Rolf Josef Eibicht: Werden wir von Demokratieverfälschern regiert?

Rolf Josef Eibicht

Demokratieerneuerung kontra Mitte-Links-Parteienoligarchie / Mitte-Links-Demokratur

Die Politik ist das Schicksal, sie prägt unser aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit.
Eine auch brauchbare politische Ordnung, ein brauchbarer politischer Systemtypus, hat gleichermaßen und gleichgewichtig den Dienst an der politischen Freiheit des Einzelnen als auch den Dienst am Allgemeinwohl, am Großen und Ganzen, zum Inhalt. Diese bedingen sich auch einander.

Eine auch brauchbare und sozial-verantwortbare Politik hat drei Fragen miteinander unauflöslich zu verketten und danach zu handeln: Die demokratische Frage, die soziale Frage und die national-kulturelle Frage.

Wie ist die Lage? Wir haben eine grundsolide Verfassung, aber wir haben keine politische Freiheit!

Warum? Es klafft ein Abgrund zwischen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit. Die politische Ordnung in unserer Nachkriegsrepublik ist eine Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, eine Mitte-Links-Demokratur. (Stichwort: historical and political correctness, etc.pp und etc.pp….)

Hier bedarf es unabdingbar einer Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung.

Was heißt Mitte-Links-Parteinoligarchie durch Demokratieverfälschung?
Die skrupellose Herrschaft von nur zwei politischen Strömungen, die der “Mitte” und die der “Linken”. Beide in Kumpanei und Spießgesellenschaft zum gemeinsamen Machterhalt. Mit gemeinsamer Mitte-Links-Herrschaftsideologie. Mit gemeinsamer “Interpretation der Geschichte”, mit einer gemeinsamen vielfach völlig einseitig und falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung.

Resultat: Eine ganze (!) politische Strömung, nämlich die des internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus, des Nationalkonservatismus, des Wertekonservatismus, des dritten Lagers in unserer Republik mit ad hoc 20 und mehr Prozent Rückhalt in der Bevölkerung, also die internalisiert demokratische und seriöse deutsche Rechte wird ausgegrenzt und unterdrückt, stigmatisiert und verfemt.

Ein verheerender Zwiespalt klafft zwischen Verfassungstheorie und Verfassungspraxis, zwischen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit. Wir haben eine Mitte-Links-Demokratur trotz einer soliden Verfassung!!

Durch wen? Durch die herrschende politische Klasse. Und die von ihr inszenierte, instrumentalisierte und funktionalisierte herrschende (massen)mediale, kulturelle und religiöse Klasse. Eine ganze politische Strömung kann am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß nicht teilnehmen. Jedoch ein freiheitlicher politischer Meinungs- und Willensbildungsprozeß ist für die Demokratie erst konstitutiv. Für eine auch wirklich funktionierende Demokratie.

Nochmals: Wir bedürfen zu einer auch brauchbaren und sozial-verantwortbaren Ordnungsgestaltung dringend der Demokratieerneuerung, der Demokratievervollkommnung. Eine auch wirklich funktionierende Demokratie, und dies auch für alle in unserem Lande vorhandenen politischen Strömungen, muß erst noch geschaffen werden.

Nicht die Demokratie ist der Fehler, die verfälschte Demokratie ist der Fehler!

Rolf Josef Eibicht, MA
München, den 1. Dezember 2010

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33 Kommentare zu “Rolf Josef Eibicht: Werden wir von Demokratieverfälschern regiert?”

  1. CarlosSchneider sagt:

    Von welcher “grundsoliden Verfassung” sprechen Sie, Herr Eibicht? Wir haben ein Grundgesetz, welches aufgrund einer Anweisung der Alliierten durch den von besagten Alliierten einberufenen parlamentarischen Rat ausgearbeitet und nach Korrektur durch die Alliierten in Kraft gesetzt wurde für den deutschen Teilbereich Bundesrepublik, nicht mehr und nicht weniger. Auf eine vom deutschen Volk in Selbstbestimmung für Deutschland als Ganzes verabschiedete Verfassung warten wir immer noch.

    Und welche Demokratie möchten Sie erneuern? Die Demokratie, die genau diese Verfassung bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag verschleppt bzw. verhindert? Glauben Sie allen Ernstes wirklich, daß die von Ihnen ganz richtig beschriebene Mitte/Links-Scheindemokratie bei einem Mitte/Links/Ultralinks-Wähleranteil von mehr als 50% sich verändern läßt? Eine demokratische Veränderung der – nebst Abstimmung über die – Demokratie?

    Die Demokratie ist so tot wie nur irgendwas, leider. Sie war eine tolle Idee, aber machte ihre Rechnung ohne den Wirt. Und der Wirt heißt “Mensch” mit all seiner Gier nach Macht und Geld sowie seiner unerschöpflichen Fähigkeit, alles, aber auch wirklich alles zu seinem finanziellen Vorteil zu zerreden. Mit seinem Größenwahn, sich für “auserwählt” zu halten. Sie ist die stärkste Waffe der Abzocker geworden, denn während die “Demokraten” noch diskutieren, ziehen die Haie die Beute bereits für sich an Land.

    Ich zitiere Benjamin Franklin:
    Demokratie bedeutet, daß zwei Wölfe und ein Lamm über ihr Mittagessen abstimmen.

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  2. [...] den Beitrag weiterlesen: Der Nonkonformist | Blog | Rolf Josef Eibicht: Werden wir von … Tags:systemtypus, einzelnen, ein-brauchbarer, ganzen, anordnung, als-auch, Freiheit, Allgemein, [...]

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  3. Rolf Josef Eibicht sagt:

    Werter Herr Carlos Schneider!

    I. Sie haben Unrecht in grundsätzlicher Hinsicht:

    Die deutsche Rechte setzt seit Jahrzehhten ihren politischen Rohstoff immer nur um und um und um. Sie berührt dabei nicht einmal einen Bruchteil des eigenen Potentials. Würde sie es anders machen, so hätte die herrschende politische Klasse ein enormes Problem. Folglich ist eine Reformation unabdingbar. Politisch statt unpolitisch, produktiv statt kontraproduktiv!
    Nach der jeweiligen Bundestagswahl, einige Tage später, tritt der Bundeswahlleiter vor die Presse und verkündet die Ergebnisse. Letztlich kommt er dann immer wieder zu der folgenden Aussage: “Meine Damen und Herren, ich komme nun zu den Ergebnissen der Splittergruppierungen….”. Nein, jahrzehntelang nur Splittergruppierung und Subkultur ist nahezu eine Versündigung am deutschen Volk.

    II. Sie haben Unrecht in sachlicher Hinsicht:

    Hier empfehle ich beispielsmassig (weil in der Wiedergabe für hier zu umfangreich) meine beiden Beiträge:

    1. >>60 Jahre solides Grundgesetz (GG) – 40 Jahre politische Unfreiheit und Unterdrückung des Nationalpatriotismus

    Wir werden von Demokratieverfälschern, die mit der Verfassung Schindluder treiben, regiert!

    (Zur politischen Unfreiheit und Unterdrückung der deutschen Rechten, Anmerkungen zur Lage der authentischen deutschen Rechten und zur beispielsweisen Falschbehauptung: “Wir haben keine Verfassung.”) <>Zum 9. November endlich die Frage nach der Funktionsfähigkeit unserer Demokratie stellen!
    Soziale Pluralität als Grundelement einer freiheitlichen Gesellschaft:
    Pluralismus und Pluralismuskritik
    Zur Parteiendemokratie gibt es keine brauchbare Alternative!<<
    unter:
    http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?q=zum_november_endlich_frage_nach_funktionsfaehigkeit_unserer_teil_ii-tauschen_suchen_und&action=ubb_show&entryid=1108612454&mainid=1108612454&threadid=2&USER=user_72993
    MfG
    RJE

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  4. CarlosSchneider sagt:

    Ich möchte jedem interessierten Leser empfehlen, sich die zitierten Texte von Herrn Eibicht durchzulesen (sofern nicht bereits bekannt) und zu einem eigenen Schluß zu kommen.

    Für mich persönlich, werter Herr Eibicht, sind es Propagandatexte, ich zitiere aus Ihrem 1. Teil des 1. Links, “der authentischen oder >echten< Rechten" in Deutschland. Finden Sie das nicht etwas anmaßend? Wir Anders(rechts)denkenden haben also keine Ahnung, aber die "authentische oder Rechte” hat die Weisheit mit Löffeln gefuttert? Hinsichtlich Ihrer Argumentation bzgl. der vorherrschenden “Mitte-Links-Demokratur” reiche ich Ihnen gern die Hand, aber Ihr übertriebenes, geradezu einhämmerndes Hohelied auf unsere Verfassung ist mir eher suspekt und wenig überzeugend. Ein Dogma? Um in den Bundestag einzuziehen sicherlich. Mich verführt Ihre Argumentation eher dazu, der bestehenden CDU-CSU-SPD-FDP-Grüne-Linke-Parteiendiktatur dann auch noch die NPD/DVU hinzuzufügen. Ich habe an meinem obigen Kommentar nichts zu berichtigen.
    Mit patriotischem Gruß

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  5. Der Irmine sagt:

    Wir haben eine Verfassung? Welche meint denn der Herr Eibicht, die von 1871, oder 1919 (welche durch Siegermächte beeinflußt wurde)? Fest steht, das Firmenprojekt BRD, unter Fremdherrschaft in der Besatzungszeit hat keine Verfassung! Es handelt sich noch nicht einmal um ein staatliches Gebilde- eine große Illusion mit dem restdeutschem Volk als Protagonisten (unter dieser Zwangsherrschaft zum Tode durch Entrechtung und Vermischung mit artfremden Rassen verurteilt).

    Nun gut, es ist schwer Realitätsverweigeren etwas zu zeigen, wovon sie nichts wissen wollen.

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  6. Eugen sagt:

    Stimmt, “Der Irmine”, Realitätsverweigerer ist es schwer, etwas zu zeigen. Einfach deshalb, weil sie “glauben”, daß sie sich solange betrügen liessen. Diese Menschen wollen nicht wissen, obwohl ihnen die “Gewählten” es sogar deutlich sagen:

    http://www.youtube.com/watch?v=KsEHnMMKfLU

    http://www.youtube.com/watch?v=ANz6DXT6KE4

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  7. @ Der Irmine

    Sie fragen nach der Verfassung. Und werfen Realitätsverweigerung vor. In der Tat, es gibt kein richtiges Leben im falschen.

    Wir haben genau so gut eine Verfassung, wie wir den Kölner Dom, den Kölner Karneval und Tante Käthe (Rudi Völler) haben, wie wir hier in München auch schöne Münchnerinen haben, und auch die Schwiegermütter, die wir jedoch nicht so sehr verurteilen sollten, weil: wo kämen sonst die ganzen schönen Mädchen her. (Ich stand da immer zu sehr mit meiner Schwiegermutter auf Kriegsfuß.)

    Aber im Ernst, wie lange wollen wir uns noch von der herrschenden politischen Klasse des linksliberalen Antifaschismus (auch der herrschenden massenmedialen, kulturellen und christlich-religiösen Klasse) in die Sozialunwirksamkeit befördern lassen? Und dies auch mit struktureller Gewalt (Johann Galtung) – die Verfemung und Ausgrenzung einer ganzen (!) politischen Strömung die sich auch als sozial verantwortbar erweist. Und mit einer Mitte-Links-Demokratur, trotz einer grundsoliden Verfassung? Und, und, und. Und dies schon seit Jahrzehnten. Wie lange noch? Weitere 5 Jahrzehnte?

    Und ist die Schuld der Erfolglosigkeit immer nur bei anderen zu suchen, und nicht auch bei uns selbst, als selbstverschuldet und hausgemacht, in unserer eigenen unbedarften geistigen Gemengelage der Erfolglosigkeit? (Was sich einmal verschlissen hat, dies bleibt verschlissen.)
    Seien wir nicht immer nur unpolitisch und kontraproduktiv.

    Seitdem der Mensch besteht, ist es ihm noch nie gelungen, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.

    Und weiterhin im Ernst, lieber Kamerad oder Kameradin, wie kann man ohne eine Verfassung, ohne eine eine verbindliche Grundordnung, ein Volk von 80 Millionen regieren. Ein Volk welches die Zentralmacht in Europa ist? Trotz allem noch ein großes Volk ist, welches wieder einmal sprechen wird.

    Daß, was der Bundeswahlleiter alle 4 Jahre als Splittergruppierung bezeichnet (“Ich komme nun zu den Splittergruppierungen…”), ist überweigend Splittergruppierung aus eigener Schuld. Die höchste Richterin, die Geschichte, die das Auge der Warhheit ist, wird gerade die Nationalen einmal schuldig sprechen, weil sie nichts erreicht haben. Eine Neuorientierung ist unabdingbar.

