Werner Fischer: Bomben wo immer man hinkam (Teil 2)
26. August 2010 in Deutschland, Geschichte
Ueber den amerikanischen Offizier, der den Bombenschaden im Robert Koch Krankenhaus besichtigte anfangs Oktober 1944 kann ich auch keine Auskunft geben. Vermutlich war er irgendein Verbindungsoffizier, entweder zum Roten Kreuz in Geneva oder im Vatikan, denn als Kriegsgefangener Bombenflieger war er zu fein angezogen. Auf alle Faelle wollte man ihm wohl zeigen was seine Kumpanen angerichtet hatten, denn das Krankenhaus hatte ja grosse, rote Kreuze auf den Daechern, soweit ich mich erinnern kann. Man koennte ja dort mal anfragen in Wien,ich moechte es auch gerne wissen.
Bomben wo immer man hinkam. Beim Lehrgang im VW-Werk, Juli-September 1945, drei Tagesangriffe dort. Before wir in Wien ankamen bei Nacht, stoppte der Zug nahe Wiener-Neustadt. Ein gerade stattgefundener Luftangriff der Englaender hatte einige Zivil-Haeuser getroffen und wir mussten helfen die verschuetteten Keller freizuschaufeln, alles unter der Gasmaske,wegen dem Staub. Einige Tote wurden geborgen, Frauen und Kinder.
Nach meiner Krankheit bekam ich 3 Wochen Genesungsurlaub zu Hause in Braunschweig. Dort angekommen hoerten wir, dass in der Nacht zuvor ein schwerer Angriff die ganze alte Innenstadt mit dem Hauptbahnhof zerstoert hat. Der Zug hielt ausserhalb an und wir mussten etliche Kilometer zu Fuss in die Stadt, ueber die noch rauchenden Truemmer, immer in der Ungewissenheit, ob die Eltern und Geschwister noch am Leben sind,Gottseidank sie waren! Ein weiterer Tagesangriff waehrend ich dort war. Ein Kamerad,unser frueherer Faehnleinfuehrer war auch gerade auf Urlaub. Er war Untersturmfuehrer bei der Leibstandarte geworden. Beim Aufheben eines Verwundeten hatte ein Partisane ihm durch den Arm geschossen, das war in Italien. Ich ging mit ihm die Truemmer unserer schoenen Altstadt anzuschauen. Der Arm tat mir nachher weh vom vielen Gruessen. Willi hat sich dann wieder zur Front gemeldet und ist dort fuer unser Vaterland gefallen.
Werner Fischer


Werner Fischer said on 28. August 2010
Teil eines Briefes aus seiner Gefaengniszelle in Landsberg an den Senior der Waffen-SS Paul Hausser vom ehem.Kommandeur Panzerregiment1 der 1.SS-Panzerdivision
Leistandarte SS “Adolf Hitler” Jochen Peiper.(Aus “Der Freiwillige”,Heft9,Sept.1978).
“Lasst uns ihretwegen den Groll begraben,Kameraden.Die Geschichte wird gerechter richten als blindwuetige Zeitgenossen.Die Gefahr ist so drohend und Not so gross,dass niemand sich dem Ruf versagen darf.Vergesst nicht,dass in den Kadern der Waffen-SS die ersten Europaeer gefallen sind,dass die Nachkriegserschlagenen zumeist aus unseren Reihen stammten und nur wegen ihres Glaubens an die Unteilbarkeit des Abendlandes zu Freiwild wurden.Seid dieser Blutzeugen eingedenk.Bleibt nicht auf halben Wege stehen.Der Europagedanke ist das einzige politische Ideal,fuer das zu streiten sich heute noch lohnt.Nie waren wir seinert Verwirklichung naeher.Packt die Luege bei der Gurgel,schlagt der Verleumnung ins Gesicht,helft den Nachbarn und der Kriegerwitwe.Wenn jeder zu sich und den einfachen Werten zurueckfindet,dem Egoismus abschwoert,aus der Armut eine Ethik macht und sich erneut der Gemeinschaft verantwortlich fuehlt,dann kriegen wir auch diesmal den Karren wieder aus dem Dreck,sind die Daemme aufgerichtet,wenn die Sturmflut kommt.
Im Kiege galten unsere stolzen Divisionen als krisenfest.Den Gefaengnisbuetteln aller Laender sind wir durch Standhaftigkeit ein Begriff geworden.Moegen unsere Kinder dereinst von uns sagen koennen,dass wir auch im Unglueck nicht kleiner waren als unser Schicksal,dass wir selbst in der Diaspora den Sauerteig fuer Versoehnung und europaeisches Denken abgaben.Ich gruesse alle,die im Kerker frei geblieben sind”
Jochen Peiper.
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Werner Fischer said on 28. August 2010
Datum des Briefes:Landsberg,15.Oktober 1952.
