Magna Germania: Sportliches & Politisches
5. Juli 2010 in Deutschland, Sport
Daß es sich bei medial ausgeschlachteten Sportveranstaltungen wie Olympia (Sommer wie Winter), Fußball, Handball allgemein um Ablenkung sowie Belustigung der Massen im Sinne der Brot-Spiele-Ideologie handelt, ist ja mittlerweile selbst den Konsumenten mehr oder weniger bewußt. Diese ganzen Spektakel sind es aber wert, auch noch aus einem anderen Gesichtspunkt betrachtet zu werden: Sport als Mittel zur Indoktrinierung politischer Ziele.
Dieses Thema ist alles andere als neu. Glaubten wir vor gerade einmal 20 Jahren (Ende der DDR), dieses Thema hinter uns gelassen zu haben, müssen wir jetzt (2010) das Gegenteil feststellen. Nun haben wir in der deutschen Vergangenheit verschiedene Formen der politischen Ausschlachtung erlebt. Während des sogenannten »Kalten Krieges« war man vor allem auf eine Wirkung nach außen beim »Kampf der Systeme« bedacht.
Beispiele für die Außenwirkung wäre die bis heute gefeierte Fußball WM-1954 »BRD nach dem Krieg: Schaut, wir sind wieder wer« oder die faktisch jahrzehntelange Dominanz der DDR in verschiedenen Sportarten »Schaut, nur in unserem Sozialismus sind diese Siege und Fortschritte möglich«.
Bei genauer Betrachtung ist natürlich alles Quatsch, wer selbst einmal Leistungssport betrieb weiß, daß mindestens die Hälfte der Erfolge nur reines Glück ist.
Von etwa stattfindenden Betrug (Doping, Bestechung, Manipulation der Ergebnisse) hier mal gar nicht zu sprechen.
Heutzutage soll allerdings die politische Wirkung nach innen gehen. Wenn eine Maria Böhmer als Staatsministerin im Bundeskanzleramt sich hinstellt und sagt (Quelle: Gespräch mit Welt-Online 25.06.2010): »Fußball ist der Integrationsmotor schlechthin….«, dann ist das natürlich politisch. Wenn sie weiterhin sagt:
»Er ist nicht nur ein großer Integrationsmotor, der DFB saß auch ebenso wie der Deutsche Olympische Sportbund bei den Integrationsgipfeln der Bundesregierung mit am Tisch. Er hat Selbstverpflichtungen in den nationalen Integrationsplan eingearbeitet – und übrigens alle erfüllt: einen Integrationsplan, eine Integrationsbeauftragte, einen eigenen Preis, Fortbildung im Bereich interkultureller Kompetenz…«, dann ist Sport hier insgesamt keinerlei Nebensache oder Freizeitbeschäftigung mehr, sondern Politik höchster Priorität.
Nun ist zwar NOCH in den Kommentarspalten zu diesen Ergüssen dieser Unperson Böhmer nahezu ausschließlich das Gegenteil zu lesen, jedoch wird das nur zum Anlaß genommen, die Stimmung der Massen zu testen sowie zu ermitteln, wie die Dosis der Agitation hier in Zukunft anzupassen ist. Das Gleiche gilt übrigens bei sämtlichen »Umfragen« zu politischen wie gesellschaftlichen Themen.
Eines haben aber politischer Gebrauch von Sport oder Unterhaltung, ob nun Wirkung nach außen oder innen schon immer gemeinsam: Systeme, die derartige Veranstaltungen politisieren, die eigentlich der reinen Freizeit angehören (Fußball hieß mal »Schönste Nebensache der Welt«), entlarven sich selbst und sichtbar bereits als TOTALITÄR!