    Ich weise hier nur auf den größten Fehler hin: Das falsche Feindbild. Man ist in der Erfolglosigkeit weil man das falsche Feindbild hat!! Es kann nur ein Feindbild geben: Der Feind steht im Innern!! Aber wo sucht man ihn: außen. Schon seit Jahrzehnten. Darin liegt die Selbstruinierung und Erfolglosigkeit. Natürlich vor allem und absolut primär an der Programmatik, es ist alles eine Frage der Programmatik, sie ist das A und O. Die deutsche Rechte hat Zukunft, aber mit der richtigen Programmatik.

    Und dies, daß der politische Feind nur im Innern steht und stehen kann, braucht auch hier nicht weiter erklärt zu werden. Man versteht schon was ich meine.

    Nun ist es so, bei der Antwort an Kamerad Carlos Schneider habe ich sehr wohl Probleme bei gewissen Lesern vorausgesehen und habe 2 Beiträge und zwei Weltnetzverweise angegeben. Oberhalb steht nur der erste Beitrag angegeben und die zweite Weltnetzverbindung wiedergegeben. Also der wichtigere Beitrag mit einem falschen Verweis. Aber die erste Weltnetzverbindung ist die Wesentlichere gewesen, die ganz genau herausarbeitet, warum wir von einer Verfassung ausgehen MÜSSEN, wenn wir nicht mit dem Klammerbeutel gepudert sein wollen. (Wie wir auch vom Kölner Dom, dem DGB, der Postbank etc. pp ausgehen, weil wir keine geistigen Dünnbrettbohrer sein wollen, nicht daran glauben, daß man in der Antarktis Ananas züchten oder in Würzburg Schneebälle rösten kann .

    Und nun liefere ich hier nochmals die richtige Weltnetzkennung, wo ich ihre obigen Bedenken und Fragen alle im Text klar abgehandelt habe. In der Hoffnung, es möge wiedergegeben werden.

    Titel des Beitrages: >>60 Jahre solides Grundgesetz (GG) – 40 Jahre politische Unfreiheit und Unterdrückung des Nationalpatriotismus
    Wir werden von Demokratieverfälschern, die mit der Verfassung Schindluder treiben, regiert!

    (Zur politischen Unfreiheit und Unterdrückung der deutschen Rechten, Anmerkungen zur Lage der authentischen deutschen Rechten und zur beispielsweisen Falschbehauptung: “Wir haben keine Verfassung.”)

    Diesen Beitrag finden Sie auf der folgenden 1A Weltnetzseite (8. Beitrag von oben):
    http://www.wno.org/newpages/hist02.html

    MfG
    RJE

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  8. Der Irmine sagt:

    @ Rolf Josef Eibicht:
    Das kann nicht Ihr Ernst sein, Sie vergleichen “Pudding mit Fensterkitt” in Ihrer Darstellung der politischen Gegebenheiten.
    Es gibt nur eine Realität, die Tatsache- die Wahrheit! Kein Gefälsche einer gierigen Truppe, deren Lügengebäude bei genauerer Untersuchung einbricht. Und deshalb wird hier verboten, bestraft und sogar gemordet! Bitte, prüfen Sie selber nach ob das GG (das Besatzerdiktat zur Verwaltung) noch Wirkung (nach der Streichung des Art. 23) hat und ob wir unter dem Besatzerrecht uns momentan immer noch beugen (das zum Quatsch: innerer Feind oder Gegner).
    Sie schreiben schön viel Text, leider mit dem Inhalt der geistigen Umerziehung der Systemlinge dieser Lügenfirma BRD.

    Bitte, versuchen Sie mal alles was Sie über diese BRD zu wissen glauben zu vergessen. Versuchen Sie mal einen gewissen Gedankenstrag zu knüpfen. Fangen Sie mit dem Jahr 1492 an, denken mal kurz über den Verlauf des amerikanischen Bürgerkrieges, finden zufällig heraus, daß der Engländer und “Amerikaner” den 1.- und 2. Weltkrieg als zweiten dreißigjährigen Krieg betiteln (in Letzteren befinden wir uns noch, im Waffenstillstand) und über “Zufälle” im Zusammenhang der Hochfinanz. Unter dem Strich haben Sie den wahren Gegner!

    Wer an Demokratie glaubt, der ist naiv, zum scheitern verurteilt und hat aus 1848 nichts gelernt!

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  9. Magna Germania sagt:

    Eibicht 6 (meine den Bericht, nicht die Benotung):
    Zitat:
    “Seitdem der Mensch besteht, ist es ihm noch nie gelungen, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen.”

    Das ist richtig, Sie stecken da eben auch mittendrin.

    Noch Zitat:
    “Und weiterhin im Ernst, lieber Kamerad oder Kameradin, wie kann man ohne eine Verfassung, ohne eine eine verbindliche Grundordnung, ein Volk von 80 Millionen regieren. Ein Volk welches die Zentralmacht in Europa ist? ”

    Brauche ich zum Autofahren einen “gültigen” Papierzettel oder nur ein Fahrzeug oder etwa beides ??

    Was hat man denn mit Ihnen gemacht – ziehen Sie sich am besten erstmal diese lächerliche Systemuniform wie oben auf dem Bild aus :-(

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  10. CarlosSchneider sagt:

    @ Rolf Josef Eibicht:

    Werter Herr Eibicht,
    ich denke, wir sind in unserer grundsätzlichen Auffassung über die mehr als unerquickliche Situation in Deutschland nicht weit voneinander entfernt. Ausgenommen Ihre Auffassung zu unserem GG als solide Verfassung für Deutschland will ich Ihrer sonstigen Argumentation in Ihrem letzten Kommentar gern folgen. Auch ich denke, das die Uneinigkeit innerhalb der Rechten das vorrangige Problem darstellt. Der Bewegung, zu der ich auch die Nationale, Reichs- und Wahrheitsbewegung zähle, fehlt der nötige Biß sowie die erforderliche Durchschlagskraft, um die Bevölkerung in ihrer Gesamtheit zu sensibilisieren. Wäre das auf demokratischem Wege erreichbar, so erfüllte sich ein Wunsch vieler Mitbürger, insbesondere der Mitbürger, die keine politische Heimat mehr haben. Wenn ich sage, die Demokratie ist tot, so spreche ich von dem verratenen Ideal, der Demokratur, wie Sie sie nennen, welche uns heutzutage fast die Luft zum Atmen nimmt.

    Bauchschmerzen bereitet mir aber die folgende Situationsbetrachtung, bitte korrigieren Sie mich, wenn ich Sie falsch interpretiere.

    Ihrer Aussage nach haben wir Deutschen eine solide Verfassung durch das Grundgesetz erhalten, welches Sie als eine der besten, wenn nicht gar die beste, Verfassung der Welt einordnen (nachzulesen in dem von Ihnen verlinkten Beitrag). Diese Position als solche einmal akzeptiert eröffnet sich dadurch der normale politische Weg durch die Parlamente, vor allem in den Augen der Wähler, so hoffen Sie, mit dem Fokus auf eine Regierungsbeteiligung, ja in einer nicht näher definierten Zukunft vielleicht sogar eine Regierungsdominanz. Das ist soweit nachvollziehbar und absolut ehrbar.

    Zum Thema deutsche Verfassung schreibt der anerkannte Staatsrechtler und Universitätsprofessor Hans Herbert von Arnim in seinem Buch “Die Deutschlandakte” (ISBN 978-3-570-01024-2) im Jahr 2008 – Zitat:
    Die viel beschworene Volkssouveränität, die die Basis unseres ganzen demokratischen Staatsaufbaus darstellt, ist bei genauem Hinsehen nichts weiter als eine Fiktion. Weder beruht das Grundgesetz von 1949 auf Entscheidungen des Volkes, noch hat das deutsche Volk heute über die europäische Verfassung (die nun nicht mehr so heißen darf) mit zu entscheiden – und über Erweiterungen der EU schon garnicht.
    Volkssouveränität bedeutet: Die Schaffung der Verfassung als politisch-rechtlicher Grundlage eines Gemeinwesens ist Sache des Volkes. – Zitatende

    Im weiteren zitiert er Carlo Schmidt und fährt dann fort – Zitat:
    Selten war ein Volk so sehr von der Gestaltung “seiner” Verfassung ausgeschlossen wie das deutsche. Zwar behauptet die Präambel des Grundgesetzes das Gegenteil: “Das deutsche Volk” habe sich “kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz” gegeben, und Art. 20 postuliert, “alle Staatsgewalt” gehe “vom Volke aus”. Die herrschende deutsche Verfassungslehre nimmt – staatstragend, wie sie ist – die vollmundigen Sätze für die Wirklichkeit und schließt daraus, die Organe der Gesetzgebung, der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit seien schon dadurch demokratisch legitimiert, dass das Grundgesetz sie nennt. Doch die ganze Konstruktion steht auf tönernen Füßen, weil die genannten Sätze schlichtes Wunschdenken sind. In Wahrheit fehlt dem Grundgesetz selbst die demokratische Legitimation. Die sogenannte bundesdeutsche Volkssouveränität ist ein ideologisch verbrämtes Traumgebilde.
    Zitatende

    Ich vertrete exakt diese Position, weil sie für mich nachvollziehbar ist und ich den Autor für absolut glaubwürdig halte. Nun einmal unterstellt, Prof. von Arnim liegt richtig mit seiner Interpretation, müßte eine politische Partei, die Ihre These vertritt, zwangsläufig gegenüber dem Wähler in einen Konflikt geraten. Denn einerseits wird die Wählerschaft (da ist einfach zu viel Informationsdefizit) mehrheitlich, getrieben von den Hetzmedien, jeder Partei eine Absage erteilen, die “unsere Verfassung” in Frage stellt, erst recht, wenn den Führungsköpfen dieser Partei das nötige Charisma fehlen sollte. Also ist doch diese Partei andererseits geradezu gezwungen, dem Volk die Verfassungstreue per ständiger Betonung des Anerkenntnisses des Grundgesetzes als deutsche Verfassung vorzuführen, um genug Wählerstimmen zum Knacken der 5%-Hürde zu erhaschen. Und sollte die Strategie tatsächlich aufgehen, was erzählt diese Partei später dem Volk? Von Arnim und all die Anderen hatten recht, wir haben uns leider geirrt, nun machen wir aber eine Verfassung? Das Volk ist doch schon jahrzehntelang genug belogen worden, sollten wir nicht endlich mal mit dem Lügen, auch wenn es Notlügen sein sollten, aufhören?

    Verstehen Sie mich bitte richtig, ich will Sie nicht angreifen. Die Frage jedoch, ob wir eine Verfassung haben oder nicht, halte ich für so elementar, daß jede Strategie, die sich nicht vorher der Klärung dieser Frage mit allem ‘wenn und aber’ exakt auseinandersetzt, zum Scheitern verurteilt ist und die Zersplitterung innerhalb der patriotischen Bewegung nur weiter vorantreibt.

    Mir ist dieses Thema deshalb so wichtig, weil ich einfach nicht mehr ertragen kann, was hier um uns herum passiert, weil ich einen Anfang suche, um den Faden mit Gleichgesinnten aufzunehmen und weiter zu entwickeln. Deshalb übertrage ich diesen Kommentar auch in das Mitgliederforum Politik in der Hoffnung auf eine lebhafte Diskussion, zu der ich alle Mitglieder, zu denen Sie ja ebenfalls gehören, bitten möchte. Warum nicht hier? Wäre doch sicherlich auch für Nichtmitglieder interessant.

    Ich möchte die Diskussion hier keineswegs abwürgen, nur verschwinden erfahrungsgemäß die Kommentare schnell aus dem Blickfeld, wenn mehrere neue Beiträge zeitnah eingestellt werden. Im Forum bleibt der Strang aber ohne langes Suchen sichtbar. Oder, werte Schriftleitung, gäbe es eine Alternative?

