch ist nicht aller Tage Abend. Der Krug geht nur so lange zu Wasser bis er bricht.

Totalverzicht und Demokratur: zwei diabolische Zustandbeschreibungen, die letztlich ein Bruchpunkt ins Unheil sind. Sollte Bonn/Berlin letztlich doch noch Weimar werden? Ohne einen historischen Ausgleich und Kompromiß in Hinsicht einer Korrektur des Totalverzichts, und ohne eine Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung in Hinsicht auf eine auch wirklich funktionierende freiheitliche Demokratie, die eben keine Demokratur sein kann, wird dies so sein.

Rolf Josef Eibicht, MA
München, den 18. Mai 2010
eibicht@yahoo.de
aktuelles Verfasserbild unter:

http://www.wno.org/images/e090702b.jpg

Zudem: http://Eibicht.blog.de

PS

"Wie kommen die Erschöpften dazu,
die Gesetze und Werte zu machen?
Wie kommen die an die Macht, die die Letzten sind?“
Friedrich Nietzsche

"Wenn wir unter der Tyrannei einer Gesellschaft
von Banditen existieren wollen, dann verliert
jede Gesellschaft ihren Wert."
Reichskanzler Bismarck

Anhang: AUSWAHL einiger hervorragender und unbestechlicher Weltnetzseiten der deutschen Heimatvertriebenen:

1. Sudetendeutscher Heimatkreis Mies-Pilsen e. V.
Dr. Hans Mirtes
unter: http://www.mies-pilsen.de/

2. Sudetendeutscher Heimatkreis Iglauer Sprachinsel
Franz Emil Czepl
unter: http://www.iglauer-sprachinsel.de/

3. Sudetendeutscher Heimatkreis Komotau
Redaktion Helmut Mürling
unter: http://www.komotau.de

4. Ostdeutscher Arbeitskreis Hochtaunus
Friedebert Volk
unter: http://freenet-homepage.de/OstdeutscherArbeitskreis/
sowie Ostdeutscher Arbeitskreis Sudeten-Archiv
unter: http://www.sudeten-archiv.de

5. Arbeitsgemeinschaft Recht und Eigentum e.V.
- Allianz für Rechtsstaat und Erneuerung –
Zusammenschluss von Opfern und Geschädigten (ARE)
unter: http://www.are-org.de

6. Zentrum gegen Vertreibungen
unter: http://www.z-g-v.de

7. Weltnetzseite Maria Gruettner: Der deutsche Osten
unter: http://www.deutscherosten.de/

In der deutschsprachigen Republik Österreich:

8. Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
unter: http://www.sudeten.at

9. Sudetendeutsche Jugend Österreichs
unter: http://www.sudetenland.at

10. Heimatseite der “Sudetenpost”
des offiziellen Organs der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
unter: http://www.sudetenpost.com/

11. Weltnetzseite der Südmährer in Österreich
unter: http://www.suedmaehren.at/

====
Einzelbeiträge:

A) Univ.-Prof. Dr. HELLMUT DIWALD: “Deutschland und seine Ostgebiete 1991″
unter:

http://www.carookee.de/forum/rbi/Prof_Dr_HELLMUT_DIWALD_34_Deutschland_und_seine_Ostgebiete_1991_34.26329904-0-01103

B) HELMUT MÜLLER, Wien: >>Verraten und verkauft – ein deutsches Schicksal “Was moralisch und völkerrechtlich falsch ist, das kann nicht politisch richtig sein.”< <
unter:

http://www.carookee.de/forum/rbi/HELMUT_MUELLER_Verraten_und_verkauft_ein_deutsches_Schicksal_Was_moralisch_und.26004413-0-01103?sid=5a819a76e514f1026d6fa374ddefb845

C) RJE: Der polnische und tschechische Imperialismus
unter: http://www.mies-pilsen.de/imperial.htm

D) RJE: >>Dokumentation zur aktuellen Auseinandersetzung mit einem Polen über meine Analyse: Zum polnischen und tschechischen Imperialismus< <
unter:

http://www.carookee.de/forum/rbi/25105793-0-01113

E) RJE: >>Siegerwillkür und Imperialismus gegen Deutschland im 20. Jahrhundert – Die Siegerordnungen von Versailles, Saint-Germain, Trianon, Jalta, Potsdam sowie des “2+4 – Vertrages”< <
unter:

http://www.carookee.de/forum/rbi/Siegerwillkuer_und_Imperialismus_gegen_Deutschland_im_20_Jahrhundert.24917307-0-01103