Wir haben es hier und heute bereits mit einem volksfremden Unterdrückungsregime zu tun, das sich mit der Instrumentalisierung solcher Ereignisse die Maske selbst vom Gesicht reißt. Das mag das erstaunte Publikum zunächst erschrecken, im schlimmsten Fall gar lächerlich vorkommen, findet man das doch eher löblich, wenn sich »unsere Kanzlerin« mit ihrem Volk und deren Belustigungen (angeblich) so identifiziert, aber aufgepaßt: Wenn eine Regierungschefin nur vom Rücktritt des Bundespräsidenten abgehalten wird, die Fußballer im Trainingslager (!) zu besuchen, die angeblich wichtigste und seriöseste Nachrichtensendung (öffentlich bezahlt) ca. 70% der Sendung und von Anfang an nur über ein Spiel der Truppe sowie die Jubelorgien berichtet, wenn besagte Regierungschefin zusammen mit dem Chef des Gegners (England) medienwirksam diese eigentliche »Nebensache« anschaut bei gleichzeitig riesigen gesellschaftlichen Problemen sowie illegaler Kriegsführungen sowie deren Vorbereitungen, nunmehr sich gar der ganze Troß zu einem Spiel, wo es um gar keine Titel geht, nach Südafrika eine Lustreise genehmigt, dann kann von einer freien und vor allem fortschrittlichen Gesellschaft mit fröhlichen Sportspielen als Nebensache keinerlei Rede mehr sein.
Dieser herdenhaft wie lächerlich zur Schau gestellte Pseudonationalstolz der Bevölkerung nur während dieser Bewegungsspiele mittels bunten Fähnchen an Autos, Fenstern und Gärten rundet das Bild der bereits fortgeschrittenen Verblendung insgesamt ab.
Eine qualitativ besonders hochwertige bis niederträchtige Absonderung besagter Staatsministerin Böhmer soll hier am Schluß noch einmal erwähnt werden: »Heben wir doch einen Spieler hervor: Mesut Özil. Er ist in Deutschland geboren, doch daß er Ja gesagt hat zur deutschen Nationalmannschaft, ist längst nicht selbstverständlich für einen jungen türkischstämmigen Mann. Sichtbar wird hier das Bemühen, ihn dafür zu gewinnen und ihm deutlich zu machen: Du bist hier erwünscht, du bist willkommen. Ich erinnere mich an einen Anruf von Theo Zwanziger, als er mich informierte: Özil spielt für die deutsche Nationalmannschaft. Ich war begeistert und wartete gleichzeitig bang auf die Reaktionen der türkischen Zeitungen. Aber – höchst erfreulich – sie verfolgten Özils Entscheidung positiv mit.« Vielen Dank für die Gnade der türkischen Zeitungsschmierfinken.
Magna Germania
Deutscher Standpunkt


drauf und drann said on 5. Juli 2010
Ich weiß nicht wie gut oder schlecht ein Ötzil oder andere Passdeutsche im Vergleich zu Deutschen in der Mannschaft spielen, aber ich halte es durchaus für denkbar das es mittlerweile ein Quotenregelung für Passdeutsche in der NM gibt.
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Askr said on 5. Juli 2010
Maria Böhmer interessiert sich einen Haufen Dreck um Özil, ihr ist allein wichtig, daß sich das Betriebspersonal der schwarz-rot-senf Pleitegeier BRD GmbH aus tausend verschiedenen Teilen zusammensetzt, damit es zerissen und zerspalten ist, denn dadurch bleibt die Herrschaft der Plutokratten und die Zinseszinsknechtschaft gesichert!
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2martinhe said on 5. Juli 2010
Da die Türken davon ausgehen, sowieso die BRD zu übernehmen, können sie ohne schlechtem Gewissen in einer deutschen Mannschaft mitspielen. Hätte die Türkei mitgespielt, würde warscheinlich die Zusammenstellung des Nationalitätenmischmasch anders ausgesehen.
Aufällig sind in der Tat das Schwenken der bunten Fähnchen zum Zwecke eines inszenierten Sportereignisses. Damit verlieren die Farben Schwarz Rot Gold ihre Bedeutung an echter Politik. Erinnern wir uns an den Türkentag in Berlin: Hier wurde das Halbmondbanner geschwenkt bei jedem “wir wollen…”, in etwa so wie bei den “Fussballfans” bei einem Tor.
