Michael Winkler: Griechenland

Ist Griechenland nun bankrott oder nicht? Die Antwort lautet Ja, auf beide Fragen. Also, selbst nach den primitivsten Buchhaltungsregeln ist Griechenland pleite, total überschuldet und nicht mehr zu retten. Wer als Grieche an seinem Vermögen hängt, schützt es vor den einheimischen Banken, indem er es entweder bar nach Hause unter die Matratze holt, oder indem er es auf ausländischen Konten in Sicherheit bringt. Die modernen Griechen haben mit jenen altehrwürdigen Herrschaften nichts mehr zu tun, deren Namen wir in der Schule mit Ehrfurcht auszusprechen gelernt haben. Sokrates, Platon, Solon usw. hätten niemals auf Papier vertraut, sondern Gold und Silber gehortet. Andererseits darf das, was offensichtlich ist, nicht offenkundig werden, denn wenn Griechenland über den Rubikon geht, dann bekommt das ganze Euroland ein Problem. Ein Staatsbankrott in Athen bringt sehr viele Banken ins Straucheln.

Warum? Erinnern wir doch einmal an ein Parade-Gierchen, den zufällig dem jüdischen Glauben anhängenden Vorsitzenden der “Deutschen” Bank, Josef Ackermann: Der wollte auf das Eigenkapital seiner Bank 25% Rendite erzielen. Das zu erreichen erfordert keinerlei Kunstfertigkeit, sondern nur ausgeprägte Erwerbsgene. Ich lasse im Folgenden die Einheiten “Milliarden” oder “Billionen” einfach weg, damit die Summen überschaubar bleiben. Und, da man in der Bankenwelt so gerne Inglistanisch spricht, überschreibe ich diese Lektion mit “Banking made simple”:

Man gründe eine Bank mit 4 Euro Eigenkapital und sammele 96 Euro Fremdkapital ein, beispielsweise über das Sparbuch der Oma Tüttelbek. Jetzt hat man 100 Euro und zahlt dafür – großzügig – höchstens zwei Prozent Zinsen. Dieses Kapital verleiht man an Bedürftige und kassiert dafür mindestens sechs Prozent Zinsen. Aus dieser kleinen Zinsdifferenz bezahlt man die Manager-Gehälter, die noch höheren Erfolgsprämien, die Bankpaläste, die Dienstwagen und Dienstreisen der Manager, die Werbung, um weitere Kunden anzulocken, und ein paar Hobbys des Chefs, wie Sportvereine oder Formel 1. Am Ende bleibt ein mickriges Prozent als Gewinn übrig. Ein Prozent auf die kompletten 100 Euro, natürlich! Auf das Eigenkapital von 4 Euro sind das – wie von dem überragenden Finanzgenie angekündigt – satte 25 Prozent.


Und weil das ganze so einfach ist und wenig Arbeit erfordert, bekommt ein Herr Ackermann zwölf Millionen Euro pro Jahr für seine außergewöhnliche Leistung. Allerdings ist es langweilig, das Spargeld von Oma Tüttelbek für ein bis zwei Prozent zu verzinsen und es an solide Schuldner für sechs bis zwölf Prozent weiterzuverleihen, deshalb haben Herr Ackermann und seine Glaubensbrüder in Baal Mammon wunderbare Umverteilungsinstrumente ersonnen. Diese funktionieren in etwa so: Sie gehen zur Bank, werden von einem jungen Mann mit Worten und viel Inglistanisch überschüttet, bekommen einen bunten Prospekt und leisten eine Unterschrift. Ein bis fünf Jahre später bekommen Sie die Nachricht, daß Ihr Geld jetzt einem Anderen gehöre (vorzugsweise der Bank) und Sie bitteschön zu einem weiteren Beratungsgespräch vorbeischauen möchten.

Weil das Geld so leicht verdient wird, werden die Banker allesamt zu wahren Gierchen, die ihren Hals nicht voll genug bekommen können. Es zahlt sich schließlich aus, denn wenn die Bank mit dem Geld von Oma Tüttelbek die eine oder andere Milliarde mehr einnimmt, dann bekommen die Bankgauner ein paar Millionen von dieser Beute ab. Damit nähert sich diese Lektion ihrem Ende und wir sind wieder bei Griechenland angekommen. Warum sollte eine Bank wie die “Credit Agricole” das tun, was ihr Name besagt, also irgendwelchen Kuhbauern Kredite für neue Melkmaschinen geben, die dafür gerade einmal acht Prozent Zinsen zahlen? Statt dessen vergibt die französische Landbauern-Kreditbank lieber Kredite an die griechische Regierung zu zwölf Prozent.

Und deshalb ist Griechenland nicht pleite, klar?

Im Beispiel hatte die Bank einen Hebel vom 24fachen ihres Eigenkapitals, real ist die Zahl noch höher, im Durchschnitt das 38fache. Wenn nun die französische Landbauern-Kreditbank mit zehn Prozent ihres Anlagekapitals in hochverzinslichen griechischen Anleihen investiert ist, dann entspricht dies dem VIERFACHEN ihres Eigenkapitals. Muß die Bank diese Ausleihe wegen eines Staatsbankrotts abschreiben, ist die Bank selbst bankrott und bricht zusammen. Schulden Sie einer Bank 10.000 Euro und können nicht zahlen, haben Sie ein Problem. Schulden Sie einer Bank zehn Milliarden Euro und können nicht zahlen, hat nicht nur die Bank ein Problem, sondern auch die Regierung, die EUdSSR und die EZB.