    Mit patriotischem Gruß

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  11. Nordmann sagt:

    Es wäre sicher jedem von uns lieber eine Änderung in diesem Lande könne einfach mit genügend Wählerstimmen an irgend einem kommenden Wahltag in was weiß ich wieviel Jahren vollzogen werden, man müsse nur genügend Information an den bisher noch unmündigen Bürger herantragen….usw. In meinen Augen ist dieses eine Hoffnung auf etwas was nie eintreten wird denn 1. werden alle Wege zum Souverän oder der größte Teil davon versperrt und durch ausgesuchte Fehlberichterstattung gefüllt (Lügen, Denunziation,Verleumdung bis hin zu Mord), das Motto “den Rechten kein Podium geben” wird komplett verwirklicht und vielerorten noch übertroffen (Hotelverbote usw); 2. selbst wenn es in diesem Lande einmal im sozialen Bereich so brodeln sollte dass man sich an unsere Themen erinnert und diese überhaupt noch verstehen kann glaubt wirklich jemand das hassende Ausland sieht tatenlos zu wie ein Deutschland erwacht? Ein Pole namens Lech Walesa sagte bereits bei der Teilwiedervereinigung “…Ich schrecke selbst nicht vor einer Erklärung zurück, die mich in Deutschland unpopulär macht. Wenn die Deutschen erneut Europa in der einen oder anderen Art destabilisieren, sollte man nicht mehr zu einer Aufteilung Zuflucht nehmen, sondern dieses Land einfach von der Landkarte ausradieren. Der Osten und der Westen besitzen die notwendigen fortgeschrittenen Technologien, um diesen Urteilsspruch durchzuführen…” 07.April 1990….
    Die Weltbeherrscher die uns seit Jahrzehnten im Fron haben, uns zu willigen Sklaven oder Milchkühen verdammt haben werden uns nie freiwillig einen eigenen Weg gehen lassen…es sei denn man zwingt sie dazu und das garantiert nicht mit ein paar lächerlichen Wählerstimmen. Die hätten nie im Leben Skrupel evtl. kleine Revolten im Stil von Stuttgart 21 o.ä. mit einem Einmarsch oder einfach nur Mobilisierung der hier noch immer stationierten Truppen abzuwürgen, selbst die Bundeswehr hat mittlerweile Mandat erhalten auch im Inland bei Unruhen eingesetzt werden zu dürfen.
    Kurzum auch wenn wir alle lieber friedlich eine Erneuerung anstreben wird es ohne Kampf nur den Untergang unseres Volkes und unserer Kultur geben, das steht für mich fest wie das Amen in der Kirche.
    Alle Absichten dieses widernatürliche Konstrukt der Sieger von 45, diese Pseudo-Demokratie zu verbessern sind einfach nur Augenwischerei. Diese Demokratie wie sie sich nennt und das wissen wir doch alle ist nichts weiter als die freundlich lächelnde Fratze der Vernichtung, Ausbeutung des deutschen Volkes und mit dieser EU und den Zahlungspflichten geht das alles noch besser und schneller von statten.
    Das wir hier keine Verfassung besitzen, dass die BRD kein Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs ist (wohl aber dessen Schulden zu zahlen gezwungen wird-seine Besitzansprüche aber tunlichst unerwähnt lässt) und all das mehr ist doch nur der krampfhafte Versuch doch noch etwas zu erhaltendes an diesem System zu finden. Weg damit, je schneller umso besser !!!

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  12. Allgemeine Bemerkung

    Liebe Kameraden,

    wir haben vielfach mehr Gemeinsames als Trennendes. Gar keine Frage. Bevor da von mir geantwortet wird, auf diverse Einträge, am Wochenende, muß etwas über den Ablauf einer sinnvollen Diskussion oder Kommunikation gesagt werden. Sonst hat das Ganze noch nicht einmal einen sittlichen Nährwert außerhalb von Subkultur und Milieu der jahrzehntelangen Erfolglosigkeit.
    Denjenigen, die hier argumentativ antworten, werde ich noch rückantworten. Diejenigen, die nur zu diskreditieren versuchen, ohne jede Argumentation, also ohne ein Minimum an Kommunikationsqualität, denen antwortet man möglichst generell nicht. Denn vor allem ist doch absolut klar, daß gerade von denen, die nicht bereit sind, sachlich zu argumentieren, niemals irgendeine Verbesserung ausgehen kann. Weil die Politik PRIMÄR ein geistiger Prozeß ist. Politik ist das Schicksal, sie prägt unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit. Wer nicht qualifiziert zu argumentieren in der Lage ist, der kann keine Antwort erwaren. Es muß schon einigermaßen Kommunikationssauberkeit vorhanden sein: MAN BRINGT ARGUMENTE DES ANDERSDENKENDEN UND KONTERT MIT GEGENARGUMENTEN. So läuft das. Den Andersdenkenden nur mit den eigenen unbegründeten, weil nicht mit Argumenten untermauerten Sozialphilosophien anzufallen, dies bringt nichts.
    Es muß also in jedem Fall ein Minimum von Kommunikationswahrheit, -klarheit, -gerechtigkeit, sauberkeit und -fairneß, besonders auch Anständigkeit im Umgang untereinander, an den Tag gelegt werden.
    MfG
    RJE

    PS
    Den Fundamentaloppositionellen und Überdrehern, Überspannern, rufe ich jetzt schon einmal zu: bitte Tassen im Schrank lassen, gewisse Dinge viel, viel niedriger hängen, den Ball flacher halten. Selbst ein nationalrevolutionärer Akt fällt nicht einfach nur so vom Himmel!

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  13. Der Irmine sagt:

    @ Rolf Josef Eibicht:
    Jawoll, immer ein seichtes Blabla auf den Lippen, das ist der Bundesbürger! Alles andere ist dann fundamental, extrem und völlig bekloppt. Herr Eibricht, Sie machen dem Bundesbürger alle Ehre, meine Güte- alle Achtung!
    Wenn Sie auch nur annähernd eine kunstruktive Auseinandersetung und Kummunikation wollten, so hätten Sie sich mal objektiv informiert, was es nun mit dem GG in der Firma BRD auf sich hat. Im Gegenteil, Sie wollen Anderen einen Stuß (jüdisch für Unsinn) beibringen, Sie trinken auch noch von dem Kakao durch den man uns Deutsche zieht. Ich bin mit solchen selbstgerechten “Demokraten” fertig.

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  14. Magna Germania sagt:

    R.J.Eib in Bericht 11:
    Zitat:
    “Den Fundamentaloppositionellen und Überdrehern, Überspannern, rufe ich jetzt schon einmal zu: bitte Tassen im Schrank lassen, gewisse Dinge viel, viel niedriger hängen, den Ball flacher halten.”

    Und wenn das Ziel, die Deutschen ausgerottet zu haben erreicht ist, gibt´s das Volk nicht mehr.

    Mir scheint, Sie sind hier im falschen Forum gelandet.
    Das heißt natürlich nicht, daß Sie nicht weiter”argumentieren” sollen – Sinn macht das jedoch nicht.

    Zum schöngeistigen Gequatsche fehlt uns leider die Zeit.
    Zudem kann ich in ihren Artikeln ohnehin kaum Inhalt erkennen, auf den Sie ja so viel Wert zu legen vorgeben.

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  15. Flandria sagt:

    @ Rolf Josef Eibicht:

    Man kann doch Warnehmen dass heute die Konsequenz der Demokratie auf des wissenschaftlichen, kulturellen, rechtlichen und sozial-praktischen sehr traurige folgen hat für das Fortbestehen und Gedeihen der Gesellschaft.
    Unsere Staten stehen nicht mehr wehrhaft und selbstbewusst da und bereiten den Bürgern kein von der Fremde unabhänginges Dasein.
    Was wir erleben ist der hochmütigen Bevormundung und Pöbeltyrannie, wobei nur die ganz dumme glücklich sind. Regieren über Menschen ist nur auf der Granitbasis eines Prinzips möglich. Die Aristokratin, Mutter Natur, hat nirgends dem Stärkeren das Schwächer zum Opfer gebracht. Weil sie auch noch eine gute Buchhalterin ist wird sie, für das Verhalten der Demokratie, die Rechnung vorführen.

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  16. @ in Anonymität mit (13.) Magna Germania:

    Nun, wer hier im falschen Forum gelandet ist, dies sollten Sie doch gefälligst dem geneigten Leser überlassen, dem man schon lange kein X für ein U mehr vormachen kann, der keine Gouvernante und keinen Oberlehrer braucht. Auch wird dem Forumsleiter die Kommunikationsqualität ein Anliegen sein müssen. Es muß schon mit den Argumenten und Gegenargumenten stimmen. Alles andere ist nur ERBAULICH, wie Fundamentalopposition ohne Argumentation, nur mit Postulat.
    Und generell, eine neue Leserbrille kann ich Ihnen freilich nicht zuschicken, auch kann ich nicht für Ihre Leseschwäche zuständig sein.
    MfG
    RJE

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  17. Nonkonformer Publizist sagt:

    Der Konflikt zwischen der Auffassung v. Carlos Schneider mit den
    absolut zustimmungswürdigen Ansichten v. Carlo Schmid bzw. Hans-Herbert v. Arnim zur desolaten Lage unser angeblichen Volkssouveränität und der legalistischen Ansicht v. Rolf-Josef Eibicht scheint unauflösbar! Seht ihr denn nicht, daß RJE nur aus
    Opportunismus an seiner Sicht der Dinge festhält, um nicht wieder
    ausgegrenzt zu werden! Ich kann mir nicht vorstellen, daß er
    inerlich davon überzeugt ist, er möchte vielmehr von der Öffentlichkeit ernst bzw. wahrgenommen werden, nicht als
    “Rechtsextremist” ausgegrenzt werden!
    Leider wird dies aber auch nicht gelingen, die Angst der Verbrecher
    vor der Wahrheit bzw. davor, daß die Öffentlichkeit endlich ein=
    mal kapiert, wie entsetzlich sie von Politik u. Medien aufs Gröbste
    getäuscht u. belogen wurde und weiter wird ist so groß, daß auch
    dieses “legale” Vorbringen dieser unterdrückten Fakten v. RJE
    diese Politkriminellen nicht positiv stimmt, auch RJE wird ignoriert und tabuisiert wie alle anderen Überbringer dieser Fakten auch, leider!

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  18. Der Irmine sagt:

    @ Nonkonformer Publizist:
    Man kann es drehen und wenden wie man möchte, Wahrheit bleibt Wahrheit, da braucht man keine Toleranz und kein “feines Gerede” drum herum, es zählen einfach nur Fakten. Wer auf Dogmen beharrt, der isoliert sich selber oder die- /derjenige sollte der Gruppe beiwohnen welche auch an solche Dogmen GLAUBT (aber Glaube ist nicht Wissen).

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  19. @ Nonkonformer Publizist Zu 15. Dezember 2010

    Kamerad!

    Ich bin nicht Schmid und nicht v. Arnim, die ihre Verdienste haben und Respekt verdienen. Ich gehe darüber hinaus. Ich bin legal, legal auf die grundsolide Verfassung bezogen (aus Überzeugung und als unverzichtbares Strategieelement), weil es so schnell zu unserem heutigen Systemtypus keine brauchbare Alternative IM GRUNDSÄTZLICHEN geben kann, keine Freiheit ohne Institutionen, ohne etwa den Parlamentarismus, weil sich ein Volk nicht selbst regieren kann, da kann man sich auf den Kopf stellen.
    Über >2000die Sache des Volkes>Werden wir von Demokratieverfälschern regiert<>Demokratur und Totalverzicht<< zu beachten!
    MfG
    RJE

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  20. Magna Germania sagt:

    Aus Bericht 18 (Zitate in ” “Zeichen):

    “………weil es so schnell zu unserem heutigen Systemtypus keine brauchbare Alternative IM GRUNDSÄTZLICHEN geben kann, …”

    Wenn alle so denken würden wie Sie mag das stimmen – tun sie aber zum Glück (noch) nicht.

    “…keine Freiheit ohne Institutionen, ….”

    Das widerspricht sich in sich schon oder in orwellschen Neusprech, dem Sie leider bereits massiv auf den Leim gegangen sind:

    Sklaverei ist Freiheit
    Krieg ist Frieden
    Hass ist Liebe
    Totalüberwachung ist Sicherheit

    Haben wir ja alles längst schon.

    “….ohne etwa den Parlamentarismus, weil sich ein Volk nicht selbst regieren kann, …..”

    Kein Volk oder Mensch bräuchte jemals eine “Regierung” oder Obrigkeit.

