Rolf Winkler: Die Blüte Sachsens

27. August 2010 in Deutschland, Gesellschaft, Multikultur

Rolf Winkler

Herr Innenminister Ulbig,

der von Ihnen in der heutigen Sächsischen Zeitung plazierte Artikel: “Die Blüte Sachsens war stets mit Zuwanderung verbunden” ist eine grobe Irreführung. Es fällt mir schwer, diesen Umstand mit Ihrer Dummheit zu erklären.

Fachkräfte aus Sachsen und der BR Deutschland wandern in Massen aus, weil Arbeitsplätze fehlen, sie mit der Lebensqualität unzufrieden, das politische Klima schal ist, keien Perspektiven sehen, die Bezahlung wegen angeblicher alternativloser Einsparungsnotwendigkeiten in den Betrieben sinkt usw.

So verlassen z.B. unsere Ärzte und Schwestern die BRD in Richtung Skandinavien, Holland, Schweiz, Österreich … Die bei uns jetzt fehlenden Kräfte sollen mit Personal aus Ländern abgedeckt werden, die im Frühstadium einer hochentwickelten Volkswirtschaft und Gesellschaft stehen.

Die “ärztlichen Fachkräften” aus Polen, Rumänien, Jugoslawien kommen nach Deutschland, die Ukrainer gehen nach Polen usw., gleich einer Völkerwanderung.

Das heißt konkret, wir tauschen gut ausgebildete Kräfte gegen weniger gut ausgebildetes “Fachpersonal” — von Mentalität und nationalen Eigenheiten ganz abgesehen — und unsere guten Fachleute wandern aus, weil die Arbeitsbedingungen nach der Privatisierung von Infrastruktur, z.B. der Krankenhäuser immer miserabler werden.

Bisher gut funktionierende gesellschaftliche Strukturen werden zerstört, weil sich der Staat über die angeblich unvermeidliche Privatisierung aus seiner sozialverantwortlichen Aufgaben zurückzieht, und diese der wirtschaftlichen Ausplünderung durch Fremdkapital preisgibt.

Das bisherige staatliche Monopol auf den Gebieten Wohnen, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Gesundheit, Krankenversicherung, Renten, Straßen, Post, Bahn … wird zum Aderlaß durch das Großkapital freigegeben.

Darüber hinaus gibt es die s.g. “Bankprodukte” aus den USA, die unserem Finanzsystem aufgezwungen wurden und die Städte und Gemeinden seit Jahren in die Pleite treiben.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/398#/beitrag/video/1122284/B%C3%BCrgermeister-auf-den-Barrikaden

Hunderte Gemeinden haben in den letzten Jahren erfolglos gegen das Bankprodukt “Zinswetten” vor den Gerichten geklagt. Die Öffentliche Hand hat inzwischen Milliardenbeträge verloren. Hauptakteur war hier die Deutsche Bank unter Josef Ackermann, der in einer öffentlichen TV-Sendung die ungeheuere Dreistigkeit besaß, zu behaupten, er verstünde von Aktiengeschäften nichts!

Hinzu kommen die Cross-Border-Leasing Verträge, die ebenfalls Städte und Gemeinden abgeschlossen haben, ohne diese — meist mehr als 1.000 Seiten in Englisch abgefaßten Verträge — verstanden zu haben. Diese laufen i.d.R über 99 Jahre. Dabei wurden Wohnungen, Schulgebäude, Verkehrsbetriebe, Wasser- und Klärwerke, Straßenbeleuchtung ja fast die ganze Infrastruktur verramscht. Sämtliche Risiken gehen zu lasten der Vertragsnehmer, also der Städte und Kommunen.

Haben Sie eigentlich noch alle Tassen im Schrank?

Ihre Aufgabe, Herr Ulbig, als Innenminister des Landes Sachsen, wäre es, Schaden von Freistaat Sachsen abzuwenden! Dazu gehört auch, die Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften zu verhindern. Sie schadet nicht nur der Wirtschaft, sondern auch den öffentlichen Haushalten.

Sie schaden unserm Land! Mit Ihnen und Ihren multiethnischen Spinnereinen müssen wir aufräumen, und zwar schnell!