Die Wurzel allen Übels liegt im “System Bank” begründet. Der ungefährliche Teil des Bankgeschäfts besteht in der Dienstleistung zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs, das Führen der Girokonten. Der gefährlichere Teil ist das Einlagen- und Ausleihe-Geschäft. Im Prinzip könnte Oma Tüttelbek ihr Geld direkt an Kapitän Brambrösel verleihen, doch dafür müßte sie erst einmal bekanntgeben, daß sie Geld zu verleihen hat, die Kreditwürdigkeit von Kapitän Brambrösel prüfen, einen wasserdichten Vertrag aufsetzen und die Zinsen eintreiben. Dies alles übernimmt die Bank und sie ist damit wiederum Dienstleister. Dabei gibt es jedoch eine entscheidende Einschränkung: Das Geschäft wird in zwei Teilgeschäfte aufgespaltet: Die Bank nimmt das Geld von Oma Tüttelbek und haftet für dieses Geld gegenüber der Oma. Nicht die Oma, sondern die Bank verleiht das Geld an Kapitän Brambrösel. Es ist nicht das Geld der Oma, auch wenn es deren Einlage ist, sondern das Geld der Bank, das der Kapitän einsteckt.

Als Milliardär kann ich mein eigenes Geld zinsbringend verleihen, oder aber, dank meiner eigenen Kreditwürdigkeit, Fremdkapital aufnehmen und so viel mehr Geld verleihen – und damit deutlich mehr Geld verdienen. Dieser Teil des Geschäfts bringt richtig Geld, deshalb betreibt eine Bank eben dieses Geschäft. Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang ein paar zusätzliche Dinge, die in “Banking made simple” nicht erfaßt sind: vor allem eine Risikovorsorge. Auf Grund dieser Risikovorsorge kann eine Bank Kreditausfälle in Höhe ihres Eigenkapitals durchaus verkraften, doch es gibt irgendwo eine Grenze. Solange eine Bank das Kleinkundengeschäft betreibt – Omas Sparbuch hier, des Bauern Melkmaschine da – kann sie den gelegentlichen Ausfall eines Schuldners verkraften. Bei einem Großschuldner, also einem Staat, wird es kritisch.

Ein richtig sicheres Bankmodell ist das einer Bausparkasse: 10.000 Leute zahlen ein, 500 andere bauen. Der Kredit ist durch die Immobilie besichert, wenn nicht gerade eine Immobilienblase platzt, kann gar nichts passieren. Die Kreditnehmer sind bereits Kunden, sie müssen nicht erst geworben werden. Eine Genossenschaftsbank funktioniert ähnlich, zumindest wurde sie ursprünglich so konzipiert. Ein unbekannter Kreditnehmer ist dagegen ein Risiko, das erst einmal geprüft werden muß. Der Privatkunde – und dazu zählen in diesem Fall auch Firmen – muß für seinen Kredit Sicherheiten hinterlegen.

Jetzt bringen wir eine weitere menschliche Eigenschaft ins Spiel, die Faulheit. Angenommen, es gibt einen Schuldner, der von Haus aus “infallibel” ist, also nicht Bankrott gehen kann. Ein Kunde, dessen Bonität nicht geprüft werden muß, ein Kunde, den man nicht zu akquirieren braucht. Staaten sind solche Schuldner, wenn ein Staat Geld braucht, stellt er keinen Kreditantrag, sondern hält eine Auktion ab. “Ich, der Staat X, hätte gerne zehn Milliarden. Was bietet ihr, die Banken, mir an Konditionen?” Für die Bank ist das eine gute Gelegenheit, groß einzukaufen. Anstatt 10.000 Häuslebauer zu suchen und zu prüfen, bringt sie eine große Summe auf einmal unter. Ein Staat ist kreditwürdig, schließlich gibt es da Millionen Steuerzahler – deshalb “kauft” die Bank die Staatsschulden. Sie bekommt vier Prozent Zinsen, hat kaum Ausgaben und streicht deshalb trotzdem das eine Prozent Gewinn aus der Zinsdifferenz ein.

Dummerweise stimmt die Grundannahme nicht, denn Staaten können trotzdem zahlungsunfähig werden. Dann sind nicht lächerliche 100.000 Euro im Feuer, sondern zehn, fünfzig oder hundert Milliarden Euro. Deshalb gibt es ein Rettungssystem. Das funktioniert, vereinfacht ausgedrückt, wie ein Altenheim mit massivem Personalmangel: Wer in der Lage ist, sich mit einem Rollator zu bewegen, kann genauso gut einen Rollstuhl schieben, in dem ein Mitpatient sitzt, der sich gar nicht mehr bewegen kann.

Das Zauberwort heißt in diesem Fall “Bürgschaft”. Ein Mensch mit gutem Einkommen und entsprechenden Sicherheiten bekommt jederzeit einen Kredit, wer das nicht hat, muß einen Bürgen beibringen. Die brutale Wahrheit steht, wie so oft, zwischen den Zeilen. Ein solventer Staat bekommt Geld zu niedrigen Zinsen, was heute drei bis fünf Prozent bedeutet. Ein Pleitekandidat muß höhere Zinsen bezahlen; die USA haben 1980 15% gezahlt. Bei Griechenland waren es in den letzten Monaten in der Spitze 25%. Ein Pleitestaat muß also so hohe Zinsen bezahlen, daß er noch tiefer in die Pleite abrutscht.