    Bei Ihnen allerdings………..aber lassen wir das einfach gut sein.
    ;-)

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  21. Flandria sagt:

    @ Rolf Jolsef Eibicht:
    Keine Freiheit ohne Institutionen, ohne etwa den Parlamentarismus, weil sich ein Volk nicht selbst regieren kann.
    Alternativ!!!
    In 1931 gründete der Flame Joris van Severen den ‘Verbond van Dietsche National Solidaristen’ (Verdinaso).
    Die Prinzipen waren antidemokratisch, solidaristisch und grossniederlandisch mit antibelgischen Einstellung.
    Van Severen erklärt:
    ‘die höschste Machtträger ist der Mann, der wirklich regiert. Seine Macht kommt nicht von den Älteren, seine Macht kommt von oben, wo alle Macht herkommt. Und unter steht das Volk, geordenet in seinen Staaten (Gilde) hierarchisch mit ihm verbunden.’
    Kurz: der Führer in seinen Rate, das Volk in seinen Staaten.
    Beim Einmarsch der Wehrmacht in Belgien, liess die (demokratische) belgische Regierung alle potentiellen Kollaborateure verhaften.
    Joris van Severen würde nach Abbeville (Frankreich) gebracht und dort ohne Gerichtsverhandlung am 20. Mai von betrunkene Soldaten erschossen.

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  22. @ (anonymer) Nonkonformer Publizist (Ein Wopertinger und Fripon?) / Beitrag vom 15. 12.10

    Nochmals, weil es oberhalb technisch nicht ganz ankam.
    Der Opportunismusvorwurf ist nun nicht nur das Letzte vom Letzten, sondern das
    Hinter(N)letzte, zumal aus der Anonymität heraus. Es ist ein Schuß in den Ofen, ein Rohrkrepierer.
    Es ist glasklar und eiskalt eben kein Opportunismus, sich auf keinen Fall dorthin zu stellen (eine Frage wie es eben geht oder eben nicht gehen kann), wo die einschlägig bekannten Erfolglosspezialisten seit Jahrzehnten schon keinen neuen politischen Rohstoff berühren, den alten nur immer wieder um-, und um-, und umsetzen oder umgraben, und dadurch seit Jahrzehnten nur einen Bruchteil des eigenen Potentials tangieren. Und dies nicht ohne Grund! Würden sie es anders machen, hätte die herrschende politische Klasse ein enormes Problem. (Was sie ohnehin bekommen wird.)
    In der Neuformation, im Neuangriff, in der Reformation liegt dieses: in hoc signo vinces!

    Meine Strategie (enorme Anklickerzahlen an diversen Stellen) ist das Gegenteil von Opportunismus, trifft unendlich mehr. (Zudem mit offenem Visier.)
    Aber vielleicht muß man aus der feigen Anonymität heraus grundlos ANFALLEN und schäbig Opportunismus vorwerfen, um die eigene Profilneurose als echte Sumpfblüte gewisser Erfolglosorientierung (wo brachial-ideologisch die Sicherungen reihenweise durchknallen), um des egoman-läppischen Persönlichkeitsfetischimus willen, unter Beweis zu stellen.

    MfG
    RJE

    PS

    Und nochmals: Sinnvolle und weitertragende und vor allem saubere Kommunikation geht ganz anders: man präsentiert das

    Argument des Andersdenkenden und setzt dann die Gegenargumentation drauf (audiator et altera pars). So wird ein Schuh draus!
    Die 1A Weltnetzseite >>Der Nonkonformist<< hat Forumsteilnehmer der unpolitischen und kontraproduktiven Disziplilosigkeit eigentlich nicht verdient.

    PS/PS

    KAMERADEN!
    Ich verstehe Euch sehr wohl, in unserem jahrzehntelangem Geschlagensein, und ich bin immer nur ein Teil von Euch, mehr bin ich nicht, gar keine Frage, aber wir müßen langsam an den Punkt gelangen, wo wir nicht immer wieder in die aufgeklappten offenen Messer unserer politischen Feinde rennen und uns auch noch zusätzlich untereinander selbst zerstückeln.
    Ich wünsche allen aufrichtigen und ehrlichen nationalen Kameraden ein schönes Wochenende und frohe bevorstehende Festtage. Dies gilt auch für den mit schwerem Gesichtverlust entgleisten @ Nonformist Publizist in seiner Schmalhans-Schmalspur-Analyse, im Leeeeeeeer-Lauf-Niveau von BK. Dr. Dr. hc. Angela Merkel, mit ihrem unentwegten Nationalmasochismus und rasdendem Schuldkult. Einige meiner Beiträge zur Abhandlung einiger ihrer Reden, auch zu Sarrazin vor einem Jahr schon, findet man unter: http://www.wno.org
    Last nun least, und für heute: Dringende Literaturempfehlung zum Unbestechlichen, incorruptible, plus eloquent par excellence, nur 124 Seiten, TB: Georges Labica: Robespierre – Eine Politik der Philosophie, Argument-Verlag, Hamburg 1994, ISBN 3-88619-221-0. // Auf das wir nicht immer nur in der eigenen Soße braten. Und auch einmal wieder wie Donnerhall öffentlichkeitswirksam Zeichen setzen können. Und dann kommt es letztlich darauf an: "… wer den letzten Haken austeilt". (Und dies wird man ja wohl noch sagen dürfen.)
    Und eines noch:
    "Wie kommen die Erschöpften dazu,
    die Gesetze und Werte zu machen?
    Wie kommen die an die Macht,
    die die Letzten sind?"
    Friedrich Nietzsche

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  23. Magna Germania sagt:

    Sie Kollege Autor Eibicht sind mir offenkundig tatsächlich zu intelligent.

    Wenn Ihre Sachlichkeit bedeutet zu behaupten – Zitat:

    “…keine Freiheit ohne Institutionen, ….”

    und gleichzeitig zitieren Sie Friedrich Nietzsche, dann bleibe ich gern weiterhin fürchterlich unsachlich.

    Nietzsche zitiere ich übrigens auch gern:

    “Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden…” aus Götzendämmerung

    Nun krümmen Sie sich mal noch ein bißchen bei Ihrer “Demokratieerneuerung”.

    Beeilen Sie sich aber, denn Ihre Frage, ob wir von D-Verfälschern regiert werden kann (noch) einfach beantwortet werden:

    Wir werden überhaupt nicht regiert, sondern besessen, gesteuert und meistens noch vor Ablauf des eigentlichen “Verfallsdatum” entsorgt.

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  24. nordmann sagt:

    @ Rolf Josef Eibicht:
    Ich verfolge diese ” Herumeierei” nun schon ein paar Tage und hatte bislang immer nur die Hoffnung ich überlese einen Ihrer hellen Gedanken und kapiere deshalb nichts. Mittlerweile habe ich mir mal die Mühe gemacht Ihre verlinkten Passagen durchzulesen und wenn das hier schon grenzwertig unter Nationalen war so übertreffen diese Texte jegliches Gemeinsame. Sie schreiben tatsächlich solch Sätze wie :
    “…Von einem Engländer, nämlich Winston Churchill, stammt der Ausspruch: “Die Demokratie ist das schlechteste aller Systeme – mit Ausnahme aller anderen.” Folglich werden wir an unserer grundsoliden Verfassung, wie das Grundgesetz sie darstellt, eine der besten Verfassungen der Welt, festhalten. Damit wir nicht noch zusätzlich vom Regen in die Traufe kommen….”

    “…Zur Demokratie, so wie sie von unserer grundsoliden Verfassung, dem Grundgesetz, vorgegeben ist, basierend auf einer mehr als 2000-jährigen christlich-abendländischen Entwicklung der politischen Philosophie und Geistesgeschichte…;
    [Unsere Verfassungsgeber im Parlamentarischen Rat hätten sich ohnehin an 1848/1849 und 1919 orientiert, und taten dies 1949 auch! Da brauchten wir keine Alliierten Oktroyierungen, die wir auch nicht akzeptierten – vor allem unser größter Staatsmann (nicht nur Politiker!) in der bisherigen Nachkriegsrepublik nicht: Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer. Folglich wurden wir auch bei der Verfassungsgebung nicht fremdbestimmt…..Ergo: Es war 1949 eine deutsche Verfassungsneuschöpfung, und nochmals großer bleibender Dank hierfür an die deutschen Mütter und Väter des Grundgesetzes. ”

    “…Und diese Demokratie hat im 20. Jahrhundert zwei Systeme des Totalitarismus zur Strecke gebracht. Wer wollte dies bestreiten!…” (Anm.: ICH)

    “…Die Alternativlosigkeit der Demokratie zeigt sich vor allem auch an der Qualität des Pluralismus, der sozialen Pluralität als Grundelement (des freiheitlichen Meinungs- und Willensbildungsprozesses als die Demokratie erst konstituierend), neben den tragenden Grundelementen der freiheitlich repräsentativ-parlamentarischen sowie rechts- und sozialstaatlichen Gesellschaftsordnung (Gemeinschaftsordnung). Zu diesem Grundelement von zentraler Bedeutung, dem Pluralismus, gibt es ebenfalls, zumindest zurzeit und in unserer derzeitigen historischen Entwicklung, keine Alternative. Die Alternative wäre ja die staatlich verordnete, nur durch Unterdrückung zu erreichende Homogenität….”

    usw

    Ihre ganzen Texte zeigen eigentlich wo Sie geistig noch stehen, daran zu glauben Demokratie wäre die einzige wahre Gesellschaftsordnung (Demokratie funktioniert nur wenn es einem Land sehr gut geht und daraus erwächst dann der Verfall eben dieses Landes sobald die Demokratie die Ratten, Haie und Hyänen füttert und nicht mehr bekämpft, dann fressen sich die Parasiten, Seuchlinge,Profitgeier und wie man sie alle noch nennen will durch den Volkskörper und vergiften ihn).
    Sie erwecken den Eindruck dass bei Ihnen der alliierte Kontrollrat mit all seinen Direktiven “gute Arbeit” geleistet hat, Sie lieben das Halsband und kläffen für Leckerlies….
    Adenauer als den “größten Staatsmann den dieses Land hatte” zu bezeichnen zeigt nicht nur wie wenig Sie über diesen Rheinländer wissen, seine Funktion im Förderalismus, der wollte anfangs noch nicht einmal zu Deutschland zugehörig sein (inkl. “seines” Rheinlandes) sondern auch wie bundesbürgerisch erzogen Sie sind. Sie brauchen nicht immer und immer wieder in unserem Lager auf Verständnis für derlei verbogene Argumente, ach was sage ich Argumente liefern Sie ja gar keine sondern nur dressierte Phrasen, zu suchen. Sie haben mit mir überhaupt nichts gemeinsam.
    All Ihre Sätze sind nur ein “Gesülze” ohne Inhalt. Sie mahnen Fairniss an im Diskurs, wollen Argumente gegen Argumente stellen, bringen aber keine sondern reihen nur Sätze aneinander.
    Ich bin durch mit Ihnen, wahrscheinlich ist das Ihre psycholog.Aufarbeitung des Alleinsein.
    Kurzer Tipp, es gibt Foren wo Sie mit Ihren Thesen Applaus erhalten jedoch sind die im anderen polit. Lager……..

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Daumen hoch 4 Daumen runter 8

  25. Flandria sagt:

    @ Rolf Josef Eibicht:
    durch den Einbruch welscher Elemente sagen wir in Flandern seit Jahrhunderten “wat wals is, vals is” (Was welsch ist, falsch ist). Der ‘Unbestechlichen’ Robespierre, bestätigt diese Wahrheit.
    Er war gegen der Todesstrafe, deswegen war die Guillotine ihm so lieb.
    Er war weder Monarchist noch Republikaner, deswegen ist er Republikaner geworden.
    Er sagte: der Gemeinwille hat immer Recht, darum hat er der Terror so geliebt.

    Was ein marxistische Filosof wie der Labica zu sagen hat, wissen wir schon, wir mussen es nicht aufs neu lesen. Zu langweilig.

    Und eines noch: soll es nicht last but not least sein, statt last nun least???