“An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.”
Berthold Brecht

Rolf Winkler

PS:
Haben sie schon einmal darüber nachgedacht, daß die ausländischen Fachkräfte für den Aufbau ihres Herkunftslandes fehlen könnten?

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5 responses to Rolf Winkler: Die Blüte Sachsens

  1. Ja, Sie haben Recht- der Politiker-Rotz schadet dem Land. Ich bin sicher, dass Sie dem Innendings nun ins Gewissen geredet haben, es wird sich furchbar schämen und alles wird sich zum Guten ändern. Dann können wir beruhigt in den Sonnenuntergang reiten.
    Solange der “Eliten”-Rotz nicht gewaltsam mit kräftigen Tritten in den Hintern aus unserem Land gejagt wird, ändert sich überhaupt nichts.
    Die Aufgabe von Polizei und Justiz wird von Herrn Winkler total verkannt. Sie besteht nicht darin, den Schaden vom Wirtsvolk abzuhalten, sondern dafür zu sorgen, dass es sich nicht wehrt, die Leute immer schön unten halten. Und ggfs. eine kleine Sudelklage wg. Volksverhetzung, Beleidigung, rassistischer Äusserungen usw. Der wahre Feind und Schädiger des Volkes sind nicht die Musels oder wer gerade als Pösewicht dargestellt wird- der wahre Feind sind die gewählten Volksvertreter, die Legislative, Judenkative und die Exekutive (abgesehen von den Schmierfinken der Qualitätsmedien).

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  2. Dumm sind “unsere” Politiker ganz und gar nicht, mal von einigen Ausnahmen abgesehen. Es ist vielmehr eine äusserst gefährliche Mischung aus Charakterlosigkeit, Verlogenheit, Verachtung des Wirtsvolkes und Machtbesessenheit.

    Es ist ein Alarmsignal, wenn jedes Jahr deutsche Fachkräfte in fünf- oder sechsstelliger Höhe die ehemalige Bildungsnation Deutschland verlassen und wirft ein schlechtes Licht, auf die heutige Bildungsruine Germanistan!

    Nehmen wir mal das Thema “Studium”:

    Was ist das für ein “Schein” Staat, in dem Studiengebühren von rund 500 Euro pro Semester, also einem halben Jahr, erhoben werden? Wirtschaftsverbände fordern bis zu 2500 Euro, was zum Glück noch nicht umgesetzt wurde. Um die Studiengebühren finanzieren zu können, sind viele Studenten gezwungen nebenbei zu arbeiten. Die Politiker begründen die Gebühren mit den immens hohen Kosten und verweisen auf die Schulden der Brd, doch gleichzeitig wird ungefiltert massenhaft ausländisches Präkariat hereingeholt und dieses in unerträglicher Weise hofiert, politisch und medial.

    Was hat die Bologna- Reform, also die Vereinheitlichung der Studienbedingungen in ganz Europa gabracht? Das Diplom und das Magister, was in der ganzen Welt deutsche Markenzeichen waren, sind zugunsten von “Bachelor” und “Master” abgeschaft worden, weil sogenannte deutsche Politiker ihren krankhaften Europafimmel ausleben wollten. Es ist scheinbar egal, ob etwas gut oder schlecht ist, Hauptsache es ist europäisch und nicht deutsch! Das Niveau der neuen Abschlüsse, reicht bei weitem nicht an die ehemaligen Abschlüsse Diplom und Master heran, heutzutage studieren Leute, die vor 30 Jahren nicht einmal die Hauptschule 10. Klasse geschafft hätten. Desweiteren müssen diese ungeeigneten Studenten den Bildungsstoff in kürzerer Zeit erlernen und haben immer weniger Wahlfreiheit in den Studienfächern. Die Studentenproteste in den letzten Monaten sprechen für sich.

    Thema Haupt/ RealSchule:

    Ich denke die Pisa Studie von 2002 spricht für sich, darüber braucht man nicht viele Worte zu verlieren. “Merkwürdigerweise” ist der Bildungsstand höher, wo die Klassen kleiner und der Ausländeranteil geringer ist. Was für ein Zufall!!! Früher hatten die Lehrer einen Bildungsauftrag, heute sind sie froh (vor allem weibliche Lehrkräfte) wenn sie heile nach Hause kommen und sich die obszönen Bemerkungen unserer ausländischen Bereicher und Schätzchen in Grenzen halten.