Um im Bild zu bleiben: ein hochverschuldeter Staat wird Patient im Altenheim. Solange er noch zu bezahlbaren Konditionen Kredite bekommt, marschiert er mit einem Rollator. In dem Augenblick, in dem er die Hilfe eines Bürgen benötigt, sitzt er im Rollstuhl. Griechenland war zu dem Zeitpunkt, als es den Rettungsschirm in Anspruch genommen hat, bereits überschuldet, da funktionierte nichts mehr aus eigener Kraft. Griechenland benötigte weiterhin mehr Geld, als es einnimmt, muß also weitere Schulden aufnehmen. Die Zusagen über 110 Milliarden sind – noch! – Bürgschaften, also keine Zahlungen. Griechenland wurde dadurch in die Lage versetzt, mittels “geliehener Bonität” an günstige Bankkredite zu kommen. Im Endeffekt hat die Credite Agricole – französische Banken sind in Griechenland am stärksten involviert – eine Garantie bekommen, daß ihre Griechenland-Kredite bei Bedarf von der BRD zurückgezahlt werden.

Wie viel ist diese Garantie wert? Wenig! Die BRD hat selbst 2,1 Billionen Euro Schulden – und ein Viertel davon wurde in den sechs Regierungsjahren einer gewissen Angela Merkel angehäuft. Die BRD benötigt damit selbst einen Rollator – und schiebt statt dessen den Rollstuhl, in dem Griechenland sitzt. Das ist ganz sicher die optimale Paarung für einen Hundert-Meter-Lauf.

Aus der Nuklear-Physik kennen wir den Begriff der Kettenreaktion, im täglichen Leben sprechen wir lieber vom Domino-Effekt. Beide beschreiben das Gleiche, einen Vorgang, der, einmal ausgelöst, ständig weiterläuft und Zerstörungen anrichtet. Das Weltfinanzsystem ist wie eine geschlossene Kette aus Domino-Steinen aufgebaut. Fällt einer, reißt er alle anderen mit, es sei denn, ein Spieler greift schnell genug ein. Daß dies möglich ist, hat die Pleite der – zufällig jüdischen – Bank Lehman Brothers gezeigt. Das Weltfinanzsystem ist recht robust, es verträgt sogar solche Verbrecher wie den – zufällig jüdischen – Abzocker Bernie Madoff. Allerdings besteht dieses Weltfinanzsystem aus Luftschlössern. Den Sachwerten – Rohstoffen, Grund und Boden, Immobilien und Firmen – steht ein Geldwert-System gegenüber, das ausschließlich auf Vertrauen basiert. Ein synonymer Begriff ist “Treu und Glauben”, und Glauben bedeutet Kredit. Weil ich, weil mein Nachbar, weil wir alle glauben, daß ein Dollar, ein Euro, ein Yen Tauschwert und damit Kaufkraft besitzt, wird diesem Geld Wert zugemessen.

Vielleicht haben Sie schon den schönen Satz gehört, wonach Geld gemünzte Freiheit sei. Das mag auf Gold und Silber zutreffen, doch “unser” Geld ist das nicht. Geld ist gedruckter Glaube – und im Gegensatz zu gewissen Büchern hat niemand behauptet, daß es göttlichen Ursprungs ist. Das Papier, mit dem Sie bezahlen, hat seinen Wert dadurch bekommen, daß eine übergeordnete Macht, der Staat, erklärt, daß dieses Geld als werthaltiges Zahlungsmittel zu betrachten sei. Und solange Sie daran glauben, daß der Staat dieses Versprechen einhält, erfüllt das Papier die Funktion des Geldes.

Nun ist Griechenland ein souveräner Staat und könnte als solcher jederzeit sagen, daß in seinem Bereich mit Drachmen oder Talenten zu bezahlen sei. Griechenland hat außerdem das Recht, seine Insolvenz zu erklären, also seine Gläubiger davon zu unterrichten, daß ihre Schuldscheine gerade noch Heizwert besitzen. Danach hat Griechenland nur noch das kleine Problem, neue Handelspartner zu finden. Kann man von Oliven und Schafskäse leben? Zumindest eine Weile sollte das gehen. Allerdings fahren die meisten Autos nicht mit Olivenöl im Tank. Ein paar Produkte, ein paar Rohstoffe muß Griechenland zukaufen, sofern es sich mit den Lieferanten über die Bezahlung einigt. Gold oder Ware? Drachmen wird kaum jemand akzeptieren, weil der Drachme nach dem Staatsbankrott der Glaube fehlen wird – der Glaube an ihren Wert.

Wenn nun eine Bank das Vierfache ihres Eigenkapitals verliert, bekommt die Bank ein eigenes Problem. Zum einen gibt es die Kreditvergabe-Vorschriften. Eine Bank darf Geld schöpfen, aber sie muß dafür eine kleine Einlage erbringen, eben eigenes Kapital. Ist dieses verbraucht, kann die Bank keine weiteren Kredite mehr vergeben und wird dadurch selbst zahlungsunfähig. Was tun Sie als Sparer? Finden Sie, daß Ihr Spargeld bei einer Bank gut aufgehoben ist, die sich gerade in Insolvenz befindet? Unter Ihrer Matratze wäre es sicherer… Womöglich verlieren Sie dann sogar Ihren Glauben an dieses Geld… Dann dürften Sie begreifen, warum Gold und Silber gemünzte Freiheit sind.