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Werner Fischer said on 28. August 2010
Soll natuerlich “Leibstandarte” sein!(Alterserscheinungen!)
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nordmann said on 28. August 2010
Die Standhaftigkeit von Jochen Peiper sowohl im Kriege als auch später vorm Siegertribunal, seine Arbeit im HIAG und letztlich sein hinterhältiger Tod durch feige Franzosen sind beispielhaft.Trotz aller Anfeindungen und Verleumdungen aufrecht geblieben und sein Volk liebend wird er an Odins Tafel einen Ehrenplatz im Kreise unserer Helden haben.
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2martinhe said on 29. August 2010
Klapptext “der Malmedyprozess” von Ralf Tielmann:
Die Feststellung des Bundesminister Klein “die Waffen SS” sei eine kämpfende Truppe gewesen und keine Verbrecher, sie hätte geglaubt ihr Vaterland verteidigen zu müssen, führte am 15. Juni 1989 zu einer heftigen Debatte in der 149. Sitzung des deutschen Bundestages. Hierbei wurden der ehemaligen Waffen-SS eine Reihe von Verbrechen angelastet, die nachweisen sollten, daß sie eine “Verbrecher-Horde” und keine im Wehrmachtsverband kämpfende reguläre Truppe gesesen sei.
Mit besonderer Betonung wurde auf das sogenannte “Malmedy-Massaker” hingewiesen, bei dem im Zuge der Ardennenscchlacht im Dezember 1944 gefangene amerikanische Soldaten durch eine Kampfgruppe der 1. SS Kampftruppe erschossen worden sein sollten.
Diese durch nichts bewiesene Anschuldigug war unmittebar nach dem Krieg Anlaß zu inquisitorischen Verhören der beteiligten deutschen Einheiten in deren Verlauf Geständnisse unter Auwendung miggellaterlicher Foltermethoden auf Meineidbasis erpresst wurden.
Die so gewonnenen “Geständnisse” genügten einem amerikanischen Militärgericht, alle Angeklagten, für schuldig zu befinden und zum größten Teil zum Tode bzw. zu lebenslanger Zuchthausstrafe zu verurteilen.
Auf Grundlage u.a. dieser Urteile wurde sodann durch den Internationalen Gerichtshof in Nürnberg 1946 die gesamte Waffen-SS als “Verbrecherische Organisation” eingestuft.
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nordmann said on 29. August 2010
Der Malmedy-Fall wurde speziell Jochen Peiper angelastet da es eine seiner Einheiten betraf die dieses verübt haben sollte, das sich Peiper selber als Kommandant in den vordersten Reihen bei der Ardennenoffensive befand somit mehrere 100 km entfernt interessierte die Ankläger nicht. Nach einer späteren Untersuchung der Urteile und vor allem der durch unmenschliche Folter erpressten Aussagen durch eine US-amerikan. Kommission wurde sämtliche Urteile revidiert oder ganz ausgesetzt.Was heute im Irak als “Versehen” einzelner Gi’s erklärt wird ist gängige Praxis gewesen wenn diesen “Feinde” in die Hände fielen. Das gesamte IMT welches rechtlich schon sehr fragwürdig war zeigt die Brutalität mit der ein geschlagener Feind behandelt wird.Selbst die als “Hauptkriegsverbrecher” Verurteilten wurden noch in den letzten Sekunden vor dem Tod gequält, das Seil wurde nicht gefettet so dass es sich nur langsam zuzog, die Klappenöffnung durch die die Verurteilten stürzten als die Klappe geöffnet wurde war zu klein so dass jeder der Gehängten sich vorher noch mit voller Wucht des freien Falles das Gesicht aufschlug bevor er elendig durch Genickbruch und/oder Erdrosseln starb.
Anderen Gefangenen gerade im Waffen-SS-Prozess wurden neben Verprügeln Fingernägel ausgerissen und Scheinhinrichtungen durchgeführt um sie mürbe zu machen und erpresste Geständnisse zu bekommen, gerade schwarze Gi’s konnten sich kaum beherrschen.Tägliche Demütigungen durch Ganzkörper-Leibesvisitationen, Essensentzug,Abspritzen mit eiskaltem Wasser und folgendem Abdrehen der Heizung usw sind alles Dinge die man heute auch aus dem Irak hört. Diese Brut vergewaltigt die Welt und hält sich selbst für auserwählt, kein Wunder die Nähe zu Israel bei deren Armee auch ständig Fotos und Filme auftauchen wie sie Gefangene Foltern,Kinder erschießen, sich lachend filmen lassen vor gedemütigten Palestinensern. Man kann nur hoffen dass dieser Terror eines Tages auf sie zurück fällt aber dann heulen sie ja wieder wie ungerecht die Welt doch sei.
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