Geschäftstüchtige und besonders Politiker versuchen selbstverstänlich farblich bedruckte Fähnchen und anderen Schnick-Schnack an zahle-Mann zu bringen. Politiker können von sich behaupten, schaut, wir sind gut, meinen nicht damit das inszenierte oder gar manipulierte Spiel, sondern sich selbst! (s. Merkel, ferngesteuert) Obwohl politisch gesehen, die Deutschen in jeder Hinsicht vor dem Desaster stehen, welches schließlich seinen Tod bedeutet. Das herzlose Absingen einer längst vergessenen Nationalhymne bestätigen das Verfaulen der deutschen Nation.
Was hier gespielt wird, ist eher ein Schach! Der bessere Spieler hat es auf den König abgesehen, mit einer Mannschaft aus 16 Figuren, anstatt aus 11, Hier gibt es kein Mischmasch, sondern entweder Schwarz oder Weiss, alles andere ist Angriff, oder Deckung. Der Figuren setzende Spieler wird seinem Gegner nie seine Züge mitteilen, entdeckt er sie doch, muß der am Zuge seine Strategie ändern. Ein Denksport, wesenlich älter als Fussball, und irgendwo schmerzhaft fair.
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A.W.B. said on 5. Juli 2010
Welches wird wohl die “Nationalhymne” Germanistans im Jahre 2050 sein ???
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drauf und drann said on 6. Juli 2010
Obwohl ich auch Fussball gucke, und hier darüber schreibe wird er doch maßlos überbewertet.
Glaubt den wirklich jemand die Zusammensetzung der Nationalmannschaft hat auch nur die geringste Aussagekraft über den Zustand in der “normalen” Gesellschaft ????
Oder die WM hätte einen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Südafrikas ???
Nach Olympia und EM, sogar mit gewonnener Meisterschaft, ging es mit Griechenland ja auch ganz doll aufwärts, gell.
Zwanziger und Co. wollen uns immer weiß machen wie unglaublich wichtig sie sind, ich fühle mich dabei immer an die angebliche “Systemrelevanz” der Banker erinnert.
Und ein sauteures FIFA-Orginaltrikot kommt mir nicht ins Haus, den Säcken schmeis ich mein Geld nicht hinterher.
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Magna Germania said on 6. Juli 2010
Zu ASKR in Bericht 2:
Es geht um nicht weniger als die Auslöschung des deutschen Volkes insgesamt.
Das Treiben Deutschlands in zwei Weltkriege inkl. deren Folgen wie Städte- und Flächenbombardierungen als physische Vernichtungsmittel sowie die Auferlegung der “ewigen Schuld” nachher brachten bisher nicht die Erfolge.
Die Multikultisierung als biologische Waffe zur Ausrottung der Deutschen von unten scheint sich leider mehr zu eignen.
Im Grunde gilt das auch für das gesamte abendländische Europa. Hier liegen schließlich mit dem “Westfälischen Frieden” die Wurzeln des Völkerrechts, welches man ja lieber gestern als heute wegen angeblicher “Überholung” weghaben will.
Man schaue hierzu Äußerungen der bekannten Ultraweltverbrecher Blair, Kissinger usw.
Massensport ist da natürlich ein willkommenes Mittel, deren Mißbrauch wie diese WM u.a. offenbart dem Publikum nur die wahre Fratze des Systems.
Dazu müssen die Massen dies aber erkennen und da das immer weniger der Fall ist, müssen wir das überall ausbreiten, solange das noch geht.
Sport als politische Ideologisierung der Massen haben nur totalitäre Unrechtsysteme (was auch immer sie vorhaben) an sich.
Auf Nordkorea oder China zeigt man diesbezüglich merkwürdigerweise nicht mehr gutmenschlich mit erhobenen Finger wie früher.
Das ferngesteuert-trötende, in Jubelrauschhypnose versetzte Publikum soll hier keine Parallelen feststellen.
Der Autor
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Ralf said on 9. Juli 2010
@ A.W.B.:
Ein Koranvers. Wahrscheinlich jener, der zum Schlachten der Andersgläubigen auffordert.
Einigkeit und Recht und Freiheit im Jahre 2050 sind wahrscheinlich … nun ja … wohl etwas aus der Mode.
Aber es sind noch ein paar Jährchen bis dahin, und während die Kreuzritter satteln, sollten die Ziegenliebhaber – und deren Freunde – schon mal Koffer packen.
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