Mit Griechenland tritt auf jeden Fall der zweite Dominostein den Weg nach unten an, denn da man den Bürgen im Notfall würgen soll, müssen die Bürgen einspringen. Dann zahlen für die Insolvenz der Griechen andere Pleitestaaten wie Irland und Portugal, sowie die Pleitekandidaten Spanien, Italien und Belgien. Theoretisch bürgt sogar Griechenland selbst für die griechischen Gelder, aber dessen Anteil dürfen wir getrost abschreiben. Jetzt wird es an den Finanzmärkten lustig: Banken, die gerade unverbürgte Griechenlandgelder abschreiben mußten, sollen nun Geld bereitstellen, das sich die bürgenden Länder ausleihen müssen. Im Gegensatz zu Dagobert Duck verfügt keine europäische Regierung über einen gut gefüllten Geldspeicher; wenn Sonderzahlungen fällig werden, müssen sich diese Regierungen das Geld irgendwo leihen. Vermutlich werden wir großartige Buchungstricks vorgeführt bekommen: Schulden, die derzeit noch bei Griechenland verbucht sind, werden auf die BRD, Frankreich, Österreich, die Niederlande und ein paar weitere Länder umgebucht, deren Steuerzahler sich nicht allzu eifrig wehren. Danach leihen sich diese Länder bei ihren Banken weitere Milliarden, die anschließend als Eigenkapitalhilfe an die Banken gezahlt werden, um diese zu retten.

Warum? Weil Banken zwar Geld schöpfen dürfen, aber eben nur in einem bestimmten Verhältnis zu ihrem Eigenkapital. Deshalb, um weiteres Geld der Sparer als Kredite herausreichen zu können, müssen die Banken mit Eigenkapital versorgt werden – mittels einer Staatsbeteiligung. Das heißt, der Staat steigt mit “Steuergeld” (das in Wirklichkeit von den Banken geliehen wurde) bei den Banken ein, damit diese Banken dem Staat mehr Geld leihen können. Sie dürfen jetzt entscheiden, ob sich da Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht oder ob da gerade das Perpetuum Mobile konstruiert wird.

Zwei Dominosteine fallen, doch mit diesen Tricks lassen sich die Finanzmärkte noch einmal retten. Eventuell gibt es noch einen weiteren Trick, der als letzte Rettungsmöglichkeit eingesetzt wird: Die Auflösung des Euro. Mit einer starken Währung, der neuen nationalen Mark, wäre Merkeldeutschland zahlungsfähiger als mit dem Euro. Ein Vierzonesien mit der eigenen Mark würde es womöglich schaffen, auch noch Portugal und Irland mit diesen schönen Tricks zu retten. Eine BRD mit Euro wäre da überfordert.

Wir sollten außerdem daran denken, daß die EUdSSR von Paris als vergrößertes Frankreich aufgefaßt wird. Wenn die Credit Agricole durch Griechenland ins Straucheln kommt, dann darf da Frankreich, und nur Frankreich, mit Staatsgeldern einsteigen. Dann wäre da noch die Credit Lyonnais… Ohne den Euro gibt es keinen Euro-Rettungsschirm, da lassen sich Bürgschaften viel leichter der gefügigen Bundeskanzlerin unterjubeln. Wenn die neue Mark kommt, dann heißt das, daß das Finanzsystem auf dem letzten Loch pfeift. Diese wird uns deshalb gewährt, weil Geld heute nur gedruckter Glaube ist. Die Deutschen glauben einer neuen Mark mehr als einem abgewirtschafteten Euro. Die neue Mark wird aufwerten, und dann denken Sie bitte daran, daß Gold und Silber gemünzte Freiheit sind. Der Glaube an die neue Mark wird vergehen, wenn diese von der Inflation gefressen wird.

Ich möchte zum Schluß drei Bilder wiederholen: Stellen Sie sich einen Kreis aus Dominosteinen vor, in dem Abstand, daß ein fallender Stein den nächsten umreißt. Dann fällt der Stein, auf dem eine griechische Flagge abgebildet ist. Er reißt einen zweiten Stein um – und eine schnelle Hand holt die Steine aus dem Kreis, bevor alle umfallen. Das ist die nahe Zukunft. Vorläufig wird noch versucht, den Stein am Fallen zu hindern. Das zweite Bild ist ein Schiff auf dem Meer, ein altes Schiff, das mit Kohle angetrieben wird. Leider ist der Kohlebunker leer, deshalb läßt der Kapitän die Aufbauten und das Mobiliar verheizen. Er könnte einen Hafen ansteuern, aber dann ist er sein Kommando los. Folglich setzt er alles daran, um weiterzufahren. Dieser Kapitän steht für unsere Regierungen. Die wollen solange wie möglich im Amt bleiben, selbst wenn das Schiff “Staat” danach hilflos im Meer treibt.

Das dritte Bild ist der berühmte Dankesorden des – griechischen Volkes. Ja, der Laternenpfahl, der am Seil um den Hals getragen wird. Angeblich hat der griechische Ministerpräsident für seine Familie für 1,5 Milliarden Euro CDS auf griechische Staatsanleihen besorgen lassen. CDS sind Kreditausfall-Versicherungen (Credit Default Swaps), die im Wert rasant steigen, wenn die Kredite, die sie absichern, in Gefahr geraten. Papandreou hat alles getan, damit diese griechischen Kredite unsicher werden und damit seine CDS wertvoller – angeblich sind sie auf 23 Milliarden Euro gestiegen. Es ist ein Gerücht, das von den qualitätsfreien Medien nicht bestätigt worden ist. Es zeigt aber die Stimmung in Griechenland – und was die Griechen ihren Volldemokraten zutrauen. Ach so, ja: Papandreou ist, rein zufällig, KEIN Jude, sondern Politiker.

