Normalerweise lassen wir ja kaum ein gutes Haar an dem gleichgeschalteten BRD-Medienmainstream. Ab und an findet aber auch ein blindes Huhn mal ein Korn, wie diesmal die SZ, der es wohl weniger um Meinungsfreiheit geht als um die Gefahr, daß auch sie ins Visier “BR-demokratischer” Meinungsfahnder geraten könnte. Nichtsdestotrotz wollen wir unseren Lesern dennoch den Artikel “Bund der Vertreibenden” nicht vorenthalten, da endlich auch mal ein BRD-Presseerzeugnis zu der stetigen steigenden Zensur in diesem “freiestem Staat auf deutschem Boden” Stellung nimmt. Hervorhebungen im Text wurden durch uns gemacht.
Diese Art der Zensur ebenso wie die staatliche Zensur sind freilich nichts Neues und in der BRD schon seit Jahrzehnten an der Tagesordnung ohne daß der gemeine Bürger überhaupt mitbekommt, was ihm da vorenthalten wird. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die BRD nicht von anderen totalitären Staaten, mit dem einzigen Unterschied, daß die totalitären Staaten daraus kein Geheimnis machen, während sich die BRD weiterhin als freiheitlicher Staat profiliert.
“Rechts. Es gibt wenige Wörter, die im Deutschen so kontaminiert sind wie dieses. Rechts, das ist alles, was übel war, ist und nie wieder sein darf. Unterschiede werden selten gemacht, und wer nicht mittut im permanenten Kampf gegen das politisch Böse, muss sich meist schneller als er Meinungsfreiheit sagen kann, anhören, dass er vermutlich selbst gewisse dunkle Sympathien hegt.
‘Kampagne gegen rechte Zeitungen’ heißt ein neuer Appell, der dafür sorgen soll, dass sechs rechte bis rechtsextreme Blätter aus deutschen Kioskregalen verschwinden. Rund 40 Organisationen haben zum Start schon unterzeichnet. Antifaschistische Gruppen dominieren die Liste, daneben gibt es Einrichtungen wie den Antisexistischen Infoladen Neukölln, aber auch die SPD-Jugend und Verdi sind dabei. Auf der Website der Kampagne – pushforward.blogsport.de – wird wortreich erklärt, warum die Titel Zuerst, Junge Freiheit, Deutsche Militärzeitschrift, Deutsche Stimme, Preußische Allgemeine Zeitung und National-Zeitung gefährlich sind und wie man es anstellen will, “diese menschenverachtenden Zeitungen aus der Öffentlichkeit zu verbannen”.
Der erste Vorschlag zielt auf die Kioskbesitzer ab. Die müsse man direkt ansprechen und über die Gefahr in ihren Regalen aufklären, heißt es. Doch Vorsicht: “Es gibt natürlich auch Kioskbetreiber, die sehr genau wissen, was sie da anbieten und auf Kritik entsprechend reagieren”, heißt es in dem Aufruf.
(…)
Nun darf jeder gegen alles protestieren. Aber man fragt sich schon, was für ein Toleranzverständnis Organisationen wie Verdi und die Jusos haben, wenn sie propagieren, dass Positionen, die sie selbst ablehnen, de facto mundtot gemacht gehören. Der Glaube an die offene Gesellschaft und in die eigenen Argumente kann nicht ganz so fest sein, wenn man meint, dass die Verbannung dem politischen Schlagabtausch überlegen ist.
Denkt man die Utopie der rechts-freien Kioske zu Ende, landet man in einem beklemmenden Szenario: Eine kleine Gruppe, die aber eine große Mehrheit hinter sich weiß, sorgt für ein politisch gesäubertes Medienangebot. Das ist nicht nur grundgesetzfeindlich, das ist letztlich totalitär. Denn diese Form einer privat organisierten Zensur kennt keine Unterschiede, wenn es um den politischen Gegner geht.
