Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt

Immer wenn es darum geht, sich seine Rechte nicht nur durch leere Worte, sondern auch durch Taten zu erkämpfen, ist es auf nationaler Seite verdächtig ruhig. Gerade in Anbetracht des anstehenden Trauermarsches in Dresden sollte sich der eine oder andere überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist im Kessel zu verharren und sich mit Flaschen und Steinen bewerfen zu lassen oder ob andere Aktionsformen nicht vielleicht angebrachter wären. Ein Haufen Deutscher, der schön brav im Kessel verharrt lockt jedenfalls niemanden hinter dem Ofen hervor. Deshalb sei an dieser Stelle ein Textauszug wiedergegeben, wie ER sich sein Recht gegenüber dem Pöbel erkämpft hat.

Wir marschierten nun den Weg, den wir gekommen waren, wieder zurück, um zu unserem Quartier zu gelangen, und da mußte nun allerdings endlich Front gemacht werden. Nachdem man durch Schreien und beleidigende Zurufe die Hundertschaften nicht aus der Ruhe hatte bringen können, griffen die Vertreter des wahren Sozialismus, der Gleichheit und Brüderlichkeit, zu Steinen. Damit war unsere Geduld zu Ende, und so hagelte es zehn Minuten lang links und rechts vernichtend nieder, und eine Viertelstunde später war nichts Rotes mehr auf den Straßen zu sehen.

(…)

Die Bedeutung dieses Tages konnte in ihren Folgen zunächst gar nicht voll eingeschätzt werden. Nicht nur, daß die sieghafte SA. in ihrem Selbstvertrauen und im Glauben an die Richtigkeit ihrer Führung außerordentlich gehoben wurde, begann auch die Umwelt, sich mit uns eingehender zu beschäftigen, und viele erkannten zum ersten Male in der nationalsozialistischen Bewegung die Institution, die aller Wahrscheinlichkeit nach dereinst berufen sein würde, dem marxistischen Wahnsinn ein entsprechendes Ende zu bereiten.

Nur die Demokratie stöhnte, daß man es wagen konnte, sich nicht friedlich den Schädel einschlagen zu lassen, sondern daß wir uns in einer demokratischen Republik unterstanden hatten, einem brutalen Angriff mit Fäusten und Stöcken statt mit pazifistischen Gesängen entgegenzutreten.

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9 Kommentare zu “Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt”

  1. JensN sagt:

    “Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt”

    Das ist defintiv so und ich gehe davon aus, das dieses Jahr in Dresden auch wieder marschiert werden wird und nicht wie letztes Jahr zwangsweise nur rumgestanden wird. Denn dabei sollte man beachten:

    1. Wenn man erst hinter den Polizeiabsperrungen (Hamburger Gitter) ist, gibt es von da kein Ausbrechen mehr. Die Dinger wurden extra dafür konzipiert und können nicht eingerissen werden. Zumal nicht vergessen werden darf, das dahinter Polizisten in Vollmontur und in 3er Reihen gestanden haben. Stehst du erstmal im Kessel ist die Sache gegessen.
    Nein, der Fehler wurde vorher gemacht und ist wohl der Naivität der Veranstalter geschuldet. Diese hätten wissen müssen, das man gar nicht erst in den Kessel latscht und das die Polizeiführung Dresden die paar lachhaften Blockaden zum Anlass nahm, den Trauerzug nicht marschieren zu lassen. Ich denke, daraus wurde gelernt (hoffendlich).

    2. Nationale Demonstranten sind sehr wohl in der Lage, sich gegen linke Krawallmacher zu wehren und diese zurückzudrängen. Unser Zug (der nach Dresden Neustadt) wurde ein paar mal von den Seitenstrassen und vom Bahndamm aus attackiert und jedesmal gab es eine gute Gegenreaktion unsererseits. Klar ist man aufgeregt und nervös bei solchen Vorfällen, auch aufgrund dessen, weil dieses linke Gesocks meistens aus dem Hinterhalt angreift, von wie z.B. von dem höher gelegenen Bahndamm. Gelegendlich fliegen auch Flaschen o.Ä. aus den Fenstern, da muss man schon aufpassen…

    Das damit Politik nicht ersetzt werden kann, ist klar, trotzdem wäre es schön, wenn der ein oder andere Kommentator hier sich auch am 19.02.2011 nach Dresden bewegen würde. Trotz aller Widrigkeiten vom letzten Jahr hat es Spaß gemacht und es dient ja auch einem guten Zweck! “Sich zu zeigen” lohnt nämlich immer.

