Befehl von oben – Israelischer Ministerpräsident zum Thema Ahmedinedschad
30. April 2006 in Deutschland, Iran, Zionismus
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Dass der iranische Staatspräsident Mahmud Ahemdinedschad eventuell zur Fußball Weltmeisterschaft nach Deutschland kommen könnte, scheint sich langsam aber sicher auch bis ins „gelobte Land“ herumgesprochen zu haben. So wetterte der israelische Minitserpräsident Ehud Olmert in der seinem Volk eigenen Art. Was im Endeffekt nichts anders als ein Wink mit dem Zaunpfahl an Bundeskanzlerin Angela Merkel ist: „Kanzlerin Angela Merkel hat mich und mein Land außerordentlich beeindruckt. Wenn sie nun darüber entscheiden soll, bin ich mir fast sicher, daß Frau Merkel den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad nicht als Gast Deutschlands zur Fußball-WM einladen wird.“ Wer sich also einmal zum Bückling macht, von dem wird dies auch in Zukunft erwartet, aber bei Frau Merkel muss Olmert sich dabei keine Sorgen machen, tritt sie doch schon bald in Washington beim alljährlichen Kongress des American Jewish Commitee auf (siehe auch: Treffen des American Jewish Commitee in Washington D.C.).
Doch auch die Fußballanhänger in den Stadien werden von Olmert schonmal vorsorglich auf Linientreue gebracht: „Ich bin überzeugt, daß der Geist einer Weltmeisterschaft, der Geist der Spiele, ganz und gar im Gegensatz zu dem steht, was Ahmadinedschad vertritt und darstellt. Deshalb hoffe ich, daß – wenn er denn nach Deutschland kommt, um ein Spiel zu sehen – ihm dann die Fans im Stadion einen passenden Empfang bereiten, so daß er sich schleunigst wieder in den Iran zurückzieht.“ Da kann man eigentlich nur hoffen, dass dem deutschen Volk endlich mal wieder ein Rückgrat wächst, um dem iranischen Präsidenten einen würdigen Empfang zu bieten. So mag man zwar mit ihm nicht immer einer Meinung sein, aber jemanden schlecht zu behandeln, nur weil er eine andere Meinung vertritt, zeichnet zwar die brD aus, aber sicherlich nicht uns Deutsche.


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