(…)
Woher kommt die Lust an der Zensur? Beim Haus der Demokratie und Menschenrechte (sic!) in Berlin, einem Zusammenschluss linker Gruppen, haben die Organisatoren der Kampagne nur einen Briefkasten, kein Büro, keine Nummer. Eine E-Mail bleibt lange unbeantwortet, erst am späten Dienstagnachmittag schickt die Sprecherin, Isabell Münch, ein paar Antworten. Es gehe nicht um ein staatliches Verbot, schreibt sie. Das Ziel sei nur, ‘die Verkaufsstellen über die inhaltliche Ausrichtung der Presseerzeugnisse zu informieren’ – die müssten dann selbst entscheiden, ob sie diese weiter anbieten wollen. Im Übrigen schere man die Blätter nicht über einen Kamm.
Wirklich nicht? Auf der Website wird die Strategie forscher formuliert: Es gehe eben nicht um einzelne Verkaufsstellen, sondern um das ‘gesamtgesellschaftliche Klima’. Auch Vertreter des Pressegroßhandels sollten sich überlegen müssen, ‘ob sie es sich weiter leisten können, rechte Zeitungen zu vertreiben’.
(…)
Links. Es gibt wenige Wörter, die im deutschen Politikbetrieb so romantisch besetzt sind. Aber wenn man sich diesen Bund der Vertreibenden anschaut, dann weiß man, was es auch nie wieder geben darf.”

Ups, sie haben es auch schon bemerkt, Wahnsinn, nach versuchtem NPD-Verbot,1000-fachen Bücher-und Plattenverbot,Berufsverboten und Inhaftierungen für Menschen die ihre Meinung frei äussern und allem anderen machen diese “aufmerksamen” Journalisten sich Gedanken wie eine Welt aussehen “würde” in der nur die eine Meinung gesagt werden darf, in der eine Minderheit dem angeblichen Souverän vorschreibt wie dieser zu sein und zu denken hat? Ich bin perplex, sie scheinen ja doch irgendwann angefangen haben zu denken….Diese Fiktion die dort “weitergedacht”wird existiert doch schon seit Jahrzehnten nur scheint es jetzt auch an deren Futtertröge zu gehen. Tja, erst sind es unliebsame Dissidenten, Rechte und so langsam, kriechend ist es der Bürger überhaupt und jedwede Instanz welche noch nicht völlig kontrolliert wird….
Mal sehen ob man von dem Schreiber dieser Zeilen noch lange etwas hört oder wird er den großen Bruder dereinst schon immer geliebt haben und doppelplusgut an den Krieg gegen Eurasien glauben?
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Das Wahrscheinlichste ist, daß der Artikelverfasser irgend=
wie – langsam und möglichst unauffällig – entsorgt wird, auch durch eine “befördernde” Versetzung beispielsweise, wo ihm dann später diskret klar gemacht wird, so nicht weiterzumachen.
Darf er dort mit dieser Haltung – bei einer linksradikalen
Zeitung wie die SZ – weitermachen, bräche eine Welt zusammen!
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Zitat:>> Das Ziel sei nur, ‘die Verkaufsstellen über die inhaltliche Ausrichtung der Presseerzeugnisse zu informieren’ <<
Da man sich denken kann, wie die Verkaufsstellen von den linksradikalen "informiert" werden, habe ich, im Interesse meiner Kioskbesitzerin, meine Zeitung jetzt abonniert.
Obwohl es bedeutet, der Gewalt nachzugeben.
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@ Nonkonformer Publizist:
So wird’s kommen und da die Treue zu sich selbst mit der Höhe eines Schecks in diesen Kreisen sinkt wird es u.U. sogar eine Gegendarstellung desselben geben.Sind wir eigentlich jetzt zynisch oder weise?
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@ xmartin:
Ich kaufe weiter im Kiosk, heißt das doch dass meine bevorzugte Zeitschrift solange öffentlich im Regal liegen bleibt bis ich mein Exemplar abgeholt habe und somit doch wenigstens von 2-3 potentiellen Käufern gesehen wird, ergo existiert. Viel wert denke ich.
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Es gilt zu verhindern was verhindert werden muß!
http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_WirtKari100721_Linksextremismus_Brandanschlag_Zeitschriften_Kiosk_Sortiment_Antifa_Push_Things_Forward.html
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