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10 Kommentare zu “Rolf Josef Eibicht: Zu den deutschen Schicksalsfragen – Totalverzicht und Demokratur”

  1. Deutscher Sonderweg sagt:

    Der Beitrag von Herrn Eibicht ist sehr zu begrüssen und zu empfehlen. Ich gratuliere und bedanke mich für Ihren Einsatz für unser Volk und seine Rechte.
    Meine Lektüre ist noch nicht abgeschlossen, aber eins traue ich mir vorweg: Grundgesetze allgemein und insbesondere das Grundgesetz “FÜR” die Besatzungsrepublik Deutschland sind keine Verfassungen, nirgendwo auf diesem Planeten.
    Eine gründliche Abhandlung über das GG der BRD wurde von Urs Bernetti verfasst. Leider kennt wohl kaum einer im Besatzungsgebiet dieses hervorragande Werk: “Das Deutsche Grundgesetz – eine Wertung aus schweizer Sicht” (o.ä.).

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  2. [...] Der Nonkonformist » Deutschland Geschichte » Rolf Josef Eibicht … [...]

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  3. F. Heusinger sagt:

    Ostdeutschland ist Deutschland. Die Freiheit ist, wie auch das Deutsche Reich, praesent. Beides wird nur nicht von genug Deutschen eingefordert. Niemand will brD-Verhaeltnisse in Ostpreussen oder Schlesien, darum muss dieser voelkerrechtswidrig entstandene brD-”Staat” erst ueberwunden und die Handlungsfaehigkeit des Reiches wiederhergestellt werden. Ostdeutschland war und ist ein natuerlicher Bestandteil dieses Deutschen Reiches.
    Die Freiheit ist das erste und grundlegendste Recht zu allen anderen Rechten. Wenn ich mir die fast taeglichen Grossdemonstrationen und Lichterketten, die Sprechchoere der Massen vor dem Reichstag, welche die Freilassung von Horst Mahler und anderen Politischen Gefangenen einfordert, ansehe, dann weiss ich: Wir sind schon ganz kurz davor (Achtung,Ironie!).

    Wer nicht fuer Freiheit sterben kann,
    der ist die Kette wert.

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  4. drauf und drann sagt:

    Die Umerziehung war sehr erfolgreich, die meisten Deutschen können heutzutage mit Mittelerde und Takatukaland weit mehr anfangen als mit Ostpreussen.
    In meinen Geschichtsunterricht wurde die Vertreibung mit einem Satz abgehandelt, “Polen wurde nach dem Krieg nach Westen verschoben”.
    Das Kalkül der Vertreiber scheint aufzugehen, den Status Quo so lange aufrechterhalten bis die Erlebnisgeneration weggestorben ist, und dann den Zustand festschreiben.
    Das hierbei ein Präzidenzfall geschaffen wurde, mit der Botschaft Vertreibung lohnt sich, scheint niemand zu erkennen wollen.
    Israel war der erste Nachahmer, aber die Palis lassen sich nicht so leicht einlullen wie der Michel.

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  5. drauf und drann sagt:

    Immerhin hat Lena den Trällerwettbewerb für die BRD gewonnen, mit eine englischen Text, und sie trug zur Pressekonferenz ein Oberteil mit “Stars und Stripes”.
    Und von überall tönt es, “ach sie ist ja soo anders”.
    Ein Oberteil mit Elchschaufel, das wär anders gewesen, aber lassen wir das.

    Zum Dank gabs von Israel aber trotzdem nur null Punkte.
    ;-)

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  6. drauf und drann sagt:

    Und dann sang dies Kuh auf der Pressekonferenz auch noch “Ich liebe DeutschEland”.

    Hier das “Orgenal”.

    http://www.youtube.com/watch?v=piODdIUlBDM

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  7. Honigmann sagt:

    @ drauf und drann:
    …und die Meisten finden das auch noch lustig…das ist
    “hirn-manipulierte” Volks-Voll-Verblödung…
    .

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  8. Lodmund sagt:

    Wenn wir denn noch “Vasallen” wären! Wir sind aber Heloten, um nicht gleich zu sagen, Arschwische.

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  9. Hölker sagt:

    Das Land was hier auf dieser Karte abgebildet ist DEUTSCHLAND (allerdings OHNE die Gebiete von Deutsch-Österreich). gez.: Christoph Hölker (aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln) / PS.: Deutschland ist mein GELIEBTES Vaterland.

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