Nebenbei, auch die Zentralbank, die EZB, ist eine Bank mit begrenztem Eigenkapital. Die EZB verleiht Geld gegen Sicherheiten – und diese Sicherheiten sind oft genug griechische Staatsanleihen. Wenn diese wertlos werden, wackelt sogar die scheinbar allmächtige EZB. Wenn es den Herrschaften gelingt, den Kreis der Dominosteine nach zwei Gefallenen zu halten, ist das eine echte Leistung. Deshalb ist es ganz in deren Sinne, wenn Griechenland nicht Pleite geht.

Ist Griechenland nun bankrott oder nicht? Die Antwort lautet Ja, auf beide Fragen, denn noch steht der Dominostein mit der griechischen Flagge darauf.

Michael Winkler

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20 Kommentare zu “Michael Winkler: Griechenland”

  1. Ärmelkanal sagt:

    wenn es einem schlecht und trüb ergeht dann hilft ein Fässchen Mosel..Oder man ließt den WINKLER…….
    mit Gruß und Dank……..

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  2. Der Irmine sagt:

    Papandreou ist Marxist, das ist wirre genug um schlimme Pläne zu verfolgen. Wer das unethische Zinssystem und die Zusammenhänge austüftelte, nun, beim weiterführen des Gedankens kommt man an eine gewisse Gruppierungen nicht vorbei.

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  3. Schlafschaf määääääääääh sagt:

    Mittlerweile ist die Meinungsunterdrückung soweit gediehen, dass z.B. bei Welt-Online nur noch Leute einen Kommentar schreiben können, wenn sie bei Facebook oder Twitter angemeldet sind. Damit zwingt man die Schreiber sich zu ent-anonymisieren und man hat sie alle schön kanalisiert im Kontrollsack, oder sie können nichts von sich geben, so hat man keine kritischen Meinungen mehr. Ebenso werden über Google kritische Kommentare geblockt.

    Die Angelegenheit der Massenvernichtung ist schon viel weiter gediehen, als ihr das wahrnehmt. EHEC ist auch nur ein Anschlag, der diesem Zweck dient.

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  4. Ubique sagt:

    Griechenland und seine Pleite. Lohnt es sich noch, sich darüber zu echauffieren?
    Die USA, Welt-Militär-Koloß Nr. 1, haben eine öffentliche Verschuldung von 14.000 Milliarden USD zustande gebracht. Italiens Verschuldung hat mit 1.800 Milliarden € fast BRD-Niveau erreicht. Spaniens Staatsverschuldung liegt bei knapp 650 Milliarden Euro. Zwar ist Spaniens Kreditwürdigkeit herabgestuft worden (von AA1 auf AA2), doch fällt auf, daß einzig Spanien nennenswerte Investionen in seine Infrastruktur getätigt hat, während die USA Unsummen in ihren Weltdominanz-Anspruch verpulverten und das Geld in Griechenland, Italien und der BRD einfach versickerte. Im Laufe des Fiskaljahres 2010 stieg der Schuldenberg der BRD um satte 18% auf über 2.000 Milliarden €. Eigentlich hätte dieser Schuldanstieg, dem kein nennenswerter Gegenwert z.B. durch Investitionen entgegensteht, alleine schon für die BRD eine Zurückstufung der Kreditwürdigkeit zur Folge haben müssen. Warum ist das nicht geschehen? Mir scheint, man will die BRD ausquetschen bis zum geht nicht mehr, deshalb ermöglicht man ihr immer noch zu ‘günstigen’ Konditionen mehr und mehr Schulden anzuhäufen. Der Bundesrepublikaner täte gut daran, nicht allzusehr auf die sogenannten “PIGS’s” herabzuschauen, denn die BRD ist immer noch das größte “PIG = SCHWEIN”!
    Einer der Schöpfer dieser perversen Weltordnung, “Sir” Winston Churchill, hatte es ja bekanntlich mit Schweinen. Damals meinte er noch, “das falsche Schwein geschlachtet zu haben”. Nun, beim kreditgemästeten fetten BRD-Schwein, wird bestimmt kein Irrtum vorliegen. Das wird ein Schlachtfest werden. Und gewisse Kreise, die sonst sehr etepetete in Sachen “unreinem” Schwein sind, werden sich dem Wamst am vollsten stopfen.

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  5. BRDigung sagt:

    Staaten können aus völkerrechtlicher Sicht nicht insolvent werden oder wie man allg. sprachl. sagt pleite sein, weil Sie einen Bestandsschutz genießen, im Falle Deutschlands regelt das Paragraph 12 I InsO, die mal zur Info. Es gibt den althergebrachten Begriff des Staatsbankrotts, dieser hat aber keinen verbindlichen Terminus im Völkerrecht, weil mit dem Staatsbankrott können sowohl die Zahlungsunfähigkeit, als auch die Zahlungsunwilligkeit gemeint sein, letzteres ist wohl im Falle Griechenlands anzusehen, da Sie über noch erhebliche Ressourcen wie Gold, Unternehmensbeteiligungen etc. pp. verfügen.

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  6. 2martinhe sagt:

    Es gab Zeiten auf dem europäischen Kontinent, in denen das Geschäftemachen mit Wucher verachtet waren. In diesen Epochen kamen die Monarchien ganz allein und ohne Rettungsschirme mit sich selbst zurecht.

    Damit sich die ewigen Finanzhaie -Hai ist das Gegenteil vom Schwein- ihre internationalen Fischereien sichern konnten, wurde ganz einfach der europäische Kontinent zu “Staaten” gemacht!