    Zusammengefasst, tun die politisch Verantwortlichen wirklich alles dafür, das die Bewohner dieses Staatskonstrukts permanent dümmer werden, das ist fast eine mathematische Gewissheit.

    Thema demographischer Wandel:

    Das alles geschieht in Verbindung mit einer relativ niedrigen Geburtenrate der deutschen Bevölkerung, die ja auch “politisch gewollt” war, indem man die Homosexualität und andere Abnormitäten als “Maß aller Dinge” hingestellt hat. Ausserdem sind oft beide Elternteile gezwungen zu arbeiten, um die Familie finanziell über Wasser zu halten, so das der Kinderwunsch auf der Strecke bleibt.

    Nach all ihren Verbrechen und Unterlassungssünden der Vergangenheit, haben diese Viren die Chuzpe (Entschuldigung ein Judenwort) und Unverfrohrenheit die Kinderlosigkeit und den Bildungsnotstand an dem sie selbst mitgewirkt haben und die Abwanderung jetziger Fachkräfte zu beklagen.

    Wir haben keinen Fachkräftemangel, sondern einen Überschuss an charakterlosen, volksfeindlichen Lumpen, die leider Gottes (noch) die Parlamente mit ihrer blossen Anwesenheit verunreinigen!

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  3. >>Fachkräfte aus Sachsen und der BR Deutschland wandern in Massen aus<<

    So ist es. Und was passiert mit den nun leeren Wohnungen ?
    Sinken die Mieten ? NEIN
    Es werden massenweise neue "Bewohner" eingeschleust.
    Offenbar sind intelligente Mitmenschen nicht bereit in die BRD oder EUdssr einzuwandern. Also nimmt man eben was man kriegen kann.
    Oui bono (Wem nützt es)?

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  4. Kleiner Nachtrag, aber nicht zum Thema:

    Heute vor genau vier Jahren starb der parlamentarische Geschäftsführer der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag, Uwe Leichsenring. Ich selber bin kein NPD-Mitglied, doch hat natürlich auch mich sein viel zu früher Tod betroffen gemacht. Er war ein begabter Redner und Analytiker, der einen “guten Draht” zu den Bürgern Sachsens besass.

    Ob sein Ableben ein Unfall war, oder ob er “gehaidert”, oder “gebarschelt” wurde, das will ich mal anderen überlassen. Wie schnell doch vier Jahre vergehen…

    Ruhe in Frieden, Uwe Leichsenring!!!

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  5. Fakten sind Fakten, der Mann hat recht was Zuwanderung aus den “niederen Landen” betrifft.
    Gemeinsam mit den Sachsen hat sich die niederländische Kolonisation ausgebreitet und die Auswirkungen waren unermesslich. Den Deichbau und die Kunst der Entwässerung haben wir eingefuhrt und selber Hand angelegt weite Sump- und Moorgebiete in Kultur zu bringen, zum Teil sogar zu den fruchtbarsten Gegenden Deutschlands (Goldene Aue)zu gestalten. Auf dem Gebiete der Industrie ist die Tuchbereitung von Flandern aus in Deutschland eingeführt worden. An der Etstehung der auf Kolonialboden erwachsenen mittelniederdeutschen Literatuur und Sprache haben wir einen starken Anteil. So konnte des Tierepos Reineke Vos das in Flandern entstand in Deutschland überhaupt heimisch und volkstümlich ohne Spur von Fremdheid werden.
    Lange haben sich Sitten und Gebräuche der Einwanderer aus den “niederen Landen” erhalten. Der flämische Rechtsbrauch des Botding bestand 1747 noch in Werben und Seehausen. In der Goldene Aue sind Rechtsätze flämischen ehelichen Güter- und Erbrecht erst 1850 aufgehoben worden. In Bitterfeld hat sich bis 1873 eine “Fläminger-Sociatät” erhalten, welche Gemeinschaftsbesitz, die ‘Flämingshufe’ und ein ‘Flämingsholz’ besass.
    Vielleicht hat Herr Ulbig dieser Blüte Sachsen, sowie wir, auf der Schule gelernt

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