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Daumen hoch 3 Daumen runter 5

  26. Bernd Spier sagt:

    Wie muß man wohl geartet sein, wie etwa der auftretende “Nordmann”, ein anderer mit “Magna Germania”, wenn man Kritik und pure Schmähkritik nur hinter einem Pseudonym, mit geschlossenem Visier vorbringen kann. Und der Leser erkennt ad hoc, von solchen kann keine Erneuerung ausgehen, im Gegenteil. Wo es schon an Charakter fehlt, dort ist nichts zu erreichen. Mit solchen Leuten ist auch keine Rechte der Zukunft aufzubauen, sie sind deren unablässiger Verhinderer. Man sollte grundsätzlich nicht auf anonyme Schwachmaten antworten.
    Bernd Spier

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  27. CarlosSchneider sagte: Zu 13. Dezember 2010

    @ Kamerad Schneider

    Werter Kamerad Schneider, Sie haben zum 13. Dezember 2010 einen 1A KONSTRUKTIVEN Beitrag gebracht, den ich erst heute, wegen anderen politischer Projekte, zur Kenntnis nehmen konnte. Ich hätte früher antworten müssen. Zum Schluß werden Sie sehen, wir stimmen grundsätzlich überein, wie sie auch feststellen. (Und nur eine solche Kommunikation macht uns heller sehend – ohne in den Keller brachial-ideologischer und fundamentaloppositioneller Blindgänger und Nieten gehen zu müssen, nur weil die kühn behaupten, nur dort sei es heller.) Sie haben ja auch Ihren Satz “Die Demokratie ist so tot wie nur irgendwas” (CarlosSchneider sagte: Zu 02. Dezember 2010 ) relativiert, in eine richtige Beziehung gebracht. Zur eigentlichen Antwort will ich jedoch grundsätzlich vorausschicken:
    1. Wenn nicht Demokratie, was denn sonst? Dann muß man dazu Aussagen machen können, Argumentationen liefern können. Es ist gnadenlos schlicht, etwas für tot zu erklären ohne eine brauchbare Alternative zu präsentieren. (Was sie ja nach ihrer weiteren Stellungnahme auch treffende modifiziert haben.) Was als brauchbar erkennbar ist. Vom Grundsätzlichen her. Jede Auseinandersetzung mit dem Politischen ist primär ein geistiger Akt und beginnt im Kopf. (Man kann jahrzehntelang die Leute in eine falsche Richtung marschieren lassen, und immer noch.) Jede Auseinandersetzung mit dem Politischen muß eine Ordnungsvorstellung präsentieren oder in sich tragen – und dann auch massenwirksam umzusetzen sein. (Und im Grunde sehen sie dies genau so. Die Verfassung steht bei ihnen primär. In dieser oder in jener Hinsicht.) Den Systemtypus. Die Art und Weise des Regierungssystems. Man kennt diese Staatsformen, die Modelle politischer Ordnung von der Antike bis zur Gegenwart. Wenn nicht, dann sollte man sich das aneignen.
    Aber die Systemtypen der wirklichen politischen Freiheit, auch (und immer in eins: weil das eine aus dem anderen fließt) für das Große und Ganze, wachsen nicht auf den Bäumen – sie haben einen langen Entwicklungsprozeß. (Stichwort Hegel: “Dort reitet der Weltgeist zu Pferd.” Napoleon I. nach der Schlacht bei Jena unten an seinem Fenster vorbeireitend. – Und den letztlichen Systemumbruch hatte er richtig erkannt.) Zum heutigen Systemtypus oder Regierungsform, aus unserem Verfassungsinhalt fließend, hat zu seiner Entwicklung über 2000 Jahre gebraucht. (Wenn ich von unserer soliden Verfassung spreche, so meine ich damit DIE VERFASSUNGSINHALTE.)

    2. Demokratie wie sie brauchbar und alternativlos ist, beschreibt Art. 20 unserer Verfassung (GG), er liefert in nuce eine Zusammenfassung: “(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.”
    Die FdGO, die freiheitlich-demokratische Grundordnung (Art. 10, 11. 18, 21, 87a Abs. 4, 91 GG) beschrieb das Bundesverfassungsgericht (BverfG) 1952 wie folgt: “So lässt sich die freiheitliche demokratische Grundordnung als eine Ordnung bestimmen, die unter Ausschluss jeglicher Gewalt- und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind mindestens zu rechnen: die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition.”
    4. DASS WIR DENNOCH KEINE funktionierende Demokratie haben, weil wir eben trennen müssen zwischen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit, habe ich dargelegt u. a. in den Beiträgen: Werden wir von Demokratieverfälschern regiert? (Wir werden! – Von diesen Herren der herrschenden politischen Klasse, mit ihren feinen Instinkten für ideelle und materielle Werte. FÜR DIE DIE REPUBLIK NUR EIN BEUTESTÜCK IST, BAR JEDER POLITISCHEN TUGEND. Nun – leichtes Zähneklappern, ob man dies noch sagen darf – sonst möge man nur kommen? Der Unbestechliche: “…was kann man einem Mann vorwerfen, der im Recht ist und für seine Vaterland zu sterben weiß?” Oder: “Le seul tournant du juste, a son heure derniere / Et le seul dont alors je serai dechire / C´est de voir, en mourant, la pale et sombre envie / Distiller sur mon fron l´opprobre et l´infamie, / De mourir pour le peuple et d´en etre abhorre.” – Oevre I, 246) und >Demokratur und Totalverzicht.60 Jahre solides Grundgesetz (GG) – 40 Jahre politische Unfreiheit für den NationalpatriotismusMENSCH< ….". In der Tat: Alle Politik läßt sich letztlich auf das Menschenbild reduzieren. Jedoch: Der Mensch ist nicht dem Menschen ein Wolf (homo homini lupus), der Mensch ist nicht dem Menschen ein Gott (homo homini deus), der Mensch ist dem Menschen ein Mensch (homo homini hominem).
    7. Das in unserer Verfassung (GG) zum Ausdruck gebrachte demokratische System (nochmals: es geht mir um den Inhalt der Verfassung) ist seinen geistigen und politisch-historischen Ursprüngen nach nicht das Ergebnis eines einzigen theoretischen Entwurfs oder eines singulären Ereignisses. Ideen von Plato und Aristoteles, Polybios und Cicero, Thomas von Aquin, John Locke und Thomas Hobbes, Jean Jaques Rousseau, Maximilien Robespierre, der Unbestechliche und Montesquieu, Harrington, Hamilton und Jefferson, Kant, Hegel, Marx (Zitat Marx: In Deutschland geschieht leider erst immer nur dann etwas, "wenn der gallische Hahn kräht.") haben sie ebenso wie andere große Namen geprägt. Das in der Verfassung (GG) dargelegte demokratische System ist auch nicht ein purer Willkürakt der Alliierten gegenüber den Besiegten von 1945 gewesen, es entspricht deutscher Verfassungstradition. (Die Beschreibung von Willkür ist falsch, wir hatten wirklich eine totale Niederlage erlitten, dies ist Faktum. Jedoch ist auch klar, eine ganze Nation kann nicht befreit, sondern immer nur besiegt werden. Gar keine Frage. Und da ist rechts neben mir doch keine Wand aus Kautschuk.)
    8. Wir können es uns nicht malen, auch die Schwächen des Grundsätzlichen erkenne ich: Die Demokratie ist eine coincidentia oppositorum, ein Zusammenfall von prinzipiellen und systemimmanenten Widersprüchen und von konkreten Widersprüchen. Ich nenne hier die prinzipiellen Widersprüche. Etwa 1. die Gegensätze von Individual- und Sozialexistenz, 2. von Freiheit und Gleichheit, 3. Freiheit und Selbsterhaltung, 4. Wahrheit und Relativität, 5. Freiheit und staatlichem Machtanspruch, 6. Effizienz und Ineffizienz, 7. direkter und repräsentativer Demokratie, 8. Menschenwürde und politischer Korruption. Aber dies kann nicht die Entscheidung zum Grundsätzlichen zerstören. Politik hat eine unabdingbare Dreieinheit zu sein: Die Verkettung von demokratischer, sozialer und nationaler Frage.
    9. Ich bleibe dabei: "Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – mit Ausnahme aller anderen." Aber, wie beenden wir unsere Demokratieverfälschung, wie beenden wir unsere Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz einer soliden Verfassung? Wie beenden wir unsere Mitte-Links-Demokratur? Wie beenden wir die real existierende Linksrepublik? Wie beenden wir die real existierende Gesinnungsdiktatur? Wie beenden wir die Verfassungsverfälschung durch Ausgrenzung einer ganzen (!) politischen Strömung, nämlich der des auch internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus (weil nur hier soziale Verantwortung sein kann), des dritten Lagers in unserer Republik?
    Das Ende kann entweder durch das Zurückgeworfensein im Kampf um die demokratische Freiheit erfolgen oder durch einen nationalrevolutionären Akt. Aber jeder nationalrevolutionäre Akt kann nur getragen sein von einer Ordnungsvorstellung die auch wirkliche politische Freiheit für den Einzelnen und gleichrangig im Dienst am Allgemeinwohl besteht. Aber diese grundsätzlichen Maximen können nur diejenigen sein, wie sie in der Verfassung festgelegt sind, weil es dazu keine brauchbaren Alternativen, bislang erdachte brauchbare Alternativen gibt. Wer eine andere Verfassung will, der hat dies zu begründen. Wer eine andere Republik ohne diese Verfassungsinhalte will, den lehne ich ab. Der hat zu argumentieren. Pure Aversion gegen Demokratie hilft da nicht weiter – und dann bei Krethi und Plethi ganz einfach nur pure Aversion gegen den Autoren. Man kann kein Volk aus puren brachial-ideologischen Ideen oder Verblendungen regieren, die letztlich bar jeder sozialen Verantwortung sind. Ultra-rechts-rechtsaußen vermag nichts, wenn es nicht den Kern der Wesentlichkeit voll zum Ausdruck bringt, für die individuelle politische Freiheit UND für das Große und Ganze. In der Demut auch vor den Erarbeitungen von politischen Philosophen von mehr als 2000 Jahren abendländischer Geschichte. Politik beginnt nicht, wenn es einzelnen Kondottierri (wonach sich die Zeiger der Uhren, oder die politische Kompaßnadel letztlich bestimmt nicht ausrichten werden!), ob mit kleinkariertem Hütchen oder ohne, sie sitzen letztlich nur am vergänglichen relativen Drücker, gelingt, Tausende oder Abertausende in der Splittergruppierung, in der Subkultur oder im Milieu zu organisieren (reine Pyrrhussiege – das Ankommen nicht in Mitteldeutschland sondern in den alten Bundesländern läßt erst beginnen), wenn es UM MILLIONEN Bürgerinnen und Bürger geht. Nur durch die Anhängerschaft von Millionen kann man die Dinge bewegen! Aber dies fällt nicht vom Himmel, diese Millionen wollen wirkliche Perspektiven, nicht ein Vorwärts in die Rückgangsgesellschaft. Niemand dreht die Zeiger der Uhren zurück. Geschichte ist natürlich auch ein Erkenntnisprozeß. Politik ist primär ein geistiger Akt, im Kopf beginnt die wirkliche Veränderung.
    ………
    Fortsetzung, Teil II, siehe unterhalb.

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  28. Antwort an Carlos Schneider, Teil II:
    =========================
    …….

    Schneider schreibt: “… Und der Wirt heißt “Mensch” mit all seiner Gier nach Macht und Geld sowie seiner unerschöpflichen Fähigkeit, alles, aber auch wirklich alles zu seinem finanziellen Vorteil zu zerreden. Mit seinem Größenwahn, sich für “auserwählt” zu halten. Sie ist die stärkste Waffe der Abzocker geworden, denn während die “Demokraten” noch diskutieren, ziehen die Haie die Beute bereits für sich an Land.” Auch ich leide daran. In der Tat, eine VERFÄLSCHTE Demokratie (und würde eine Demokratie mit Beteiligung aller auch vorhandenen politischen Strömungen existieren wäre dies nicht so!) kann nur ein Werk des Satans sein, hinterfotziger noch als so manche Diktatur.
    Und wir leben, wie dargelegt, in einer verfälschten Demokratie, einer Mitte-Links-Demokratur. Und diese Mitte-Links-Demokratur ist der Terror gegen die politische Freiheit unseres Volkes, Stichwort: Soziale und politische Zweidrittelgesellschaft. Ist die Gutmenschen-Tyrannei. Aber wir müssen das Grundsätzliche von den Auswirkungen trennen. Es ist nicht die “Idee der Demokratie” wie Sie es nennen, die versagt, es sind die Demokratieverfälscher, die diese Idee bis zum Terror hin um der eigenen Machtbehauptung willen verfälschen. Wie auch nicht die Politik als solche schmutzig ist, es sind die politischen Verfälscher die die Politik beschmutzen, sie zu einem schmutzigen Geschäft machen. Die Politik als solches ist kein schmutziges Geschäft. Weil die Politik das Schicksal ist, sie prägt unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit. Erst die Verfälschung des Grundsätzlichen bringt diese diabolischen Auswirkungen zu Tage. Und erst die Rückkehr zum Grundsätzlichen wird den Strick für die Auswirkungen liefern, die ohne mehrheitlichen Konsens des Volkes, ohne Berücksichtigung der Sache des Volkes, zustande kamen und kommen. Meines Erachtens stehen wir in einer Zeit wie vor 1789. Es wird eine neue, eine ergänzende Aufklärung geben müssen, ergänzt durch das Nationale, welches das eigentlich Humane ist, die Nation als tragende Form zu würdigen wissend, die Unantastbarkeit der Geschichte eines Volkes, die Existenz eines Volkes nur in relativ ethnischer Homogenität, das Multi-Kulti-TuttiFrutti-Vielvölkergulasch zurückweisend, als größte Gefahr der Vermischung der Völker im 21. Jahrhundert. Zum Schaden aller Völker gleichermaßen.
    Ohne politische Tugend ist das Ganze weder sozial noch republikanisch. (Und republikanisch ist ein Synonym für demokratisch.)