    Griechenland und Spanien z. B. schlossen sich der europäischen Union an, weil sie zu deren Gründerzeiten schlicht mit finanziellen Zusagen aus deutschen Töpfen dazu überredet wurden. Die echten Ziele, die Paneuropapolitik zur Beherrschbarmachung unseres Kontinentes, wurden und werden immer noch verschwiegen oder verschleiert.

    Anfang dieses Jahres wurde ich zu einem Auftrag der Firma Deutz AG in Köln einberufen, weil ich das auch entsprechend in einem Vertrag unterzeichnet habe.

    Köln ist bekanntlich das fortschrittliche Vorzeigemodel einer Multikultur und Sitz des radiologischen Instituts RTL (RadiologischTektonischeLüge, 2martinhe).

    Während einer längeren Wartezeit im Einsatz, kam ich in ein Gespräch mit einem sich als Türken bekennenden langjährigen Mitarbeiter der Deutz AG. Meiner, nicht für allen verständliche Neugier an Firmen und Unternehmungen, meiner Faszination an Industrie, kamen wir in ein aufschlußreiches Gespräch. Kein Blatt vor den Mund nehmend -warum auch- teilte ich dem türkischen Mitarbeiter meine Prophezeihung der EUdSSR mit, wörtlich, daß ich es als Türke mir überlegen würde, für einige Silberlinge der EUdSSR mit meiner Zustimme beizutreten, da diese überstaatliche Organisation bisher ALLE Länder dieses Kontinentes peinigt

    Es wäre noch Zeit gewesen, es bedurfte derer aber nicht mehr: Nachdenklich sind wir voneinander gegangen, jeder das Seine denkend, so wie es sich von Anfang an auf unserem Kontinent der vielen Völker und Nationen gehört!

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  7. Teufelsküche sagt:

    @ Schlafschaf määääääääääh:

    Das “Schweinegrippe-Virus” war ein mit Sicherheit ein Testfall, jetzt kommt der EHEC-Ernstfall. Heute verkündete man, dass man den Erreger “entschlüsselt” hätte (nur aus welchem “Geheimlabor” der biologischen Kriegsführung das Zeug stammt, dass wird das Volk wohl kaum jemals erfahren) und man hätte auch Fortschritte bei der Behandlung der Erkrankten gemacht. Tausende wären bereits in der BRD erkrankt. Es bestünde Seuchengefahr.

    Jungs, da schrillen doch alle Alarmglocken. Die Zwangsimpfung mit dem RFID-Chip steht ja noch aus! Wir sind ganz nahe daran.

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  8. Magna Germania sagt:

    “Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.”

    Carl Fürstenberg, deutscher Banker
    *1850-1933

    Nachsatz:
    Wenn man “deren” Staatsfalschgeld nicht benutzt – geht die Pleite (also die geplante und gesteuerte Enteignung) auch an einem -Hokuspokusfidibus- vorbei.

    Das gilt zumindest was das Ansparen und die Vorsorge für die Nachkommen angeht, im alltäglichen Gebrauch ist das ja ob der mehrheitlichen Akzeptanz der Papierzettel und Nickelstücke aller Institutionen und Bürger in der Tat relativ egal, im Gegenteil, eine überschaubare private Verschuldung ist hier gar angebracht.
    Schließlich ist in der Vergangenheit beim Währungsschnitt (nur eine Frage der Zeit bei jedem Falschgeldbetrugssystem) IMMER der Guthabende angelackt worden.

    Der dabei unabwendbare geringe Zinsdienst kann hierbei getrost unter einer Art “Versicherungsprämie” abgebucht werden.
    .
    .

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  9. Ohhhh sagt:

    Ein weiterer sprachlich holpriger Text von Michael Winkler über ein Thema, das er nur zur Häfte verstanden hat…

    Eine hitzige Debatte. Was denken Sie? Daumen hoch 1 Daumen runter 25

  10. Nordmann sagt:

    Die ganzen Wackelkandidaten im unnatürlichen EU-Raum wurden mit vollen Honigtöpfen gelockt diesem Konstrukt beizutreten,finanziert natürlich mit Schulden bei “Geldgebern”. Weitere Milliarden werden bei bereitwilligen “Geldgebern” aufgenommen um diese “Wackelkandidaten” noch eine Weile weiter bei der Stange zu halten letztlich nur um das eine Ziel, die Verschuldung des gesamten europ. Kontinents perfekt zu machen. Es soll sich kein Wurm mehr krümmen können ohne das diese “Geldgeber” dieses erlauben. Die Figuren die in diesem “Feldzug” die Wege für diese “Geldgeber” ebneten, deren Vorgaben erfüllten sind die eigentlichen Verbrecher. Einst wird man sie in den Analen der Weltgeschichte lesen können, hoffen wir im richtigen Kontext.
    Das die Wallstreet jetzt eines nach dem anderen der EU-Länder angreifen wird gehört zum Alltagsgeschäft und man sollte sich da nicht allzu bange machen lassen, vernichtet wird dadurch letztlich nur ein Schuldenberg, Finanzsysteme und Unrechtsstaaten. Achte man nur darauf dass man für die harten Jahre des Verfalls genügend zu “bieten” hat, damit meine ich aber bestimmt kein Papiergeld, um es zu überleben denn danach kann die Stunde nahen in der Deutschland wieder aufersteht, nur müssen dafür endlich und endgültig diese Zinswege der “Geldgeber” zerschlagen werden. Wie einst unser letzter Reichskanzler bestimmte darf auf deutschem Boden keiner mehr Geld damit verdienen dass er nur Geld verleiht, ein Austrocknen der Schlange die die Welt in den Abgrund zieht.

