WM 2010: Deutschland gegen Spanien
8. Juli 2010 in Deutschland, Sport
Lobten wir beim letzten Spiel gegen Argentinien noch die deutsche Mannschaft für ihren Kampfgeist und ihre Angriffsstärke, war beim heutigen Spiel gegen Spanien kaum noch etwas zu sehen. Die einzigen Spieler, die wirklich durch Kampfgeist überzeugten waren Philip Lahm, Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger. Ansonsten sah man relativ viel lustloses Rumgetrete und Flickschusterei. Die Spanier kamen vor allem über Jerome Boatengs Seite, der bisher in allen Spielen als die ultimative Schwachstelle ausgemacht wurde. Mal spielte er rechter Verteidiger, dann mal linker Verteidiger und schließlich sogar linke Sturmspitze. Die daraus klaffenden Lücken durften alle anderen Spieler flicken, wie etwa Lukas Podolski, der mehr als einmal auf Boatengs Abwehrposition stand, weil dieser mal wieder irgendwas vermißt hatte. Wenigstens traf Joachim Löw dieses mal die richtige Entscheidung und wechselte Boateng in der 52. gegen Marcell Janssen aus. Ab da war die linke Seite gedeckt und die deutsche Mannschaft konnte ein wenig offensiver spielen. Was für eine Bereicherung Boateng doch ist.
Im Mittelfeld sollten Schweinsteiger und Sami Khedira die Akzente setzen, doch Schweinsteiger war zu viel mit Flickschusterei in der Abwehr beschäftigt, während von Khedira wie üblich nichts zu sehen war, sieht mal mal von seinem Stellunsfehler beim Gegentor ab, woran Arne Friedrich und Per Mertesacker allerdings auch nicht ganz unbeteiligt waren. Auch Mesut Özil war nur allzu sehr mit sich selbst beschäftigt, anstatt an seine Mitspieler zu denken. Wer mit voller Absicht in drei Gegenspieler hineinläuft anstatt den Ball an einen freistehenden Mitspieler abzugeben, der will offenbar verlieren.
Auch der Sturm war heute recht wirkungslos. Wenn Abwehr und Mittelfeld versagen, muß ein Stürmer sich halt manchmal die Bälle selbst beschaffen. Dieser Einsatz war aber leider nicht zu sehen und so blieben die wenigen deutschen Angriffe recht wirkunslos.
Hätte Özil den berechtigen Elfmeter bekommen, nachdem er im Strafraum zu Fall gebracht wurde, könnte das Ergebnis nunmehr ganz anders aussehen. Vergleichen wir jedoch die beiden Mannschaften miteinander hat Spanien diese Partie hochverdient gewonnen und wird jetzt im Finale auf die Mannschaft der Niederlande treffen.


Me262 said on 8. Juli 2010
Sollten die destruktiven Spanier im Finale ihre Kette von “grandiosen” 1:0-Erfolgen fortsetzen läutet das eine neue Ära des Niedergangs im internationalen Fußball ein.
Dann ist wieder Tore verhindern statt Tore schießen modern.
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xmartin said on 8. Juli 2010
Die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen. (Ist die spanische Mannschaft eigentlich auch ethnisch zusammengewürfelt, wie die der BRD ?)
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Varulv said on 8. Juli 2010
Moin
Ich hab mal ganz bescheidene Frage:
IST DER NONKONFORMIST NEUERDINGS EIN FUSSBALLFORUM?
Was soll der Mist hier?
Gruß Varulv
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Der Nonkonformist said on 8. Juli 2010
@Varulv:
Wir hätten da auch mal eine Frage: Seit wann lassen wir uns vorschreiben über was wir schreiben?
Ansonsten solltest Du schon in der Lage sein Artikel zu überspringen, die Dir nicht gefallen.
Mit freiheitlichem Gruß,
Der Hausmeister
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Jens N. said on 8. Juli 2010
Die DFB Mannschaft, die zum Schluss auf dem Platz stand, war ja (im Vergleich zur ersten Halbzeit) relativ gut mit ethnischen Deutschen bestückt, nachdem Kroos und Janssen eingewechselt wurden.
An der Start- Aufstellung von Boateng und Trochowski z.B. hat man ganz deutlich gesehen, das es nicht nach dem Leistungsprinzip geht, denn nach der Einwechselung von Kroos und Janssen gab es zumindest eine Leistungssteigerung nach vorne! Trotzdem stellt Löw immer wieder den unsicheren Boateng und den hölzernen Trochowski auf, na warum wohl….
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NPD KV UNNA / HAMM said on 10. Juli 2010
Wenn man noch überlegt, dass simple nur aus deutschen zusammen gesetzte Mannschaften 3X Weltmeister und 4X Vizeweltmeister geworden sind in der Vergangenheit, scheint die multikulturelle Verstärkung nicht ganz so berauschend zu sein.
Diese bunte Truppe spielt um den 3. Platz, eigentlich eines der schlechteren Ergebnisse, wenn man die Vergangenheit betrachtet.
Übrigens den Miro Klose sollte man bewußt draußen vor lassen, der kommt aus Schlesien und fühlt sich im Gegensatz zum polakisierten Podolski auch als Deutscher.
So und jetzt haben wir von diesem lächerlichen Affentheater mit seinem Partyotismus die Nase voll.
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