    ============

    CarlosSchneider sagte: Zu 13. Dezember 2010
    “Werter Herr Eibicht,
    ich denke, wir sind in unserer grundsätzlichen Auffassung über die mehr als unerquickliche Situation in Deutschland nicht weit voneinander entfernt. …”
    “Unerquicklich”? Die Situation ist mehr und mehr unerträglich. Immer weniger und weniger hinnehmbar. Dies muß erst noch geschrieben werden, mit welcher Brutalität man den Andersdenkenden in dieser feinen Republik durch Gutmenschenterror, alles Verräterische Leerstellen, systematisch fertig macht, eine ganze (!) politische Strömung ausgrenzt, stigmatisiert, verfemt, gettoisiert, in Acht und Bann setzt, ächtet, drangsaliert, schickaniert, mit “DDR-Verhältnissen” (Henryk M. Broder), wie jüngst Dr. Thilo Sarrazin, den Andersdenkenden bekämpft, der aus der Mitte-Links-Herrschaftsideologie hinausragt. (Obwohl bei ihm fehlte, daß, wenn man von Integration redet, man von Ausländerrückführung nicht schweigen darf. Stichwort: Ethnopluralismus) Tausend und Abertausende bis in die nackte Existenz zugrunde bringt. Wir werden von Demokratieverfälschern regiert, in dieser real existierenden Mitte-Links-Demokratur!)
    “AUSGENOMMEN Ihre Auffassung zu unserem GG als solide Verfassung für Deutschland will ich Ihrer sonstigen Argumentation in Ihrem letzten Kommentar gern folgen.”
    Lieber Herr Schneider, mit Freude zur Kenntnis genommen! Und zu diesem “ausgenommen Ihre Auffassung zu unserem GG” habe ich den obigen Vorspann gebracht.
    “Auch ich denke, das die Uneinigkeit innerhalb der Rechten das vorrangige Problem darstellt.”
    Bitte, nicht die Uneinigkeit in der Vielfalt der Heerhaufen als solche. Nicht in der Vielfalt. Sondern die Uneinigkeit in der allein richtigen Programmatik zum in hoc signo vinces. Nur die verdient Beachtung, und auch nur die kann weiter helfen, diejenigen, die die richtige Programmatik in sich tragen. Dort wo keine Einheit in sachlicher Hinsicht hergestellt werden kann ist, dort ist sie auch nicht wünschbar. (Auch dies wird funktionalisiert und instrumentalisiert werden, um es vom Halse zu bekommen. Es geht immer um das Große und Ganze.) Aber die Programmatikeinstellung ist das Ganze. Mit denen, die noch glauben, man könnte in der Antarktis Ananas züchten oder sonst generell Schneebälle rösten, und somit auch in der Politik nach Gutdünken herumfuhrwerken, wie es einem gerade in den Sinn kommt, ohne Rücksicht, Hauptsache der eigene brachial-ideologische Extremismus und Verblendung greift, mit diesen auf keinen Fall. Das Unpolitische und Kontraproduktive muß der Verachtung anheimfallen, bis die Disziplin wieder einkehrt. [In der Nachkriegsrepublik hat mir nur von rechts nur einer imponiert. Und dies war Adolf von Thadden, dessen Parteigänger und Mitglied ich auch war. Dies war selbst bis BK Dr. Adenauer vorgedrungen, der sich nicht scheute zu Thadden darzulegen: "Dat es ene jode Mann, der hät nur dat falsche Parteibuch in de Täsch." Niemand nach Thadden hatte einen größeren Erfolg. Schon Telefonate mit ihm waren ein Genuß. Was für eine verrückte Welt, was ist aus der Disziplin selbst in den Reihen der Rechten geworden. Ergo: Politisch und nicht unpolitisch, produktiv und nicht kontraproduktiv. Literaturempfehlung zu Adolf von Thadden: Adolf von Thadden, Die verfemte Rechte - Deutschland-, Europa- und Weltpolitik in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus der Sicht von Rechts, Preußisch Oldendorf 1984, ISBN 3-87725-111/0. - Und Thadden kämpfte gegen das Kontraproduktive auch in den eigenen Reihen.] Sie sind mitunter wie Mühlsteine am Hals.

    “Der Bewegung, zu der ich auch die Nationale, Reichs- und Wahrheitsbewegung zähle, FEHLT DER NÖTIGE BISS SOWIE DIE ERFORDERLICHE DURCHSCHLAGSKRAFT, UM DIE BEVÖLKERUNG IN IHRER GESAMTHEIT ZU SENSIBILISIEREN.”
    Absolut richtig: „… der nötige Biss sowie die erforderliche Durchschlagskraft“, Jahrzehnt um Jahrzehnt. Leider, so ist es! (Was eine Führungsfrage ist.) Aber wir brauchen die Einheit in der Programmatik, in der politischen Positionierung. Die gleichzeitig auch die Trennung und die Ausgrenzung darstellen muß. (In Chiffre: “… und sie kamen weinend zu mir und sagten damals noch Chef oder sie sagten ….., warum müssen wir denn jetzt gehen … wir waren doch von Anfang an……..? Antwort: Nun, weil ich dem Großen und Ganzen verpflichtet bin.” Es geht nur so, anders geht es nicht. Wenn Millionen und Abermillionen an der Mitte-Links-Demokratur leiden, so kann es letztlich nicht an ein paar undisziplinierten Parteihanseln scheitern. Dann hat man doch schon die Pflicht zu erkennen, und es auch durchzusetzen, komme, was da wolle, wo dieses in hoc signo vinces liegt. Und was ihm schadet, dem Erfolg, aber viel wichtiger noch: der Sache.
    “Wäre das auf demokratischem Wege erreichbar, so erfüllte sich ein Wunsch vieler Mitbürger, insbesondere der Mitbürger, die keine politische Heimat mehr haben.”
    In der Tat, so ist es, ich bin seit 30 Jahren, mit Ausnahme 1998, Nichtwähler, auf allen Ebenen. (Oh Gott, da wird man nun aufjaulen, aber dies geht mir hier am nicht Genannten vorbei.) Die größte Partei ist die Partei der Nichtwähler. Und dann erst die schweigende Mehrheit im Volk. Zudem: Wählen kommt von auswählen. Ich persönlich kann nur das auswählen, womit ich mich auch voll identifizieren kann. Und ich schreibe nur, um das Bewußtsein im Großen und Ganzen zu veränden, damit auch ich wieder wählen kann. Aber, es werden diese Möglichkeiten kommen. Dies wird gar nicht mehr so lange dauern. Dieses Leiden an der Mitte-Links-Demokratur muß doch einmal ein Ende haben.
    “Wenn ich sage, die Demokratie ist tot, so spreche ich von dem verratenen Ideal, der Demokratur, wie Sie sie nennen, welche uns heutzutage fast die Luft zum Atmen nimmt.”
    In der Tat, “ein verratenes Ideal”, besser: ein skrupellos verhundstes, ein verfälschtes Ideal. Dies muß korrigiert werden, komme was da wolle. Deshalb: “Wir warten, und ich warte darauf, daß sich die Menschen vereinigen, die keine Hunde sein wollen und die entschlossen sind, den Preis zu zahlen, den es kostet, damit der Mensch mehr ist als der Hund.” (Albert Camus)
    In der Tat, “die Luft zum Atmen nimmt”. Unerträglichkeiten. Zwei Univ.-Professoren, die Mitautoren in meinen Büchern waren, haben den Freitod (vielleicht die letzte Freiheit die uns noch verbleibt) gewählt. Warum? Weil sie die politischen Verhältnisse gar nicht mehr aushalten konnten. Es sind Märtyrer. So ernst ist die Situation! (Und da ficht man zurück, ohne mit der Wimper zu zucken, es ist auch eine unabdingbare Pflicht, alles was kontraprouktiv und unpolitisch ist als schädigend von sich zu weisen. Sonst ist noch alles verloren.)
    “Bauchschmerzen bereitet mir aber die folgende Situationsbetrachtung, bitte korrigieren Sie mich, wenn ich Sie falsch interpretiere. Ihrer Aussage nach haben wir Deutschen eine solide Verfassung durch das Grundgesetz erhalten, welches Sie als eine der besten, wenn nicht gar die beste, Verfassung der Welt einordnen (nachzulesen in dem von Ihnen verlinkten Beitrag).”
    Vorsicht immer mit Zitaten, und den daraus folgenden Behauptungen, wo steht die beste Verfassung der Welt? (Dieser Nick Nordlicht-Nordmann oberhalb präsentiert da einen Papen-Zitaten-Verschnitt von mir, und glaubt dies sei redlich. An der Konstruktion verfälschter Zitate sich schon selbst entlarvt.) Dann präsentiere man doch lieber die wörtlichen Zitate, ist auch viel aussagekräftiger. Es ist die Aussage: man hat unsere Verfassung vielfach in der Welt zum Vorbild genommen. Daß das Allgemeinwohl stärker durch Zusätze zu verankern wäre, dies kann ich mir schon vorstellen.
    “Diese Position als solche einmal akzeptiert eröffnet sich dadurch der normale politische Weg durch die Parlamente, vor allem in den Augen der Wähler, so hoffen Sie, mit dem Fokus auf eine Regierungsbeteiligung, ja in einer nicht näher definierten Zukunft vielleicht sogar eine Regierungsdominanz. Das ist soweit nachvollziehbar und absolut ehrbar.”
    Dank für diese Aussage. Natürlich kämpft man um das Große und Ganze! Aber das Große und Ganze kann nur in den Zustand in hoc signo vinces kommen, wenn es auch sozial-verantwortbar ist. Damit unser leidgeprüftes Volk, vielfach nur Opfer der Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts!, nicht auch noch vom Regen in die Traufe kommt. Aber diese Höherentwicklungen (Friedrich Nietzsche: “Höherzüchtungen” im Geistigen) wird es auf der Seite der deutschen Rechten einmal geben. Dafür kämpfen wir.
    “Zum Thema deutsche Verfassung schreibt der anerkannte Staatsrechtler und Universitätsprofessor Hans Herbert von Arnim in seinem Buch “Die Deutschlandakte” (ISBN 978-3-570-01024-2) im Jahr 2008 – Zitat:
    Die viel beschworene Volkssouveränität, die die Basis unseres ganzen demokratischen Staatsaufbaus darstellt, ist bei genauem Hinsehen nichts weiter als eine Fiktion. Weder beruht das Grundgesetz von 1949 auf Entscheidungen des Volkes, noch hat das deutsche Volk heute über die europäische Verfassung (die nun nicht mehr so heißen darf) mit zu entscheiden – und über Erweiterungen der EU schon garnicht.
    Volkssouveränität bedeutet: Die Schaffung der Verfassung als politisch-rechtlicher Grundlage eines Gemeinwesens ist Sache des Volkes. – Zitatende”
    Prof. Dr. Arnim, dessen Verdienste unbestritten sind, bleibt zu viel im Oberflächlichen, geht nicht tief genug. Die Wesentlichkeiten sind andere. Zu viele Nebenkriegsschauplätze. Es muss sofort, ohne Umschweife, an denjenigen gehen, der diese Volkssouveränität angeschlagen haben. Also unmittelbar zum Hauptkriegsschauplatz, also zur herrschenden politischen Klasse, und hier unmittelbar zur Anprangerung der Demokratieverfälschung durch eine Mitte-Links-Demokratur. Alles andere fruchtet zu wenig. Wir haben eine beachtliche Anzahl von Ländern, in der die Verfassung auch nicht durch eine Nationalversammlung beschlossen wurde. Dies entwickelt sich ganz einfach und ist dann eherne Faktizität. Aber vor allem geht es ja um den sachlichen Inhalt einer Verfassung, und dies primär. (Wenn wir da auf dieser Stufe noch eine Scharmützel nach dem anderen liefern, auf einem Nebenkriegsschauplathz, was für eine Vergeudung von Energien, was für vertane Chancen nicht in das Grundsätzliche zu gehen. Klar ins Visier zu nehmen. Und das Grundsätzliche ist, das politische Verbrechen an der Verfassung, an den Verfassungsinhalten nicht zu funktionalisieren und zu instrumentalisieren, gegen die herrschende politische Klasse. – Und stelle man sich vor, in dieser Mitte-Linksrepublik mit diesem Linksmaenstream, machen wir eine Nationalversammlung, und was dann dabei herauskäme ist doch klar. Um Gottes willen. Stichwort Claudia Roth zum unabdingbaren Revisionismus und dessen Ablehnung: “Ich bin ja so betroffen. Ich bin ja soetwas von betroffen. Ich bin äußerst betroffen.” Zeitgeistverrücktheit pur.) Gerade zu diesem Punkt, Verfassung = idealer Weg über Nationalversammlung, habe ich in dem Beitrag >60 Jahre solides Grundgesetzt (GG) – 40 Jahre politische Unfreiheit für den Nationalpatriotismus” einen unserer intelligentesten Univ.-Professoren zitiert, nämlich Prof. Dr. Paul Kirchhof.
    Nein, ich präsentiere den schärfsten Angriff, daß wir nämlich in einer verfälschten Demokratie leben, in einer Mitte-Links-Demokratur, wo eben
    ……
    Fortsetzung, Teil III, siehe unterhalb!