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  11. CarlosSchneider sagt:

    Ohhhh sagte::

    Ein weiterer sprachlich holpriger Text von Michael Winkler über ein Thema, das er nur zur Häfte verstanden hat…

    Wenn man blöd ist, kann man nichts dafür. Das ist die eine Sache. Wenn man etwas fehlerhaft schreibt, so kann das passieren, das ist die andere Sache. Aber wenn man Unsinn schreibt, seinen Unsinn offenkundig nicht begründen kann und nicht einmal Korrektur liest, dann zeigt es überdeutlich, welch Geistes Kind man ist.

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  12. murnau sagt:

    Das gewohnte Leben der Schlafschafe neigt sich dem Ende zu: die täglichen Hiobsbotschaften, Restriktionen, Sanktionen, sozialer Abbau, Unfälle, Brände, Gewalttaten, Selbstmorde – und Spiele. Nutten und Schlampen auf allen Kanälen. Man nennt so etwas Psycho-Terror, oder die gezielte Verbreitung des Chaos.

    Früher konnte man die Menschen nur mit Gewalt beseitigen, da sie sich wehrten. Heute hat man in jahrelanger Vorbereitung zuerst den Geist und die Energie lahmgelegt und auf Gebiete (Sex bis zum umfallen, Drogen, Alkohol, Sportexzesse, TV-Süchte, Medikamentenabhängigkeit usw.) gelenkt, wo sie sich selbst verschleißen. Der Rest ist dann nur: die Schafe zur Schlachtbank zu führen. Die Willigen werden geschoren und die Unwilligen werden nach der Schur getötet. Willkommen im Herrschaftsbereich der Tiermenschen.

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  13. Don Peppone sagt:

    Spalten und aufeinanderhetzen – das ist die aktuelle Politik der Medien.

    “Südländer fleißiger als Deutsche!”
    “Deutschland hilflos gegen EHEC! ”

    So tingeln die gekauften Medien. Die BRD-GmbH ist das einzige hilflose Konstrukt, dass wie ein blutleerer Zombie am Leben gehalten wird.

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  14. hanseat sagt:

    @ Ohhhh:
    ohhhh, wie blöd bist du denn???

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  15. Ubique sagt:

    Griechenland braucht noch ein paar Groschen mehr:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,766645,00.html

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  16. „Der Mensch sinkt, wenn er einmal sinkt, immer unter das Tier.“

    Friedrich Nietzsche (Wie man wird, was man ist)

    Wo ist eigentlich das Paradies geblieben? Tatsächlich befinden wir uns noch immer mitten darin, aber wir sehen es nicht. Wir können es nicht sehen, weil Heerscharen von Schweinepriestern uns erzählen, das Paradies sei ein „Obstgarten“, in dem es Verbote einzuhalten gilt, die gar nicht einzuhalten sind. Diese Lüge verbreiten die Priester seit Jahrtausenden; zuerst, weil sie uns belügen mussten, und später, weil sie nicht mehr anders konnten. Das Lügen wird zur Gewohnheit, wenn die Wahrheit längst vergessen und die Lügerei umso besser bezahlt ist, je höher das Lügengebäude wird, das mit verbogenen Balken gerade noch errichtet werden kann.

    Unser schöner Garten Eden wurde zu jener „modernen Zivilisation“, in der das Lügen mittlerweile so gut bezahlt wird, dass die ehrliche Arbeit es kaum noch tragen kann.

    Alles begann mit der Erbsünde. Als noch niemand wusste, wie der Himmel auf Erden zu gestalten ist, in der niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer erzielen kann, durfte das arbeitende Volk nicht wissen, dass im Privatkapitalismus ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist. Priester wurden verpflichtet, allen Zinsverlierern zu erzählen, die Marktwirtschaft sei ein „Obstgarten“ und manche Früchte seien eigentlich verboten aber wohl in der Praxis nicht zu vermeiden. So verschaffte die Erbsünde denen ein Auskommen, die außer lügen nichts gelernt hatten.

    Problematisch wurde es erst, als ein Prophet erklärte, dass mit konstruktiv umlaufgesichertem Geld der Allokationsmechanismus zwischen Kreditangebot und Kreditnachfrage erhalten bleibt, auch ohne dass das Finanzkapital mit dem Urzins belohnt werden muss, damit es rentable Sachkapitalien gebiert. In diesem Fall wäre das Kreditangebot mit der Summe aller Ersparnisse identisch, der Geldkreislauf stabil, der Geldverleih gerecht, jede Geldbewegung intelligent, jeder Anspruch auf Geld gesichert, und Gott würde nicht mehr gebraucht.

    Das Paradies von der Erbsünde befreien und das auch noch ohne Verbote? Diese „Unverschämtheit“ konnte man nicht durchgehen lassen, denn dann würden sogar die Lügner wieder von ehrlicher Arbeit leben müssen.

    So wurden alle Priester zu Schweinepriestern; und alle, die nicht gestorben sind, belügen uns noch heute.

    Herzlich Willkommen in der wirklichen Welt:

    http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html

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  17. GvB sagt:

    Wie immer ein 1A Artikel.
    Danke Herr Winkler.

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  18. Rechercheur sagt:

    Wie Prinz Philip, ein Bilderberger und mehrfaches Logenoberhaupt die Menschheit dezimieren will

    Die in den Medien nicht dargestellte Realität hinter dem Kopenhagener Klimagipfel ist Gegenstand der Darlegungen von EIR-Chefredakteurin Nancy Spannaus.