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  2. Wehrwolf sagt:

    Wie sagte schon der Führer:

    “Unterdrückte Länder werden nicht durch flammende Proteste in den Schoß eines gemeinsamen Reiches zurückgeführt, sondern durch ein schlagkräftiges Schwert. “

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  3. Flandria sagt:

    @ JensN:
    Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt!
    Wir haben noch ein schönes Gedicht dazu.
    ‘Ach, lijdzaam volk,
    weet dan dat je door niemand wordt aanhoord
    zolang je bidt en bedelt bij de poort’

    Ach, geduldiges Volk
    weiss denn dass niemand dich anhört
    solange du betet und bettelt bei der Pforte’.

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  4. samurai sagt:

    Für sinnvoll würde ich es erachten, wenn die Veranstaltungsleitung zwei Pläne in Vorbereitung hätte:

    Plan A, wenn marschiert werden darf und marschiert wird.

    Plan B, wenn nicht marschiert werden darf, sondern ein Kessel gebildet wird.
    Was spricht in diesem Fall dagegen, in diesem Kessel gleichwie in einer Arena und vor aller Augen eine Art würdiger Gedenkveranstaltung mit Orgel- oder Trauermusik vom Lautsprecherwagen aus zur Erinnerung an die Ermordeten von Dresden im Februar 1945 abzuhalten?

    Nur das Herumstehen im Kessel und ratlose Umherblicken, das halte ich für das Dümmste und Lächerlichste, was die nationale Rechte dann zu Recht bei ihren Feinden verächtlich ausssehen lassen würde….

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  5. arthuro sagt:

    Die Rechte sollte sich ein Beispiel an den Linken nehmen und etwas aehnliches wie den “Polizeireport 2010″ – bitte mal googlen – erarbeiten. Allerdings gehoert Fleiss und Intelligenz dazu – daher wenig Hoffnung.

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Daumen hoch 2 Daumen runter 7

  6. nordmann sagt:

    @ arthuro:
    Ja? Sollten wir auch jährlich zum 1.Mai Stadtviertel verwüsten, Autos abfackeln, Schaufensterscheiben zertrümmern, anderen Mitbürgern das Recht auf freie Meinungsäusserung und Demonstrationsfreiheit absprechen und all das was mir mangels Zeit schwer fällt hier aufzulisten? Oder sollen wir einfach nur bekifft durch die Botanik laufen, Euros schnorren oder “beim Amte loofen”?
    Aber Dein ganzer Beitrag zeugt wessen Geistes Kind Du bist von daher denk was Du willst solange Du das noch darfst.

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  7. Sympathieträger sagt:

    Abteilung: Opa erzählt von “Damals”:

    So wenig die DDR wegen (fehlender) “Demokratie & D-Mark” untergegangen ist, sondern wegen der StGB-Paragraphen 212 bis 214 und deren realexistierenden Verfolgungsumständen – genauso wenig bleibt die BRD wegen (fehlender) “Demokratie & €uro” bestehen.

    Sicher, anders als die DDR damals erscheint die BRD heute im täglichen Leben (trotz exorbitanter Verschuldung, trotz Krieg und Verschlechterung der Lebensbedingungen für Millionen) immer noch stark. Die Prinzipien: “Teile und Herrsche” durch die Schaffung neuer Antagonismen (Ausländer) sowie “Brot und Spiele” durch die Schaffung deverser Medien (Privat-TV etc.) halten den Niedergang noch wie “Ochs und Esel” (Zitat) auf.

    Der gewöhnliche Bundesbürger ist politisch nicht sehr helle, den herbeigeschafften Ausländern geht es hier erheblich besser als dort, woher sie kommen. Weder ein politischer Umsturz noch eine “Brotrevolte” sind deshalb wahrscheinlich.

    Die zusammengeschusterte BRD-Bevölkerung erkämpft
    sicher keine Rechte, nein – sie bettelt nicht einmal darum.

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  8. [...] Der Nonkonformist | Blog | Rechte werden erkämpft, nicht erbettelt [...]

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  9. Flandria sagt:

    @ arthuro:
    Ein Beispiel an ‘die Linke’?
    Aus flämischer Sicht ist der Name die Linke sehr zutreffend. In niederländisch bedeutet das Wort ‘link’ ausser Verbindung auch gefährlich, glatt, aalglatt. Also die Linke sind eine Verbindung von gefährliche, aalglatte Leute.

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