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  29. Antwort an Carlos Schneider, Teil III:
    ==========================

    eine verheerende Diskrepanz zwischen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit besteht. Wenn dies an die verändernde Massenbasis kommt, kann es nicht mehr aufrecht erhalten werden. Dies ist der Punkt. Der Quatsch mit Soße der Fundamentaloppositionellen, mit ihrem Drall vorwärts in die Rückgangsgesellschaft und brachial-ideologischen Zirkusspielchen, ist unser Krebsgeschwür im politischen Angriff zum in hoc signo vinces.
    “Im weiteren zitiert er Carlo Schmidt und fährt dann fort – Zitat:
    Selten war ein Volk so sehr von der Gestaltung “seiner” Verfassung ausgeschlossen wie das deutsche.”
    Und dieses Carlo Schmidt-Zitat, hier nicht genannt aber ich weiß worum es geht, ist für unseren heutigen Kampf unpolitisch und kontraproduktiv, mag vielleicht mal gegolten haben, ist aber heute nur noch energieverschleudernder Nebenkriegsschauplatz, aber gut zu instrumentalisieren und zu funktionalisieren, gegen die unpolitischen und kontraproduktiven Fundamentaloppositionellen, die uns permanent ihre falsche Sicht der Dinge aufdrücken wollen. Denn auch dies muß man dann, sofort in Beziehung setzen. Damit der unsäglich hemmende Fundementaloppositionismus auch hier die Korrektur bekommt. (Vielleicht steht der gewichtigere Feind noch im eigenen Lager.) “…aufgeschlossen wie das deutsche”. (Ausgangspunkt für unsere Betrachtung ist immer die totale Niederlage, weil wir es uns anders nicht malen und die richtigen Schlussfolgerungen ziehen können.) Dies stimmt nicht. Wir hatten schon 1946/47 Ministerpräsidenten in den einzelnen Ländern, wir hatten einen Verfassungskonvent, wir hatten einen Parlamentarischen Rat, die Landtage haben über die Bundes-Verfassung abgestimmt, die Landtage hatten sich selbst Verfassungen geschaffen. Die Amis wollten eine Volksabstimmung, die Ministerpräsidenten weigerten sich. Etc.pp, siehe Beitrag 60 Jahre solide Verfassung…. (Wir müssen weg von der Opposition um der Opposition willen. Dies ist äußerst verderblich.)
    “Zwar behauptet die Präambel des Grundgesetzes das Gegenteil: “Das deutsche Volk” habe sich “kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz” gegeben, und Art. 20 postuliert, “alle Staatsgewalt” gehe “vom Volke aus”. Die herrschende deutsche Verfassungslehre nimmt – staatstragend, wie sie ist – die vollmundigen Sätze für die Wirklichkeit und schließt daraus, die Organe der Gesetzgebung, der Verwaltung und der Gerichtsbarkeit seien schon dadurch demokratisch legitimiert, dass das Grundgesetz sie nennt. Doch die ganze Konstruktion steht auf tönernen Füßen, weil die genannten Sätze schlichtes Wunschdenken sind. In Wahrheit fehlt dem Grundgesetz selbst die demokratische Legitimation.”
    STIMMT NICHT! Ich verweise sie nochmals auf die diesbezüglichen Darlegungen im genannten Beitrag (60 Jahre Verfassung…), und hier besonders auf den dort auch präsentierten Prof. Dr. Paul Kirchhof. Die Legitimation ist da, sie wuchs auch heran.
    “Die sogenannte bundesdeutsche Volkssouveränität ist ein ideologisch verbrämtes Traumgebilde.
    Zitatende”
    Nun, wenn die herrschende politische Klasse alle vier Jahre einmal zittert, dann ist es am Wahltag. Die Volkssouveränität ist prinzipiell da. Wenn die herrschende politische Klasse mit ihrer Mitte-Links-Demokratur das Volk nicht mehr desorientieren und verhetzen kann, dann wird sie auch wieder wie Donnerhall sichtbar werden, einmal wie deus ex machina. Wenn einmal ein Volk aufsteht, kann sich keine Macht der Welt mehr dagegen stellen oder stemmen. So wie sie bei der Revolution in Mitteldeutschland (nicht Ostdeutschland!) von heute auf morgen sichtbar wurde. Zum Trotz auch von Erich Honeckers Feststellung noch wenige Wochen zuvor im ZK der SED: “Genossen, den Sozialismus in seinem Lauf, den hält weder Ochs noch Esel auf!” (Sollte heißen: Mach euch keine so großen Gedanken über die Demonstrationen. – Nein Gorbatschow wußte es besser: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.” – Zudem: BK Dr. Hellmut Kohl, Historiker (sic), der größte Schädiger bis zum Nationalverrat der Deutschen und unseres Vaterlandes in der Nachkriegsrepublik – und ihm folgte dann später auch, in der mittigen Wanderdünenmitte-Gurkentruppe sein “mein Mädchen”: die Zuckerpuppe aus der Schwarz-Geld-Truppe (nein, nicht aus der Bauchtanzgruppe, sondern aus der Bimbesfraktion: Dr. Dr. h. c. Angela Merkel), besonderes Kennzeichen: Nationalmasochismus und rasender Schuldkult am laufenden Meter, an allen Ecken und Kanten, hätte das Grenzdiktat nicht unterzeichnen brauchen, denn eine Revolution kann man nicht aufhalten. So selbst Egon Bahr in einer Veranstaltung in München. Selbst Egon Bahr sagte dies! Ein ganz besonderer Fripon im Dienste des Totalverzichtlers und Erfüllungspolitikers Frahm/Brandt – wo wir das nur noch mit einem historischen Ausgleich und Kompromiß bereinigen können. — Literaturempfehlung, da es ohne den nationalrevolutionären Akt vielleicht gar nicht mehr gehen wird: Johann Benjamin Erhard, Über das Recht des Volks zu einer Revolution und andere Schriften, Nürnberg 1794, Neuauflage beim Hanser-Verlag 1970, Catalog Card Number: 76-113884.)
    “Ich vertrete exakt diese Position, weil sie für mich nachvollziehbar ist und ich den Autor für absolut glaubwürdig halte. Nun einmal unterstellt, Prof. von Arnim liegt richtig mit seiner Interpretation, müßte eine politische Partei, die Ihre These vertritt, zwangsläufig gegenüber dem Wähler in einen Konflikt geraten. Denn einerseits wird die Wählerschaft (da ist einfach zu viel Informationsdefizit) mehrheitlich, getrieben von den Hetzmedien, …”
    Lafontaine hat dies einmal “Schweinejournalismus” genannt. Jedenfalls ist die herrschende mediale Klasse “eine skrupellose Heils- und Sinnvermittlerkaste” (Prof. Dr. Scheuch) von verheerendem Übel. Aber auch hier sofort zum Hauptkriegsschauplatz, es ist eine instrumentalisierte und funktionalisierte herrschende mediale Klasse durch die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Demokratur, also dort ist der Ansatzpunkt. (Auch hat man die Medientheorie der Demokratie zu berücksichtigen.)
    “… jeder Partei eine Absage erteilen, die “unsere Verfassung” in Frage stellt … ”
    NEIN, das Gegenteil ist richtig. Ich stelle doch nicht die Verfassung in Frage. UM DER INHALTE WILLEN WIRD DIE VERFASSUNG NICHT IN FRAGE GESTELLT! Mit deren Inhalten ich mich voll identifiziere. Bis wir soziale Verantwortung noch besser fixieren können. Also genau umgekehrt.
    “… erst recht, wenn den Führungsköpfen dieser Partei das nötige Charisma fehlen sollte. …“
    Charisma zudem: Die unpolitischen und kontraproduktiven brachial-ideologischen Fundamentaloppositionellen (WEIL FUNDAMENTAL KANN MAN NUR IN DER RICHTIGEN ART UND WEISE SEIN, MIT SINN UND VERSTAND, sonst ist es vollkommen kontraproduktiv und unpolitisch, selbstmörderisch im Dauerabonnement der ewig selbstverschuldeten und hausgemachten Erfolglosigkeit) saugen gewissen Formationen noch jeden vorhandenen Fetzen von „Charisma“ aus den Knochen, oder lassen die nämliche erst gar nicht entstehen. So wird ein Schuh draus. Das dann die Situation eintritt und eingetreten ist, dass das Ganze nicht mehr führbar ist, weil es nicht geführt wurde, nur weil man zu weich und konzeptionslos ist sich von unpolitischen und kontraproduktiven verdötschten Fundamentaloppositionellen zu trenne. Es geht ja um das verheerende Bild in der Öffentlichkeit, und von der Sache auch doppelter Unsinn. Ohne diese wären wir längst im Berliner Reichstag. (Es werden Leute mit Charisma kommen, wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.)
    Also ist doch diese Partei andererseits geradezu gezwungen, dem Volk die Verfassungstreue per ständiger Betonung des Anerkenntnisses des Grundgesetzes als deutsche Verfassung vorzuführen, …”
    Nein, und nochmals NEIN, die Verfassungstreue ist bei mir echt und real. Und kann auch nur bei einem Erfolg echt und real sein. Weil man sachlich dahinter stehen muß. Gar keine Frage. NEIN, vorgeführt werden soll (und anders geht es nicht, schon sachlich nicht!) die Verfassungsverfälschung = solide Verfassung, solides Verfassungsrecht aber dennoch Verfassungsverfälschung weil das Verfassungsrecht nicht mit der Verfassungspraxis, mit der Verfassungswirklichkeit übereinstimmt. Dies werden die auf Dauer nicht kontern können.
    “… um genug Wählerstimmen zum Knacken der 5%-Hürde zu erhaschen.”
    Da braucht nichts „erhascht“ zu werden (Hasch mich, ich bin der Frühling – bitte den Frühling wählen!), wer die geistige Substanz und den DIENST zur wirklichen politischen Freiheit für das Individuum UND das Große und Ganze nicht in sich trägt, der wird da nichts “erhaschen” und auch nichts “knacken” können, so sehr er sich auch bemüht. (Allein ein stupider „Wille zur Macht“, und dann noch womöglich von völlig Unbedarften, wird zu nichts führen. Und diese geistige Substanz zum in hoc signo vinces fällt nicht vom Himmel, sie muß schon da sein und sich erarbeitet werden. Und alles ist falsch wenn es nicht sozial verantwortbar ist, vor allem in der Frage des Systemtypus. (Mit brachial-ideologischer Verirrung, Versessen- und Verstiegenheit, mit geistiger Dünnbrettbohrerschaft ist sie, diese Substanz, eben nicht vorhanden und wächst auch nicht zu. Noch steht die Welt nicht vollkommen auf dem Kopf. – Und dies ist keine Kritik an Ihre Person. [Nicht die nackten Apparatschicks werden dominieren können und dürfen. – Dies ist einer der großen Fehler der Demokratie, Unbedarfte, die letztlich nichts können, vermögen Leute um sich zu sammeln oder durch Tricks und Seilschaften an Posten und Pöstchen zu kommen. Ich gebe zu, dies ist ein enormer Fehler. Der auch rasend machen kann. Die wirkliche Elite kann alleine hier schon ausgeklinckt werden. Ein unendlicher Schaden im Kampf an sich und um die Sache. Dies gebe ich zu. Aber wo ist die brauchbare Alternative?]
    “Und sollte die Strategie tatsächlich aufgehen, was erzählt diese Partei später dem Volk?”
    Eine Partei hat einem Volk nichts zu erzählen, eine Partei hat sich so zu verhalten, daß der oberste Souverän in ALLEN FRAGEN, von dem alle Macht ausgeht und auch wieder zurückkehren muß, zur Zeit kehrt sie zum Volk eben nicht zurück (aber in einer Diktatur schon dreimal nicht), die Gerechtigkeit spürt. Es hat feine Instinkte und weiß letztlich zu unterscheiden, wenn es nur nicht der Verhetzung unterliegt. Das Volk ist prinzipiell rein, es will die Gerechtigkeit. Der Kampf um die Sache des Volkes ist immer rein, wenn er der Wahrhaftigkeit entspricht. Ja, die soziale Verantwortung ist unabdingbar. Die Freiheit des Volkes muss auch institutionell abgesichert sein um sie dauerhaft zu machen. Institutionen: Parlament, Parlamentarismus, Wahlen, Rechtsstaatlichkeit, Bundesverfassungsgericht, Verfassungsschutz (weil eine Verfassung und die auf ihr beruhende Demokratie eben kein Selbstmordvertrag sein kann, etc. Es darf keine Macht geben, die nicht vom Volke legitimiert wurde. (Achtung, ich spreche hier nicht von der real existierenden Mitte-Links-Demokratur durch Demokratieverfälschung, dem eigentlichen und gefährlichen politischen Extremismus, der Mitte-Links-Extremismus, der leider immer noch nicht im Verfassungsschutzbericht auftaucht.)
    “Von Arnim und all die Anderen hatten recht, wir haben uns leider geirrt, nun machen wir aber eine Verfassung?”
    NEIN, so geht das nicht, wir haben eine Verfassung mit 1A Inhalt, wie politische Freiheit auszusehen hat, und zur Zeit ohne brauchbare Alternative ist. Der Herzzentralpunkt ist, einem verhetzen Volk die Verfassungsverfälscher, wenn notwendig am Nasenring vorzuführen, alles andere läuft dann automatisch ab, und dazu müssen wir eine fähige und brauchbare Rechte aufbauen. Es ist unsere Aufgabe, begreifbar zu machen, das zwischen Verfassungswirklichkeit und Verfassungspraxis Welten klaffen. Und dies ist nicht irgend etwas, zu vermitteln ist, daß dies unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit verheerend beeinflußt. Die Betrüger sind vorzuführen, diese sind zu demaskieren. Wir haben eine Verfassung, siehe oberhalb.
    “Das Volk ist doch schon jahrzehntelang genug belogen worden, sollten wir nicht endlich mal mit dem Lügen, auch wenn es Notlügen sein sollten, aufhören?”
    NEIN, dies sind von mir keine Notlügen (ich habe mit den Minderwertigen der Fundamentaloppositionellen nichts zu tun. Warum? Weil diese nur Verhinderer sind. Wenn ich eine schwere Operation habe, dann erwarte ich auch nicht vom Schuster Hilfe. “… nun machen wir aber eine Verfassung”. Wie sollte die politische Freiheit unseres Volkes durch andere Verfassungsinhalte möglich sein, als die wir schon haben, zu denen es keine brauchbare Alternative gibt, keine zur Zeit erdachte brauchbare Alternative. (Siehe oberhalb: 2000-jährige Entwicklung.)
    “Verstehen Sie mich bitte richtig, ich will Sie nicht angreifen.”
    Sie greifen nicht an, sie argumentieren, sie sind ein satisfaktionsfähiger Mitkämpfer, ein Kamerad. Gar keine Frage. Weil dies alleine schon aus dem folgenden Abschnitt großartig hervorgeht:
    ……..
    Fortsetzung, Teil IV, siehe unterhalb!