    Hier die Anklagerede von Lyndon LaRouche 1994 gegen den Prinzen

    „Verehrte Damen und Herren des internationalen Schöffengerichts (gemeint sind die Leser dieses Dossiers), wir haben Sie vor dieses Gericht geladen, damit Sie die Anschuldigungen vernehmen können, die von einem der schwersten Verbrechen herrühren, das jemals in der uns bekannten menschlichen Geschichte begangen worden ist; ein Verbrechen, dessen Ausmaß alle Dimensionen sprengt. Wir präsentieren Ihnen hier Beweise, die belegen, dass eine bösartige Organisation, die sich selbst als World Wildlife Fund oder heute Word Wide Fund for Nature bezeichnet, seit ihrer Gründung 1961… vorsätzlich Völkermord an den Nationen und Menschen in den südlich der Sahara gelegenen Regionen von Ost-, West- und Südafrika begangen hat. Wir werden Ihnen beweisen, dass die ,Schlüsselperson’ dieser kriminellen Verschwörung in diesem Zeitraum Prinz Philip gewesen ist, der Herzog von Edinburgh und Prinzgemahl der Königin, die das Vereinigte Königreich regiert.

    Wir beweisen Ihnen hier anhand seiner eigenen öffentlichen Äußerungen, dass Prinz Philip nicht nur dem Namen nach der Kopf dieser kriminellen Verschwörung gewesen ist. Sie werden entdecken, dass er diese Rolle im vollen Bewusstsein über die kriminelle politische Absicht seiner Organisation gespielt hat. Wir können belegen, dass er wiederholt den Wunsch geäußert hat, unzähligen Millionen Menschen den Tod zu bringen und damit ein Verbrechen zu begehen, zu dem ihn erklärtermaßen die gleichen Motive trieben, die auch den Untaten Adolf Hitlers (…) zugrunde lagen: das Ziel, bestimmte Teile der menschlichen Bevölkerung auf dieser Erde drastisch zu reduzieren…“

    Diese Anklage formulierte Lyndon LaRouche 1994 in der Einleitung zu einem Sonderbericht von EIR, der u.a. dokumentierte, wie der britische Oligarch Philip dazu beitrug, die Ausgangsbedingungen für den Völkermord im Gebiet der Großen Seen Afrikas zu schaffen.1 Wie LaRouche deutlich machte, beschränkt der Prinz seine Absichten jedoch nicht darauf, die Bevölkerung des Schwarzen Kontinents zu dezimieren. Philip und seine Mitverschworenen unter der imperialen Finanzelite sind zu einer Entvölkerung der Welt überhaupt entschlossen – von gegenwärtig rund sieben Milliarden auf weniger als zwei Milliarden Menschen. Die Methoden dazu sind vielfältig: von der Anti-Kernkraftbewegung über den Schwindel der globalen Erwärmung bis hin zur Gesundheitsreform. Das Ziel ist immer das gleiche: Er will, dass Sie und Milliarden andere Menschen sterben.“

    /1/ http://www.solidaritaet.com/neuesol/2009/50/nancy.htm

    Eine weitere Quelle sagt aus:

    „Der Nazi-Kollaborateur Prinz Philip ist der festen Überzeugung, dass eine staatlich verordnete Verringerung der Größe von Familien “der beste Weg sein könnte, um die in die Höhe schießenden Kosten von Grundnahrungsmitteln wie Brot und Reis unter Kontrolle zu halten,” wie die London Times berichtete.

    “Jeder denkt dass es damit zusammenhängt dass nicht genug Nahrung da ist, aber es liegt in Wirklichkeit daran dass der Bedarf zu groß ist; zu viele Menschen. Es ist im Prinzip ein wenig befremdlich für jeden. Niemand weiß so richtig wie er damit umgehen soll. Niemand will dass sich die Regierung in das eigene Familienleben einmischt.”

    Abgesehen davon dass der Artikel verschweigt, dass Prinz Philip selbst vier Kinder und acht Enkel hat, wird seine königliche Hoheit fälschlicherweise als “Öko-Krieger” präsentiert. Die Begeisterung des Herzogs von Edinburgh für eine Dezimierung der Weltbevölkerung stammt in Wirklichkeit von seiner Befürwortung von Eugenik. Wie Alex Jones in seinem Dokumentarfilm Endgame darlegt, ist Eugenik eine innerhalb der Elite vorherrschende Philosophie. Es ist gut dokumentiert dass Prinz Philips Schwester Sophia mit Christopher von Hessen-Kassel verheiratet war, ein SS-Offizier der seinen ältesten Sohn Karl Adolf zu Ehren Hitlers taufte. Alle vier Schwestern von Philip heirateten hochrangige Nazis. Zu seiner eigenen Hochzeit 1947 mit der zukünftigen Queen von England durfte er nur zwei Gäste einladen.“

    /2/ http://infokrieg.tv/wordpress/2011/04/27/prinz-philip-grosfamilien-fur-den-adel-geburtenkontrolle-fur-das-niedere-volk/

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  19. Knut sagt:

    @ Rechercheur:

    Und die Bilderberger brüten gerade wieder in St. Moritz (Schweiz) ihre nächsten Überraschungseier aus. “Alles Schall und Rauch” ist auch als Zaungast anwesend.

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  20. Wie alle unbewussten Menschen werden auch die “Bilderberger” von einem künstlichen Archetyp im kollektiv Unbewussten gesteuert, der die halbwegs zivilisierte Menschheit überhaupt erst “wahnsinnig genug” für die Benutzung von Geld machte (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld), lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war.

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    http://www.deweles.de/willkommen.html

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