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  30. Antwort an Carlos Schneider, Teil V:
    =========================

    “DIE FRAGE JEDOCH, OB WIR EINE VERFASSUNG HABEN ODER NICHT, HALTE ICH FÜR SO ELEMENTAR, DASS JEDE STRATEGIE, DIE SICH NICHT VORHER DER KLÄRUNG DIESER FRAGE MIT ALLEM ‘WENN UND ABER’ EXAKT AUSEINANDERSETZT, ZUM SCHEITERN VERURTEILT IST UND DIE ZERSPLITTERUNG INNERHALB DER PATRIOTISCHEN BEWEGUNG NUR WEITER VORANTREIBT.”
    Der Kern, voll ins Schwarze. 1A. Eben, die Stellung zur Verfassungsfrage ist rundum zentral. Vollkommen d´accord! Nicht nur vorantreibt, sondern ganz einfach vorantreiben muß. Weil sich der Spreu vom Weizen zu trennen hat. (Man kann mit 1000 Mann ins Ziel gelangen, mit 2000 nicht.) Dies ist absolut richtig, dies sehe ich genau so. Die Verfassung ist zwar nicht durch eine Nationalversammlung zustande gekommen (und auch ich bin immer für das Ideale, andererseits haben die Engländer noch nicht einmal eine geschriebene Verfassung), aber es war eine totale Niederlage, wo unsere ruhmreiche Deutsche Wehrmacht und unsere 1A kämpfende Waffen-SS leider nicht dominierte (aber Geschichte ist Geschichte, Schnaps ist Schnaps, langbeinige Blondinen sind langbeinige Blondien UND POLITIK IST POLITIK, und wir können es uns nicht malen. Aber, wichtiger denn letztlich: es sind die Verfassungsinhalte. Auf die kommt es an!! Es ist letztlich eine sachliche Festlegung oder Positionierung. Eine sachliche Festlegung nur so? Weit gefehlt. Eine sachliche Festlegung aus der sozialen Verantwortung heraus, eine sachliche Festlegung aus den historischen Erkenntnissen heraus, aus dem Wissen um die Staatsformen, Systemtypen, Regierungsformen, dieser Modelle Politischer Ordnung von der Antike bis zur Gegenwart, aus der mehr als 2000-jährigen Reflexion großer abendländischer Geister, die ich oben genannt habe, und der Unbestechliche ist ja auch dabei, die sich Gedanken um eine auch wirklich gerechtes Allgemeinwesen gemacht haben. Auch unserer jahrhunderlanges Leiden daran und auch die vielen Opfer. Und auch unsere Erfahrungen, ja, nicht zuletzt auch die Erfahrung mit dem Totalitarismus. Sorry! [Damit habe ich jetzt nicht signalisieren wollen, daß ich zu den Schwachmaten gehöre, die, wenn der Terminus Totalitarismus fällt, ich dann wie das rasende Gutmenschentum der Überzeugung bin, Deutschland hätte irgend eine Alleinschuld oder Hauptschuld am Ersten und Zweiten Weltkrieg (in Wahrheit ein Dreißigjähriger Krieg gegen das Deutschtum), ganz im Gegenteil. Aber dieser Kampf gegen die Kriegsschuldlüge, und wer wollte dies schultern außer die Rechte der Zukunft, wie der Kampf gegen den polnischen und tschechischen Imperialismus im Interesse eines historischen Ausgleichs und Kompromiß, kämpfen wir nicht um seiner selbst willen, sondern als unabdingbares Ringen um die Wiederherstellung einer nationalen Identität wie sie jedes andere Volk auf der Welt auch besitzt. Und da gehen wir den Weg über die Historisierung, schießen auch hier nichts übers Ziel hinaus, lassen die Tassen im Schrank: politisch und nicht unpolitisch, produktiv und nicht kontraproduktiv. Den Terminus Totalitarismus will ich in bezug auf den Systemtypus verstanden wissen. Denn: Die Demokratie hat keinen Fehler, die verfälschte Demokratie ist der Fehler.
    “Mir ist dieses Thema deshalb so wichtig, weil ich einfach nicht mehr ertragen kann, was hier um uns herum passiert, weil ich einen Anfang suche, um den Faden mit Gleichgesinnten aufzunehmen und weiter zu entwickeln. Deshalb übertrage ich diesen Kommentar auch in das Mitgliederforum Politik in der Hoffnung auf eine lebhafte Diskussion, zu der ich alle Mitglieder, zu denen Sie ja ebenfalls gehören, bitten möchte. Warum nicht hier? Wäre doch sicherlich auch für Nichtmitglieder interessant. Ich möchte die Diskussion hier keineswegs abwürgen, nur verschwinden erfahrungsgemäß die Kommentare schnell aus dem Blickfeld, wenn mehrere neue Beiträge zeitnah eingestellt werden. Im Forum bleibt der Strang aber ohne langes Suchen sichtbar.”
    Klar, warum nicht! Ich bin technisch nicht so fit, werde mich bemühen.
    Konklusion: Kameradinnen und Kameraden, formieren wir uns und treten NICHT an mit der Parole: “Wir haben keine Verfassung”, dies ist die falsche Baustelle und nicht der Hauptkriegsschauplatz, sondern treten wir an mit der Maxime: Wir haben eine solide Verfassung und werden dennoch von Demokratieverfälschern mittels einer Mitte-Links-Demokratur regiert. Die Demokratie hat keine Fehler, die verfälschte Demokratie ist der Fehler.
    MfG
    RJE

    PS
    “Es gilt, die Ordnung der Dinge zu erkennen
    und sich selbst in Ordnung zu bringen.”
    Joseph Bernhart

    “Man kann ein ganzes Volk eine Zeitlang betrügen und einen Teil des Volkes die ganze Zeit. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit betrügen.”
    US-Präsident Abraham Lincoln.

    “Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.”
    (NN)

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  31. Flandria sagt:

    @ Bernd Spier:
    Sollten wir eine Gesellschaft haben wo es gestattet ist seine Meinung gegen Freund und Feind zu sagen (und schreiben) und Gesicht zu zeigen, dann haben Sie natürlich Recht. Aber so funktioniert es schon lange nicht mehr. Gesichter werden verfolgt und eben eingesperrt. Glücklicherweise sind in der Zelle die Gedanke noch frei. Allerdings wenn einer nicht drogiert worden ist.

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  32. Flandria sagt:

    @ Rolf Josef Eibicht:
    Mann kann ein ganzes Volk eine Zeitlang…
    Einzelheiten über Lincoln:
    der Habeas-Corpus Klageschrift hat er aussgesetzt.
    Zeitungsverlage geschlossen.
    Gesetzgeber und Journaliste verhaftet.
    Sagte der ‘South’ dass sie nicht das Recht hatte sich abzuspalten, wenn die Waffen schwiegen, waren mehr als 600.000 Soldaten tot.

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  33. Flandria sagt:

    Demokratie hat keinen Fehler, die verfälschte is den Fehler???
    Demokratie existiert nicht, nirgendwo. Demokratismus existiert.
    Demokratie ist eine Idee, eine falsche Idee mit einen neue Evangelium und Dreieinheit: “Liberté, égalité, fraternité”. Es wurde durch Frankreich in Europa importiert um auf die Völker die notwendige Operation zu verrichten. Die Folgen sind Revolutionen und Krieg gewesen.
    Das Wahndogma hat die Menschen losgeruckt aus:
    ihre Dörfe
    ihr Volksgemeinschaft
    ihr Vaterland
    ihre alten Gesetzen
    ihre Berufs- und Geschäftswelt
    und dazu noch ihre Arbeit gestohlen von Tag zu Tag.
    Das grösste Zaubermittel im Demokratismus ist: der Wille des Volks!
    Personen haben einen Wille, das Volk nicht. Das Volk hat Volksinstinkt und Volkscharakter. Das Volk ist nicht nur ein Geslecht, aber eine Abfolge von Generationen. Der Wille des Volks findet seine Gestalt in die Träger des Genius, in echten und rechten Helden. Wenn man der Wille des Volkes gern kennen möchte, hören und schauen sie sich dann Hermann, Schiller, Wagner, Dürer, Beethoven usw an.
    Preussen hat sich noch gegen Demokratismus gewehrt, in Klartext ” es drängt mich zu der feierlichen Erklärung, dass es keiner Macht der Erde je gelingen soll, mich zu bewegen, das natürliche, gerade bei uns durch seine innere Wahrheit so mächtig machende Verhältnis zwischen Fürst und Volk in ein konventionelles, konstituionelles zu wandeln, und das ich es nie und nimmermehr zugeben werde, dass sich zwischen unserem Herrgott und dieses Land ein beschriebenes Blatt eindränge, um uns mit seinem Paragraphen zu regieren und durch sie die alte Treue zu ersetzen..Ich strebe nicht nach einer Volksgunst (und werr könnte das, der sich durch die Geschichte hat belehren lassen). Ich strebe allein danach, meine Plicht nach bestem Wissen und nach meinem Gewissen zu erfüllen und den Dank des Volkes zu verdienen, sollt er mir auch immer zuteil werden”. Friedrich Wilhelm IV.
    Natürlich hat diese Widerspruch gegen der Dreieinheit, liberté, égalité, fraternité den Neid der Franzosen erregt.
    Das Ende kennen wir: Ave Prussia, sicarii te salutant.
    Heil Preussen, die Meuchelmörderer begrüssen dich.

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Daumen hoch 4 Daumen runter 4

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